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Die Schweizer Nationalmannschaft mit Fakten und
Zahlen!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront
Samstag, 21.April 2007!
| U18-Auswahl
beendet WM auf Rang 6! |
| Die
Schweizer U18-Auswahl hat die WM in Finnland auf Platz 6
abgeschlossen. Gegen die Slowaken unterlag die im Halbfinal
gegen Russland nur knapp gescheiterte Equipe von Felix
Hollenstein 1:4. |

Reto Suri schoss
Schweizer
Ehrentreffer |
| In der Vorrunde
hatte der SEHV-Nachwuchs den gleichen Gegner 4:0
deklassiert. Das 1:3 gelang dem Klotener Stürmer Reto Suri
erst 46 Sekunden vor der Schlusssirene.
Tampere. U18-WM. Spiel um Platz
5: Schweiz - Slowakei 1:4 (0:0, 0:1, 1:3). -- Tore: 25.
Molnar 0:1. 41. Kytnar 0:2. 55. Stephan 0:3. 60. (59:14)
Suri 1:3. 60. Bezak 1:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 3mal 2
Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen die
Slowakei. -- Bei der Schweiz Ciaccio im Tor |
[Top]
Samstag, 21.April 2007!
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Schweizer Eishockey-Nati mit Sieg an die WM! |
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Das
Schweizer Eishockey-Nationalteam gestaltete das letzte
WM-Vorbereitungsspiel siegreich. Genau eine Woche vor dem
ersten Gruppenspiel gegen Lettland bezwang die Equipe von
Ralph Krueger in Rapperswil Deutschland mit 5:1. |
| Zwei
Tage nach dem 2:3 in Herisau gegen den gleichen Gegner
legten die Schweizer damit eine Serie von vier Niederlagen
ab.
Das klare Verdikt täuschte jedoch etwas. Nach dem
Führungstor durch Thibaut Monnet baute Deutschland den Druck
massiv aus und kassierte in der 28. Minute entgegen dem
Spielverlauf das 0:2.
Schweizer Torschütze war der auffällige Freiburger Julien
Sprunger.
Mit jenem Treffer ging den Schweizern der Knoten auf.
Innerhalb von weniger als drei Minuten bauten Duri Camichel
nach magistraler Vorarbeit von Paul Di Pietro sowie Romano
Lemm den Vorsprung auf 4:0 aus.
Den Sieg war zu einem gewissen Teil Goalie David
Aebischer zu verdanken. Der erstmals eingesetzte Torhüter
der Montreal Canadiens hielt die Schweiz in den heiklen
Phasen im Spiel und strahlte viel Ruhe aus.
Bis zum 1:4 nach 51 Minuten, das Aebischer um den ersten
Shutout seit mehr als zwei Jahre brachte, wehrte er 26
Schüsse ab.
Es ist davon auszugehen, dass wie in anderen Jahren der
gleiche Goalie wie im letzten Test auch im ersten WM-Spiel
das Tor hüten wird.
Schweiz - Deutschland 5:1 (1:0, 3:0, 1:1)
Lido, Rapperswil. -- 5071 Zuschauer. -- SR Reiber, Wehrli/Wirth
(Sz). -- Tore: 15. Monnet (Blindenbacher, Julien Vauclair/Ausschluss
Macholda) 1:0. 28. Sprunger (Blindenbacher, Monnet) 2:0. 31.
(30:02) Duri Camichel (Di Pietro, Sannitz) 3:0. 31. (30:42)
Romano Lemm (Wirz) 4:0. 49. Yannic Seidenberg (Tripp) 4:1.
51. Monnet (Della Rossa) 5:1. -- Strafen: 4mal 2 Minuten
gegen die Schweiz, 5mal 2 plus 10 Minuten (Busch) gegen
Deutschland.
Schweiz: Aebischer; Julien Vauclair, Mark Streit;
Blindenbacher, Bezina; Beat Gerber, Steinegger; Beat
Forster, Hirschi; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Della Rossa,
Monnet, Sprunger; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Romano
Lemm, Wirz, Adrian Wichser; Reichert.
Deutschland: Jonas; Bakos, Sulzer; Macholda, Breitbach;
Draxinger, Dietrich; Ancicka, Petermann; Rankel, Barta,
Felski; Tripp, Busch, Yannic Seidenberg; Gogulla, Hackert,
Wolf; Daniel Kreutzer, Ullmann, Verwey.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatzgoalie), Manzato
(überzählig) und Jeannin (verletzt). -- 54. Timeout
Deutschland. -- Schüsse: Schweiz 24 (12-9-3); Deutschland 29
(6-15-8). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/4; Deutschland
0/4. |
[Top]
Donnerstag, 19.April 2007!
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Eishockey-Nati unterliegt Deutschland! |
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Das
zweitletzte Testspiel des Eishockey-Nationalteams vor der WM
in Moskau endete mit einer Ernüchterung. Gegen Deutschland
resultierte in Herisau mit 2:3 eine unerwartete Niederlage. |
| Das
Team von Ralph Krueger unterlag Deutschland erstmals wieder
seit dem 3. April 2004 (2:3 in Landshut).
Die Gäste, bei denen noch vier Akteure der
Playoff-Finalisten Adler Mannheim und Ice Tigers Nürnberg
fehlten, setzten sich dank der grösseren Anzahl Chancen in
den ersten 50 Minuten verdientermassen durch.Die Schweizer
vermochten erst im Finish, als Krueger die Kräfte auf drei
Linien konzentrierte, den Druck auf das deutsche Tor zu
erhöhen.
Lediglich 51 Sekunden nach dem scheinbar
vorentscheidenden dritten deutschen Tor durch Petr Macholda
läutete Julien Sprunger mit dem Anschlusstreffer die
Schweizer Schlussoffensive ein. Ivo Rüthemann (55.), Andres
Ambühl und Romano Lemm (beide 56.) verpassten jedoch den
Ausgleich.
Am Samstag treffen die beiden Nationalteams in
Rapperswil-Jona nochmals aufeinander.
Schweiz - Deutschland 2:3 (0:2, 1:0, 1:1)
Sportzentrum, Herisau. - 3420 Zuschauer. - SR Kurmann (Sz),
Wehrli/Wirth (Sz). - Tore: 7. Rankel (Barta, Bakos) 0:1. 8.
