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Die Schweizer Nationalmannschaft mit Fakten und Zahlen!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront

Samstag, 21.April 2007!

U18-Auswahl beendet WM auf Rang 6!
Die Schweizer U18-Auswahl hat die WM in Finnland auf Platz 6 abgeschlossen. Gegen die Slowaken unterlag die im Halbfinal gegen Russland nur knapp gescheiterte Equipe von Felix Hollenstein 1:4.

Reto Suri schoss Schweizer Ehrentreffer
Reto Suri schoss Schweizer
Ehrentreffer

In der Vorrunde hatte der SEHV-Nachwuchs den gleichen Gegner 4:0 deklassiert. Das 1:3 gelang dem Klotener Stürmer Reto Suri erst 46 Sekunden vor der Schlusssirene.

Tampere. U18-WM. Spiel um Platz 5: Schweiz - Slowakei 1:4 (0:0, 0:1, 1:3). -- Tore: 25. Molnar 0:1. 41. Kytnar 0:2. 55. Stephan 0:3. 60. (59:14) Suri 1:3. 60. Bezak 1:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen die Slowakei. -- Bei der Schweiz Ciaccio im Tor

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Samstag, 21.April 2007!

Schweizer Eishockey-Nati mit Sieg an die WM!
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam gestaltete das letzte WM-Vorbereitungsspiel siegreich. Genau eine Woche vor dem ersten Gruppenspiel gegen Lettland bezwang die Equipe von Ralph Krueger in Rapperswil Deutschland mit 5:1.
Zwei Tage nach dem 2:3 in Herisau gegen den gleichen Gegner legten die Schweizer damit eine Serie von vier Niederlagen ab.

Das klare Verdikt täuschte jedoch etwas. Nach dem Führungstor durch Thibaut Monnet baute Deutschland den Druck massiv aus und kassierte in der 28. Minute entgegen dem Spielverlauf das 0:2.

Schweizer Torschütze war der auffällige Freiburger Julien Sprunger.

Mit jenem Treffer ging den Schweizern der Knoten auf. Innerhalb von weniger als drei Minuten bauten Duri Camichel nach magistraler Vorarbeit von Paul Di Pietro sowie Romano Lemm den Vorsprung auf 4:0 aus.

Den Sieg war zu einem gewissen Teil Goalie David Aebischer zu verdanken. Der erstmals eingesetzte Torhüter der Montreal Canadiens hielt die Schweiz in den heiklen Phasen im Spiel und strahlte viel Ruhe aus.

Bis zum 1:4 nach 51 Minuten, das Aebischer um den ersten Shutout seit mehr als zwei Jahre brachte, wehrte er 26 Schüsse ab.

Es ist davon auszugehen, dass wie in anderen Jahren der gleiche Goalie wie im letzten Test auch im ersten WM-Spiel das Tor hüten wird.

Schweiz - Deutschland 5:1 (1:0, 3:0, 1:1)

Lido, Rapperswil. -- 5071 Zuschauer. -- SR Reiber, Wehrli/Wirth (Sz). -- Tore: 15. Monnet (Blindenbacher, Julien Vauclair/Ausschluss Macholda) 1:0. 28. Sprunger (Blindenbacher, Monnet) 2:0. 31. (30:02) Duri Camichel (Di Pietro, Sannitz) 3:0. 31. (30:42) Romano Lemm (Wirz) 4:0. 49. Yannic Seidenberg (Tripp) 4:1. 51. Monnet (Della Rossa) 5:1. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 plus 10 Minuten (Busch) gegen Deutschland.

Schweiz: Aebischer; Julien Vauclair, Mark Streit; Blindenbacher, Bezina; Beat Gerber, Steinegger; Beat Forster, Hirschi; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Romano Lemm, Wirz, Adrian Wichser; Reichert.

Deutschland: Jonas; Bakos, Sulzer; Macholda, Breitbach; Draxinger, Dietrich; Ancicka, Petermann; Rankel, Barta, Felski; Tripp, Busch, Yannic Seidenberg; Gogulla, Hackert, Wolf; Daniel Kreutzer, Ullmann, Verwey.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatzgoalie), Manzato (überzählig) und Jeannin (verletzt). -- 54. Timeout Deutschland. -- Schüsse: Schweiz 24 (12-9-3); Deutschland 29 (6-15-8). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/4; Deutschland 0/4.

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Donnerstag, 19.April 2007!

Eishockey-Nati unterliegt Deutschland!
Das zweitletzte Testspiel des Eishockey-Nationalteams vor der WM in Moskau endete mit einer Ernüchterung. Gegen Deutschland resultierte in Herisau mit 2:3 eine unerwartete Niederlage.
Das Team von Ralph Krueger unterlag Deutschland erstmals wieder seit dem 3. April 2004 (2:3 in Landshut).

Die Gäste, bei denen noch vier Akteure der Playoff-Finalisten Adler Mannheim und Ice Tigers Nürnberg fehlten, setzten sich dank der grösseren Anzahl Chancen in den ersten 50 Minuten verdientermassen durch.Die Schweizer vermochten erst im Finish, als Krueger die Kräfte auf drei Linien konzentrierte, den Druck auf das deutsche Tor zu erhöhen.

Lediglich 51 Sekunden nach dem scheinbar vorentscheidenden dritten deutschen Tor durch Petr Macholda läutete Julien Sprunger mit dem Anschlusstreffer die Schweizer Schlussoffensive ein. Ivo Rüthemann (55.), Andres Ambühl und Romano Lemm (beide 56.) verpassten jedoch den Ausgleich.

Am Samstag treffen die beiden Nationalteams in Rapperswil-Jona nochmals aufeinander.

Schweiz - Deutschland 2:3 (0:2, 1:0, 1:1)
Sportzentrum, Herisau. - 3420 Zuschauer. - SR Kurmann (Sz), Wehrli/Wirth (Sz). - Tore: 7. Rankel (Barta, Bakos) 0:1. 8. Gogulla (Daniel Kreutzer) 0:2. 40. (39:46) Mark Streit (Di Pietro, Romano Lemm/Ausschluss Hördler) 1:2. 52. (51:11) Macholda (Busch, Yannic Seidenberg/Ausschluss Paterlini) 1:3. 53. (52:02) Sprunger (Monnet) 2:3. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 8mal 2 Minuten gegen Deutschland.

Schweiz: Hiller; Steinegger, Beat Gerber; Mark Streit, Julien Vauclair; Blindenbacher, Bezina; Hirschi, Forster; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Della Rossa, Monnet, Sprunger.

Deutschland: Kotschnew (30. Ziffzer); Sulzer, Bakos; Breitbach, Macholda; Dietrich, Draxinger; Hördler, Osterloh; Rankel, Barta, Felski; Tripp, Busch, Yannic Seidenberg; Wolf, Hackert, Gogulla; Reimer, Daniel Kreutzer, Verwey.

Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatzgoalie), Manzato, Seger, Patrick Fischer II, Déruns, Savary und Wirz (alle überzählig). - Felski scheitert mit Penalty an Hiller (5.). - Timeout Schweiz (58:42). - Schüsse: Schweiz 32 (10-13-9); Deutschland 36 (18-11-7). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/7; Deutschland 1/5.

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Donnerstag, 19.April 2007!

