Playoff ¼ Finalspiele im Überblick!
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Runde 7 der ¼ Finalspiele 2007/08!

Runde 6 der ¼ Finalspiele 2007/08!

Runde 5 der ¼ Finalspiele 2007/08!

Runde 4 der ¼ Finalspiele 2007/08!

Runde 3 der ¼ Finalspiele 2007/08!

Runde 2 der ¼ Finalspiele 2007/08!

Runde 1 der ¼ Finalspiele 2007/08!

 

Alle ¼ Finalspiele im Detail analog den Spieldaten!

Donnerstag, 13.März 2008!

Spiel 7, EV Zug : HC Davos

Davos gelang das Playoff-Comeback!
Dem HC Davos ist das spektakuläre Playoff-Comeback gelungen. Der Meister beendete in Zug mit einem 4:0 im Entscheidungsspiel die Viertelfinal-Serie mit 4:3 Siegen. Davos empfängt damit ab Samstag zum Halbfinal-Auftakt die ZSC Lions.

Der Davoser Goalie Leonardo Genoni realisierte seinen sechsten Saison- und gleichzeitig NLA- Shutout.

Der Davoser Goalie Leonardo Genoni realisierte seinen sechsten Saison- und gleichzeitig NLA- Shutout.

Davos-Goalie Leonardo Genoni realisierte bereits seinen sechsten Saison- und gleichzeitig NLA-Shutout. Der 20-Jährige parierte 32 Schüsse. Zweiter Bündner Matchwinner war Doppeltorschütze Robin Leblanc, der das 1:0 in der 6. Minute bei angezeigter Strafe erzielte. Das 3:0 und damit das zehnte Saisongoal des letztjährigen Meistertorschützen im Finish des Mitteldrittels bedeutete die Vorentscheidung.

Dazwischen hatte Andreas Furrer in einem Davoser Powerplay für das 2:0 gesorgt. Jener Treffer war vom früheren Zuger Dario Bürgler eingeleitet worden. Den Schlusspunkt setzte schliesslich Sandro Rizzi mit dem 4:0 in der vorletzten Minute.

Zu den beiden Treffern von Leblanc leistete Andres Ambühl wertvolle Vorabeit; beim ersten Tor holte der ungemein vife Nationalstürmer nicht zum einzigen Mal an diesem Abend die Überzahl-Gelegenheit heraus, während er zum zweiten Treffer den mustergültigen Pass gab.

Eine überzeugende Leistung bei Davos bot im lange Zeit hochklassigen Entscheidungsspiel das ungeschlagen gebliebene Goalie-Talent Leonardo Genoni. Genoni behielt im offenen Schlagabtausch im Startdrittel stets die Übersicht und war seinem Team ein guter Rückhalt. Genoni sorgte dafür, dass Davos zu Beginn des Mitteldrittels (6:0 Zuger Torschüsse) nicht den Ausgleich zum 1:1 kassierte.

Der HCD schaffte damit als drittes (Viertelfinal-)Team in der dritten aufeinanderfolgenden Saison das Weiterkommen nach einem 0:3-Rückstand in der Serie. Vor den Bündnern gelang dies bislang Lugano (2006 gegen Ambri) sowie Zug (im Vorjahr gegen Rapperswil). Davos bleibt zudem in Entscheidungsspielen weiterhin makellos. In der Herti realisierten die Bündner den fünften Sieg in einer «Playoff-Belle».

Zug - Davos 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)

Herti. - 7680 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber, Simmen/Sommer. - Tore: 6. Leblanc (Ambühl/Strafe angezeigt) 0:1. 25. Andreas Furrer (Bürgler, Helfenstein/Ausschluss Christen) 0:2. 39. Leblanc (Ambühl) 0:3. 59. Rizzi (Helfenstein, Crameri/Ausschluss Green) 0:4. - Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: McTavish; Reto von Arx.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Diaz, Back; Kress, Maurer; Bucher; Christen, Green, McTavish; Di Pietro, Fischer, Fabian Schnyder; Walser, Steinmann, Petrovicky; Casutt, Oppliger, Trevor Meier.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Winkler, Jan von Arx; Andreas Furrer, Pascal Müller; Blatter, Crameri; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Dino Wieser, Rizzi, Leblanc; Helfenstein, Taticek, Bürgler.

Bemerkungen: Zug ohne Duri Camichel und Sutter (beide verletzt), Davos ohne Maneluk (überzähliger Ausländer). - Pfostenschüsse: Riesen (27.), Marha (36.).

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Dienstag, 11.März 2008!

Spiel 6, HC Fribourg-Gottéron : SC Bern

Fribourg schaffte Sensation!
Fribourg hat die grosse Sensation geschafft. Gottéron gewann in den Playoff-Viertelfinals gegen Qualifikationssieger Bern auch Spiel 6 in der Verlängerung und entschied die Best-of-7-Serie mit 4:2 für sich.

Sebastien Caron verteidigt das Tor gegen Berns lauernden Simon Gamache.

Sebastien Caron verteidigt das Tor gegen Berns lauernden Simon Gamache.

Ausgerechnet der ehemalige Berner Gil Montandon besiegelte in der 69. Minute die Berner Hoffnungen und schoss Freiburg in den kollektiven Freudentaumel. Das Tor fiel wie alle Treffer an diesem Abend im Powerplay.

Christian Dubé hatte nach einem Foul an Philippe Seydoux vier Strafminuten kassiert. Es war beim vierten Sieg zum vierten Mal, dass Fribourg den SCB in der Overtime bezwang.

Für Bern hatte die Partie gut begonnen. Der SCB ging im ersten Drittel mit zwei Powerplay-Treffern innerhalb von 51 Sekunden durch Ramzi Abid und Ivo Rüthemann 2:0 in Führung. Danach wurden den Bernern die zahlreichen Strafen zum Verhängnis.

Innerhalb von sieben Minuten die Wende

Toni Mäkiaho in doppelter, Antonio Rizzello mit seinem bereits dritten Playoff-Tor in einfacher und Shawn Heins wieder in doppelter Überzahl sorgten innerhalb von gut sieben Minuten für die Wende.

Die Führung zu diesem Zeitpunkt im mit 7115 Zuschauern erneut ausverkauften «Hexenkessel» St-Léonard war nicht unverdient. Erstmals hielten die Freiburger in dieser Serie auch spielerisch mit und verliessen sich nicht nur auf ihre gesicherte Defensive und das Kontern.

Berner Offense unter den Erwartungen

Gottéron tauchte gar öfters gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf als die hochgelobte Berner Offensive. Trotz vier ausländischen Stürmern -- der norwegische Verteidiger Tommy Jakobsen hatte sich beim Einspielen verletzt -- erreichte die hochgelobte Berner Offensive erneut nicht ihr gewohntes Rendement.

Den 3:2-Vorsprung verteidigte Fribourg unter der Regie von Abwehrchef Shawn Heins lange Zeit mit Erfolg. Erst knapp drei Minuten vor dem Ende traf Ivo Rüthemann zum 3:3 -- auch der sechste Treffer dieser Partie fiel im Powerplay.

Caron liess sich dabei zwischen den Schonern erwischen. Bereits beim 1:0 hatte der ansonst erneut sichere kanadische Rückhalt nicht gut ausgesehen, als er bei einem «Ausflug» die Scheibe nicht rechtzeitig erwischte.

Fribourg - Bern 4:3 (1:2, 2:0, 0:1, 1:0) n.V.<
St-Léonard. -- 7115 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Stalder, Wehrli/Wirth. -- Tore: 14. (13:06) Abid (Dubé/Ausschluss Heins) 0:1. 14. (13:57) Rüthemann (Bordeleau, Dubé/Ausschluss Reist) 0:2. 20. (19:37) Mäkiaho (Benny Plüss, Seydoux/Ausschlüsse Dubé, Thomas Ziegler) 1:2. 22. Rizzello (Neuenschwander/Ausschluss Thomas Ziegler) 2:2. 27. Heins (Seydoux/Ausschlüsse Dubé, Steinegger) 3:2. 58. Rüthemann (Bordeleau/Ausschluss Chouinard) 3:3. 69. Montandon (Mäkiaho, Benny Plüss/Ausschluss Dubé) 4:3. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg; 10mal 2 Minuten gegen Bern. -- PostFinance-Topskorer: Benny Plüss; Dubé.

Fribourg: Caron; Snell, Reist; Heins, Birbaum; Seydoux, Ngoy; Marquis; Neuenschwander, Chouinard, Rizzello; Mäkiaho, Montandon, Benny Plüss; Lauper, Deny Bärtschi, Sandro Abplanalp.

Bern: Bührer; Beat Gerber, Steinegger; Jobin, Marc Leuenberger; Josi, Kobach; Rytz; Patrik Bärtschi, Thomas Ziegler, Reichert; Gamache, Dubé, Rüthemann; Abid, Bordeleau, Berglund; Raffainer, Chatelain, Daniel Meier; Pascal Berger.

Bemerkungen: Fribourg ohne Sprunger, Botter (beide gesperrt), Bykow, Geoffrey Vauclair (beide verletzt), Seliwanow und Laaksonen (beide überzählige Ausländer); Bern ohne Jakobsen, Mowers, Dempsey, Philippe Furrer (alle verletzt). -- Timeouts: Fribourg (13:57); Bern (59:10).

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Spiel 6, HC Davos : EV Zug

Riesen erzwingt auch noch Spiel 7!
Der HC Davos erkämpfte sich mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung ein Entscheidungsspiel am Donnerstag in Zug. Michel Riesen entschied wie bereits in Spiel 5 die Partie in der Nachspielzeit. Diesmal traf er in der 65. Minute und damit sechs Minuten schneller als bei seinem letzten Gamewinner.

Michel Riesen freut sich über den Siegtreffer zum 2:1, Lars Weibel geschlagen.

Michel Riesen freut sich über den Siegtreffer zum 2:1, Lars Weibel geschlagen.

