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Presseinformationen rund um die ZSC Lions!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront

Mittwoch, 11.April 2007!

Thibaut Monnet wechselt zu den Lions
Trotz eines noch gültigen Vertrages beim SC Bern stürmt Thibaut Monnet in den nächsten drei Saisons für die ZSC Lions. Der 25-jährige Center spielte im letzten Winter auf Leihbasis für Fribourg-Gottéron und wurde bei den Romands Topskorer.

Thibaut Monnet war der beste Skorer von Fribourg-Gottéron.

Thibaut Monnet war der beste Skorer von Fribourg-Gottéron.

Der Schweizer Internationale war in der Nationalliga A der einzige Einheimische, der bester Skorer seiner Mannschaft wurde.

Thibaut Monnet bereitet sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaften in Moskau vor.

[Top]

Dienstag, 13.Februar 2007

ZSC Lions nicht in Playoff-Form
Den ZSC Lions ist der Auftakt in die letzte Meisterschaftsphase klassisch missglückt. Im Hallenstadion unterlagen die Spieler von Harold Kreis dem effizienteren und weniger fehlerhaften Rapperswil-Jona deutlich 0:3.

Berechtigter Jubel bei den Lakers.

Berechtigter Jubel bei den Lakers.
Nach einem Startdrittel unter dem Motto «Spielen und spielen lassen» mit leichtem Übergewicht für die Platzherren und Chancen durch Milan Bartovic und Adrian Wichser, aber ohne zählbaren Ertrag waren die Gäste im zweiten Abschnitt abgeklärter.

Mikko Eloranta brachte den SCRJ mit einem schönen Hocheckschuss nach Pass von Brady Murray in Führung (28.), Tom Koivisto doppelte im Powerplay (bei einer harten Strafe gegen Beat Forster) mit einem Schlagschuss von der blauen Linie nach.

Auch im Schlussabschnitt hatten die Spieler von Harold Kreis einige gute Tormöglichkeiten, das eigene Unvermögen oder Rapperswils starker Keeper Scott Langkow verhinderten aber Torjubel. Und als in der 50. Minute nach einem von Niklas Nordgren abgeschlossenen Konter Ref Marco Prugger zum Mittelkreis zeigte und zum allgemeinen Erstaunen das 0:3 anerkannte, war die Partie endgültig gelaufen.

Anlass zu Jubel hatte die Mehrheit der 6612 Fans nur bei Resultatänderungen auf dem Totomat der Partien Basel - Ambri und Langenthal - GCK Lions.

ZSC Lions - Rapperswil-Jona 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)

Hallenstadion. -- 6612 Zuschauer. -- SR Prugger, Simmen/Sommer. -- Tore: 28. Eloranta (Murray) 0:1. 36. Koivisto (Oliver Kamber, Eloranta/Ausschluss Forster) 0:2. 50. Nordgren (Schrepfer, Bayer/Ausschlüsse Steiner; Walser) 0:3. -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 9mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona. -- PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Roest.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Seger, Schnyder; Leeger; Bartovic, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Wichser, Paterlini; Bieber, Zeiter, Alston; Grauwiler, Stirnimann, Kim Lindemann; Steiner.

Rapperswil-Jona: Langkow; Koivisto, Fischer; Guyaz, Gmür; Bayer, Geyer; Berger; Nordgren, Roest, Schrepfer; Eloranta, Oliver Kamber, Murray; Wasler, Bütler, Friedli; Deny Bärtschi, Morger, Hürlimann. Bemerkungen: ZSC Lions ohne Helfenstein, Kout (beide krank) und Petrovicky (überzähliger Ausländer), Rapperswil ohne Marco Streit, Schefer, Micheli (alle verletzt) und Czerkawski (überzähliger Ausländer).

Dienstag, 13.Februar 2007

ZSC Lions verpflichten Martin Kariya
Die ZSC Lions gaben die Verpflichtung von Martin Kariya bekannt. Der 25-jährige Kanadier unterschrieb bei den Zürchern einen Einjahres-Vertrag, der in der nächsten Saison in Kraft tritt.

Martin Kariya kommt aus der obersten finnischen Liga, spielte aber auch im kanadischen Eishockeyteam.

Martin Kariya kommt aus der obersten finnischen Liga, spielte aber auch im kanadischen Eishockeyteam.

Der jüngere Bruder von NHL-Star Paul Kariya spielt zurzeit beim in Finnland beim Tabellen-Siebten Espoo Blues. Mit 16 Toren und 36 Assists in 42 Spielen gehört Kariya zu den Topskorern der obersten finnischen Liga.

Samstag, 20.Januar 2007

ZSC mit erstem Saisonsieg gegen Davos
Ari Sulanders zweiter Shutout innert 48 Stunden sicherte den ZSC Lions den ersten Saisonsieg gegen Davos. Die Zürcher schlagen den Leader mit 1:0 nach Penaltyschiessen.

Ari Sulander konnte sein Tor sauber halten.

Ari Sulander konnte sein Tor sauber halten.

Sulander hielt seinen Kasten zunächst 65 Minuten lang rein und wehrte danach in der finalen Kurz-Entscheidung den letzten Versuch vom Davoser Topskorer Daigle ab.

Bei den Zürchern trafen im Penaltyschiessen die Ausländer Dale McTavish und Suchy. Doch gerade McTavish hatte es schon in der regluären Spielzeit verpasst, den Sieg für den ZSC früher herauszuschiessen.

Insgesamt stand der Nordamerikaner fünfmal alleine und in bester Postion vor HCD-Hüter Jonas Hiller, scheiterte aber immer wieder am jungen Keeper.

ZSC Lions - Davos 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) n.P.
Hallenstadion. -- 8273 Zuschauer. -- SR Looker, Wehrli/Wirth. -- Penaltyschiessen: McTavish 1:0, Riesen 1:1; Wichser -, Burkhalter -; Suchy 2:1, Daigle -. -- Strafen: 5mal 2 Minuten plus 5 Minuten plus Spieldauer (Forster) gegen ZSC Lions, 8mal 2 Minuten gegen Davos. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Daigle.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Daniel Schnyder; Leeger; Lachmatow, Pavlikovsky, Bartovic; McTavish, Wichser, Paterlini; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Grauwiler, Stirnimann, Lindemann.

Davos: Hiller; Winkler, Crameri; Blatter, Chawanow; Gianola, Gian- Andrea Randegger; Heberlein; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Ambühl, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Taticek, Wiesner; Flurin Randegger, Rizzi, Baumann; Müller.

Bemerkungen: ZSC ohne Alston und Steiner (beide verletzt) sowie Petrovicky (überzähliger Ausländer), Davos ohne Jan von Arx, Leblanc und Sarault (alle verletzt). ZSC Lions ab dem 2. Drittel ohne Blindenbacher (Gesässmuskelzerrung). 7. Pfostenschuss von Rizzi.

Donnerstag, 18.Januar 2007

Wegweisender Sieg für den ZSC gegen Ambri
Der ZSC verschaffte sich mit dem 3:0-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Ambri-Piotta neun Punkte Abstand am Strich. Zwei Powerplaytore im ersten Drittel wiesen den Lions den Kurs.

Ambris Torhueter Thomas Baeumle gegen Zuerichs Thierry Paterlini.

Ambris Torhueter Thomas Baeumle gegen Zuerichs Thierry Paterlini.

In der Schlussphase wollte Larry Huras unbedingt den 0:2-Rückstand noch aufholen und beorderte statt des Torhüters einen sechsten Feldspieler aufs Eis. Das Risiko zahlte sich - wie so häufig - nicht aus; die Leventiner wurden gar doppelt bestraft.

Witali Lachmatow erzielte 19 Sekunden vor dem Ende den dritten Treffer für die Zürcher, und mit diesem Tor sicherte sich der ZSC auch den Vorteil im Direktduell mit Ambri, das am Ende der Regular Season bei Punktgleichheit über die Klassierung entscheidet.

Während Ambri nach der fünften Niederlage in Folge die Chancen auf die Palyoff-Teilnahme entschwinden sieht, war beim ZSC nach drei Niederlagen de suite das Aufatmen über den Erfolg und die Distanz zum Strich offensichtlich.

«Wir wollten vom ersten Bully an das Spiel an uns reissen», erklärte Coach Harold Kreis. «Wir kämpften, schossen die Tore und sind jetzt erleichtert.»

Funktionierendes Powerplay

Zwar gelang den Zürchern auch in der vierten Partie in Folge kein Tor bei personellem Gleichstand auf dem Eis, doch immerhin funktionierte für einmal das Powerplay.

«Ambri hat das zweitbeste Boxplay, deshalb adaptierten wir unser Überzahlspiel ein wenig», so Kreis. Das 2:0 Lachmatows, der einen Schuss von Andri Stoffel ablenkte, sei eine direkte Folge dieser Anpassung gewesen.

Wie schon zwei Tage zuvor gegen Kloten (0:2) waren die Stadtzürcher mit viel Engagement in die Partie gestartet, doch war der Aufwand diesmal auch mit Ertrag in Form von zwei Toren im ersten Drittel entsprechend.

In doppelter Überzahl brachte Adrian Wichser den ZSC mit seinem dritten Saisontor in Führung (12.), und fünf Minuten später erhöhte Lachmatow auf 2:0. Ambri, das den Startabschnitt komplett verschlafen hatte, reagierte zwar nach dem ersten Seitenwechsel, zu mehr als einem Pfostenschuss von Nick Naumenko (25.) reichte die Leistungssteigerung jedoch nicht.

Die gefährlichste Linie um Topskorer Hnat Domenichelli, der zum Schluss kaum mehr vom Eis ging, wurde von Zürichs erster Formation über weite Strecken entscheidend aus dem Spiel genommen.

Grosser Anteil Sulanders

Grossen Anteil am kapitalen Erfolg gegen Ambri hatte auch Ari Sulander, der sich zum ersten Mal in dieser Saison nicht bezwingen liess. «Aber auch unsere Verteidiger haben viele Schüsse geblockt», schob Kreis zwar noch nach, ohne das Lob an seinen Torhüter jedoch abzuschwächen.

Dennoch warnt der ZSC-Coach, dass noch ein langer Weg vor ihnen sei. «Wir dürfen jetzt nicht in einen Larifari-Betrieb verfallen», mahnt Captain Mathias Seger. Sie bräuchten noch Punkte, um sich sicher für die Playoffs zu qualifizieren, «und wir können nicht mit einigen lockeren Spielen in die Playoffs starten».

Die ZSC Lions mussten für diese richtungsweisende Partie zwar auf Jan Alston wegen einer leichten Hirnerschütterung verzichten, dafür kehrte Aggressivleader Dale McTavish wieder ins Team zurück.

Der Kanadier lieferte jedoch einen dezenten Auftritt und fiel vor allem durch drei kleine Strafen auf; der Topskorer des ZSC schien seine Rückenverletzung noch nicht restlos auskuriert zu haben. «Seine Präsenz bringt uns viel», erklärte jedoch Kreis. Und Seger ergänzte, «dass er unser Topskorer ist; das bringt Vertrauen, nachdem wir zuletzt nicht so viele Tor geschossen haben».

