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Informationen rund um
die ZSC Lions!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront
Mittwoch, 25.Februar
2009!
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Vorzeitige Rückkehr von Adrian Wichser? |
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Adrian Wichser, Topstürmer der ZSC Lions, darf darauf
hoffen, allenfalls im Halbfinal oder Final der Playoffs aufs
Eis zurückkehren zu können. |

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Topstürmer Adrian Wichser gegen Berns Martin
Plüss. |
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| Die
Bänderverletzung im Halswirbel-Bereich erfordert auf jeden
Fall keine Operation. Am 3. März soll eine MRI-Untersuchung
Aufschluss über den genauen Zustand der Bänder geben. Im
optimalen Fall würde Wichser mit einer Therapie beginnen
können, womit eine Rückkehr aufs Eis - das Weiterkommen der
Lions gegen Fribourg-Gottéron vorausgesetzt - doch noch zu
einem Thema würde.
Wichser hatte sich am vergangenen Freitag in Biel im
vorletzten Spiel der Regular Season am Halswirbel verletzt.
Seither muss er zur Stabilisierung eine Halskrause tragen.
Nach ersten Diagnosen war man beim ZSC davon ausgegangen,
dass Wichser für den Rest der Saison ausfällt. |
[Top]
Samstag, 21.Februar
2009!
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Hiobsbotschaft für die ZSC Lions! |
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Am letzten Tag der NLA-Qualifikation mussten die ZSC
Lions «Bad News» verbreiten. Der Titelhalter wird im Playoff
ohne Adrian Wichser (28) antreten. |

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In der Partie in Biel (3:2) erlitt Adrian
Wichser eine gravierende Bänderverletzung im
Halswirbelbereich. |
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| In der
Partie in Biel (3:2) erlitt der Center eine gravierende
Bänderverletzung im Halswirbelbereich. Wichser fällt gemäss
Klub-Arzt Gery Büsser länger aus.
Der Stürmer muss zur Stabilisierung eine Halskrause
tragen. Betroffen ist das obere (Atlas) und untere (Axis)
Kopfgelenk. Durch die angerissenen Bänder ist die Bewegung
des Kopfs eingeschränkt.
Nach einem frontalen Check prallte Wichser am
Freitagabend rückwärts mit dem Kopf gegen die Bande. Unter
ungünstigeren Umständen hätte der Crash gar mit einer
Lähmung enden können. Ein Einsatz kommt nun länger nicht
mehr in Frage. Das Nationalteam ist vom Ausfall nicht
betroffen. Auf eine WM-Teilnahme hätte Wichser ohnehin
verzichtet. |
[Top]
Freitag, 30.Januar
2009!
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DEL-Verteidiger Pratt zu den ZSC Lions! |
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Einen Tag vor Transferschluss verpflichteten die ZSC
Lions von den Kölner Haien bis zum Saisonende den robusten
Verteidiger Harlan Pratt (31). Der 186 cm grosse und 88 kg
Kanadier ist per sofort einsetzbar. |

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| Pratt
spielte in Nordamerika für diverse Minor-League-Teams (IHL,
WHL, ECHL und AHL).
In Europa stand er vor seinem Wechsel zu Köln (im letzten
Sommer) bei HC Merano, TPS Turku, Vienna Capitals und den
Augsburg Panthers unter Vertrag.
Der Fünftrunden-Draft der Pittsburgh Penguins aus dem
Jahre 1997 erzielte zuletzt für die Haie in 42
DEL-Saisonspielen 8 Skorerpunkte (1 Tor/7 Assists). |
[Top]
Donnerstag,
29.Januar 2009!
| Lions
gelingt das Eishockey-Märchen! |
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Top of Europe: Der nicht mehr zu stoppende ZSC hat die
Champions League im beeindruckenden Stil gewonnen. Die
fabelhaften Zürcher deklassierten den dreifachen russischen
Champion Metallurg Magnitogorsk 5:0 und zelebrierten in
Rapperswil Schweizer Sportgeschichte. |

