|
|
Presseinformationen rund um den HC Davos!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront
Freitag,
13.April 2007!
|
Marc Wieser bleibt in Davos! |
|
Marc Wieser (19) bleibt in Davos. Der ältere Bruder von
Dino Wieser (17) verbleibt auf Bitten des HCD im
Bündnerland, obwohl er bei Partnerteam Visp bereits einen
Zweijahres-Vertrag unterzeichnet hatte. |

|
Kein Vertragsjubel, aber Torjubel von dem
Davoser Marc Wieser. |
|
| Dafür
wechselt Reto Müller von den Rapperswil-Jona Lakers ins
Wallis. Der 21-jährige Stürmer unterzeichnete bei Visp einen
Jahresvertrag. |
[Top]
Montag,
09.April 2007!
|
Meisterliche Davoser Krönung einer grossen Saison |
|
Der HC Davos hat eine grossartige Saison mit dem 28.
Meistertitel gekrönt. Nachdem Bern am Samstag 2:1 gewonnen
und dadurch in der Serie auf 3:3 ausgeglichen hatte,
schaffte das Team von Arno Del Curto im Showdown am
Ostermontag den knappstmöglichen Sieg. Den goldenen Treffer
zum 1:0 erzielte Robin Leblanc in der 45. Minute. |

|
Alexandre Daigle und Torschütze Robin Leblance
freuen sich über den Meistertitel. |
|
| Die
7080 Zuschauer im ausverkauften Davoser Eisstadion hielt in
der Schlussphase nichts mehr auf den Sitzen, sie skandierten
aus Leibeskräften ihre Hymne «HCD olé, HCD olé».
Berns Trainer John van Boxmeer nahm in einem letzten
Versuch der Kurskorrektur sein Timeout. Sechzig Sekunden vor
Schluss verliess dann Marco Bührer das Eis zugunsten eines
sechsten Feldspielers.
Und der SCB warf noch einmal alles nach vorne, aber als
acht Sekunden vor Schluss der einstige NHL-Nummer-1-Draft
Alexandre Daigle den Puck im Fallen aus dem eigenen Drittel
beförderte, kannte der kollektive Jubel keine Grenzen mehr.
Dem nach Nordamerika abwandernden Jonas Hiller war es
dann vorbehalten, seinen letzten (und einen der wichtigsten)
Shutouts im HCD-Dress mit einer letzten Parade (gegen Patrik
Bärtschi) in der Fanghand zu besiegeln. «Sensationell,
dieser Abschluss nach einer grossartigen Zeit», freute sich
der Appenzeller, der auch an diesem Titel grossen Anteil
hatte.
Leblancs Energieleistung
Nach zwei Dritteln waren die beiden Teams noch torlos in
die Kabine gegangen. Wie oft in dieser Serie hatten die
Berner ein territoriales Plus gehabt, einmal mehr verpassten
sie es aber, aus diesen Chancen auch das nötige Kapital zu
schlagen.
So waren es die Davoser, die vorher erschreckend wenige
Chancen gehabt hatten, die sich einmal mehr als
kaltschnäuzig erwiesen.
Defensivcenter Petr Taticek, der gegenüber dem sechsten
Spiel anstelle des offensiver ausgerichteten Zbynek Irgl ins
Team zurückgekehrt war, gewann das Bully gegen Thomas
Ziegler und bediente Robin Leblanc.
Der Kanadier mit Schweizer Lizenz düpierte Marc Reichert,
drehte sich gegen das Tor und liess Marco Bührer mit einem
platzierten Hocheckschuss keine Chance. In der Folge
schirmten die Bündner den Kasten von Hiller derart gut ab,
dass der SCB praktisch nicht mehr zu guten Chancen kam und
auch eine Zweiminuten-Strafe gegen Sandro Rizzi brachte
nicht den gewünschten Ertrag.
Leblanc weckte Hoffnung
Leblanc hatte schon am Samstag sein Team hoffen lassen.
Beim Stande von 0:1 -- David Jobin hatte in doppelter
Überzahl zum 1:0 getroffen (9.) -- erhielt Davos nach einem
Foul von Dominic Meier am durchgebrochenen Peter Guggisberg
einen Penalty zugesprochen, den Leblanc eiskalt zwischen den
Beinschonern von Bührer verwertete.
Bern landete dann aber den verdienten Sieg durch ein
Powerplaytor von Simon Gamache (44.) Die Nummer 48 des HCD
hat in den letzten Wochen sämtliche Gefühlsstadien
durchlebt. Leblanc war einer jener Spieler, die nach dem
1:3-Rückstand in der Viertelfinalserie gegen die ZSC Lions
temporär in die Ungnade ihres Trainers fielen und er musste
dann zehn Partien pausieren. Erst im dritten Spiel der
Finalserie kehrte er ins Team zurück und erzielte dann drei
Treffer in fünf Partien.
Die Davoser Steigerung nach dem Fast-Out gegen den
Qualifikations-Achten aus Zürich war eklatant: In den
letzten 15 Partien liess der HCD nur gerade 27 Gegentore zu.
Ohnehin beherzigten beide Teams bis hin zum Fussball-Skore
im Showdown jenen Grundsatz, wonach die Offensive zwar
Spiele, die Defensive aber Meisterschaften gewinnt, bis zum
Exzess: In den sieben Partien gab es nur gerade 26 Tore.
Die Berner werden sich nach der extrem ausgeglichenen
Serie -- das Torverhältnis betrug 13:13 -- noch länger
grämen. Sie hatten insgesamt deutlich mehr Torchancen,
konnten diese aber nur selten verwerten.
Das Ende des Heimfluchs
Davos beendete mit diesem Erfolg die erfolgreichste
Saison unter Del Curto in bestmöglicher Weise mit dem «Arno-Slam»,
dem Gewinn der Qualifikation, des Spengler-Cups und der
Meisterschaft.
Die Bündner sind auch das erste Team, das die Finalissima
im Heimstadion nicht verlor: Bisher hatten alle vier
Entscheidungen im letzten Spiel mit Auswärtssiegen geeendet. |
[Top]
Freitag, 02.März
2007
| Drei weitere
Spielsperren gegen Riesen! |
|
Qualifikationssieger Davos muss auch in den nächsten drei
Partien in der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die ZSC
Lions auf Michel Riesen verzichten. Der
Nationalliga-Einzelrichter sperrte den Stürmer für weitere
drei Partien. |

|
Michel Riesen muss ausserdem 1000 Franken Busse
bezahlen. |
|
| Riesen wurde
für einen hohen Stock bestraft, mit dem er seinen
Gegenspieler Thierry Paterlini in der 2. Playoff-Partie am
Kopf traf. Ausserdem muss der Seeländer noch eine Busse von
1000 Franken bezahlen.
Riesen hat bereits die erste von insgesamt vier Sperren
am Donnerstag bei Davos' 3:1-Sieg gegen den ZSC abgesessen.
In der Best-of-7-Serie führt der Qualifikations-Achte noch
mit 2:1 Siegen. |
Freitag,
23.Februar 2007
| Davos holt
tschechischen Verteidiger |
| Der HC
Davos steigt mit einem vierten Tschechen in die Playoffs.
Der Qualifikationssieger engagierte von Pilsen den
Verteidiger Vaclav Benak. Der 28-Jährige ersetzt in der
Defensive den verletzten Russen Alexander Chawanow. |

|
Benak erzielte für Pilsen elf Skorerpunkte. |
|
| Ursprünglich
hatten die Davoser Benaks Landsmann Tomas Mojzis
verpflichten wollen. Doch der Verteidiger hatte von den St.
Louis Blues keine Freigabe erhalten.
Benak hat in seiner Heimat für diverse Vereine in der 1.
Division gespielt. Für Pilsen erzielte er in dieser Saison
elf Skorerpunkte (3 Tore/8 Assists). |
Donnerstag,
22.Februar 2007
| Keine
Freigabe für Davos' Mojzis |
| Der HC
Davos muss definitiv auf den vor drei Tagen verpflichteten
Verteidiger Tomas Mojzis verzichten. Der Tscheche, der bei
den Peoria Rivermen (AHL) spielt, erhielt von der
NHL-Organisation der St. Louis Blues keine Wechsel-Freigabe. |

|
Der Davoser Neuzugang: Tomas Mojzis. |
|
| Nachdem Davos
den tschechischen Internationalen und Vitkovice-Topskorer
Zbynek Irgl verpflichtet hat, müssen sich die Bündner
trotzdem nach einem neuen Abwehrspieler umsehen.
Ein Thema soll Mikko Lehtonen von den Nashville Predators
sein. |
Montag,
19.Februar 2007
| Davos holt
tschechischen Verteidiger |
|
Qualifikationssieger Davos hat sich vor Beginn der Playoffs
noch einmal verstärkt. Die Bündner verpflichteten den
tschechischen Verteidiger Tomas Mojzis (24), der den
verletzten Russen Alexander Chawanow ersetzen soll. |

|
Der Davoser Neuzugang: Tomas Mojzis. |
|
| Mojzis spielte
in der laufenden Saison in der American Hockey League für
die Peoria Rivermen, das Farmteam der St. Louis Blues.
In der Saison 2005/06 absolvierte er sieben NHL-Spiele
für die Vancouver Canucks. |
Dienstag,
13.Februar 2007
| Zugs erster
Sieg in Davos seit 2002 |
| Die
Entscheidung fiel im zweiten Drittel, als Fabian Schnyder,
Dario Bürgler und Raphael Kress innerhalb von vier Minuten
aus einem 1:2 ein 4:2 machten. |

|
Der Davoser Trainer Arno Del Curto konnte nur
noch staunen. |
|
| Reto von Arx
und Robin Leblanc hatten zuvor für Davos getroffen, nachdem
Trevor Meier die Zuger 1:0 in Führung gebracht hatten. Zug
konnte erstmals seit November 2002 und acht Niederlagen eine
Partie in Davos gewinnen. Die Bündner hatten zudem die
letzten sechs Spiele gegen die Innerschweizer gewonnen.
Davos musste durch die Niederlage den SC Bern in der
Rangliste aufholen lassen und liegt nur noch dank mehr
Punkten in den Direktvergleichen vor den Bernern.
Davos - Zug 2:4 (2:1, 0:3, 0:0)
Eisstadion. -- 4512 Zuschauer. -- SR Reiber, Arm/Küng. --
Tore: 4. Meier (Petrow) 0:1. 16. Reto von Arx (Ausschluss
Gianola!) 1:1. 18. Leblanc (Daigle, Reto von Arx/Ausschluss
Back) 2:1. 25. Schnyder 2:2. 27. Bürgler (Grosek, Kress)
2:3. 29. Diaz (Piros, Hallberg/Ausschluss Furrer) 2:4. --
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos; 4mal 2 Minuten gegen
Zug. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Petrow.
Davos: Hiller; Gianola, Jan von Arx; Winkler, Blatter;
Furrer, Müller; Crameri; Riesen, Reto von Arx, Daigle;
Sarault, Marha, Burkhalter; Leblanc, Rizzi, Baumann;
Guggisberg, Ambühl, Radunske; Flurin Randegger.
Zug: Weibel; Richter, Back; Diaz, Hallberg; Sbisa, Kress;
Petrow, Di Pietro, Camichel; Christen, Oppliger, Meier;
Bürgler, Piros, Grosek; Steinmann, Schnyder, Casutt.
Bemerkungen: Davos ohne Varada, Chawanow (beide
verletzt), Taticek (krank) und Heberlein (überzählig); Zug
ohne Duca (gesperrt), Sutter, Maurer und Fazio (alle
verletzt). 53. Lattenschuss Bürgler. |
Sonntag,
04.Februar 2007
| Davoser
Niederlage nach 3:0-Führung |
| Leader
Davos bekundete auch am Tag nach der Niederlage bei den
Kloten Flyers grosse Mühe: Verteidiger Martin Stettler
schoss Langnau in der 64. Minute zum verdienten
5:4-Auswärtssieg nach Verlängerung. |