WM-Out für Schweizer U18-Team!
Die Schweizer Auswahl hat an der U18-WM in Finnland den Halbfinal-Einzug knapp verpasst. Das Team von Felix Hollenstein unterlag in Tampere den Russen 3:4 nach Verlängerung.

Die Entscheidung fiel nach sechseinhalb Minuten der Verlängerung.

Die Partie begann aus Schweizer Sicht denkbar schlecht. Nach 31 Sekunden lagen die Russen voran, in der 5. Minute bauten sie die Führung aus.

Denis Hollenstein, der Sohn des Trainers, brachte aber die Hoffnung postwendend zurück (6.) und war nach dem torlosen Mitteldrittel auch für den Ausgleich besorgt (43.).

Pascal Berger schoss den Nachwuchs des SEHV sogar in Front (50.), doch gut vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit glückte den Russen der Ausgleich. Die Entscheidung fiel schliesslich nach sechseinhalb Minuten der Verlängerung.

Russland - Schweiz 4:3 (2:1, 0:0, 1:2, 1:0) n.V.
Hakametsa, Tampere. - 724 Zuschauer. - SR Smith (USA), Kalivoda/Winnekens (Tsch/De). - Tore: 1. Awerin (Tscherepanow) 1:0. 5. Woinow (Kulikow, Loktionow) 2:0. 7. Hollenstein (Berger, Müller) 2:1. 43. Hollenstein (Berger, Schlagenhauf) 2:2. 50. Berger (Schlagenhauf) 2:3. 56. Kljukin 3:3. 67. Filatow (Woinow) 4:3. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Russland, 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz. - Bemerkung: Schweiz mit Mayer im Tor.

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Dienstag, 17.April 2007!

Schweizer U-18 im WM-Viertelfinal!
Die Schweizer Auswahl könnte auf U18-Ebene erstmals seit der WM-Final-Niederlage gegen Russland vor sechs Jahren wieder eine Medaille gewinnen. Am Donnerstag trifft die Equipe von Trainer Felix Hollenstein in Tampere wieder auf die Russen.

Trainer Felix Hollenstein und das U18-Team treffen wieder auf die Russen.

Als Gruppen-Dritte hinter den topklassierten Schweden und den Slowaken, die 24 Stunden nach dem 0:4-Debakel gegen den SEHV-Nachwuchs den Gastgeber Finnland dank einem 1:0-Erfolg ausschalteten, erreichten die starken Schweizer die Runde der acht Weltbesten.

Resultate:
Tschechien - Schweden 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). Finnland - Slowakei 0:1 (0:0, 0:1, 0:0). -- Rangliste (je 4 Spiele): 1. Schweden 8. 2. Slowakei 7. 3. Schweiz 6. 4. Tschechien 5. 5. Finnland 4. -- Schweden direkt für den Halbfinal qualifiziert. Die Slowakei und die Schweiz im Viertelfinal.

Gruppe A (in Rauma): USA - Lettland 8:0 (4:0, 1:0, 3:0). Kanada - Russland 5:2 (1:1, 3:1, 1:0). -- Rangliste (je 4 Spiele): 1. Kanada 11. 2. Russland 9. 3. USA 7. 4. Deutschland 3. 5. Lettland 0. -- Kanada direkt für den Halbfinal qualifiziert. Russland und die USA im Viertelfinal.

Viertelfinal-Tableau (am Donnerstag in Tampere): Schweiz - Russland. Slowakei - USA.

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Montag, 16.April 2007!

Schweizer U18-Auswahl vor dem Viertelfinal!
Die Schweizer U18-Junioren gewann zum Abschluss der Vorrunde gegen die Slowakei 4:0.

Luca Cunti war der Doppeltorschütze für die U18-Nati!
Luca Cunti war der Doppeltorschütze für die U18-Nati

Dank diesem Erfolg sind die Chancen gross, dass die Schweiz am Donnerstag im Viertelfinal spielen wird. Während das Team von Felix Hollenstein die Gruppenspiele bereits absolviert hat, spielen die vier Konkurrenten um einen Viertelfinalplatz heute (Dienstag). In die Relegationsrunde werden die Schweizer nur dann verbannt, wenn die Partie Tschechien - Schweden erst in der Verlängerung und das Spiel Finnland - Slowakei in der regulären Spielzeit entschieden wird.

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Sonntag, 15.April 2007!

Kein weiterer Exploit der Schweizer U18-Junioren!
Nach dem überraschenden 5:1-Sieg gegen Gastgeber Finnland gelang den Schweizer U18-Eishockey-Junioren gegen Schweden in der dritten WM-Partie kein weiterer Exploit. Das Team von Felix Hollenstein unterlag den Skandinaviern 0:2.

Das Team von Felix Hollenstein unterlag Schweden 0:2.

Dennoch haben die Schweizer weiterhin Chancen, sich für die Viertelfinals zu qualifizieren. Dafür müssen sie aber am Montag gegen die Slowakei in der regulären Spielzeit gewinnen. Holt die SEHV-Auswahl gegen die Osteuropäer nicht drei Punkte, spielt sie ab Donnerstag in der Abstiegsrunde.

Die Begegnung gegen die Schweden verloren die Schweizer im Mitteldrittel, in welchem sie in der 23. (Moller) und 29. Minute in Unterzahl (Gustafsson) beide Gegentreffer kassierten. Dabei hatten sie gut angefangen; in den ersten 20 Minuten liessen sie nur vier Schüsse auf das Tor von Robert Mayer zu. Die Hollenstein-Equipe ihrerseits prüfte den schwedischen Goalie Mark Owuya zehnmal. Am Ende lautete das Schussverhältnis 23:25 aus Sicht der Schweizer, die ihn den letzten 80 Sekunden den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten.

Schweiz - Schweden 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)
Tampere. -- 1890 Zuschauer. -- SR Smith (USA), Orelma (Fi)/Winnekens (De). -- Tore: 23. Moller (Gustafsson, Bejmo) 0:1. 29. Gustafsson (Moller, Backlund/Ausschluss Schlagenhauf) 0:2. -- Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 6mal 2 Minuten gegen Schweden. -- Bemerkung: Schweiz mit Mayer im Tor.

Resultate:
Slowakei - Tschechien 2:3 n.P. (0:0, 2:1, 0:1, 0:0). -- Sonntag: Finnland - Tschechien 4:2 (4:1, 0:1, 0:0).

Rangliste:
1. Tschechien 3/5 (9:8). 2. Schweden 3/5 (7:7). 3. Slowakei 2/4. 4. Finnland 3/4. 5. Schweiz 3/3.

Nächstes Spiel. Montag, 16. April: Slowakei - Schweiz (14.00).

Gruppe A (in Rauma). Samstag: Lettland - Kanada 1:9 (0:4, 0:2, 1:3). -- Sonntag: Deutschland - Russland 1:3 (0:0, 0:1, 1:2). USA - Kanada 2:3 n.P. (0:1, 1:0, 1:1, 0:0).

Rangliste:
1. Russland 3/9. 2. Kanada 3/8. 3. USA 3/4. 4. Lettland 2/0. 5. Deutschland 3/0. -- Nächstes Spiel. Montag, 16. April: Lettland - Deutschland (15.00).

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Samstag, 14.April 2007!