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ZSC Lions Spieler im Freudentaumel. |
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Domenico Pittis jubelt mit dem Pokal.
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Das Sensations-Team der ZSC Lions. |
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| Die
wichtigste Trophäe im europäischen Hockey ist zwar «nur»
silbern, für die «Euro-Lions» ist der so genannte «Silver
Stone» ohne Zweifel Gold wert. Mehr hat auf vergleichbarer
Stufe noch kein NLA-Team erreicht. Dieser Sturm über Europas
erste Bühne ist beispiellos. Damit hat sich die Zürcher
Eishockey-Organisation vermutlich ein Denkmal geschaffen.
Als Mathias Seger in der 49. Minute mit einem herrlichen
Slapshot im Powerplay das 3:0 erzwang, zweifelte im
überfüllten Stadion niemand mehr am grössten Schweizer
Triumph in der Europacup-Geschichte. Die Lions schrieben mit
einem Meisterstück nationale (und internationale)
Sportgeschichte. Sie katapulierten sich endgültig ins
europäische Hockey-Machtzentrum.
Der einmal mehr verblüffende «GC-Gast» Blaine Down (18.)
und Peter Sejna (35.) hatten den roten Zürcher Teppich mit
ihren Treffern in den ersten beiden Dritteln ausgerollt, ehe
die Lions ihr monatelanges Champions-League-Hoch in den
letzten brillanten 20 Minuten mit einem phänomenalen
Triumphzug «veredelten».
Sekunden nach dem 3:0 der Zürcher verursachten die Russen
ohne Einwirkung der Zürcher gar einen «team-internen» Crash.
Es war ein erstes Zeichen für die Kapitulation der hoch
gehandelten Sputniks; das Bild passte zu ihrem Zerfall. Dass
Jan Alston die Spieler aus dem Land des Weltmeisters einen
Angrifffszug später mit dem 4:0 demütigte, war für die
stolzen Russen quasi die sportliche Höchststrafe.
Mit dem 4:0 begnügten sich die nun berauschten Zürcher
nicht. Sie degradierten die desillusionierten
Dollar-Millionäre zu hilflosen Statisten. Erstmals seit dem
Coup von Feldkirch (1998) stand am Ende kein russischer
Vertreter auf dem obersten Europacup-Podium. Die Serie der
osteuropäischen Dominanz riss nach zehn Jahren.
Zürichs Demonstration wird in der Fachwelt für
Diskussionen sorgen. Nicht einmal das Glück, das der
NHL-Star Mark Streit seinen ehemaligen Weggefährten via
Videobotschaft gewünscht hatte, beanspruchte der ZSC auf der
letzten Etappe. Mit dem Selbstvertrauen, keines der letzten
sieben in der regulären Spielzeit verloren zu haben, zwangen
sie den europäischen Titelhalter hoch verdient in die Knie.
Die fetten Prämien -- 2,5 Millionen Preisgeld haben die
Zürcher innerhalb weniger Monate eingespielt -- sind ein
süsser Nebeneffekt. Wichtiger für das Image der Lions und
der NLA ist die Qualifikation für den prestigeträchtigen
«Victoria Cup».
Im nächsten Herbst wird Champions-League-Sieger mit einem
Rendez-vous mit einer Equipe aus der National Hockey League
belohnt. Das sind traumhafte Aussichten. Zu wünschen wäre,
dass dieses Highlight im Hallenstadion vor würdiger Kulisse
stattfindet.
Unveränderte und mutige Strategie
An ihrer Strategie hatten die ZSC Lions auch im finalen
Showdown nichts verändert. Weshalb auch? Mit ihren
ausnahmslos couragierten Starts waren sie bis anhin auf
internationaler Ebene von einem Coup zum anderen gestürmt.
Wie vor Wochenfrist verlagerten die Zürcher das Geschehen
ohne Berührungsangst sofort in das Drittel der Russen. Sejna
stürmte nach wenigen Sekunden ein erstes Mal wild
entschlossen in die gegnerische Zone.
Der Überraschungseffekt hielt sich beim Kontrahenten
indes zunächst in Grenzen. Im Gegensatz zum Hinspiel
reagierte Magnitogorsk auf die frühen Angriffswellen der
Herausforderer nicht (sofort) panisch, sondern bis zum
Einbruch mit der Klasse einer KHL-Spitzenmannschaft.
Mit millimetergenauen Steilpässen unterzogen die Gäste
Zürichs Abwehr vor allem in den ersten 20 Minuten gleich
mehrfach einer Belastungsprobe. Die Verteidiger und vor
allem Sulander liessen sich aber nicht düpieren.
Aber auch die Lions markierten weiterhin Präsenz. Ein
erster Warnschuss Wichsers prallte in der 15. Minute vom
Pfosten zurück. Knapp zwei Minuten später bewahrte die
Torumrandung Metallurg aber nicht mehr vor der Rücklage.
Blaine Down verwertete nach einem harten Schuss von Pittis
den Abpraller, den der russische Keeper Proskurjakow
verschuldete.
Ausgerechnet Down erzwang den ersten und zugleich
kursweisenden Zürcher Vorteil. Er verkörpert den
kometenhaften europäischen Aufstieg der Lions wohl wie kein
anderer im Team. Der 26-Jährige pendelte seit Herbst ständig
zwischen der NLB-Anonymität und dem gleissenden
Scheinwerferlicht der Elite-Liga hin und her.
Am vergangenen Sonntag führte der 26-jährige Kanadier GC
vor 147 (!) Zuschauern in der Küsnachter Kunsteisbahn zu
einem (belanglosen) 4:2 gegen Neuchâtel, ehe er wenige Tage
später nun im Rapperswiler «Lido» über 6000 fanatische
ZSC-Anhänger euphorisierte.
«Er ist ein Topspieler mit einer sehr guten Einstellung»,
hatte Sean Simpson den «Gast» bereits vor dem ersten Einsatz
im November in Linköping (7:2) gelobt. Der Coach täuschte
sich (auch) bei ihm nicht. Zusammen mit Domenico Pittis und
Jean-Guy Trudel bildete Down eine unerhört aufsässige
kanadische Highspeed-Linie, die den Russen erheblich zu
schaffen machte. Zur Demontage in Rapperswil trugen das Trio
drei Skorerpunkte bei.
Suchys Lapsus ohne Folgen
Ärgern werden sich die Russen in der Analyse dieser aus
ihrer Sicht völlig überraschenden Final-Niederlage. Nach
einem schweren Fehler Suchys verpassten sie die Chance zur
unmittelbaren Reaktion geradezu kläglich. Wenige Meter vor
dem leeren Zürcher Tor schob der Tscheche Kudrna einen
smarten Querpass von Kaigorodow über die Latte.
Nur einmal, als mit Blindenbacher und Seger ausgerechnet
die beiden besten Zürcher Verteidiger auf der Strafbank
sassen, drohte eine russische Wende. Aber selbst in
doppelter Überzahl fehlte dem Favoriten die Ideen. Anders
als beim 2:2 vor sieben Tagen blieb ein Sturmlauf aus, weil
ihn die Lions mit ihrem tadellosen Defensivkonzept schlicht
nicht zuliessen.
Und die Ineffizienz der tschechisch dominierten
Paradelinie um den zweitbesten KHL-Skorer Jan Marek kam den
Lions selbstredend abermals zupass. Als sich Metallurg im
zweiten Abschnitt überdies auch in der eigenen Hälfte
innerhalb weniger Minuten zwei Strafen leistete, schlugen
die Zürcher ein zweites Mal unerbittlich zu: Wichser drosch
den Puck in Überzahl via Sejnas Schlittschuh zum 2:0 ins Tor
-- die mit Abstand erfolgreichsten Powerplay-Spezialisten
wurden ihrer statistischen Ehre erstmals gerecht.
Das 2:0 verkrafteten die Russen offenkundig nicht.
Stattdessen resignierten sie im letzten letzten Kapitel der
auf dem Papier (und im Lohnbereich) so ungleichen
Finalpaarung. Als die Lions mit Ehre und Champagner
überschüttet wurden und am Anfang einer Zürcher Freinacht
standen, widmeten sich die schwer geschlagenen Russen der
Frustbewältigung.
ZSC Lions - Metallurg Magnitogorsk 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)
Diners Club Arena. -- 6200 Zuschauer (ausverkauft). -- SR
Laaksonen/Levonen (Fi), Kekalainen/Terho (Fi). -- Tore: 18.
Down (Pittis) 1:0. 35. Sejna (Wichser, Suchy/Ausschluss
Marek) 2:0. 49. (48:57) Seger (Pittis/Ausschluss Tschistow)
3:0. 50. (49:51) Alston (Geering) 4:0. 58. Trudel (Pittis,
Down) 5:0. -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen den ZSC, 5mal 2
Minuten gegen Magnitogorsk.
ZSC Lions: Sulander; Schnyder, Seger; Blindenbacher,
Schelling; Suchy, Geering; Down, Pittis, Trudel; Gardner,
Wichser, Sejna; Krutow, Kamber, Grauwiler; Bastl, Alston,
Monnet.
Metallurg Magnitogorsk: Proskurjakow; Atjuschow, Warlamow;
Malenkich, Birjukow; Bulin, Ibragimow; Kudrna, Rolinek,
Marek; Mirnow, Kaigorodow, Platonow; Chlistow, Tschistow,
Sawaruchin.
Bemerkungen: ZSC ohne Cadonau (überzählig), Bühler, Gloor
(beide nicht eingesetzt). Magnitogorsk ohne Selujanow
(verletzt). 15. Pfostenschuss von Wichser.
Skorerliste:
1. Jean-Guy Trudel (ZSC Lions) 8 Spiele/13 Punkte (4 Tore/9
Assists). 2. Adrian Wichser (ZSC Lions) 8/13 (1/12). 3.
Peter Sejna (ZSC Lions) 8/11 (5/6). 4. Jan Marek (Metallurg
Magnitogorsk) 8/10 (3/7). 5. Domenico Pittis (ZSC Lions)
8/10 (1/9). 6. Jan Alston (ZSC Lions) 8/8 (4/4). 7. Thibaut
Monnet (ZSC Lions) 7/7 (4/3). 8. Ryan Gardner (ZSC Lions)
8/7 (6/1). 9. Jaroslav Bednar (Slavia Prag) 4/6 (4/2). 10.
Roman Cervenka (Slavia Prag) 4/6 (3/3).
Statistik:
Die Europacup-Sieger der letzten Jahre:
Euroliga: 1997: TPS Turku (Fi). 1998: Feldkirch (Ö). 1999:
Metallurg Magnitogorsk (Russ). 2000: Metallurg Magnitogorsk.
European Champions Cup: 2005: Avangard Omsk (Russ). 2006:
Dynamo Moskau. 2007: Bars Kasan (Russ). 2008: Metallurg
Magnitogorsk.
Champions League: 2009: ZSC LIONS (Sz). |
[Top]
Mittwoch, 21.Januar
2009!
| Lions
vergeben Sensation in letzter Minute! |
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Die ZSC Lions haben in der Champions Hockey League die
Sensation im Final-Hinspiel auswärts gegen Metallurg
Magnitogorsk nur ganz knapp verpasst. Der Schweizer Meister
erreichte gegen die «übermächtigen» Russen nach einer
2:0-Führung und einer weiteren Top-Leistung ein
2:2-Unentschieden. |