Gogulla (Daniel Kreutzer) 0:2. 40. (39:46) Mark Streit (Di
Pietro, Romano Lemm/Ausschluss Hördler) 1:2. 52. (51:11)
Macholda (Busch, Yannic Seidenberg/Ausschluss Paterlini)
1:3. 53. (52:02) Sprunger (Monnet) 2:3. - Strafen: 7mal 2
Minuten gegen die Schweiz, 8mal 2 Minuten gegen Deutschland.
Schweiz: Hiller; Steinegger, Beat Gerber; Mark Streit,
Julien Vauclair; Blindenbacher, Bezina; Hirschi, Forster;
Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Di Pietro, Sannitz, Duri
Camichel; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Della Rossa,
Monnet, Sprunger.
Deutschland: Kotschnew (30. Ziffzer); Sulzer, Bakos;
Breitbach, Macholda; Dietrich, Draxinger; Hördler, Osterloh;
Rankel, Barta, Felski; Tripp, Busch, Yannic Seidenberg;
Wolf, Hackert, Gogulla; Reimer, Daniel Kreutzer, Verwey.
Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatzgoalie),
Manzato, Seger, Patrick Fischer II, Déruns, Savary und Wirz
(alle überzählig). - Felski scheitert mit Penalty an Hiller
(5.). - Timeout Schweiz (58:42). - Schüsse: Schweiz 32
(10-13-9); Deutschland 36 (18-11-7). - Powerplay-Ausbeute:
Schweiz 1/7; Deutschland 1/5. |
[Top]
Donnerstag, 19.April 2007!
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WM-Out für Schweizer U18-Team! |
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Die Schweizer Auswahl hat an der U18-WM in Finnland den
Halbfinal-Einzug knapp verpasst. Das Team von Felix
Hollenstein unterlag in Tampere den Russen 3:4 nach
Verlängerung. |
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Die Entscheidung fiel nach sechseinhalb Minuten
der Verlängerung. |
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| Die
Partie begann aus Schweizer Sicht denkbar schlecht. Nach 31
Sekunden lagen die Russen voran, in der 5. Minute bauten sie
die Führung aus.
Denis Hollenstein, der Sohn des Trainers, brachte aber
die Hoffnung postwendend zurück (6.) und war nach dem
torlosen Mitteldrittel auch für den Ausgleich besorgt (43.).
Pascal Berger schoss den Nachwuchs des SEHV sogar in
Front (50.), doch gut vier Minuten vor dem Ende der
regulären Spielzeit glückte den Russen der Ausgleich. Die
Entscheidung fiel schliesslich nach sechseinhalb Minuten der
Verlängerung.
Russland - Schweiz 4:3 (2:1, 0:0, 1:2, 1:0) n.V.
Hakametsa, Tampere. - 724 Zuschauer. - SR Smith (USA),
Kalivoda/Winnekens (Tsch/De). - Tore: 1. Awerin (Tscherepanow)
1:0. 5. Woinow (Kulikow, Loktionow) 2:0. 7. Hollenstein
(Berger, Müller) 2:1. 43. Hollenstein (Berger, Schlagenhauf)
2:2. 50. Berger (Schlagenhauf) 2:3. 56. Kljukin 3:3. 67.
Filatow (Woinow) 4:3. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen
Russland, 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz. - Bemerkung:
Schweiz mit Mayer im Tor. |
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Dienstag, 17.April 2007!
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Schweizer U-18 im WM-Viertelfinal! |
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Die Schweizer Auswahl könnte auf U18-Ebene erstmals seit
der WM-Final-Niederlage gegen Russland vor sechs Jahren
wieder eine Medaille gewinnen. Am Donnerstag trifft die
Equipe von Trainer Felix Hollenstein in Tampere wieder auf
die Russen. |
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Trainer Felix Hollenstein und das U18-Team
treffen wieder auf die Russen. |
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| Als
Gruppen-Dritte hinter den topklassierten Schweden und den
Slowaken, die 24 Stunden nach dem 0:4-Debakel gegen den
SEHV-Nachwuchs den Gastgeber Finnland dank einem 1:0-Erfolg
ausschalteten, erreichten die starken Schweizer die Runde
der acht Weltbesten.
Resultate:
Tschechien - Schweden 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). Finnland -
Slowakei 0:1 (0:0, 0:1, 0:0). -- Rangliste (je 4 Spiele): 1.
Schweden 8. 2. Slowakei 7. 3. Schweiz 6. 4. Tschechien 5. 5.
Finnland 4. -- Schweden direkt für den Halbfinal
qualifiziert. Die Slowakei und die Schweiz im Viertelfinal.
Gruppe A (in Rauma): USA - Lettland 8:0 (4:0, 1:0, 3:0).
Kanada - Russland 5:2 (1:1, 3:1, 1:0). -- Rangliste (je 4
Spiele): 1. Kanada 11. 2. Russland 9. 3. USA 7. 4.
Deutschland 3. 5. Lettland 0. -- Kanada direkt für den
Halbfinal qualifiziert. Russland und die USA im
Viertelfinal.
Viertelfinal-Tableau (am Donnerstag in Tampere): Schweiz
- Russland. Slowakei - USA. |
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Montag, 16.April 2007!
| Schweizer U18-Auswahl vor dem
Viertelfinal! |
| Die Schweizer U18-Junioren
gewann zum Abschluss der Vorrunde gegen die Slowakei 4:0. |

Luca Cunti war der Doppeltorschütze für die
U18-Nati |
| Dank diesem Erfolg sind die Chancen gross,
dass die Schweiz am Donnerstag im Viertelfinal spielen wird.
Während das Team von Felix Hollenstein die Gruppenspiele
bereits absolviert hat, spielen die vier Konkurrenten um
einen Viertelfinalplatz heute (Dienstag). In die
Relegationsrunde werden die Schweizer nur dann verbannt,
wenn die Partie Tschechien - Schweden erst in der
Verlängerung und das Spiel Finnland - Slowakei in der
regulären Spielzeit entschieden wird. |
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Sonntag, 15.April 2007!