|
Langnaus Marko Tuomainen trifft zum 3:1 gegen
den Davoser Jonas Hiller. |
|
| Dabei hatte der
Leader, der nun drei Spiele in Folge verlor, nach 18 Minuten
bereits wie der sichere Sieger ausgesehen. Petr Taticek,
Michel Riesen und Alexandre Daigle schossen die Bündner 3:0
in Führung.
Doch die Langnauer gaben nicht auf und holten den
Dreitore-Rückstand auf. Erst erzielten Marko Tuomainen und
Tommi Miettinen die Treffer zum 2:3 und kurz nach dem Beginn
des Schlussdrittels glichen Matthias Joggi und Michael
Liniger innerhalb von 16 Sekunden zum 4:4 aus. Robin Leblanc
hatte dazwischen das 4:2 für den HCD erzielt.
Davos, das nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von
Alexander Chawanow in der 26. Minute nur mit zwei Ausländern
spielte, agierte vor allem defensiv fehlerhaft und
verunsichert. In den letzten drei Partien kassierte Davos 16
Gegentore.
Davos - Langnau 4:5 (3:1, 1:1, 0:2, 0:1)
Eisstadion. -- 3648 Zuschauer. -- SR Kurmann,
Kohler/Müller. -- Tore: 3. Taticek (Guggisberg, Burkhalter/Ausschluss
Aegerter) 1:0. 9. Riesen (Burkhalter, Winkler/Ausschlüsse
Gianola; Miettinen) 2:0. 18. Daigle (Reto von Arx/Ausschluss
Gianola!) 3:0. 20. (19:44) Tuomainen (Miettinen, Stettler)
3:1. 22. Miettinen (Toms) 3:2. 35. Leblanc (Reto von Arx)
4:2. 41. (40:16) Joggi (Neff, Stettler) 4:3. 41. (40:32)
Liniger (Christian Moser) 4:4. 64. Stettler (Toms, Rizzello)
4:5. -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten
gegen Langnau. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Tuomainen.
Davos: Hiller; Gianola, Jan von Arx; Blatter, Chawanow;
Winkler, Heberlein; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle;
Ambühl, Taticek, Burkhalter; Guggisberg, Rizzi, Baumann;
Leblanc, Crameri, Flurin Randegger.
Langnau: Schoder; Stettler, Leuenberger; Aegerter,
Christian Moser; Blum, Ramholt; Lüthi; Neff, Sutter, Joggi;
Toms, Liniger, Miettinen; Tuomainen, Siren, Högardh;
Rizzello, Adrian Gerber, Stephan Moser; Debrunner.
Bemerkungen: Davos ohne Varada, Marha, Sarault
(beide verletzt); Langnau ohne Fast (verletzt). 19.
Pfostenschuss Miettinen. 26. Chawanow mit
Kniescheibenverletzung ausgeschieden. -- 41. (40:32) Timeout
Davos. |
Dienstag,
30.Januar 2007
| Ambri stemmt
sich gegen Playout |
|
Ambri-Piotta hat sich im Kampf um die
NLA-Playoff-Qualifikation noch nicht aufgegeben. Die
Leventiner siegten bei Leader Davos überraschend mit 7:3. |

Jonas Hiler hatte viel
zu tun |
| Ambri verkürzte
durch den zweiten Erfolg aus den letzten neun Spielen den
Rückstand am Playoff-Trennstrich auf die achtklassierten ZSC
Lions auf sechs Punkte.
Sowohl die ZSC Lions als auch die Leventiner haben noch
vier Qualifikationsspiele ausstehend. Bei Punktgleichheit
zwischen diesen beiden Teams würde die Bilanz aus den
Direktduellen knapp zu Gunsten der Zürcher entscheiden.
Eisstadion. -- 3746 Zuschauer. -- SR Mandioni, Simmen/Sommer.
-- Tore: 3. Winkler (Daigle, Riesen/Ausschlüsse Wieser;
Baldi) 1:0 (Eigentor Höhener). 10. Trudel (Somervuori, Du
Bois) 1:1. 12. Riesen (Daigle, Winkler) 2:1. 15. Demuth (Kostovic)
2:2. 18. Domenichelli (Somervuori) 2:3. 21. (20:05!)
Domenichelli (Ausschluss Naumenko!) 2:4. 24. Chawanow (Daigle/Ausschluss
Höhener) 3:4. 31. Kostovic (Demuth, Pont) 3:5. 37.
Somervuori (Trudel) 3:6. 55. Demuth (Pont, Svensson/Ausschluss
Marha) 3:7. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2
Minuten gegen Ambri. -- PostFinance-Topskorer: Daigle;
Domenichelli.
Davos: Hiller; Winkler, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan von
Arx, Gian-Andrea Randegger; Müller; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Wieser, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Taticek,
Ambühl; Leblanc, Flurin Randegger; Rizzi; Plankl.
Ambri: Bäumle; Naumenko, Höhener; Ott, Du Bois; Tallarini,
Svensson; Somervuori, Domenichelli, Trudel; Kostovic, Pont,
Demuth; Bianchi, Cereda, Imperatori; Siritsa, Celio,
Christen; Baldi.
Bemerkungen: Davos ohne Sarault (verletzt), Baumann (krank),
Gianola (persönliche Gründe), Furrer und Heberlein
(überzählig), Ambri ohne Gianini (verletzt). --
Pfostenschuss: 23. Riesen. Lattenschuss: 30. Reto von Arx.
-- Timeout: 31. Davos. |
Freitag,
19.Januar 2007
|
Heimniederlage für Davos im Spitzenkampf |
| Der HC
Davos kassierte im vorgezogenen Spiel der 37. NLA-Runde
gegen den HC Lugano die zweite Heimniederlage in diesem
Jahr. Der NLA- Leader verlor im Spitzenkampf gegen den
Meister 3:4 (1:1, 2:2, 0:1). |

|
Der HCD kassierte eine Heimniederlage. |
|
| Davos ging
durch ein Powerplay-Tor von Peter Guggisberg (9.) in
Führung. Landis Wilson erwischte Davos-Goalie Jonas Hiller
mit einem Schuss durch die Beine und traf zum Ausgleich.
Im zweiten Drittel gingen die Davoser durch Andre Baumann
(23.) und Reto von Arx (32.) erneut in Führung; Jukka
Hentunen (35.) und Krister Cantoni (39.) konnten für Lugano
wiederum ausgleichen. Im Schlussdrittel gelang den Tessinern
durch Andy Näser der siegbringende Treffer zum 4:3.
Der Meister verteidigte den Vorsprung erfolgreich, mehr
als einen Pfostenschuss von Petr Taticek brachten die
Bündner nicht mehr zu Stande. In der Tabelle weist Lugano
nun sieben Punkte Vorsprung auf das fünftplatzierte Zug auf.
Davos - Lugano 3:4 (1:1, 2:2, 0:1)
Eisstadion. -- 4543 Zuschauer. -- SR Konc (Slk), Wehrli/Wirth.
-- Tore: 9. Guggisberg (Burkhalter, Taticek/Ausschluss
Hirschi) 1:0. 14. Wilson (Sannitz) 1:1. 23. Baumann (Rizzi,
Müller) 2:1. 32. Reto von Arx (Riesen/Ausschluss Wirz) 3:1.
35. Hentunen (Tärnström/ Ausschluss Müller) 3:2. 39. Cantoni
(Snell, Reuille) 3:3. 43. Näser (Wilson) 3:4. -- Strafen:
2mal 2 Minuten gegen Davos; 4mal 2 Minuten gegen Lugano. --
PostFinance-Topskorer: Daigle; Wallin.
Davos: Hiller; Winkler, Crameri; Blatter, Chawanow;
Gianola, Randegger; Müller, Heberlein; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Ambühl, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Taticek,
Wieser; Leblanc, Rizzi, Baumann.
Lugano: Züger; Julien Vauclair, Tärnström; Hirschi,
Hänni; Snell, Cantoni; Hentunen, Wallin, Jeannin; Gardner,
Sannitz, Wilson; Reuille, Romy, Balerna; Wirz, Näser.
Bemerkungen: Davos ohne Jan, von Arx, Sarault, Varada
(alle verletzt) und Furrer (überzählig); Lugano ohne
Strudwick, Conne, Murovic, Tristan Vauclair (alle verletzt)
und Chiesa (rekonvaleszent). -- Pfostenschüsse Wilson (10.)
und Taticek (51.). Davos ab 8. Minute ohne Leblanc. 47.
Timeout Davos. Davos ab 59:00 ohne Torhüter.
Skorerliste. Nationalliga A:
1. Alexandre Daigle (Davos) 52 Punkte (20 Tore/32 Assists).
2. Kimmo Rintanen (Kloten) 48 (19/29). 3. Simon Gamache
(Bern) 48 (15/33). 4. Reto von Arx (Davos) 42 (8/34). 5.
Oleg Petrow (Zug) 41 (8/33). 6. Michel Riesen (Davos) 40
(30/10). 7. Paul Di Pietro (Zug) 40 (19/21). 8. Serge Aubin
(Servette) 40 (18/22). 9. Kirby Law (Servette) und Domenico
Pittis (Kloten Flyers), je 40 (14/26). |
Mittwoch,
17.Januar 2007
| Auch Genoni
wechselt zum HCD |
| Nach
Reto Berra (20) hat der NLA-Tabellenführer Davos einen
weiteren jungen Goalie aus der Organisation der ZSC Lions
verpflichtet. Die Bündner sind sich mit Leonardo Genoni
(19), der bereits am Spengler Cup Teileinsätze bestreiten
durfte, über einen Zwei-Jahres-Vertrag einig geworden. |

|
Leonardo Genoni im Davoser Tor. |
|
| Berra und
Genoni sollen in Davos Jonas Hiller ersetzen, der sich in
der nächsten Saison in Nordamerika versuchen will.
Zudem gab der HC Davos bekannt, dass der 23-jährige
Tscheche Petr Taticek bis zum Saisonende bleibt.
Diese Verpflichtung wurde möglich, weil der überzählige
Deutsch-Kanadier Ahren Nittel zu Hamburg in die DEL
wechselt. Nittel, der auch Gastspiele bei den SCL Tigers und
bei den Rapperswil-Jona Lakers gab, konnte sich in der
Schweiz nie richtig durchsetzen. |
Mittwoch,
17.Januar 2007
| Reto Berra:
Der Klassenbeste |
|
Der Jahrgang
1987 gilt als einer der «schwierigsten» seit langem und umso
mehr war man erleichtert, als die
U20-Junioren-Nationalmannschaft den Klassenerhalt an den
Weltmeisterschaften schaffte. Die beiden besten Spieler
hiessen Juraj Simek und Reto Berra. Und Goalie Berra bewies,
dass er nicht umsonst als «Klassenbester» des 87er Jahrgangs
gilt. |

