Neuheiten rund um den HC Davos!
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Davos mit Schlussspurt zum Sieg!
Schwacher HCD-Paradeblock!
Zug in Davos chancenlos!
Davos dank Schlussspurt!
Taticeks massgebende Doublette!
Sieg im Penaltyschiessen nach verspielter 2:0 Führung!
Müde Davoser unterliegen auch Lugano!
Maneluks Revanche!
Effizienter Champion!
Servettes Siegserie endete in Davos!
Davoser Reaktion gegen Rapperswil-Jona!
Davos stoppt Negativserie mit Kantersieg!
Berner Machtdemonstration beim Meister!
Maneluk von Basel nach Davos!
Davoser Niederlagenserie hält an!
Spätes Spektakel zum Genfer Sieg in Davos!
Back Jan von Arx als Matchwinner!
Davos ersetzt Taticek mit einem Finnen!
Petr Taticek fällt wegen Schulterverletzung 3 Monate aus!
Durchbruch trotz Stockbruch!
Zu knapper Davoser Sieg!
Ambühls erste Saisontore entscheiden!
Davoser Umschwung im Powerplay!
Der EV Zug gewinnt Spitzenkampf!
Zweite Niederlage von Meister Davos!

Davos verpasst Final gegen Los Angeles Kings!
Davos' starkes Zwischendrittel!
Der HC Davos führte 5:0 nach dem 1.Drittel!
Vom 0:2 zum 3:2!
Davos muss auf Taticek verzichten!
Janne Niinimaa wechselt zum HC Davos!
Lukas Stoops Wechsel zu Davos
genehmigt!

Neuer Job für HCD-Guggisberg!

 


Presseinformationen rund um den HC Davos!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront

Donnerstag, 21.Februar 2008!

Davos mit Schlussspurt zum Sieg!
Nach einem 0:2-Rückstand setzte sich der HC Davos gegen Genf-Servette 5:2 durch. Die letzten vier Treffer erzielten die Davoser in den letzten fünf Minuten.

Genfs Jan Cadieux und Gianluca Mona gegen Davos Alexandre Daigle.

Genfs Jan Cadieux und Gianluca Mona gegen Davos Alexandre Daigle.

Mit dem 2:2-Ausgleich nach 55:05 Minuten von Marc Gianola begann die fulminante Schlussphase der Bündner.

4:11 Minuten später stand es durch Tore von Peter Guggisberg, der nach einem Bully-Gewinn von Sven Helfenstein in der Mittelzone alleine auf Servettes Goalie Gianluca Mona losziehen konnte, Andreas Ambühl und Michel Riesen 5:2. Das 4:2 erzielte Ambühl ins leere Tor, den Assist liess sich HCD-Goalie Leonardo Genoni gutschreiben.

Zunächst hatte es nach dem vierten Saisonsieg für die Genfer gegen Davos ausgesehen; Thomas Déruns brachte die Gäste im ersten Drittel mit zwei Treffern innerhalb von 102 Sekunden verdient 2:0 in Führung.

Davos - Genf-Servette 5:2 (0:2, 1:0, 4:0)
Vaillant Arena. - 3831 Zuschauer. - SR Mandioni, Simmen/Sommer. - Tore: 13. Déruns (Vigier, Cadieux) 0:1. 15. Déruns (Cadieux, Trachsler) 0:2. 33. Leblanc (Reto von Arx, Riesen/Ausschluss Julien Bonnet) 1:2. 56. Gianola (Reto von Arx, Daigle) 2:2. 57. (56:48) Guggisberg (Helfenstein/Ausschlüsse Reto von Arx, Déruns) 3:2. 58. (57:34) Ambühl (Genoni/ins leere Tor/Ausschlüsse Reto von Arx, Déruns). 60. (59:16) Riesen (Daigle, Reto von Arx/Ausschluss Conz). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Servette. - PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Kolnik.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Furrer; Crameri, Müller; Winkler, Blatter; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Leblanc, Taticek, Ambühl.

Genf-Servette: Mona; Jean-Pierre Vigier, Goran Bezina; Schilt, Breitbach; Gobbi, Julien Bonnet; Cadieux, Trachsler, Déruns; Kolnik, Aubin, Conz; Rivera, Meunier, Jérôme Bonnet; Fedulow.

Bemerkungen: Davos ohne Maneluk (überzähliger Ausländer). Genf-Servette ohne Höhener, Keller, Mercier, Savary (alle verletzt) und Law (überzähliger Ausländer). 57. Time-Out Genf-Servette; 58. Time-Out Davos. Genf-Servette von 56:57 bis 57:34 sowie 57:42 bis 58:07 ohne Goalie.

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Sonntag, 17.Februar 2008!

Schwacher HCD-Paradeblock!
Der HC Davos trat gegen Ambri-Piotta auf, als ob ihn ein allfälliges Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals nicht interessieren würde. Ambri-Piotta konnte so am Tag nach dem Ende aller (theoretischen) Playoff-Hoffnungen einen souveränen 5:2-Sieg verbuchen.

Ambris Corsin Camichel trifft zum 0:1 gegen den Davoser Reto Berra.

Ambris Corsin Camichel trifft zum 0:1 gegen den Davoser Reto Berra.

Der Meister trug lange nichts zur Unterhaltung der mehr als 5200 Zuschauer bei, agierte vor allem im Startabschnitt desolat und uninspiriert.

Besonders schlecht lief es dem vermeintlichen Paradeblock mit Gianola, Niinimaa, Riesen, Reto von Arx und Daigle. Das prominente Quintett wies nach zwei Dritteln Minus-2- oder sogar Minus-3-Bilanzen (Niinimaa) auf.

Torhüter Reto Berra, der in der Meisterschaft erstmals seit dem Jahreswechsel anstelle der Nummer 1 Leonardo Genoni zum Zug kam, wurde von seinen Kollegen sträflich im Stich gelassen.

Der HCD nahm die Produktion erst nach dem dritten Gegentreffer auf - zu spät und zu wenig entschlossen, um eine Wende herbeizuführen.

Davos - Ambri-Piotta 2:5 (0:2, 1:3, 1:0)
Vaillant Arena. - 5276 Zuschauer. - SR Stricker, Abegglen/Schmid. - Tore: 4. Camichel (Sonnenberg) 0:1. 8. Mattioli 0:2. 21. (20:47) Demuth (Stirnimann, Kutlak) 0:3. 29. Sonnenberg (Kutlak) 0:4. 32. Reto von Arx (Niinimaa, Daigle/Ausschluss Duca) 1:4. 38. Du Bois (Westrum/Ausschlüsse Maneluk, Winkler) 1:5. 55. Dino Wieser (Rizzi, Niinimaa/Ausschluss Duca) 2:5. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Westrum.

Davos: Berra; Gianola, Niinimaa; Furrer, Jan von Arx; Blatter, Winkler; Stoop, Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Bürgler, Rizzi, Maneluk; Leblanc, Crameri, Dino Wieser.

Ambri-Piotta: Bäumle; Du Bois, Mattioli; Kutlak, Celio; Tallarini, Gautschi; Sonnenberg, Westrum, Camichel; Duca, Stirnimann, Demuth; Bianchi, Schönenberger, Sciaroni; Imperatori, Zanetti, Christen.

Bemerkungen: Davos ohne Taticek (überzählig) und Ambühl (geschont), Ambri-Piotta ohne Domenichelli, Pont (beide verletzt), Jan, Naumenko und Siritsa (alle krank). Pfostenschüsse: Reto von Arx (5.), Guggisberg (57.). Timeout: Davos (12.).

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Dienstag, 12.Februar 2008!

Zug in Davos chancenlos!
Die Formkurve des Meisters zeigt auch nach der Natipause steil nach oben. Unter der Führung von Mike Maneluk (2 Tore/3 Assists) liess der HCD einem desolaten EV Zug beim 7:2 keine Chance.

Der Davoser Torhüter Leonardo Genoni gegen Zugs Patrick Oppliger.

Der Davoser Torhüter Leonardo Genoni gegen Zugs Patrick Oppliger.

Die Gäste durften genau einmal auf den Sieg hoffen, nämlich als sie nach 68 Sekunden durch Travis Green in Führung gingen. 40 Sekunden später glich aber Maneluk aus und von da an spielte nur noch «Blaugelb».

Erneut Maneluk, zweimal Michel Riesen und Sandro Rizzi erhöhten bis zur 26. Minute auf 5:1. Für den von einer langwierigen Hüftverletzung genesenen Rizzi war es eine gelungene Rückkehr, er bestritt sein erstes Spiel seit dem 30. Oktober 2007.

Während sich die Bündner sogar den Luxus erlauben konnten, das gesetzte Team-Gewissen Josef Marha zu schonen, wirkte sich bei Zug das Fehlen der Teamstützen Patrick Sutter und Duri Camichel dramatisch aus. Die Defensive war (wie schon verschiedentlich) ein massiver Schwachpunkt, der HCD nützte die Einladungen zum Toreschiessen konsequent aus. Falls am Donnerstag beim SC Bern eine ähnliche Schlappe vermieden werden soll, müssen sich die Spieler von Sean Simpson gewaltig steigern.

Davos - Zug 7:2 (3:1, 2:0, 2:1)

Eissporthalle. - 5086 Zuschauer. - SR Kurmann, Dumoulin/Fluri. - Tore: 2. (1:08) Green (McTavish) 0:1. 2. (1:48) Maneluk (Ambühl) 1:1. 9. Maneluk (Ambühl, Bürgler) 2:1. 13. Riesen (Maneluk/ (Ausschlüsse Walser, Oppliger) 3:1. 23. Riesen (Daigle, Reto von Arx) 4:1. 26. Rizzi (Guggisberg, Helfenstein) 5:1. 43. Ambühl (Maneluk, Crameri) 6:1. 45. Steinmann (Kress, Trevor Meier) 6:2. 51. Reto von Arx (Riesen, Maneluk/Ausschlüsse Back, Green) 7:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Reto von Arx, McTavish.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Blatter; Furrer, Müller; Winkler, Crameri; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Rizzi, Helfenstein; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Bürgler, Ambühl, Maneluk.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Diaz, Back; Maurer, Kress; Di Pietro, Fischer, Petrovicky; Christen, Oppliger, Trevor Meier; Walser, Green, McTavish; Steinmann, Schnyder, Casutt.