Schweiz verliert erneut 1:4 gegen Russland!
Das Eishockey-Nationalteam verlor in Langenthal vor 4800 Zuschauern (ausverkauft) auch den zweiten WM-Test gegen Russland. Auf das 1:4 von La Chaux-de-Fonds folgte am Samstagnachmittag erneut ein 1:4. Marc Reichert erzielte den einzigen Treffer.

Die Schweizer betrieben einen riesigen offensiven Aufwand, erzielten jedoch nur ein Tor.

Reichert erzielte in der 47. Minute nach einer mehr als dreiminütigen Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer. Nur 118 Sekunden später stellte Verteidiger Georgi Mischarin den Zweitore-Abstand mit dem zweiten russischen Powerplaytor im Spiel wieder her.

Die Schweizer hingegen betrieben einen riesigen offensiven Aufwand, der Ertrag in Form von Toren blieb jedoch minimal. Die russischen Goalies Konstantin Barulin (32 Minuten/32 Paraden) und Semen Warlamow (28 Minuten/17 Paraden) parierten 49 Schweizer Schüsse. Das Team von Ralph Krueger schoss in jedem der drei Spiel-Drittel öfter aufs Tor als die Russen (18:14, 19:4, 13:10).

Kapital vermochten die Schweizer aus der auch optischen Überlegenheit keines zu schlagen. Insbesondere in der Startphase sündigten die Schweizer im Abschluss: Marc Reichert tauchte schon nach 20 Sekunden solo vor Barulin auf, verschoss aber ebenso wie Thierry Paterlini (2.) und Sandy Jeannin (3.). Ein Scheibenverlust von Julien Vauclair in der eigenen Zone führte nach fünf Minuten dann zum ersten Gegentor.

Schweiz - Russland 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Schoren, Langenthal. -- 4800 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Reiber (Sz), Wehrli/Wirth (Sz). -- Tore: 6. Kurjanow (Schmakin) 0:1. 27. Alexej Michnow (Grebeschkow, Charitonow/Ausschluss Della Rossa) 0:2. 47. Reichert (Forster/Ausschluss Jemelin) 1:2. 49. Mischarin (Kirill Kolzow, Mosjakin/Ausschlüsse Paterlini, Sprunger; Kornejew) 1:3. 59. Charitonow 1:4. -- Strafen: 9mal 2 plus 5 Minuten (Jeannin) plus Spieldauer (Jeannin) gegen die Schweiz, 12mal 2 plus 5 Minuten (Schmakin) plus Spieldauer (Schmakin) gegen Russland.

Schweiz: Manzato (58.-59. Bäumle); Du Bois, Forster; Bezina, Blindenbacher; Beat Gerber, Hirschi; Julien Vauclair, Patrick Fischer II; Reichert, Jeannin, Romano Lemm; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Rüthemann, Savary, Paterlini; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Wirz.

Russland: Barulin (33. Semen Warlamow); Grebeschkow, Kornejew; Jemelin, Kondratjew; Dimitri Worobjew, Kirill Kolzow; Mischarin; Alexej Michnow, Schastliwi, Charitonow; Artjuchin, Leschew, Mosjakin; Nepryajew, Kurjanow, Schmakin; Simakow, Schafigulin, But.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter), Ambühl, Déruns, Gobbi, Seger, Steinegger und Wichser (alle überzählig/geschont). Du Bois mit Hirnerschütterung ausgeschieden (27.). -- Lattenschuss Artjuchin (26.). -- Timeout Schweiz (45.). -- Schüsse: Schweiz 50 (18-19-13); Russland 28 (14-4-10). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/4; Russland 2/4.

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Freitag, 13.April 2007!

Schweizer U18-Team bezwingt Finnland!
Im zweiten Spiel der Schweizer Junioren an der U18-Eishockey-WM in Finnland bezwang das Team von Trainer Felix Hollenstein Gastgeber Finnland unerwartet 5:1.

Gregory Sciaroni schoss zwei Tore.

Die Tore zur bisher grössten Überraschung des Turniers steuerten Matchwinner Gregory Sciaroni (Ambri-Piotta/2 Treffer) sowie die drei Berner Roman Josi, Etienne Froidevaux und Pascal Berger bei. Die drei erhielten Anfang Woche für die kommende Saison einen Vertrag für die erste Mannschaft des SCB.

Nach einem spielfreien Samstag trifft die U18-Auswahl im nächsten Spiel auf Schweden, das im zweiten Gruppenspiel des Tages gegen die Slowakei 3:6 verlor.

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Freitag, 13.April 2007!

Eishockey-Nati unterliegt Russland 1:4!
Dem Schweizer Eishockey-Nationalteam gelang in La Chaux-de-Fonds eine gefällige Leistung, dennoch ging das Länderspiel gegen Russland 1:4 verloren. Am Samstag kommt es in Langenthal zur Revanche.

Torhüter Thomas Bäumle war bei den Toren machtlos. Bild: Gegen Alexey Mikhnow.

Der Sieg für die Russen, bei denen der ehemalige Welt- und Gottéron-Star Slawa Bykow an der Bande das Kommando führt, entsprach dem Spielverlauf. Die Russen dominierten insbesondere die Startphasen aller Abschnitte, die Schweizer fanden aber jeweils gegen Ende der Drittel besser ins Spiel. Seine stärksten Momente hatte das Team von Ralph Krueger in der Schlussphase des zweiten Abschnitts, als es die Russen dominierte, zu 10:4 Torschüssen kam und durch Julien Sprunger, Félicien Du Bois, Thomas Déruns und Romano Lemm den 2:2-Ausgleich mehrmals verpasste.

Das einzige Schweizer Tor gelang Sandy Jeannin schon 207 Sekunden mit dem zweiten Torschuss. Die glückhafte Führung vermochten die Schweizer vier Minuten lang bis zu einem abgefälschten Weitschuss von Konstantin Kornejew zu halten. Das wegweisende 2:1 gelang Sergej Mosjakin nach 25 Minuten solo und einem Traumpass von Denis Grebeschow. Diese stärkste russische Formation um Mosjakin (2 Tore) und Albert Leschew (3 Assists) stellte in der 55. Minute mit dem 3:1 durch Jewgeni Artyuchin auch den Sieg sicher. Das 4:1 erzielte Mosjakin 92 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

Schweiz - Russland 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)

Les Mélèzes, La Chaux-de-Fonds. -- 5461 Zuschauer. -- SR Kurmann (Sz), Mauron/Rebillard (Sz). -- Tore: 4. Jeannin (Romano Lemm, Adrian Wichser) 1:0. 8. Kornejew (Schastliwi) 1:1. 25. Mosjakin (Grebeschkow, Leschew) 1:2. 55. Artyuchin (Leschew, Mosjakin) 1:3. 59. Mosjakin (Leschew/Ausschluss Kornejew!) 1:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Russland.

Schweiz: Bäumle; Gobbi, Blindenbacher; Du Bois, Julien Vauclair; Beat Forster, Hirschi; Patrick Fischer II, Seger; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Sprunger, Monnet, Déruns; Ambühl, Wirz, Paterlini.

Russland: Koschetschkin; Grebeschkow, Kornejew; Jemelin, Kondratjew; Dimitri Worobjew, Kirill Kolzow; Mischarin; Alexej Michnow, Schastliwi, Charitonow; Artjuchin, Leschew, Mosjakin; Nepryajew, Kurjanow, Schmakin; Simakow, Schafigulin, But.