|
Reto Berra, ein «WM-Held» der
U20-Nationalmannschaft. |
|

|
Reto Berra deckt das Torgehäuse sehr gut ab und gilt
als nervenstark. |
|
| Der HC Davos
hat im Januar 2007 eine wichtige noch übrig gebliebene
«Pendenz» für die Kaderzusammenstellung der Saison 2007/08
bearbeitet und erfolgreich erledigt: Der Nachfolger von
Jonas Hiller ist gefunden: Reto Berra, ein «WM-Held» der
U20-Nationalmannschaft.
Davos hatte lange in der Zeit zwischen der Ära Richi
Bucher und derjenigen von Lars Weibel ein kleines
«Goalieproblem»: Trotz zum Teil guter Leistungen wurde Nando
Wieser wegen gelegentlicher Patzer nie ein Liebling der
Massen. Genau so wenig haben in der Folgezeit Beauregard
oder Rönnqvist wirklich vermocht zu überzeugen.
Und dann kam Hiller: Jonas Hiller, eigentlich 2004 als
ein «Risikofaktor» eingestuft, wurde zum Star und zum
Aufsteiger des Jahres im Schweizer Eishockey. Drei Jahre
später ist er ein heisser NHL-Kandidat und es wird erneut
ein Nachfolger gesucht.
Berra auf dem Präsentierteller: «Danke» an die ZSC
Lions…
Gefunden wurde er mit Reto Berra. Ein Goalie, der seine
Sporen international schon abverdient hat mit der
U20-Nationalmannschaft. Und dies erst noch mit überragenden
Leistungen. Nun ist er für zwei Jahre am HCD gebunden. Viele
stufen diesen Transfer als einen der wichtigsten der letzten
Jahre ein und auch als einen «Sieg» des HCD gegen die ZSC
Lions.
Denn: Durch die Vertragsverlängerung mit Ari Sulander
trieben die Lions einen ihrer Besten in die Arme der
Konkurrenz. Berra wie auch Genoni sind nämlich soweit, die
nächste Etappe zu nehmen und wollen nicht mehr in der NLB
oder als Ersatzkeeper darben. Nicht umsonst gibt es den
Spruch: Man soll das Eisen schmieden, wenn es heiss ist. Und
Berras Eisen ist «heiss».
Einer der Besten an der U20-WM
Reto Berra ist eigentlich der Stolz der ZSC
Lions-«Juniorenförderungsfabrik» GCK Lions. In der NLB war
er letzte Saison überragend und stieg zum Backup von Ari
Sulander bei den ZSC Lions auf.
Bei der Junioren-Nationalmannschaft wird er an Turnieren
regelmässig als einer der Top 3-Nachwuchskeeper weltweit
eingestuft und der 20-jährige war auch diesmal massgeblich
am Erfolg der Schweizer bei der letzten U20-WM (Erster der
Relegationsrunde mit drei Siegen, Schlussrang 9). Wer hinter
dem NHL-Draft von 2006 (Nummer 106, St. Louis Blues) die
zweite Torhüter-Position im HCD einnehmen wird, ist noch
unklar.
Wie damals bei Hiller?
Dass der HC Davos nächste Saison auf ihren Star-Goalie
verzichten muss, macht indes Trainer Arno del Curto keine
Angst. Es ist ein normaler Prozess im Sport, dass die NHL
oder auch andere Spitzenclubs aus der NLA und aus Europa die
Besten versucht abzuwerben.
Del Curto: „Das alles ist ganz normal. Auch damals vor
drei Jahren mussten wir nach dem Weggang von Lars Weibel neu
anfangen und einem jungen Keeper eine Chance geben. Und es
hat sich mehr als gelohnt. Das kann auch diesmal wieder so
sein.“
Stark an Junioren-Turnieren, aber auch konstant über
eine gesamte NLA-Saison?
Reto Berra ist ein grossgewachsener Keeper (191 cm) der
neuen Generation mit starkem Hang zum Butterfly-Stil. Er
deckt das Torgehäuse sehr gut ab und gilt als nervenstark.
Seine Technik wird von Experten als reif und solide
eingestuft und er sei ein ruhender Pol in der Mannschaft.
Seine Paraden in entscheidenden Momenten am U20-WM-Turnier
sicherten der Schweiz einen «komfortablen Klassenerhalt».
Ob er auch eine gesamte Saison auf NLA-Topniveau die
Konstanz herbringt wie an einem zehntägigen Turnier, ist
noch unsicher. Denn eines hatte Jonas Hiller dem Nachfolger
Reto Berra voraus: Langzeit-Weibel-Backup Jonas Hiller
konnte zuvor schon eine Saison im Rotationsprinzip mit
Schürch in Lausanner NLA-Erfahrung sammeln, bevor er zum
HCD-Stammkeeper wurde. Ein kleines Risiko geht der HCD da
schon ein. Aber der Spruch «den Mutigen gehört der Erfolg»
kommt auch nicht von ungefähr.
Eishockey.ch-Scouting Report Reto Berra
JW. - Notengebung 1 bis 7 gemäss einem international
anwendbaren Notenschlüssel.
7 = herausragend/Weltklasse, 6= Internationale Klasse, 5=
NLA-Spitze, 4= NLA-Durchschnitt, 3= Rollenspieler, 2=
NLA-würdig aber mit Mängel, 1= NLA-unwürdig
Technik: 5
Mentale Stärke: 5
Physis: 4,5
Kondition: 5
Disziplin: 5
Belastbarkeit: 5
Reaktionsfähigkeit: 5
Playoff-/Turnier-Erfahrung: 4,5
NLA-Erfahrung: 3
Zukunftsaussichten: 5
Total: Note 4,7 |
Sonntag,
14.Januar 2007
| Davoser
Powerplay überrollte Basel |
| Davos
dominierte einen Tag nach dem klaren Erfolg in Bern auch
zuhause gegen Basel (6:3) und ist als erstes Team für die
Playoffs qualifiziert. Erneut war das starke Powerplay mit
vier Treffern die Basis des Erfolgs. |

|
Michel Riesen kam zu seinem 30. Saisontor. |
|
| Den frühen
Rückstand nach 40 Sekunden durch das 30. Saisontor von
Michel Riesen vermochte Basel in der 14. Minute noch zu
korrigieren. Doch unmittelbar vor der ersten Pause nutzten
die Bündner die zweite Strafe gegen einen Basler durch Reto
von Arx zur erneuten Führung.
Und in Überzahl erhöhte das Team von Arno Del Curto kurz
nach Wiederbeginn durch Robin Leblanc. Nach Alexander
Daigles Tor zum 4:1 (33.) sorgte Peter Guggisberg, der in
Davos offenbar vor der Verlängerung des Vertrag bis 2009
stehen soll, abermals im Powerplay für die vorzeitige
Entscheidung (35.).
Erst als Davos im Schlussabschnitt nicht mehr mit
gleichen Konsequenz wie in den ersten 40 Minuten
verteidigte, fand Basel besser ins Spiel und sorgte dank
zwei Toren in Überzahl noch ansatzweise für Spannung.
Davos - Basel 6:3 (2:1, 3:0, 1:2)
Eisstadion. -- 2938 Zuschauer. -- SR Stalder, Abegglen/Dumoulin.
-- Tore: 1. (0:40) Riesen (Daigle, Reto von Arx) 1:0. 14.
Tschannen (Bright, Walker) 1:1. 20. (19:35) Reto von Arx (Daigle/Ausschluss
Camenzind) 2:1. 24. Leblanc (Reto von Arx, Daigle/Ausschluss
Voisard) 3:1. 33. Daigle (Reto von Arx) 4:1. 35. Guggisberg
(Reto von Arx, Ambühl/Ausschluss Bright) 5:1. 42. Daigle (Reto
von Arx, Riesen/Ausschlüsse Fuchs, Gerber) 6:1. 44. Bright (Liimatainen,
Tschannen/Ausschluss Heberlein) 6:2. 51. Fuchs (Maneluk/Ausschluss
Riesen) 6:3. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2
Minuten gegen Basel. -- PostFinance-Topskorer: Daigle;
Anger.
Davos: Hiller; Winkler, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan
von Arx, Gian-Andrea Randegger; Müller, Heberlein; Daigle,
Reto von Arx, Riesen; Ambühl, Marha, Burkhalter; Guggisberg,
Taticek, Wieser; Leblanc, Rizzi, Baumann.
Basel: Manzato; Plavisc, Voisard; Bundi, Astley,
Liimatainen, Gerber; Maneluk, Anger, Fuchs; Walker, Bright,
Tschannen; Della Rossa, Camenzind, Collenberg; Voegele,
Tschuor, Schnyder.
Bemerkungen: Davos ohne Gianola, Varada, Sarault (beide
verletzt), Furrer (überzählig) und Nittel (an Hamburg
ausgeliehen), Basel ohne Wüthrich, Chatelain und Nüssli
(alle verletzt). -- 36. Riesen verschiesst Penalty. |
Samstag,
30.Dezember 2006
| Neun Spieler
verlängern in Davos |
| Am Rande
des Spenglercups machte der HC Davos seinen Anhängern das
fast schon traditionelle Festtagsgeschenk. Nicht weniger als
neun Spieler haben ihre Verträge grösstenteils um mehrere
Jahre verlängert, womit die Kontinuität weiterhin gewahrt
bleibt. |

|
Neun Spieler haben ihre Verträge beim HCD
verlängert. |
|
| Der ehemalige
NHL-Nummer-1-Draft Alexandre Daigle (31), sowie die
Schweizer Skorer Michel Riesen (27) und Loic Burkhalter (26)
bleiben vier weitere Jahre beim NLA-Leader, der erst im
November auch Erfolgstrainer Arno Del Curto vier weitere
Jahre an sich gebunden hat.
Mit dem tschechischen Allrounder Josef Marha (30) und
Talent Dino Wieser (17) wurde um drei Jahre verlängert, mit
den Verteidigern Florian Blatter (22) und Pascal Müller (27)
sowie Stürmer Robin Leblanc (23) um zwei Saisons.
Nationalspieler Andres Ambühl (23), bei dem ein Wechsel
drohte, bleibt mindestens noch ein Jahr beim HCD.
Auch in der Personalie Peter Guggisberg (21) deutet
vieles auf eine Verlängerung hin. Präsident Tarcisius
Caviezel zum Stürmer, der wegen mehrerer Vergehen neben dem
Eis in die Kritik geraten ist: «Mit grösster
Wahrscheinlichkeit werden wir mit ihm verlängern, aber mit
gewissen Auflagen. Einen Weggang von ihm sehe ich nur, wenn
er Davos von sich aus verlassen will.» |
Donnerstag, 21.Dezember 2006
|
Guggisberg bis
Januar gesperrt |
| Peter
Guggisberg (21) wird wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand
von seinem Klub HC Davos ab sofort und bis zum Ende des
Spengler Cups nicht mehr eingesetzt. Der Stürmer wurde wegen
wiederholter Vergehen intern gesperrt. |

|
| Ein neuerliches
Fehlverhalten im arbeits- oder strafrechtlichen Bereich von
Guggisberg will der HCD gemäss einer Medienmitteilung nicht
mehr tolerieren. In einem Kommentar erklärt der HCD-
Verwaltungsrat zudem, dass sich Guggisberg mit «einer
Suchtproblematik auseinanderzusetzen hat».
Der HCD hat gleichzeitig im Anschluss an eine Aussprache
mit Guggisberg beschlossen, den Stürmer auf Bewährung
weiterzubeschäftigen. Der im April 2007 auslaufende Vertrag
wie auch die beidseitig anvisierte Vertragsverlängerung
werden an bestimmte Auflagen geknüpft, die im Detail noch
festzulegen sind.
Verstoss gegen Betäubungsmittelgesetz
Guggisberg war vor einem Monat von der Polizei
alkoholisiert am Steuer gestoppt worden. Während seines
dreijährigen Engagements im Bündnerland geriet Guggisberg
mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt - davor letztmals im
August.
Der Strafeinzelrichter von Langnau BE verurteilte ihn
wegen eines wiederholten Verstosses gegen das
Betäubungsmittelgesetz (Guggisberg wollte im April Marihuana
per Post verschicken) zu fünf Tagen Gefängnis bedingt und
einer Busse von 3500 Franken. |
Dienstag, 19.Dezember 2006
|
Passiver HCD
von Servette überrascht |
| Für den
HC Davos verlief der Meisterschafts-Einstieg nach der
Nationalmannschaftspause wenig erbaublich. Das 2:4 gegen
Genf-Servette schien vermeidbar, zumal der HCD im
Mitteldrittel einen 0:2-Rückstand aufholte. |