Bemerkungen: Davos ohne Marha (überzählig/geschont), Zug ohne Sutter und Camichel (beide verletzt). 49. Timeout Davos.

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Samstag, 02.Februar 2008!

Davos dank Schlussspurt!
Mit den dritten Erfolg hintereinander machte der HC Davos den wohl entscheidenden Schritt, um ab dem 28. Februar in den Playoffs vertreten zu sein. Das 5:1 gegen Fribourg musste sich der Meister allerdings erdulden.

Marc Gianola und Janne Niinimaa!

Marc Gianola und Janne Niinimaa (mit blauem Auge).

Zwischen der 42. und 46. Minute musste sich Fribourgs Goalie Reto Pavoni, der wegen einer Adduktorenverletzung von Stammkeeper Sébastien Caron früher als erwartet zu seinem NLA-Comeback kam, bei vier Schüssen drei Mal bezwingen lassen.

Innerhalb von 244 Sekunden sorgten Pascal Müller, Sven Helfenstein und Andres Ambühl mit den Treffern zum 4:1 für die entscheidende Differenz. Bei den ersten beiden Toren schienen Pavonis Abwehrversuche nicht über alle Zweifel erhaben.

Der HCD hätte die Partie schon im Startdrittel (13:2 Torschüsse) in die gewünschten Bahnen lenken können. Stattdessen gelang Benjamin Plüss im zweiten Abschnitt mit einem sehenswerten Volleytor der zwischenzeitliche Ausgleich. Ein biederes Debüt gab im Gottéron-Dress der wie Pavoni aus Krefeld Alexander Seliwanow. Der Russe war definitiv (noch?) nicht die gewünschte Verstärkung.

Davos - Fribourg 5:1 (1:0, 0:1, 4:0)

Vaillant Arena. - 5297 Zuschauer. - SR Kunz, Arm/Küng. - Tore: 10. Reto von Arx (Daigle, Genoni) 1:0. 33. Plüss (Bykow, Birbaum/Ausschluss Jan von Arx) 1:1. 42. Müller (Niinimaa) 2:1. 44. Helfenstein (Jan von Arx) 3:1. 46. Ambühl (Dino Wieser) 4:1. 54. Taticek (Marc Wieser, Niinimaa) 5:1. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 plus 10 Minuten (Heins) gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Sprunger.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Furrer; Blatter, Winkler; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Ambühl, Helfenstein; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Bürgler, Crameri, Maneluk; Leblanc.

Fribourg: Pavoni; Heins, Birbaum; Ngoy, Snell; Marquis, Reist; Marc Abplanalp; Montandon, Mäkiaho, Laaksonen; Sprunger, Bykow, Plüss; Lauper, Bielmann, Genazzi; Neuenschwander, Seliwanow, Botter.

Bemerkungen: Davos ohne Marha und Rizzi, Fribourg ohne Sandro Abplanalp, Bärtschi, Caron, Chouinard, Seydoux und Vauclair (alle verletzt). - 600. NLA-Spiel von Jan von Arx, 400. von Alain Reist. - Timeouts: 9. Davos, 46. Fribourg. - Pfosten-/Lattenschüsse: 15. Furrer, 15. Niinimaa, 26. Helfenstein. - 23. Riesen schiesst Penalty an den Pfosten. - Davos im letzten Drittel ohne Daigle.

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Dienstag, 29.Januar 2008!

Taticeks massgebende Doublette!
Der angeschlagene Meister Davos bleibt unberechenbar. Ausgerechnet gegen die zuvor sieben Runden lang ungeschlagenen Kloten Flyers siegten die Bündner 48 Stunden nach dem Rückschlag in Rapperswil 3:2.

Jubel bei Davos' Torschütze Alexandre Daigle nach dem 1:0.

Jubel bei Davos' Torschütze Alexandre Daigle nach dem 1:0.

In der wohl wichtigsten «Vor-Playoff-Phase» sind beim HCD auch die Ausländer (wieder) zur Stelle. Der vom Bannstrahl der Kritiker nicht oft verschonte Alexandre Daigle schob in der 13. Minute einen Abpraller über die Linie.

Im Schlussdrittel setzte Petr Taticek, der wegen einer Schulterverletzung während Monaten ausgefallen war, mit einer Doublette die nächsten Akzente.

169 Sekunden nach Rintanens 1:1 traf Taticek zwischen den Schonern von Keeper Rüeger hindurch zum kursweisenden 2:1. Fünf Minuten vor der Schlusssirene erhöhte Taticek auf 3:1.

Obschon die Flyers praktisch im Gegenzug ein zweites Mal den Anschluss erzwangen, liessen sich die Bündner nicht mehr vom Siegkurs abbringen.

Den dringend benötigten Heimsieg hatte sich der HCD vorab im ersten Drittel verdient. Mit einem Offensivwirbel erster Güte und 23:10 Schüssen bestürmten sie in jenem Abschnitt die praktisch chancenlosen Zürcher. Nur dank Rüeger schoben die Flyers die Entscheidung so lange auf.

Davos - Kloten Flyers 3:2 (1:0, 0:0, 2:2)
Vaillant-Arena. -- 4592 Zuschauer. -- SR Prugger, Bürgi/Marti. -- Tore: 13. Daigle (Riesen, Reto von Arx) 1:0. 43. Rintanen (Hamr/Ausschluss Riesen) 1:1. 45. Taticek (Dino Wieser) 2:1. 55. Taticek (Guggisberg/Ausschlüsse Gianola; Wick) 3:1. 56. Von Gunten (Rintanen, Hamr/Ausschluss Gianola) 3:2. -- Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Reto von Arx) gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Kloten. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Rintanen.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Furrer; Blatter, Winkler; Pascal Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Bürgler, Crameri, Ambühl; Leblanc.

Kloten: Rüeger; von Gunten, Hamr; Grossmann, Alavaara; Rullier, Welti; Stephan, Yves Müller; Rothen, Lemm, Rintanen; Bühler, Jenni, Brunner; Wick, Liniger, Stancescu; Bodenmann, Kellenberger, Suri.

Bemerkungen: Davos ohne Rizzi (verletzt), Maneluk (überzählig), Kloten ohne Lindemann, Schulthess, Hofer (alle verletzt). 3. Pfostenschuss von Bürgler. Kloten ab 59:10 ohne Torhüter und 59:55 mit einem Timeout.

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Samstag, 19.Januar 2008!

Sieg im Penaltyschiessen nach verspielter 2:0 Führung!
Trotz einer starken Leistung verlor Titelhalter HC Davos gegen den Leader SC Bern mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Es war die vierte NLA-Niederlage in Serie für die Bündner.

Raeto Raffainer erzielt für Bern das 1:0.

Raeto Raffainer erzielt für Bern das 1:0.

Der 17. Berner Erfolg im 21. Auswärtsspiel der Saison sowie der vierte im vierten Duell mit dem HCD fiel glücklich aus. Den einzigen Treffer im Penaltyschiessen erzielte Sébastien Bordeleau. Zuvor hatten sich die beiden Mannschaften einen Abnützungskampf geliefert, welcher auf beide Seiten hätte kippen können.

Die Berner gingen im ersten Drittel entgegen dem Spielverlauf 2:0 in Führung, nachdem den Davosern in der 3. Minute ein korrekter Treffer von Reto von Arx (Schiedsrichter Brent Reiber pfiff zu früh) aberkannt worden war. Reto Raffainer nutzte in der 13. Minute gleich die erste Chance des SCB zum 1:0 aus, wobei er in Überzahl von einem magistralen Pass des Schweden Christian Berglund profitierte. In der 18. Minute erhöhte Patrik Bärtschi unter gütiger Mithilfe von HCD-Goalie Leonardo Genoni auf 2:0.

Danach kontrollierten die Gäste das Geschehen; sie liessen im zweiten Drittel nur noch fünf Schüsse auf ihr Tor zu. Dennoch gelang dem von hinten heranstürmenden Verteidiger Pascal Müller (34.) nach einem herrlichen Querpass von Janne Niinimaa der Anschlusstreffer, wobei eine Strafe gegen den SCB angezeigt war.

Im letzten Drittel drückten die aktiveren Bündner vehement auf den Ausgleich (Schussverhältnis 9:2), der ihnen in der 46. Minute durch Petr Taticek auch glückte. Der Tscheche traf damit bereits in seinem zweiten Spiel nach einer rund dreimonatigen Verletzungpause. Eine Minute später hätte gar das 3:2 für das Heimteam fallen müssen, doch Peter Guggisberg und Sven Helfenstein scheiterten nacheinander aus kürzester Distanz am überragend reagierenden Berner Goalie Marco Bührer. Andrerseits hatte die Davoser auch Glück, als Bärtschi drei Sekunden vor Schluss nur den Pfosten traf.

Davos - Bern 2:3 (0:2, 1:0, 1:0) n.P.
Vaillant-Arena. - 6471 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Reiber, Wehrli/Wirth. - Tore: 13. Raffainer (Berglund/Ausschluss Müller) 0:1. 18. Bärtschi (Gamache, Bordeleau) 0:2. 34. Müller (Niinimaa/Strafe gegen Bern angezeigt) 1:2. 46. Taticek (Marc Wieser) 2:2. - Penaltyschiessen: Berglund -, Bürgler -, Rüthemann -, Leblanc -, Bordeleau 0:1, Jan von Arx -. - Strafen: 6mal 2 plus 1mal 10 Minuten (Müller) gegen Davos; 8mal 2 plus 1mal 10 Minuten (Steinegger) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Berglund.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Andreas Furrer; Winkler, Blatter; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Ambühl, Crameri, Leblanc.

Bern: Bührer; Jobin, Steinegger; Gerber, Kobach; Dempsey, Leuenberger; Bärtschi, Bordeleau, Gamache; Reichert, Berglund, Rüthemann; Berger, Ziegler, Meier; Raffainer, Châtelain, Froidevaux.