Bemerkungen: Schweiz ohne Marco Wegmüller (Ersatztorhüter), Manzato (verletzt), Bezina, Beat Gerber, Della Rossa, Reichert, Rüthemann, Savary und Steinegger (alle überzählig). -- Schüsse: Schweiz 25 (6-10-9); Russland 26 (9-9-8). -- Powerplay: Schweiz 0/3 (ein Shorthander kassiert); Russland 0/5.

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Donnerstag, 12.April 2007!

U-18 Schweizer Auftaktniederlage gegen Tschechien!
Die Schweizer U18-Junioren schlugen sich in ihrem ersten WM-Spiel in Finnland, wo es vor sechs Jahren mit Platz 2 den bislang grössten Erfolg zu feiern gab, achtbar. Gegen den letztjährigen WM-Dritten Tschechien verlor der Aufsteiger nur 2:4.

Felix Hollensteins Team begann zwar stark, konnte sich am Ende jedoch nicht durchsetzen.

Luca Cunti brachte das Team von Felix Hollenstein in der 9. Minute im Powerplay in Führung.

Danach übernahmen die Tschechen aber das Diktakt und zogen zwischen der 18. und 36. Minute auf 4:1 davon.

Für den zweiten Schweizer (Überzahl)-Treffer war Yannick Blaser (SCL Tigers) verantwortlich. Im zweiten Turnierspiel trifft das U18-Team morgen Abend in Tampere auf Gastgeber Finnland.

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Samstag, 16.Dezember 2006

 
Das Schweizer Nationalteam hat nach einem 3:1-Sieg gegen Österreich den Loto-Cup in Bratislava gewonnen. Die Treffer für den zweiten Turniersieg erzielten Forster, Divis und Jeannin.
 
Die Nati triumphiert in Bratislava!  

Sandy Jeannin erzielte den 3:1-Endstand

 
Österreich - Schweiz 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

Eisstadion, Bratislava. -- 800 Zuschauer. -- SR Konc (Slk), Horinek/Tvrdon (Slk). -- Tore: 14. (13:32) Beat Forster (Blindenbacher, Jeannin/Ausschlüsse Setzinger, Latusa; Beat Gerber) 0:1. 14. (13:50) Raimund Divis (Robert Lukas/Ausschluss Latusa!) 1:1. 33. Sannitz (Nüssli) 1:2. 56. Jeannin (Romano Lemm) 1:3. -- Strafen: 9mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Kaspitz; Philipp Lukas) plus Spieldauer (Philipp Lukas) gegen Österreich, 10mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Österreich: Reinhard Divis; Rebek, Robert Lukas; Ulrich, Johannes Reichel; Draze, Pfeffer; Mattie, Lakos; Welser, Philipp Lukas, Setzinger; Schuller, Raimund Divis, Trattnig; Latusa, Kaspitz, Peintner; Harand, Kraxner, Ofner.

Schweiz: Manzato; Gobbi, Ngoy; Simon Lüthi, Beat Forster; Patrick Fischer II, Blindenbacher; Beat Gerber, Stoffel; Romano Lemm, Jeannin, Nüssli; Sprunger, Monnet, Della Rossa; Patrik Bärtschi, Burkhalter, Raffainer; Duri Camichel, Sannitz.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bührer (Ersatztorhüter) und Thomas Ziegler (Rückenschmerzen nach dem Warm-up). -- Schüsse: Österreich 33 (10-16-7); Schweiz 30 (12-10-8). -- Powerplay-Ausbeute: Österreich 0/9; Schweiz 1/7 (ein Shorthander kassiert).

Freitag, 15.Dezember 2006

 
Das Eishockey-Nationalteam greift am Lotocup in Bratislava nach dem Turniersieg. Die Schweizer besiegten die Slowakei 2:0. Thibaut Monnet und Thomas Ziegler erzielten die Tore; Daniel Manzato kam zum Shutout. Gegen Österreich reicht ein Sieg für Platz 1.
 
Beat Forster bereitete den zweiten Treffer vor!  

Beat Forster bereitete den zweiten Treffer vor!

 
Der Schweizer Sieg kam glückhaft zu Stande. Thibaut Monnets Führungstor war umstritten; das slowakische Gehäuse schien verschoben, noch ehe der Puck drin war. Das 2:0 erzielte Thomas Ziegler in der 18. Minute in Unterzahl. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Slowaken klar dominiert. Die Gastgeber konnten in der Schlussphase des ersten Abschnitts während sechs Minuten ununterbrochen Powerplay spielen, verpassten in dieser Phase aber nicht nur den Ausgleich, sondern kassierten sogar das 0:2.

Ab dem zweiten Abschnitt fanden die Schweizer besser ins Spiel und hätten den Vorsprung sogar ausbauen können. Die grosse Figur im Schweizer Team blieb indessen der erst 22-jährige Goalie Daniel Manzato (38 Paraden). Seine Nationalmannschafts-Bilanz ist einzigartig. Er debütierte vor einem Jahr gegen Kanada mit einem 4:2-Sieg. Seither stand er noch 145 Minuten im Schweizer Tor und kassierte kein Gegentor mehr: Shutout im Frühling auswärts gegen Deutschland (1:0), Shutout nun auch in der Slowakei, und dazwischen hielt er auch am Donnerstag gegen Lettland während 25 Minuten seinen Kasten sauber.

Der erste Auswärtssieg gegen die Slowaken seit dem 1. April 2004 (3:0) durfte nach dem 4:5 n.P. gegen Lettland nicht unbedingt erwartet werden. Die Slowakei trat gegen die Schweiz mit 17 im Ausland engagierten Spielern an und präsentiert am Heimturnier seine derzeit stärkstmögliche Formation (ausser NHL-Akteure).

Slowakei - Schweiz 0:2 (0:2, 0:0, 0:0)

Eisstadion, Bratislava. -- 2350 Zuschauer. -- SR Husicka (Tsch), Horinek/Tvrdon (Slk). -- Tore: 9. Monnet (Sprunger) 0:1. 18. Thomas Ziegler (Beat Forster/Ausschluss Raffainer!) 0:2. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Slowakei: Krizan; Cierny, Martin Strbak; Novotny, Granak; Babka, Starosta; Marcel Sterbak, Stehlik; Robert Petrovicky, Pavlikovsky, Surovy; Hudec, Kapus, Kovacik; Stefanka, Podkonicky, Somik; Melicharek, Kukumberg, Tomas.

Schweiz: Manzato; Beat Gerber, Stoffel; Ngoy, Gobbi; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Simon Lüthi, Beat Forster; Duri Camichel, Thomas Ziegler, Nüssli; Romano Lemm, Jeannin, Sannitz; Raffainer, Burkhalter, Patrik Bärtschi; Sprunger, Monnet, Della Rossa.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bührer (Ersatztorhüter). -- Timeout Slowakei (59.). -- Schüsse: Slowakei 38 (13-13-12); Schweiz 15 (5-7-3). -- Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/6 (1 Shorthander kassiert); Schweiz 0/5.

Bratislava. Lotocup. Freitag: Österreich - Lettland 5:1 (2:0, 3:1, 0:0). Slowakei - Schweiz 0:2 (0:2, 0:0, 0:0). -- Rangliste (2 Spiele): 1. Schweiz 4. 2. Slowakei 3. 3. Österreich 3. 4. Lettland 2.