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Kein weiterer Exploit der Schweizer U18-Junioren! |
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Nach dem überraschenden 5:1-Sieg gegen Gastgeber Finnland
gelang den Schweizer U18-Eishockey-Junioren gegen Schweden
in der dritten WM-Partie kein weiterer Exploit. Das Team von
Felix Hollenstein unterlag den Skandinaviern 0:2. |
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Das Team von Felix Hollenstein unterlag Schweden
0:2. |
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Dennoch haben die Schweizer weiterhin Chancen, sich für die
Viertelfinals zu qualifizieren. Dafür müssen sie aber am
Montag gegen die Slowakei in der regulären Spielzeit
gewinnen. Holt die SEHV-Auswahl gegen die Osteuropäer nicht
drei Punkte, spielt sie ab Donnerstag in der Abstiegsrunde.
Die Begegnung gegen die Schweden verloren die Schweizer
im Mitteldrittel, in welchem sie in der 23. (Moller) und 29.
Minute in Unterzahl (Gustafsson) beide Gegentreffer
kassierten. Dabei hatten sie gut angefangen; in den ersten
20 Minuten liessen sie nur vier Schüsse auf das Tor von
Robert Mayer zu. Die Hollenstein-Equipe ihrerseits prüfte
den schwedischen Goalie Mark Owuya zehnmal. Am Ende lautete
das Schussverhältnis 23:25 aus Sicht der Schweizer, die ihn
den letzten 80 Sekunden den Torhüter durch einen sechsten
Feldspieler ersetzten.
Schweiz - Schweden 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)
Tampere. -- 1890 Zuschauer. -- SR Smith (USA), Orelma (Fi)/Winnekens
(De). -- Tore: 23. Moller (Gustafsson, Bejmo) 0:1. 29.
Gustafsson (Moller, Backlund/Ausschluss Schlagenhauf) 0:2.
-- Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 6mal 2 Minuten
gegen Schweden. -- Bemerkung: Schweiz mit Mayer im Tor.
Resultate:
Slowakei - Tschechien 2:3 n.P. (0:0, 2:1, 0:1, 0:0). --
Sonntag: Finnland - Tschechien 4:2 (4:1, 0:1, 0:0).
Rangliste:
1. Tschechien 3/5 (9:8). 2. Schweden 3/5 (7:7). 3. Slowakei
2/4. 4. Finnland 3/4. 5. Schweiz 3/3.
Nächstes Spiel. Montag, 16. April: Slowakei - Schweiz
(14.00).
Gruppe A (in Rauma). Samstag: Lettland - Kanada 1:9 (0:4,
0:2, 1:3). -- Sonntag: Deutschland - Russland 1:3 (0:0, 0:1,
1:2). USA - Kanada 2:3 n.P. (0:1, 1:0, 1:1, 0:0).
Rangliste:
1. Russland 3/9. 2. Kanada 3/8. 3. USA 3/4. 4. Lettland 2/0.
5. Deutschland 3/0. -- Nächstes Spiel. Montag, 16. April:
Lettland - Deutschland (15.00). |
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Samstag, 14.April 2007!
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Schweiz verliert erneut 1:4 gegen Russland! |
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Das Eishockey-Nationalteam verlor in Langenthal vor 4800
Zuschauern (ausverkauft) auch den zweiten WM-Test gegen
Russland. Auf das 1:4 von La Chaux-de-Fonds folgte am
Samstagnachmittag erneut ein 1:4. Marc Reichert erzielte den
einzigen Treffer. |
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Die Schweizer betrieben einen riesigen
offensiven Aufwand, erzielten jedoch nur ein
Tor. |
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Reichert erzielte in der 47. Minute nach einer mehr als
dreiminütigen Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer. Nur 118
Sekunden später stellte Verteidiger Georgi Mischarin den
Zweitore-Abstand mit dem zweiten russischen Powerplaytor im
Spiel wieder her.
Die Schweizer hingegen betrieben einen riesigen
offensiven Aufwand, der Ertrag in Form von Toren blieb
jedoch minimal. Die russischen Goalies Konstantin Barulin
(32 Minuten/32 Paraden) und Semen Warlamow (28 Minuten/17
Paraden) parierten 49 Schweizer Schüsse. Das Team von Ralph
Krueger schoss in jedem der drei Spiel-Drittel öfter aufs
Tor als die Russen (18:14, 19:4, 13:10).
Kapital vermochten die Schweizer aus der auch optischen
Überlegenheit keines zu schlagen. Insbesondere in der
Startphase sündigten die Schweizer im Abschluss: Marc
Reichert tauchte schon nach 20 Sekunden solo vor Barulin
auf, verschoss aber ebenso wie Thierry Paterlini (2.) und
Sandy Jeannin (3.). Ein Scheibenverlust von Julien Vauclair
in der eigenen Zone führte nach fünf Minuten dann zum ersten
Gegentor.
Schweiz - Russland 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
Schoren, Langenthal. -- 4800 Zuschauer (ausverkauft). --
SR Reiber (Sz), Wehrli/Wirth (Sz). -- Tore: 6. Kurjanow (Schmakin)
0:1. 27. Alexej Michnow (Grebeschkow, Charitonow/Ausschluss
Della Rossa) 0:2. 47. Reichert (Forster/Ausschluss Jemelin)
1:2. 49. Mischarin (Kirill Kolzow, Mosjakin/Ausschlüsse
Paterlini, Sprunger; Kornejew) 1:3. 59. Charitonow 1:4. --
Strafen: 9mal 2 plus 5 Minuten (Jeannin) plus Spieldauer
(Jeannin) gegen die Schweiz, 12mal 2 plus 5 Minuten (Schmakin)
plus Spieldauer (Schmakin) gegen Russland.
Schweiz: Manzato (58.-59. Bäumle); Du Bois, Forster;
Bezina, Blindenbacher; Beat Gerber, Hirschi; Julien Vauclair,
Patrick Fischer II; Reichert, Jeannin, Romano Lemm; Di
Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Rüthemann, Savary, Paterlini;
Della Rossa, Monnet, Sprunger; Wirz.
Russland: Barulin (33. Semen Warlamow); Grebeschkow,
Kornejew; Jemelin, Kondratjew; Dimitri Worobjew, Kirill
Kolzow; Mischarin; Alexej Michnow, Schastliwi, Charitonow;
Artjuchin, Leschew, Mosjakin; Nepryajew, Kurjanow, Schmakin;
Simakow, Schafigulin, But.
Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter), Ambühl,
Déruns, Gobbi, Seger, Steinegger und Wichser (alle
überzählig/geschont). Du Bois mit Hirnerschütterung
ausgeschieden (27.). -- Lattenschuss Artjuchin (26.). --
Timeout Schweiz (45.). -- Schüsse: Schweiz 50 (18-19-13);
Russland 28 (14-4-10). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/4;
Russland 2/4. |
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Freitag, 13.April 2007!
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Schweizer U18-Team bezwingt Finnland! |
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Im zweiten Spiel der Schweizer Junioren an der
U18-Eishockey-WM in Finnland bezwang das Team von Trainer
Felix Hollenstein Gastgeber Finnland unerwartet 5:1. |
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Gregory Sciaroni schoss zwei Tore. |
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| Die
Tore zur bisher grössten Überraschung des Turniers steuerten
Matchwinner Gregory Sciaroni (Ambri-Piotta/2 Treffer) sowie
die drei Berner Roman Josi, Etienne Froidevaux und Pascal
Berger bei. Die drei erhielten Anfang Woche für die kommende
Saison einen Vertrag für die erste Mannschaft des SCB.
Nach einem spielfreien Samstag trifft die U18-Auswahl im
nächsten Spiel auf Schweden, das im zweiten Gruppenspiel des
Tages gegen die Slowakei 3:6 verlor. |
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Freitag, 13.April 2007!
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Eishockey-Nati unterliegt Russland 1:4! |
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Dem Schweizer Eishockey-Nationalteam gelang in La
Chaux-de-Fonds eine gefällige Leistung, dennoch ging das
Länderspiel gegen Russland 1:4 verloren. Am Samstag kommt es
in Langenthal zur Revanche. |
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Torhüter Thomas Bäumle war bei den Toren
machtlos. Bild: Gegen Alexey Mikhnow. |
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| Der
Sieg für die Russen, bei denen der ehemalige Welt- und
Gottéron-Star Slawa Bykow an der Bande das Kommando führt,
entsprach dem Spielverlauf. Die Russen dominierten
insbesondere die Startphasen aller Abschnitte, die Schweizer
fanden aber jeweils gegen Ende der Drittel besser ins Spiel.
Seine stärksten Momente hatte das Team von Ralph Krueger in
der Schlussphase des zweiten Abschnitts, als es die Russen
dominierte, zu 10:4 Torschüssen kam und durch Julien
Sprunger, Félicien Du Bois, Thomas Déruns und Romano Lemm
den 2:2-Ausgleich mehrmals verpasste.
Das einzige Schweizer Tor gelang Sandy Jeannin schon 207
Sekunden mit dem zweiten Torschuss. Die glückhafte Führung
vermochten die Schweizer vier Minuten lang bis zu einem
abgefälschten Weitschuss von Konstantin Kornejew zu halten.
Das wegweisende 2:1 gelang Sergej Mosjakin nach 25 Minuten
solo und einem Traumpass von Denis Grebeschow. Diese
stärkste russische Formation um Mosjakin (2 Tore) und Albert
Leschew (3 Assists) stellte in der 55. Minute mit dem 3:1
durch Jewgeni Artyuchin auch den Sieg sicher. Das 4:1
erzielte Mosjakin 92 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.
Schweiz - Russland 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
Les Mélèzes, La Chaux-de-Fonds. -- 5461 Zuschauer. -- SR
Kurmann (Sz), Mauron/Rebillard (Sz). -- Tore: 4. Jeannin
(Romano Lemm, Adrian Wichser) 1:0. 8. Kornejew (Schastliwi)
1:1. 25. Mosjakin (Grebeschkow, Leschew) 1:2. 55. Artyuchin
(Leschew, Mosjakin) 1:3. 59. Mosjakin (Leschew/Ausschluss
Kornejew!) 1:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 5mal 2 Minuten
gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Russland.
Schweiz: Bäumle; Gobbi, Blindenbacher; Du Bois, Julien
Vauclair; Beat Forster, Hirschi; Patrick Fischer II, Seger;
Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Di Pietro, Sannitz,
Duri Camichel; Sprunger, Monnet, Déruns; Ambühl, Wirz,
Paterlini.
Russland: Koschetschkin; Grebeschkow, Kornejew; Jemelin,
Kondratjew; Dimitri Worobjew, Kirill Kolzow; Mischarin;
Alexej Michnow, Schastliwi, Charitonow; Artjuchin, Leschew,
Mosjakin; Nepryajew, Kurjanow, Schmakin; Simakow,
Schafigulin, But.
Bemerkungen: Schweiz ohne Marco Wegmüller
(Ersatztorhüter), Manzato (verletzt), Bezina, Beat Gerber,
Della Rossa, Reichert, Rüthemann, Savary und Steinegger
(alle überzählig). -- Schüsse: Schweiz 25 (6-10-9); Russland
26 (9-9-8). -- Powerplay: Schweiz 0/3 (ein Shorthander
kassiert); Russland 0/5. |
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Donnerstag, 12.April 2007!
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U-18 Schweizer Auftaktniederlage gegen Tschechien! |
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Die Schweizer U18-Junioren schlugen sich in ihrem ersten
WM-Spiel in Finnland, wo es vor sechs Jahren mit Platz 2 den
bislang grössten Erfolg zu feiern gab, achtbar. Gegen den
letztjährigen WM-Dritten Tschechien verlor der Aufsteiger
nur 2:4. |
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Felix Hollensteins Team begann zwar stark,
konnte sich am Ende jedoch nicht durchsetzen. |
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Luca Cunti
brachte das Team von Felix Hollenstein in der 9.
Minute im Powerplay in Führung.
Danach übernahmen die Tschechen aber das Diktakt
und zogen zwischen der 18. und 36. Minute auf 4:1
davon.
Für den zweiten Schweizer (Überzahl)-Treffer war
Yannick Blaser (SCL Tigers) verantwortlich. Im
zweiten Turnierspiel trifft das U18-Team morgen
Abend in Tampere auf Gastgeber Finnland. |
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[Top]
Samstag, 16.Dezember 2006
Das Schweizer Nationalteam hat nach einem 3:1-Sieg gegen Österreich
den Loto-Cup in Bratislava gewonnen. Die Treffer für den zweiten
Turniersieg erzielten Forster, Divis und Jeannin.