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Lions Torhüter Ari Sulander. |
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| Den
Ausgleich erzielte Magnitogorsk durch Tomas Rolinek erst 43
Sekunden vor dem Ende der Partie. Der zuvor so tadellose
Torhüter Ari Sulander liess den Puck zwischen den Schonern
passieren.
Die Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch
in Rapperswil ist völlig offen: Der Sieger gewinnt die
Champions League, bei einem Unentschieden würde unmittelbar
nach der regulären Spielzeit ein Penaltyschiessen über den
Gewinner der Trophäe entscheiden.
Die Zürcher starteten fulminant in die Partie und setzten
die «übermächtigen» Russen gar unter Druck. Nach dem ersten
Drittel und Treffern von Jean-Guy Trudel (Eigentor Witali
Atjuschow) und Champions-League-Topskorer Adrian Wichser
lagen die Lions völlig verdient 2:0 in Führung.
Ärgerlicher Ausgleich
Im Mittelabschnitt fand Magnitogorsk, das im Vorjahr den
Vorgänger-Wettbewerb (European Champions Cup) gewonnen
hatte, den Rhythmus immer besser und begann seine
spielerische Überlegenheit auszuspielen. Doch ein Gegentor
liessen die ZSC Lions vorerst nicht zu. Angeführt vom einmal
mehr souveränen Sulander im Tor zeigte die Zürcher Defensive
eine absolute Weltklasse-Leistung.
Im Schlussabschnitt mussten sich die Lions dem Druck der
Russen schliesslich doch beugen. Zuerst machte Atjuschow
seinen Lapsus aus dem Startabschnitt wieder gut und bezwang
den Finnen mit einem Weitschuss (52.) zum 1:2.
Ärgerlich war der Ausgleich aus Sicht der Lions aber
trotzdem: Gleich zweimal hatten sie in der Schlussphase den
Matchpuck auf dem Stock. Eine Minute vor dem
Anschlusstreffer scheiterte Jan Alston kläglich mit einem
Penalty am russischen Keeper Ilja Proskurjakow. Und in der
57. Minute lief Thibaut Monnet alleine aufs Tor von
Magnitogorsk zu, brachte den Puck aber ebenfalls nicht
unter.
Metallurg Magnitogorsk - ZSC Lions 2:2 (0:2, 0:0, 2:0)
Metallurg-Arena. - 7700 Zuschauer (ausverkauft). - SR
Husicka/Sindler (Tsch), Blumel/Pouzar (Tsch). - Tore: 10.
Trudel (Schelling, Pittis) 0:1. 13. Wichser (Sejna, Gardner)
0:2. 52. Atjuschow (Marek) 2:2. 60. (59:17) Rolinek
(Warlamow) 2:2. - Strafen: je 4mal 2 Minuten.
Metallurg Magnitogorsk: Proskurjakow; Atjuschow,
Warlamow; Malenkich, Birjukow; Bulin, Selujanow; Kudrna,
Rolinek, Marek; Mirnow, Kaigorodow, Platonow; Chlistow,
Tschistow, Sawaruchin.
ZSC Lions: Sulander; Suchy, Blindenbacher; Seger,
Schnyder; Geering, Schelling; Down, Pittis, Trudel; Wichser,
Gardner, Sejna; Krutow, Kamber, Grauwiler; Bastl, Alston,
Monnet.
Bemerkungen: ZSC ohne Bühler (Hirnerschütterung) und
Stoffel (rekonvaleszent). Alston verschiesst Penalty (51.).
Timeouts: ZSC Lions (52.) und Metallurg Magnitogorsk
(59:17). |
[Top]
Freitag, 16.Januar
2009!
| Pascal Müller vom HCD zu den
Lions! |
| Pascal Müller ist ab
sofort vom HC Davos zu den ZSC Lions gewechselt und kann
möglicherweise am Samstag im Spiel gegen die Genfer
eingesetzt werden. Die Lions haben Müller bis 2011
verpflichtet. Die Freigabe des HC Davos habe keine Transfer-
oder andere Zahlungen zur Folge, so die ZSC Lions. Müller zu
NZZ Online: «Ich bin über die schnelle Einigung froh.» |