Bemerkungen: Davos ohne Rizzi (verletzt) und Maneluk (überzähliger Ausländer). Bern ohne Dubé, Philippe Furrer, Josi, Rytz (alle verletzt), Abid und Mowers (überzählige Ausländer). 3. Tor von Reto von Arx wegen zu frühem Pfiff aberkannt. 58. Time-Out Bern. 60. Pfostenschuss Bärtschi.

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Freitag, 04.Januar 2008!

Müde Davoser unterliegen auch Lugano!
Der HC Davos hat auch seine zweite Meisterschaftspartie im neuen Jahr verloren. Nach dem 1:3 in Kloten unterlag der Schweizer Meister dem krisengeschüttelten Lugano 1:2 nach Verlängerung. Marty Murray erzielte in 65. Minute den Siegtreffer für die Tessiner.

Entscheidender Treffer: Luganos Marty Murray.

Entscheidender Treffer: Luganos Marty Murray.

Beide Teams wirkten extrem verunsichert und boten den 5011 Fans (zweitgrösste Kulisse in dieser Saison) magere Eishockey-Kunst. Die weiterhin von grossen Verletzungssorgen geplagten Davoser (fünf fehlende Stammspieler) konnten ihre Müdigkeit nicht verbergen. Lugano war in der Schlussphase deshalb die optisch etwas überlegenere Equipe und kam nicht unverdient zum ersten Auswärtssieg nach zuletzt vier Niederlagen.

Bis Spielmitte ereigneten sich praktisch keine nennenswerten Szenen. In der 30. Minute ging es aber plötzlich schnell: Erst traf Luganos Kevin Romy nach einer schönen Einzelleistung, ehe Jan von Arx nur 34 Sekunden später nach einem gewonnenen Bully von Josef Marha den Ausgleich erzielte.

Beinahe hätte Davos in der regulären Spielzeit die erste Heimniederlage nach sechs Spielen noch vermieden. Mike Maneluks Schuss prallte 26 Sekunden vor dem Ende aber von der Latte zurück, nachdem Dario Bürgler in der 27. Minute bereits nur den Pfosten getroffen hatte.

Davos - Lugano 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.V.
Vaillant-Arena. -- 5011 Zuschauer. -- SR Kunz, Bürgi/Marti. -- Tore: 30. (29:19) Romy (Knoepfli, Cantoni) 0:1. 30. (29:53) Jan von Arx (Marha) 1:1. 65. (64:21) Murray (Jeannin, Carter/Ausschluss Ambühl) 1:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos; 8mal 2 Minuten gegen Lugano. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Jeannin.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Blatter, Jan von Arx; Wellinger, Andreas Furrer; Winkler; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Helfenstein, Marha, Maneluk; Marc Wieser, Gartmann, Flurin Randegger; Bürgler, Crameri, Ambühl.

Lugano: Aebischer; Tremblay, Julien Vauclair; Helbling, Hänni; Chiesa, Cantoni; Kostovic, Romy, Knoepfli; Näser, Jeannin, Paterlini; Carter, Murray, Wirz; Tristan Vauclair, Conne, Sannitz.

Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Taticek, Rizzi, Müller, Guggisberg (alle verletzt), Donati, Stoop und Dino Wieser (alle U20-WM); Lugano ohne LaCouture, Wilson, Conte (alle verletzt) und Hirschi (krank). -- Pfostenschuss Bürgler (27.). Lattenschuss Maneluk (59:34). Timeout Lugano (64:14).

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Mittwoch, 19.Dezember 2007!

Maneluks Revanche!
Ohne Glanz, aber letztlich doch der Papierformel entsprechend bezwang Davos im eigenen Stadion den Tabellenletzten Basel. Während der regulären Spielzeit hielten die Bebbi mit, bis Mike Maneluk in der 62. Minute das entscheidende 3:2 markierte.

Mike Maneluk hat sich bei Davos gut eingefügt.

Mike Maneluk hat sich bei Davos gut eingefügt.

Sieben Tage vor der Spengler-Cup-Festwoche verwöhnten die Bündner ihr Publikum nur mit fader Vorweihnachtskost.

Nach 50 unattraktiven Minuten gewährten sie Tschannen gar freie Fahrt zum nicht budgetierten Ausgleich - Basel hatte vor dem Gastspiel in Davos 17 von 18 Spielen verloren.

Dank Maneluks zweitem Treffer hielt sich der HCD-Schaden aber in Grenzen. Der 34-Jährige revanchierte sich so elegant für seine unfreundliche Verabschiedung aus Basel.

Der Transfer in den Luftkurort hat sich für ihn ausbezahlt: Beim Meister erreichte Maneluk in sieben Partien acht Skorerpunkte.

Davos - Basel 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.
Vaillant-Arena. - 3462 Zuschauer. - SR Prugger, Kehrli/Stäheli. - Tore: 21. Marc Wieser (Jan von Arx) 1:0. 32. Sarault (Della Rossa) 1:1. 42. Maneluk (Riesen) 2:1. 50. Tschannen (Rubin, Papineau) 2:2. 62. Maneluk (Burkhalter, Niinimaa) 3:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Basel. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Hauer.

Davos: Berra; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Furrer; Winkler, Müller; Blatter; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Marc Wieser, Marha, Burkhalter; Bürgler, Crameri, Ambühl; Guggisberg, Maneluk; Flurin Randegger.

Basel: Züger; Doig, Hauer; Stalder, Gerber; Bundi, Wüthrich; Horak; Voegele, Camenzind, Fuchs; Rubin, Papineau, Tschannen; Gian-Andrea Randegger, Walker, Collenberg; Della Rossa, Sarault, Schnyder.

Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Rizzi, Taticek (alle verletzt), Stoop, Dino Wieser (beide U20-WM), Basel ohne Nüssli, Plavsic, Studer, Tschuor (alle verletzt). 28. Bundi verletzt ausgeschieden. 47. Pfostenschuss von Bürgler.

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Freitag, 07.Dezember 2007!

Effizienter Champion!
Im Duell zweier Teams mit Aufwärtstendenz sandte der HCD gegen den ZSC ein weiteres Signal der Stärke. Die stilsicheren Bündner besiegten die mehrheitlich ebenbürtigen Lions 5:2.

Davos' Pascal Müller schaffte sein erstes Saisontor.

Davos' Pascal Müller schaffte sein erstes Saisontor.

Die entscheidende Differenz schuf der Meister bereits im Startdrittel. Pascal Müller verwertete einen smarten Querpass Winklers früh zu seinem ersten Tor der Saison. 13 Sekunden vor der Sirene markierte Michel Riesen im Powerplay unbedrängt das 2:0. Obschon der ZSC gut spielte, lag er gegen die überdurchschnittlich effizienten Einheimischen deutlich im Rückstand.

Das Pech der Stadtzürcher war, dass Forsters 1:2 praktisch im Gegenangriff der dritte Davoser Treffer folgte. Alexandre Daigle reagierte nach einem Abpraller von ZSC-Keeper Ari Sulander schneller als alle Lions-Verteidiger. Spätestens als der 20-jährige Marc Wieser mit seinem ersten NLA-Tor auf 4:1 erhöhte, war für den ZSC der erneute Fall unter den Trennstrich der Tabelle nicht mehr abzuwenden.

Davos - ZSC Lions 5:2 (2:0, 1:1, 2:1)

Vaillant-Arena. - 3927 Zuschauer. - SR Reiber, Fluri/Kehrli. - Tore: 4. Müller (Winkler, Ambühl) 1:0. 20. (19:47) Riesen (Reto von Arx, Daigle/Ausschluss Lachmatow) 2:0. 27. (26:00) Forster (Blindenbacher/Ausschluss Müller) 2:1. 27. (26:51) Daigle (Riesen, Stoop) 3:1. 51. (50:59) Marc Wieser (Dino Wieser, Crameri) 4:1. 52. (51:19) Gloor (Lemm) 4:2. 55. Bürgler (Reto von Arx, Riesen/Ausschluss Suchy) 5:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten gegen den ZSC. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Monnet.

Davos: Genoni; Gianola, Jan von Arx; Furrer, Niinimaa; Winkler, Pascal Müller; Stoop; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Burkhalter; Bürgler, Crameri, Ambühl; Dino Wieser, Marc Wieser.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Leeger; Lachmatow, Pavliskovsky, Sejna; Bastl, Monnet, Alston; Krutow, Gloor, Lindemann; Lemm, Grauwiler, Tiegermann.

Bemerkungen: HCD ohne Rizzi, Taticek, Leblanc (alle verletzt), Blatter, Maneluk (beide krank), ZSC ohne Gardner, Murovic, Schnyder, Adrian und Martin Wichser (alle verletzt). 17. Pfostenschuss von Seger. 29. Pfostenschuss von Lindemann.

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Dienstag, 04.Dezember 2007!

Servettes Siegserie endete in Davos!
Der HC Davos stoppte die beeindruckende Siegserie von Genève-Servette. Nach neun Erfolgen hintereinander (vier davon im Penaltyschiessen) verloren die Genfer beim diszipliniert(er) auftretenden HC Davos 0:3.

Peter Guggisberg war der spielentscheidende Akteur des HCD.

Peter Guggisberg war der spielentscheidende Akteur des HCD.

Auf dem Matchflyer pries der HCD die Partie mit dem Slogan «Guggisberg vs. Genf» an. Der Gestalter des Miniprogramms scheint über hellseherische Fähigkeiten zu verfügen. Peter Guggisberg war in der Tat der spielentscheidende Akteur der heimstärksten NLA-Teams. Der Emmentaler ragte mit zwei Toren (Saisontreffer 8 und 9) aus dem guten HCD-Kollektiv heraus.

Beim 1:0 im Powerplay (11.) profitierte Guggisberg von der Vorarbeit Andres Ambühls, vor dem 3:0 prallte der Puck vom Pfosten an Gianluca Monas Schoner und von dort ins Tor. Der dritte Gegentreffer war bezeichnend für Servettes erfolglosen Auftritt im Landwassertal.

Bei den Genfern funktionierten jene gradlinigen Mechanismen, die das Team von Chris McSorley bis auf einen Sieg an den Klubrekord aus der Saison 2003/04 (zehn Partien ohne Niederlage) herangebracht hatten, für einmal nicht. Dies machte sich immer wieder in kleinen, aber letztlich entscheidenden Fehlern bemerkbar.

