Playoff ½ Finalspiele im Überblick!
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Runde 6 der ½ Finalspiele 2007/08!

Runde 5 der ½ Finalspiele 2007/08!

Runde 4 der ½ Finalspiele 2007/08!

Runde 3 der ½ Finalspiele 2007/08!

Runde 2 der ½ Finalspiele 2007/08!

Runde 1 der ½ Finalspiele 2007/08!


Alle ½ Finalspiele im Detail analog den Spieldaten!

Donnerstag, 27.März 2008!

Halbfinal Spiel 6, ZSC Lions : HC Davos

Davos von den ZSC Lions entthront!
Die ZSC Lions und Genf-Servette bestreiten den Playoff-Final der Saison 2007/08. 5:1 gewannen die Zürcher das sechste Spiel und stiessen damit den HC Davos vom Thron. Der ZSC spielt nunmehr zum fünften Mal innert acht Jahren um den Schweizer Eishockey-Meistertitel. Spiel 1 im Playoff-Final findet am Samstag in Genf statt.

Adrian Wichser jubelt nach dem Tor zum 5:1.

Adrian Wichser jubelt nach dem Tor zum 5:1.

Die Basis zum Kantersieg legten die Zürcher im Mitteldrittel: Innerhalb von 152 Sekunden stellten Jan Alston, Beat Forster und Peter Sejna mit seinem ersten Playoff-Treffer das Skore auf 4:1. Thibeau Monnets Tor zum 5:1 liess die Davoser Hoffnungen auf ein allfälliges Spiel 7 schnell schwinden.

ZSC-Topskorer Ryan Gardner brachte das Heimteam mit seinem 7. Playofftreffer in Führung. Der Ausgleich, den Andres Ambühl in der 25. Minute in Überzahl auf sehenswerte Weise erzielte, hatte während nur knapp fünf Minuten Bestand. Davos erholte sich nach der Zürcher «Torflut» nicht mehr und kapitulierte folglich

ZSC Lions - Davos 5:1 (1:0, 4:1, 0:0)

Hallenstadion. -- 10'700 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Kurmann, Arm/Küng. -- Tore: 10. Gardner (Sejna) 1:0. 25. Ambühl (Marha, Taticek/Ausschluss Lukas Grauwiler) 1:1. 29. Alston (Pittis, Monnet) 2:1. 30. Forster (Pittis, Blindenbacher/Ausschluss Blatter) 3:1. 32. Sejna (Adrian Wichser) 4:1. 38. Monnet (Alston, Seger) 5:1. -- Strafen: Je 4mal 2 Minuten. -- PostFinance-Topskorer: Adrian Wichser; Reto von Arx.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Schnyder; Leeger; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Lukas Grauwiler, Murovic.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Winkler; Furrer, Müller; Stoop, Blatter; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Leblanc, Rizzi, Dino Wieser; Helfenstein, Taticek, Bürgler.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Flüeler, Johner und Pavlikovsky (alle überzählig), Davos ohne Crameri (gesperrt), Maneluk und Marc Wieser (beide überzählig). -- Pfosten-/Lattenschüsse: 33. Pittis, 57. Gloor. -- 30. Timeout Davos. -- Powerplay: ZSC Lions 1/4; Davos 1/4.

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Montag, 24.März 2008!

Halbfinal Spiel 5, HC Servette-Genève : HC Fribourg-Gottéron

Servette steht erstmals im Playoff-Final!
Zwei Tage nach dem ersten Sieg fehlte Gottéron in Genf die Kraft zu einem weiteren Effort. Die Intensität sank im Vergleich zu den vorherigen vier Partien erheblich. Auch Spannung kam keine mehr auf: Genève-Servette führte nach zehn Minuten schon 2:0 und nach 25 Minuten 4:1.

Genfs Jean-Pierre Vigier steuerte einen Hattrick zum 6:1 bei. Bild: Gegen Fribourgs Reto Pavoni.

Genfs Jean-Pierre Vigier steuerte einen Hattrick zum 6:1 bei. Bild: Gegen Fribourgs Reto Pavoni.

Fribourgs Anschlusstor durch Toni Mäkiaho (20.) konterte Jean-Pierre Vigier nur 100 Sekunden später. Vigier erzielte einen Hattrick (3:1, 5:1, 6:1). Verteidiger Shawn Heins, der stärkste Freiburger der Serie, stand bei vier Gegentoren auf dem Eis. Beim vorentscheidenden 1:3 bediente er unfreiwillig den einschussbereiten Vigier. Heins liess seinem persönlichen Frust zwei Minuten vor Schluss mit einer Attacke gegen Thomas Déruns freien Lauf.

Der HC Fribourg-Gottéron hatte offenbar die letzte Energie zwei Tage vorher beim 3:2-Heimsieg verbraucht. Die Freiburger vermiesten Servette-Boss Chris McSorley den 44. Geburtstag, erwiesen sich erstmals im Halbfinal als ebenbürtig und gewannen knapp 3:2.