Pascal Müller verstärkt die Devensive der ZSC
Lions! |
| Der Vertrag Müllers im HCD
wäre zum Ende der Saison abgelaufen und wohl nicht mehr
verlängert worden. Pascal Müller: «Ich bin froh, dass die
Einigung zwischen dem HCD und den Lions so schnell zu Stande
gekommen ist. [HCD-Trainer] Arno del Curto hat mich in
meiner Entscheidung unterstützt.»
Keine "Retourkutsche"
Die Lions betonen, dass der Wechsel von Pascal Müller in
keinem Zusammenhang mit dem Wechsel von Verteidiger Beat
Forster stehe, der die Lions überstürzt in Richtung Davos
verlassen hat. Die Kontakte zu Pascal Müller seien erst
aufgenommen worden, als dieser vor wenigen Tagen vom HC
Davos eine Freigabe erhalten habe. In der Champions Hockey
League ist Pascal Müller in dieser Saison nicht
spielberechtigt.
Müller wird der jungen Abwehr der Lions
grössere Stabilität verleihen. In den vergangenen Jahren war
er im HC Davos, in Langnau und Zug aktiv. |
[Top]
Freitag, 09.Januar
2009!
| Salis
wird ZSC-Sportchef! |
|
Edgar Salis (38) ersetzt Peter Iten als Sportchef bei den
ZSC Lions. Iten kehrt in die Privatwirtschaft zurück und
nimmt anfangs März eine Tätigkeit im Personalbereich auf. |

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Edgar Salis hat als Spieler mit den ZSC Lions
zweimal den Meistertitel gewonnen. |
|
| Iten,
der eine Meldung von tagesanzeiger-online bestätigte, wird
dem ZSC sicher noch bis Ende Januar erhalten bleiben. Salis
wird jedoch seine neue Arbeit bereits im Laufe dieses Monats
antreten.
Parallel zu seinem neuen Job als Sportchef wird er zudem
seine schon länger begonnene Ausbildung zum Sozialpädagogen
abschliessen. Der langjährige NLA-Spieler bei Chur, Bern,
Ambri-Piotta und dem ZSC hatte bereits unter Simon Schenk
temporär im Sportmanagement geschnuppert.
In seinen zehn Profijahren bei den Zürchern gewann der
Bündner Verteidiger 2000 und 2001 zweimal den Meistertitel. |
[Top]
Mittwoch, 07.Januar
2009!
| ZSC
steht im Champions-League-Final! |
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Der Höhenflug der ZSC Lions in der Champions Hockey
League geht weiter. |

|
Mathias Seger jubelt nach dem 0:2. |
|
| Nach
dem 6:3-Sieg am 10. Dezember 2008 im Exil in Rapperswil-Jona
gewann der Schweizer Meister auch das Halbfinal-Rückspiel
gegen die Espoo Blues. Im Vorort von Helsinki setzten sich
die Zürcher 4:1 durch und treffen im Endspiel am 21. und 28.
Januar zuerst auswärts auf Metallurg Magnitogorsk.
Der Sieger des Vorgänger-Wettbewerbs gewann nach dem 1:2
vor vier Wochen die Reprise gegen Salawat Julajew Ufa 3:1
und erzwang so das Penaltyschiessen, das Magnitogorsk 2:0
gewann.
Die ZSC Lions verdienten sich den historischen Einzug in
den Final und weitere 500'000 Euro Prämie mit einer
aussergewöhnlichen Effizienz im Powerplay. Thibaut Monnet
mit einem sehenswerten Ablenker (6.) und Captain Mathias
Segers harter Slapshot (16.) krönten die ersten beiden
ZSC-Überzahlsituationen mit zwei Toren.
Glänzender Sulander
Das in der Meisterschaft fünftklassierte Heimteam drückte
in der Folge aufs Tempo, scheiterte aber immer wieder am
ausgezeichneten ZSC-Goalie Ari Sulander. Der am
Dreikönigstag 40 Jahre alt gewordene Keeper bot in seiner
Heimat eine starke Leistung und war der gewohnt ruhige
Rückhalt.
Etwas ins Schleudern gerieten die Lions ab dem
Mitteldrittel, als Ismo Kuoppala in der 34. Minute einen
schnellen Angriff der Blues zum 1:2 abschloss. Weil sich
Espoo nur mit einem Sieg ins Penaltyschiessen hätte retten
können, spielten die Finnen schon früh volles Risiko,
ersetzten den Goalie durch einen sechsten Feldspieler und
kassierten noch zwei weitere Treffer. Jean-Guy Trudel und
Ryan Gardner schossen das 3:1 und 4:1 ins leere Tor.
Espoo Blues - ZSC Lions 1:4 (0:2, 1:0, 0:2)
LänsiAuto-Areena, Espoo. -- 6800 Zuschauer (ausverkauft). --
SR Jablukov (De)/Looker (USA), Semjonow (Est)/Winnekens
(De). -- Tore: 6. Monnet (Trudel, Alston/Ausschluss Alanko)
0:1. 16. Seger (Pittis, Trudel/Ausschluss Huczkowski) 0:2.
34. Kuoppala (Öhman, Uhlbäck) 1:2. 59. (58:17) Trudel 1:3
(ins leere Tor). 59. (58:51) Gardner (Suchy, Monnet) 1:4
(ins leere Tor). -- Strafen: je 8mal 2 Minuten.
Espoo Blues: Brückler; Alanko, Kurki; Kokko, Clarke;
Huczkowski, Lajunen; Nättinen, Kuoppala; Puustinen, Keller,
Rajamäki; Uhlbäck, Öhman, Lammassaari; Miettinen, Ryhänen,
Kähkönen; Tolsa, Sallinen, Lostedt.
ZSC Lions: Sulander; Seger, Schnyder; Geering, Suchy;
Blindenbacher, Schelling; Bühler, Pittis, Trudel; Gardner,
Wichser, Sejna; Monnet, Alston, Bastl; Krutow, Kamber,
Grauwiler.
Bemerkungen: ZSC ohne Cadonau, Gloor (beide nicht
eingesetzt). Down (verletzt) und Stoffel (rekonvaleszent).
59. (58:00) Timeout von Espoo, danach ohne Goalie. |
[Top]
Freitag, 12.Dezember
2008!
| Adrian
Wichser erlitt Nasenbruch! |
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ZSC-Lions-Stürmer Adrian Wichser erlitt im
Halbfinal-Hinspiel der Champions Hockey League gegen Espoo
(6:3) einen mehrfachen Nasenbruch. |