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Sandy
Jeannin erzielte den 3:1-Endstand |
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Österreich - Schweiz 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Eisstadion, Bratislava. -- 800 Zuschauer. -- SR Konc (Slk), Horinek/Tvrdon
(Slk). -- Tore: 14. (13:32) Beat Forster (Blindenbacher, Jeannin/Ausschlüsse
Setzinger, Latusa; Beat Gerber) 0:1. 14. (13:50) Raimund Divis
(Robert Lukas/Ausschluss Latusa!) 1:1. 33. Sannitz (Nüssli) 1:2. 56.
Jeannin (Romano Lemm) 1:3. -- Strafen: 9mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Kaspitz;
Philipp Lukas) plus Spieldauer (Philipp Lukas) gegen Österreich,
10mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Österreich: Reinhard Divis; Rebek, Robert Lukas; Ulrich, Johannes
Reichel; Draze, Pfeffer; Mattie, Lakos; Welser, Philipp Lukas,
Setzinger; Schuller, Raimund Divis, Trattnig; Latusa, Kaspitz,
Peintner; Harand, Kraxner, Ofner.
Schweiz: Manzato; Gobbi, Ngoy; Simon Lüthi, Beat Forster; Patrick
Fischer II, Blindenbacher; Beat Gerber, Stoffel; Romano Lemm,
Jeannin, Nüssli; Sprunger, Monnet, Della Rossa; Patrik Bärtschi,
Burkhalter, Raffainer; Duri Camichel, Sannitz.
Bemerkungen: Schweiz ohne Bührer (Ersatztorhüter) und Thomas Ziegler
(Rückenschmerzen nach dem Warm-up). -- Schüsse: Österreich 33
(10-16-7); Schweiz 30 (12-10-8). -- Powerplay-Ausbeute: Österreich
0/9; Schweiz 1/7 (ein Shorthander kassiert).
Freitag, 15.Dezember 2006
Das Eishockey-Nationalteam greift am Lotocup in Bratislava nach dem
Turniersieg. Die Schweizer besiegten die Slowakei 2:0. Thibaut
Monnet und Thomas Ziegler erzielten die Tore; Daniel Manzato kam zum
Shutout. Gegen Österreich reicht ein Sieg für Platz 1.
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Beat
Forster bereitete den zweiten Treffer vor! |
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Der Schweizer Sieg kam glückhaft zu Stande. Thibaut Monnets
Führungstor war umstritten; das slowakische Gehäuse schien
verschoben, noch ehe der Puck drin war. Das 2:0 erzielte Thomas
Ziegler in der 18. Minute in Unterzahl. Bis zu diesem Zeitpunkt
hatten die Slowaken klar dominiert. Die Gastgeber konnten in der
Schlussphase des ersten Abschnitts während sechs Minuten
ununterbrochen Powerplay spielen, verpassten in dieser Phase aber
nicht nur den Ausgleich, sondern kassierten sogar das 0:2.
Ab dem zweiten Abschnitt fanden die Schweizer besser ins Spiel und
hätten den Vorsprung sogar ausbauen können. Die grosse Figur im
Schweizer Team blieb indessen der erst 22-jährige Goalie Daniel
Manzato (38 Paraden). Seine Nationalmannschafts-Bilanz ist
einzigartig. Er debütierte vor einem Jahr gegen Kanada mit einem
4:2-Sieg. Seither stand er noch 145 Minuten im Schweizer Tor und
kassierte kein Gegentor mehr: Shutout im Frühling auswärts gegen
Deutschland (1:0), Shutout nun auch in der Slowakei, und dazwischen
hielt er auch am Donnerstag gegen Lettland während 25 Minuten seinen
Kasten sauber.
Der erste Auswärtssieg gegen die Slowaken seit dem 1. April 2004
(3:0) durfte nach dem 4:5 n.P. gegen Lettland nicht unbedingt
erwartet werden. Die Slowakei trat gegen die Schweiz mit 17 im
Ausland engagierten Spielern an und präsentiert am Heimturnier seine
derzeit stärkstmögliche Formation (ausser NHL-Akteure).
Slowakei - Schweiz 0:2 (0:2, 0:0, 0:0)
Eisstadion, Bratislava. -- 2350 Zuschauer. -- SR Husicka (Tsch),
Horinek/Tvrdon (Slk). -- Tore: 9. Monnet (Sprunger) 0:1. 18. Thomas
Ziegler (Beat Forster/Ausschluss Raffainer!) 0:2. -- Strafen: 6mal 2
Minuten gegen die Slowakei, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Slowakei: Krizan; Cierny, Martin Strbak; Novotny, Granak; Babka,
Starosta; Marcel Sterbak, Stehlik; Robert Petrovicky, Pavlikovsky,
Surovy; Hudec, Kapus, Kovacik; Stefanka, Podkonicky, Somik;
Melicharek, Kukumberg, Tomas.
Schweiz: Manzato; Beat Gerber, Stoffel; Ngoy, Gobbi; Blindenbacher,
Patrick Fischer II; Simon Lüthi, Beat Forster; Duri Camichel, Thomas
Ziegler, Nüssli; Romano Lemm, Jeannin, Sannitz; Raffainer,
Burkhalter, Patrik Bärtschi; Sprunger, Monnet, Della Rossa.
Bemerkungen: Schweiz ohne Bührer (Ersatztorhüter). -- Timeout
Slowakei (59.). -- Schüsse: Slowakei 38 (13-13-12); Schweiz 15
(5-7-3). -- Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/6 (1 Shorthander
kassiert); Schweiz 0/5.
Bratislava. Lotocup. Freitag: Österreich - Lettland 5:1 (2:0, 3:1,
0:0). Slowakei - Schweiz 0:2 (0:2, 0:0, 0:0). -- Rangliste (2
Spiele): 1. Schweiz 4. 2. Slowakei 3. 3. Österreich 3. 4. Lettland
2.
Donnerstag, 14.Dezember 2006
Zwei Tage vor der Sportlerwahl gelang dem als Mannschaft des Jahres
nominierten Eishockey-Nationalteam nur eingeschränkt Eigenwerbung.