Aber selbst dieser Freiburger Sieg erwies sich für den HC Genève-Servette als Glücksfall: Er bescherte den Genfern 20 Stunden später ein weiteres ausverkauftes Stadion. Und auch die Ruhezeit vor dem Final, der erst am Dienstag nächster Woche beginnt, ist mit acht Tagen ausreichend.

Servette, der Zweite der Qualifikation, könnte mit dem Titelgewinn ein Novum im Schweizer Eishockey realisieren. Die Genfer erreichten gegen die Nummern 7 (Rapperswil-Jona) und 8 (Fribourg) den Final, in welchem sie auf die Nummer 6 (ZSC Lions) oder 5 (Davos) treffen werden. Wird Servette Meister, wäre es der «billigste» Titelgewinn seit Einführung der Playoffs vor 22 Jahren.

Die Genfer wird das nicht stören. Eishockey ist «in» in der Calvin-Stadt. Und schliesslich kann Servette nichts dafür, dass Lugano die Playoffs verpasste oder Bern an Gottéron scheiterte.

Genève-Servette - Fribourg 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)
Les Vernets. -- 6837 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Kurmann, Arm/Küng. -- Tore: 5. Déruns (Gobbi) 1:0. 11. Gobbi (Savary) 2:0. 20. (19:01) Mäkiaho (Seydoux, Montandon) 2:1. 21. (20:41) Vigier (Fedulow) 3:1. 25. Meunier (Florian Conz, Fedulow) 4:1. 48. Vigier (Gobbi, Fedulow) 5:1. 52. Vigier (Lüssy, Laurent Meunier) 6:1. -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg. -- PostFinance-Topskorer: Kolnik; Benny Plüss.

Genève-Servette: Mona; Jonathan Mercier, Goran Bezina; Olivier Keller, Gobbi; Höhener, Breitbach; Heynen; Kolnik, Aubin, Savary; Vigier, Meunier, Fedulow; Florian Conz, Trachsler, Déruns; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet; Lüssy.

Fribourg: Pavoni; Heins, Birbaum; Seydoux, Ngoy; Reist, Snell; Marquis, Marc Abplanalp; Mäkiaho, Montandon, Laaksonen; Neuenschwander, Chouinard, Rizzello; Deny Bärtschi, Andrej Bykow, Benny Plüss; Lauper, Bielmann, Botter.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cadieux (verletzt) und Law (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Caron, Geoffrey Vauclair, Sandro Abplanalp (alle verletzt), Sprunger (gesperrt) und Seliwanow (überzähliger Ausländer). -- Timeout Fribourg (11.). -- Powerplay: Genève-Servette 0/3; Fribourg 0/4.

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Halbfinal Spiel 5, HC Davos : ZSC Lions

Starkes Davoser Comeback!

Nach dem 2:3 am Samstag im Hallenstadion zeigte Davos die erwartet heftige Reaktion und gewann gegen die ZSC Lions 4:1. Nach neun Minuten verlud Michel Riesen den ZSC-Verteidiger Andri Stoffel, und traf zum 1:0.

Dino Wieser gegen Zürichs Torhüter Ari Sulander.

Davos zeigte heute die nötige Reaktion auf das Spiel am Samstag: Dino Wieser gegen Zürichs Torhüter Ari Sulander.

Dario Bürgler und Peter Guggisberg erhöhten vor Spielhälfte, innerhalb von weniger als fünf Minuten das Skore auf die entscheidende Distanz.

Guggisbergs Treffer war das erste Tor, das Davos in dieser Serie im Powerplay erzielte. Der ausgezeichnete HCD-Goalie Leonardo Genoni verpasste seinen zweiten Playoff Shutoutnur knapp. 194 Sekunden vor Spiel Ende, wurde Genoni mit dem 28. Schuss, von Domenico Pittis doch noch bezwungen.

Den Schlusspunkt setzte Alexandre Daigle mit dem 4:1 ins leere Tor. Den ZSC Lions bietet sich am Donnerstag Abend die zweite Chance, erstmals seit drei Jahren, in den Final einzuziehen.

Davos - ZSC Lions 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
Vaillant-Arena. -- 6666 Zuschauer. -- SR Stricker, Mauron/Rebillard. -- Tore: 9. Riesen (Daigle) 1:0. 24. Bürgler (Furrer/Ausschlüsse Marc Wieser; Krutow) 2:0. 29. Guggisberg (Marha, Taticek/Ausschluss Krutow) 3:0. 58. Pittis (Alston) 3:1. 59. Daigle (Jan von Arx) 4:1 (ins leere Tor). -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Suchy, Bastl) gegen die ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Adrian Wichser.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Winkler, Jan von Arx; Furrer, Müller; Stoop, Blatter; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Helfenstein, Taticek, Bürgler.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Lukas Grauwiler, Murovic.

Bemerkungen: Davos ohne Crameri (gesperrt), Leblanc und Maneluk, ZSC Lions ohne Flüeler, Johner und Pavlikovsky (alle überzählig). -- Pfosten-/Lattenschüsse: 22. Marha, 43. Stoop. -- 58. Tor von Gloor aberkannt (Tor verschoben). -- ZSC Lions von 58:04 bis 58:42 ohne Goalie. -- Powerplay-Ausbeute: Davos 1/4; ZSC Lions 0/6.