Gold wert: Wieder entschied Michel Riesen das Spiel in der Nachspielzeit.

Gold wert: Wieder entschied Michel Riesen das Spiel in der Nachspielzeit.

Die Nummer 79 des HC Davos profitierte von einem Fehler von EVZ-Verteidiger Barry Richter. Riesen zog davon und bezwang Zug-Goalie Lars Weibel mit einem Slapshot auf der Stockhand-Seite. Davos glich damit die Serie nach einem 0:3-Rückstand noch zum 3:3 aus.

Auch bei den Verlängerungen steht es damit 2:2 unentschieden in dieser Serie. Die Davoser verdienten sich den dritten Sieg in Serie völlig. Sie waren sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Overtime die deutlich dominierende Mannschaft.

Josef Marha erzwang in der 56. Minute mit einem von Zug-Verteidiger René Back abgelenkten Slapshot die Verlängerung für den HCD. Marha selbst hatte in der 47. Minute noch die bis dahin beste Ausgleichsmöglichkeit vergeben.

Der EVZ-Verteidiger Back gab dem Torschuss von Marha nicht nur die entscheidende Richtungsänderung zum Ausgleich. Er verpasste mit zwei Schüssen an die Torumrandung auch einen eigenen Torerfolg knapp.

Entgegen dem Spielverlauf die Führung

Völlig entgegen dem Spielverlauf war Zug im Startdrittel mit einem Shorthander durch Patrick Fischer in Führung (18.) gegangen. Die Gäste nutzten einen Ausrutscher von HCD-Stürmer Peter Guggisberg in der neutralen Zone eiskalt aus.

Patrick Fischer krönte den Hochgeschwindigkeits-Konter im zweiten Anlauf mit Nachstochern gegen den Davoser Keeper Leonardo Genoni. Es war Fischers Saisontreffer Nummer 13 (Nummer 2 in Unterzahl) im 38. Saisonspiel für den EVZ.

Davos - Zug 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) n.V.
Vaillant-Arena. -- 5719 Zuschauer. -- SR Reiber, Simmen/Sommer. -- Tore: 18. Fischer (Richter, Di Pietro/Ausschluss Green!) 0:1. 54. Marha (Taticek/Ausschluss Green) 1:1(Eigentor Back). 65. (64:49) Riesen 2:1. -- Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Davos, 9mal 2 Minuten gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; McTavish.

Davos: Genoni; Gianola, Blatter; Winkler, Jan von Arx; Furrer, Müller; Crameri; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Helfenstein, Taticek, Maneluk; Leblanc.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Back, Diaz; Kress, Maurer; Christen, Green, McTavish; Di Pietro, Fischer, Fabian Schnyder; Walser, Steinmann, Ronald Petrovicky; Casutt, Oppliger, Trevor Meier.

Bemerkungen: Davos ohne Niinimaa (gesperrt) und Stoop und Bürgler (beide überzählig), Zug ohne Duri Camichel und Sutter (beide verletzt). -- 400. NLA-Spiel von Paul Di Pietro. -- 25. Lattenschuss Back. -- 58. Pfostenschuss Back.

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Samstag, 07.März 2008!

Spiel 5, SC Bern : HC Fribourg-Gottéron

Erneute Overtime-Niederlage für Bern!
Dem SC Bern droht das vorzeitige Playoff-Out. Der Qualifikationssieger verlor auch die dritte Verlängerung der Viertelfinal-Serie gegen Gottéron (1:2) und muss am Dienstag in Freiburg zwingend gewinnen.

Fribourgs Sebastien Caron glänzte mit 31 Paraden.

Fribourgs Sebastien Caron glänzte mit 31 Paraden.

Antonio Rizzello versetzte dem SCB nach 306 Sekunden der Overtime den Knockout. Der 23-jährige Stürmer erzielte mit seinem zweiten Playoff-Treffer das 2:1. Der dritte Erfolg der Freiburger nach jenen in der Verlängerung im St-Léonard (2:1, 3:2) war nicht gestohlen. Das Team von Serge Pelletier hatte den besseren Torhüter (Sébastien Caron mit 31 Paraden) und die aufmerksameren Feldspieler in seinen Reihen.

Bereits nach 111 Sekunden hatte Marc Chouinard die «Dragons» 1:0 in Führung gebracht, als er einen abgelenkten Schuss nur noch einzuschieben brauchte. Nach 24 Minuten gelang dem SCB durch Thomas Ziegler der Ausgleich. Im zweiten Drittel erhöhte der Titelkandidat die Kadenz weiter und hatte dennoch Glück, nicht erneut in Rückstand zu geraten. Michael Ngoy konnte seinen herrlichen Sololauf (31.) nicht krönen, in der 35. vergab auch Toni Mäkiaho.

Fribourg überstand im letzten Drittel weitere heikle Phasen: Christian Dubé (47.) und Patrik Bärtschi (55.) hätten ihre Chancen zwingend verwerten müssen.

Bern - Fribourg 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.V

PostFinance-Arena. -- 16'789 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Stalder, Wehrli/Wirth. -- Tore: 2. Chouinard (Birbaum, Heins) 0:1. 24. Ziegler (Jakobsen) 1:1. 66. (65:06) Rizzello (Neuenschwander) 1:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg. -- PostFinance-Topskorer: Dubé; Plüss.

Bern: Bührer; Gerber, Steinegger; Jobin, Jakobsen; Kobach, Josi; Leuenberger; Pascal Berger, Ziegler, Reichert; Patrik Bärtschi, Dubé, Rüthemann; Gamache, Bordeleau, Berglund; Raffainer, Chatelain, Meier.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Seydoux, Ngoy; Snell, Reist; Marc Abplanalp, Marquis; Neuenschwander, Chouinard, Rizzello; Mäkiaho, Montandon, Plüss; Lauper, Deny Bärtschi, Sandro Abplanalp; Sassi, Bielmann, Genazzi.

Bemerkungen: Bern ohne Philippe Furrer (verletzt), Abid, Dempsey und Mowers (alle überzählig), Fribourg ohne Andrej Bykow, Vauclair (beide verletzt), Sprunger, Botter (beide gesperrt), Laaksonen und Seliwanow (beide überzählig). -- Timeouts: 4. Bern, 16. Fribourg -- Pfosten-/Lattenschüsse: 13. Seydoux, 14. Snell.

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Spiel 5, HC Servette-Genève : SC Rapperswil/Jona Lakers

Genfer zum zweiten Mal im Halbfinal!
Für die Rapperswil-Jona Lakers nahm die Saison vor 6607 Zuschauern in der Les-Vernets-Halle das erwartete Ende. Die Lakers gingen zwar durch einen Shorthander von Niklas Nordgren nochmals in Führung, unterlagen Servette am Ende aber 2:4 (1:1, 0:2, 1:1).

Kirby Law traf ins leere Tor.

Kirby Law traf ins leere Tor.

Nicht die Schlüsselspieler führten den HC Genève-Servette zum zweiten Mal nach 2004 in die Halbfinals. Timothy Spicher, der 13. Stürmer, glich bloss 59 Sekunden nach Rapperswils Führungstor in Überzahl schon wieder aus.

Und Jérôme Bonnet aus dem vierten Sturm brachte Servette nach 25 Minuten und einem Tohuwabohu vor Goalie Marco Streit in Führung. Verteidiger John Gobbi besorgte fünf Minuten später per Slapshot für die Vorentscheidung. Im Finish kamen die Lakers durch das zweite Goal von Nordgren nochmals heran; sieben Sekunden vor Schluss realisierte aber Kirby Law ins leere Gehäuse das 4:2.

Die Rapperswil-Jona Lakers vergeigten die Serie nicht in Spiel 5. Die St. Galler hätten auswärts Spiel 1 gewinnen müssen, in dem sie bis kurz vor Schluss führten und im Penaltyschiessen verloren. Ab dem dritten Spiel (6:0 für Servette) kontrollierten die Genfer die Serie. Vor allem physisch dominierte Servette die Lakers.

Genève-Servette - Rapperswil-Jona 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)

Les Vernets. -- 6607 Zuschauer. -- SR Prugger, Mauron/Rebillard. -- Tore: 10. (9:32) Nordgren (Roest/Ausschluss Micheli!) 0:1. 11. (10:31) Spicher (Augsburger/Ausschluss Micheli) 1:1. 26. Jérôme Bonnet 2:1. 31. Gobbi (Meunier, Law) 3:1. Nordgren (Roest, Micheli) 3:2. 60. (59:07) Law (Trachsler) 4:2 (ins leere Tor). -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 plus 10 Minuten (Nordgren) gegen Rapperswil-Jona. -- PostFinance-Topskorer: Aubin; Roest.

Genève-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Law, Aubin, Savary; Vigier, Meunier, Fedulow; Cadieux, Trachsler, Déruns; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet; Spicher.

Rapperswil-Jona: Marco Streit; Geyer, Patrick Fischer II; Sven Berger, Guyaz; Schefer, Voisard; Gmür; Czerkawski, Oliver Kamber, Hürlimann; Nordgren, Roest, Sirén; Sleigher, Burkhalter, Reuille; Steiner, Bütler, Micheli; Samuel Friedli.

Bemerkungen: Genève-Servette gegen Kolnik (gesperrt) und Conz (verletzt), Rapperswil-Jona ohne Schrepfer (gesperrt) und Koivisto (überzählig). -- Timeout Rapperswil (58:09).

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Spiel 5, Kloten Flyers : ZSC Lions

ZSC Lions in den Playoff-Halbfinals!
Die ZSC Lions stehen zum ersten Mal seit 2005 und zum achten Mal insgesamt in den Playoff-Halbfinals. Die Stadtzürcher beendeten die Viertelfinal-Derby-Serie mit einem 3:2 in Kloten und damit mit 4:1 Siegen.

Lions Witali Lachmatow war der Nutzniesser.

Lions Witali Lachmatow war der Nutzniesser.
Peter Sejna sorgte gegen Ende des Mitteldrittels für die Vorentscheidung. Der Slowake nutzte eine Kontermöglichkeit kaltblütig zum 3:1 aus.