In Bratislava setzte es gegen Lettland eine 4:5-Niederlage nach
Penaltyschiessen ab.
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Thomas Ziegler |
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Alles in allem boten die Schweizer eine dürftige Leistung. Sie
begannen verhalten, leisteten sich zu Beginn des zweiten Abschnitts
zu viele Strafen, verloren nach zwei Gegentoren in Unterzahl in der
Defensive den Faden und steuerten vor der zweiten Pause scheinbar
einem Debakel entgegen. Coach Ralph Krueger sah sich nach 33 Minuten
und dem 0:3 zu einem Timeout genötigt -- mit der Wirkung, dass nur
75 Sekunden und einen Stellungsfehler später das 0:4 fiel.
Doch die Nationalmannschaft kann diese Saison kämpfen. Sie holte
auch im fünften Spiel in diesem Herbst einen Rückstand auf, diesmal
sogar ein 0:4. So etwas war der SEHV-Auswahl zuvor noch nie
gelungen. In der Altjahrswoche 1988 lagen die Schweizer in Waldau
bei Stuttgart gegen Polen bis zur 50. Minute 1:4 zurück und gewannen
noch 5:4. Aber eine erfolgreiche Aufholjagd nach einem
Vier-Tore-Defizit bildete eine absolute Premiere. "Auf dieser
Reaktion lässt sich aufbauen", so Ralph Krueger. "Der
Schlussabschnitt war ein Charaktertest, den wir bestanden haben. Wir
lehnten uns nicht zurück und kassierten im Frust dumme Strafen,
sondern begannen zu kämpfen und wurden belohnt. Die gelungene
Aufholjagd stärkt unsere Moral."
Der Effort vom 0:4 zum 4:4 in 18 Minuten ging vor allem auf das
Konto des ersten Blockes mit Raffaele Sannitz, Sandy Jeannin und
Romano Lemm. Jeannin, der Schweizer Captain in Bratislava, hatte
schon während der zweiten Pause in der Kabine das Wort ergriffen.
"Viele haben während der Pause etwas gesagt, aber Jeannin hat die
Kollegen mitgerissen", erzählte Krueger. Danach gab Jeannin auch auf
dem Eis Vollgas: Nach 104 Sekunden des Schlussabschnitts bereitete
er Raffaele Sannitz´ 1:4 vor. Danach brachte der Mittelstürmer des
HC Lugano mit zwei Toren bis zur 52. Minute die Schweiz bis auf
einen Treffer heran. Und 21 Sekunden vor der Schlusssirene gelang
Patrik Bärtschi, der als zusätzlicher Feldspieler für den vom Eis
gegangenen Torhüter gekommen war, der umjubelte Ausgleich.
Bärtschi rettete bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in
extremis die Schweizer in die Overtime: Im November in Hannover
gegen Deutschland hatte er 31 Sekunden vor Schluss und ohne Torhüter
zum 2:2 getroffen; daraufhin setzten sich die Schweizer noch im
Penaltyschiessen durch.
Das gelang diesmal nicht. Im Penaltyschiessen behielten die Letten
klar das bessere Ende für sich: Alexander Nisiwijs, Lauri Darsin und
Martin Cipulis (der schon in der regulären Spielzeit zweimal
getroffen hatte) liessen Torhüter Daniel Manzato alle keine Chance.
Und die Schweizer? Patrik Bärtschi, der schon während der
Verlängerung alleine auf das lettische Tor losgezogen und an Goalie
Edgar Masalski gescheitert war, scheiterte erneut. Loic Burkhalter
spazierte samt Puck am Tor vorbei, und Sandy Jeannins Penalty wurde
von Masalski pariert.
Nicht gut werden die Schweizer Keeper die Partie in Erinnerung
behalten. Marco Bührer wurde zum zweiten Mal binnen sechs Tagen
ausgewechselt. Nach der zweiten Pause vertraute Ralph Krueger auf
Daniel Manzato. Bührer hatte zwischen der 32. und der 35. Minute
drei Schüsse hintereinander vom 0:1 zum 0:4 passieren lassen.
Manzato hielt in der Folge 25 Minuten lang seinen Kasten sauber,
musste aber im Schlussabschnitt lediglich einen und in der
Verlängerung nur drei Schüsse abwehren. Und Penalty konnte Manzato
keinen parieren. Besser als die Torhüter schlugen sich die vier
Debütanten Simon Lüthi, Andri Stoffel, Michael Ngoy und Thomas
Nüssli. Keiner verliess das Eis mit einer Minusbilanz; der junge
Emmentaler Back Simon Lüthi sogar mit einer positiven (plus 1).
Am Freitagabend bestreiten die Schweizer gegen die Slowakei ihr
zweites Turnierspiel. Dank des gewonnenen Punktes gegen Lettland ist
im Kampf um den Turniersieg noch nichts verloren. Gegen die vifen
slowakischen Gastgeber starten die Schweizer nach den Eindrücken des
ersten Tages aber als Aussenseiter in die Partie.
Lettland - Schweiz 5:4 (0:0, 4:0, 0:4, 0:0) n.P.
Eisstadion, Bratislava. -- 800 Zuschauer. -- SR Konc (Slk), Masik/Mihailo
(Slk).
Tore: 26. Cipulis (Nisiwijs/Ausschluss Blindenbacher) 1:0.
32. Darsin (Sawiel, Mikeli Redlih/Ausschluss Blindenbacher) 2:0. 34.
Cipulis (Galwin) 3:0. 35. Mikeli Redlih 4:0. 42. Sannitz (Jeannin,
Ngoy) 4:1. 45. Jeannin (Sannitz) 4:2. 52. Jeannin (Della Rossa) 4:3.
60. (59:39) Patrik Bärtschi (Jeannin, Sprunger) 4:4 (ohne Torhüter.
-- Penaltyschiessen: Patrik Bärtschi -, Nisiwijs 1:0; Burkhalter -,
Darsin 2:0; Jeannin -, Cipulis 3:0. -- Strafen: 2mal 2 plus 10
Minuten (Abol) gegen Lettland, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Lettland: Masalski; Tribuncow, Ignatjew; Sawiel, Jerofejew;
Jass, Gaisin; Anderson, Galwin; Cipulis, Abol, Nisiwijs; Mikeli
Redlih, Bersin, Darsin; Macijewski, Blinow, Sirokow; Ankipin,
Fedoktisow, Stal.