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Samstag, 22.März 2008!

Halbfinal Spiel 4, HC Fribourg-Gottéron : HC Servette-Genève

Fribourg vermiest McSorley den Geburtstag!
In der Romandie-Halbfinalserie ist die Entscheidung vertagt worden. Fribourg gewann das vierte Spiel gegen Servette 3:2, verkürzte auf 1:3 und vermieste Servette-Coach Chris McSorley den 44. Geburtstag.

Genfs Gianluca Mona kann das 1:0 nicht verhindern.

Genfs Gianluca Mona kann das 1:0 nicht verhindern.

39 Minuten und 45 Sekunden lang agierte Fribourg souverän und clever wie nicht mehr seit dem Sensationssieg im Viertelfinal über Bern. Wegen eines ärgerlichen Gegentores 15 Sekunden vor der zweiten Pause ging die Abgeklärtheit aber komplett verloren. Im Schlussabschnitt zitterte Fribourg den (verdienten) Sieg nur mit viel Glück über die Zeit.

Das wichtigste Goal des Spiels erzielte Benny Plüss zum 3:1 in der 53. Minute. Plüss erwischte Servette-Torhüter Gianluca Mona auf der Fanghandseite. Vor und nach diesem Treffer spielte im Schlussabschnitt aber nur der HC Genève-Servette.

Kirby Law (46.), Igor Fedulow (48.), Goran Bezina und Paul Savary (beide 49.) verpassten das 2:2 nur knapp. Unmittelbar vor dem 1:3 beklagte Servette einen Pfostenschuss (durch Kirby Law/51.) und zwei nicht erfolgreiche Powerplays. Auf das 1:3 reagierte Servette nochmals mit dem Anschlusstreffer durch Law. In den verbleibenden vier Minuten kamen Juraj Kolnik und Jonathan Mercier zu gefährlichen Schüssen; die letzten 43 Sekunden verteidigte Fribourg zu viert gegen sechs Genfer.

Fribourg verlängerte die Serie trotz erneut namhafter Absenzen. Für den weiter verletzten Sébastien Caron hütete erneut Reto Pavoni (30 Paraden) das Freiburger Tor. Wenige Stunden vor dem Spiel hatte Einzelrichter Reto Steinmann auch Julien Sprunger zum zweiten Mal während der Playoffs und Verteidiger Wesley Snell aus dem Verkehr genommen. Aber Sprungers Sperren scheinen Gottéron nichts anzuhaben. Mit Sprunger hat Fribourg in den Playoffs vier von fünf Spielen verloren, ohne Sprunger vier von fünf gewonnen.

Fribourg - Genève-Servette 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
St-Léonard. - 7115 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker, Mauron/Rebillard. - Tore: 16. Laaksonen (Mäkiaho, Montandon) 1:0. 30. Seydoux (Reist) 2:0. 40. (39:45) Gobbi (Déruns, Fedulow/Ausschluss Benny Plüss) 2:1. 53. Benny Plüss (Deny Bärtschi, Andrej Bykow) 3:1. 56. Law (Kolnik, Aubin) 3:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Benny Plüss; Kolnik.

Fribourg: Pavoni; Marc Abplanalp, Reist; Seydoux, Ngoy; Heins, Birbaum; Marquis; Laaksonen, Montandon, Mäkiaho; Neuenschwander, Chouinard, Rizzello; Deny Bärtschi, Andrej Bykow, Benny Plüss; Lauper, Bielmann, Botter; Genazzi.

Genève-Servette: Mona; Jonathan Mercier, Goran Bezina; Olivier Keller, Gobbi; Höhener, Breitbach; Schilt; Florian Conz, Trachsler, Déruns; Kolnik, Meunier, Fedulow; Law, Aubin, Savary; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet; Lüssy.

Bemerkungen: Fribourg ohne Caron, Geoffrey Vauclair, Sandro Abplanalp (alle verletzt), Sprunger und Snell (beide gesperrt), Genève-Servette ohne Cadieux (verletzt) und Vigier (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Law (51.). - Powerplay: Fribourg 0/4; Genève-Servette 1/5.

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Halbfinal Spiel 4, ZSC Lions : HC Davos

ZSC Lions vor dem Finaleinzug!
Die ZSC Lions feierten mit dem 3:2 im ausverkauften Hallenstadion den dritten Sieg im vierten Spiel gegen Titelverteidiger Davos. Damit fehlt dem ZSC noch ein Erfolg, um erstmals seit der Saison 2004/05 wieder in den Final einzuziehen.

Lions Alexey Krutov gegen Davos Janne Niinimaa.

Lions Alexey Krutov gegen Davos Janne Niinimaa.

Wie schon am Donnerstag beim 4:0 in Davos zeichnete sich Ryan Gardner erneut als Doppeltorschütze aus. Der mit einer Schweizer Lizenz ausgestattete Kanadier erzielte in der 10. Minute bei 4-gegen-4 Feldspieler das 1:0.