Donnerstag, 14.Dezember 2006


Zwei Tage vor der Sportlerwahl gelang dem als Mannschaft des Jahres nominierten Eishockey-Nationalteam nur eingeschränkt Eigenwerbung. In Bratislava setzte es gegen Lettland eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen ab.
 
Thomas Ziegler im Zweikampf!  

Thomas Ziegler

 
Alles in allem boten die Schweizer eine dürftige Leistung. Sie begannen verhalten, leisteten sich zu Beginn des zweiten Abschnitts zu viele Strafen, verloren nach zwei Gegentoren in Unterzahl in der Defensive den Faden und steuerten vor der zweiten Pause scheinbar einem Debakel entgegen. Coach Ralph Krueger sah sich nach 33 Minuten und dem 0:3 zu einem Timeout genötigt -- mit der Wirkung, dass nur 75 Sekunden und einen Stellungsfehler später das 0:4 fiel.

Doch die Nationalmannschaft kann diese Saison kämpfen. Sie holte auch im fünften Spiel in diesem Herbst einen Rückstand auf, diesmal sogar ein 0:4. So etwas war der SEHV-Auswahl zuvor noch nie gelungen. In der Altjahrswoche 1988 lagen die Schweizer in Waldau bei Stuttgart gegen Polen bis zur 50. Minute 1:4 zurück und gewannen noch 5:4. Aber eine erfolgreiche Aufholjagd nach einem Vier-Tore-Defizit bildete eine absolute Premiere. "Auf dieser Reaktion lässt sich aufbauen", so Ralph Krueger. "Der Schlussabschnitt war ein Charaktertest, den wir bestanden haben. Wir lehnten uns nicht zurück und kassierten im Frust dumme Strafen, sondern begannen zu kämpfen und wurden belohnt. Die gelungene Aufholjagd stärkt unsere Moral."

Der Effort vom 0:4 zum 4:4 in 18 Minuten ging vor allem auf das Konto des ersten Blockes mit Raffaele Sannitz, Sandy Jeannin und Romano Lemm. Jeannin, der Schweizer Captain in Bratislava, hatte schon während der zweiten Pause in der Kabine das Wort ergriffen. "Viele haben während der Pause etwas gesagt, aber Jeannin hat die Kollegen mitgerissen", erzählte Krueger. Danach gab Jeannin auch auf dem Eis Vollgas: Nach 104 Sekunden des Schlussabschnitts bereitete er Raffaele Sannitz´ 1:4 vor. Danach brachte der Mittelstürmer des HC Lugano mit zwei Toren bis zur 52. Minute die Schweiz bis auf einen Treffer heran. Und 21 Sekunden vor der Schlusssirene gelang Patrik Bärtschi, der als zusätzlicher Feldspieler für den vom Eis gegangenen Torhüter gekommen war, der umjubelte Ausgleich.

Bärtschi rettete bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in extremis die Schweizer in die Overtime: Im November in Hannover gegen Deutschland hatte er 31 Sekunden vor Schluss und ohne Torhüter zum 2:2 getroffen; daraufhin setzten sich die Schweizer noch im Penaltyschiessen durch.

Das gelang diesmal nicht. Im Penaltyschiessen behielten die Letten klar das bessere Ende für sich: Alexander Nisiwijs, Lauri Darsin und Martin Cipulis (der schon in der regulären Spielzeit zweimal getroffen hatte) liessen Torhüter Daniel Manzato alle keine Chance. Und die Schweizer? Patrik Bärtschi, der schon während der Verlängerung alleine auf das lettische Tor losgezogen und an Goalie Edgar Masalski gescheitert war, scheiterte erneut. Loic Burkhalter spazierte samt Puck am Tor vorbei, und Sandy Jeannins Penalty wurde von Masalski pariert.

Nicht gut werden die Schweizer Keeper die Partie in Erinnerung behalten. Marco Bührer wurde zum zweiten Mal binnen sechs Tagen ausgewechselt. Nach der zweiten Pause vertraute Ralph Krueger auf Daniel Manzato. Bührer hatte zwischen der 32. und der 35. Minute drei Schüsse hintereinander vom 0:1 zum 0:4 passieren lassen. Manzato hielt in der Folge 25 Minuten lang seinen Kasten sauber, musste aber im Schlussabschnitt lediglich einen und in der Verlängerung nur drei Schüsse abwehren. Und Penalty konnte Manzato keinen parieren. Besser als die Torhüter schlugen sich die vier Debütanten Simon Lüthi, Andri Stoffel, Michael Ngoy und Thomas Nüssli. Keiner verliess das Eis mit einer Minusbilanz; der junge Emmentaler Back Simon Lüthi sogar mit einer positiven (plus 1).

Am Freitagabend bestreiten die Schweizer gegen die Slowakei ihr zweites Turnierspiel. Dank des gewonnenen Punktes gegen Lettland ist im Kampf um den Turniersieg noch nichts verloren. Gegen die vifen slowakischen Gastgeber starten die Schweizer nach den Eindrücken des ersten Tages aber als Aussenseiter in die Partie.

Lettland - Schweiz 5:4 (0:0, 4:0, 0:4, 0:0) n.P.

Eisstadion, Bratislava. -- 800 Zuschauer. -- SR Konc (Slk), Masik/Mihailo (Slk).
Tore: 26. Cipulis (Nisiwijs/Ausschluss Blindenbacher) 1:0. 32. Darsin (Sawiel, Mikeli Redlih/Ausschluss Blindenbacher) 2:0. 34. Cipulis (Galwin) 3:0. 35. Mikeli Redlih 4:0. 42. Sannitz (Jeannin, Ngoy) 4:1. 45. Jeannin (Sannitz) 4:2. 52. Jeannin (Della Rossa) 4:3. 60. (59:39) Patrik Bärtschi (Jeannin, Sprunger) 4:4 (ohne Torhüter. -- Penaltyschiessen: Patrik Bärtschi -, Nisiwijs 1:0; Burkhalter -, Darsin 2:0; Jeannin -, Cipulis 3:0. -- Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Abol) gegen Lettland, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Lettland: Masalski; Tribuncow, Ignatjew; Sawiel, Jerofejew; Jass, Gaisin; Anderson, Galwin; Cipulis, Abol, Nisiwijs; Mikeli Redlih, Bersin, Darsin; Macijewski, Blinow, Sirokow; Ankipin, Fedoktisow, Stal.

Schweiz: Bührer; Gobbi, Ngoy; Beat Forster, Lüthi; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Stoffel, Beat Gerber; Sannitz, Jeannin, Romano Lemm; Sprunger, Monnet, Della Rossa; Raffainer, Burkhalter, Patrik Bärtschi; Duri Camichel, Thomas Ziegler, Nüssli.

Bemerkungen: Schweiz ohne Manzato (Ersatztorhüter). -- Timeouts: Lettland (52.); Schweiz (34.). -- Schüsse: Lettland 22 (7-11-1-3); Schweiz 34 (7-9-15-3). -- Powerplay-Ausbeute: Lettland 2/4; Schweiz 0/2.