|
Adrian Wichser wird vermutlich bis Ende Jahr
ausfallen. |
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| Er war
am letzten Mittwoch vom Schlittschuh eines Gegners am Kopf
getroffen worden war.
Der 28-Jährige wird gemäss «Tagesanzeiger» vermutlich bis
Ende Jahr ausfallen. |
[Top]
Donnerstag,
11.Dezember 2008!
| Beat
Forster verlässt die ZSC Lions! |
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Beat Forster verlässt den ZSC per sofort und wird zum
Liga-Konkurrenten Davos wechseln. |

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Beat Forster verhandelt mit dem HCD. |
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| Der
25-jährige Verteidiger verhandelt mit dem HCD über einen
Vertrag. Am Montag hatte der Internationale bei den Lions
die fristlose Kündigung eingereicht.
Davos wird den Zürchern die wegen der vorzeitigen
Vertragsauflösung fällige «Busse» von 500'000 Franken
überweisen. Der Grund des Eklats ist unklar. Teamintern gab
es allerdings kein Problem. Es kursierte aber die Version,
Dissonanzen mit der Führungscrew und den Coaches hätten
Forster zum überstürzten Abgang veranlasst.
HCD-Präsident Tarcisius Caviezel, der in Bern an der
Session weilt, bestätigte die Fakten im Bundeshaus: «Wir
werden ihm heute einen Vertrag anbieten und die 500'000
Franken bezahlen.» Der Passus mit der fixen Ablösesumme bei
Vertragsbruch wurde vor zwei Jahren von der Liga festgelegt. |
[Top]
Mittwoch,
10.Dezember 2008!
| ZSC
Lions auf Europacup-Finalkurs! |
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Die ZSC Lions unterstrichen im Hinspiel des
Champions-League-Halbfinals ihre Ambitionen eindrücklich. |

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Espoos Ryan Keller scheitert an Ari Sulander. |
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| Im
«Exil» in Rapperswil-Jona bezwang der NLA-Leader vor 6100
begeisterten und lautstarken Zuschauern den finnischen
Vertreter Espoo Blues verdient mit 6:3. Im Rückspiel am 7.
Januar müssen die Zürcher nun ein Remis erreichen, um in die
Endausmarchung einzuziehen. Verlieren sie die Partie
hingegen, käme es nach 60 Minuten direkt zu einem
Penaltyschiessen.
Die ZSC Lions überrollten die Espoo Blues, die ohne
sieben verletzte Stammspieler antreten mussten, im
einseitigen Startdrittel richtiggehend. Thibaut Monnets
Powerplaytor (7.) war allerdings eine schlechte Ausbeute für
die Dominanz des formstarken Schweizer Meisters.
Espoos österreichischer Goalie Bernd Brückler musste bis
kurz nach Spielhälfte zwei weitere Male - und damit
insgesamt so oft wie in den vier vorherigen Partien zusammen
- hinter sich greifen. Ryan Gardner mit einer sehenswerten
Drehung vor dem Tor (28.) und Peter Sejna (31.) brachten die
ZSC Lions innerhalb von 203 Sekunden 3:1 in Führung.
Ein junges Team
Das junge Team von Espoo (Schnitt von 24,2 Jahre), das in
den Gruppenspielen den SC Bern zwei Mal knapp bezwungen
hatte, kam durch Zürcher Eigenfehler zum 1:1 und später zum
2:3. Weil Cyrill Bühler nach einem sensationellen Slalomlauf
von Domenico Pittis und Jan Alston mit einem punktgenauen
Hocheckschuss den alten Abstand wieder herstellten und sogar
vergrösserten, blieben die Aussetzer letzlich ohne Folgen.
Den Schlusspunkt setzte Jan Alston mit einem Schuss ins
leere Tor zum 6:3.
Der erste Europacup-Sieg eines Schweizer Teams gegen eine
finnische Mannschaft seit der Saison 1995/96 -- damals
gewann Kloten gegen Turku 3:2 -- lässt für das Rückspiel im
neuen Jahr hoffen. Die ZSC Lions setzten wie schon in der
Gruppenphase das Tempospiel, das Trainer Sean Simpson
gefordert hatte, resolut um.
In dieser Form ist die Finalteilnahme der Zürcher alles
andere als unrealistisch. Voraussichtlicher Gegner wäre wohl
Salawat Julajew Ufa. Der heim- und offensivstarke
Spengler-Cup-Finalist des letzten Jahres gewann das
«Ural-Duell» bei Metallurg Magnitogorsk 2:1.
ZSC Lions - Espoo Blues 6:3 (1:0, 3:2, 2:1)
Diner's Club Arena, Rapperswil-Jona. -- 6100 Zuschauer
(ausverkauft). -- SR Kubus/Orszag, Gajan/Orolin (alle Slk).
-- Tore: 8. Monnet (Alston, Trudel/Ausschluss Miettinen)
1:0. 21. Ville Lajunen (Keller, Sandell) 1:1. 28. Gardner (Blindenbacher,
Suchy/Ausschlüsse Pittis; Ville Lajunen) 2:1. 31. Sejna (Suchy,
Wichser) 3:1. 34. Sandell (Keller) 3:2. 38. Bühler (Pittis)
4:2. 48. Alston (Bastl) 5:2. 55. Nättinen (Ville Lajunen)
5:3. 59. Alston (Geering, Trudel) 6:3 (ins leere Tor). --
Strafen: Je 5mal 2 Minuten.
ZSC Lions: Sulander; Seger, Suchy; Blindenbacher,
Schelling; Geering, Daniel Schnyder; Gardner, Wichser, Sejna;
Bühler, Pittis, Trudel; Bastl, Alston, Monnet; Down, Krutow,
Grauwiler.
Espoo Blues: Brückler; Alanko, Kuoppala; Ville Lajunen,
Kokko; Konttinen, Rönnberg; Näkyvä; Kähkönen, Sallinen,
Rajamäki; Puustinen, Keller, Sandell; Lammassaari, Miettinen,
Uhlbäck; Jani Lajunen, Nättinen, Lostedt.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Forster, Kamber, Stoffel,
Espoo Blues ohne Eaves, Heiskanen, Huczkowski, Kurki, Öhman,
Ryhänen und Tolsa (alle verletzt). -- Pfostenschüsse:
17./50. Trudel, 42. Wichser, 55. Ville Lajunen. -- Espoo
Blues von 58:25 bis 59:40 ohne Goalie. |
[Top]
Dienstag,
09.Dezember 2008!
| ZSC
ohne Verteidiger Beat Forster! |
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Die ZSC Lions treten nicht in bestmöglicher Formation zum
Champions-League-Halbfinal gegen die Espoo Blues an. |