Noch wichtiger war aber das siegbringende 3:2 knapp sieben Minuten vor Schluss, als Gardner eine sehenswerte Vorarbeit von Thibaut Monnet verwerten konnte.

Dazwischen hatte der nie aufgebende HCD zwei Mal einen Rückstand ausgleichen können: Erst durch Reto von Arx und in der 32. Minute durch Peter Guggisberg, der einen sensationellen Pass von «RvA» versenkte.

Damit präsentiert sich die Ausgangslage zwischen den ZSC Lions und Davos nach vier Partien wie in der Viertelfinal-Serie vor einem Jahr. Damals hatten die Lions 3:1 geführt, ehe Ari Sulander verletzt ausfiel und der HCD die Serie gegen Sulanders Ersatzmann Reto Berra (jetzt zweiter Davoser Keeper) noch drehen konnte.

ZSC Lions - Davos 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
Hallenstadion. - 10'700 Zuschauer (ausverkauft/Saisonrekord). - SR Kurmann, Arm/Küng. - Tore: 10. Gardner (Pittis/Ausschlüsse Krutow; Marha) 1:0. 14. Reto von Arx (Gianola) 1:1. 29. Krutow (Lachmatow) 2:1. 32. Guggisberg (Reto von Arx) 2:2. 53. Gardner (Monnet, Forster) 3:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Adrian Wichser; Reto von Arx.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Lukas Grauwiler, Murovic.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Winkler; Furrer, Müller; Blatter, Stoop; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Donati; Leblanc, Rizzi, Flurin Randegger; Helfenstein, Ambühl, Maneluk.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Flüeler, Johner und Pavlikovsky (alle überzählig), Davos ohne Crameri (gesperrt), Bürgler, Taticek, Dino Wieser und Marc Wieser (alle überzählig). - Powerplay-Ausbeute: ZSC Lions 0/6; Davos 0/1.

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Donnerstag, 20.März 2008!

Halbfinal Spiel 3, HC Servette-Genève : HC Fribourg-Gottéron

Genf-Servette gewinnt auch Spiel 3!
Dem Hockeyclub Genf-Servette fehlt bloss noch ein Sieg zur erstmaligen Qualifikation für den Playoff-Final. Servette gewann auch Spiel 3 der Serie gegen Fribourg, diesmal dank vier Powerplay-Toren mit 4:1.

Martin Höhener konnte sich als Doppeltorschütze feiern lassen.

Martin Höhener konnte sich als Doppeltorschütze feiern lassen.

Das Resultat widerspiegelte den Spielverlauf. Erneut dominierte Servette deutlich. Fribourg erwiderte die Genfer Überlegenheit mit einer unsauberen Spielweise, aus den diversen Überzahlchancen schlug Servette ab dem zweiten Abschnitt Kapital.

Für die Vorentscheidung sorgte ein Verteidiger, der normalerweise nicht Tore produziert. Martin Höhener brachte Servette zu Beginn des zweiten Abschnitts mit zwei Toren innerhalb von 95 Sekunden 2:0 in Führung.

Höhener gelangen erst zum zweiten Mal in seiner Karriere zwei Tore. Vor vier Jahren - beim ersten Gastspiel in Genf - steuerte er zwei Tore zu einem 5:0-Erfolg über Ambri bei.

Fribourg wieder ohne Caron

Wesley Snell vermochte für Gottéron nach 31 Minuten den Rückstand zu reduzieren, zwei weitere Powerplaytore durch Rückkehrer Juraj Kolnik (45.) und Igor Fedulow (48.) zum 4:1 stellten im Schlussabschnitt den Genfer Sieg sicher.

Fribourg musste wie bereits am Dienstag wieder auf Goalie Sébastien Caron verzichten.

Reto Pavoni erwehrte sich des Genfer Ansturms erneut bravourös. Die ersten 23 Schüsse auf sein Gehäuse wehrte Pavoni ab, ehe ihn Martin Höhener mit Direktabnahmen zweimal bezwang.

Genève-Servette - Fribourg 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)
Les Vernets. -- 6837 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Reiber, Mauron/Rebillard. -- Tore: 25. Höhener (Vigier, Aubin/Ausschluss Deny Bärtschi) 1:0. 27. Höhener (Vigier, Kolnik/Ausschluss Seliwanow) 2:0. 31. Snell (Benny Plüss, Andrej Bykow) 2:1. 45. Kolnik (Fedulow, Vigier/Ausschlüsse Deny Bärtschi, Pavoni) 3:1. 48. Fedulow (Laurent Meunier, Gobbi/Ausschluss Montandon) 4:1. -- Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Trachsler) plus Spieldauer (Trachsler) gegen Genève-Servette, 15mal 2 Minuten gegen Fribourg. -- PostFinance-Topskorer: Kolnik; Sprunger.

Genève-Servette: Mona; Jonathan Mercier, Goran Bezina; Höhener, Breitbach; Olivier Keller, Gobbi; Schilt; Florian Conz, Trachsler, Déruns; Kolnik, Aubin, Savary; Vigier, Meunier, Fedulow; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet; Spicher.