ZSC Lions - Ambri-Piotta 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Hallenstadion. -- 6557 Zuschauer. -- SR Konc (Slk), Wehrli/Wirth. -- Tore: 12. Wichser (Blindenbacher/Ausschlüsse Celio, Höhener) 1:0. 17. Lachmatow (Stoffel/Ausschluss Pont) 2:0. 60. (59:41) Lachmatow (McTavish) 3:0 (ins leere Tor). -- Strafen: 9mal 2 plus 10 Minuten (Paterlini) gegen den ZSC, 9mal 2 Minuten gegen Ambri. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Domenichelli.

ZSC: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Seger, Kout; Bartovic, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Wichser, Paterlini; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Grauwiler, Strinimann, Kim Lindemann.

Ambri: Bäumle; Naumenko, Tallarini; Du Bois, Gianini; Svensson, Höhener; Ott; Kostovic, Domenichelli, Trudel; Bianchi, Cereda, Imperatori; Schena, Celio, Baldi; Somervuori, Pont, Demuth.

Bemerkungen
ZSC ohne Alston, Steiner (beide verletzt) und Petrovicky (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Mattioli (Partnerteam). -- 400. NLA-Spiel von Demuth. 250. NLA-Spiel von Cereda. -- Pfostenschüsse: 25. Naumenko, 28. Forster. -- Timeout: 60. (59:04)

Dienstag, 16.Januar 2007

Erste Derby-Niederlage der ZSC Lions
Die ZSC Lions verpassten es in einem Nachtragsspiel der NLA, Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze zu holen. Im Zürcher Derby unterlagen die Stadtzürcher den Kloten Flyers 0:2.

Klotens Marco Klöti gegen Zürichs Thierry Paterlini.

Klotens Marco Klöti gegen Zürichs Thierry Paterlini.

Schütze des wegweisenden Führungstores der Klotener war Romano Lemm (43.).

In einem Derby verloren die «Löwen» in dieser Saison zwar zum ersten Mal. Doch nach der nun dritten Meisterschafts-Niederlage in Folge beträgt der Vorsprung des ZSC auf das neuntklassierte Ambri-Piotta nur noch drei Verlustpunkte.

43 Minuten warteten die 7500 Zuschauer im Hallenstadion vergeblich auf einen Treffer im 133. Zürcher Derby. Und letztlich war es ein Zufallstor, das die Klotener zum ersten Sieg gegen den ZSC seit vier Partien führte. Ein auf Roman Wick gedachter Pass von Romano Lemm lenkte ZSC-Verteidiger Martin Kout unglücklich ins eigene Tor.

Erst nach dem Rückstand agierten die Stadtzürcher in der Offensive etwas resoluter, und der Tscheche Radek Hamr musste in der 49. Minute in extremis einen Schuss von Sven Helfenstein abwehren. Doch als die Lions die Niederlage mit einem sechsten Feldspieler zu verhindern versuchten, realisierte Domenico Pittis eine Minute vor dem Ende mit dem 0:2 ins leere Tor die Entscheidung.

ZSC Lions - Kloten Flyers 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)

Hallenstadion. - 7509 Zuschauer. - SR Kurmann, Hofmann/Schmid. - Tore: 43. Lemm (Wick) 0:1 (Eigentor Kout). 60. (59:00) Pittis (Jenni/Ausschluss Brimanis!) 0:2 (ins leere Tor). - Strafen: je 9mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Rintanen.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Seger, Kout; Paterlini, Pavlikovsky, Bartovic; Petrovicky, Wichser, Alston; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Grauwiler, Strinimann, Lachmatow.

Kloten Flyers: Rüeger; von Gunten, Hamr; Klöti, Brimanis; Schulthess, Stephan; Grossmann; Sven Lindemann, Pittis, Rintanen; Rothen, Herperger, Damien Brunner; Wick, Jenni, Lemm; Bühler, Kellenberger, Ehrensperger.

Bemerkungen: ZSC ohne McTavish, Steiner (beide verletzt) und Kim Lindemann (überzählig), Kloten ohne Guignard, Hofer, Stancescu und Pfister (alle verletzt). -- Lattenschuss: 33. Rintanen. -- Timeout: 59. ZSC, von 58:08 bis 59:00 und ab 59:16 ohne Goalie.

Freitag, 05.Januar 2007

ZSC-Sieg nach Petrovickys Penaltytreffer
Der Slowake Robert Petrovicky sorgte für das siegbringende Penaltygoal beim 3:2-Überzeit-Sieg der ZSC Lions gegen Genf-Servette.

Genfs John Gobbi gegen Zuerichs Thierry Paterlini .

Genfs John Gobbi gegen Zuerichs Thierry Paterlini .

Nach einem 0:2-Rückstand in der regulären Spielzeit steigerten sich die Lions ab Spielmitte kontinuierlich.

Genf-Servette wurde in der Defensive nachlässiger, vorab auch Nationalverteidiger Goran Bezina. Dies nützten die Lions zum Umschwung aus.

Bei beiden Teams waren die Topskorer verletzungsbedingt abwesend. Bei den ZSC Lions kehrten dafür die Stürmer Michel Zeiter und der nachmalige Matchwinner Robert Petrovicky nach überstandener Magendarm-Grippe ins Team zurück.

ZSC Lions - Genf-Servette 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 0:0) n.P.

Hallenstadion. -- 6166 Zuschauer. -- SR Schmutz, Simmen/Sommer. -- Tore: 2. Wright (Fedulow) 0:1. 18. Wright (Fedulow, Law) 0:2. 28. Pavlikovsky (Grauwiler) 1:2. 54. Bartovic (Blindenbacher) 2:2. -- Penaltyschiessen: Law -, Petrovicky 1:0; Fedulow-, Alston -; Meunier- . --- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 8mal 2 Minuten gegen Genf-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Law.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Leeger, Schnyder; Lachmatow, Pavlikovsky, Bartovic; Alston, Wichser, Petrovicky; Paterlini, Zeiter, Helfenstein; Grauwiler, Stirnimann, Bieber.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Bezina; Keller, Breitbach; Gobbi, Horak; Law, Fedulow, Wright; Cadieux, Trachsler, Déruns; Treille, Meunier, Knoepfli; Rivera, Savary, Le Moine.

Bemerkungen:
ZSC Lions ohne McTavish, Lindemann, Steiner (alle verletzt) sowie Augsburger (U20), Genf-Servette ohne Rytz, Aubin (beide verletzt) sowie Schilt, Bonnet und Augsburger (alle U20-WM).

Dienstag, 02.Januar 2007

Gardner zu den ZSC Lions
Die ZSC Lions haben als ersten Spieler für die kommenden Saison Ryan Gardner vom HC Lugano verpflichtet. Der 29-jährige Kanadier mit Schweizer Lizenz unterschrieb einen Vertrag über drei Jahre.

Ryan Gardner geht zu den ZSC Lions.

Ryan Gardner geht zu den ZSC Lions.

Gardner spielt seit 2001 für Lugano, zuvor war der zweifache Schweizer Meister (2003 und 2006) vier Saisons in Ambri tätig.

Der äusserst kräftig gebaute Flügel, der die gut dotierte Offerte der ZSC Lions jener von anderen NLA-Vereinen vorzog, brachte es in dieser Spielzeit bislang auf fünf Tore und 17 Assists. In den vier Jahren zuvor skorte Gardner inklusive Playoffs jeweils mindestens 50 Mal.

Donnerstag, 28.Dezember 2006

Bartovic bleibt bei den ZSC Lions
Der Slowake Milan Bartovic, der am 23. Dezember beim 2:1-Sieg der ZSC Lions gegen Basel den verletzten Lions-Kanadier Dale McTavish ersetzte, bleibt bis zum Saisonende bei den Zürchern.

Milan Bartovic ist sicherlich eine Verstärkung für die Lions.

Milan Bartovic ist sicherlich eine Verstärkung für die Lions.

Der 25-jährige Stürmer gilt als hartnäckiger Forechecker. Bartovic hatte die Saison bei Malmö begonnen (1 Tor und 4 Assists in 24 Spielen). In der NHL bestritt Bartovic 50 Spiele für Buffalo und Chicago.

Samstag, 23.Dezember 2006

Ruhnke schon vor Niederlage beurlaubt
Basel informierte am Tag vor Heiligabend in Zürich über die temporäre (?) Freistellung von Coach Kent Ruhnke. Wenige Stunden vor dem Anpfiff der mit 1:2 verlorenen Partie gegen die ZSC Lions sprach Sportdirektor Ueli Schwarz ausdrücklich von einer Beurlaubung.

Ist die Zeit für Kent Ruhnke in Basel abgelaufen?

Ist die Zeit für Kent Ruhnke in Basel abgelaufen?

Sechsmal in Serie haben die Bebbi vor dem Eklat um Ruhnke verloren. In der Tabelle sackten sie auf den vorletzten Platz ab. Nun reagierte die Führungscrew des EHCB mit der branchenüblichen Massnahme.

Auch wenn die Verantwortlichen hartnäckig betonten, ein endgültiger Entscheid werde erst in den kommenden Weihnachtstagen gefällt. Eine Beurlaubung endet im Normalfall nicht mit der Rückkehr des alten Trainers.

Der Verwaltungsrat der Basler hatte am Freitag lange getagt. Über das Ergebnis orientierte Schwarz den Kanadier Ruhnke am Samstagvormittag.

«Wir sind mental und spielerisch in eine Sackgasse geraten», bilanzierte Schwarz. «Das weitere Vorgehen wird zwischen Weihnachen und Neujahr besprochen.» In Zürich trat Assistent Oliver Horak an die Stelle Ruhnkes.

Siebte Pleite in Serie

Eine dritte Bescherung der unangenehmen Art ersparten die ZSC Lions sich und ihrem Anhang. Gegen die krisengeschüttelten Basler siegten die zuletzt zweimal punktelosen Stadtzürcher 2:1. Am Tag von der Entlassung von Coach Kent Ruhnke bezog der EHCB so die siebte Pleite in Serie.

Die Figur des gehaltlosen Spiels war zweifelsohne Severin Blindenbacher. Der seit seiner Ankunft beim ZSC nicht nur gelobte Verteidiger ersparte dem ZSC mit seiner Doublette zum 1:0 und 2:1-Schlussstand in den ersten 26 Minuten weitere Kritik.

Die absolut limitierten Gäste wehrten sich vor allem mit einem überharten Stil gegen den Freifall. 97 Strafminuten verhängte der allerdings auch ziemlich überforderte Schiedsrichter Schmutz.

ZSC Lions - Basel 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)
Hallenstadion. -- 6378 Zuschauer. -- SR Schmutz, Kohler/Müller. -- Tore: 9. Blindenbacher (Wichser) 1:0. 19. Nüssli (Plavsic) 1:1. 26. Blindenbacher (Wichser/Ausschluss Grauwiler; Bundi und Voisard) 2:1. -- Strafen: 11mal 2 plus 5 (Stoffel) plus 10 (Pavlikovsky) plus Spieldauer (Stoffel) gegen den ZSC, 15 mal 2 plus 10 Minuten (Voisard) gegen Basel. -- PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Nüssli.