Schweiz: Bührer; Gobbi, Ngoy; Beat Forster, Lüthi;
Blindenbacher, Patrick Fischer II; Stoffel, Beat Gerber; Sannitz,
Jeannin, Romano Lemm; Sprunger, Monnet, Della Rossa; Raffainer,
Burkhalter, Patrik Bärtschi; Duri Camichel, Thomas Ziegler, Nüssli.
Bemerkungen: Schweiz ohne Manzato (Ersatztorhüter). --
Timeouts: Lettland (52.); Schweiz (34.). -- Schüsse: Lettland 22
(7-11-1-3); Schweiz 34 (7-9-15-3). -- Powerplay-Ausbeute: Lettland
2/4; Schweiz 0/2.
Sonntag, 12.November 2006
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Schweizer
verlieren gegen die Slowakei |
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Das Eishockey-Nationalteam hat den Final des
Deutschland-Cup in Hannover nicht gewonnen. |
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Thibaut Monnet gegen Torhüter Karol Krizan. |
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| Die
Schweizer holten gegen die Slowakei erneut einen
Zwei-Tore-Rückstand auf (von 1:3 auf 3:3), verloren indessen
in der Verlängerung mit 3:4.
Roman Kukumberg stellte mit dem ersten Torschuss nach 118
Sekunden der Overtime den slowakischen Turniersieg sicher.
Erneuter Treffer für Monnet
Die Schweizer standen zuvor dem Sieg näher. Sie
dominierten den Schlussabschnitt mit 11:2 Torschüssen, mehr
als Thibaut Monnets 3:3-Ausgleichstreffer schaute aus dieser
Druckphase jedoch nicht heraus. Monnet traf in allen vier
Länderspielen von dieser Woche (total fünf Tore).
Die übrigen Schweizer Tore erzielten Nati-Neuling Julien
Sprunger (1:0) und Verteidiger Beat Forster (2:3). Für den
jungen Fribourg-Stürmer Sprunger war es das erste
Länderspieltor, nachdem er bei den ersten drei Einsätzen in
dieser Woche schon vier Assists gesammelt hatte.
Blitzschnell reagierte beim Anschlusstor Beat Forster:
Der slowakische Goalie Karol Krizan verliess den Torraum und
befreite nur ungenügend bis zu Forster, der das leere Tor
traf.
Slowakei - Schweiz 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0) n.V.
Arena, Hannover. - 3800 Zuschauer. - SR Piechaczek (De),
Schulz/ Mosler (De). - Tore: 8. Sprunger (Du Bois/Ausschluss
Surovy) 0:1. 10. Milo (Kovacik, Surovy) 1:1. 25. Ciernik (Surovy,
Milo/ Ausschlüsse Jobin, Reichert) 2:1. 33. Kukumberg (Melicharek/
Ausschluss Du Bois) 3:1. 37. Beat Forster (Ausschlüsse
Strbak; Monnet) 3:2. 44. Monnet (Patrik Bärtschi/Ausschluss
Babka) 3:3. 62. (61:58) Kukumberg 4:3. - Strafen: je 10mal 2
Minuten.
Slowakei: Krizan; Novotny, Strbak; Milo, Podhradsky;
Babka, Tomas Starosta; Homer, Stehlik; Uram, Robert
Petrovicky, Pardavy; Ciernik, Kovacik, Surovy; Stefanka,
Podkonicky, Radovan Somik; Balej, Kukumberg, Melicharek.
Schweiz: Rüeger; Seger, Steinegger; Julien Vauclair,
Jobin; Du Bois, Beat Forster; Beat Gerber, Patrick Fischer
II; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Di Pietro, Trachsler,
Demuth; Patrik Bärtschi, Romy, Wirz; Sprunger, Monnet,
Reichert.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Lemm
(verletzt), Bezina, Duri Camichel (beide rekonvaleszent),
Gobbi und Raffainer (beide überzählig). -- Schüsse: Slowakei
19 (8-8-2-1); Schweiz 32 (7- 14-11-0). --
Powerplay-Ausbeute: Slowakei 2/8; Schweiz 2/9. |
Samstag, 11.November 2006
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In extremis im Final |
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Das Eishockey-Nationalteam besiegte in Hannover
Deutschland in extremis mit 3:2 nach Penaltyschiessen. |
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Patrik Bärtschi realisierte die entscheidenden
Tore. |
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| Im
Final treffen die Deutschland-Cup-Sieger von 2001 am
Sonntagabend auf die Slowakei, die sich zuvor gegen Kanada
mit 5:2 durchgesetzt hatte.
Nach 14 Minuten lagen die Schweizer 0:2 und bis 31
Sekunden vor Schluss 1:2 in Rückstand. Patrik Bärtschi
realisierte danach die entscheidenden Tore. Zuerst gelang
ihm mit einem Überraschungsschuss aus spitzem Winkel der
Ausgleich.
Nach der torlosen Verlängerung, in der die Schweizer zwei
Minuten lang gegen drei Deutsche in Überzahl spielen
konnten, verwerteten Paul Di Pietro und Bärtschi ihre
Penalties; Bärtschi den seinen mit einer enorm frechen
Finte. Der Schweizer Keeper Jonas Hiller liess sich von John
Tripp und Sven Felski nicht überraschen.
Aus den letzten acht Partien gegen den Erzrivalen
resultierten nunmehr sieben (knappe) Siege und ein
Unentschieden.
Deutschland - Schweiz 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0) n.P.
Arena, Hannover. - 7131 Zuschauer. - SR Vinnerborg (Sd),
Gasda/ Winnekens (De). -- Tore: 9. Bader (Barta/Ausschluss
Du Bois) 1:0. 15. Fical (Ausschluss Bakos!) 2:0. 28. Monnet
(Sprunger, Patrik Bärtschi/Ausschluss Kopitz) 2:1. 60.