|
Der HC Davos agierte sehr passiv. |
|
| Die
Entscheidung gegen das erstaunlich passive Davos fiel 137
Sekunden vor Schluss, nachdem sich der HCD ohne Puckbesitz
in der Vorwärtsbewegung dümmlich angestellt hatte.
Der kanadische Doppeltorschütze Jamie Wright nützte den
Fehler zum 3:2 aus. Wenige Sekunden vor Schluss machte Serge
Aubin mit dem 4:2 alles klar und beendete die vier Spiele
währende Nullserie der Genfer auf fremdem Eis.
Davos - Genf-Servette 2:4 (0:2, 2:0, 0:2)
Eissporthalle. - 2130 Zuschauer. - SR Eichmann, Simmen/Wehrli.
- Tore: 14. Wright (Law, Aubin) 0:1. 19. Goran Bezina (Aubin/
Ausschluss Déruns!) 0:2. 28. Müller (Daigle, Varada) 1:2.
36. Riesen (Daigle, Reto von Arx/Ausschlüsse Aubin,
Bernheim) 2:2. 58. Wright (Aubin) 2:3. 60. (59:56) Aubin (Knoepfli,
Law/Ausschluss Leblanc) 2:4. - Strafen: 9mal 2 plus 10
Minuten (Riesen) gegen Davos, 10mal 2 plus 5 (Bernheim) plus
10 Minuten (Law) plus Spieldauer (Bernheim) gegen
Genf-Servette. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Aubin.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Müller, Chawanow; Jan
von Arx, Blatter; Winkler, Furrer; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Varada, Rizzi, Burkhalter; Guggisberg, Taticek,
Ambühl; Leblanc, Marha, Baumann.
Genf-Servette: Mona; Keller, Breitbach; Mercier, Goran
Bezina; Horak, Gobbi; Toni Bezina; Cadieux, Trachsler,
Déruns; Fedulow, Meunier, Treille; Law, Aubin, Wright;
Rivera, Bernheim, Knoepfli.
Bemerkungen: Davos ohne Sarault (verletzt) und Nittel
(nach 3. Wechsel noch nicht spielberechtigt), Genf-Servette
ohne Rytz, Savary (beide verletzt), Augsburger, Bonnet,
Schilt (U20) und Trainer McSorley (gesperrt). - 1. Spiel von
Petr Taticek (Tsch/23). - NLA- Debüt von Toni Bezina (17). -
Pfostenschüsse: 6./40. Chawanow. |
Donnerstag, 14.Dezember 2006
|
Guggisberg wieder
im Rampenlicht |
| Ein
knappes halbes Jahr nachdem er wegen Postversand von
Marihuana zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt
worden war, steht der Davoser Stürmer Peter Guggisberg (21)
erneut am Pranger. Diesmal geht es um Alkohol am Steuer. |

|
Peter Guggisberg droht eine unbedingte
Gefängnisstrafe. |
|
| Wie der «Blick»
berichtet, ist Guggisberg im November von der Bündner
Polizei kontrolliert und dabei mit einem zu hohen
Alkoholgehalt im Blut erwischt worden.
Guggisberg war bereits vor dem Urteil im Sommer zweimal
vorbestraft (Verweigerung einer Blutprobe, Fahren im
bekifften Zustand). Nachdem er einem Teamkollegen Marihuana
geschickt hatte und dies aufgeflogen war, gelobte der
talentierte Stürmer Besserung.
Wie der HCD auf den neuerlichen Zwischenfall Guggisbergs
reagiert, ist noch offen. Wegen der Vorstrafen droht dem
Emmentaler bei einer Verurteilung nun gar eine unbedingte
Gefängnisstrafe. |
Samstag, 09.Dezember 2006
|
Effizientes Davoser
Powerplay |
| Der HC
Davos hat die Heimniederlage vom vergangenen Dienstag gegen
die Kloten Flyers (3:4) gut weggesteckt. Die ZSC Lions
mussten für Klotens Überraschungscoup büssen: Das Team von
Arno Del Curto agierte diesmal hochkonzentriert und gewann
6:2. |

|
Michel Riesen (links) zeichnete sich als
Doppeltorschütze aus. |
|
| Michel Riesen
erzielte dabei schon wieder zwei Tore. In den letzten neun
Partien gelangen dem 27-jährigen Seeländer 16 «Mouchen». In
der 34. Minute brachte Riesen in Überzahl den HCD 2:1 in
Führung; in der 53. Minute gelang ihm mit dem 5:1 die
endgültige Siegsicherung.
Der HC Davos spielte äusserst effizient, insbesondere im
Powerplay. Aus sieben Überzahlchancen machten die Davoser
vier Tore. Die ZSC Lions spielten ebenfalls sieben Mal
Powerplay und reüssierten nie.
Davos - ZSC Lions 6:2 (1:0, 1:1, 4:1)
Eisstadion. -- 4796 Zuschauer. -- SR Mandioni,
Hofmann/Schmid. -- Tore: 16. Leblanc (Marha, Daigle/Ausschluss
McTavish) 1:0. 25. Kout (Adrian Wichser, McTavish) 1:1. 34.
Riesen (Reto von Arx, Daigle/ Ausschluss Stirnimann) 2:1.
42. Rizzi (Burkhalter, Chawanow) 3:1. 45. Marha (Guggisberg)
4:1. 53. Riesen (Daigle, Burkhalter/ Ausschluss Suchy) 5:1.
55. Stirnimann (Grauwiler, Daniel Schnyder) 5:2. 60. (59:41)
Daigle (Heberlein, Reto von Arx/Ausschluss Seger) 6:2. --
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Davos, 9mal 2 Minuten gegen
die ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; McTavish.
Davos: Hiller; Winkler, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan
von Arx, Pascal Müller; Andreas Furrer, Heberlein; Riesen,
Reto von Arx, Daigle; Ambühl, Rizzi, Burkhalter; Guggisberg,
Marha, Varada; Leblanc, Baumann.
ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher,
Forster; Seger, Kout; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow;
McTavish, Alston, Adrian Wichser; Bieber, Zeiter,
Helfenstein; Daniel Schnyder, Stirnimann, Grauwiler.
Bemerkungen: Davos ohne Sarault und Gianola, ZSC Lions
ohne Lindemann, Paterlini, und Steiner (alle verletzt). --
Pfostenschuss Riesen (27.). -- Timeout ZSC Lions (45.). |
Dienstag, 05.Dezember 2006
|
Wieder
HCD-Heimniederlage gegen Kloten |
| Davos
erwischte bei der 3:4-Niederlage gegen Kloten einen
schlechten Start. Zweimal Chris Herperger und Damien Brunner
schossen Kloten bis zur 7. Minute vorentscheidend 3:0 in
Führung. |

|
Die Davoser Florian Blatter, Alexander Daigle
und Torhüter Jonas Hiller. |
|
| Im Gegensatz
zum letzten Heimspiel, als die Bündner gegen Bern 0:2 in
Rückstand gerieten, konnte der passiv agierende HCD diese
Partie nicht mehr wenden und erlitt die erste Heimniederlage
nach zuletzt sechs Siegen. Letztmals verloren sie am 21.
Oktober ebenfalls gegen Kloten.
Einziger Davoser Lichtblick war Michel Riesen, der alle
drei Treffer der Bünder erzielte und zu seinem zweiten
Hattrick in dieser Saison kam. Radek Hamr machte mit dem 4:1
in der 44. Minute alles klar bevor sich Davos in den letzten
10 Minuten mit zwei Toren noch gegen die Niederlage stemmte.
Kloten ist das einzige Team, das Davos in dieser Saison
bisher zweimal bezwingen konnte.
Davos - Kloten 3:4 (1:3, 0:0, 2:1)
Eissporthalle. -- 2874 Zuschauer. -- SR Kurmann, Wehrli/Wirth.
-- Tore: 2. Herperger (Brunner) 0:1. 5. Herperger (Rothen)
0:2. 7. Brunner (Ausschluss Furrer) 0:3. 9. Riesen (Leblanc,
Reto von Arx/ Ausschluss Hamr) 1:3. 44. Hamr (Rintanen/Ausschluss
Winkler) 1:4. 52. Riesen (Daigle, Reto von Arx/Ausschlüsse
Hamr, Brimanis) 2:4. 60. (59:08) Riesen (Ambühl, Reto von
Arx) 3:4. -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2
Minuten plus 10 Minuten (Lindemann) gegen Kloten. --
PostFinance-Topskorer: Daigle; Rintanen.
Davos: Hiller; Winkler, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan
von Arx, Müller; Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle;
Sarault, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Rizzi, Varada;
Leblanc, Ambühl, Baumann.
Kloten: Rüeger; Von Gunten, Hamr; Brimanis, Klöti; Hofer,
Stephan; Grossmann; Lindemann, Pittis, Rintanen; Rothen,
Herperger, Brunner; Bühler, Jenni, Lemm; Wick, Kellenberger,
Ehrensperger.
Bemerkungen: Davos ohne Gianola (verletzt); Kloten ohne
Stancescu, Guignard und Schulthess (alle verletzt). --
Pfostenschüsse Rizzi (15.) und Herperger (36.). 33. Timeout
Davos. 51. Sarault mit Handverletzung ausgeschieden. Davos
ab 59:30 ohne Goalie. |
Samstag, 02.Dezember 2006
|
Davos siegt
im Spitzenkampf gegen Bern |
| Der HC
Davos baute in der 24. NLA-Runde seinen Vorsprung auf sieben
Punkte aus. Der erste Verfolger Bern verspielte im
Landwassertal eine 2:0-Führung und verlor letztlich 3:4.
Derweil rückten Kloten, Rapperswil und Lugano mit Siegen
weiter vor. |

|
Michel Riesen schiesst gegen Berns Torhüter
Marco Bührer das Tor zum 3:2. |
|
| Den
Spitzenkampf in Davos entschied der formstarke HCD-Stürmer
Michel Riesen, der die Tore zum 3:2 und 4:3 erzielte. Das
drittklassierte Kloten machte in Langnau zwei deutliche
Rückstände wett (0:3/2:4) und setzte sich 5:4 durch.
Den SCRJ Lakers reichte eine im letzten Drittel biedere
Vorstellung gegen Basel, die Negativserie von drei
Niederlagen zu stoppen. Punktgleich folgt der HC Lugano, der
in Zug dank einem Blitzstart 4:1 gewann und das EVZ- Hoch
vom November (8 Siege in Folge) definitiv ins Kapitel
«Vergangenheit» verbannte.
In Freiburg brennt pünktlich zum ersten Advent nicht nur
die erste Kerze, sondern offenbar schon der ganze Baum. Das
1:4 im Hallenstadion war die neunte Niederlage von Gottéron
in Serie. Ob Serge Pelletier Weihnachten noch als
Fribourg-Coach erleben wird, erscheint immer fraglicher.
Resultate:
Davos - Bern 4:3 (0:2, 3:0, 1:1). Ambri-Piotta -
Genf-Servette 3:1 (1:0, 2:1, 0:0). Zug - Lugano 1:4 (1:4,
0:0, 0:0). SCL Tigers - Kloten Flyers 4:5 (3:1, 1:1, 0:3).
Rapperswil-Jona Lakers - Basel 3:2 (2:0, 1:0, 0:2). ZSC
Lions - Fribourg 4:1 (2:0, 1:1, 1:0).
Rangliste:
1. Davos 24/54. 2. Bern 25/47. 3. Kloten Flyers 25/44. 4.
Rapperswil-Jona Lakers 24/41. 5. Lugano 25/41. 6. ZSC Lions
25/38. 7. Zug 24/36. 8. Genf-Servette 24/36. 9. Ambri-Piotta
24/29. 10. SCL Tigers 25/27. 11. Basel 25/27. 12. Fribourg
24/21.
Scorerliste:
1. Kimmo Rintanen (Kloten) 39 Punkte (15 Tore/24 Assists).
2. Simon Gamache (Bern) 39 (12/27). 3. Domenico Pittis (Kloten)
33 (12/21). 4. Stacy Roest (Rapperswil-Jona) 33 (8/25). 5.
Paul Di Pietro (Zug) 31 (14/17). 6. Jean-Guy Trudel (Ambri)
30 (16/14). 7. Alexandre Daigle (Davos) 30 (15/15). 8.
Christian Dubé (Bern) 30 (11/19). 9. Serge Aubin (Servette)
29 (15/14). 10. Hnat Domenichelli (Ambri) 29 (11/18).
Die nächsten Spiele:
Sonntag, 3. Dezember. 25. Runde: Basel - Davos (15.45 Uhr).
Fribourg - Ambri-Piotta (15.45). Lugano - Rapperswil-Jona
(15.45). -- Dienstag, 5. Dezember. 25./30. Runde:
Genf-Servette - Zug (19.45 Uhr). Davos - Kloten (19.45). --
Mittwoch, 6. Dezember. 38. Runde: ZSC Lions - Lugano (19.45
Uhr). -- Freitag, 8. Dezember. 27. Runde: Zug - Basel (19.45
Uhr). |
Montag, 27.November 2006
|
Del Curto bis 2011 in
Davos |
| Der HC
Davos fixierte einen wichtigen Baustein für die Zukunft. |