Fribourg: Pavoni; Seydoux, Ngoy; Heins, Birbaum; Snell, Reist; Marquis, Marc Abplanalp; Sprunger, Andrej Bykow, Benny Plüss; Seliwanow, Montandon, Mäkiaho; Neuenschwander, Laaksonen, Botter; Lauper, Deny Bärtschi, Rizzello.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cadieux (verletzt) und Law (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Caron, Geoffrey Vauclair (beide verletzt) und Chouinard (krank). -- Pfostenschuss Kolnik (19.). -- Timeout: Genève-Servette (44.); Fribourg (27.). -- Powerplay-Ausbeute: Genève-Servette 4/9; Fribourg 0/4.

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Halbfinal Spiel 3, HC Davos : ZSC Lions

ZSC Lions mit Break ohne Gegentor!
Die ZSC Lions schafften im dritten Spiel der Halbfinal-Serie gegen Davos als erstes Team einen Auswärtssieg und damit das Break. Vor 7080 Zuschauern setzten sich die Zürcher locker mit 4:0 durch. Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel.

Die Zürcher waren den Davosern klar überlegen.

Die Zürcher waren den Davosern klar überlegen.

Zwischen der 25. und 39. Minute zogen die ZSC Lions dank drei Toren aus neun Schüssen auf 3:0 davon. Alexej Krutow nach magistralem Querpass von Domenico Pittis, Ryan Gardner sowie Verteidiger Beat Forster mit einem Slapshot im Powerplay erzielten die Tore.

Nach anfänglich leichter Davoser Überlegenheit übernahmen die Lions mit dem 1:0 das Spieldiktat und liefen nicht einmal im Ansatz Gefahr, die Partie noch zu verlieren.

Ryan Gardner gelang in der 42. Minute erneut in Überzahl im Nachsetzen das 4:0. Damit ist der gross gewachsene Kanadier mit Schweizer Lizenz, einziger Doppeltorschütze der Partie, bei vier Playoff-Treffern angelangt.

Erster Playoff-Shutout für Sulander

ZSC-Goalie Ari Sulander, trotz des deutlichen Siegs annähernd gleich stark beschäftigt wie sein Gegenüber Leonardo Genoni, kam zum ersten Playoff-Shutout seit 17 Partien und einem 2:0 in Freiburg am 21. März 2006.

Mit einem weiteren Sieg am Ostermontag im bereits ausverkauften Hallenstadion (Spielbeginn 15.45 Uhr) hätte das Team von Harold Kreis zwei «Matchpucks», um erstmals seit der Saison 2004/05 wieder in den Playoff-Final einzuziehen.

Davos - ZSC Lions 0:4 (0:0, 0:3, 0:1)
Vaillant-Arena. -- 7080 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Kurmann, Arm/Küng. -- Tore: 25. Krutow (Pittis, Monnet) 0:1. 37. Gardner (Pittis, Forster/Ausschlüsse Crameri; Bastl) 0:2. 39. Forster (Pittis, Monnet/Ausschluss Leblanc) 0:3. 42. Gardner (Adrian Wichser, Seger/Ausschluss Leblanc) 0:4. -- Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten plus Spieldauer (Crameri) gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Adrian Wichser.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Winkler, Jan von Arx; Furrer, Crameri; Blatter; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Helfenstein, Taticek, Bürgler; Leblanc.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Lukas Grauwiler, Murovic.

Bemerkungen: Davos ohne Maneluk, Müller und Stoop, ZSC Lions ohne Flüeler, Johner und Pavlikovsky (alle überzählig). -- Pfosten-/Lattenschüsse: 13. Marha, 24. Niinimaa. -- Timeouts: 29. Davos. -- Powerplay-Ausbeute: Davos 0/4; ZSC Lions 2/4.

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Dienstag, 18.März 2008!

Halbfinal Spiel 2, HC Fribourg-Gottéron : HC Servette-Genève

Servette gewinnt im Penaltyschiessen!
Der HC Genève-Servette hat im Romand-Derby das Kommando übernommen. Die Genfer gewannen auch Spiel 2 der Serie, allerdings äusserst knapp mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Im «Shootout» setzten sich die Genfer 3:2 durch.

Die Servette Fans mussten lange warten.

Die Servette Fans mussten lange warten.

Die Entscheidung fiel mit den Penaltyschützen Nummern 9 und 10. Zuerst verwandelte Serge Aubin auch seinen zweiten Versuch souverän, danach scheiterte Alexander Seliwanow, der dreimal hintereinander anlief und zuvor zwei Genfer «Matchbälle» abgewehrt hatte, an Gianluca Mona. Servette hat von zehn Penaltyschiessen in dieser Saison lediglich eines (in Langnau) verloren.