Die Differenz machte neben Guggisbergs Doublette die hohe Effizienz der «Special Teams». Die Bündner nützten ihre ersten zwei Powerplay-Gelegenheiten zu zwei Toren. Derweil brachte das nur im Startdrittel ebenbürtige Servette in einer doppelten Überzahl um die 35. Minute einen einzigen Abschluss auf das Tor von Leonardo Genoni. Der junge Zürcher kam dank 31 abgewehrten Schüssen zu seinem dritten Shutout der Saison.

Davos - Genève-Servette 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)

Vaillant Arena. -- 2592 Zuschauer. -- SR Kurmann, Abegglen/Schmid. -- Tore: 11. Guggisberg (Ambühl, Crameri/Ausschluss Schilt) 1:0. 23. Reto von Arx (Maneluk/Ausschluss Höhener) 2:0. 29. Guggisberg (Ambühl) 3:0. -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Davos, 9mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Kolnik.

Davos: Genoni; Gianola, Jan von Arx; Andreas Furrer, Niinimaa; Winkler, Pascal Müller; Stoop; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Burkhalter, Marha, Dino Wieser; Bürgler, Crameri, Ambühl; Guggisberg, Maneluk.

Genève-Servette: Mona; Mercier, Bezina; Höhener, Breitbach; Gobbi, Olivier Keller; Schilt, Julien Bonnet; Fedulow, Vigier, Kolnik; Law, Aubin, Savary; Cadieux, Trachsler, Déruns; Conz, Augsburger, Jérôme Bonnet.

Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Rizzi, Taticek (alle verletzt), Blatter (krank) und Marc Wieser (überzählig), Genève-Servette ohne Rivera (verletzt) und Meunier (überzähliger Ausländer). -- 600. NL-Spiel von Jan von Arx. -- Latten-/Pfostenschüsse: Maneluk (20./44.), Guggisberg (24.). -- Timeout Genève-Servette (29.).

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Sonntag, 02.Dezember 2007!

Davoser Reaktion gegen Rapperswil-Jona!
Der HC Davos bewältigte im einzigen Sonntagspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers den Frust des samstäglichen 4:6 von Ambri. Das Team von Arno Del Curto setzte sich nach einem 0:1-Rückstand souverän 6:2 durch.

Davos Gian Marco Crameri mit einem Schlagschuss.

Davos Gian Marco Crameri mit einem Schlagschuss.

Die Vorentscheidung fiel im ausgeglichenen zweiten Abschnitt, als Davos zuerst durch Michel Riesen in Führung ging, dann die Lakers Ausgleichschancen vergaben, und schliesslich Alexander Daigle auf 3:1 erhöhte (38.). Zu Beginn des Schlussabschnitts befand sich Rapperswil-Jona nach einem Stockfoul von Niklas Nordgren während fünf Minuten in Unterzahl; Loic Burkhalter und Andres Ambühl nützten diese Überzahl innerhalb von 60 Sekunden mit zwei weiteren Goals zum 5:1. Kurz vor Schluss gelang dem erst 18-jährigen Dario Gartmann (Davos) noch das erste NLA-Tor.

Meister Davos hofft nun, dank der sechs Tore (endlich) aus der Krise herausgefunden zu haben. Seit Anfang November verlor der HCD acht Spiele und bezwang nur Rapperswil-Jona zweimal. Getestet wird Davos am nächsten Dienstag von Bern-Verfolger Genève-Servette.

Davos - Rapperswil-Jona 6:2 (1:1, 2:0, 3:1)

Vaillant-Arena. - 4034 Zuschauer. - SR Stricker, Arm/Küng. - Tore: 4. Steiner 0:1 (Eigentor Winkler). 14. Reto von Arx (Niinimaa) 1:1. 32. Riesen (Gianola) 2:1. 38. Daigle (Wellinger, Reto von Arx) 3:1. 42. (41:50) Burkhalter (Guggisberg, Ambühl/Ausschluss Nordgren) 41. 43. (42:50) Ambühl (Niinimaa, Crameri/Ausschluss Nordgren) 5:1. 59. (58:05) Gartmann (Burkhalter, Wellinger) 6:1. 59. (58:51) Guyaz (Roest) 6:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 plus 5 Minuten (Nordgren) plus Spieldauer (Nordgren) gegen Rapperswil-Jona. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Czerkawski.

Davos: Genoni; Gianola, Jan von Arx; Andreas Furrer, Niinimaa; Winkler, Pascal Müller; Wellinger, Stoop; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Dino Wieser, Marha, Burkhalter; Bürgler, Crameri, Ambühl; Maneluk, Guggisberg, Gartmann.

Rapperswil-Jona: Marco Streit; Geyer, Patrick Fischer II; Koivisto, Guyaz; Voisard, Gmür; Schefer; Czerkawski, Oliver Kamber, Steiner; Nordgren, Roest, Reuille; Helfenstein, Bütler, Micheli; Hürlimann, Samuel Friedli.

Bemerkungen: Davos ohne Rizzi, Leblanc, Taticek (alle verletzt) und Blatter (krank), Rapperswil-Jona ohne Sirén, Schrepfer (beide verletzt) und Berger (krank).

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Samstag, 24.November 2007!

Davos stoppt Negativserie mit Kantersieg!
Der HC Davos hat die Egalisierung des Klub-Negativrekords von sieben Niederlagen in Serie mit dem ersten Sieg im November verhindert. Gegen die zuletzt ebenso form- wie abwehrschwachen Rapperswil-Jona Lakers setzten sich die Bündner mühelos 8:1 durch.

Vor unangenehmen Fragen: Rapperswil-Trainer Kari Eloranta.

Vor unangenehmen Fragen: Rapperswil-Trainer Kari Eloranta.

Rapperswil-Jona war für Davos der Aufbaugegner zum richtigen Zeitpunkt. Die Lakers knüpften praktisch nahtlos an die desaströse Leistung vom Freitag gegen Zug an. Im Vergleich zum Vortag gelang die «Verschönerung» des Resultats in Davos aber nicht.

Praktisch zeitgleich wie gegen den EVZ kassierte das völlig desolat auftretende Team von Kari Eloranta auch im Landwassertal das 0:5 (35.). Eloranta wird in der kommenden Woche wohl nicht darum herumkommen, sich von der Führungsetage der Lakers unangenehmen Fragen stellen zu lassen. Dem Finnen wird vorgeworfen, die Mannschaft an einer zu langen Leine zu führen.

Davos nützte die Verunsicherheit des Gegners (26 Gegentore in den letzten vier Partien) zur Bewältigung des eigenen Frusts aus. Loic Burkhalter, Michel Riesen sowie Janne Niinimaa mit einem harten Slapshot bescherten dem HCD in den ersten drei Powerplays eine makellose Bilanz. Ebenso entscheidend war die Phase nach Spielhälfte, als Davos innerhalb von 223 Sekunden auf 5:0 davonzog und die höchste Niederlage der Lakers seit Mitte Januar 2004 (0:8 im Zürcher Hallenstadion) in die Wege leitete. Bei Davos gelangte der aus Basel geholte Kanadier Mike Maneluk im dritten Einsatz zu seinen ersten Skorerpunkten (2 Tor, 2 Assists).

Davos - Rapperswil-Jona 8:1 (2:0, 3:1, 3:0)
Vaillant Arena. -- 3760 Zuschauer. -- SR Stalder, Simmen/Sommer. -- Tore: 11. Burkhalter (Niinimaa, Marha/Ausschluss Voisard) 1:0. 14. Riesen (Daigle, Maneluk/Ausschluss Guyaz) 2:0. 32. Marha (Maneluk, Bürgler) 3:0. 33. Niinimaa (Guggisberg/Ausschluss Guyaz) 4:0. 35. Reto von Arx (Riesen, Daigle) 5:0. 40. Koivisto (Helfenstein, Micheli) 5:1. 48. Maneluk (Reto von Arx, Crameri/Ausschlüsse Voisard, Nordgren) 6:1. 51. Bürgler (Winkler) 7:1. 59. Maneluk (Riesen, Gianola) 8:1. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Nordgren.

Davos: Berra; Gianola, Crameri; Jan von Arx, Niinimaa; Winkler, Furrer; Stoop, Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Maneluk; Guggisberg, Burkhalter, Ambühl; Marc Wieser, Dario Gartmann, Dino Wieser.

Rapperswil-Jona: Streit; Geyer, Fischer; Guyaz, Berger; Voisard, Koivisto; Schefer; Steiner, Kamber, Reuille; Czerkawski, Roest, Nordgren; Helfenstein, Bütler, Micheli; Gmür, Hürlimann, Friedli.

Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Rizzi, Taticek (alle verletzt) und Blatter (krank), Rapperswil-Jona ohne Schrepfer und Sirén (beide verletzt). -- Pfosten-/Lattenschüsse: 2. Marha, 53. Stoop, 56. Reuille. -- 51. Daigle mit Schulterverletzung ausgeschieden.

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Dienstag, 20.November 2007!

Berner Machtdemonstration beim Meister!
Der SC Bern hat im Auswärtsspiel gegen Davos seine bestechende Form einmal mehr unter Beweis gestellt. Das 4:0 war der 13. SCB-Sieg in den letzten 14 Spielen. Goalie Marco Bührer wurde zum zweiten Mal in Folge nicht bezwungen.

Goalie Marco Bührer wurde zum zweiten Mal in Folge nicht bezwungen.

Goalie Marco Bührer wurde zum zweiten Mal in Folge nicht bezwungen.

Die stabilste Defensive der Liga schirmte den Keeper der Nationalmannschaft ideal ab. Bührer hatte auf dem Weg zu seinem siebten Shutout der Saison und dem 47. seiner NLA-Karriere nur gerade 15 Schüsse abzuwehren. Der Zürcher ist seit mehr als 137 Minuten nicht mehr bezwungen worden.

Davos war nur gerade in den ersten zehn Minuten in der Lage, Tempo und Variantenspiel des Gegners mitzugehen. Danach dominierte der SCB das Geschehen fast nach Belieben. Die Tore von Ivo Rüthemann (21.), der erste NLA-Treffer des 17-jährigen Verteidigers Roman Josi (27.) sowie eine Doublette des Schweden Christian Berglund in den letzten zehn Minuten demonstrierten die einseitigen Verhältnisse in Davos auch auf dem Resultatblatt.