|
Arno Del Curto gilt als Erfolgsgarant bei den
Bündnern. |
|
| Trainer Arno
Del Curto, der die Bündner seit zehn Jahren führt,
verlängerte seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag um vier
Jahre bis 2011.
Die Verlängerung des Engagements von Del Curto ist für
den HCD deshalb von zentraler Bedeutung, weil zahlreiche
Schlüsselspieler Klauseln in ihren Verträgen haben, die an
die Zusammenarbeit mit dem 50-jährigen Engadiner geknüpft
sind.
Mit Del Curto gewann Davos zweimal die Schweizer
Meisterschaft (2002 und 2005) und führt auch im laufenden
Championat die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung auf Bern
souverän an. |
Sonntag, 26.Novmeber 2006
|
HC Davos zieht
der Konkurrenz davon |
| Bei
Halbzeit der Qualifikation zieht Davos der Konkurrenz
unwiderstehlich auf und davon. Nach dem 6:0 im Spitzenkampf
gegen die drittplatzierten Rapperswil-Jona Lakers beträgt
der Vorsprung des HC Davos auf den ersten Verfolger SC Bern
zehn Punkte. |

|
Jonas Hiller und Marc Haeberlein. |
|
| Die
Rapperswil-Jona Lakers erzielten übers Wochenende in zwei
Spielen kein Tor, verteidigten aber immerhin Platz 3
erfolgreich, liegen aber nach der Niederlage im Direktduell
schon 13 Punkte hinter Davos zurück.
Reto von Arx brachte die Bündner früh in Führung. Erst im
Finish wurde das Skore noch in die Höhe geschraubt.
Rapperswil-Jona schoss in allen Dritteln öfter aufs Tor als
Davos, konnte der überragenden Davoser Keeper Jonas Hiller
aber nie bezwingen.
Jussi Tarvainen (11.) und Patric Della Rossa (45.) trafen
bei Basels erstem Heimsieg gegen Ambri-Piotta (2:0). Das
Team von Kent Ruhnke hält den neunten Tabellenplatz. Der
Rückstand auf die ZSC Lions (8.), die den letzten
Playoffplatz belegen, beträgt vier Punkte, wobei die Zürcher
aber noch mit einer Partie in Verzug sind.
Der Rückstand von Schlusslicht Fribourg auf Platz 8
beträgt bereits zehn Punkte. Gottéron bezog gegen Lugano im
elften Heimspiel schon die zehnte Niederlage. |
Sonntag, 19.November 2006
|
Davos von Ambri
gefordert |
| Michel
Riesen war beim 4:2-Heimsieg gegen Ambri mit einem Hattrick
und seinen Saisontoren 8 bis 10 die spielentscheidende
Figur. Davos realisierte damit den vierten Sieg in Serie. |

|
Michel Riesen erzielte einen Hattrick für seinen
Arbeitgeber HC Davos. |
|
| Beim Spiel des
Leaders gegen den bisherigen Tabellenletzten war aber zu
keiner Zeit ein Klassenunterschied ersichtlich. Im
Gegenteil, Ambri war das insgesamt spielbestimmendere Team
und produzierte mehr Torschüsse. Dario Kostovic erzielte in
seinem 20. Saisonspiel gar sein zweites und drittes
Saisontor für die auch im zweiten Spiel nach dem
Trainerwechsel erneut überzeugend aufgetretenen Leventiner.
Davos-Verteidiger Marc Gianola setzte im Schlussdrittel
beinahe seinen eigenen Torhüter Jonas Hiller ausser Gefecht,
als er den anstürmenden Ambri-Stürmer Hnat Domenichelli so
abdrängte, dass der Kanadier wuchtig in Hiller prallte.
Davos - Ambri-Piotta 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)
Eisstadion. -- 5094 Zuschauer. -- SR Schütz (De), Arm/Küng.
-- Tore: 8. Riesen (Daigle, Reto von Arx) 1:0. 15. Kostovic
(Somervuori/ angezeigte Strafe) 1:1. 36. Kostovic (Ott,
Gianini) 1:2. 40. (39:19) Riesen (Daigle, Reto von
Ars/Ausschlüsse Kostovic, Tallarini) 2:2. 51. Marha (Burkhalter,
Sarault) 3:2. 59. Riesen (Daigle, Reto von Arx/Ausschluss
Kostovic) 4:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 11mal
2 Minuten gegen Ambri. -- PostFinance-Topskorer: Daigle;
Trudel.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan
von Arx, Randegger; Furrer, Müller; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Sarault, Rizzi, Burkhalter; Varada, Marha, Baumann;
Guggisberg, Ambühl, Wieser.
Ambri: Bäumle; Naumenko, Tallarini; Du Bois, Hedin; Ott,
Gianini; Höhener; Demuth, Domenichelli, Trudel; Somervuori,
Pont, Baldi; Kostovic, Bianchi, Imperatori; Schena, Siritsa,
Celio.
Bemerkungen: Davos ohne Winkler und Leblanc (beide
verletzt), Nittel (überzähliger Ausländer), Ambri ohne
Cereda und Toms (beide verletzt). -- 24. Pfostenschuss
Guggisberg. -- 51. Timeout Davos. |
Dienstag, 14.November 2006
|
Leader Davos
beendete ZSC-Serie |
| Die ZSC
Lions wurden vom effizienten Leader Davos nach sechs Siegen
in Serie problemlos gestoppt. |

|
Jan von Arx kommt ins Spiel nach verbüsster
Doping Sperre. |
|
| Stürmer Loïc
Burkhalter ragte beim 5:1-Heimsieg der Bündner mit zwei
Toren und einem Assist sowie einer Plus-2-Bilanz heraus.
Auch Goalie Jonas Hiller bot eine überzeugende Leistung.
Bei Davos bestritt Jan von Arx nach seiner Sperre wegen
eines positiven Cannabis-Befundes sein erstes
NLA-Saisonspiel.
In einer Partie mit bescheidenem Körperspiel profitierten
die Bündner von individuellen Fehlern der Zürcher. Keine
Schuld an den Gegentoren traf dabei aber ZSC-Goalie Ari
Sulander.
Davos - ZSC Lions 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)
Eisstadion. -- 2837 Zuschauer. -- SR Reiber, Wehrli/Wirth.
-- Tore: 4. Burkhalter (Rizzi, Sarault) 1:0. 20. (19:08)
Daigle (Burkhalter, Ambühl/Ausschluss Alston) 2:0. 21.
(20:53) Wichser (Alston, McTavish) 2:1. 31. Wieser (Nittel)
3:1. 44. Burkhalter (Reto von Arx, Chawanow) 4:1. 54.
Sarault (Ambühl, Chawanow/Ausschluss Helfenstein) 5:1. --
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen
ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; McTavish.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan
von Arx, Häller; Furrer, Müller; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Sarault, Rizzi, Burkhalter; Guggisberg, Ambühl,
Varada; Wieser, Nittel, Baumann.
ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Kout, Seger; Leeger,
Forster; Schnyder; McTavish, Alston, Wichser; Petrovicky,
Pavlikovsky, Lachmatow; Helfenstein, Zeiter, Paterlini;
Bieber, Grauwiler, Lindemann; Stirnimann.
Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Marha und Winkler (alle
verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher und Steiner (beide
verletzt). |
Samstag, 04.November 2006
|
Die
Bündner Korrektur im Schlussdrittel |
| Davos
hätte sich den «Kraftakt» zum 6:3 gegen Fribourg ersparen
können. Nach deutlicher Dominanz und einer 2:0-Führung
geriet der Leader fahrlässig in eine temporäre
2:3-Schieflage. |

|
Das «Hollywood-Team» Del Curtos musste
zwischendurch um den Sieg bangen. |
|
| Erst nach dem
dritten Gegentreffer entgegnete das Team von Trainer Arno
Del Curto dem Kontrahenten aus der hinteren Tabellenregion
im Schlussdrittel mit den nötigen Respekt.
Konzentriert und konsequent vollzogen die Bündner mit
einer 4:0-Bilanz im Schnellverfahren die Korrektur.
Unmittelbar nach der zweiten Pause erzwangen Peter
Guggisberg und Loic Burkhalter, hinter Alexandre Daigle
mittlerweile zum zweitbesten Davoser Skorer aufgestiegen,
die «Wende» zum courant normal.
Bis zur Spielhälfte hatten die Freiburger den kärglichen
Wert von sechs Torschüssen zu Stande gebracht. Die bis zu
jenem Zeitpunkt unerhört schwache Vorstellung war kaum mehr
zu unterbieten. Nichts deutete darauf hin, dass der HCD
seine 2:0-Reserve noch verspielen würde. 44 starke Sekunden
genügten Fribourg aber, die Geschichte der Partie ansatzlos
umzuschreiben.
Josef Balej und Nicolas Studer mit seinem ersten
Skorerpunkt glichen mit einer Tor-Doublette aus. In der 39.
Minute verschaffte Josh Holden dem Gast gar den ersten (und
letzten) Vorteil, ehe die Romands in den letzten 20 Minuten
wieder von der Bildfläche verschwanden.
Davos - Fribourg 6:3 (0:0, 2:3, 4:0)
Eisstadion. -- 4053 Zuschauer. -- SR Kurmann, Simmen/Sommer.
-- Tore: 24. Sarault (Crameri, Gianola) 1:0. 33. Ambühl (Varada,
Chawanow/Ausschluss Sarault!) 2:0. 36. (35:29) Balej (Sarno,
Grosek/Ausschluss Riesen) 2:1. 37. (36:13) Studer (Sprunger,
Plüss) 2:2. 39. Holden (Zenhäusern) 2:3. 43. Guggisberg
(Müller) 3:3. 47. Burkhalter (Riesen, Guggisberg/Ausschluss
Holden) 4:3. 53. Baumann (Guggisberg, Furrer) 5:3. 57.
Daigle (Sarault, Crameri) 6:3. -- Strafen: 6mal 2 plus 10
Minuten (Riesen) gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg.
-- PostFinance-Topskorer: Daigle; Sarno.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow;
Furrer, Müller; Häller; Riesen, Rizzi, Daigle; Sarault,
Marha, Burkhalter; Guggisberg, Ambühl, Varada; Leblanc,
Wieser, Baumann.
Fribourg: Munro; Studer, Ngoy; Reist, Birbaum; Berger,
Marquis; Haldimann; Neuenschwander, Bastl, Botter; Sprunger,
Montandon, Plüss; Balej, Grosek, Sarno; Zenhäusern, Holden,
Monnet.
Bemerkungen: Davos ohne Reto von Arx, Winkler (beide
verletzt), Jan von Arx (gesperrt), Nittel (überzählig),
Fribourg ohne Bykow, Vauclair (beide verletzt). 56.
Pfostenschuss von Plüss. 59. Lattenschuss von Varada. |
Samstag, 28.Oktober 2006
|
Weitere
Auswärtsniederlage für Langnau |
| Die SCL
Tigers verloren in Davos diskussionslos 1:5. Es war die
vierte Langnauer Auswärtsniederlage in Serie. Einen Einstand
nach Mass im HCD-Dress gab Yves Sarault. |