Sonntag, 12.November 2006

Schweizer verlieren gegen die Slowakei
Das Eishockey-Nationalteam hat den Final des Deutschland-Cup in Hannover nicht gewonnen.

Thibaut Monnet gegen Torhüter Karol Krizan.

Die Schweizer holten gegen die Slowakei erneut einen Zwei-Tore-Rückstand auf (von 1:3 auf 3:3), verloren indessen in der Verlängerung mit 3:4.

Roman Kukumberg stellte mit dem ersten Torschuss nach 118 Sekunden der Overtime den slowakischen Turniersieg sicher.

Erneuter Treffer für Monnet

Die Schweizer standen zuvor dem Sieg näher. Sie dominierten den Schlussabschnitt mit 11:2 Torschüssen, mehr als Thibaut Monnets 3:3-Ausgleichstreffer schaute aus dieser Druckphase jedoch nicht heraus. Monnet traf in allen vier Länderspielen von dieser Woche (total fünf Tore).

Die übrigen Schweizer Tore erzielten Nati-Neuling Julien Sprunger (1:0) und Verteidiger Beat Forster (2:3). Für den jungen Fribourg-Stürmer Sprunger war es das erste Länderspieltor, nachdem er bei den ersten drei Einsätzen in dieser Woche schon vier Assists gesammelt hatte.

Blitzschnell reagierte beim Anschlusstor Beat Forster: Der slowakische Goalie Karol Krizan verliess den Torraum und befreite nur ungenügend bis zu Forster, der das leere Tor traf.

Slowakei - Schweiz 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0) n.V.
Arena, Hannover. - 3800 Zuschauer. - SR Piechaczek (De), Schulz/ Mosler (De). - Tore: 8. Sprunger (Du Bois/Ausschluss Surovy) 0:1. 10. Milo (Kovacik, Surovy) 1:1. 25. Ciernik (Surovy, Milo/ Ausschlüsse Jobin, Reichert) 2:1. 33. Kukumberg (Melicharek/ Ausschluss Du Bois) 3:1. 37. Beat Forster (Ausschlüsse Strbak; Monnet) 3:2. 44. Monnet (Patrik Bärtschi/Ausschluss Babka) 3:3. 62. (61:58) Kukumberg 4:3. - Strafen: je 10mal 2 Minuten.

Slowakei: Krizan; Novotny, Strbak; Milo, Podhradsky; Babka, Tomas Starosta; Homer, Stehlik; Uram, Robert Petrovicky, Pardavy; Ciernik, Kovacik, Surovy; Stefanka, Podkonicky, Radovan Somik; Balej, Kukumberg, Melicharek.

Schweiz: Rüeger; Seger, Steinegger; Julien Vauclair, Jobin; Du Bois, Beat Forster; Beat Gerber, Patrick Fischer II; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Di Pietro, Trachsler, Demuth; Patrik Bärtschi, Romy, Wirz; Sprunger, Monnet, Reichert.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Lemm (verletzt), Bezina, Duri Camichel (beide rekonvaleszent), Gobbi und Raffainer (beide überzählig). -- Schüsse: Slowakei 19 (8-8-2-1); Schweiz 32 (7- 14-11-0). -- Powerplay-Ausbeute: Slowakei 2/8; Schweiz 2/9.

Samstag, 11.November 2006

In extremis im Final
Das Eishockey-Nationalteam besiegte in Hannover Deutschland in extremis mit 3:2 nach Penaltyschiessen.

Patrik Bärtschi realisierte die entscheidenden Tore.

Im Final treffen die Deutschland-Cup-Sieger von 2001 am Sonntagabend auf die Slowakei, die sich zuvor gegen Kanada mit 5:2 durchgesetzt hatte.

Nach 14 Minuten lagen die Schweizer 0:2 und bis 31 Sekunden vor Schluss 1:2 in Rückstand. Patrik Bärtschi realisierte danach die entscheidenden Tore. Zuerst gelang ihm mit einem Überraschungsschuss aus spitzem Winkel der Ausgleich.

Nach der torlosen Verlängerung, in der die Schweizer zwei Minuten lang gegen drei Deutsche in Überzahl spielen konnten, verwerteten Paul Di Pietro und Bärtschi ihre Penalties; Bärtschi den seinen mit einer enorm frechen Finte. Der Schweizer Keeper Jonas Hiller liess sich von John Tripp und Sven Felski nicht überraschen.

Aus den letzten acht Partien gegen den Erzrivalen resultierten nunmehr sieben (knappe) Siege und ein Unentschieden.

Deutschland - Schweiz 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0) n.P.
Arena, Hannover. - 7131 Zuschauer. - SR Vinnerborg (Sd), Gasda/ Winnekens (De). -- Tore: 9. Bader (Barta/Ausschluss Du Bois) 1:0. 15. Fical (Ausschluss Bakos!) 2:0. 28. Monnet (Sprunger, Patrik Bärtschi/Ausschluss Kopitz) 2:1. 60. (59:29) Patrik Bärtschi (Sprunger) 2:2 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Di Pietro 0:1, Tripp verschiesst; Patrik Bärtschi 0:2, Felski scheitert. - Strafen: 11mal 2 plus 10 Minuten (Kreutzer) gegen Deutschland, 12mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Deutschland: Kotschnew; Bader, Sulzer; Bakos, Kopitz; Schauer, Ancicka; Hördler, Renz; Barta, Kreutzer, Sven Felski; Tripp, Ullmann, Lewandowski; Gogulla, Hackert, Gawlik; Wolf, Fical, Polaczek.

Schweiz: Hiller; Gobbi, Steinegger; Julien Vauclair, Jobin; Du Bois, Beat Forster; Beat Gerber, Patrick Fischer II; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Di Pietro, Trachsler, Demuth; Patrik Bärtschi, Romy, Raffainer; Monnet, Sprunger, Reichert.

Bemerkungen: Schweiz ohne Romano Lemm (verletzt/abgereist), Duri Camichel, Bezina (beide rekonvaleszent), Seger und Wirz (beide geschont). -- Schüsse: Deutschland 28 (13-9-4-2); Schweiz 26 (6-9-8- 3). -- Powerplay-Ausbeute: Deutschland 1/10; Schweiz 1/10 (einen Shorthander kassiert).

Gruppe A:
Deutschland - Schweiz 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0) n.P.

Schlussrangliste (2 Spiele): 1. Schweiz 5. 2. Deutschland 4. 3. Japan 0.

Gruppe B:
Slowakei - Kanada 5:2 (1:2, 2:0, 2:0).

Schlussrangliste (2 Spiele): 1. Slowakei 6. 2. Kanada 3. 3. Lettland 0.

Finalspiele am Sonntag:
Um Platz 5: Japan - Lettland (12.00 Uhr). Um Platz 3: Deutschland - Kanada (15.30). Final: Schweiz - Slowakei (19.00).

Freitag, 10.November 2006

Schweizer kommen gegen Japan zum Pflichtsieg
Das Eishockey-Nationalteam feierte in seinem ersten Spiel am Deutschland-Cup in Hannover einen 4:1-Pflichtsieg gegen Japan.

Paul DiPietro, Torschütze Morris Trachsler und Patrick Bärtschi jubeln nach dem Tor zum 3:1.

Das Eishockey-Nationalteam spielt nun am Samstag gegen Deutschland um den Finaleinzug (18.00 Uhr). Japan führte bis zur 28. Minute 1:0.