Der HCD kassierte beim ersten (noch bescheidenen) Auftritt des 34-jährigen Kanadiers Mike Maneluk die fünfte Niederlage in Serie, was zuletzt zwischen dem 20. Dezember 2005 und Mitte Januar 2006 vorkam.

Davos - Bern 0:4 (0:0, 0:2, 0:2)

Vaillant Arena. - 3526 Zuschauer. - SR Kurmann, Arm/Küng. - Tore: 22. Rüthemann (Bärtschi, Josi) 0:1. 27. Josi (Berglund) 0:2. 51. Berglund (Bordeleau, Philippe Furrer/(Ausschluss Burkhalter) 0:3. 60. (59:18) Berglund (Gerber, Bordeleau) 0:4. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Dubé.

Davos: Genoni; Gianola, Crameri; Jan von Arx, Niinimaa; Stoop, Müller; Winkler, Andreas Furrer; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Ambühl, Marha, Maneluk; Marc Wieser, Burkhalter, Dino Wieser; Bürgler, Dario Gartmann, Flurin Randegger.

Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Gerber, Leuenberger; Dempsey, Josi; Rytz; Bärtschi, Dubé, Rüthemann; Berger, Ziegler, Reichert; Berglund, Bordeleau, Abid; Meier, Chatelain, Camichel; Raffainer.

Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Riesen Rizzi, Taticek (alle verletzt) und Blatter (krank), Bern ohne Kobach und Steinegger (beide verletzt). - Pfosten-/Lattenschüsse: 2. Ambühl, 42. Maneluk. - Timeouts: 28. Davos, 32. Bern. - 45. Camichel verletzt ausgeschieden.

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Montag, 19.November 2007!

Maneluk von Basel nach Davos!
Mike Maneluk hat trotz enttäuschender Leistungen in der laufenden NLA-Saison mit dem Schlusslicht EHC Basel vom Meister HC Davos einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 34-jährige Kanadier war in Basel zuletzt überzählig.

Mike Maneluk muss sich bei Davos nun beweisen.

Mike Maneluk muss sich bei Davos nun beweisen.

In der vergangenen Woche trainierte Maneluk auf Probe in Davos.

Der ehemalige Stürmer des HC Lugano und des EV Zug ersetzt nun den Finnen Jesse Niinimäki, der temporär für den verletzten Tschechen Petr Taticek engagiert worden war.

In 14 Spielen mit Basel brachte es Maneluk auf nur fünf Skorerpunkte.

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Samstag, 17.November 2007!

Davoser Niederlagenserie hält an!

Die ZSC Lions konnten sich im chargierten Wochenprogramm nach der Nationalmannschaftspause erstmals durchsetzen. Die Zürcher schafften es beim 2:1 in Davos im Gegensatz zu den Partien gegen Kloten und Servette, die Führung über die Runde zu bringen.

Zürichs Vitaly Lakhmatov gegen die Davoser Lukas Stoop und Reto Berra.

Zürichs Vitaly Lakhmatov gegen die Davoser Lukas Stoop und Reto Berra.

Die vierte Davoser Niederlage in Folge leiteten Lukas Grauwiler und der ehemalige HCD-Verteidiger Beat Forster ein. Bei beiden Gegentreffern stand die jüngste Davoser Sturmformation auf dem Eis.

Die Junioren-Fraktion von Arno del Curto hinterliess erstmals in dieser Saison einen überforderten Eindruck. Der Titelverteidiger schaffte es erst nach dem Penaltytor von Jan von Arx (52.), Druck zu erzeugen.

Den ZSC Lions, die bei den Wochentag-Niederlagen im Hallenstadion nur zwei Tore zu Stande gebracht hatten, genügte eine durchschnittliche Leistung zum Sieg. Derweil sieht sich Davos erstmals seit Anfang Jahr (30. Januar bis 13. Februar) wieder mit einer Serie von Niederlagen konfrontiert.

Davos - ZSC Lions 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)

Vaillant Arena. - 5025 Zuschauer. - SR Kunz, Bürgi/Marti. - Tore: 6. Grauwiler (Monnet) 0:1. 24. Forster (Lindemann) 0:2. 52. Jan von Arx (Penalty) 1:2. - Strafen: Je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Adrian Wichser.

Davos: Berra; Gianola, Crameri; Jan von Arx, Niinimaa; Furrer, Winkler; Stoop, Müller; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Ambühl, Marha, Burkhalter; Bürgler, Niinimäki, Flurin Randegger; Marc Wieser, Dario Gartmann, Dino Wieser.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Schnyder, Forster; Seger, Leeger; Lachmatow, Pavlikovsky, Krutow; Lemm, Adrian Wichser, Sejna; Grauwiler, Monnet, Bastl; Lindemann, Gloor, Alston.

Bemerkungen: Davos ohne Leblanc, Riesen, Rizzi, Taticek (alle verletzt) und Blatter (krank), ZSC Lions ohne Gardner, Murovic, Stoffel und Martin Wichser (alle verletzt). - 6. Timeout Davos. - Davos ab 59:31 ohne Goalie.

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Samstag, 03.November 2007!

Spätes Spektakel zum Genfer Sieg in Davos!
Davos kassierte gegen Genf-Servette die zweite Heimniederlage der Saison (1:3). Alle vier Treffer fielen erst im Schlussabschnitt.

Der Davoser Reto Von Arx war gestern schon unzufrieden.

Der Davoser Reto Von Arx war gestern schon unzufrieden.

Die Genfer konnten ihren leichten Vorteil im Schlussabschnitt nutzen und den hart erarbeiteten 2:0-Vorsprung über die Zeit retten. Chris Rivera und Jean-Paul Vigier hatten die Gäste in Führung gebracht.

Doch mit dem Anschlusstreffer von Dino Wieser, der ebenfalls im nachsetzen erfolgreich war, keimte bei den Bündnern noch einmal Hoffnung auf, die erste Niederlage nach sechs Heimsiegen in Folge abzuwenden.

Ein Konter von Paul Savary und ein Fehler von Reto Berra führten zur Entscheidung. Der Davoser Keeper («Diesen Treffer muss ich auf meine Kappe nehmen.») liess einen harmlosen Backhand-Schuss zwischen den Beinen passieren.

Zwei Drittel lang neutralisierten sich die beiden starken Abwehrreihen über weite Strecken. Genf war dem Führungstreffer im Eisstadion vor allem im mittleren Abschnitt näher, scheiterte während einer Druckphase jedoch zweimal am Gehäuse. Laurent Meunier traf die Latte (22.), Gaëtan Augsburgers Schuss prallte vom Pfosten zurück (29.).

Davos - Genf-Servette 1:3 (0:0, 0:0, 1:3)

Vaillant-Arena. - 3822 Zuschauer. - SR Eichmann, Kehrli/Stäheli. - Tore: 43. Rivera (Meunier, Savary) 0:1. 48. Vigier (Kolnik, Aubin) 0:2. 56. (55:04) Dino Wieser (Marha, Niinimaa) 1:2. 57. (56:27) Savary 1:3. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Servette. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Kolnik.

Davos: Berra; Jan von Arx, Crameri; Furrer, Niinimaa; Stoop, Müller; Wellinger, Blatter; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Ambühl, Marha, Dino Wieser; Bürgler, Niinimäki, Burkhalter; Marc Wieser, Dario Gartmann, Flurin Randegger.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Höhener, Breitbach; Gobbi, Keller; Julien Bonnet; Rivera, Meunier, Kolnik; Cadieux, Trachsler, Déruns; Vigier, Aubin, Savary; Fedulow, Augsburger, Conz.

Bemerkungen: Davos ohne Gianola, Riesen, Rizzi, Leblanc, Taticek und Winkler (alle verletzt), Servette ohne Law und Schilt (alle verletzt). - 22. Lattenschuss Meunier, 29. Pfostenschuss Augsburger.

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Dienstag, 30.Oktober 2007!

Back Jan von Arx als Matchwinner!
Davos konnte sich beim 6:4 gegen den Tabellenletzten Basel erst im Schlussdrittel entscheidend absetzen. Verteidiger Jan von Arx war beim Pflichtsieg des Rekordmeisters mit zwei Toren und zwei Assists die Schlüsselfigur.

Davos - Basel!
Davos - Basel!

Titelhalter Davos verzeichnete 27:1 Schüsse nach zwölf Minuten oder 43:11 Schüsse nach zwei Dritteln. Doch nach 40 Minuten stand es dennoch 3:3. Der Favorit agierte vor dem gegnerischen Tor zu verspielt und in der Defensive zu nächlässig. Dies nutzten die Gäste wiederholt eiskalt aus. Doch am Ende verpassten die Gäste diskussionslos auch am Dienstag den ersten Sieg in Davos.

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Samstag, 27.Oktober 2007!

Davos ersetzt Taticek mit einem Finnen!
Der HC Davos hat für (vorerst) fünf Partien den finnischen Center Jesse Niinimäki verpflichtet. Der 24-jährige Erstrunden-Draft von 2002 spielte zuletzt für den schwedischen Erstligisten Lulea, wurde aber nach wenigen Partien freigestellt.

Loic Burkhalter zeichnete sich mit zwei Toren aus.

Loic Burkhalter zeichnete sich mit zwei Toren aus.

Niinimäki stand in der letzten Saison erst im Team von Lulea, danach mit dem Schweizer Goalie Reto Pavoni in jenem der Krefeld Pinguine. In Nordamerika schaffte der Center den Durchbruch nie, NHL-Spiele hat er keine bestritten. Davos nahm den Finnen als Ersatz für den an der Schulter verletzten Tschechen Petr Taticek (drei Monate out) unter Vertrag.

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Freitag, 26.Oktober 2007!

Petr Taticek fällt wegen Schulterverletzung 3 Monate aus!
Beim Schweizer Meister HC Davos fehlt Petr Taticek (24) für drei Monate. Die Schulterverletzung des tschechischen Centers hat sich als gravierend herausgestellt und erfordert eine Operation.

Petr Taticek fällt 3 Monate aus!
Petr Taticek fällt 3 Monate aus!