|
Die Davoser durften weiter jubeln. |
|
| Der bald
34-jährige Kanadier, der als temporärer Ersatz für den
verletzten Tschechen Vaclav Varada vorerst für zwei Wochen
engagiert worden war, erzielte im ersten Einsatz mit dem
ersten Torschuss nach 93 Sekunden das 1:0. Sarault stand
auch am Ursprung der Doublette (16.), die den HCD innerhalb
von elf Sekunden auf Kurs Richtung höchsten Saisonsieg
brachte.
Dem 2:0 liessen die Bündner durch Peter Guggisberg den
entscheidenden dritten Treffer folgen. Langnau war selbst
nach dem Anschlusstor nie in der Lage, den HCD ernsthaft in
Gefahr zu bringen.
Davos - SCL Tigers 5:1 (3:1, 1:0, 1:0)
Eissporthalle. -- 3585 Zuschauer. -- SR Vinnerborg (Sd),
Simmen/ Sommer. -- Tore: 2. Sarault (Burkhalter, Furrer)
1:0. 16. (15:45) Sarault (Burkhalter, Marha) 2:0. 16.
(15:56) Guggisberg (Rizzi) 3:0. 20. (19:54) Joggi (Liniger,
Neff/Ausschluss Wieser) 3:1. 34. Leblanc (Baumann, Blatter)
4:1. 47. Burkhalter (Marha, Chawanow) 5:1. -- Strafen: 11mal
2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
-- PostFinance-Topskorer: Daigle; Tuomainen.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow;
Furrer, Müller; Randegger, Häller; Riesen, Ambühl, Daigle;
Sarault, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Rizzi, Wieser;
Leblanc, Nittel, Baumann.
SCL Tigers: Schoder; Lüthi, Fast; Stettler, Leuenberger;
Ramholt, Christian Moser; Blum, Aegerter; Jinman, Sirén,
Miettinen; Tuomainen, Sutter, Högardh; Neff, Liniger, Joggi;
Rizzello, Gerber, Debrunner.
Bemerkungen: Davos ohne Jan von Arx (gesperrt), Varada,
Reto von Arx und Winkler, SCL Tigers ohne Schürch (alle
verletzt). -- Davos erstmals mit Yves Sarault (Ka). -- 43.
Lattenschuss von Nittel. |
Samstag, 28.Oktober 2006
|
Davoser Stadion
wird umgetauft |
| Der HC
Davos gab im Rahmen seiner Generalversammlung bekannt, dass
er die Namensrechte am Eisstadion für zwölf Jahre und drei
Millionen Franken vergeben hat. |

|
Fassade der Davoser Eishalle. |
|
| Ab der
kommenden Saison wird die Eissporthalle «Vaillant Arena»
heissen. Den Millionenbetrag, den das europaweit tätige
Heiztechnikunternehmen für die Namensgebung einschiessen
wird, verwendet der Schweizer Rekordmeister für die in
Stocken geratene Sanierung des Stadions. In einer zweiten
Etappe soll zu einem noch nicht definierten Zeitpunkt die
Davoser Südtribüne renoviert werden.
Zudem wurde an der Davoser GV öffentlich, dass für die
Vermarktung des Spengler Cups spätestens ab dem Turnier in
der Altjahreswoche 2008 die IMG verantwortlich sein. Bei der
weltweit führenden Sportvermarktungsagentur steht neben
vielen anderen auch Roger Federer unter Vertrag. |
Sonntag, 22.Oktober 2006
|
Sarault zu Davos |
| Yves
Sarault kehrt temporär in die Eishockey Nationalliga A
zurück. |

|
Yves Sarault unterschrieb einen Vertrag über
zwei Wochen. |
|
| Der 34-jährige
kanadische Haudegen unterschreibt gemäss einer
Medienmitteilung des SC Langenthal beim HC Davos einen
Vertrag über zwei Wochen.
Während seines befristeten Engagements für B-Ligist
Langenthal für den verletzten Publikumsliebling Eric
Lecompte erzielte der ehemalige NLA-Akteur (Bern/Servette)
in fünf Partien je fünf Tore und Assists und kassierte nur
vier Strafminuten. Im HCD nimmt Sarault die sechste
Ausländerlizenz ein. |
Samstag, 21.Oktober 2006
|
Klotens
Revanche gegen schläfrige Davoser |
| Kloten
revanchierte sich im «Rückspiel» gegen Davos für die
Heimniederlage vom Freitagabend. |

|
Die Klotener Stephan und Guignard bejubeln das
1:0 - Hiller ist geschlagen. |
|
| Die Flyers
lagen nach 13 Minuten 2:0 in Führung und gaben den Vorsprung
in einem Offensivspektakel nicht mehr aus der Hand.
Der HC Davos verschlief den Start. Und Arno Del Curto
ärgerte sich darüber dermassen, dass er schon nach zehn
Minuten sein Timeout nahm -- ohne Erfolg allerdings, denn
wenig später gelang Steve Kellenberger das 2:0 für Kloten.
Packendes Finish
Im packenden Finish wünschte sich Del Curto sein Timeout
zurück: Alexandre Daigle gelang 98 Sekunden vor der
Schlusssirene das 3:4-Anschlusstor, wenig später wurde der
Klotener Radek Hamr auch noch auf die Strafbank geschickt.
Kloten überstand jedoch den letzten Ansturm des HCD und kam
vier Sekunden vor Schluss durch Kimmo Rintanen zum 5:3 ins
leere Tor.
Bei Davos pausierte Reto von Arx, der sich am Freitag in
Kloten ein Band im linken Knie überdehnt hatte. Von Arx
sollte nächste Woche aber bereits wieder mitspielen können.
Davos - Kloten 3:5 (0:2, 2:2, 1:1)
Eissporthalle. -- 4551 Zuschauer. -- SR Stalder, Wehrli/Wirth.
-- Tore: 3. Ehrensperger (Fabian Stephan, Stancescu/Strafe
angezeigt) 0:1. 13. Kellenberger (Rothen, Sven
Lindemann/Strafe angezeigt) 0:2. 34. Burkhalter (Dino Wieser,
Blatter) 1:2. 36. Wick (Brimanis) 1:3. 37. Daigle (Leblanc,
Rizzi/Ausschluss Brimanis) 2:3. 40. (39:57) Rintanen (Hamr)
2:4. 59. (58:22) Daigle (Crameri) 3:4. 60. (59:56) Rintanen
(Ausschluss Hamr!) 3:5 (ins leere Tor). -- Strafen: 5mal 2
Minuten gegen Davos, 9mal 2 Minuten gegen Kloten. --
PostFinance-Topskorer: Daigle; Rintanen.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow;
Pascal Müller, Andreas Furrer; Flurin Randegger, Häller;
Riesen, Ambühl, Daigle; Gian-Andrea Randegger, Marha,
Burkhalter; Guggisberg, Rizzi, Dino Wieser; Leblanc, Nittel,
Baumann.
Kloten: Rüeger; von Gunten, Hamr; Brimanis, Klöti;
Guignard, Schulthess; Fabian Stephan; Brunner, Herperger,
Rintanen; Rothen, Kellenberger, Sven Lindemann; Bühler,
Jenni, Romano Lemm; Wick, Ehrensperger, Stancescu.
Bemerkungen: Davos ohne Reto von Arx, Varada, Winker
(alle verletzt) und Jan von Arx (gesperrt), Kloten ohne
Pittis (verletzt). Guignard verletzt ausgeschieden (21.). --
Timeout Davos (10.). -- Pfostenschüsse: Pascal Müller (44.);
Ehrensperger (28.). |
Freitag, 20.Oktober 2006
|
Davos vorübergehend neuer Leader? - turbulenter ZSC-Abend! |
| Am 12.
Spieltag löste Davos den SCB an der Tabellenspitze ab. Die
Bündner siegten in Kloten 4:2. Sie verloren aber ihre
Schlüsselfigur Reto von Arx mit einer Knieverletzung. |

|
Jubel der Davoser Nittel und Leblanc nach dem
2:1. |
|
| n den letzten
sieben Runden gewann der HCD 18 von möglichen 21 Punkten.
Trotz einer turbulenten Aufholjagd Rapperswils - die
Ostschweizer glichen zwischen der 54. und der 56. Minute
nach einem 2:5-Rückstand aus - siegte der ZSC im Lido 7:5;
letztmals hatten die Stadtzürcher den Rapperswiler Rink am
6. März vor drei Jahren als Gewinner verlassen.
Die Lions, bei denen der Internationale Thierry Paterlini
keine Sekunde zum Einsatz kam, verbesserten sich dank dem
vierten Saisonerfolg auf Platz 11. Der Rückstand auf die SCL
Tigers (3:2 n.P. gegen das auswärts sieglose Basel) beträgt
bei zwei Spielen mehr einen Punkt.
Resultate:
(12. Runde) Genf-Servette - Fribourg 1:7 (0:2, 0:3, 1:2).
SCL Tigers - Basel 3:2 (0:0, 1:1,
1:1, 0:0) n.P. Kloten Flyers - Davos 2:4 (1:2, 1:2, 0:0).
Rapperswil- Jona Lakers - ZSC Lions 5:7 (1:0, 0:3, 4:4).
Rangliste:
1. Davos 12/26. 2. Bern 10/24. 3. Genf-Servette 11/20. 4.
Rapperswil-Jona Lakers 12/20. 5. Lugano 11/19 (36:33). 6.
Kloten Flyers 11/19 (53:37). 7. Ambri-Piotta 10/14. 8. Zug
12/14. 9. SCL Tigers 11/13. 10. Basel 12/12. 11. ZSC Lions
13/12. 12. Fribourg 11/ 11 (31:40). |
Samstag, 14.Oktober 2006
|
Davoser Wende im
Mitteldrittel |
| Zug
steuerte auf den ersten Auswärtssieg in Davos seit fast vier
Jahren zu, ehe der HCD die Partie nach 0:2-Rückstand noch
5:2 gewann. |

|
Zugs Torhüter Lars Weibel und Patrick Oppliger
können das 2:2 nicht verhindern. |
|
| Die
entscheidenden Szenen in der Eissporthalle ereigneten sich
im Mitteldrittel.
Die träge Spielweise der Davoser wurde in der 7. und 14.
Minute durch zwei Treffer den bislang noch nicht so
produktiv wie erwartet auftretenden Zuger Ausländer Mike
Maneluk sowie Topskorer Paul Di Pietro ausgenützt.
Erst im zweiten Abschnitt besann sich das Heimteam eines
Besseren und gelangte im Powerplay ohne viel Aufwand durch
zwei abgelenkte Schüsse in Überzahl erst zum Ausgleich und
kurz vor der zweiten Pause durch ein haltbares «Buebetrickli»
von Robin Leblanc gar zum 3:2.
Ab diesem Zeitpunkt gaben die Bündner das Heft nicht mehr
aus der Hand und gelangten auf souveräne Weise zum achten
Heimerfolg gegen den EVZ in Serie.
Davos - Zug 5:2 (0:2, 3:0, 2:0)
Eissporthalle. - 4815 Zuschauer. - SR Stricker, Arm/Küng. -
Tore: 7. Maneluk (Petrow, Piros) 0:1. 14. Di Pietro (Petrow,
Camichel) 0:2. 27. Burkhalter (Ambühl, Guggisberg/Ausschluss
Fazio) 1:2. 35. Blatter (Burkhalter/Ausschlüsse Chawanow;
Diaz, Back) 2:2. 39. Leblanc (Nittel) 3:2. 56. Daigle (Crameri)
4:2. 60. (59:23) Burkhalter (Chawanow, Blatter/Ausschluss
Leblanc!) 5:2 (ins leere Tor). - Strafen: 8mal 2 plus 10
Minuten (Nittel) gegen Davos, 9mal 2 plus 10 Minuten (Petrow)
gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Di Pietro.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow;
Furrer, Müller; Häller, Randegger; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Wieser, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Rizzi, Ambühl;
Leblanc, Nittel, Baumann.
Zug: Weibel; Richter, Back; Diaz, Sutter; Kress, Fazio;
Maurer, Ott; Petrow, Di Pietro, Camichel; Christen, Piros,
Maneluk; Bürgler, Schnyder, Casutt; Steinmann, Oppliger,
Meier.
Bemerkungen: Davos ohne Varada, Winkler (beide verletzt)
und Jan von Arx (gesperrt), Zug ohne Duca und Hallberg
(beide verletzt). - 600. NLA-Spiel von Fazio. -
Pfostenschüsse: 4./6. Riesen, 40. Reto von Arx, 53. Richter.
- 59. (58:09) Timeout Zug, bis 59:23 ohne Goalie. |
Freitag, 06.Oktober 2006
|
Meister Lugano
für Fehler bestraft |
|
Matchwinner für Davos beim 3:2 gegen Meister Lugano in der
Revanche des Playoff-Finals war der erste Sturm mit Michel
Riesen, Reto von Arx und Alexandre Daigle, der für alle drei
Tore verantwortlich zeichnete. |