Der Genfer Sieg entsprach dem Spielverlauf. Die Gäste beherrschten Gottéron klar. Freiburg trat stark ersatzgeschwächt an. Playoff-Held Sébastien Caron fehlte ebenso verletzt wie Benny Plüss und der kranke Marc Chouinard. Die Ersatzleute versteckten sich hingegen nicht: Reto Pavoni zeigte 41 Paraden, und Alexander Seliwanow, der für Chouinard ins Team rückte, realisierte seine ersten zwei Penaltys und stand beim 1:1-Ausgleich 23 Sekunden vor Schluss auf dem Eis. Bereits zum zweiten Mal in dieser Serie glich ein Team spät aus -- als der Coach den Torhüter längst durch einen weitere Stürmer vom Eis genommen hatte.

Danach neutralisierten sich die beiden Mannschaften in der 20-minütigen Verlängerung. Antti Laaksonen, auch er spielte zuvor in den Playoffs nicht, besass in der 50. Minuten die beiden besten Chancen, Fribourg zum Sieg zu schiessen.

Fribourg - Genève-Servette 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0) n.P.
St-Léonard. -- 7115 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Stricker, Simmen/Sommer. -- Tor: 4. Mercier (Meunier, Déruns/Ausschlüsse Sprunger; Goran Bezina) 0:1. 60. (59:37) Mäkiaho (Andrej Bykow, Heins/Ausschluss Gobbi) 1:1 (ohne Torhüter). -- Penaltyschiessen: Sprunger scheitert, Fedulow daneben; Mäkiaho scheitert, Meunier 0:1; Seliwanow 1:1, Vigier scheitert; Aubin 1:2, Seliwanow 2:2; Aubin 2:3, Seliwanow scheitert. -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Fribourg, 10mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Sprunger; Aubin.

Fribourg: Pavoni; Heins, Birbaum; Seydoux, Ngoy; Snell, Reist; Marquis, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Deny Bärtschi, Rizzello; Mäkiaho, Montandon, Laaksonen; Sprunger, Andrej Bykow, Botter; Seliwanow, Bielmann, Lauper.

Genève-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Florian Conz, Trachsler, Déruns; Vigier, Meunier, Fedulow; Law, Aubin, Savary; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet; Spicher.

Bemerkungen: Fribourg ohne Caron, Benny Plüss, Geoffrey Vauclair, Sandro Abplanalp (alle verletzt) und Chouinard (krank), Genève-Servette ohne Kolnik (gesperrt) und Cadieux (verletzt). -- Pfostenschüsse: Laaksonen (53.); Gobbi (28.), Höhener (80.). -- Timeout Fribourg (58:16). -- Powerplay-Ausbeute: Fribourg 1/5; Genève-Servette 0/4.

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Halbfinal Spiel 2, ZSC Lions : HC Davos

Bastl's später Schuss ins Glück!

ZSC gleicht zum 1-1 aus.

Der ZSC gewinnt dank eines starken Mitteldrittel!
Der ZSC gewinnt dank eines starken Mitteldrittel

Nur 63 Sekunden dauerte es, da führte der Gast aus Davos bereits mit 0-1. Ambühl, sträflich alleine gelassen, traf nach schöner Vorarbeit Guggisbergs. Der ZSC sollte sich während den nächsten gut 20 Minuten nicht mehr wirklich vom frühen Schock erholen. Man brachte kaum ein Bein vors Andere. Das Powerplay verdiente seinen Namen nicht und man nahm die Zweikämpfe nicht an. Der HCD war in diesen ersten 20 Minuten die klar bessere Equipe. Trotz fast 10 Minuten Ueberzahlspiel brachten die Stadtzürcher offensiv nichts zu Stande. Genoni verbrachte bis dahin einen geruhsamen Abend. Als dann kurz vor Drittelsende Maneluk (spielte für den überzähligen Daigle), auf schönes Zuspiel wiederum Guggisbergs, zum 0-2 traf, dachten wohl die meisten der 10'380 Zuschaur, das wars. Nichts konnte nach dieser Leistung noch auf einen glücklichen Ausgang für den ZSC hindeuten. Und der HCD spielte clever, zweikampfstark und liess wenig biss gar nichts zu.

Das Geschehen sollte sich allerdings ändern. Während der sechsten Ueberzahlphase für die Gastgeber traf Blindenbacher mit einem Schuss in die kurze Ecke in der 28. Minute zum 1-2.  Das Geschehen hatte sich bereits zu beginn des Mitteldrittels mehrheitlich im Drittel der Bündner abgespielt. Kurz darauf, in der 30. Minute, konnte Beat Forster in Unterzahl entwischen und nur noch regelwidrig von hinten durch Von Arx gestoppt werden. Die Folge ein Penalty. Monnet trat an und verlud Genoni mit einer wunderbaren Finte. Innerhalb knapp zwei Minuten war also geschehen, was kaum mehr einer für möglich hielt. Der ZSC kehrte das Spiel und war nun die klar spielbestimmende Mannschaft.  Zum psychologisch ungüstigsten Zeitpunkt, kurz vor Drittelsende, wurden die Zürcher allerdings nochmals kalt geduscht. Wichser verlor an der gegnerischen blauen Linie unnötig die Scheibe, welcher Taticek einen Konter ermöglichte, die Zürcher, viel zu zögerlich, liessen den Tschechen gewähren. Sulander konnte nur ungenügend zur Seite abwehren wo die Scheibe genau auf dem Stock von Helfenstein landete. Der Zürcher in Diensten der Davoser hatte keine Mühe zur erneuten Führung für die Gäste einzuschieben.