ZSC: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Leeger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; Alston, Wichser, Bartovic; Helfenstein, Zeiter, Paterlini; Grauwiler, Stirnimann, Bieber.

Basel: Manzato; Voisard, Plavsic; Bundi, Astley; Gerber, Liimatainen; Tschannen, Stalder; Anger, Wright, Nüssli; Della Rossa, Bright, Fuchs; Voegele, Tschuor, Schnyder; Walker, Camenzind, Collenberg.

Bemerkungen: ZSC ohne Lindemann, McTavish, Steiner (alle verletzt), Basel ohne Wüthrich, Chatelain, Corey Ruhnke (alle verletzt). 46. Fuchs scheitert mit Penalty an Sulander. Pfostenschüsse: Petrovicky (3.), Bundi (10.), Zeiter (23.), Suchy (33.). 59. (58:38) Timeout von Basel, danach bis 59:12 ohne Goalie.

Dienstag, 19.Dezember 2006

Schwache Lions chancenlos
Ausgerechnet am Tag der Vertragsverlängerung mit Coach Harold Kreis und Captain Mathias Seger spielten die ZSC Lions schwach wie seit Wochen nicht mehr. Dem SC Bern reichte ein überschaubarer Aufwand zu einem ungefährdeten 3:0.

Berns Ivo Rüthamann gegen Zürichs Beat Forster.

Berns Ivo Rüthamann gegen Zürichs Beat Forster.

Patrik Bärtschi ist nach 28 Runden bei 15 Treffern angelangt. Der 22-jährige Internationale gehört zweifelsfrei zu den auffälligsten Figuren der Saison.

Im Hallenstadion demonstrierte der langjährige Kloten-Stürmer, weshalb er zu den besten Skorern mit Schweizer Pass gehört. In der 8. Minute stellte er mit dem 1:0 nervenstark die Weichen, kurz vor Spielmitte setzte Bärtschi eine Vorlage Rüthemanns ansatzlos präzise in die halbhohe Torecke.

Der ZSC war an diesem Abend ohne den verletzten Topskorer Dale McTavish nicht einmal mit zwei Spielern mehr auf dem Eis in der Lage, den zuletzt verunsicherten Berner Keeper Marco Bührer zu bedrängen.

Bezeichnenderweise leisteten sich die unkonzentrierten Zürcher in jener 5:3-Situation beim Stand von 0:1 ohne jegliche Not mehrere haarsträubende Fehlpässe. An eine Begrenzung des Schadens war unter diesen spielerischen Missständen nicht zu denken - Simon Gamache erhöhte gar auf 3:0.

ZSC Lions - Bern 0:3 (0:1, 0:2, 0:0)

Hallenstadion. - 6757 Zuschauer. - SR Kurmann, Hofmann/Schmid. - Tor: 8. Bärtschi (Landry, Gamache/Ausschluss Alston) 0:1. 28. Bärtschi (Rüthemann, Berglund) 0:2. 35. Gamache (Berglund, Rötheli/ Ausschluss Suchy) 0:3. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen den ZSC, 7mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Gamache.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Leeger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; Lukas Grauwiler, Alston, Adrian Wichser; Helfenstein, Zeiter, Paterlini; Schnyder, Stirnimann, Bieber; Lemm.

Bern: Bührer; Kobach, Söderholm; Meier, Rolf Ziegler; Gerber, Steinegger; Landry, Dubé, Gamache; Bärtschi, Berglund, Rüthemann; Raffainer, Rötheli, Reichert; Meier, Camichel, Berger.

Bemerkungen: ZSC ohne McTavish, Lindemann, Steiner (alle verletzt), Berra (U20-Auswahl), Bern ohne Furrer, Thomas Ziegler, Jobin (alle verletzt), Bordeleau (krank). Dubé in der 2. Minute nach Check gegen die Bande mit leichter Gehirnerschütterung ausgeschieden

Sonntag, 10.Dezember 2006

ZSC Lions besiegten den Schlendrian
Im dritten Saisonspiel kamen die ZSC Lions gegen die SCL Tigers (endlich) zum ersten Saisonsieg. Die Zürcher verspielten vor 6800 Zuschauern im Hallenstadion zwar eine 2:0-Führung, setzten sich aber doch noch 6:2 (2:1, 2:1, 2:0) durch.

Jubel der Zürcher nach dem Tor zum 4:2!

Jubel der Zürcher nach dem Tor zum 4:2 durch Lions Beat Forster (29).

Die Lions führten nach bloss acht Minuten durch Rastislav Pavlikovsky und Andri Stoffel 2:0. Langnau schaffte jedoch bis zur 21. Minute durch zwei Tore von Jeff Toms (der schon am Samstag gegen Ambri-Piotta zweimal getroffen hatte) den Ausgleich. Bei den ZSC Lions war nach der frühen Zweitore-Führung der Schlendrian eingekehrt.

Den SCL Tigers bot sich sogar eine Möglichkeit zum Führungstor. Sven Helfensteins neuerliches Führungstor brachte den Zürcher SC aber auf die Siegerstrasse zurück. Mitte des dritten Abschnitts erzielten Martin Kout und Jan Alston innerhalb von 71 Sekunden die Tore vom 4:2 zum siegsichernden 6:2.

Bei den ZSC Lions schied Topskorer Dale McTavish schon im ersten Abschnitt mit einer Oberschenkelzerrung verletzt aus.

ZSC Lions - Langnau 6:2 (2:1, 2:1, 2:0)
Hallenstadion. -- 6803 Zuschauer. -- SR Schmutz, Simmen/Sommer. -- Tore: 4. Pavlikovsky (Blindenbacher, Petrovicky/Ausschlüsse Stettler; Adrian Wichser) 1:0. 9. Stoffel (Lachmatow, Suchy/ Ausschluss Blum) 2:0. 15. Toms (Tuomainen, Miettinen) 2:1. 21. (20:31) Toms (Ausschluss Blindenbacher) 2:2. 25. Helfenstein (Zeiter/ Ausschluss Tuomainen) 3:2. 38. Forster (Pavlikovsky, Petrovicky) 4:2. 49. Kout (Lachmatow, Petrovicky) 5:2. 50. Alston (Adrian Wichser) 6:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Langnau. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Tuomainen.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Leeger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Alston, Adrian Wichser; Helfenstein, Zeiter, Grauwiler; Aurelio Lemm, Stirnimann, Daniel Schnyder.

Langnau: Schoder; Marc Leuenberger, Stettler; Fast, Simon Lüthi; Christian Moser, Aegerter; Blum, Arne Ramholt; Miettinen, Toms, Rizzello; Matthias Joggi, Fabian Sutter, Neff; Sirén, Kolanos, Tuomainen; Debrunner, Adrian Gerber, Stephan Moser.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Bieber, Kim Lindemann, Steiner und Paterlini, Langnau ohne Liniger, Schürch und Högardh (alle verletzt). McTavish mit Oberschenkelzerrung ausgeschieden (16.).

Mittwoch, 06.Dezember 2006

Lugano siegt bei den Lions
Der HC Lugano stoppte mit einem 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) - Auswärtssieg im Hallenstadion die Siegesserie der ZSC Lions. Die Entscheidung fiel in der 36. Minute innerhalb von 25 Sekunden.

Zuerichs Andri Stoffer gegen Luganos Ryan Gardner.

Zuerichs Andri Stoffer gegen Luganos Ryan Gardner.

Zuerst nützte Kevin Romy den freien Raum, den die ZSC-Verteidiger dem Internationalen im Slot boten, per Direktabnahme zum 2:0.

Weniger als eine halbe Minute später konnte der Finne Jukka Hentunen solo auf seinen Landsmann Ari Sulander losziehen, und diesmal reüssierte er zum 3:0. Acht Minuten vorher hatte Hentunen bei einer ähnlichen Gelegenheit den Puck nicht unter Kontrolle gebracht.

Luganos Tor-Doublette bildete den Höhepunkt der besten Phase des Spiels. Die ZSC Lions hatten die Partie verhalten begonnen und waren folgerichtig nach zwölf Minuten durch ein Powerplaygoal Luganos (durch Gardner) in Rückstand geraten.

Nach der ersten Pause schalteten die Gastgeber den Motor aber hoch, wodurch die Partie kurz spektakulär wurde. Die Lions kamen zu diversen Ausgleichschancen, die beste vergab Robert Petrovicky.

Eigentor

Nach Luganos 3:0 fanden die Zürcher aber nie mehr ins Spiel zurück. Der einzige ZSC-Treffer sechs Minuten vor Schluss zum 1:4 war ein Eigentor des Luganese Rikard Wallin (gutgeschrieben wurde es Dale McTavish), der kopfvoran unglücklich in den vor dem Tor liegenden Puck rutschte.

Lugano bestätigte mit dem fünften Auswärtssieg und der insbesondere in der Defensive äusserst soliden Leistung die Aufwärtstendenz der letzten Wochen. Der Meister gewann fünf der letzten sechs und auswärts vier der letzten fünf Partien.

Nach Punkten schlossen sie zu den Davos-Verfolgern Bern (2.) und Kloten (3.) auf. Und auch für die ZSC Lions gab es trotz der ersten Heimniederlage nach sechs Siegen noch positive Nachrichten: Sven Helfenstein kehrte in die Mannschaft zurück, und der dauerverletzte Daniel Steiner erhielt (endlich) eine etwas bessere Prognose, obwohl ein allfälliges Comeback nachwievor in den Sternen steht.

Hallenstadion. - 6456 Zuschauer. - SR Reiber, Mauron/Rebillard. - Tore: 12. Gardner (Sannitz, Tärnström/Ausschluss Paterlini) 0:1. 36. (35:14) Romy (Reuille, Cantoni) 0:2. 36. (35:39) Hentunen (Jeannin) 0:3. 44. Wallin (Hentunen, Jeannin) 0:4. 54. McTavish (Ausschluss Seger!) 1:4 (Eigentor Wallin). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.

ZSC Lions - Lugano 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Beat Forster, Blindenbacher; Kout, Seger; Leeger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Alston, Adrian Wichser; Helfenstein, Zeiter, Paterlini; Grauwiler, Stirnimann, Bieber; Daniel Schnyder.

Lugano: Züger; Strudwick, Hänni; Julien Vauclair, Tärnström; Snell, Cantoni; Gardner, Sannitz, Landon Wilson; Hentunen, Wallin, Jeannin; Reuille, Romy, Tristan Vauclair; Näser, Wirz, Murovic.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Kim Lindemann und Steiner, Lugano ohne Conne, Hirschi und Chiesa (alle verletzt).