Davos wird zumindest am Wochenende gegen Fribourg-Gottéron (Samstag) und in Zug (Sonntag) nur mit drei Ausländern antreten.

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Freitag, 19.Oktober 2007!

Durchbruch trotz Stockbruch!
Davos legte die Basis zum 1:0-Erfolg gegen die SCL Tigers früh, zitterte wegen vieler Strafen in der Schlussphase aber unnötig lange um den Erfolg. Janne Niinima gelang das goldene Tor nach 323 Sekunden im Powerplay.

Harmlose Tiger verlieren in Davos!

Gegen die weitgehend harmlosen Tigers reichte ein durchschnittlicher Auftritt der Davoser.

Der finnische Matchwinner mit langer Vergangenheit in der National Hockey League erlitt beim «Blueliner» zwar einen Stockbruch, traf aber doch zum dritten Mal seit seiner Ankunft im Bündner Kurort.

Gegen die weitgehend harmlosen Ice-Tigers reichte ein durchschnittlicher Auftritt zum siebten Sieg im achten Heimspiel.

Langnau hätte vor allem im letzten Drittel mehr Druck erzeugen müssen. Während fast zehn Minuten griffen die Emmentaler in einfacher oder doppelter Überzahl an.

Der Mangel an Präzision und Kraft passten zum ungenügenden Eindruck der unkonstanten Langnauer. Vom Schwung, der die Tigers temporär an die erweiterte Spitze der Tabelle getragen hatte, war nichts mehr zu sehen.

Davos - SCL Tigers 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
Vaillant-Arena. - 3469 Zuschauer. - SR Stricker, Simmen/Sommer. - Tor: 6. Niinimaa (Burkhalter, Marha/Ausschluss Debrunner) 1:0. - Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Daigle; Toms.

Davos: Genoni; Jan von Arx, Crameri; Stoop, Niinimaa; Winkler, Blatter; Furrer, Müller; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Rizzi, Ambühl; Donati.

SCL Tigers: Schoder; Murphy, Blum; Lüthi, Bayer; Aegerter, Stettler; Christian Moser; Debrunner, Zeiter, Varada; Neff, Sutter, Joggi; Toms, Holden, Bieber; Stefan Moser, Gerber, Moggi.

Bemerkungen: Davos ohne Gianola, Leblanc, Riesen (alle verletzt), SCL Tigers ohne Haas (verletzt). 9. Pfostenschuss von Daigle. 53. Timeout von SCL Tigers, ab 59:10 ohne Goalie.

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Dienstag, 16.Oktober 2007!

Zu knapper Davoser Sieg!
Der HC Davos feierte gegen die Kloten Flyers einen souveränen, wenn auch zu wenig deutlichen Sieg. Das 2:1 täuschte über die klaren Kräfteverhältnisse hinweg. Beide Treffer erzielte der HCD in Überzahl.

Realisierte das 1:0: Davos' Lukas Stoop.

Realisierte das 1:0: Davos' Lukas Stoop.
Das erste NLA-Tor des 17-jährigen Lukas Stoop sowie ein weiterer Powerplay-Treffer durch Andres Ambühl ebneten Davos den Weg zum dritten Heimsieg in Serie. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte der Schweizer Meister die Partie, die er in der ersten halben Stunde nach Belieben kontrollierte, wesentlich früher entscheiden können.

Kloten, das die letzten drei Qualifikationsspiele gegen den HCD siegreich gestalten konnte, lieferte eine phasenweise miserable Leistung ab. Nach drei Erfolgen hintereinander konnten die Flyers nicht einmal im Ansatz an die jüngsten Auftritte anknüpfen. Die Skepsis («der Patient kränkelt nach wie vor»), die Routinier Marcel Jenni in einem Zeitungsinterview geäussert hatte, erwies sich als berechtigt. Kloten legte erst nach dem Anschlusstreffer durch Sven Lindemann (34.) die unerklärliche Behäbigkeit ab. Zehn Minuten vor Schluss hatten die Zürcher Unterländer dann Pech, als weder Kimmo Rintanen noch Domenico Pittis den «stocklosen» HCD-Goalie Reto Berra überwinden konnten.

Davos - Kloten 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
Vaillant Arena. -- 4012 Zuschauer. -- SR Kurmann, Wehrli/Wirth. -- Tore: 8. Stoop (Niinimaa/Ausschluss Stephan) 1:0. 25. Ambühl (Niinimaa, Daigle/Ausschluss Schulthess) 2:0. 34. Lindemann (Rintanen, Pittis/Ausschluss Stoop) 2:1. -- Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Kloten. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Pittis.

Davos: Berra; Jan von Arx, Crameri; Stoop, Niinimaa; Furrer, Müller; Winkler, Blatter; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Rizzi, Ambühl, Donati.

Kloten: Rüeger; Hamr, von Gunten; Welti, Alavaara; Schulthess, Stephan; Grossmann; Lindemann, Pittis, Rintanen; Bühler, Jenni, Wick; Rothen, Liniger, Lemm; Stancescu, Kellenberger, Brunner.

Bemerkungen: Davos ohne Gianola, Leblanc und Riesen, Kloten ohne Guignard und Hofer (alle verletzt). -- 400. NLA-Spiel von Michael Liniger. -- 60. (59:47) Timeout Kloten, ab 59:23 ohne Goalie.

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Freitag, 12.Oktober 2007!

Ambühls erste Saisontore entscheiden!
Dem HC Davos wiesen die ersten beiden Saisontore von Andres Ambühl den Weg zum 4:1-Sieg über den HC Lugano. Der Nationalspieler erzielte die Treffer vom 1:1 zum 3:1.

Der Davoser Janne Niinimaa gegen Luganos Valentin Wirz.

14 Ernstkämpfe (inklusive das Salzburger Turnier) bestritt Davos im ersten Meisterschaftsmonat. Trotz des happigen Pensums verfügten die Bündner gegen Lugano über den längeren Schnauf. 55 Minuten lang verlief die Partie absolut ausgeglichen.

Davos führte fünf Minuten vor Schluss 2:1, weil neben Ambühl auch Michel Riesen wieder einmal getroffen hatte (erst das zweite Saisontor für den Top-Goalgetter der letzten Saison), derweil Lugano in einigen Situationen Pech bekundete (zwei Pfostenschüsse).

Im Finish verloren die Tessiner Gäste jedoch die Nerven. Timo Helbling kassierte eine Matchstrafe, und während seiner Strafen stellte Ambühl mit dem 3:1 den Sieg sicher. Dino Wieser traf in der Schlusssekunde noch zum 4:1 ins leere Tor. Bei Davos hütete zum dritten Mal hintereinander Leonardo Genoni das Tor.

Davos - Lugano 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)

Vaillant. -- 5044 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Reiber, Abegglen/Bürgi. -- Tore: 4. Riesen (Daigle, Gianola) 1:0. 13. Landon Wilson (Paterlini) 1:1. 27. Ambühl 2:1. 56. Ambühl (Riesen, Reto von Arx/Ausschluss Helbling) 3:1. 60. (59:59) Dino Wieser (Marc Wieser) 4:1 (ins leere Tor). -- Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Taticek) plus Spieldauer (Taticek) gegen Davos, 8mal 2 plus 5 (Helbling) plus 3mal 10 Minuten (Landon Wilson, Wirz, Näser) plus Matchstrafe (Helbling) gegen Lugano. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Jeannin.

Davos: Genoni; Gianola, Crameri; Blatter, Niinimaa; Jan von Arx, Pascal Müller; Stoop, Andreas Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Guggisberg, Rizzi, Ambühl.

Lugano: Züger; Tremblay, Julien Vauclair; Nodari, Hänni; Chiesa, Helbling; Hentunen, Marty Murray, Jeannin; Paterlini, Sannitz, Landon Wilson; Näser, Wirz, Conne; Knoepfli, Romy, Tristan Vauclair; Conte.

Bemerkungen: Davos ohne Winkler (krank) und Leblanc, Lugano ohne Hirschi, Cantoni und Kostovic (alle verletzt). Davos ab 40. ohne Gianola (verletzt). -- Pfostenschüsse: Riesen (37.); Julien Vauclair (27.), Hentunen (36.).

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Freitag, 05.Oktober 2007!

Davoser Umschwung im Powerplay!
Im Powerplay sicherte sich der HCD gegen die hartnäckigen Rapperswil-Jona Lakers den 3:2-Heimsieg. Mehrfach beanspruchte der Meister das Glück und die Fangkünste von Keeper Reto Berra, der in der Schlussphase pausenlos im Zentrum stand.

Torhüter Reto Berra stand in der Schlussphase pausenlos im Zentrum.

Torhüter Reto Berra stand in der Schlussphase pausenlos im Zentrum.

2:0 führte Rapperswil dank Stacy Roest zu Beginn des zweiten Drittels. Innerhalb von sechs Minuten schrieben die Junioren und der Team-Leader der Bündner die Geschichte der hart umkämpften Partie um.

Dino Wieser (18) und Dario Bürgler (19) sorgten im Powerplay für den Ausgleich. Die Trendwende vollzog Reto von Arx. Er profitierte auf dem Weg zum 3:2 von einem weiteren Doppelausschluss gegen die Ostschweizer.

In die Sackgasse manövrierten sich die nur minim unterlegenen Gäste in erster Linie selber, weil sie sich schlicht zu viele Strafen leisteten. Mit ausgeglichenem Personalbestand gestand Rapperswil-Jona dem topklassierten Favoriten kaum Chancen zu.

Und in den letzten Minuten beklagten die energischen Gäste das Pech, dass Czerkawski und Reuille den Puck an den Pfosten setzten.

Davos - Rapperswil-Jona 3:2 (0:1, 3:1, 0:0)

Vaillant-Arena. - 3567 Zuschauer. - SR Stalder, Bürgi/Marti. - Tore: 12. Nordgren (Czerkawski, Fischer/Ausschlüsse Riesen, Blatter) 0:1. 25. Roest (Reuille) 0:2. 27. Dino Wieser (Rizzi, Marc Wieser/Strafe gegen Rapperswil angezeigt) 1:2. 31. Bürgler (Daigle, Reto von Arx/Ausschluss Steiner) 2:2. 33. Reto von Arx (Daigle/Ausschlüsse Berger, Nordgren) 3:2. - Strafen: je 8mal 2Minuten. - PostFinance-Topskorer: Marha; Roest.