Kloten-Goalie Ronnie Rüeger zeigte zwar in Spiel 5 eine gute Leistung, zog aber dennoch ein wenig das Pech an. Der Nationalkeeper verschätzte sich beim ersten Gegentreffer bei einem Bandenabpraller, als er sein Tor verliess. Witali Lachmatow war der Nutzniesser. Er brauchte die Scheibe nur noch backhand einzuschieben. Beim 2:1 durch Jan Alston verschuldete Rüeger die Bankstrafe, die zum Überzahltor führte.

Die Lions verkrafteten dagegen auch den Ausfall des ehemaligen Kloten-Kanadiers Domenico Pittis nach dem Startdrittel problemlos. Pittis schied mit einer Gehirnerschütterung aus.

Kloten - ZSC Lions 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)

Hallenstadion. -- 7561 Zuschauer (ausverkauft/Saisonrekord). -- SR Kurmann, Arm/Küng. -- Tore: 7. Lachmatow (Krutow) 0:1. 8. Rintanen (Liniger, Rothen/Ausschluss Murovic, Suchy) 1:1. 28. Alston (Suchy, Daniel Schnyder/Ausschluss Cormier) 1:2. 39. Sejna (Gardner) 1:3. 54. Liniger (Cormier) 2:3 (Eigentor Seger). -- Strafen: Je 4mal 2 Minuten. -- PostFinance-Topskorer: Rintanen; Adrian Wichser.

Kloten: Rüeger; Welti, Schulthess; Hamr, Grossmann; Alavaara, von Gunten; Fabian Stephan; Wick, Liniger, Stancescu; Rintanen, Cormier, Rothen; Sven Lindemann, Jenni, Bühler; Suri, Kellenberger, Brunner.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Forster, Seger; Stoffel, Daniel Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna;Monnet, Pittis, Alston; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Grauwiler, Murovic; Kim Lindemann.

Bemerkungen: Kloten ohne Bodenmann (verletzt), Romano Lemm (gesperrt) und Rullier (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Flavio Streit (verletzt), Johner und Pavlikovsky (überzählige Ausländer). -- Beginn des 2. Drittels wegen zusätzlicher Eisreinigung um rund 20 Minuten verzögert. -- Pittis im ersten Drittel mit Hirnerschütterung ausgeschieden. -- Kloten ab 59:10 ohne Torhüter. -- 59:29 Timeout Kloten.

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Spiel 5, EV Zug : HC Davos

Davos gibt noch nicht auf!
Der HC Davos wollte die Meisterkrone noch nicht abgeben: Die Bündner setzten sich in der ausverkauften Herti-Halle mit 3:2 nach Verlängerung durch und verkürzten in der Serie auf 2:3. Die Innerschweizer liessen für einmal zu viele Chancen aus.

Jubel bei den Davosern Benjamin Winkler und Alexandre Daigle.

Jubel bei den Davosern Benjamin Winkler und Alexandre Daigle.

Nachdem der EV Zug die ersten zehn Minuten der Verlängerung mehrheitlich überlegen gestaltet hatte, entsprang der Davoser Siegestreffer einer Koproduktion zweier ehemaliger NHL-Erstrundendrafts.

Der an diesem Abend überragende Alexandre Daigle fuhr ins EVZ-Drittel und spielte einen perfekt getimten Querpass auf Michel Riesen, den die Nummer 79 kaltblütig vollstreckte. Für Davos war es der erste Overtime-Sieg der Serie nach zuvor zwei Niederlagen, sämtliche fünf Partien endeten mit nur einem Treffer Unterschied.

Im Schlussabschnitt der regulären Spielzeit wogte das Spielgeschehen wie so oft in dieser Serie hin und her, beide Teams hatten nach dem 2:2 durch Alexandre Daigle (49.) Chancen zum K.o.

Bei einem EVZ-Hochgeschwindigkeits-Powerplay fünf Minuten vor Schluss mussten die Fans der Innerschweizer den Torjubel rund ein halbes Dutzend Mal auf den Lippen zerdrücken, vor dem diesmal sehr starken Leonardo Genoni brannte es praktisch im 10-Sekunden-Takt lichterloh, der die Serie vielleicht entscheidende Treffer wurde mehrmals hauchdünn verpasst. In der 60. Minute verpasste dann Alexandre Daigle nur knapp seinen persönlichen Hattrick.

Zug - Davos 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) n.V

Herti. -- 6780 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Reiber, Simmen/Sommer. -- Tore: 8. Daigle (Leblanc, Riesen/Ausschluss Sutter) 0:1. 10. Oppliger (Richter, McTavish/Ausschluss Maneluk) 1:1. 25. Fischer (Di Pietro, Diaz/Ausschluss Bürgler) 2:1. 49. Daigle (Reto von Arx) 2:2. 71. (70:20) Riesen (Daigle, Gianola) 2:3. -- Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Zug, 10mal 2 plus 10 Minuten (Maneluk) gegen Davos. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Reto von Arx.

Zug: Weibel; Diaz, Back; Kress, Sutter; Richter, Maurer; Christen, Di Pietro, McTavish; Casutt, Fischer, Fabian Schnyder; Petrovicky, Oppliger, Trevor Meier; Walser, Steinmann, Bucher; Trunz.

Davos: Genoni; Gianola, Blatter; Jan von Arx, Winkler; Andreas Furrer, Pascal Müller; Crameri; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Taticek; Leblanc, Rizzi, Dino Wieser; Bürgler, Ambühl, Maneluk; Helfenstein.

Bemerkungen: Zug ohne Duri Camichel, Dominic Meier (beide verletzt) und Green (gesperrt), Davos ohne Niinimaa (gesperrt). Sutter nach Check gegen den Kopf ausgeschieden (10.). -- Pfostenschuss Leblanc (8.).

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Donnerstag, 06.März 2008!

Spiel 4, HC Fribourg-Gottéron : SC Bern

Ngoys Schuss ins Freiburger Overtime-Glück!
Fribourg hat sich im Viertelfinal-Duell mit Bern den Ausgleich erkämpft. In der 6. Minute der Verlängerung traf Verteidiger Michael Ngoy mit einem abgefälschten Schuss zum umjubelten 3:2-Sieg.

Berns Christian Berglund kracht ins Fribourger Tor.

Berns Christian Berglund kracht ins Fribourger Tor.

Zweimal führte der SCB in der atmosphärisch aufgeheizten St-Léonard-Halle und doch entglitten dem Dominator der «Regular Season» die Vorteile abermals in der Overtime. Dass Dubé den Schuss Ngoys unhaltbar ablenkte, wird den Ärger der Berner nicht mindern.

Die Chance zur einer weniger heiklen Fortsetzung dieser Serie hatte sich Bern im letzten Drittel geboten, als sich Gottéron während 90 Sekunden in doppelter Unterzahl gegen die Niederlage stemmen musste. Doch Sébastien Caron, der brillante Freiburger Keeper, verlor die Übersicht im Berner Stossverkehr nie und euphorisierte das Gros der 7115 Zuschauer. Er stand mehrfach im Brennpunkt.

Fribourg beschäftigte den Favoriten ohne Ausnahme und vor allem ohne jeglichen Respekt. Obschon die Westschweizer neben Botter erneut auf Julien Sprunger, ihre gesperrte Schlüssel- und Identifikationsfigur, verzichten mussten, bedrängten sie den SCB mit unerhörter Wucht. Berns Coach John van Boxmeer tobte angesichts der Probleme gegen die Nummer 8 der Qualifikation zeitweise mit hochrotem Kopf.

Vom ersten Rückstand -- Dubé fälschte einen Schuss Kobachs unhaltbar ab -- liess sich Fribourg kaum beeindrucken. Praktisch im Gegenzug glich Gottéron in Überzahl aus. Gil Montandon setzte nach einem Pfostenschuss blitzschnell nach. Und auch dem 1:2 von Patrik Bärtschi liessen sich die Einheimischen nicht abschütteln. In der 43. glich Antonio Rizzello unbedrängt abermals aus.

Fribourg - Bern 3:2 (0:0, 1:2, 1:0, 1:0) n.V.

St-Léonard. -- 7115 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Kurmann, Simmen/Sommer. -- Tore: 21. Dubé (Kobach, Rüthemann) 0:1. 22. Montandon (Plüss, Mäkiaho/Ausschluss Bordeleau) 1:1. 40. (39:11) Patrik Bärtschi (Dubé) 1:2. 43. Rizzello (Heins, Chouinard) 2:2. 66. Ngoy (Chouinard, Rizzello) 3:2. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg, 6mal 2 plus 10 Minuten (Abid) gegen Bern. -- PostFinance-Topskorer: Plüss; Dubé.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Reist, Snell; Ngoy, Seydoux; Marquis, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Chouinard, Rizzello; Mäkiaho, Montandon, Plüss; Lauper, Deny Bärtschi, Sandro Abplanalp; Sassi, Bielmann, Genazzi.

Bern: Bührer; Jobin, Leuenberger; Josi, Kobach; Gerber, Steinegger; Jakobsen, Rytz; Patrik Bärtschi, Dubé, Rüthemann; Abid, Bordeleau, Berglund; Raffainer, Chatelain, Berger; Meier, Ziegler, Reichert.

Bemerkungen: Fribourg ohne Andrej Bykow, Vauclair (beide verletzt), Sprunger, Botter (beide gesperrt), Laaksonen, Seliwanow (beide überzählig), Bern ohne Philippe Furrer (verletzt), Gamache (gesperrt), Dempsey, Mowers (beide überzählig). 6. Kurmann musste sich wegen einer Gesichtsverletzung minutenlang behandeln lassen. Mäkiaho von der 7. bis 16. wegen Handverletzung out. 22. Pfostenschuss von Fribourg. 52. Timeout von Bern.