|
Für Davos war es der dritte Heimsieg in vier
Spielen. |
|
| Ryan Gardner
und Tristan Vauclair brachten den Gast zweimal in Führung,
Riesen schaffte aber jeweils den Ausgleich. Lugano leistete
sich letztlich zu viele Fehler in der eigenen Zone: Dem 2:2
ging ein grober Schnitzer von Jukka Hentunen voraus, dem 3:2
durch Reto von Arx (52.) ein Fehler von Krister Cantoni.
In der Schlussphase vergab Lugano dann beste
Ausgleichschancen gleich im halben Dutzend, speziell durch
den früheren Davoser Landon Wilson. Jonas Hiller profilierte
sich mit mehreren Glanztaten. Für Davos war es der dritte
Heimsieg in vier Spielen, für Lugano die erste Niederlage
nach drei Siegen.
Davos - Lugano 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
Eissporthalle. -- 4279 Zuschauer. -- SR Kurmann, Abegglen/Schmid.
-- Tore: 3. Gardner (Tärnström) 0:1. 17. Riesen (Daigle,
Reto von Arx) 1:1. 36. Tristan Vauclair (Wirz) 1:2. 39.
Riesen (Crameri) 2:2. 52. Reto von Arx (Daigle, Riesen) 3:2.
-- Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Davos, 10mal 2 Minuten
gegen Lugano. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Hentunen.
Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow;
Winkler, Randegger; Müller, Häller; Riesen, Reto von Arx,
Daigle; Varada, Marha, Burkhalter; Leblanc, Rizzi, Ambühl;
Guggisberg, Nittel, Baumann.
Lugano: Züger; Hänni, Tärnström; Julien Vauclair,
Strudwick; Snell, Cantoni; Reuille, Romy, Wilson; Näser,
Gardner, Sannitz; Hentunen, Wallin, Jeannin; Tristan
Vauclair, Wirz, Balerna.
Bemerkungen: Davos ohne Jan von Arx (gesperrt), Lugano
ohne Chiesa, Conne, Hirschi, Liimatainen (alle verletzt). |
Freitag, 29.September 2006
|
Erster Berner
Auswärtssieg |
| Eine
überragende Sturmlinie mit Patrick Bärtschi, Sébastien
Bordeleau und Simon Gamache sicherte dem SC Bern in Davos
den ersten Auswärtssieg der Saison. |
|
Davos' Ahren Nittel gegen Berns Marco Bührer. |
|
| Das Trio
steuerte vier der sechs Treffer zum 6:2-Erfolg der Berner
bei.
Das Team von Trainer John van Boxmeer legte einen
Schnellstart hin und lag nach einem Doppelschlag von
Bordeleau schon nach 157 Sekunden 2:0 in Führung. Nach einem
Lattenschuss von Söderholm (4.) sah sich Arno del Curto
bereits gezwungen sein Timeout zu nehmen.
Dies zahlte sich nur kurzfristig aus: Robin Leblanc glich
für die Bündner bis zur 15. Minute mit zwei Treffern im
Powerplay - bisher eine Schwäche der Davoser - aus. Doch
danach setzte sich der SCB in einem intensiv geführten Spiel
verdient durch: Thomas Ziegler, Gamache und Bärtschi sorgten
im zweiten Drittel für die Entscheidung zu Gunsten der
agileren Gäste.
Davos - Bern 2:6 (2:2, 0:3, 0:1)
Eisstadion. -- 4211 Zuschauer. -- SR Kunz, Küng/Schmid.
-- Tore: 2. (1:01) Bordeleau (Gamache, Bärtschi) 0:1. 3.
(2:37) Bordeleau (Reichert/Ausschluss Riesen) 0:2. 11.
Leblanc (Reto von Arx, Nittel/ Ausschluss Berglund) 1:2. 15.
Leblanc (Ambühl, Reto von Arx/ Ausschluss Daniel Meier) 2:2.
23. Thomas Ziegler (Rüthemann) 2:3. 25. Gamache (Bärtschi,
Bordeleau) 2:4. 33. Bärtschi (Gamache/ Ausschlüsss Reto van
Arx, Varada) 2:5. 54. Daniel Meier (Camichel) 2:6. --
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten plus 5
Minuten (Philipp Furrer) plus Spieldauer (Philipp Furrer)
gegen Bern. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Söderholm.
Davos: Hiller; Gianola, Müller; Blatter, Crameri; Andreas
Furrer, Häller; Winkler, Randegger; Riesen, Reto von Arx,
Nittel; Varada, Burkhalter, Daigle; Leblanc, Marha, Baumann;
Guggisberg, Rizzi, Ambühl.
Bern: Bührer; Gerber, Philipp Furrer; Jobin, Söderholm;
Dominic Meier, Kobach; Rolf Ziegler; Raffainer, Thomas
Ziegler, Reichert; Bärtschi, Bordeleau, Gamache; Rüthemann,
Rötheli, Berglund; Daniel Meier, Camichel.
Bemerkungen: Davos ohne Jan von Arx (gesperrt) und
Chawanow (noch nicht eingesetzt); Bern ohne Lapointe,
Steinegger und Dubé (alle verletzt). -- 4. Lattenschuss
Söderholm. 6. Timeout Davos. |
Freitag, 22.September 2006
|
Neuzugänge trafen für
Davos |
| Der HC
Davos holte beim 3:2 gegen Genf-Servette zweimal einen
Rückstand auf. Alle drei Treffer wurden durch die Neuzugänge
Vaclav Varada/Alexandre Daigle erzielt. |
|
Genfs Thomas Deruns jubelt nach seinem Tor gegen
Jonas Hiller. |
|
| Die Genfer
gingen schon nach 40 Sekunden durch Thomas Déruns in Führung
und hatten auch nach dem Ausgleich von Daigle (12.)
insgesamt ein leichtes Übergewicht.
Die Bündner reagierten aber auf den erneuten
Führungstreffer durch den derzeit wohl besten Schweizer
Verteidiger Goran Bezina (37.) hervorragend: Varada
(39./53.) sicherte dem HCD mit zwei Treffern den zweiten
Heimsieg, der aufgrund des Überlegenheit im letzten Drittel
verdient war.
Davos - Genf-Servette 3:2 (1:1, 1:1. 1:0)
Eissporthalle. -- 2310 Zuschauer. -- SR Mandioni, Bürgi/Kehrli.
-- Tore: 1. (0:40) Déruns (Cadieux) 0:1. 12. Daigle
(Ausschluss Varada!) 1:1. 37. Bezina (Augsburger/Ausschluss
Meunier!) 1:2. 39. Varada (Häller, Furrer) 2:2. 53. Varada (Daigle)
3:2. -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten
gegen Genf-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Crameri; Law.
Davos: Hiller; Gianola, Müller; Blatter, Crameri; Furrer,
Häller; Winkler; Riesen, Reto von Arx, Nittel; Varada,
Burkhalter, Daigle; Leblanc, Marha, Baumann; Ambühl, Rizzi,
Guggisberg.
Genf-Servette: Mona; Gobbi, Horak; Rytz, Bezina; Keller,
Breitbach; Schilt; Law, Aubin, Wright; Cadieux, Trachsler,
Déruns; Fedulow, Meunier, Treille; Rivera, Augsburger,
Knöpfli; Savary.
Bemerkungen: Davos ohne Jan von Arx (gesperrt) und
Chawanow (noch kein Visum), Genf-Servette ohne Grosek
(verletzt). 59:41: Timeout Servette, von da an ohne Goalie. |
Sonntag, 17.September 2006
|
Verteidiger Chawanow fünfter HCD-Ausländer |
| Der HC
Davos hat nach den ersten beiden Meisterschaftsrunden die
fünfte Ausländer-Lizenz vergeben. |
|
Der HC Davos hat die fünfte Ausländer-Lizenz
vergeben. |
|
| Der russische
Verteidiger Alexander Chawanow (34) unterschrieb einen
Einjahresvertrag mit NHL-Ausstiegsklausel.
Die letzten fünf Jahre spielte der Moskauer in der NHL
bei den St. Louis Blues und den Toronto Maple Leafs. In 348
Spielen erzielte er 102 Skorerpunkte (27 Tore/75 Assists).
Vor seinem Wechsel in die NHL stand er bei Dynamo Moskau
unter Vertrag. Chawanow wird voraussichtlich am Freitag im
Heimspiel der Bündner gegen Genf-Servette seinen Einstand
geben. |
Freitag, 15.September 2006
|
Ein Zittersieg für Davos |
| Bis zur
56. Minute zitterten die Davoser Fans um den ersten
Saisonsieg, ehe Gian-Marco Crameri gegen Basel das 2:1
markierte. |
|
Davos Reto von Arx im Kampf gegen Basels Niklas
Anger. |
|
| Der von Coach
Del Curto zum Verteidiger umfunktionierte Ex-Zuger
verwertete den Pass von Nationalspieler Andres Ambühl.
Das Überraschungs-Team der letzten Meisterschaft hatte
die Wende primär beim Stand von 1:1 verpasst. Nachdem Davos
unmittelbar vor und nach der Pause zwei Schüsse an die
Torumrandung beklagt hatte, wussten die Bebbi mit einem
fünfminütigen Powerplay (Stockschlag der ZSC-Leihgabe
Furrer) nichts anzufangen.
Davos´ neu engagierten Ausländer Vaclav Varada und
Alexandre Daigle hinterliessen einen zuweilen guten bis bis
starken Eindruck. Der Tscheche Varada deutete schon im
ersten NLA-Einsatz an, dass er dank seiner unerhört starken
Scheibenkontrolle im Team der Davoser eine Schlüsselrolle
spielen könnte.
Davos - Basel 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)
Eisstadion. -- 3243 Zuschauer. -- SR Kurmann,
Hofmann/Wirth. -- Tore: 7. Varada (Crameri) 1:0. 9. Nüssli (Tarvainen)
1:1. 56. Crameri (Ambühl, Rizzi) 2:1. -- Strafen: 6mal 2
plus 5 Minuten (Furrer/30.) gegen Davos, 8mal 2 Minuten
gegen Basel. -- PostFinance- Topskorer: Gianola; Chatelain.
Davos: Hiller; Gianola, Müller; Blatter, Crameri; Furrer,
Häller; Winkler, Kparghai; Leblanc, Reto von Arx, Daigle;
Varada, Marha, Nittel; Riesen, Burkhalter, Baumann;
Guggisberg, Rizzi, Ambühl.
Basel: Manzato; Heins, Wüthrich; Gerber, Astley; Plavsic,
Voisard; Collenberg; Tarvainen, Bright, Nüssli; Anger,
Landry, Tschannen; Della Rossa, Camenzind, Chatelain;
Voegele, Tschuor, Schnyder; Ruhnke.
Bemerkungen: HCD ohne Jan von Arx (gesperrt), Basel ohne
Bundi (rekonvaleszent), Fuchs (verletzt), Walker
(überzählig). 20. Lattenschuss von Daigle. 22. Pfostenschuss
von Nittel. 59. (58:32) Timeout Basel, ab 58:50 bis 59:53
Basel ohne Torhüter. |
Mittwoch, 13.September 2006
|
Baumann zu Davos |
|
André Baumann unterschreibt
beim HC Davos. |
 |
| Der Schweizer
Eishockeyspieler André Baumann spielt in der kommenden
Saison 2006/07 für den HC Davos, wo er einen
Einjahresvertrag unterschrieben hat. Der aus Zürich
stammende Stürmer stand in der vorletzten Saison bei den
SCRJ Lakers im Einsatz. Der 188 cm grosse und 98 kg schwere
Stürmer absolvierte bisher 330 NLA Spiele. |
Mittwoch, 06.September 2006
|
HCD
verpflichtete weiteren Kanadier |
| Der HC
Davos hat kurz vor Saisonbeginn den Kanadier Ahren Nittel
für ein Jahr verpflichtet. Mit dem 22-Jährigen aus Waterloo,
Ontario, haben die Bündner vier von fünf Ausländerpositionen
besetzt. |
|
| Nittel ist wie
sein Landsmann Alexandre Daigle und die beiden Tschechen
Josef Marha und Vaclav Varada Stürmer. In den vergangenen
drei Saisons spielte Nittel in der AHL bei den Albany River
Rats (137 Partien, 43 Tore, 25 Assists). |
Dienstag, 29.August 2006
|
Peter Guggisberg
zeigt Reue! |
| Der
wegen eines Vergehens gegen das Betäubungsmittel-Gesetz zu
fünf Tagen Gefängnis bedingt auf fünf Jahre verurteilte
Peter Guggisberg wird 10´000 Franken einer wohltätigen
Organisation im Kanton Graubünden zukommen lassen. |
|
Der Besitz von Haschisch trug Guggisberg auch
eine Busse von 5000 Franken ein. |
|
| Damit will der
21-jährige Stürmer des HC Davos seine Reue zeigen. Der
Besitz von Haschisch trug dem Emmentaler auch eine Busse von
5000 Franken und die Übernahme der Verfahrenskosten von 1500
Franken ein. |
Montag, 28.August 2006
|
Fünf Tage
bedingt für Guggisberg! |
| Langnau
- Der NLA-Stürmer Peter Guggisberg (21) vom HC Davos ist vom
Strafeinzelrichter in Langnau BE zu 5 Tagen Gefängnis
bedingt auf 5 Jahre verurteilt worden. |
|
Der starke Geruch des harzigen Marihuanas
verriet den Absender. |
|
| Er hatte 40
Gramm Marihuana per Post nach Davos schicken wollen, was
aufflog. Der Geruch hatte den Inhalt des für einen
Spielerkollegen bestimmten Pakets verraten. Die lange
Probezeit wurde verfügt, weil der 21- jährige Spieler, der
früher bei den SCL Tigers war und heute für den HC Davos
kämpft, bereits Vorstrafen wegen eines Betäubungsmittel- und
eines Verkehrsdelikts kassiert hat.
Der Gerichtspräsident befand, der Angeklagte habe beim
erneuten Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz
«leichtsinnig und unbekümmert» gehandelt. Das sei keine
Bagatelle, aber er sei auch kein Schwerverbrecher. Der
Spieler muss ausserdem eine Busse von 3500 Franken und die
Gerichtskosten von 1500 Franken zahlen. |
Montag, 21.August 2006
|
Zwei Neulinge
am 80. Spengler Cup! |
| Für die
80. Austragung des traditionellen Spengler Cups vom 26. bis
31. Dezember in Davos verpflichtete OK-Präsident Fredi
Pargätzi mit Chimik Mytischi (Russ) und Mora IK (Sd) zwei
Neulinge. |
|
Grosser Abwesender ist Vorjahressieger Metallurg
Magnitogorsk. |
|
| Neben dem
gesetzten HC Davos und dem letztjährigen Finalisten Team
Canada nehmen zudem wie 2005 die Eisbären Berlin teil.
Grosser Abwesender ist Vorjahressieger Metallurg
Magnitogorsk. Die Russen fühlen sich wegen zahlreicher
Spielerabgänge nicht in der Lage, den Titel zu verteidigen.
Chimik Mytischi ist allerdings ein würdiger Ersatz; der
Verein aus Moskau tätigte bisher 19 zum Teil hochkarätige
Zuzüge und gilt daher als heissester Anwärter auf den Gewinn
der heimischen Meisterschaft.
Mit Mora IK ist erstmals seit 1999 wieder ein Team aus
Schweden, der derzeitigen Eishockey-Nation Nummer 1, dabei.
Die Skandinavier waren vor zwei Jahren in die höchste
schwedische Liga aufgestiegen; in der vergangenen Saison
beendeten sie die Qualifikation im 8. Rang und schieden
daraufhin in den Playoff-Viertelfinals aus. |
Donnerstag, 10.August 2006
|
NHL-Stürmer Varada
zum HC Davos |
| Der HC
Davos hat als dritten Ausländer den Tschechen Vaclav Varada
(30) von den Ottawa Senators (NHL) verpflichtet. Der
Flügelstürmer stand in den Jahren 2000 und 2005 im
Weltmeisterteam seines Landes. |
|
Vaclav Varada erzielte in seiner NHL-Laufbahn in
580 Partien 69 Tore. |
|
| In seiner
NHL-Laufbahn erzielte Varada in 580 Partien 69 Tore. Mit den
Buffalo Sabres erreichte der Tscheche vor sieben Jahren den
Stanley-Cup-Final. Mit dem Franko-Kanadier Alexandre Daigle
hatten die Davoser schon im Frühjahr einen starken Spieler
aus der NHL engagiert. |
Mittwoch, 09.August 2006
|
Guggisberg
muss vor Gericht erscheinen |
| Peter
Guggisberg vom HC Davos muss sich am 28. August im Amtshaus
von Langnau vor Gericht verantworten. |
|
| Der
Gerichtskreis 6 in Signau-Trachselwald verhandelt über eine
Anzeige der Berner Kantonspolizei wegen des Paketversands
von 40 Gramm Marihuana.
Sollte es zu einer Verurteilung wegen Drogenbesitzes
kommen, würde das Strafmass für den Verstoss gegen das
Betäubungsmittelgesetz zwischen drei Tagen und drei Jahren
Gefängnis liegen oder eine einfache Busse vorsehen. Laut
Auskunft des zuständigen Gerichts richtet sich das Verfahren
derzeit einzig gegen den Absender des Pakets.
Guggisberg soll laut «Blick» das Paket seinem ehemaligen
Davoser Teamkollegen Fabian Sutter zugestellt haben. Die
Post in Langnau schöpfte laut «Blick» wegen des süsslichen
Geruchs Verdacht und informierte die Polizei, die das Paket
beschlagnahmte. |
Mittwoch, 12.Juli 2006
|
Hauer von Davos zu
Jaroslawl |
| Der
amerikanische Verteidiger Brett Hauer wechselt vom HC Davos
zu Torpedo Jaroslawl. |
|
| Bei den Russen
ist der langjährige Kloten-Trainer Wladimir Jursinow
Headcoach.
Hauer, der am Dienstag den 35. Geburtstag feierte,
erzielte in der vergangenen Saison in 58 Spielen 18 Tore und
33 Assists. |
Dienstag, 13.Juni 2006
Dienstag, 06.Juni 2006
|
Jan von Arx
für sechs Monate gesperrt |
| Wegen
des Konsums von Cannabis wurde Jan von Arx von Swiss Olympic
für sechs Monate bis zum 9. November 2006 gesperrt. |