Rangliste:
1. Davos 26/56. 2. Bern 25/47. 3. Kloten Flyers 26/47. 4. Lugano 27/47. 5. Rapperswil-Jona Lakers 25/41. 6. Zug 25/39. 7. ZSC Lions 26/38. 8. Genf-Servette 25/36. 9. Ambri-Piotta 25/29. 10. Basel 26/28. 11. SCL Tigers 25/27. 12. Fribourg 25/24 (69:101).

Samstag, 02.Dezember 2006

Gottérons neunte Niederlage in Serie
Die ZSC Lions feierten mit 4:1 gegen Fribourg den dritten Sieg in vier Tagen; Gottéron dagegen hat seine letzten neun Spiele alle verloren.

Freibourg Gottéron unterliegt den ZSC Lions mit 4:1!

Rastislav Pavlikovsky (nicht im Bild) feuert den Puck gegen Fribourgs Torhüter Adam Munro zum 3:0 ins Tor.

Die ersten zwei Siege in dieser Woche hatte der Zürcher SC beide im Finish und nach Rückständen sichergestellt. Gegen Schlusslicht Fribourg machten die Lions in den ersten 24 Minuten alles klar.

Beat Forster und zweimal Rastislav Pavlikovsky brachten die Zürcher vorentscheidend 3:0 in Führung. Julien Sprunger verkürzte in der 27. Minute zwar auf 1:3, Spannung kam aber keine mehr auf. Das siegsichernde 4:1 gelang Robert Petrovicky Mitte des letzten Spielabschnitts.

ZSC Lions - Fribourg 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)
Hallenstadion. -- 6221 Zuschauer. -- SR Prugger, Abegglen/Dumoulin. - - Tore: 9. Beat Forster (McTavish, Adrian Wichser/Ausschluss Reist) 1:0. 16. Pavlikovsky (Petrovicky) 2:0. 25. Pavlikovsky (Suchy, Petrovicky/Ausschluss Birbaum) 3:0. 27. Sprunger (Studer, Marquis/ Ausschluss Grawiler) 3:1. 50. Petrovicky (Pavlikovsky, Lachmatow/ Ausschluss Montandon) 4:1. -- Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Grawiler) gegen die ZSC Lions, 9mal 2 Minuten gegen Fribourg. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Holden.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Beat Forster; Kout, Seger; Leeger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Alston, Adrian Wichser; Grauwiler, Zeiter, Paterlini; Bieber, Stirnimann, Daniel Schnyder.

Fribourg: Munro; Heins, Ngoy; Marquis, Studer; Reist, Birbaum; Seydoux; Monnet, Holden, Balej; Benjamin Plüss, Montandon, Sprunger; Bastl, Sarno, Neuenschwander; Botter, Andrej Bykow, Zenhäusern.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Kim Lindemann, Helfenstein und Steiner, Fribourg ohne Berger, Haldimann und Geoffrey Vauclair (alle verletzt). -- Pfostenschuss Neuenschwander (3.).

Samstag, 18.November 2006

McTavish mit siegbringendem Penaltytreffer
Dale McTavish gelang beim 4:3-Sieg der ZSC Lions im Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron der entscheidende Penaltytreffer.

McTavish zeigte Nerven.

McTavish zeigte Nerven.

24 Stunden nach dem famosen Boxplay in Genf mit drei Shorthandern war das Unterzahlspiel der Lions diesmal nicht mehr solid.

Mit unnötigen Strafen brachten sich die ZSC Lions zunächst selbst in die Bredouille und kassierten so zwei von drei Gegentoren. In der regulären Spielzeit trafen je drei Spieler für die beiden Teams.

ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 4:3 (0:0, 1:2, 2:1, 0:0) n.P.
Hallenstadion. -- 6269 Zuschauer. -- SR Schütz (De), Arm/Küng. -- Tore: 25. Heins (Montandon/Ausschluss Blindenbacher, Alston) 0:1. 36. Lachmatow (Pavlikovsky) 1:1. 37. Plüss (Montandon/Ausschluss Forster) 1:2. 50. Alston (Wichser) 2:2. 55. McTavish (Alston/ Ausschluss Ngoy) 3:2. 58. Sprunger (Montandon) 3:3. -- Penaltyschiessen: Monnet 0:1, Alston -; Montandon -, McTavish 1:1; Sprunger -, Zeiter -; McTavish 2:1, Monnet -. -- Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Blindenbacher) gegen ZSC Lions, 8mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Sarno.

ZSC Lions: Sulander; Seger, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Alston, Wichser; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Grauwiler, Stirnimann, Lindemann; Sandro Moggi.

Fribourg-Gottéron: Munro; Heins, Ngoy; Marquis, Studer; Reist, Birbaum; Bastl, Holden, Neuenschwander; Monnet, Montandon, Sprunger; Plüss, Sarno, Balej; Botter, Bykow, Zenhäusern.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Stoffel und Steiner (beide verletzt) und Paterlini (gesperrt), Gottéron ohne Berger und Vauclair (beide verletzt). -- Timeouts: 58:26 Gottéron, 64:50 ZSC Lions.

Dienstag, 31.Oktober 2006

Fünfter Sieg in Serie der Lions
Jan Alston verlängerte die ZSC-Siegserie mit zwei Treffern fast im Alleingang auf fünf Siege. Gegen Lugano wendete der 37-jährige Kanadier das Blatt zum umjubelten 3:2-Sieg.

Beat Forster gegen Julien Vauclair.

Beat Forster gegen Julien Vauclair.

Die Tessiner bedrängten den ZSC im Hallenstadion in den letzten fünf Minuten zwar erneut hart, am Ende stand der Meister dennoch ohne Ertrag da. Zum einen sind die Stadtzürcher im kämpferischen Bereich mit Rückblick auf den miserablen Saisonstart nicht mehr wiederzuerkennen, andererseits scheiterte Luganos Offensive 30-mal am starken finnischen Altmeister Ari Sulander.

Die Ineffizienz ist einer der Gründe für die monumentale Auswärtsschwäche der Bianconeri: Sieben von acht Partien ausserhalb der Resega hat der Titelhalter bislang verloren.

Dass ausgerechnet Paterlini den Ausgleich (47.) vorbereitete spiegelt die derzeitige Lage der Lions gut wider. Vor wenigen Wochen spielte der Internationale ohne Selbstvertrauen keine Rolle mehr, nun rückt er zusammen mit anderen «Abgeschriebenen» wie Alston wieder vermehrt in den Brennpunkt der schon fast ungewohnt Erfolgreichen. Der euphorische Anhang feierte die Matchwinner wie in alten Meistertagen.

ZSC Lions - Lugano 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)

Hallenstadion. -- 6542 Zuschauer. -- SR Eichmann, Simmen/Sommer. -- Tore: 12. Helfenstein (Zeiter/Ausschluss Tärnström) 1:0. 37. Hentunen (Tärnström, Wallin/ Ausschluss Helfenstein) 1:1. 44. Wilson (Reuille) 1:2. 47. Alston (Paterlini, Wichser) 2:2. 55. Alston (Petrovicky/Ausschlüsse Lachmatow; Hänni) 3:2. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen den ZSC, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. -- PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Hentunen.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Kout, Seger; Forster, Leeger; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; Paterlini, Alston, Wichser; Helfenstein, Zeiter, Sandro Moggi; Bieber, Grauwiler, Lindemann.

Lugano: Züger; Julien Vauclair, Hänni; Tärnström, Strudwick; Cantoni, Snell; Wirz, Wallin, Hentunen; Jeannin, Gardner, Näser; Wilson, Romy, Reuille; Balerna, Tristan Vauclair.

Bemerkungen: ZSC ohne McTavish, Blindenbacher, Steiner (alle verletzt). 17. Züger hält Penalty von Petrovicky, Lugano ohne Conne, Hirschi, Chiesa, Sannitz (alle verletzt). 55. Pfostenschuss von Petrovicky. 58:17 Timeout Lugano, danach bis 58:27 und ab 58:44 ohne Goalie. 60. (59:15) Timeout ZSC.

Dienstag, 31.Oktober 2006

ZSC Lions dank Hauptaktionär mit Gewinn
Die ZLE Betriebs AG der ZSC Lions erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2005/2006 einen «Buchgewinn» von 515 626 Franken.

Die schlechten Zahlen hängen mit der völlig missratenen letzten Saison und dem Zuschauerschwund zusammen.

Die schlechten Zahlen hängen mit der völlig missratenen letzten Saison und dem Zuschauerschwund zusammen.

Das positive Resultat basiert vor allem darauf, dass der Hauptaktionär auf Darlehen in der Höhe von vier Millionen verzichtete.

Der Umsatz der gesamten Organisation belief sich auf rund zwölf Millionen. Als Betriebsaufwand wies die AG 13 062 123 Franken aus. Die Auslagen für die Elite-Junioren und die NLB-Equipe der GCK Lions sowie das Betriebsergebnis führten zu einem Minus von 3,48 Millionen.

Ohne den Erlass des Darlehens wäre ein satter Verlust nicht zu vermeiden gewesen. VR-Präsident Walter Frey, der die Mehrheit der Aktien hält, sprach dementsprechend von einem «finanziell und sportlich katastrophalen Jahr für die 1. Mannschaft».

Während des Übergangsjahres im Oerliker Ministadion hatte die ZLE Betriebs AG einen Verlust von 8,3 Millionen erlitten und diesen mit einer Kapitalerhöhung erheblich verringert. Nach dem Jahresabschluss per Ende April umfasst der Verlustvortrag für die neue Rechnung noch immer 2,431 Millionen.

Die schlechten Zahlen hängen selbstredend mit der völlig missratenen letzten Saison und dem Zuschauerschwund zusammen.

Sonntag, 29.Oktober 2006

ZSC auch gegen SCB siegreich
Die ZSC Lions bestätigten ihren Aufwärtstrend und feierten gegen den SC Bern den vierten Sieg in Serie. Die Lions bezwingen Bern 4:3 nach Penaltyschiessen.

Zürichs Robert Petrovicky jubelt nach dem Tor zum 2:1.

Zürichs Robert Petrovicky jubelt nach dem Tor zum 2:1.

Ausgerechnet der Anfang Saison vielgescholtene Robert Petrovicky traf als einziger Penaltyschütze. In der regulären Spielzeit hatten sich die beiden Teams lange Zeit neutralisiert. Die Zürcher gingen durch Rastislav Pavlikovsky und Petrovicky zweimal in Führung, der SCB glich durch Simon Gamache und Ivo Rüthemann jeweils wieder aus.

Im letzten Drittel waren die Berner die stärkere Mannschaft. Rüthemann mit seinem zweiten Treffer schoss die Berner verdient erstmals in Führung. Doch Mathias Seger konnte im Powerplay noch einmal ausgleichen.

Bern eroberte mit dem gewonnen Punkt die am Samstag an Davos verlorene Leaderposition zurück, seit nunmehr vier Partien konnte der Titelanwärter aber nicht mehr die volle Punktzahl gewinnen.