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Spiel 4, SC Rapperswil/Jona Lakers : HC Servette-Genève

Genf-Servette mit Break!
Der Qualifikations-Zweite Genf-Servette hat in der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Rapperswil-Jona das erste Break geschafft. Nach dem 3:1 im vierten Spiel steht das Team von Chris McSorley in der Best-of-7-Serie einen Sieg vor der zweiten Halbfinal-Qualifikation der Vereinsgeschichte.

Lakers Torhüter Marco Streit und Patrick Fischer.

Lakers Torhüter Marco Streit und Patrick Fischer.

Der Erfolg der Genfer, die erneute ohne ihre Topskorer Serge Aubin (verletzt) und Juraj Kolnik (für fünf Partien gesperrt) antreten mussten, ging absolut in Ordnung. Servette war wie bereits am vergangenen Montag siegeshungriger und markierte deutlich mehr Präsenz in den Zweikämpfen.

Allerdings brauchten die Gäste eine 5:3-Überzahlsituation, um das Chancenplus in eine 1:0-Führung umzumünzen. Für die Genfer Tore waren Meunier, Rivera und Déruns besorgt. Für Rapperswil traf Czerkawski zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer.

Rapperswil-Jona - Genève-Servette 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)

Diners Club Arena. -- 5207 Zuschauer. -- SR Reiber, Wehrli/Wirth. -- Tore: 24. Meunier (Goran Bezina/Ausschlüsse Micheli, Oliver Kamber) 0:1. 27. Rivera (Fedulow) 0:2. 32. Czerkawski (Burkhalter, Oliver Kamber/Ausschluss Mercier) 1:2. 43. Déruns (Cadieux) 1:3. -- Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Patrick Fischer II) gegen Rapperswil-Jona, 9mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Roest; Law.

Rapperswil-Jona: Marco Streit; Geyer, Voisard; Koivisto, Patrick Fischer II; Guyaz, Berger; Schefer; Reuille, Bütler, Micheli; Czerkawski, Oliver Kamber, Burkhalter; Nordgren, Roest, Sirén; Steiner.

Genève-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Cadieux, Trachsler, Déruns; Rivera, Vigier, Fedulow; Law, Meunier, Savary; Kast, Augsburger, Jérome Bonnet.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Hürlimann (verletzt), Schrepfer (gesperrt) und Sleigher (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Aubin, Conz (beide verletzt) und Kolnik (gesperrt).

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Spiel 4, ZSC Lions : Kloten Flyers

Rüeger und Cormier als Matchwinner!
Dank Goalie Ronnie Rüeger und dem zweimal erfolgreichen Derek Cormier hat Kloten das Saisonende in der Playoff-Viertelfinal-Serie zumindest vertagen können. Die Flyers gewannen im Hallenstadion mit 2:1 nach Penalties. Die Serie steht damit noch 3:1 für die ZSC Lions.

ZSC Trainer Harold Kreis vefolgt das Spiel.

ZSC Trainer Harold Kreis vefolgt das Spiel.

Als einziger erfolgreicher Penaltyschütze war zudem der Kanadier Derek Cormier für die Kloten Flyers erfolgreich, der im Finish des Mitteldrittels bereits den 1:1-Ausgleich erzielt hatte. Goalie Ronnie Rüeger wehrte in den 80 Spielminuten bis zum Penaltyschiessen 43 von 44 Schüssen auf sein Tor ab.

Ende der regulären Spielzeit und zu Beginn der Verlängerung hatten die ZSC Lions dem 2:1 und damit ihrem achten Playoff-Halbfinal-Einzug näher gestanden. Alexej Krutow, der die Lions mit dem vierten NLA-Tor in der 10. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte, verpasste seine erste NLA-Doublette, als er aus kurzer Distanz an Rüeger scheiterte. Auch gegen Krutows Teamkollege, Ryan Gardner (56.), blieb Nationalgoalie Rüeger anschliessend unüberwindbar.

Im Mitteldrittel hatte zudem der ZSC-Kanadier Domenico Pittis den Team-Gedanken übertrieben ausgelegt, als er in der 36. Minute bei einem Konterstoss den (abgefangenen) Pass zu Gardner dem aussichtsreicheren Abschluss aus kurzer Distanz vorzog. Es wäre das wohl sichere 2:0 und damit die vorzeitige Entscheidung zu Gunsten der Lions gewesen. Stattdessen gelang den Kloten Flyers zwei Minuten später durch Derek Cormier der 1:1-Ausgleich.

ZSC Lions - Kloten Flyers 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0) n.P.

Hallenstadion. -- 10'025 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Mandioni, Mauron/Rebillard. -- Tore: 10. Krutow (Lachmatow) 1:0. 38. Cormier 1:1. -- Penaltyschiessen: Cormier 0:1, Alston -; von Gunten -, Monnet -; Rintanen -, Sejna. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers. -- PostFinance-Topskorer: Adrian Wichser; Rintanen.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Daniel Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Krutow, Gloor, Lachmatow; Alston, Pittis, Monnet; Bastl, Grauwiler, Murovic.

Kloten Flyers: Rüeger; Alavaara, von Gunten; Welti, Schulthess; Hamr, Grossmann; Sven Lindemann, Liniger, Stancescu; Bühler, Jenni, Brunner; Rintanen, Cormier, Rothen; Kellenberger, Suri.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Flavio Streit (verletzt), Pavlikovsky und Johner (überzählige Ausländer), Kloten ohne Wick (krank), Rullier (überzähliger Ausländer), Romano Lemm (gesperrt), Bodenmann, Hofer und Guignard (alle verletzt).

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Spiel 4, HC Davos : EV Zug

HCD-Zittersieg nach klarer Führung!
Der HC Davos scheidet nicht als erster Meister im darauffolgenden Jahr mit einem 0:4 aus den Playoff-Viertelfinals aus. Die Bündner besiegten den EV Zug in einem verrückten Spiel 7:6 und landeten damit den ersten Pflichtsieg.

Zugs Dale McTavish gegen Davos' Torhüter Leonardo Genoni.

Zugs Dale McTavish gegen Davos' Torhüter Leonardo Genoni.

Davos führte 4:0, 6:2 und 7:4, musste aber bis in die letzte Sekunde um den ersten Sieg zittern. Die Zuger zeigten grosse Moral und kamen durch glückliche, aber erkämpfte Treffer von Dale McTavish und Patrick Fischer noch auf eine Länge heran. René Back und Barry Richter hatten dann sogar noch Chancen zum 7:7, ehe der HCD-Teil der nur noch 4842 Fans doch mindestens das Herauszögern des Saisonendes bejubeln konnte.

Wie laut es in der ersten Drittelspause in den Katakomben der Vaillant Arena wurde, ist nicht bekannt. Sowohl Sean Simpson als auch Arno Del Curto hätten aber allen Grund gehabt, die Wände erzittern zu lassen.

Der EVZ-Trainer, weil seine Spieler in defensiver Hinsicht gegenüber den ersten Partien nicht wiederzuerkennen und bis nach 14 Minuten durch Treffer von Mike Maneluk, Andres Ambühl, Michel Riesen und Petr Taticek schon 0:4 in Rückstand waren. Der HCD-Bandengeneral, weil seine Spieler in der Schlussphase des Abschnitts die Zuger zurück ins Spiel liessen.

Davos - Zug 7:6 (4:2, 2:1, 1:3)

Vaillant Arena. -- 4842 Zuschauer. -- SR Kunz, Arm/Küng. -- Tore: 3. Maneluk (Bürgler, Ambühl) 1:0. 10. (9:53) Ambühl (Maneluk) 2:0. 11. (10:31) Riesen 3:0. 14. Taticek (Guggisberg, Andreas Furrer/Ausschluss Green) 4:0. 20. (19:41) Richter (McTavish, Fischer/Ausschlüsse Marha, Gianola) 4:1. 20.(19:59) Trevor Meier (Back/Ausschluss Gianola) 4:2. 21. (20:52) Guggisberg (Daigle, Reto von Arx) 5:2. 24. Riesen (Reto von Arx, Jan von Arx/Ausschlüsse Back, Richter) 6:2. 38. Trevor Meier (Back, Fischer/Ausschluss Pascal Müller) 6:3. 43. Kress (Oppliger) 6:4. 47. Dino Wieser (Marc Wieser) 7:4. 49. McTavish (Ausschluss Gianola) 7:5. 55. Fischer (Di Pietro) 7:6. -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Davos, 11mal 2 Minuten gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Daigle; McTavish.

Davos: Genoni; Gianola, Blatter; Jan von Arx, Winkler; Pascal Müller, Andreas Furrer; Crameri; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Ambühl, Maneluk; Taticek, Marha, Guggisberg; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Leblanc.

Zug: Weibel; Diaz, Back, Maurer, Richter; Kress, Sutter; Christen, Green, McTavish; Di Pietro, Fischer, Fabian Schnyder; Casutt, Oppliger, Trevor Meier; Walser, Steinmann, Petrovicky.

Bemerkungen: Davos ohne Niinimaa (gesperrt), Zug ohne Duri Camichel und Dominic Meier (beide verletzt). -- Pfostenschuss Marha (33.), Maneluk (54./Latte); McTavish (51./Latte). -- Timeouts: Davos (53.); Zug (59:27)

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Montag, 03.März 2008!

Spiel 3, SC Bern : HC Fribourg-Gottéron

Gottéron ohne Topskorer Sprunger harmlos!
Qualifikationssieger Bern riss in der Serie gegen Fribourg die Führung wieder an sich. 48 Stunden nach der knappen 1:2-Niederlage in Freiburg (nach einer Führung bis 17 Sekunden vor Schluss) gewann der SCB das dritte Spiel der Serie souverän mit 5:1.

Bordeleau brachte die Berner in Führung.

Bordeleau brachte die Berner in Führung.

Der HC Fribourg-Gottéron agierte ohne seinen gesperrten Topskorer Julien Sprunger harmlos. Sprunger fehlte Gottéron mehr als der ebenfalls gesperrte Simon Gamache dem SC Bern. Die Gäste erspielten sich ohne die grosse Klasse und Genialität seines wichtigsten Akteurs kaum Torchancen. Das Ehrentor zum 1:3 gelang Caryl Neuenschwander erst elf Minuten vor Schluss.