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Verteidiger Beat Forster ist verletzt. |
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Verteidiger Beat Forster ist verletzt (Adduktoren) und
Severin Blindenbacher erkältet. Letzterer wird aber trotzdem
spielen.
Aller Voraussicht nach empfangen die Lions den finnischen
Spitzenklub in einer vollen Rapperswiler Diners Club Arena,
welche die Zürcher wegen des besetzten Hallenstadions mieten
mussten. 24 Stunden vor dem Anpfiff waren nur noch rund 190
zusätzliche Karten (des Vermarkters) im Angebot.
Wer sich auf die Statistik abstützt, der wird Espoo klar
favorisieren. Von 15 Wettbewerbsspielen gegen Schweizer
Teams haben die Finnen nur zwei verloren. Mitte der
Neunzigerjahre besiegte Kloten Turku 3:2. Bern gewann in der
Saison 1992/1993 in Helsinki gegen Jokerit 1:0. Ein letztes
statistisches Detail: In der «Skorerliste» der Champions
League ist Adrian Wichser mit neun Assists (aber ohne
Treffer) topklassiert.
Champions League. Halbfinals. ZSC Lions - Espoo Blues
(19.30 Uhr/live SFinfo/in Rapperswil-Jona). Magnitogorsk -
Ufa (16 Uhr). |
[Top]
Mittwoch,
03.Dezember 2008!
| Lions
nach Galavorstellung im Halbfinal! |
|
Die ZSC Lions haben sich für die Halbfinals der Champions
League qualifiziert. |

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Jan Alston, Mathias Seger, Thibaut Monnet,
Torschütze Jean-Guy Trudel (verdeckt) und
Domenico Pittis jubeln nach dem 1:0. |
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Jean-Guy Trudel schiesst das 1:0. |
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Die angereisten ZSC Fans gedenken dem vor 10
Jahren verstorbenen Chad Silver. |
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| Der
Schweizer Meister setzte sich im «Endspiel» auswärts gegen
Slavia Prag nach einer starken Leistung gleich mit 5:1
durch.
Ryan Gardner und Jan Alston jeweils mit
Doppelschlägenerzielten im letzten Abschnitt die vier
Treffer zum entscheidenden Sieg, den die ZSC Lions für den
Gruppensieg und das Weiterkommen benötigten. Im Halbfinal
treffen die Zürcher am 10. Dezember (in Rapperswil) und am
7. Januar auswärts auf die Espoo Blues (Fi), die Gewinner
der «Berner» Gruppe B.
Prag immer besser im Spiel
Die ZSC Lions begannen stark und gingen im ersten Drittel
durch Jean-Guy Trudel (15.) im Powerplay verdient in
Führung. Doch Slavia Prag kam mit Fortdauer der Partie immer
besser ins Spiel. Die Zürcher konnten sich bei ihrem stark
spielenden Goalie Ari Sulander bedanken, dass sie nicht
vorzeitig in arge Nöten gerieten.
Doch auch der bald 40-jährige Finne konnte den
Gegentreffer im Mittelabschnitt nicht verhindern: Petr
Jelinek traf in der 36. Minute zum 1:1. Die Tschechen waren
auch im letzten Drittel die bessere Mannschaft - bis Gardner
und Alston die Ereignisse auf den Kopf stellten.
Slavia Prag - ZSC Lions 1:5 (0:1, 1:0, 0:4)
OS-Arena. - 8137 Zuschauer. - SR Schimm/Schütz (De), Kaspar/Winnekens
(Ö/De). - Tore: 15. Trudel (Pittis, Alston/Ausschluss
Kolarik) 0:1. 37. Jelinek (Kadlec) 1:1. 47. (46:51) Gardner
(Wichser, Monnet) 1:2. 48. (47:29) Alston (Bastl, Seger)
1:3. 58. Gardner (Sejna, Suchy) 1:4. 60. Alston (Trudel)
1:5. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Slavia Prag, 5mal 2
Minuten gegen die ZSC Lions.
Slavia Prag: Svoboda; Kadlec, Vasicek; Novak, Drtina;
Kolarik, Zizka; Sloboda; Hruska, Beranek, Vondrka; Bednar,
Cervenka, Tomica; Cermak, Jelinek, Kraft; Dolezal, Micka,
Ruzicka; Sklenar.
ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Cadonau, Seger;
Geering, Schelling; Gardner, Wichser, Sejna; Bühler, Pittis,
Trudel; Bastl, Monnet, Alston; Aurelio Lemm, Down, Grauwiler.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Forster, Kamber, Stoffel
(alle verletzt) und Krutow (krank). - 57. Pfostenschuss
Hruska.
Resultate:
Gruppe A:
Eisbären Berlin - Metallurg Magnitogorsk (Russ) 2:1 (1:0,
1:1, 0:0).
Schlussrangliste (je 4 Spiele): 1. Metallurg Magnitogorsk
9 (11:5). 2. Eisbären Berlin 8 (10:10). 3. Kärpät Oulu (Fi)
1 (5:11).
Gruppe B:
HV71 Jönköping (Sd) - Espoo Blues (Fi) 0:6 (0:3, 0:1, 0:2)
Schlussrangliste (je 4 Spiele): 1. Espoo Blues 12 (14:4).
2. HV71 Jönköping 3 (13:18). 3. Bern 3 (11:16).
Gruppe C:
Salawat Julajew Ufa (Russ) - Slovan Bratislava (Slk) 8:2
(1:1, 4:1, 3:0).
Schlussrangliste (je 4 Spiele): 1. Salawat Julajew Ufa 12
(22:5). 2. Ceske Budejovice (Tsch) 3 (9:17). 3. Slovan
Bratislava 3 (11:20).
Gruppe D:
Slavia Prag - ZSC Lions 1:5 (0:1, 1:0, 0:4).
Schlussrangliste (je 4 Spiele): 1. ZSC Lions 10 (20:11).
2. Slavia Prag 8 (15:15). 3. Linköping (Sd) 0 (11:20).
Halbfinals:
ZSC Lions - Espoo Blues, Metallurg Magnitogorsk - Salawat
Julajew Ufa. - Hinspiel am Mittwoch, 10. Dezember in
Rapperswil, Rückspiel am Mittwoch, 7. Januar 2009. - Final:
21./28. Januar. |
[Top]
Donnerstag,
20.November 2008!
|
Blindenbacher verlässt den ZSC! |
|
Nach vier Jahren wird Severin Blindenbacher den ZSC im
Sommer Richtung Schweden verlassen. Der von diversen
NLA-Spitzenklubs umworbene Top-Verteidiger einigte sich mit
Färjestad am vergangenen Sonntag auf einen Einjahresvertrag. |