Das Team von Trainer Harold Kreis ging gegen Bern mit viel Engagement ans Werk. Sie verkrafteten auch den kurzfristigen Ausfall von PostFinance-Topskorer Dale McTavish, der nach dem Einspielen wegen Rückenschmerzen forfait geben musste. Zudem verletzte sich bereits in der 3. Minute Severin Blindenbacher an der Schulter; der Nationalverteidiger wird dem Team mehrere Wochen fehlen.

Die neusten Erfolge der ZSC Lions überraschten wohl auch die Klubverantwortlichen. Sie hatten offenbar nicht mit einem grossen Zuschaueraufmarsch gerechnet: Weil beim eigentlichen Spielbeginn um 15.45 Uhr zahlreiche Fans immer noch in den Warteschlangen vor den Kassen warteten, wurde das Spiel rund 15 Minuten später angepfiffen.

ZSC Lions - Bern 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 0:0) n.P.

Hallenstadion. -- 8442 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Kurmann, Arm/ Küng. -- Tore: 14. Pavlikovsky (Lachmatow) 1:0. 22. Gamache (Dominic Meier, Dubé) 1:1. 30. Petrovicky (Seger/Ausschluss Leeger!) 2:1. 36. Rüthemann (Gamache/Ausschluss Zeiter) 2:2. 53. (52:18) Rüthemann (Gamache, Dubé) 3:2. 54. (53:44) Seger (Alston/Ausschluss Camichel) 3:3. -- Penaltyschiessen: Bordeleau -, Zeiter -; Rüthemann -, Petrovicky 1:0; Bärtschi -. -- Strafen: je 4mal 2 Minuten. -- PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Gamache.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Leeger, Seger; Kout; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; Paterlini, Alston, Wichser; Helfenstein, Zeiter, Sandro Moggi; Bieber, Grauwiler, Lindemann.

Bern: Bührer; Jobin, Söderholm; Dominic Meier, Kobach; Gerber, Steinegger; Rolf Ziegler; Raffainer, Thomas Ziegler, Berglund; Rüthemann, Dubé, Gamache; Bärtschi, Bordeleau, Reichert; Camichel, Daniel Meier.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Schnyder, Steiner und McTavish (alle verletzt); Bern ohne Rötheli und Furrer (beide verletzt). Spiel begann wegen grossen Zuschaueraufmarsches mit 15 Minuten Verspätung. Blindenbacher im ersten Drittel mit Schulterverletzung ausgeschieden.

Am Samstag spielten:
Genf-Servette - Kloten Flyers 3:1 (0:1, 1:0, 2:0). Fribourg - Basel 4:1 (0:1, 3:0, 1:0). Davos - SCL Tigers 5:1 (3:1, 1:0, 1:0). Zug - Ambri-Piotta 4:3 (1:1, 0:1, 2:1, 1:0) n.V. Lugano - Rapperswil-Jona Lakers 3:2 (0:1, 1:0, 2:1).

Rangliste:
1. Bern 14/29. 2. Davos 14/29. 3. Genf-Servette 14/28. 4. Lugano 14/25. 5. Kloten Flyers 14/25. 6. Rapperswil-Jona Lakers 14/ 20. 7. ZSC Lions 16/20. 8. Zug 15/19. 9. Ambri-Piotta 14/17. 10. SCL Tigers 14/16. 11. Fribourg 14/15. 12. Basel 15/15.

Dienstag, 24.Oktober 2006

Weiterer Schritt der ZSC Lions aus der Krise
Bei den ZSC Lions scheint sich eine gewisse Aufwärtstendenz abzuzeichnen. Nach dem 7:5 in Rapperswil gewannen die Zürcher im vorgezogenen NLA-Spiel der 21. Runde gegen den EHC Basel 5:1 und schafften den Sprung über den Trennstrich.

Mathias Seger und Adrien Plavsic suchen den Puck.

Mathias Seger und Adrien Plavsic suchen den Puck.

Um den wirklichen Formstand zu eruieren, war und ist Basel (im Gegensatz zum seit acht Spielen siegreichen SC Bern am kommenden Sonntag) ein schlechter Gradmesser. Das Team von Kent Ruhnke lieferte im schwach besetzten Hallenstadion den Beweis ab, wieso es auswärts als einziges Team der Liga noch nicht gewonnen hat.

Ruhnkes Defensivkonzept hielt genau 43 Sekunden, ehe Jan Alston die ZSC Lions in Führung schoss. Das 1:1 durch den in Unterzahl enteilten Sandro Tschuor nur 27 Sekunden später war aus Basler Sicht maximal eine Ehrenmeldung.

Denn dem ZSC und primär der Linie um den kanadischen Musterprofi Dale McTavish gelang es immer wieder, mit schnellen Kombinationen für Unruhe in der verletzungsgeschwächten Basler Verteidigung zu sorgen. Zum in diesem Herbst in einer solchen Deutlichkeit noch nicht gesehenen Erfolg der Lions steuerte der Block um McTavish vier Treffer bei, wobei Jan Alston mit je zwei Treffern und Assists erfolgreichster Skorer war.

Endlich wieder im Hallenstadion gewonnen

Die Vorgabe von ZSC-Trainer Harold Kreis, aktiv zu sein und das Spiel zu gestalten, wurde nicht zwingend bei nummerischem Gleichstand umgesetzt. Mit zwei Treffern in den ersten vier Überzahl-Gelegenheiten erspielten sich die Zürcher immerhin den beruhigenden 4:1-Vorsprung. Das Wissen des Heimteams, erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge und erstmals seit dem 26. September (5:4 n.V. gegen Rapperswil) wieder im Hallenstadion zu gewinnen, verhinderte in der Folge zwar ein Spektakel.

Am Rande der Partie wurde bekannt, dass sich ZSC-Geschäftsführer Simon Schenk nicht erst per Ende Saison, sondern schon jetzt aus der operativen Leitung (und der Öffentlichkeit) zurückziehen wird. Peter Iten, den Schenk ins Amt einarbeit(e), übernimmt den Posten per sofort.

ZSC Lions - Basel 5:1 (3:1, 1:0, 1:0)

Hallenstadion. - 5816 Zuschauer. - SR Mandioni, Mauron/Rebillard. - Tore: 1. (0:43) Alston (McTavish) 1:0. 2. (1:10) Tschuor (Ausschluss Della Rossa!) 1:1. 11. Suchy (Lukas Grauwiler/Ausschluss Voisard) 2:1. 13. Alston (Wichser, McTavish) 3:1. 26. McTavish (Alston, Wichser/Ausschluss Voisard) 4:1. 48. Blindenbacher (Alston, Wichser/Ausschluss Wüthrich) 5:1. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 8mal 2 Minuten gegen Basel. - PostFinance-Topskorer: McTavish; Nüssli.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Leeger, Seger; Kout; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; McTavish, Alston, Wichser; Helfenstein, Zeiter, Sandro Moggi; Bieber, Lukas Grauwiler, Lindemann; Paterlini.

Basel: Manzato; Plavsic, Voisard; Heins, Wüthrich; Gerber, Bright; Stalder; Voegele, Chatelain, Nüssli; Anger, Landry, Tarvainen; Della Rossa, Camenzind, Fuchs; Walker, Tschuor, Schnyder; Collenberg.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Steiner (verletzt) und Stirnimann (krank), Basel ohne Astley und Bundi (beide verletzt).

Samstag, 07.Oktober 2006

Die Tiger siegen in der Höhle des Löwen
ZSC Lions - SCL Tigers 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

ZSC Lions!
SCL Tigers!

Zwei Punkte gegen Fribourg, Null Punkte gegen Langnau. Das ist die magere Ausbeute der Lions an diesem Wochenende. Wenn jetzt keine Zeichen gesetzt werden, sollten die Inhaber des neuen Top14-Abos ihre Partien rasch einziehen. Playoffhockey kriegen sie im Hallenstadion dann nicht zu sehen.

Mit einer komplett neu zusammen gewürfelten Mannschaft traten die Lions heute zum Spiel gegen die Tigers an. Stirnimann wurde zum Verteidiger. So stand es zumindest auf dem Matchblatt. Auf dem Eis sah man den Bündner schliesslich aber nicht. Lakhmatov und Alston bildeten zusammen mit Grauwiler die dritte Sturmformation und Wichser durfte erstmals seit seiner langen Verletzungspause im ersten Sturm zum Einsatz kommen.

Dass im ersten Drittel dann nicht allzuviel zusammen passte dürfte auf diesen Umstand zurück zu führen sein. Den Langnauern ihrerseits stand die 0:7-Pleite im Bernerderby von gestern wohl noch in den Knochen. Nur so ist erklärbar, dass sie sich 10 Minuten Zeit liessen, ehe sie sich erstmals ernsthaft vor Sulander zeigten.

Nach 40 Minuten musste man feststellen, dass die Zürcher nur in Unterzahl so richtig gefährlich werden konnten und bei zwei Mann mehr auf dem Eis vor eher grössere Probleme gestellt wurden. Die Langnauer machten es besser und nutzten in der 38. Minute eine Überzahl zur Führung. Lüthi hatte von der blauen Linie geschossen und Jinman konnte vor Sulander unhaltbar ablenken. Dieses Tor brachte dann wenigstens einmal so etwas wie Emotionen ins Hallenstadion, das bis dahin so ruhig war wie beim Besuch des Dalai Lama. Ansonsten hielt sich die Partie an ein sehr biederes Niveau. Während den gesamten 60 Minuten sah man kaum einmal eine gelungene Aktion. Vieles blieb Stückwerk.

Wie schlecht es nun tatsächlich um die Löwen steht, konnte man in den ersten 5 Minuten des letzten Drittels feststellen. Die Langnauer wanderten gleich reihenweise auf die Strafbank und bescherten den Zürchern eine über zwei Minuten lange doppelte Überzahl. Gnädig gezählt kamen die ZSC Lions in dieser Phase zu drei Torchancen. Allesamt wurden sie durch den hervorragend agierenden Matthias Schoder zunichte gemacht. Der Langnauer Torhüter, der noch gestern gegen den SC Bern nicht die glücklichste Figur machte, konnte so einen Shotout in seiner alten Wirkungsstätte feiern. Der Zürcher hatte als Junior beim ZSC gespielt und war auch schon Ersatz hinter Ari Sulander.

Es zeichnete sich ab, was kommen musste. Die Lions wirkten wiederholt ideenlos, spielten verkrampft und rannten planlos dem Rückstand hinterher. So kamen die Langnauer, die ihrerseits auch kaum offensive Akzente setzen konnten, zum letztendlich nicht unverdienten Sieg. Als Ari Sulander das Feld zugunsten eines sechsten Feldspieler verlassen hatte, konnte Brad Fast den Puck zum 0:2 ins leere Tor schieben.