Bern wirkte im zweiten Heimspiel nicht unantastbar. Die Berner begannen vorsichtig, nachdem am Samstag die letzten drei Freiburger Schüsse den Weg ins Netz gefunden hatten (inklusive Benny Plüss' annulliertes Tor). Die vorentscheidenden Szenen ereigneten sich nach 16 Minuten. Zuerst verpasste Antoine Rizzello die Freiburger Führung; wenige Sekunden später gelang Sébastien Bordeleau in Überzahl per Nachschuss das 1:0. Mit der Führung im Rücken agierten die Berner selbstsicherer und überzeugender. Aus dieser Überlegenheit resultierten im zweiten Abschnitt weitere Tore durch Ramzi Abid (2:0) und Martin Steinegger (3:0). Vor dem zweiten Berner Tor hatte der Kanadier Marc Chouinard den Puck in der eigenen Zone verloren.

In Spiel 3 bemühten sich beide Teams um eine faire Gangart, nachdem NL-Einzelrichter Reto Steinmann am Montag drei Akteure (Sprunger, Botter; Gamache) vorläufig aus dem Verkehr gezogen hatte. Berns Schwede Christian Berglund blieb nach 41 Minuten nach einem Rencontre mit Shawn Heins liegen, kehrte aber fünf Minuten später wieder aufs Eis zurück.

Bern - Fribourg 5:1 (1:0, 2:0, 2:1)
PostFinance-Arena. - 16 789 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Simmen/Sommer. - Tore: 17. Bordeleau (Abid, Josi/Ausschluss Snell) 1:0. 24. Abid (Berglund) 2:0. 35. Steinegger (Berglund, Abid) 3:0. 49. Neuenschwander (Rizzello) 3:1. 58. Rüthemann (Dubé, Patrik Bärtschi) 4:1. 60. Chatelain (Pascal Berger, Raffainer/Ausschluss Caron) 5:1. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 10 Minuten (Laaksonen) gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Dubé; Benny Plüss.

Bern: Bührer; Jobin, Jakobsen; Josi, Kobach; Beat Gerber, Steinegger; Jakobsen, Rytz; Patrik Bärtschi, Dubé, Rüthemann; Berglund, Bordeleau, Abid; Daniel Meier, Thomas Ziegler, Reichert; Raffainer, Chatelain, Pascal Berger.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Snell, Ngoy; Seydoux, Reist; Marquis, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Chouinard, Deny Bärtschi; Laaksonen, Geoffrey Vauclair, Rizzello; Sandro Abplanalp, Montandon, Benny Plüss; Lauper, Genazzi, Bielmann.

Bemerkungen: Bern ohne Philippe Furrer (verletzt), Gamache (gesperrt), Dempsey und Mowers (beide überzählig), Fribourg ohne Andrej Bykow, Mäkiaho (beide verletzt), Sprunger, Botter (beide gesperrt) und Seliwanow (überzählig). - Pfostenschuss Patrik Bärtschi (58.).

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Spiel 3, HC Servette-Genève : SC Rapperswil/Jona Lakers

Genfer Schaulaufen im letzten Drittel!
Genf-Servette gewann gegen die Rapperswil-Jona Lakers letztlich deutlich mit 6:0 und ging in der Best-of-seven-7-Serie 2:1 in Führung. Die Vorentscheidung fiel schon im ersten Drittel.

Die Genfer waren umgefährdet am Schluss.

Die Genfer waren umgefährdet am Schluss.

Die Genfer gingen durch ein Powerplay-Tor von John Gobbi, einen Shorthander von Jo Mercier und einen Treffer von Laurent Meunier 3:0 in Führung. Dass klare Resultat entsprach allerdings nicht den Spielanteilen, denn die Lakers waren in den ersten 20 Minuten mindestens ebenbürtig.

Im letzten Drittel setzte das Heimteam zum Schaulaufen an und erhöhte durch Goran Bezina und zweimal Christopher Rivera zum 6:0. Servettes Goalie Gianluca Mona feierten seinen fünften Shutout der Saison.

Genf-Servette - Rapperswil-Jona 6:0 (3:0, 0:0, 3:0)
Les Vernets. - 5790 Zuschauer. - SR Reiber, Wehrli/Wirth. - Tore: 6. Gobbi (Fedulow/Ausschluss Kamber) 1:0. 8. Mercier (Ausschluss Fedulow!) 2:0. 20. Meunier (Fedulow) 3:0. 45. Bezina (Fedulow, Law/Ausschluss Nordgren) 4:0. 49. Rivera (Trachsler, Bezina/Strafe angezeigt) 5:0. 50. Rivera (Vigier) 6:0. - Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Genf-Servette, 11mal 2 plus 10 Minuten (Roest) gegen Rapperswil-Jona. - PostFinance-Topskorer: Law; Roest.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Julien Bonnet; Cadieux, Trachsler, Déruns; Rivera, Vigier, Fedulow; Law, Meunier, Savary; Kast, Augsburger, Jérome Bonnet.

Rapperswil-Jona: Streit; Geyer, Voisard; Koivisto, Patrick Fischer II; Guyaz, Sven Berger; Schrepfer, Bütler, Friedli; Czerkawski, Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Steiner, Burkhalter, Micheli.

Bemerkungen: Genf-Servette ohne Aubin, Conz (beide verletzt) und Kolnik (gesperrt); Rapperswil-Jona ohne Hürlimann (verletzt) und Sleigher (überzähliger Ausländer). Timeout Servette (45.).

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Spiel 3, Kloten Flyers : ZSC Lions

Lions jetzt mit vier Halbfinal-Chancen!
Mit drei Powerplaytoren legten die ZSC Lions beim 5:4 in Kloten den Grundstein zum dritten Derby-Sieg in Folge. Die Lions trennt damit in der Best-of-7-Viertelfinalserie nur noch ein Sieg vom Einzug in die Playoff-Halfinals.

eat Forster sorgte für die Entscheidung.

Beat Forster sorgte für die Entscheidung.

Kloten-Captain Romano Lemm wurde kurz nach dem 4:3 für die ZSC Lions durch Adrian Wichser (48.) für einen Kniestich an ZSC-Stürmer Alexej Krutow unter die Dusche geschickt. ZSC-Nationalverteidiger Beat Forster gelang in der folgenden, fünfminütigen Überzahl mit dem 5:3 der Gamewinner und gleichzeitig der 16. Saisontreffer. Zuvor hatte Kloten im Mitteldrittel noch einen 1:3-Rückstand aufholen können.

Als Kloten-Stürmer Marcel Jenni zur Spielmitte bei einem Schlagabtausch völlig freistehend den möglichen 2:2-Ausgleich vergab, realisierten die Lions praktisch im Gegenzug die 3:1-Führung durch Peter Sejna, der im dritten Playoff-Spiel zum dritten Mal erfolgreich war. Doch statt einer Vorentscheidung zu Gunsten der ZSC Lions, wirkte der Zweitore-Rückstand für die Kloten Flyers wie ein Weckruf. Die Verkrampfung löste sich, die Spritzigkeit und die in Spiel 2 zu Beginn und im Finish angedeutete Dynamik waren plötzlich wieder vorhanden. Der vierte ZSC-Treffer durch Adrian Wichser stutzte den Flyers dann aber wieder die Flügel.

Schnelle Führung

Nur gerade 52 Sekunden Spielzeit und sechs davon in Überzahl hatten die ZSC Lions für das 1:0 benötigt. Torschütze war Jan Alston. Auch der zweite ZSC-Treffer fiel in Überzahl. Der Torschuss von Thibaut Monnet wurde vom tschechischen Verteidiger Radek Hamr unhaltbar für Kloten-Goalie Ronnie Rüeger abgelenkt.

Kloten-Trainer Anders Eldebrink hatte für das Spiel 3 der Derby-Serie mehrere Änderungen vorgenommen. Frédéric Rothen, der zweitbeste Kloten-Skorer (18 Saisontreffer), gab sein Comeback nach zweiwöchiger Verletzungspause. Der Nationalteam-erfahrene Stürmer hatte zuletzt wegen einer Knieverletzung zwei Wochen lang gefehlt. Er spielte gegen die Lions mit einer Spezialschiene.

Kloten Flyers - ZSC Lions 4:5 (0:2, 3:1, 1:2)
Schluefweg. -- 7177 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Mandioni, Mauron/Rebillard. -- Tore: 1. (0:52) Alston (Monnet, Forster/Ausschluss Sven Lindemann) 0:1. 12. Monnet (Adrian Wichser/Ausschluss von Gunten) 0:2. 26. Stancescu (Wick, Liniger) 1:2. 32. Sejna (Adrian Wichser) 1:3. 37. Stancescu (Liniger, Wick) 2:3. 39. Wick (Alavaara/Ausschluss Lachmatow) 3:3. 48. Wichser (Sejna, Blindenbacher) 3:4. 52. Forster (Alston, Pittis/Ausschluss Romano Lemm) 3:5. 60. (59:41) Grossmann (Liniger, Wick) 4:5 (Kloten ohne Torhüter). -- Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Romano Lemm) plus Spieldauer (Romano Lemm) Minuten gegen Kloten Flyers, 9mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Rintanen; Adrian Wichser.

Kloten: Rüeger; Grossmann, Hamr; von Gunten, Alavaara; Schulthess, Rullier; Welti; Rothen, Romano Lemm, Rintanen; Sven Lindemann, Jenni, Bühler; Wick, Liniger, Stancescu; Suri, Kellenberger, Brunner.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Daniel Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Lachmatow, Gloor, Krutow; Bastl, Grauwiler, Murovic.

Bemerkungen: Kloten ohne Bodenmann (verletzt) und Cormier (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Flavio Streit (verletzt), Johner und Pavlikovsky (beide überzählige Ausländer). -- Kloten ab 58:50 ohne Torhüter. Timeout Kloten (59:41).