|
Severin Blindenbacher wechselt nicht völlig
überraschend nach Skandinavien. |
|
| Das
wochenlange Ringen um den Schweizer Internationalen hat
damit ein Ende. Blindenbacher schlug sämtliche NLA-Offerten
und auch jene gutdotierte der Lions aus.
Der Wechsel in die Elitserien kommt für Insider nicht
völlig überraschend. Seit geraumer Zeit interessierte sich
der spielstärkste Verteidiger der Lions für einen Transfer
nach Skandinavien.
Färjestad meldete schon früh ein konkretes Interesse an.
Der Traditionsklub, der seit 40 Jahren zur höchsten Liga
gehört, will künftig wieder um den Titel spielen. Letztmals
wurde das Team der schwedischen Ikone Tommy Samuelsson vor
zwei Jahren Meister.
Derzeit ist die Equipe an 3. Stelle klassiert. Vor
Blindenbacher waren mit Marcel Jenni (Kloten) und Martin
Gerber (Ottawa Senators) bereits zwei andere Schweizer in
Karlstad engagiert. |
[Top]
Mittwoch,
05.November 2008!
| Patrik
Bärtschi ab nächster Saison ein «Löwe» |
|
Flügelstürmer Patrik Bärtschi (24) wechselt auf die
nächste Saison hin vom SC Bern zu den ZSC Lions. Die
Vertragsdauer wurde nicht kommuniziert. |

|
Patrik Bärtschi pausiert derzeit wegen eines
Fingerbruchs. |
|
| Der
53-fache Internationale muss derzeit wegen eines
Fingerbruchs pausieren. Für die Berner hat er in der
laufenden Saison in 15 Einsätzen 8 Tore und 4 Assists
verbucht.
Bärtschi stiess im Mai 2006 zum SCB, nachdem er sechs
Jahre für Kloten gespielt hatte. Von der NHL-Organisation
der Pittsburgh Penguins war er 2002 gedraftet worden. |
[Top]
Dienstag, 28.Oktober
2008!
|
Blindenbachers Glück trotz Schleudertrauma! |
|
Severin Blindenbacher fällt nach seinem Sturz gegen die
Bande rund zwei Wochen lang aus. |

|
Bei der MRI-Untersuchung wurden keine
gravierenden Wirbelverletzungen festgestellt. |
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| Der
ZSC-Verteidiger erlitt im Spiel gegen Rapperswil-Jona (4:1)
eine Hirnerschütterung und ein Schleudertrauma.
Bei der MRI-Untersuchung wurden keine gravierenden
Wirbelverletzungen festgestellt. Mit Blindenbachers Comeback
ist dennoch frühstens nach der Nationalmannschaftspause zu
rechnen. In der Champions-League-Partie gegen Slavia Prag
und an den nächsten beiden NLA-Spieltagen müssen die Lions
ohne ihren defensiven Leader auskommen.
Als der übereifrige Lakers-Stürmer Markus Bütler den
Zürcher Blindenbacher mit den Schlittschuhen touchierte und
so den schweren Crash (ungeschickt) auslöste, musste
zunächst mit einem schlimmeren Befund gerechnet werden;
zumal der Nationalspieler kurzzeitig das Bewusstsein verlor.
Mit einer Stauchung der Halswirbelsäule kam Blindenbacher
glimpflich davon.
«Er hat vor dem Aufprall gut reagiert und sich leicht
abgedreht. Die Schulterfläche nahm dem Sturz viel Gewalt.
Wäre er mit dem Kopf frontal aufgeschlagen, hätte er sich
das Genick brechen können», erklärte der Zürcher Teamarzt
Gery Büsser.
Im Dezember 1995 verletzte sich Pat Schafhauser (Lugano)
bei einem ähnlichen (selbstverschuldeten) Sturz gegen die
Bande erheblich schwerer und ist seit der tragischen Szene
in Davos mit einer Querschnittlähmung an den Rollstuhl
gefesselt. |
[Top]
Mittwoch, 08.Oktober
2008!
|
ZSC-Gegner mit Niederlage in Prag! |
|
Für Linköping, den ersten Gegner der ZSC Lions (22.
Oktober), begann die Champions League mit einer Niederlage.
Der schwedische Playoff-Finalist der letzten Saison unterlag
im ersten Spiel der Gruppe D dem tschechischen Meister
Slavia Prag auswärts 2:4. |