Auszeichnungen:

Coolstes Tor: Lee Jinman

Best Player: Matthias Schoder, Ari Sulander

Matchtelegramm

ZSC Lions – SCL Tigers 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Hallenstadion, 6025 Zuschauer

Schiedsrichter: Stalder, Abegglen, Wirth

Tore: 38. Jinman (Lüthi, Siren/Ausschluss Wichser) 0:1; 60. (59:40) Fast (Miettinen/ZSC Lions ohne Torhüter) 0:2;

Strafen: ZSC Lions: 5 x 2 Minuten; SCL Tigers: 11 x 2 Minuten

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Mc Tavish, Pavlikovsky, Wichser; Kout, Seger; Paterlini, Petrovicky, Bieber; Blindenbacher, Forster; Grauwiler, Alston, Lakhmatov; Stirnimann, Leeger; Roland Gerber, Zeiter, Lindemann

SCL Tigers: Schoder; Fast, Lüthi; Högardh, Sutter, Tuomainen; Leuenberger, Stettler; Miettinen, Siren, Jinman; Blum, Aegerter; Joggi, Liniger, Neff; Christian Moser, Ramholt; Debrunner, Adrian Gerber, Stephan Moser

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Steiner und Helfenstein (alle verletzt); SCL Tigers ohne Rizzello, Schürch (alle verletzt) und Marcel Moser (überzählig); 59:07 Time-out ZSC Lions

Mittwoch, 04.Oktober 2006

ZSC Lions weiter im Tief!
Die Krise im ZSC geht weiter: Im neunten Saisonspiel kassierten die Zürcher bereits die siebte Niederlage.

Lions Seger im Kampf gegen gegen Fazio.

Lions Seger im Kampf gegen gegen Fazio.

Gegen den EV Zug verlor der ZSC zuhause 2:4. Die Innenschweizer lagen nach dem ersten Drittel 0:2 zurück und schienen im vierten Auswärtsspiel die vierte Niederlage zu kassieren. Doch Duri Camichel und Paul Di Pietro wendete im letzten Abschnitt die Partie und brachten den EVZ in Führung. Auf eine Reaktion des Heimteams warteten die knapp 6000 Zuschauer im Hallenstadion vergebens. Michael Kress gelang mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel ins leere Tor gar der vierte Treffer der Gäste, die bisher nie mehr als zwei Tore pro Spiel erzielt hatten.

ZSC Lions - Zug 2:4 (2:0, 0:1, 0:3)
Hallenstadion. -- Zuschauer. -- SR Mandioni, Küng/Dumoulin. -- Tore: 6. Pavlikovsky (Lachmatow, McTavish) 1:0. 19. Blindenbacher (McTavish) 2:0. 29. Christen (Piros) 2:1. 45. Camichel (Christen, Di Pietro/Ausschluss Blindenbacher) 2:2. 52. Di Pietro (Camichel) 2:3. 59. Kress 2:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 9mal 2 plus 10 Minuten (Wichser) gegen den ZSC, 7mal 2 Minuten gegen Zug.

ZSC Lions: Sulander; Suchy, Stoffel; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; McTavish, Pavlikovsky, Lachmatow; Alston, Petrovicky, Wichser; Paterlini, Zeiter, Lukas Grauwiler; Kim Lindemann, Stirnimann, Bieber.

Zug: Weibel; Back, Richter; Diaz, Sutter; Kress, Fazio; Ott, Maurer; Petrow, Schnyder, Casutt; Christen, Di Pietro, Camichel; Duca, Steinmann; Trevor Meier, Piros, Bürgler.

Bemerkungen: ZSC ohne Steiner (verletzt), Zug ohne Hallberg und Oppliger (beide verletzt). -- 250. NLA-Spiel von Forster. 100. NLA- Spiel von Lindemann.

Samstag, 30.September 2006

ZSC Lions weiter im Tief
Die ZSC Lions kommen weiter nicht auf Touren. Das Team von Harold Kreis kassierte bei der 0:2-Niederlage gegen Davos im achten Spiel die sechste Niederlage, die dritte im heimischen Hallenstadion.

Lions Mathias Seger und Davos Reto von Arx.

Lions Mathias Seger und Davos Reto von Arx.

Die Tore für Davos erzielten Sandro Rizzi (16.) nach einem 3:1- Konter und Michel Riesen (51.), der im Slot am schnellsten reagierte; für beide war es der erste Treffer in dieser Saison. HCD-Torhüter Jonas Hiller feierte den ersten Shutout in dieser Saison, den 14. insgesamt.

ZSC Lions - Davos 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Hallenstadion. -- 7258 Zuschauer. -- SR Mandioni, Simmen/Sommer. -- Tore: 16. Rizzi (Crameri, Burkhalter) 0:1. 51. Riesen (Daigle, Reto von Arx) 0:2. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 9mal 2 Minuten gegen Davos. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Daigle.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Kout, Seger; Blindenbacher, Forster; Leeger; McTavish, Pavlikovsky, Lachmatow; Alston, Petrovicky, Paterlini; Lukas Grauwiler, Zeiter, Bieber; Schnyder, Stirnimann, Lindemann.

Davos: Hiller; Crameri, Gianola; Randegger, Winkler; Chawanow, Blatter; Andreas Furrer, Müller; Daigle, Reto von Arx, Riesen; Burkhalter, Marha, Varada; Ambühl, Rizzi, Leblanc; Nittel, Guggisberg.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Wichser und Steiner (beide verletzt). Davos ohne Jan von Arx (gesperrt). 59:00 Time-Out ZSC.

Dienstag, 26.September 2006

Rapperswil-Jona trotz Niederlage Leader
Die Rapperswil-Jona Lakers rückten trotz einer Niederlage im vorgezogenen Spiel der 11. NLA-Runde auf die Leaderposition.

Zürichs Rastislav Pavlikovsky und Dale McTavish freuen sich über den Sieg.

Zürichs Rastislav Pavlikovsky und Dale McTavish freuen sich über den Sieg.

Dank dem Bonuspunkt beim 4:5 n.V. bei den ZSC Lions überholten die Lakers die bislang führenden Kloten Flyers. Im zweiten Spiel vom Dienstag fuhr Genf-Servette beim 3:2 gegen die SCL Tigers den dritten Saisonsieg ein.

Die ZSC Lions konnten die Talfahrt dank des zweiten Sieges im sechsten Saisonspiel vorerst stoppen. Das Team von Meistertrainer Harold Kreis setzte sich gegen die Rapperswil-Jona Lakers zu Hause 5:4 nach Verlängerung durch.

Das goldene Tor für den ZSC erzielte der Schweizer Nationalverteidiger Beat Forster nach 3:11 Minuten der Overtime; er musste nach einem Zuspiel des Kanadiers Dale McTavish nur noch ins leere Tor einschieben. Es war der erste Sieg des Heimteams gegen Rapperswil nach drei Niederlagen. Die Lakers konnten sich damit trösten, dass sie mit dem gewonnenen Punkt die Leaderposition übernahmen.

Keine Partie für Eishockey-Liebhaber

Zwei Drittel lang war es keine Partie für Eishockey-Liebhaber. Doch die letzten 20 Minuten entschädigten die nur 5864 Zuschauer im Hallenstadion für die zuvor magere Kost. Zuerst sah es danach aus, als würden die ZSC Lions gar drei Punkte einfahren.

Sie kamen wie verwandelt aus der Kabine und wendeten in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts den 1:2-Rückstand dank Toren von Seger (42.), Bieber (46.) und Lachmatow (50.), der nach einer herrlichen Kombination über drei Stationen bereits das 1:1 erzielt hatte, in eine 4:2-Führung. In dieser Phase trugen die Stadtzürcher ihre Angriffe mit viel Tempo vor und deuteten damit an, welches Potenzial in ihnen steckt.

Die Vorentscheidung schien mit dem 4:2 gefallen. Doch die nach drei Siegen in vier Partien mit viel Selbstvertrauen angereisten Gäste zeigten Moral. In der 53. Minute schoss der Schwede Niklas Nordgren in Unterzahl das 3:4, und in der 59. Minute fiel durch den Polen Pawel Czerkawski gar noch der Ausgleich.

Der ehemalige NHL-Akteur, der in der Vorbereitung regelmässiger Torschütze gewesen war, erzielte seinen ersten Meisterschaftstreffer im Dress der Lakers. 16 Sekunden vor Schluss wäre Rapperswils kanadischem NLA-Topskorer Stacy Roest beinahe noch das 5:4 gelungen, doch er scheiterte aus kürzester Distanz am mirakulös abwehrenden ZSC-Goalie Ari Sulander; der Finne wurde denn auch zum besten Spieler seines Teams gewählt.

ZSC Lions - Rapperswil-Jona 5:4 n.V. (1:1, 0:1, 3:2, 1:0)

Hallenstadion. -- 5864 Zuschauer. -- SR Kurmann, Hofmann/Rebillard. -- Tore: 6. Bütler (Johansson, Schefer/Ausschluss Petrovicky) 0:1. 10. Lachmatow (McTavish, Pavlikovsky) 1:1. 27. Walser (Bütler) 1:2. 42. Seger (Blindenbacher, PetrovickyAusschlüsse Zeiter, Bayer) 2:2. 46. Bieber (Kout, Zeiter) 3:2. 50. Lachmatow (Pavlikovsky, McTavish) 4:2. 53. Nordgren (Murray/Ausschluss Hürlimann!) 4:3. 59. Czerkawski (Roest/Ausschluss Alston) 4:4. 64. Forster (McTavish) 5:4. -- Strafen: 8mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Petrovicky) gegen die ZSC Lions, 8mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Fischer) gegen Rapperswil-Jona. -- PostFinance-Topskorer: Pavlikovsky; Roest.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Kout, Seger; Blindenbacher, Forster; Schnyder, Leeger; McTavish, Pavlikovsky, Lachmatow; Alston, Petrovicky, Paterlini; Grauwiler, Zeiter, Bieber; Gerber, Stirnimann, Lindemann.

Rapperswil-Jona Lakers: Streit; Guyaz, Fischer; Geyer, Bayer; Schefer, Johansson; Gmür, Berger; Nordgren, Roest, Murray; Czerkawski, Kamber, Walser; Micheli, Bütler, Schrepfer; Bärtschi, Morger, Hürlimann.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Steiner und Wichser. Rapperswil-Jona ohne Koivisto und Eloranta (alle verletzt).

Rangliste:
1. Rapperswil-Jona Lakers 5/ 10. 2. Kloten Flyers 4/9. 3. Ambri-Piotta 4/9. 4. Genf-Servette 5/9. 5. Davos 4/8. 6. Bern 4/6. 7. Lugano 4/6. 8. ZSC Lions 6/6. 9. Basel 4/5. 10. Fribourg 4/5. 11. SCL Tigers 4/3. 12. Zug 4/2. - Bei Punkt- und Spielgleichheit entscheiden zuerst die direkten Begegnungen über die Rangfolge.

Mittwoch, 20.September 2006

Kanterniederlage für die Lions
Im vorgezogenen Spiel der 9. Runde verloren die ZSC Lions zuhause gegen Genf-Servette 1:5. Bei der bereits dritten Niederlage im vierten Saisonspiel hinterliessen die Lions erneut einen schwachen Eindruck.

Genfs Kirby Law, Serge Aubin und Robin Breitbach jubeln vor den enttäuschten Zürchern.