Davos: Berra; Gianola, Crameri; Blatter, Niinimaa; Jan von Arx, Müller; Winkler, Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Guggisberg, Taticek, Ambühl.

Rapperswil-Jona: Streit; Voisard, Guyaz; Fischer, Schefer; Geyer, Koivisto; Gmür, Berger; Czerkawski, Bütler, Helfenstein; Steiner, Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Schrepfer, Hürlimann, Friedli.

Bemerkungen: HCD ohne Leblanc (verletzt), Rapperswil ohne Micheli (überzählig). 33. Timeout Rapperswil. Pfostenschüsse: 36. Taticek, 52. Czerkawski, 53. Reuille. Rapperswil-Jona ab 59:07 ohne Torhüter.

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Freitag, 28.September 2007!

Der EV Zug gewinnt Spitzenkampf!
Der EV Zug löste mit einem 2:1-Sieg in Davos den Meister als NLA-Leader ab. Die Gäste führten den Umschwung im Schlussdrittel herbei, als Patrick Oppliger in Unterzahl und der ehmalige Davoser Björn Christen im Powerplay erfolgreich waren.

Leonardo Genoni stand für die Davoser im Tor.

Leonardo Genoni stand für die Davoser im Tor.

Die Bündner verzeichneten in einem hochstehenden Spiel insgesamt zwar drei Schüsse an die Torumrandung sowie einen verschossenen Penalty.

Dennoch war der Sieg der Gäste im Spitzenkampf nicht unverdient. Zug dominierte im Schlussdrittel mit 13:3 Schüssen. Bei Davos machte sich im Finish eine gewisse Müdigkeit vom Abstecher nach Salzburg bemerkbar.

Erstmals in dieser Saison stand mit Leonardo Genoni einer der beiden Davoser Keeper zum zweiten Mal in Folge in einem Meisterschaftsspiel im Tor der Bündner. Den 20-Jährigen traf keine Schuld an der Niederlage.

Davos - Zug 1:2 (1:0, 0:0, 1:1)

Vaillant-Arena. -- 3257 Zuschauer. -- SR Kurmann, Arn/Küng. -- Tore: 9. Reto von Arx (Riesen, Daigle) 1:0. 41. (40:18) Oppliger (Ausschluss Dominic Meier!) 1:1. 56. Christen (Grosek, Back/Ausschluss Stoop) 1:2. -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 plus 10 Minuten (Camichel) gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Marha; McTavish.

Davos: Genoni; Gianola, Jan von Arx; Stoop, Niinimaa; Winkler, Andreas Furrer; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Guggisberg, Taticek, Ambühl; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser.

Zug: Weibel; Diaz, Sutter; Back, Maurer; Dominic Meier, Kress; Petrow, Di Pietro, Christen; McTavish, Camichel, Grosek; Trevor Meier, Oppliger, Walser; Fischer, Schnyder, Casutt; Steinmann.

Bemerkungen: Davos ohne Blatter und Leblanc (beide verletzt), Crameri (krank), Zug ohne Richter (verletzt). -- 26. Pfostenschuss Ambühl. -- Lattenschüsse: 29. Burkhalter, 58. Daigle. -- 46. Guggisberg verschiesst Penalty. -- 59:10 Timeout Davos, anschliessend ohne Torhüter. -- 51. Sutter verletzt ausgeschieden.

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Mittwoch, 26.September 2007!

Zweite Niederlage von Meister Davos!
Der HC Davos verlor am internationalen Turnier in Salzburg auch die Partie um Platz 3. Am Tag nach der Niederlage im Penaltyschiessen gegen Färjestad unterlag der Schweizer Meister dem Gastgeber Red Bull Salzburg 3:5 (1:1, 1:1, 1:3).

Skorte dreimal: Peter Guggisberg.

Skorte dreimal: Peter Guggisberg.

Vor 2000 Zuschauern in der Eisarena Salzburg schoss Peter Guggisberg alle drei Treffer für die Davoser.

Salzburg - Davos 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)
- Eisarena Salzburg. -- 2000 Zuschauer. -- SR Haas, Tschebull. -- Tore: 12. Guggisberg 0:1. 14. Kalt 1:1. 23. Guggisberg 1:2. 38. Kalt 2:2. 44. Koch (Powerplay-Tor) 3:2. 51. Royer 4:2. 52. Guggisberg 4:3. 56. Grabher-Meier 5:3.

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Mittwoch, 26.September 2007!

Davos verpasst Final gegen Los Angeles Kings!
Schweizer Meister Davos hat am internationalen Turnier in Salzburg das Duell mit den Los Angeles Kings verpasst. Die Bündner verloren den Halbfinal gegen Färjestad 2:3 nach Penaltyschiessen und spielen am Mittwoch um Rang 3 gegen den Gastgeber.

Färjestad Torhüter Christopher Heino-Lindberg gegen den Davoser Reto von Arx.

Färjestad Torhüter Christopher Heino-Lindberg gegen den Davoser Reto von Arx.

Esa Pirnes schoss die Schweden mit dem 14. Penalty ins Duell mit dem NHL-Klub.

Für Davos trafen in der regulären Spielzeit die Brüder Marc und Dino Wieser. Die Los Angeles Kings bekundeten gegen Salzburg beim 7:5 grosse Mühe und sicherten sich den Sieg erst in den Schlussminuten.

Davos - Färjestad (1:0, 1:1, 0:1, 0:0) n.P.
Eisarena Salzburg. - 3500 Zuschauer. - SR Schimm/Trilar, Erd/Hutter.

Tore: 19. Marc Wieser (Dino Wieser) 1:0. 25. Brunnström (Rhodin, Skalberg) 1:1. 34. Dino Wieser (Jan von Arx/Ausschlüsse Niinimaa; Mattsson) 2:1. 53. Brunnström (Johansson/Ausschluss Niinimaa) 2:2.

Penaltyschiessen: Riesen -, Brunnström -; Leblanc -, Mattsson 0:1; Reto von Arx 1:1, Aslund -; Mattsson 1:2, Guggisberg 2:2; Mattsson -, Reto von Arx -; Johansson -, Guggisberg -; Rizzi -, Pirnes 2:3.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten gegen Färjestad.

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Samstag, 22.September 2007!

Davos' starkes Zwischendrittel!
24 Stunden nach dem 3:6 in Langnau und der ersten Saisonniederlage behauptete der HC Davos mit einem 6:3 über Ambri die Tabellenführung.

Dario Bürgler gelang der erste NLA-Hattrick.

Dario Bürgler gelang der erste NLA-Hattrick.

Die Bündner realisierten die Vorentscheidung im zweiten Abschnitt. In diesem schossen sie viermal auf das Tor von Thomas Bäumle (der in Davos eine Saison lang hinter Hiller die Nummer 2 gewesen war), drei der Abschlüsse fanden den Weg ins Netz. Dieser Effizienz hatte Ambri nichts entgegenzusetzen.

Die Leventiner wehrten sich im Prättigau aber energisch. Sie steckten ein 0:2 nach sieben Minuten weg und realisierten bis zur ersten Pause den Ausgleich. Im zweiten Abschnitt führte Davos nach nur vier Minuten erneut mit zwei Toren Vorsprung, Ambri schaffte aber durch Grégory Sciaroni nochmals den Anschluss.

Sciaroni skorte in seinem erst vierten NLA-Spiel seine ersten zwei Tore. Noch besser schlug sich der Davoser Zuzug Dario Bürgler. Ihm gelang der erste NLA-Hattrick. Für Zug hatte Bürgler in 85 Partien lediglich drei Tore markiert.

Aus der Optik von Ambri unglücklich entstand das 3:5. Reto Stirnimann stolperte, produzierte im Fallen ein Foul und verletzte sich erst noch beim Sturz in Dino Wiesers Kufe. Im Powerplay reüssieret Davos nach nur 17 Sekunden.

Davos - Ambri 6:3 (2:2, 3:1, 1:0)
Vaillant-Arena. -- 4067 Zuschauer. -- SR Stricker, Mauron/Rebillard. -- Tore: 3. Marha (Taticek, Niinimaa/Ausschluss Bürgler!) 1:0. 8. Guggisberg (Marha, Burkhalter/Ausschluss Tognini) 2:0. 17. Sciaroni (Nicola Celio) 2:1. 20. (19:37) Duca (Demuth, Stirnimann/Ausschluss Jan von Arx) 2:2. 22. Marha (Burkhalter, Niinimaa) 3:2. 25. Bürgler (Burkhalter) 4:2. 29. Sciaroni (Du Bois/Ausschluss Jan von Arx) 4:3. 34. Bürgler (Gianola, Reto von Arx/Ausschluss Stirnimann) 5:3. 51. Bürgler 6:3 (Eigentor Ambri). -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Ambri. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Westrum.

Davos: Genoni; Gianola, Crameri; Stoop, Niinimaa; Jan von Arx, Pascal Müller; Winkler, Andreas Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Guggisberg, Taticek, Ambühl.

Ambri-Piotta: Bäumle; Naumenko, Nicola Celio; Tallarini, Du Bois; Gautschi, Kutlak; Mattioli; Sciaroni, Westrum, Grégory Christen; Demuth, Tognini, Duca; Imperatori, Stirnimann, Schena; Schönenberger, Siritsa, Bianchi.

Bemerkungen: Davos ohne Blatter (verletzt) und Leblanc (überzählig), Ambri ohne Domenichelli und Pont (beide verletzt). -- Heberlein vor dem Spiel offiziell verabschiedet. -- Timeout Ambri (8.).

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Dienstag, 18.September 2007!

Der HC Davos führte 5:0 nach dem 1.Drittel!
Meister Davos behielt seine weisse Weste. Der HCD besiegte die SCL Tigers 7:4 und geriet dabei im dritten Saisonspiel erstmals nie in Rückstand. Schon nach 17 Minuten hatten die Bündner 5:0 geführt.

Der HC Davos geriet nie in Rückstand.

Der HC Davos geriet nie in Rückstand.