|
Der deutsche Eishockey Meister 2008 Eisbären
Berlin: den Jungs ist heute ein
Champions-League-Debüt nach Mass gelungen. |
|
| Zu
einem standesgemässen Auftaktsieg kam in der Gruppe C der
russische Meister Salawat Julajew Ufa. Der
Spengler-Cup-Finalist des letzten Jahres setzte sich gegen
den tschechischen Qualifikationssieger Ceske Budejovice 7:1
durch.
In der Gruppe A gelang den Eisbären Berlin ein
Champions-League-Debüt nach Mass. Der deutsche Meister
bezwang den finnischen Champion Kärpät Oulu 3:2 und strich
gleich die erste Siegprämie von 50 000 Euro ein. Oulu hatte
sich wegen eines Magen-Darm-Grippe, der nicht weniger als 15
Spieler flachgelegt hatte, am Wochenende alles andere als
optimal auf die Partie vorbereiten können.
Resultate:
Champions League. 1. Spieltag. Gruppe B: HV 71 Jönköping (Sd)
-Bern 6:2 (1:0, 2:0, 3:2). -- Weiterer Spielplan. Mittwoch,
22. Oktober (19.30): Bern - Espoo Blues (Fi). Mittwoch, 29.
Oktober (19.30): Espoo Blues - HV71 Jönköping. Mittwoch, 12.
November (19.30): Bern - HV71 Jönköping. Mittwoch, 19.
November (19.30): Espoo Blues - Bern. Mittwoch, 3. Dezember
(19.30): HV71 Jönköping -Espoo Blues.
Gruppe D: Slavia Prag - Linköping (Sd) 4:2 (2:1, 1:1,
1:0). -- Weiterer Spielplan. Mittwoch, 22. Oktober (19.30):
Linköping - ZSC LIONS. Mittwoch, 29. Oktober (19.30): ZSC
LIONS - Slavia Prag. Mittwoch, 12. November (19.30):
Linköping - Slavia Prag. Mittwoch, 19. November (19.30): ZSC
Lions - Linköping. Mittwoch, 3. Dezember (19.30): Slavia
Prag - ZSC LIONS.
Gruppe A: Eisbären Berlin - Kärpät Oulu (Fi) 3:2 (1:1,
1:0, 1:1). -- Nächstes Spiel. Mittwoch, 22. Oktober: Kärpät
Oulu -Metallurg Magnitogorsk (Russ). |
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Dienstag, 07.Oktober
2008!
| ZSC
Lions strebt Gruppensieg an! |
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Die ZSC Lions haben sich für die Champions Hockey League
ambitionierte Ziele gesetzt. Der Schweizer Meister will sich
in der Gruppe D vor dem tschechischen Champion Slavia Prag
und dem schwedischen Playoff-Finalisten Linköping einreihen. |

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Lions-Direktor Peter Zahner will den
Gruppensieg. |
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| «Unser
Ziel ist es, die Gruppe zu gewinnen», verkündete der Zürcher
CEO Peter Zahner. «Wir haben ein international erfahrenes
Team, das allerdings gegen zwei sehr starke Gegner
anzutreten hat.» Sollte der ZSC den Halbfinal-Einzug (10.
Dezember/7. Januar 2009) tatsächlich schaffen, müssten die
Lions wegen andersweitiger Belegung des Hallenstadions
ausweichen, voraussichtlich nach Rapperswil-Jona.
Allfällige Prämien für das Erreichen der Top 4 sind noch
nicht ausgehandelt. Dies geschähe laut CEO Zahner zu einem
späteren Zeitpunkt. Fest steht dagegen, dass die Zürcher in
der mit rund 16 Millionen Franken dotierten Champions League
mit einem maximalen Budget von 1,3 Millionen operieren
werden. Dies gilt selbstredend nur dann, wenn der Meister um
die Krone im europäischen Klub-Eishockey mitspielen würde.
Für die 5600 Inhaber von Saisontickets sind die beiden
Gruppenspiele ein Supplément. Sie geniessen im Hallenstadion
gegen Slavia Prag (29. Oktober) und gegen Linköping (19.
November) Gratiseintritt. |
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Dienstag, 26.August
2008!
| ZSC Lions streben mit breitem
Kader nach hohen Zielen! |
| Die Lions wollen mit
27 Spielern in der Nationalliga A und in der Champions
League unter die besten vier vorstossen. |

«Dann sind wir langsam wieder ein
Volksklub»: ZSC-Lions-Präsident Walter Frey.
|
Die Lions-Organisation lud
gestern im Hallenstadion zur alljährlichen
Vorsaison-Medienkonferenz. VR-Präsident Walter
Frey blickte zunächst auf eine erfolgreiche
Saison zurück, in der die Lions die Meistertitel
in der Nationalliga A, bei den Junioren Elite A
und den Novizen Elite gewannen. «Das ist meines
Wissens einmalig», stellte der 65-jährige
Unternehmer korrekt fest. In seinem Ausblick
sprach er entsprechend von einer schwierigen
Saison der Bestätigung und meinte nicht nur den
sportlichen Bereich.
«Die Hallenstadion AG hat uns
bei den Verhandlungen um die
Vertragsverlängerung das Messer an den Hals
gesetzt», so Frey. Das Ziel bleibe ein
«richtiges Eishockeystadion», und er begrüsse
die Planungen der Stadt für eine neue Arena auf
dem Areal der offenen Rennbahn - sowie alle
anderen Projekte. Der SVP-Vizepräsident bedankte
sich aber auch dafür, dass das Meisterteam im
Hallenstadion nun eine grössere Garderobe
bekommen habe.
Die Transferkampagne fasste
CEO Peter Zahner unter dem Stichwort
Substanzgewinn zusammen. Für Konkurrenz ist
gesorgt: Das neue Kader der ZSC Lions umfasst 27
Spieler, darunter mit Neuzugang Jean-Guy Trudel
fünf starke Ausländer. Zumindest Martin Wichser
wird die Saison sicher bei den GCK Lions
bestreiten, wo auch die Ersatzgoalies Flavio
Streit und Lukas Flüeler regelmässig zu
Matchpraxis kommen sollen.
Die Kaderverbreiterung macht
im Hinblick auf die Mehrbelastung mitder
Champions Hockey League Sinn. Dort kann der neue
Headcoach Sean Simpson auch auf sein ganzes
Ausländerquintett zurückgreifen, allenfalls gar
zusätzlich auf Blaine Down vom B-Partnerteam.
Der neue GCK-Kanadier wurde zuletzt mit Herninge
dänischer Meister und ist gemäss Zahner «noch
besser» als sein Vorgänger Dustin Johner.
Dann formulierte Zahner die
mit Spannung erwarteten Saisonziele: Der ZSC
soll in der Qualifikation, im Playoff sowie in
der Champions League mindestens unter die besten
vier kommen. Diese Vorgaben sind hoch, aber
nicht unrealistisch - zumindest wird vom neuen
Trainergespann Simpson/Muller nicht offiziell
die erfolgreiche Titelverteidigung erwartet.
Zum Abschluss unterhielten
Zahner und Frey die Journalistenschar mit ihren
Ausführungen zum Vorverkauf. Der CEO erklärte,
man habe schon jetzt 5188 Saisonkarten oder 17,6
Prozent mehr als im Vorjahr verkauft. Auf seine
Feststellung, mit einer Steigerung um 20 Prozent
dürfe man wohl zufrieden sein, rümpfte der
Präsident die Nase: «Wenn wir 6000 verkaufen,
sind wir langsam wieder ein Volksklub.»
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