Genfs Kirby Law, Serge Aubin und Robin Breitbach jubeln vor den enttäuschten Zürchern.

Martin Kout wird von Genfs Laurent Meunier aufs Eis gelegt.

Martin Kout wird von Genfs Laurent Meunier aufs Eis gelegt.

Abgesehen von der ansehnlichen Startphase erabeiteten sich die Zürcher kaum Chancen. Auf der Gegenseite zeigte sich Servette keineswegs überlegen, dafür aber hoch effizient. Igor Fedulow sowie Serge Aubin mit einem Shorthander brachten die Genfer bis zur 9. Minute bereits 2:0 in Führung. Der ZSC war nach diesen Toren nie in der Lage, auch nur ansatzweise für Spannung zu sorgen.

Erst Mitte des Schlussdrittels, als Servette schon 5:0 voraus lag, sorgte Topskorer Dale McTavish wenigstens für den Ehrentreffer des Heimteams. Der Kanadier war der einzige ZSC-Spieler, der sich vor nur 5215 Zuschauern gegen die Niederlage stemmte.

ZSC Lions - Genf-Servette 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)
Hallenstadion. -- 5215 Zuschauer. -- SR Kurmann, Hofmann/Simmen. -- Tore: 6. Fedulow (Bezina, Meunier) 0:1. 9. Aubin (Wright/Ausschluss Knoepfli!) 0:2. 26. Déruns (Treille, Bezina) 0:3. 40. (39:53) Wright (Aubin, Law) 0:4. 47. Law (Aubin, Wright/Ausschluss Petrovicky) 0:5. 49. McTavish (Seger, Pavlikovsky) 1:5. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Genf-Servette. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Treille.

ZSC Lions: Sulander (47. Berra); Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; Leeger; McTavish, Pavlikovsky, Lachmatow; Petrovicky, Alston, Paterlini; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Schnyder, Stirnimann, Lindemann; Claudio Moggi.

Genf-Servette: Mona; Bezina, Rytz; Horak, Gobbi; Breitbach, Keller; Schilt; Wright, Aubin, Law; Déruns, Trachsler, Cadieux; Treille, Meunier, Fedulow; Knoepfli, Augsburger, Rivera.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Lukas Grauwiler, Steiner und Wichser, Genf-Servette ohne Grosek, Mercier und Savary (alle verletzt).

Rangliste:
1. Rapperswil-Jona Lakers 2/6 (10:2). 2. Ambri-Piotta 2/6 (5:2). 3. Kloten Flyers 3/6 (14:7). 4. Genf-Servette 3/6 (11:6). 5. Lugano 2/3 (6:5). 6. SCL Tigers 2/3 (4:6). 7. Bern 2/3 (6:5). 8. Davos 2/3 (3:5). 9. ZSC Lions 4/3. 10. Basel 2/2. 11. Fribourg 2/1. 12. Zug 2/ 0.

Skorerliste:
1. Domenico Pittis (Kloten) 5 Punkte (2 Tore/3 Assists). 2. Radek Hamr (Kloten) 5 (1/4). 3. Dale McTavish (ZSC Lions) 4 (4/0). 4. Jukka Hentunen (Lugano), Kirby Law (Servette) und Kimmo Rintanen (Kloten), alle 4 (3/1). 7. Goran Bezina (Servette), Igor Fedulow (Servette) und Stacy Roest (Rapperswil-Jona), alle 4 (2/2). 10. Serge Aubin (Servette) 4 (1/3).

Die nächsten Spiele :

Nationalliga A:
Freitag, 22. September. 3. Runde: Ambri - Rapperswil (19.45 Uhr). Basel - Zug (19.45). Bern - Lugano (19.45). Davos - Servette (19.45). Langnau - Fribourg (19.45). -- Samstag, 23. September. 4. Runde: Fribourg - Davos (19.45). Kloten - Ambri (19.45). Lugano - Basel (19.45). Rapperswil - Bern (19.45). Zug - ZSC Lions (19.45).

Nationalliga B:
Donnerstag, 21. September: Ajoie - Schweiz U20 (20.00 Uhr). -- Samstag, 23. September: Olten - Ajoie (17.30 Uhr). Visp - Langenthal (17.45). Martigny - Lausanne (19.00). Chur - GCK Lions (19.30). La Chaux-de-Fonds - Thurgau (19.30). Biel - Sierre (20.00).

Montag, 18.September 2006

Lions schlagen Leader Kloten
Die ZSC Lions haben sich nach zwei Niederlagen mit Nachdruck zurückgemeldet.

ZSCs Trainer Harold Kreis hat sein Team im Griff!

ZSCs Trainer Harold Kreis hat sein Team im Griff.

Im Hallenstadion besiegten sie den zuvor verlustpunktlosen Leader Kloten 4:3. Dale McTavish war als Doppeltorschütze die Schlüsselfigur der Stadtzürcher im Derby der unzähligen Strafen.

Die Lions erwischten einen Traumstart und führten bereits nach acht Minuten durch Treffer von Dale McTavish und Thierry Paterlini 2:0. Eine Strafenflut gegen den ZSC ermöglichte den Flyers indes die Rückkehr. Bei einer 5:3-Situation traf Radek Hamr zum 1:2, ehe Kimmo Rintanen im 8. Powerplay mit einem Direktschuss ausglich. In der 38. Minute folgte die Antwort der Lions. Als Marcel Jenni eine Konterchance vergab und im Frust ein Foul beging, traf ZSC-Captain Mathias Seger im Gegenzug zum kursweisenden 3:2. In der 50. Minute markierte Dale McTavish mit seinem dritten Saisontor das 4:2.

Doch die Lions gerieten wegen drei Ausschlüssen in den letzten fünf Minuten nochmals arg unter Druck. Rintanen verkürzte bei der dritten doppelten Überzahl auf 3:4. Mehr erreichten die Flyers nicht mehr, weil Ari Sulander im Tor der Lions auftrumpfte.

ZSC Lions - Kloten Flyers 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)
Hallenstadion. -- 6693 Zuschauer. -- SR Reiber, Abegglen/Arm. -- Tore: 1. McTavish 1:0. 8. Paterlini (Seger, Zeiter/Ausschluss Brunner) 2:0. 23. Hamr (Pittis/Ausschlüsse Helfenstein und Kim Lindemann) 2:1. 34. Rintanen (Hamr, von Gunten/Ausschluss Lachmatow) 2:2. 38. Seger (Ausschluss Sven Lindemann und Strafe angezeigt) 3:2. 50. McTavish (Strafe gegen Kloten angezeigt) 4:2. 57. Rintanen (Pittis, Lemm/Ausschlüsse Stoffel und Paterlini) 4:3. -- Strafen: 13mal 2 plus 5 Minuten (Zeiter/26.) gegen den ZSC, 8mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Jenni) plus Spieldauer (Jenni) gegen Kloten. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; von Gunten.

ZSC Lions: Sulander; Stoffel, Suchy; Blindenbacher, Forster; Kout, Seger; McTavish, Pavlikovsky, Lachmatow; Petrovicky, Alston, Paterlini; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Schnyder, Stirnimann, Kim Lindemann.

Kloten Flyers; Rüeger; von Gunten, Hamr; Brimanis, Klöti; Guignard, Schulthess; Stephan; Brunner, Pittis, Rintanen; Rothen, Herperger, Sven Lindemann; Bühler, Jenni, Lemm; Wick, Ehrensperger, Stancescu.

Bemerkungen: ZSC ohne Wichser, Steiner (beide rekonvaleszent), Kloten ohne Hofer (verletzt). 56. Timeout Kloten, ab 58:50 ohne Goalie.

Rangliste:
1. Ambri-Piotta 2/6 (5:2). 2. Kloten Flyers 3/6 (14:7). 3. Rapperswil-Jona Lakers 1/3. 4. Lugano 2/3 (6:5). 5. Genf-Servette 2/3 (6:5). 6. SCL Tigers 2/3 (4:6). 7. Bern 2/3 (6:5). 8. Davos 2/3 (3:5). 9. ZSC Lions 3/3. 10. Basel 2/2. 11. Fribourg 2/1. 12. Zug 1/ 0.

Freitag, 15.September 2006

Der ZSC ohne Ideen und Punkte
Bei erster Gelegenheit erlitt der ZSC wieder eine Enttäuschung. 1:2 unterlagen die Zürcher Ambri-Piotta.

Zürichs Radoslav Suchy (25) erzielt gegen Ambris Torhüter Thomas Bäumle das Tor zum 1:1.

Zürichs Radoslav Suchy (25) erzielt gegen Ambris Torhüter Thomas Bäumle das Tor zum 1:1.

Mit einer konsequenteren Leistung wäre der Fehltritt gegen die soliden, aber keinesfalls unbezwingbaren Biancoblu zu vermeiden gewesen.

Den ZSC Lions ist gewiss nicht vorzuwerfen, bei der Ouvertüre im mit nur 6000 Zuschauern besetzten Hallenstadion nicht alles für ein positiveres Resultat unternommen zu haben.

Aber wie in der missratenen letzten Saison leistete sich die Mannschaft von Harold Kreis in heiklen Szenen zu viele Nachlässigkeiten und wirkte vor allem nach dem zweiten Rückstand weitgehend ratlos. Keiner übernahm die Verantwortung, kaum eine Linie erzeugte im Angriff dauerhaften Druck. Kreis, der Neue an der Bande, nahm die Mängel ohne Regung zur Kenntnis.

Mit einem Fehler ermöglichte Beat Forster den Tessinern das Break zum 0:1. Domenichelli, der die Lions im März mit acht Skorerpunkten in der Serie gegen Fribourg vor dem Totalabsturz bewahrt hatte, schloss seinen ersten Sololauf in der 24. Minute erfolgreich ab.

Den temporären Gleichstand erreichten die Stadtzürcher dank Radoslav Suchy - mehr nicht. Ponts 2:1 (38.) für Ambri war nicht mehr zu korrigieren, zu umständliche Wege wählte die Mehrzeit der Lions.

ZSC Lions - Ambri-Piotta 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)

Hallenstadion. -- 6484 Zuschauer. -- SR Mandioni, Simmen/Sommer. -- Tore: 24. Domenichelli 0:1. 29. Suchy (Petrovicky/Strafe angezeigt) 1:1. 38. Pont (Demuth) 1:2. -- Strafen: je 8 mal 2 Minuten. -- PostFinance-Topskorer: Seger; Nicola Celio.

ZSC Lions: Sulander; Kout, Seger; Blindenbacher, Forster; Stoffel, Suchy; Leeger; McTavish, Alston, Lachmatow; Petrovicky, Pavlikovsky, Paterlini; Helfenstein, Zeiter, Bieber; Schnyder, Stirnimann, Lindemann.

Ambri-Piotta: Bäumle; Dubois, Tallarini; Hedin, Höhener; Gianini, Schumacher; Trudel, Toms, Domenichelli; Demuth, Cereda, Somervuori; Baldi, Pont, Kostovic; Imperatori, Siritsa, Bianchi; Nicola Celio.