Wie Deutschland, das bei seinem 5:4-Sieg bis 101 Sekunden vor Schluss in Rückstand lag, musste sich auch die Schweiz den Sieg gegen Japan erdauern. Die Asiaten führten bis fast zur Spielmitte und besassen durch Chris Yule (18.) und während eines zweiminütigen Powerplays sogar Chancen auf einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Innerhalb von zehn Minuten gelang den Schweizern, die zu Beginn des zweiten Abschnitts das Tempo markant erhöhten, die entscheidende Resultatkorrektur: Zuerst realisierte Andres Ambühl den Ausgleich (28.), dann brachte Paul Di Pietro mit dem zweiten Nachschuss die Schweiz in Führung (32.), und schliesslich verschaffte Morris Trachsler mit seinem ersten Tor im zweiten Länderspiel dem Team von Ralph Krueger ein beruhigendes Polster (38.).

Schweizer Sieg fehlt die Souveränität

Im Schlussabschnitt stellte Thibaut Monnet mit dem 4:1 den Sieg endgültig sicher (49.). Dem Schweizer Sieg fehlte dennoch die Souveränität. Acht Mal geriet SEHV-Auswahl in Unterzahl; viermal sogar befanden sich zwei Schweizer gleichzeitig auf der Strafbank. Wenn die Schweiz den Deutschland-Cup wie 2001 gewinnen will, muss sie am Samstag gegen Deutschland und am Sonntag gegen Kanada oder die Slowakei disziplinierter auftreten.

Nach zwei Spieltagen und zwei Niederlagen kommen Japan und Lettland am Deutschland-Cup für die Finalteilnahme nicht mehr in Frage. Am Samstag kommt es bei Kanada - Slowakei (14.30 Uhr) und Deutschland - Schweiz zu zwei eigentlichen Halbfinals.

Japan - Schweiz 1:4 (1:0, 0:3, 0:1)

Arena, Hannover. -- 3627 Zuschauer. -- SR Oswald, Gasga/Krawinkel (De). -- Tore: 15. Saito (Yule, Takahito Suzuki/Ausschlüsse Beat Gerber, Gobbi) 1:0. 28. Ambühl (Monnet, Julien Vauclair) 1:1. 32. Di Pietro (Raffainer, Trachsler) 1:2. 38. Trachsler (Di Pietro, Beat Forster) 1:3. 49. Monnet (Wirz, Sprunger) 1:4. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Japan, 13mal 2 plus 10 Minuten (Wirz) gegen die Schweiz.

Schweiz: Rüeger; Jobin, Julien Vauclair; Du Bois, Patrick Fischer II; Seger, Beat Forster; Gobbi, Beat Gerber; Reichert, Ambühl, Rüthemann; Sprunger, Wirz, Monnet; Di Pietro, Trachsler, Demuth; Patrik Bärtschi, Romy, Raffainer.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Romano Lemm (verletzt/Rückreise in die Schweiz), Steinegger, Bezina, Paterlini und Duri Camichel (alle geschont). -- Schüsse: Japan 12 (2-6-4); Schweiz 37 (7-15-15). -- Powerplay-Ausbeute: Japan 1/8; Schweiz 0/5.

Resultate
Vorrunde. Gruppe A: Japan - Schweiz 1:4 (1:0, 0:3, 0:1). - - Rangliste: 1. Schweiz 1/3 (4:1). 2. Deutschland 1/3 (5:4). 3. Japan 2/0 (5:9). -- Gruppe B: Slowakei - Lettland 2:0 (0:0, 1:0, 1:0). -- Rangliste: 1. Kanada 1/3 (4:2). 2. Slowakei 1/3 (2:0). 3. Lettland 2/0 (2:6). -- Weitere Spiele. Samstag: Kanada - Slowakei (14.30 Uhr). Deutschland - Schweiz (18.00). -- Sonntag: Finalspiele (12.00 Uhr/15.30/19.00).

Dienstag, 07.November 2006

Schweiz schlägt Kanada nach Zweitore-Rückstand
Das Eishockey-Nationalteam gewann in Zürich mit 6:4 erstmals seit 2001 das traditionelle erste Länderspiel der Saison gegen Team Canada.

Martin Steinegger, Mathias Seger, Thierry Paterlini und Andres Ambühl jubeln nach dem Tor zum 5:4.

Die Kanadier führten bis zur 41. Minute 4:3. Thibaut Monnet erzielte binnen elf Sekunden eine historische Tor-Doublette (zum 3:3).

5450 Zuschauer in Hallenstadion - die kleinste Länderspiel-Kulisse in Zürich seit 15 Jahren (am 7.2.91 kamen 3620 zu Schweiz - Kanada/ 2:4) - erlebten ein abwechslungsreiches, höchst unterhaltsames Länderspiel.

Die Schweiz ging nach 26 Sekunden durch Ivo Rüthemann mit dem ersten Torschuss in Führung und verzeichnete trotzdem einen Fehlstart. Denn nach weniger als acht Minuten und drei Gegentoren innerhalb von 113 Sekunden lag das Krueger-Team 1:3 zurück. Drei Gegentore in den ersten acht Minuten hatten die Schweizer letztmals vor vier Jahren gegen Deutschland kassiert: damals stand es nach 7:49 Minuten 0:3 und am Ende 2:5.

Furioser Schlussabschnitt

Diesmal gelang es der SEHV-Auswahl, den frühen Rückstand zuerst auszugleichen und dank eines furiosen Schlussabschnitts sogar noch in einen Sieg umzubiegen. Die 27. Minute erwies sich dabei als der Schlüsselmoment: Thibaut Monnet gelangen innerhalb von elf Sekunden zwei Tore vom 1:3 zum 3:3.

Kanada ging bei Spielmitte durch Stacy Roest nach bloss 14 Sekunden doppelter Überzahl nochmals in Führung. Die Schweizer liessen sich aber nicht mehr vom Kurs abbringen. Schon vor der zweiten Pause hätte der neuerliche Ausgleich fallen können.

Der Druck des Krueger-Teams wurde im Finish immer grösser. Andres Ambühl nach 28 Sekunden im Schlussabschnitt und Mathias Seger in der 50. Minute bewerkstelligten mit ihren Toren vom 3:4 zum 5:4 die verdiente Wende. 110 Sekunden vor Schluss sicherte Patrik Bärtschi, der stärkste Schweizer, mit dem 6:4 den Schweizer Sieg.

Schweiz - Team Canada 6:4 (1:3, 2:1, 3:0)

Hallenstadion, Zürich. - 5450 Zuschauer. - SR Reiber, Müller/Wehrli. - Tore: 1. (0:26) Rüthemann (Paterlini, Ambühl) 1:0. 7. (6:03) Law (Wright, Aubin) 1:1. 7. (6:25) Pittis (Gardner, Jarret) 1:2. 8. (7:56) Pittis (Law, Aubin) 1:3. 27. (26:02) Monnet (Di Pietro) 2:3. 27. (26:13) Monnet (Sprunger) 3:3. 30. Roest (Heins/Ausschlüsse Romy, Paterlini) 3:4. 41. (40:28) Ambühl 4:4. 50. Seger 5:4. 59. Patrik Bärtschi (Romy, Raffainer) 6:4. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 plus 10 Minuten (Sarault) gegen Team Canada.