Während langer Zeit im letzten Abschnitt wurde man das Gefühl nicht los, das Davos das Resultat nachhause fahren würde. Die Zürcher zwar engagiert, bedrängten das Davoser Tor ständig, aber irgendwie ohne dermassen Zwingend zu sein, das daraus der Ausgleicht entstehen könnte. Es brauchte wiederum ein Ueberzahlspiel für den HCD welches das Spiel nochmals lancieren sollte! Pittis und Gardner konnten in Unterzahl entwischen. Pittis lancierte Gardner mit einem schönen Zuspiel, welches der Hüne zwischen den Beinen von Genoni zum Ausgleich verwertete. Der zweite Shorthander des Abends gab dem ZSC die zweite Luft und bei Davos wirkten die Beine nun schwerer. Zwei Minuten vor dem Ende war es allerdings Ambühl, welcher mit einem Luckypunch beinahe für die Entscheidung zu Gunsten des HCD besorgt war. Er verlud die gesamte Zürcher Abwehr, inklusive Sulander, traf dann allerdings nur den Pfosten. So blieb es beim 3-3 und folgerichtig ging die Partie in die Verlängerung.

Die Davoser kamen besser aus der Kabine und besassen in der ersten Phase dieser Overtime die besseren Szenen. Und dann kam in der 5. Minute des Zusatzdrittels die grosse Szene von Mark Bastl. Ansonsten eher für die neutralisierung der gegnerischen Paradelinien da, traf er mit einem herrlichen Hocheckschuss zum 4-3 für den ZSC und damit zur Entscheidung. Dem Tor ging ein folgenschwerer Fehlpass von Crameri aus der eigenen Zone voraus. Bastl bedankte sich. Schlussendlich war der Sieg für die Züricher klar verdient, das Schussverhältnis von 46-16, spricht für sich.

Telegramm:
ZSC Lions - HC Davos 4-3 n.V. (0-2, 2-1, 1-0, 1-0)

Hallenstadion: 10'380 Zuschauer

SR: Mandioni
Linesmen: Wehrli, Wirth

Tore:
  2'   0-1, Ambühl (Guggisberg)
19' 0-2, Maneluk (Guggisberg)
29' 1-2, Blindenbacher (Gardner, Wichser)
30' 2-2 Monnet (Penalty)
38' 2-3 Helfenstein (Taticek, Bürgler)
55' 3-3 Gardner (Pittis)
65' 4-3 Bastl (Grauwiler)

Strafen:
4x 2 Minuten gegen die ZSC Lions
7x 2 Minuten gegen den HC Davos

Aufstellungen:
ZSC Lions: Sulander (Streit), Blindenbacher, Suchy, Seger, Forster, Stoffel, Schnyder, Lindemann, Leeger, Gardner, Wichser, Sejna, Alston, Pittis, Monnet, Krutov, Gloor, Lakhmatov, Bastl, Grauwiler, Murovic

HC Davos: Genoni (Berra), Gianola, Niinimaa, J. Von Arx, Winkler, Müller, Furrer, Crameri, Blatter, Maneluk, R. Von Arx, Leblanc, Ambühl, Marha, Guggisberg, D. Wieser, Rizzi, M. Wieser, Bürgler, Taticek, Helfenstein

Best Player:
ZSC Lions: Beat Forster
HC Davos: Leonardo Genoni

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Samstag, 15.März 2008!

Halbfinal Spiel 1, HC Servette-Genève : HC Fribourg-Gottéron

Genfer mit begeisterndem Finish!
Spiel 1 der Westschweizer Halbfinal-Serie entwickelte sich zu einem Hitchcock. Der HC Genève-Servette dominierte, lag aber bis 132 Sekunden vor Schluss 2:3 zurück, ehe er sich noch 5:3 durchsetzte.

Die Genfer Fans jubeln.

Die Genfer Fans jubeln.

Die 6837 Zuschauer in der ausverkauften Les-Vernets-Halle trauten im Schlussabschnitt ihren Augen nicht. Ihr Team, der HC Genève-Servette, dominierte Fribourg fast nach Belieben. 29:6 lautete das Schussverhältnis in den letzten zwei Dritteln.

Dennoch gelang es Fribourg-Gottéron - notabene mit den einzigen zwei Schüssen im Schlussabschnitt - aus einem 1:2-Rückstand eine 3:2-Führung zu bewerkstelligen. Als 188 Sekunden vor Schluss auch noch das vermeintliche 3:3 durch Serge Aubin wegen hohen Stocks annulliert wurde, schien für Servette alles verloren.

Doch den Genfern gelang ein Kraftakt. Initiiert wurde er von Coach Chris McSorley, der auf das annullierte Tor reagierte und beim nächsten Puckbesitz umgehend Goalie Gianluca Mona zu Gunsten eines zusätzlichen Stürmers vom Eis nahm - drei Minuten vor Schluss.