Bemerkungen: ZSC ohne Wichser, Steiner (beide rekonvaleszent). Timeout ZSC 58:44, ab 58:50 ohne Sulander.

Dienstag, 12.September 2006

ZSC Lions wollen um Titel kämpfen
Die Verantwortlichen der ZSC Lions stellten sich heute Nachmittag den Medienvertretern.

ZSC Lions!

"Wir wollen in der Regular Season unter die ersten Sechs kommen. In den Playoffs wollen wir es dann richtig krachen lassen! Schlussendlich wollen wir möglichst das letzte Spiel in den Playoffs gewinnen!"

Diese kämpferischen Töne schlug an der heutigen Medienorientierung der Verwaltungsratspräsident Walter Frey an. Der neue Trainer, Harold Kreis, quittierte dies mit einem Kopfnicken.

Walter Frey räumte ein, dass die letzte Saison natürlich sehr enttäuschend verlaufen sei. Man habe aber den Mut nicht verloren und glaube weiterhin an diese Mannschaft und ihrer Spieler. Aus diesem Grund sei auch die Wirtschaftlichkeitsklausel in den Verträgen nicht angewandt worden.

Die Aufgabenteilung zwischen dem neuen Geschäftsführer und Sportchef Peter Iten und seinem Vorgänger Simon Schenk wurde speziell erläutert. Peter Iten ist seit dem 1. September 2006 im Amt und übernehme vorerst die Geschäftsleitung von Simon Schenk. Während der Saison werde er immer mehr Aufgaben übernehmen und dabei weiterhin von Simon Schenk begleitet und unterstützt. Simon Schenk bleibt noch die ganze Saison bei den ZSC Lions.

Harold Kreis sprach die sehr ausgeglichene Liga in dieser Saison an. Man könne sich keine Aussetzer leisten. Vorallem nicht, da in dieser Saison ein Sieg drei Punkte wert sei. Die Verletztenliste hat sich um Paterlini, Petrovicky und Pavlikovski verringert. Steiner und Wichser trainieren bereits mit der Mannschaft können aber noch länger nicht eingesetzt werden.

Die Stadionsituation ist für die ZSC Lions weiterhin sehr unglücklich. Gleich nach der letzten Saison hat Simon Schenk zusammen mit Willy Vögtlin versucht, einen guten Spielplan auszuarbeiten. Der SEHV sei sehr zuvorkommend gewesen. Die Lions durften als erste Mannschaft ihre Heimspiele planen. Man musste dann aber feststellen, dass die Hallenstadion AG bereits wieder sehr viele Daten gesperrt hatte. Deshalb präsentiert sich der Spielplan der Zürcher auch in dieser Saison gleich schlecht. Laut Frey müsse man sich überlegen, ob unter solchen Bedingungen ein Spitzeneishockeyclub in der Stadt Zürich überhaupt überlebensfähig sei. Im Marketingbereich wurde auf diese Situation mit dem Top14-Abo reagiert. Damit kann sich der Zuschauer 14 Spiele aussuchen, die er besuchen will. Dieses Angebot gilt inklusive Playoffs.

Aufgrund der miserablen letzten Saison und des schlechten Spielplanes sei der Saisonkartenverkauf für diese Saison um 25% zurück gegangen. Natürlich hoffen die ZSC Lions Verantwortlichen, dass sie die Zuschauer durch begeisterndes Eishockey dann doch vermehrt in die Halle locken können.

Dienstag, 29.August 2006

Lachmatow kommt zu den ZSC Lions!
Die ZSC Lions reagierten auf den personellen Engpass im Angriff mit der Verpflichtung des zuletzt für die SCL Tigers stürmenden Witali Lachmatow.

Witali Lachmatow unterschrieb für zwei Monate mit Option bis zum Saisonende.

Witali Lachmatow unterschrieb für zwei Monate mit Option bis zum Saisonende.

Der ukranisch-schweizerische Doppelbürger unterschrieb für zwei Monate mit Option bis zum Saisonende.

Zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart fallen bei den ZSC Lions mit Adrian Wichser (Folgen eines Zeckenbisses), Daniel Steiner (Hirnerschütterung), Thierry Paterlini (Knie) und Sven Helfenstein (Rücken) vier renommierte Stürmer aus.

Zudem erlitt der Slowake Rastislav Pavlikovsky am Montag in Zürich im Testspiel gegen Jaroslawl (Russ/1:2) eine Bänderdehnung im rechten Knie. Dessen Landsmann Robert Petrovicky ist derzeit wegen einer Adduktorenzerrung ebenfalls nicht einsatzfähig. Und der viel versprechende Nachwuchsmann Lukas Grauwiler muss sich einer Meniskus-Operation unterziehen.

Donnerstag, 24.August 2006

Thierry Paterlini fällt 2 bis 3 Wochen aus!
Pech für Thierry Paterlini: Der kräftige Nationalmannschaftsstürmer zog sich beim Testspiel der ZSC Lions in Mannheim (4:3 nach Penaltyschiessen) eine Innenbandzerrung im rechten Knie zu.

Thierry Paterlini verletzte sich im Testspiel.

Thierry Paterlini verletzte sich im Testspiel.

Er muss zwei bis drei Wochen pausieren.

Freitag, 18.August 2006

Slowake Suchy zu den ZSC Lions!
Die ZSC Lions haben den slowakischen Internationalen Radoslav Suchy (30) mit einem Dreijahresvertrag ohne Ausstiegsklausel für die NHL verpflichtet.

Radoslav Suchy kommt auf die kommende Saison zu den ZSC Lions!

Radoslav Suchy spielte lange Zeit in der NHL.

Der Verteidiger spielte in der nordamerikanischen Profiliga zuletzt für die Columbus Blue Jackets.

Suchy, der 1994 als Junior nach Kanada übersiedelte, war seit 1999 in der NHL aktiv. Bis zu seinem Wechsel zu den Blue Jackets gehörte er der Organisation der Phoenix Coyotes an. Er bestritt insgesamt 451 Spiele und liess sich 73 Skorerpunkte gutschreiben.

Donnerstag, 13.Juli 2006

Iten wird neuer ZSC-Sportchef
Das bisherige Verwaltungsrats-Mitglied Peter Iten (49) wird Nachfolger von Simon Schenk als ZSC-Sportchef und Geschäftsführer.

Simon Schenk gibt sein Amt als Sportchef an Peter Iten ab!

Gibt sein Amt als Sportchef des ZSC an Peter Iten ab: Simon Schenk.

Der 60-jährige Schenk wird Iten in der nächsten Saison noch einarbeiten. Schenks Vertrag läuft noch bis Ende der nächsten Saison.

Schenk bleibt laut eigenen Angaben vorderhand weiterhin Entscheidungsträger. Der frühere ZSC-Spieler Iten kommt aus der Wirtschaft. Iten, der derzeit als Partner einer Personalberatungsfirma tätig ist, wird auf die ZSC- Generalversammlung hin im Herbst sein Verwaltungsrats-Mandat abgeben. Er wird voraussichtlich durch das ehemalige ZSC- Vorstandsmitglied Fredy Weisser ersetzt.

Simon Schenk war 1997 von den ZSC Lions eingestellt worden. Der SVP- Nationalrat besass dann mit seinen «Teambuilding»-Massnahmen (Transfers, Trainer-Engagements, etc.) massgeblichen Anteil an den Meistertiteln der Lions in den Jahren 2000 und 2001. Weitere zwei Mal erreichten die Lions den Playoff-Final.

Donnerstag, 13.Juli 2006

ZSC Lions: Schenk wird schon zur neuen Saison entmachtet!
Verwaltungsrat Peter Iten übernimmt ab dem 1.9.2006 die Funktion des Geschäftsführers und Sportchefs.

Simon Schenk ist nur noch bis Ende August der starke Mann bei den ZSC Lions!
Simon Schenk ist nur noch bis Ende August der starke Mann bei den ZSC Lions

Die bereits von spoor.ch angekündigte Entmachtung von Simon Schenk bei den ZSC Lions tritt nun schon früher als angenommen ein. Wie die Zürcher heute in einer Medienmitteilung erklärten, wird der ehemalige NLA-Spieler und heutige ZSC Lions-Verwaltungsrat Peter Iten per 1.9.2006 Simon Schenk als Sportchef und Geschäftsführer ablösen.

Der Emmentaler Schenk wird noch bis Ende Saison 2006/07 in der Organisation der ZSC Lions weiterarbeiten und Peter Iten in sein neues Amt einarbeiten.

Mittwoch, 12.Juli 2006

Gehen die Lions im Herbst in die letzte Saison der Aera Schenk?
Wie der Tages-Anzeiger heute schreibt geht man bei den Zürchern von einem Rücktritt des Sportchefs und Geschäftsführers auf Ende der kommenden Saison aus.

Simon Schenk soll laut dem "Tagi" auf Ende der kommenden Saison zurücktreten
Simon Schenk soll laut dem "Tagi" auf Ende der kommenden Saison zurücktreten

Wie der Tages-Anzeiger in seiner heutigen Online-Ausgabe schreibt, scheinen die Tage des Simon Schenk im Hallenstadion gezählt. Laut der Zeitung gehe man im Verwaltungsrat der ZSC Lions davon aus, dass der gebürtige Emmentaler auf Ende der kommenden Saison sämtliche seine Aemter bei den Zürchern zur Verfügung stellen werde.

Weiter im Boot bleibt allerdings Präsident und Finanzier Walter Frey, der sich an der GV im kommenden Herbst für drei weitere Jahre wählen lassen will.

Donnerstag, 06.Juli 2006

Rückschlag für Adrian Wichser
Der Schweizer Internationale Adrian Wichser (26) wird den Saisonstart in der NLA (15. September) wohl verpassen. Der Stürmer der ZSC Lions erlitt einen gesundheitlichen Rückschlag.

Der Zeitpunkt zur Rückkehr von Adrian Wichser ins geregelte Training ist derzeit ungewiss.

Der Zeitpunkt zur Rückkehr von Adrian Wichser ins geregelte Training ist derzeit ungewiss.

Wichser hatte das Saisonende und die WM in Lettland wegen einer Gehirnerschütterung verpasst. Nach einem Rückfall musste er im Mai nochmals eine Woche hospitalisiert werden. Kaum davon erholt, leidet er nun an den Folgen eines Zeckenbisses. Der Zeitpunkt zur Rückkehr ins geregelte Training ist derzeit ungewiss.

Freitag, 16.Juni 2006

Slowake zu den ZSC Lions
Die ZSC Lions haben für zwei Jahre den slowakischen Internationalen Rastislav Pavlikovsky verpflichtet. Der 29-jährige Center spielte seit 2000 mehrheitlich in Schweden. In der letzten Saison erreichte er für MoDo in 48 Partien 32 Skorerpunkte (10/22). Pavlikovsky wurde 1998 von den Ottawa Senators gedraftet, gelangte aber in der NHL noch nie zum Einsatz.
 


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