|
Jan von Arx verpasst sämtliche Testspiele und 17
Nationalliga-A-Partien. |
|
| Der 28-jahrige
Verteidiger des HC Davos war im März in einer Kontrolle nach
dem Spiel in Rapperswil hängen geblieben.
Die strenge Umsetzung der Reglemente sorgte für den
ersten Dopingfall im Schweizer Eishockey seit fast 20
Jahren. Bis zur Saison 2004/05 galt der Konsum von Haschisch
in der hiesigen Eishockey- und Fussballszene als nicht
geahndetes Kavaliersdelikt.
Jan von Arx muss die Kosten des Verfahrens von 767
Franken übernehmen. Seine Sperre läuft seit dem 9. Mai 2006.
Ab 9. November darf er wieder spielen. Damit verpasst der
Emmentaler sämtliche Testspiele und 17 von 44
Nationalliga-A-Partien während der Qualifikation.
«Glaubensfrage»
Ob der HC Davos zusätzliche Sanktionen gegen Jan von Arx
aussprechen wird, liess Davos-Präsident Tarzisius Caviezel
offen. Er bezeichnete es als «Glaubensfrage», ob man
Cannabis-Konsum unter Strafe stellen soll oder nicht. Eine
leistungsfördernde Wirkung gehe davon erwiesenermassen nicht
aus. |
Montag, 15.Mai 2006
|
Alexandre Daigle nach Davos!
|
|
Die Bündner haben sich mit einem
kanadischen Flügelspieler verstärkt. |
 |
|
Der Franko-Kanadier Alexandre Daigle hat beim
Hockey Club Davos einen Zweijahresvertrag unterschrieben, der keine
NHL Klausel beinhaltet.
Der 31-jährige Flügelstürmer erzielte in 616 NHL-Spielen 129 Tore
und 198 Assists. 1993 verpflichteten ihn die Ottawa Senators als
Nummer-1-Draft. Dort absolvierte er in der Saison 93/94 seine ersten
84 NHL-Spiele und erzielte 20 Tore und 31 Assists. Das war der
Beginn einer bewegten NHL-Karriere. In seiner momentan letzten
NHL-Saison (2005/06) absolvierte er 46 Spiele für die Minnesota Wild
wo er 5 Tore und 23 Assists erzielte.
Alexandre Daigle wurde als Junior mit Lemieux
verglichen. 2000 und 2001 unterbrach er seine Eishockeykarriere.
Sein Comback gab er bei den Pittsburgh Penguins und den Minnesota
Wilds, wo er seither wieder über 200 Spiele absolvierte.
Nach den NHL-Stars Joe Thornton und Rick Nash
ist Alexandre Daigle der dritte Nummer-1-Draft, der sich für einen
Transfer zum Rekordmeister entschieden hat. |
Dienstag, 10.Januar 2006
|
Burkhalter wechselt zu Davos |
| Der HC Davos
verpflichtete von den SCL Tigers per sofort den Topstürmer Loïc
Burkhalter (25). |
|
Loïc
Burkhalter hat beim Spengler Cup schon mal ein
Davoser-Trikot tragen können. |
|
| Die Emmentaler erhalten
rund 200 000 Franken Transfersumme für Burkhalter, der nächste
Saison ohnehin so gut wie sicher zu den Bündnern gewechselt hätte.
Burkhalter spielte unlängst bereits am Spengler Cup für Davos.
Davos-Trainer Arno del Curto hatte Burkhalter in der Altjahreswoche
hoch gelobt und wollte ihn am liebsten per sofort ins Landwassertal
holen.
Früher als erwartet liess sich dieses Unterfangen wegen den
Wirren bei den sportlich und finanziell taumelnden Tigers nun
realisieren.
Strategische Entscheidung
Mit Davos einigte sich Burkhalter auf einen Vertrag bis Ende der
Saison 2006/2007. Auch der EV Zug und die ZSC Lions waren an einer
sofortigen Übernahme des Stürmers interessiert.
Burkhalter selbst wurde bereits als Zuzug beim EVZ gemeldet. Doch
letztlich erteilten die Tigers die Freigabe lieber dem Meister und
gleichzeitig einem Spitzenteam.
Denn in den für die SCL Tigers wohl unvermeidlichen Playouts
könnten es die Emmentaler mit den ZSC Lions oder Zug zu tun
bekommen.
Super-Skorer
Burkhalter ist mit 12 Toren und 16 Assists aus 34 Spielen der
zweitbeste Skorer der Langnauer und viertbeste NLA-Skorer mit
Schweizer Pass.
Er hatte vor zwei Jahren von Ambri-Piotta ins Emmental
gewechselt; den Sprung ins Nationalteam schaffte er dort aber auch
nicht. |
Mittwoch, 28.Dezember 2005
|
HC Davos
verlängerte mit Guggisberg und Blatter |
| Der
HC Davos verlängerte die Verträge mit Stürmer Peter Guggisberg (21)
und Verteidiger Florian Blatter (22) um jeweils ein Jahr bis zum
Ende der Saison 2006/07. |
|
|
|
|
Guggisberg spielt derzeit die dritte Saison bei den Bündnern,
Blatter ist gar bereits seit 1999 für den Schweizer Meister tätig. |
Samstag, 05.November 2005
|
Josef Marha bleibt in Davos |
| Josef Marha (29)
hat seinen Vertrag beim HCD bis Ende Saison 2006/07 verlängert. Der
tschechische Stürmer steht schon in der fünften Spielzeit bei den
Bündern und hält sich damit für einen Ausländer extrem lange beim
HCD. |

|
Bis
heute bestritt Josef Marha im HCD-Dress 245
Meisterschaftsspiele. |
|
|
Seine erste und vierte Spielzeit in Davos
krönte Marha mit dem Meistertitel. Bis heute bestritt der
Defensivcenter, der auch als Flügel eingesetzt werden kann, im
HCD-Dress 245 Meisterschaftsspiele und erzielte 175 Skorerpunkte (82
Tore/93 Assists).
Auch zu den beiden Spengler-Cup-Siegen von
2001 und 2004 hat der Schwerarbeiter wesentlich beigetragen. In der
abgelaufenen Spielzeit traf Marha in der Verlängerung des fünften
Final-Spiels gegen die ZSC Lions und beendete so die Meisterschaft. |
|
|


 |