Langnau besass nach 73 Sekunden durch den ehemaligen Davoser Vaclav Varada die erste Grosschance, geriet danach aber 20 Minuten lang bös unter die Räder. Wie bereits beim 0:4 in Bern wies ein gravierender individueller Fehler eines Verteidigers den Weg in die Niederlage.

Marco Bayer verschätzte sich an der offensiven blauen Linie, was Alexander Daigle in Unterzahl mit einem Solo das Führungstor ermöglichte. Daigle erzielte letzte Saison die meisten Shorthander in der NLA (5); in den ersten drei Spielen der Saison gelangen ihm bereits wieder zwei Unterzahl-Tore.

Robin Leblanc, Josef Marha, Janne Niinimaa und Reto von Arx stellten bis zur 18. Minute auf 5:0. Der Finne Niinimaa traf erstmals für seinen neuen Klub. Die ersten beiden Langnauer Treffer gegen Leonardo Genoni fielen im zweiten Abschnitt innerhalb von 32 Sekunden zum 2:5.

Mit etwas mehr Effizienz wäre gegen die stark nachlassenden Davoser noch etwas drin gelegen: Langnau spielte aber zehnmal in Überzahl und erzielte kein Tor (kassierte aber das 0:1 und das 4:7), derweil Davos in drei Powerplay-Minuten zwei Tore realisierte. Am Freitag stehen sich die SCL Tigers und Davos bereits wieder gegenüber (in Langnau).

Davos - Langnau 7:4 (5:0, 1:2, 1:2)

Vaillant-Arena. -- 2679 Zuschauer. -- SR Mandioni, Fluri/Schmid. -- Tore: 3. Daigle (Crameri/Ausschluss Ambühl!) 1:0. 8. (7:49) Leblanc (Daigle, Riesen/Ausschluss Holden) 2:0. 9. (8:38) Marha (Burkhalter, Niinimaa) 3:0. 14. Niinimaa (Guggisberg/Ausschluss Zeiter) 4:0. 18. Reto von Arx (Daigle, Riesen) 5:0. 26. (25:41) Bieber (Toms, Blum) 5:1. 27. (26:13) Debrunner (Adrian Gerber, Stefan Moser) 5:2. 33. Marha (Burkhalter) 6:2. 53. Bayer (Toms, Holden) 6:3. 58. Toms (Holden) 6:4. 60. (59:27) Niinimaa (Ausschluss Jan von Arx!) 7:4. -- Strafen: 12mal 2 plus 10 Minuten (Winkler) gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Langnau. -- PostFinance-Topskorer: Marha; Toms.

Davos: Genoni; Gianola, Crameri; Blatter, Niinimaa; Jan von Arx, Pascal Müller; Winkler, Andreas Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Burkhalter; Leblanc, Rizzi, Dino Wieser; Bürgler, Taticek, Ambühl.

Langnau: Schoder; Curtis Murphy, Blum; Lüthi, Bayer; Aegerter, Stettler; Varada, Zeiter, Claudio Moggi; Neff, Fabian Sutter, Joggi; Toms, Holden, Bieber; Stephan Moser, Adrian Gerber, Debrunner.

Bemerkungen: Davos ohne Flurin Randegger (am Montag an Hand operiert/6-7 Wochen Pause), Langnau ohne Christian Moser (Handbruch/4-5 Wochen Pause) und Haas (alle verletzt). Blatter verletzt ausgeschieden (2.). -- Pfostenschüsse: Reto von Arx (21.), Daigle (48./Latte). -- Timeouts: Davos (27.); Langnau (58.).

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Samstag, 15.September 2007!

Vom 0:2 zum 3:2!
Der HC Davos tritt Anfang Saison noch nicht überzeugend auf, der Meister findet aber selbst in Rückstand liegend Wege zum Sieg. Nach dem knappen Auswärtssieg in Genf (2:1 nach 0:1) gewannen die Bündner gegen den EHC Basel nach 0:2-Rückstand mit 3:2.

Das Siegtor kam vom Davoser Loic Burkhalter.

Das Siegtor kam vom Davoser Loic Burkhalter.

Loic Burkhalter erzielte nach 36 Sekunden im Schlussabschnitt das Siegtor. Zuvor hatten Dino Wieser (35.) und Peter Guggisberg (37.) innerhalb von 115 Sekunden das Zwei-Tore-Defizit wettgemacht. In der 50. Minute traf Yves Sarault für Basel bloss den Pfosten.

Bei Davos hütete diesmal Reto Berra das Tor, und wie Genoni am Vorabend machte auch der zweite 20-jährige Neuzuzug seine Sache ausgezeichnet. Berra liess zwar in der 1. Minute den ersten Schuss auf sein Tor nach vorne abprallen (was zu einem Eigentor von Florian Blatter führte), blieb danach aber tadellos. Beim zweiten Basler Treffer durch den Kanadier Justin Papineau besass er keine Abwehrchance.

Davos - Basel 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Vaillant-Arena. - 4427 Zuschauer. - SR Kunz, Wehrli/Wirth. - Tore: 1. (0:50) Voegele 0:1 (Eigentor Blatter). 23. Papineau (Sarault, Fuchs/Ausschluss Niinimaa) 0:2. 35. Dino Wieser (Leblanc) 1:2. 37. Guggisberg (Ambühl, Niinimaa/Ausschluss Camenzind) 2:2. 41. (40:36) Burkhalter (Guggisberg, Niinimaa) 3:2. - Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Hauer, Maneluk) gegen Basel. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; Camenzind.

Davos: Berra; Gianola, Crameri; Blatter, Niinimaa; Jan von Arx, Pascal Müller; Winkler, Stoop; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Burkhalter; Leblanc, Rizzi, Dino Wieser; Bürgler, Taticek, Ambühl.

Basel: Reto Schürch; Hauer, Stalder; Jakub Horak, Plavsic; Bundi, Wüthrich; Studer; Rubin, Sarault, Stefan Schnyder; Voegele, Camenzind, Fuchs; Walker, Tschuor, Collenberg; Maneluk, Papineau, Tschannen.

Bemerkungen: Basel ohne Della Rossa, Lukas Gerber und Nüssli (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Guggisberg (5./49.); Sarault (50.). -- Timeout Basel (37.).

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Donnerstag, 13.September 2007!

Davos muss auf Taticek verzichten!
Der amtierende Schweizermeister HC Davos wird bei Saisonstart morgen in Genf nur mit drei Ausländern spielen.

Petr Taticek fehlt zu Saisonbeginn!
Petr Taticek fehlt wegen einer Verletzung!

Wie vermutet wird der Tscheche Petr Taticek dem HC Davos zum Saisonbeginn auswärts in Genf fehlen. Der Angreifer laboriert an einer Leistenzerrung.

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Freitag, 07.September 2007!

Janne Niinimaa wechselt zum HC Davos!
Der HC Davos hat eine Woche vor dem Meisterschaftsstart als letztes NLA-Team sein Ausländer-Quartett komplettiert. Der Titelverteidiger verpflichtete für ein Jahr den finnischen Verteidiger Janne Niinimaa (32).

Janne Niinimaa wechselt nach Davos.

Janne Niinimaa wechselt nach Davos.

Der ehemalige Zweitrunden-Draft spielte zuletzt mit Mark Streit und David Aebischer für Montreal. Für die Philadelphia Flyers, Edmonton Oilers, New York Islanders, Dallas Stars und die Montreal Canadiens bestritt der mehrfache WM- und Olympia-Teilnehmer seit 1996 genau 800 NHL-Spiele (57 Tore/286 Assists).

In der letzten Saison verlor Niinimaa in Montreal zwischenzeitlich seinen Stammplatz. Zuvor hatte er bis zu seinem Wechsel zu Dallas, seinem vorletzten Arbeitgeber, in allen Vereinen eine wichtige Rolle gespielt.

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Freitag, 24.August 2007!

Lukas Stoops Wechsel zu Davos genehmigt!

Der Einzelrichter der Nationalliga hat den Transfer von Lukas Stoop von den GCK Lions zu Schweizer Meister Davos genehmigt. Die Bündner müssen den Zürchern aber eine Schadensersatzsumme von 200 000 Franken bezahlen.
 

Lukas Stoop darf zum HC Davos wechseln!
Lukas Stoop wechselt zum HC Davos!

Der Fall ging an den Richter, weil die ZSC Lions offenbar planten, den jungen Stürmer in der NLA und nicht mehr im Farmteam GCK Lions spielen zu lassen. Sie forderten deshalb vom HCD nach dem neuen Klubwechsel-Reglement eine Summe von 500 000 Franken.

Die ZSC Lions konnten gemäss dem Einzelrichter aber nicht beweisen, dass Stoop einen Vertrag mit dem NLA-Klub hatte. Und auch sonst habe es keine Anzeichen dafür gegeben, dass der Nachwuchsspieler als Spieler der höchsten Liga gelte. So muss Davos "nur" die Summe von 200 000 Franken nach Zürich überweisen, um den Spieler aus dem bis 2009 laufenden Vertrag heraus zu kaufen. Stoop trainiert bereits seit längerem in Davos; er ist ab sofort für die Bündner spielberechtigt.

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Dienstag, 15.Mai 2007!

Neuer Job für HCD-Guggisberg!
Der auslaufende Dreijahresvertrag von Stürmer Peter Guggisberg (22) bei Meister HC Davos wurde um zwei Jahre verlängert. Guggisberg gilt in Zukunft als Kandidat für die Nationalmannschaft.

Trotz Abwegen Nati-Kandidat: Peter Guggisberg.

Trotz Abwegen Nati-Kandidat: Peter Guggisberg.

Vor der nächsten September beginnenden Saison muss Peter Guggisberg aber ein Strafmandat abarbeiten. Das Kreisamt Davos sprach gegen Guggisberg eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 340 Franken aus (total 30'600 Franken).

In dieser Strafe sind Vorstrafen von 2005 und 2006 berücksichtigt. Anstelle der Geldstrafe wurde auf Antrag von Guggisbergs gemeinnützige Arbeit angeordnet.

Peter Guggisberg wird während 90 Halbtagen im Spital Davos arbeiten. Er kann am Sommertraining des HC Davos praktisch ohne Einschränkungen teilnehmen.

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