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Spiel 3, EV Zug : HC Davos

McTavish-Schuss ins Overtime-Glück!
Dem EV Zug fehlt nur noch ein Sieg zur Halbfinal-Qualifikation. Die Innerschweizer besiegten den Meister HC Davos zum zweiten Mal in Serie in der Verlängerung, diesmal mit 3:2. Den goldenen Treffer erzielte Dale McTavish nach 155 Sekunden der Overtime.

Glückschuss: Dale McTavish.

Glückschuss: Dale McTavish.

Um 22.52 Uhr erzitterte die altehrwürdige Herti in ihren Grundfesten: Dale McTavish umkurvte das HCD-Gehäuse und schoss aus der Drehung, der Puck fand den Weg zwischen den Beinen von Leonardo Genoni hindurch ins Netz. Wie nahe Glück und Pech im Sport beisammen lagen, musste der (noch-)Meister in dieser 63. Spielminute erfahren: Robin Leblanc traf 21 Sekunden vorher nur den Pfosten. Damit warten die Davoser weiter auf den ersten Playoff-Sieg in der Herti.

Der erste Fehler von Lars Weibel in dieser Serie brachte Davos nach 26 Sekunden im Schlussabschnitt den 2:2-Ausgleich: Der bisher überragende EVZ-Keeper konnte einen Schuss von Janne Niinimaa (bei einer zweifelhaften Strafe gegen Ronald Petrovicky) nicht festhalten, worauf Josef Marha unbedrängt einschieben konnte. In den verbleibenden 19:34 fiel dann kein Tor mehr, obwohl beide Teams noch Chancen hatten, die klarste vergab Jungstar Dino Wieser, der 25 Sekunden vor Schluss am leeren Zuger Zor vorbeischoss. Ein Selbstläufer wird der Rest der Serie nun aber nicht, auch, weil die Zuger in der nächsten Partie personelle Probleme haben könnten: Mit dem bisher besten Verteidiger der Serie, Patrick Sutter, und Stürmer Paul Di Pietro (nach einem Zusammenprall mit Marha) fielen gleich zwei Schlüsselelemente im letzten Abschnitt aus.

Wie schon am Samstag nahm Arno Del Curto Umstellungen vor, diesmal allerdings gezwungenermassen: Topskorer und Leitwolf Reto von Arx hatte die Reise in die Innerschweiz wegen einer Magen-/Darm-Grippe nicht mitgemacht. Andres Ambühl rückte als Center in den ersten Block auf, zudem kehrte Janne Niinimaa anstelle von Mike Maneluk ins Team zurück.

Zug - Davos 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.

Herti. -- 6219 Zuschauer. -- SR Kunz, Arm/Küng. -- Tore: 15. Christen (Green, McTavish) 1:0. 27. Riesen (Daigle, Andreas Furrer/Ausschluss Walser) 1:1. 29. McTavish 2:1. 41. (40:26) Marha (Niinimaa/Ausschluss Petrovicky) 2:2. 63. McTavish 3:2. -- Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Zug, 9mal 2 plus 2 mal 10 Minuten (Niinimaa, Leblanc) gegen Davos. -- PostFinance-Topskorer: McTavish; Daigle.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Diaz, Back; Kress, Patrick Sutter; Björn Christen, Green, McTavish; Di Pietro, Patrick Fischer, Fabian Schnyder; Casutt, Oppliger, Trevor Meier; Walser, Steinmann, Petrovicky.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Blatter; Andreas Furrer, Müller; Winkler, Crameri; Riesen, Ambühl, Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Leblanc, Taticek, Bürgler.

Bemerkungen: Zug ohne Duri Camichel (verletzt), Davos ohne Reto von Arx (krank), Maneluk und Stoop (beide überzählig). -- Timeout Davos (22.). Zug ab 41. ohne Patrick Sutter und ab 45. ohne Di Pietro (beide verletzt ausgeschieden). -- Pfostenschuss Bürgler (63.).

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Samstag, 01.März 2008!

Spiel 2, HC Fribourg-Gottéron : SC Bern

Heimsieg für leidenschaftliche Fribourger!
Fribourg-Gottéron hat gegen den SC Bern die Partie in extremis gedreht. Benjamin Plüss erzielte nach 46 Sekunden der Verlängerung im Powerplay den Siegtreffer zum 2:1. In der Serie glichen die Freiburger gegen den Favoriten zum 1:1 aus.

Die Freiburger Fans jubeln.

Die Freiburger Fans jubeln.

Julien Sprunger hatte Gottéron erst 17 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit per Penalty in die Overtime gerettet. Dem Strafstoss ging eine rund 15-minütige Diskussion voraus. Plüss hatte den vermeintlichen Ausgleich erzielt, Schiedsrichter Brent Reiber entschied jedoch auf Penalty, weil Berns Goalie Marco Bührer das Tor verschoben hatte. Sprunger behielt beim Penalty jedoch die Nerven und traf im Stil eines Routiniers und unhaltbar für Bührer.

Der SCB hatte in der mit 7115 Zuschauern ausverkauften St-Léonard-Halle wie am Donnerstag in Bern einen Blitzstart hingelegt. Sébastien Bordeleau, der bereits im ersten Duell den Führugstreffer erzielt hatte, lenkte in seinem 300. NLA-Spiel einen Schuss von David Jobin in der 3. Minute erfolgreich zur Berner Führung ab. In der Folge lieferten sich die beiden Teams eine intensive und ausgeglichene Partie mit vielen Torchancen. Bestnoten verdienten sich dabei die beiden Torhüter Sébastien Caron und Marco Bührer.

Kämpferisch überzeugend

Fribourg war dem meistgenannten Titelanwärter ebenbürdig und überzeugte vor allem kämpferisch. Gottéron vermochte auch den Ausfall von Andrej Bykow -- der Center hatte sich in Spiel 1 eine Hirnerschütterung zugezogen - zu verkraften. An seine Stelle trat «Oldie» Gil Montandon, der zusammen mit Sprunger und Plüss immer wieder für Gefahr sorgte.

Bern verpasste es nach dem 1:0, die Führung auszubauen. In der 46. Minute hatte Christian Berglund den Matchpuck auf dem Stock, er scheiterte aber alleine vor Caron. Für die Nachlässigkeiten wurde Bern am Schluss nicht unverdient bestraft.

Fribourg - Bern 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) n.V.
St-Léonard. -- 7115 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Reiber, Arm/Küng. -- Tor: 3. Bordeleau (Jobin, Rüthemann/Ausschluss Sprunger) 0:1. 60. (59:43) Sprunger 1:1 (Penalty). 61. (60:46) Benjamin Plüss (Sprunger/Ausschluss Ziegler) 2:1. -- Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Sprunger) gegen Fribourg; 7mal 2 plus 10 Minuten (Ziegler) gegen Bern. -- PostFinance-Topskorer: Sprunger, Dubé.

Fribourg: Caron; Seydoux, Reist; Heins, Birbaum; Ngoy, Snell; Marquis, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Chouinard, Botter; Laaksonen, Geoffrey Vauclair, Rizzello; Sprunger, Montandon, Benjamin Plüss; Lauper, Deny Bärtschi, Sandro Abplanalp.

Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Beat Gerber, Steinegger; Josi, Kobach; Leuenberger, Rytz; Reichert, Ziegler, Rüthemann; Patrik Bärtschi, Dubé, Gamache; Abid, Bordeleau, Berglund; Daniel Meier, Chatelain, Raffainer.

Bemerkungen: Fribourg ohne Bykow, Mäkiaho (beide verletzt) und Seliwanow (überzählig); Bern ohne Dempsey, Mowers (beide verletzt), Jakobsen, Pascal Berger und Froidevaux (alle überzählig). -- 300. NLA-Spiel Bordeleau, 200. NLA-Spiel Philippe Furrer. Philippe Furrer im Verlauf des ersten Drittels verletzt ausgeschieden.

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Spiel 2, SC Rapperswil/Jona Lakers : HC Servette-Genève

Rapperswil Lakers glänzen durch Effizienz!

Noch lang und beschwerlich präsentiert sich der Weg von Servette in die Halbfinals. Der Zweite der Qualifikation unterlag in Rapperswil-Jona den Lakers 2:5 und ist mit dem ausgeglichenen Zwischenstand in der Serie gut bedient.

Lakers-Verteidiger Cyrill Geyer.

Lakers-Verteidiger Cyrill Geyer.

Nach dem glückhaften Heimsieg am Donnerstag im Penaltyschiessen (nach einem späten 1:1-Ausgleichstreffer) begannen die Genfer das erste Auswärtsspiel übermotiviert. Die Servettiens leisteten sich dumme Strafen, und Rapperswil-Jona schlug aus den Powerplay-Chancen umgehend Kapital. Die Lakers erzielten in den ersten sieben Minuten zwei und bis zur 28. Minuten drei Überzahl-Tore (aus fünf Chancen) und zogen so vorentscheidend auf 4:1 davon.

Eine imponierende Leistung gelang Cyrill Geyer. Der Verteidiger initiierte das 1:0 (Niki Sirén fälschte seinen Schuss ab), erzielte dreieinhalb Minuten später das 2:0 und breitete das wegweisende 3:1 von Niklas Nordgren mit einem magistralen Pass vor.

Der HC Genève-Servette, der sich schon in den sechs Partien in der Qualifikation mit Rapperswil-Jona äusserst schwer getan hatte (7:11 Punkte), durfte bloss sechs Minuten lang hoffen. Nach dem Anschlusstreffer nach 19 Minuten durch Goran Bezina zum 1:2 fanden die Genfer besser ins Spiel, sie forcierten die Offensive aber zu sehr und liefen den Lakers ins Messer.