Schweiz: Hiller; Seger, Steinegger; Julien Vauclair, Bezina; Beat Forster, Beat Gerber; Patrick Fischer II, Gobbi; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Trachsler, Di Pietro, Duri Camichel; Raffainer, Patrik Bärtschi, Romy; Sprunger, Wirz, Monnet.

Team Canada: Munro; Cornacchia, Strudwick; Pollock, Cole Jarret; Heins, Fast; Pat Jarret; Jamie Wright, Aubin, Law; Gardner, Pittis, Herperger; Sarno, Holden, Sarault; Tyler Wright, Roest, Landry.

Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Demuth (krank), Du Bois, Jobin, Romano Lemm und Reichert (alle überzählig). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/4; Kanada 1/4. -- Schüsse: Schweiz 30 (4-8-18); Kanada 32 (11-11-10).

Dienstag, 07.November 2006

Saisonstart der Eishockey-Nati
Zum siebten Mal hintereinander startet das Eishockey-Nationalteam mit einem Heim-Länderspiel gegen Kanada und dem Deutschland-Cup in Hannover zu einer Länderspiel-Saison. Vor der WM in Moskau (ab 27. April) bestreitet das Team 16 Testpartien.

Nationaltrainer Ralph Krueger.

Im ersten Test trifft das Team von Ralph Krueger am Dienstagabend im Zürcher Hallenstadion (20.00 Uhr) auf eine überwiegend aus Nationalliga-Söldnern zusammengestellte Kanada-Auswahl.

In den vergangenen sechs Jahren kam das Schweizer Team gegen ähnlich formierte Team Canadas lediglich zu einem Sieg (4:2 am 7. November 2001 in Zürich).

Fünfmal siegten die Überseer - zuletzt zweimal erst nach der regulären Spielzeit: 2004 in Kreuzlingen im Penaltyschiessen (3:2) und 2005 in Zürich in der Verlängerung (2:1).

Ambitioniertes Ziel

Im Gegensatz zum Vorjahr zählt der Aufgalopp gegen die Kanadier im Hallenstadion nicht mehr zum Deutschland-Cup. Das Turnier in Hannover wurde erneut umgestaltet. Vor einem Jahr nahmen erstmals fünf Teams teil, diesmal sind es sogar sechs.

Gespielt wird von Donnerstag bis Samstag in zwei Dreiergruppen, und am Sonntag folgen die Klassierungsspiele. Die Schweiz will das Turnier wie letztmals 2001 gewinnen.

Unrealistisch ist das ambitionierte Ziel keineswegs. Von den Bemühungen der Organisatoren, der deutschen Mannschaft eine nach Möglichkeit zu gewinnende Vorrundengruppe zusammenzustellen, können die Schweizer profitieren.

Die SEHV-Auswahl trifft am Freitagabend zuerst auf die erstmals eingeladenen Japaner, die seit zwei Jahren nicht mehr der WM-A-Gruppe angehören. Am Samstag folgt das Derby gegen Deutschland. Die andere Dreiergruppe mit Kanada, der Slowakei und Lettland scheint stärker besetzt zu sein.

Viele Absagen

Dafür sind die Rahmenbedingungen für Ralph Krueger, den Schweizer Nationalcoach und «Hockey-Trainer des Jahres», wieder anspruchsvoller geworden als in der Olympiasaison, als sich die Internationalen um Aufgebote im November und Dezember geradezu rissen.

Das Kader wurde in der vergangenen Woche durcheinander gewirbelt; einer Absage folgte die nächste. Statt mit fast ausschliesslich gestandenen Kräften und Routiniers reist Krueger am Donnerstag auch mit Rückkehrern und drei Debütanten (Julien Sprunger, Duri Camichel, Morris Trachsler) nach Deutschland.

Neun Wechsel musste Krueger vornehmen, den letzten am Montag, als Goalie Marco Bührer krank einrückte und Ronnie Rüeger nachnominiert wurde. Von den übrigen acht Aufgebotenen, die am Montag nicht in Kloten einrückten, stand die Hälfte übers Wochenende mit ihren Klubteams im Meisterschaftseinsatz (Martin Plüss, Patric Della Rossa, Adrian Wichser, Thomas Ziegler).

Raeto Raffainer wurde am Sonntag für Luca Cereda nachnominiert, der sein Aufgebot erst am Freitag als Ersatz für Adrian Wichser erhalten hatte.

Planung nicht gefärdet

Die zahlreichen Mutationen wirken sich auf Kruegers Saisonplanung nicht gross aus. Ursprünglich sah diese vor, im November die bewährten Kräfte zu versammeln. Im Turnier im Dezember in Bratislava (Slk) wollte Krueger neue Akteure testen.

Nun beginnt die Testphase mit einer Equipe, der bloss noch acht Spieler der Olympiamannschaft von Turin angehören. Im Februar am Skoda-Cup in Basel will der Coach erstmals kompromisslos die stärkstmögliche Equipe aufstellen.

Aufgebot:
Tor (2): Jonas Hiller (Davos). Ronnie Rüeger (Kloten).

Verteidigung (10): Goran Bezina (Genf-Servette). Félicien Du Bois (Ambri-Piotta). Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona). Beat Forster (ZSC Lions). Beat Gerber (Bern). John Gobbi (Genf-Servette). David Jobin (Bern). Mathias Seger (ZSC Lions). Martin Steinegger (Bern). Julien Vauclair (Lugano).

Sturm (15): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi (Bern). Duri Camichel (Zug). Alain Demuth (Ambri-Piotta). Paul Di Pietro (Zug). Romano Lemm (Kloten). Thibaut Monnet (Fribourg). Thierry Paterlini (ZSC Lions). Raeto Raffainer (Bern). Marc Reichert (Bern). Kevin Romy (Lugano). Ivo Rüthemann (Bern). Julien Sprunger (Genf-Servette). Morris Trachsler (Genf-Servette). Valentin Wirz (Lugano).

Trainer: Ralph Krueger.

Programm:
Dienstag: Länderspiel Schweiz - Kanada im Zürcher Hallenstadion (20.00 Uhr).

Deutschland-Cup in Hannover. Donnerstag: Kanada - Lettland (16.30 Uhr). Deutschland - Japan (20.00). -- Freitag: Lettland - Slowakei (16.30 Uhr). Schweiz - Japan (20.00). -- Samstag: Slowakei - Kanada (14.30 Uhr). Deutschland - Schweiz (18.00). -- Sonntag: Spiel um Platz 5 (12.00 Uhr). Um Platz 3 (15.30). Final (19.00).

Sonntag, 05.November 2006

Nati-Aufgebot für Raffainer und Neuling Sprunger
Eishockey - Die beiden Stürmer Raeto Raffainer (SC Bern) und Julien Sprunger (Fribourg-Gottéron) haben von Nationaltrainer Ralph Krueger ein Aufgebot für den Zusammenzug der kommenden Woche erhalten.
Für Sprunger ist es die erste Nomination. Krueger sah sich einen Tag vor dem Beginn des Trainingslagers zur Kadermutation gezwungen, da verletzungsbedingt Luca Cereda (Oberschenkel), Patric Della Rossa (Hand) und Thomas Ziegler (Rücken) ausfallen.


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