Der Schachzug gelang: mit sechs gegen vier Feldspieler realisierte Igor Fedulow den 3:3-Ausgleich. Und bloss 33 Sekunden später schickte Fedulow mit einem perfekten Zuspiel Laurent Meunier auf die Reise, der solo Sébastien Caron zum 4:3 überwand.

57 Minuten lang hatte das Bollwerk Fribourg-Gottéron in der Les-Vernets-Halle gehalten. Im Finish brachen jedoch alle Dämme. Sébastien Caron liess inklusive des annullierten Aubin-Tores die letzten drei Schüsse passieren. Auch der nächste Genfer Torschuss fand noch den Weg ins Netz - 17 Sekunden vor Schluss durch Jean-Pierre Vigier zum 5:3 ins leere Tor.

Genève-Servette - Fribourg 5:3 (2:1, 0:0, 3:2)

Les Vernets. -- 6837 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Stricker, Simmen/Sommer. -- Tore: 10. Aubin (Goran Bezina, Law/Ausschluss Chouinard) 1:0. 13. Rizzello (Neuenschwander, Chouinard) 1:1. 17. Goran Bezina (Law, Aubin/Ausschlüsse Snell, Birbaum; Déruns) 2:1. 48. Sprunger (Marc Abplanalp) 2:2. 55. Mäkiaho (Montandon, Heins/Ausschlüsse Gobbi, Goran Bezina) 2:3. 58. (57:48) Fedulow (Law/Ausschluss Andrej Bykow) 3:3 (ohne Torhüter). 59. (58:25) Meunier (Fedulow, Mercier) 4:3. 60. (59:43) Vigier (Olivier Keller) 5:3 (ins leere Tor). -- Strafen: 9mal 2 plus 10 Minuten (Schilt) gegen Genève-Servette, 9mal 2 Minuten gegen Fribourg. -- PostFinance-Topskorer: Aubin; Sprunger.

Genève-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Law, Aubin, Savary; Vigier, Meunier, Fedulow; Florian Conz, Trachsler, Déruns; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet; Spicher.

Fribourg: Caron; Heins, Seydoux; Snell, Reist; Birbaum, Ngoy; Marquis, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Chouinard, Rizzello; Sprunger, Andrej Bykow, Benny Plüss; Mäkiaho, Montandon, Deny Bärtschi; Lauper, Bielmann, Sandro Abplanalp.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Kolnik (gesperrt) und Cadieux (verletzt), Fribourg ohne Geoffrey Vauclair (verletzt), Botter (gesperrt), Laaksonen und Seliwanow (beide überzählige Ausländer). -- Powerplay-Ausbeute: Genève-Servette 3/7; Fribourg 1/7.

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Halbfinal Spiel 1, HC Davos : ZSC Lions

Der HC Davos legt vor!
Der HC Davos gewinnt Spiel 1 der Playoff-Halbfinals gegen die ZSC Lions 3:2, und geht in der best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Führung. Peter Guggisbergs drittes Playoff Tor 189 Sekunden vor Schluss trug dem HC Davos den verdienten Sieg ein.

Josef Marha freut sich über das 3:2 für Davos.

Josef Marha freut sich über das 3:2 für Davos.

Der Emmentaler erwischte den zuvor tadellosen ZSC-Goalie Ari Sulander aus spitzem Winkel zwischen den Beinen. Die ZSC Lions hatten leichtfertig eine 2:0 Führung verspielt. Adrian Wichser und Jan Alston trafen, ehe die Zürcher unerklärlich passiv wurden, und nach dem 2:0 während über 17 Minuten nie auf das gegnerische Tor schossen.

Alexandre Daigle und Dario Bürgler glichen für den HCD um Spielhälfte innerhalb von 83 Sekunden aus. Danach übernahm der Meister das Diktakt und wurde dafür in der Schlussphase mit etwas Glück belohnt.

Davos - ZSC Lions 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Vaillant-Arena. -- 6074 Zuschauer. -- SR Mandioni, Wehrli/Wirth. -- Tore: 12. Adrian Wichser (Gardner) 0:1. 28. Alston (Forster) 0:2. 30. Daigle (Leblanc, Niinimaa) 1:2. 31. Bürgler (Taticek, Helfenstein) 2:2. 57. Guggisberg (Ambühl, Marha) 3:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; Adrian Wichser.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Winkler, Jan von Arx; Furrer, Müller; Crameri, Blatter; Guggisberg, Reto von Arx, Daigle; Helfenstein, Marha, Ambühl; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Leblanc, Taticek, Bürgler.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Monnet, Johner; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Lukas Grauwiler, Murovic.

Bemerkungen: Davos ohne Riesen (verletzt), Maneluk und Stoop (beide überzählig), ZSC Lions ohne Pittis, Streit (beide verletzt) und Pavlikovsky (überzählig). -- 55. Pfostenschuss Marc Wieser. -- 59. Timeout ZSC Lions. -- ZSC Lions von 59:13 bis 59:35 und ab 59:50 ohne Goalie. -- Powerplay-Ausbeute: Davos 0/5; ZSC Lions 0/4.

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