Rapperswil-Jona - Genève-Servette 5:2 (2:1, 3:0, 0:1)
Diners-Club-Arena. -- 5412 Zuschauer. -- SR Kurmann, Dumoulin/Fluri. -- Tore: 4. Sirén (Geyer, Guyaz/Ausschluss Olivier Keller) 1:0. 7. Geyer (Guyaz, Oliver Kamber/Ausschluss Trachsler) 2:0. 20. (19:01) Bezina (Kolnik/Ausschlüsse Micheli, Patrick Fischer II; Fedulow) 2:1. 26. Nordgren (Geyer) 3:1. 28. Reuille (Guyaz, Nordgren/Ausschluss Breitbach) 4:1. 34. Nordgren (Roest) 5:1. 57. Kolnik (Vigier) 5:2. -- Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 16mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Roest; Kolnik.

Rapperswil-Jona: Marco Streit; Geyer, Voisard; Koivisto, Patrick Fischer II; Guyaz, Sven Berger; Gmür, Schefer; Burkhalter, Bütler, Schrepfer; Czerkawski, Oliver Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Steiner, Hürlimann, Micheli.

Genève-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Cadieux, Trachsler, Déruns; Rivera, Vigier, Kolnik; Law, Meunier, Savary; Fedulow, Augsburger, Jérôme Bonnet; Spicher.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Sleigher, Genève-Servette ohne Aubin (beide überzählig). -- Timeout Servette (58.).

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Spiel 2, ZSC Lions : Kloten Flyers

Imponierende Lions auf Halbfinalkurs!
Die als Aussenseiter in die Serie gegangenen ZSC Lions liegen gegen die Kloten Flyers bereits mit 2:0 Siegen in Führung. Der 5:3-Sieg der Lions vor der Hallenstadion-Saisonrekordkulisse von 9580 Zuschauern bot erstklassige Playoff-Kost.

Zürichs Topscorer Adrian Wichser.

Zürichs Topscorer Adrian Wichser.

Die ersten vier ZSC-Tore produzierte der Block um den ZSC-Topskorer mit Klotener Wurzeln, Adrian Wichser. Der Schweizer Nationalstürmer erzielte zwei Tore und einen Assist, während der Slowake Peter Sejna mit einem Tor und drei Vorlagen glänzte.

Als Klotens Robin Grossmann sieben Minuten vor Spielende mit seinem ersten Saisontor die Flyers nochmals bis auf ein Tor heranbrachte, wurde die ZSC-Defensive nochmals einer Belastungsprobe unterzogen. Die Lions überstanden diese Phase aber mit einer hohen Einsatz- und Laufbereitschaft. Und Beat Forster beendete 21 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor die letzten Zweifel am Sieg der Stadtzürcher.

Stellvertretend für die Zürcher Charakterstärke stand bereits die doppelte ZSC-Unterzahlphase von 101 Sekunden Dauer gegen Ende des Mitteldrittels, als sich die Zürcher Spieler wiederholt in Klotener Schüsse warfen. Am Ende des Mitteldrittels verabschiedete der ZSC-Anhang sein Team mit stehenden Ovationen in die letzte Pause.

Intensiver Beginn

Im Gegensatz zu Spiel 1 wies die zweite Viertelfinal-Partie zwischen den Zürcher Rivalen vorab im Startdrittel hohe Playoff-Intensität auf. Die im Vorfeld von Spiel 2 geäusserte Einschätzung von Kloten-Trainer Anders Eldebrink, dass in Rückstand liegende Lions an Stärke einbüssen würden, erwies sich als Trugschluss.

Die Lions gerieten gegen die zunächst dynamisch auftretenden Flyers bereits nach 15 Sekunden in Rückstand und lagen nach dem schnellen Ausgleich nach sechs Minuten erneut zurück. Dies war aber der letzte Rückstand in der Partie. Denn innert drei Minuten stellten die Lions auf 3:2.

Auch den zweiten Goalie-Vergleich in diesem Viertelfinal-Duell entschied ZSC-Altmeister Ari Sulander zu seinen Gunsten. Während der 39-jährige Finne fehlerlos blieb, schien für Kloten-Goalie Ronnie Rüeger zumindest der vierte Gegentreffer haltbar.

ZSC Lions - Kloten Flyers 5:3 (3:2, 1:0, 1:1)
Hallenstadion. -- 9580 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Stalder, Simmen/Sommer. -- Tore: 1. (0:15) Rintanen (Cormier) 0:1. 4. Sejna (Wichser, Gardner) 1:1 (Eigentor Romano Lemm). 6. Rintanen (Romano Lemm, Cormier/Ausschluss Daniel Schnyder) 1:2 (Eigentor Suchy). 10. Adrian Wichser (Sejna, Alston/Ausschlüsse Alavaara, von Gunten) 2:2. 13. Stoffel (Sejna, Gardner) 3:2. 36. Adrian Wichser (Sejna) 4:2. 54. Grossmann (Cormier, Bühler) 4:3. 60. (59:39) Forster 5:3 (ins leere Tor). -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Kloten. -- PostFinance-Topskorer: Adrian Wichser; Rintanen.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Forster, Seger; Stoffel, Daniel Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Lachmatow, Gloor, Krutow; Bastl, Grauwiler, Murovic.

Kloten Flyers: Rüeger; Hamr, von Gunten; Schulthess, Welti; Alavaara, Grossmann; Müller, Fabian Stephan; Cormier, Romano Lemm, Rintanen; Brunner, Jenni, Sven Lindemann; Wick, Liniger, Stancescu; Bühler, Kellenberger, Suri.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Pavlikovsky (verletzt) sowie Johner (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Rothen, Hofer, Bodenmann, Guignard (alle verletzt) und Rullier (überzähliger Ausländer). -- Timeout Kloten (58:51).

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Spiel 2, HC Davos : EV Zug

Erstes «Break» für die Zuger!
Der EV Zug hat in der Serie gegen Meister Davos das erste «Break» geschafft. Die Innerschweizer siegten in der Vaillant Arena 5:4 nach Verlängerung, nachdem die Bündner im Schlussdrittel einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand aufgeholt hatten.

Zugs Torschütze Dominic Meier jubelt.

Zugs Torschütze Dominic Meier jubelt.

Das Siegestor wurde durch die nominell vierte Zuger Linie erzielt: Thomas Walser lancierte der Bande entlang Janick Steinmann, der junge Center hatte zusammen mit Ronald Petrovicky eine 2:1-Situation und schoss die Gäste schliesslich im Stile eines Routiniers per Backhand ins Glück.

Davos hatte im Schlussdrittel enorm viel Druck gemacht und Angriffswelle auf Angriffswelle auf den Kasten von Lars Weibel zurollen lassen. Peter Guggisberg gelang in Überzahl (nach einer dummen Strafe wegen Spielverzögerung gegen den phasenweise völlig indisponierten Michael Kress) der Anschlusstreffer (43.), fünf Minuten später erzielte Vorzeigekämpfer Andres Ambühl das 4:4 nach einer weiteren unübersichtlichen Situation vor dem Zuger Kasten.

Anschliessend hatten beide Teams Chancen à discretion zum K.o. Zug kam in den letzten fünf Minuten wieder stärker auf und hatte zehn Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit den Matchpuck durch Dale McTavish, der Liga-Toptorschütze der Qualifikation zeigte aber für einmal Nerven und konnte Leonardo Genoni aus bester Position nicht bezwingen.

Davos - Zug 4:5 (1:1, 1:3, 2:0, 0:1) n.V.

Vaillant Arena. -- 6337 Zuschauer. -- SR Stricker, Wehrli/Wirth. -- Tore: 9. Reto von Arx (Riesen, Daigle) 1:0. 20. (19:45) Di Pietro (Ausschluss Marha) 1:1. 23. Dominic Meier (Green/Ausschluss Winkler) 1:2. 25. (24:03) Daigle (Blatter, Reto von Arx/Ausschluss Steinmann) 2:2. 25. (24:58) Casutt (Oppliger) 2:3. 31. Trevor Meier (Casutt) 2:4. 43. Guggisberg (Taticek, Marha/Ausschluss Kress) 3:4. 48. Ambühl (Riesen, Taticek) 4:4. 66. (65:20) Steinmann (Walser, Back) 4:5. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; McTavish.

Davos: Genoni; Gianola, Blatter; Jan von Arx, Furrer; Winkler, Crameri; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Dino Wieser, Taticek, Marc Wieser; Helfenstein, Rizzi, Maneluk; Leblanc.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Diaz, Back; Kress, Sutter; Christen, Green, McTavish; Fischer, Di Pietro, Schnyder; Casutt, Oppliger, Trevor Meier; Walser, Steinmann, Petrovicky.

Bemerkungen: Davos ohne Niinimaa, Bürgler und Stoop (alle überzählig), Zug ohne Camichel (verletzt). Timeout: 31. Davos, 48. Zug. 34. Pfostenschuss Daigle.

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Donnerstag, 28.Februar 2008!

Spiel 1, SC Bern : HC Fribourg-Gottéron

Der SC Bern mit dem erwarteten ersten Playoffsieg!
Der SC Bern ist seiner Favoritenrolle zum Auftakt der Playoff-Viertelfinals gegen Fribourg gerecht geworden und siegte 5:3. Der Qualifikationssieger geriet nach zwei starken Dritteln aber noch einmal in Bedrängnis.

Berns Patrik Bärtschi jubelt nach dem 5:3.

Berns Patrik Bärtschi jubelt nach dem 5:3.

Powerplay-Toren noch einmal bis auf einen Treffer heran. Zuvor hatte der SCB die Partie dominiert und nach zwei Dritteln verdient 4:1 geführt.

Gottéron besass in den letzten zehn Minuten mehrere Chancen zum Ausgleich (Heins, Chouinard), vermochte dieser aber nicht mehr zu nutzen. Im Gegenteil: Patrik Bärtschi schloss schliesslich im Fallen einen Konter erfolgreich zur Berner Siegsicherung ab (59.).

In den ersten beiden Abschnitten war Bern, das die zwei Qualifikations-Heimspiele gegen Fribourg verloren hatte, in allen Belangen klar überlegen. Gottéron hatte es dem starken Goalie Sébastien Caron (29 Paraden) zu verdanken, dass es bis zur Spielmitte nur 2:1 für den Favoriten stand. David Jobin (32.) und Marc Leuenberger mit seinem ersten Saisontor (35.) sorgten für die beruhigende, aber letztlich trügerische 4:1-Führung.

Die Freiburger Paradeformation um Julien Sprunger, Andrej Bykow und Benjamin Plüss konnte sich nicht wie gewünscht entfalten, erst recht nicht mehr, als Bykow in der 37. Minute nach einem Check von Beat Gerber mit einer Hirnerschütterung ausfiel. Er musste zur Kontrolle ins Spital überführt werden.

Bern - Fribourg 5:3 (2:1, 2:0, 1:2)
PostFinance-Arena. -- 16'789 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Reiber, Arm/Küng. -- Tore: 2. Bordeleau 1:0. 4. Chouinard (Botter) 1:1. 13. Berglund (Jobin, Phlippe Furrer/Ausschluss Snell) 2:1. 32. Jobin (Rüthemann, Berglund/Ausschluss Birbaum) 3:1. 35. Leuenberger (Kobach, Gamache) 4:1. 43. Montandon (Heins, Benjamin Plüss/Ausschluss Beat Gerber) 4:2. 49. Benjamin Plüss (Snell/Ausschluss Philippe Furrer) 4:3. 59. Patrik Bärtschi 5:3. -- Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Philippe Furrer) gegen Bern; 7mal 2 Minuten gegen Fribourg. -- PostFinance-Topskorer: Dubé; Sprunger.

Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Beat Gerber, Steinegger; Josi, Kobach; Leuenberger; Gamache, Dubé, Patrik Bärtschi; Berglund, Bordeleau, Abid; Reichert, Ziegler, Rüthemann; Daniel Meier, Chatelain, Raffainer.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Ngoy, Snell; Seydoux, Reist; Marquis, Marc Abplanalp; Botter, Chouinard, Neuenschwander; Mäkiaho, Montandon, Rizzello; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Deny Bärtschi, Geoffrey Vauclair, Lauper.

Bemerkungen: Bern ohne Dempsey, Mowers (beide verletzt), Jakobsen, Pascal Berger und Froidevaux; Fribourg ohne Seliwanow, Laaksonen, Bühlmann und Sandro Abplanalp (alle überzählig). -- Lattenschuss Rüthemann (5.). Timeout Fribourg (35.). 37. Bykow mit Hirnerschütterung ausgeschieden. Fribourg ab 58:50 ohne Torhüter. Timeout Bern (59:12).

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Spiel 1, HC Servette-Genève : SC Rapperswil/Jona Lakers

Genf-Servette dank Kolnik!
Der Qualifikations-Zweite Genf-Servette hat sich zum Auftakt der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers zu Hause 2:1 nach Penaltyschiessen durchgesetzt. Den entscheidenden Penalty verwertete Servettes Topskorer Juraj Kolnik.

Juraj Kolnik verwertete den entscheidenden Penalty.

Juraj Kolnik verwertete den entscheidenden Penalty.

In den ersten 60 Minuten hatten die Disziplin und der Kampf absolute Priorität genossen. Daher dauerte es bis zur 39. Minute, ehe der erste Treffer der Partie zu Stande kam: Rapperswils Schwede Niklas Nordgren traf aus kürzester Distanz, nachdem er von Niklas Sirén herrlich freigespielt worden war.

Der Ausgleich der Genfer durch Kirby Law fiel erst 2:29 Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit.

Davor hatte sich das Team von Chris McSorley sehr schwer getan, den Rückstand zu korrigieren und war vom Publikum gar vereinzelt ausgepfiffen worden.

Genf-Servette - Rapperswil-Jona 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) n.P
Les Vernets. -- 5656 Zuschauer. -- SR Kurmann, Dumoulin/Fluri. -- Tore: 39. Nordgren (Sirén) 0:1. 58. Law (Aubin, Kolnik) 1:1. -- Penaltyschiessen: Koivisto -, Fedulow 1:0; Kamber -, Aubin -; Nordgren 1:1, Kolnik 2:1. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genf-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona. -- PostFinance-Topskorer: Kolnik; Roest.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Cadieux, Trachsler, Deruns; Rivera, Vigier, Kolnik; Law, Aubin, Conz; Fedulow, Augsburger, Jérôme Bonnet; Savary.

Rapperswil-Jona: Streit; Koivisto, Fischer; Guyaz, Berger; Geyer, Voisard; Czerkawski, Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Schrepfer, Bütler, Burkhalter; Steiner, Hürlimann, Micheli.

Bemerkungen: Genf-Servette ohne Meunier; Rapperswil-Jona ohne Sleigher (beide überzählige Ausländer).

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Spiel 1, Kloten Flyers : ZSC Lions

Goalie Rüeger Klotens Pechvogel!
Rabenschwarzer Tag von Kloten-Goalie Ronnie Rüeger zum Playoff-Auftakt: Die Kloten Flyers unterliegen den ZSC Lions mit 1:5 - drei ZSC-Tore fielen nach Abprallern Rüegers.

Nach 15 Minuten jubeln die Lions: 1:0 durch Peter Sejna.

Nach 15 Minuten jubeln die Lions: 1:0 durch Peter Sejna.

Ronnie Rüeger blieb auch beim 2:0 nur das Nachsehen.

Ronnie Rüeger blieb auch beim 2:0 nur das Nachsehen.

Für den Gamewinner sorgte ausgerechnet der Ex-Klotener Domenico Pittis mit seinem Treffer zum 2:0 in der 22. Minute.

Die Partie wies noch kaum Playoff-Intensität auf. Den defensiv soliden Stadtzürchern mit Goalie Ari Sulander als sicherem Rückhalt kam dies entgegen.

Die Lions nutzten ihre erste wirkliche Torchance in ihrem gleichzeitig ersten Überzahlspiel zum Führungstreffer durch Peter Sejna aus. Die übrigen drei ZSC-Tore erzielten Ryan Gardner, Thibaut Monnet und Jan Alston.

Kloten - ZSC Lions 1:5 (0:1, 1:2, 0:2)
Schluefweg. -- 6910 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Stalder, Simmen/Sommer. -- Tore: 15. Sejna (Suchy/Ausschluss Suri) 0:1. 22. Pittis (Monnet, Alston) 0:2. 29. Gardner (Seger) 0:3. 40. (39:59) Rintanen 1:3. 42. Monnet (Forster) 1:4. 58. Alston (Monnet, Daniel Schnyder) 1:5. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. -- PostFinance-Topskorer: Rintanen; Adrian Wichser.

Kloten: Rüeger; von Gunten, Hamr; Grossmann, Alavaara; Schulthess, Welti; Müller, Fabian Stephan; Cormier, Romano Lemm, Rintanen; Sven Lindemann, Jenni, Brunner; Wick, Liniger, Stancescu; Bühler, Kellenberger, Suri.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Stoffel, Daniel Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Grauwiler, Murovic.

Bemerkungen: Kloten ohne Rothen (verletzt), Rullier (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Aurelio Lemm (krank), Johner und Pavlikovsky (überzählige Ausländer). -- Pfostenschüsse von Gunten (13.) und Adrian Wichser (32.). Timeout Kloten (29.).

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Spiel 1, EV Zug : HC Davos

Weibel rettete EVZ-Sieg!
Die Serie zwischen Zug und Davos wurde spektakulär lanciert. Die Innerschweizer verdienten sich den 2:1-Heimsieg vorab dank eines starken Startdrittels und Goalie Lars Weibel.

Voller Körpereinsatz: Patrick Fischer und Lars Weibel werfen sich ins Zeug.

Voller Körpereinsatz: Patrick Fischer und Lars Weibel werfen sich ins Zeug.

Im Gegensatz zum Vorjahr, als Zug im Startdrittel des ersten Spiels gegen Rapperswil in der Herti gleich mit 0:3 ins Hintertreffen geraten war, waren die Innerschweizer diesmal von der ersten Sekunde an playoffbereit.

Mit aggressivem und intensiven Spiel wurden die Bündner sogleich unter Druck gesetzt und in der 11. Minute wurde das optische Plus auch resultatmässig umgemünzt: Bei Vier gegen Vier war es Trevor Meier, der den Puck unerreichbar für Leonardo Genoni ablenkte.

249 Sekunden später war dann der im Gegensatz zu Weibel anfänglich unsicher wirkende Genoni weniger schuldlos: Er liess einen nicht zwingenden Schuss von Paul Di Pietro (nach öffnendem Zuspiel von Fischer) «zwischen den Hosenträgern» passieren.

Die Gäste hätten sich beim ersten Tee auch über einen höheren Rückstand nicht beklagen dürfen; die grösste Chance zum 3:0 verpasste Topskorer Dale McTavish solo. Ab dem Mitteldrittel kamen dann aber die Gäste stärker auf; einziges zählbares Ergebnis blieb aber der Anschlusstreffer durch Alexandre Daigle im Powerplay (32.).

Zug - Davos 2:1 (2:0, 0:1, 0:0)
Herti. -- 6038 Zuschauer. -- SR Stricker, Wehrli/Wirth. -- Tore: 11. Trevor Meier (Oppliger/Ausschlüsse Steinmann; Marc Wieser) 1:0. 15. Di Pietro (Fischer) 2:0. 32. Daigle (Leblanc, Reto von Arx/Ausschluss Fischer) 2:1. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: McTavish; Reto von Arx.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Diaz, Back; Kress, Sutter; Maurer; Christen, Green, McTavish; Di Pietro, Fischer, Schnyder; Walser, Steinmann, Petrovicky; Casutt, Oppliger, Trevor Meier.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Furrer; Winkler, Blatter; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Bürgler, Taticek, Ambühl; Leblanc.

Bemerkungen: Zug ohne Camichel (verletzt), Davos ohne Maneluk, Crameri und Stoop (alle überzählig). 14. Lattenschuss McTavish. 59:22 Timeout Davos. Davos ab 59:22 ohne Goalie.

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