(59:29) Patrik Bärtschi (Sprunger) 2:2 (ohne Torhüter). -
Penaltyschiessen: Di Pietro 0:1, Tripp verschiesst; Patrik
Bärtschi 0:2, Felski scheitert. - Strafen: 11mal 2 plus 10
Minuten (Kreutzer) gegen Deutschland, 12mal 2 Minuten gegen
die Schweiz.
Deutschland: Kotschnew; Bader, Sulzer; Bakos, Kopitz;
Schauer, Ancicka; Hördler, Renz; Barta, Kreutzer, Sven
Felski; Tripp, Ullmann, Lewandowski; Gogulla, Hackert,
Gawlik; Wolf, Fical, Polaczek.
Schweiz: Hiller; Gobbi, Steinegger; Julien Vauclair,
Jobin; Du Bois, Beat Forster; Beat Gerber, Patrick Fischer
II; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Di Pietro, Trachsler,
Demuth; Patrik Bärtschi, Romy, Raffainer; Monnet, Sprunger,
Reichert.
Bemerkungen: Schweiz ohne Romano Lemm
(verletzt/abgereist), Duri Camichel, Bezina (beide
rekonvaleszent), Seger und Wirz (beide geschont). --
Schüsse: Deutschland 28 (13-9-4-2); Schweiz 26 (6-9-8- 3).
-- Powerplay-Ausbeute: Deutschland 1/10; Schweiz 1/10 (einen
Shorthander kassiert).
Gruppe A:
Deutschland - Schweiz 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0) n.P.
Schlussrangliste (2 Spiele): 1. Schweiz 5. 2. Deutschland
4. 3. Japan 0.
Gruppe B:
Slowakei - Kanada 5:2 (1:2, 2:0, 2:0).
Schlussrangliste (2 Spiele): 1. Slowakei 6. 2. Kanada 3.
3. Lettland 0.
Finalspiele am Sonntag:
Um Platz 5: Japan - Lettland (12.00 Uhr). Um Platz 3:
Deutschland - Kanada (15.30). Final: Schweiz - Slowakei
(19.00). |
Freitag, 10.November 2006
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Schweizer kommen gegen Japan zum Pflichtsieg |
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Das Eishockey-Nationalteam feierte in seinem
ersten Spiel am Deutschland-Cup in Hannover einen
4:1-Pflichtsieg gegen Japan. |
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Paul DiPietro, Torschütze Morris Trachsler und
Patrick Bärtschi jubeln nach dem Tor zum 3:1. |
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| Das
Eishockey-Nationalteam spielt nun am Samstag gegen
Deutschland um den Finaleinzug (18.00 Uhr). Japan führte bis
zur 28. Minute 1:0.
Wie Deutschland, das bei seinem 5:4-Sieg bis 101 Sekunden
vor Schluss in Rückstand lag, musste sich auch die Schweiz
den Sieg gegen Japan erdauern. Die Asiaten führten bis fast
zur Spielmitte und besassen durch Chris Yule (18.) und
während eines zweiminütigen Powerplays sogar Chancen auf
einen Zwei-Tore-Vorsprung.
Innerhalb von zehn Minuten gelang den Schweizern, die zu
Beginn des zweiten Abschnitts das Tempo markant erhöhten,
die entscheidende Resultatkorrektur: Zuerst realisierte
Andres Ambühl den Ausgleich (28.), dann brachte Paul Di
Pietro mit dem zweiten Nachschuss die Schweiz in Führung
(32.), und schliesslich verschaffte Morris Trachsler mit
seinem ersten Tor im zweiten Länderspiel dem Team von Ralph
Krueger ein beruhigendes Polster (38.).
Schweizer Sieg fehlt die Souveränität
Im Schlussabschnitt stellte Thibaut Monnet mit dem 4:1
den Sieg endgültig sicher (49.). Dem Schweizer Sieg fehlte
dennoch die Souveränität. Acht Mal geriet SEHV-Auswahl in
Unterzahl; viermal sogar befanden sich zwei Schweizer
gleichzeitig auf der Strafbank. Wenn die Schweiz den
Deutschland-Cup wie 2001 gewinnen will, muss sie am Samstag
gegen Deutschland und am Sonntag gegen Kanada oder die
Slowakei disziplinierter auftreten.
Nach zwei Spieltagen und zwei Niederlagen kommen Japan
und Lettland am Deutschland-Cup für die Finalteilnahme nicht
mehr in Frage. Am Samstag kommt es bei Kanada - Slowakei
(14.30 Uhr) und Deutschland - Schweiz zu zwei eigentlichen
Halbfinals.
Japan - Schweiz 1:4 (1:0, 0:3, 0:1)
Arena, Hannover. -- 3627 Zuschauer. -- SR Oswald, Gasga/Krawinkel
(De). -- Tore: 15. Saito (Yule, Takahito Suzuki/Ausschlüsse
Beat Gerber, Gobbi) 1:0. 28. Ambühl (Monnet, Julien Vauclair)
1:1. 32. Di Pietro (Raffainer, Trachsler) 1:2. 38. Trachsler
(Di Pietro, Beat Forster) 1:3. 49. Monnet (Wirz, Sprunger)
1:4. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Japan, 13mal 2 plus 10
Minuten (Wirz) gegen die Schweiz.
Schweiz: Rüeger; Jobin, Julien Vauclair; Du Bois, Patrick
Fischer II; Seger, Beat Forster; Gobbi, Beat Gerber;
Reichert, Ambühl, Rüthemann; Sprunger, Wirz, Monnet; Di
Pietro, Trachsler, Demuth; Patrik Bärtschi, Romy, Raffainer.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Romano
Lemm (verletzt/Rückreise in die Schweiz), Steinegger, Bezina,
Paterlini und Duri Camichel (alle geschont). -- Schüsse:
Japan 12 (2-6-4); Schweiz 37 (7-15-15). --
Powerplay-Ausbeute: Japan 1/8; Schweiz 0/5.
Resultate
Vorrunde. Gruppe A: Japan - Schweiz 1:4 (1:0, 0:3, 0:1). - -
Rangliste: 1. Schweiz 1/3 (4:1). 2. Deutschland 1/3 (5:4).
3. Japan 2/0 (5:9). -- Gruppe B: Slowakei - Lettland 2:0
(0:0, 1:0, 1:0). -- Rangliste: 1. Kanada 1/3 (4:2). 2.
Slowakei 1/3 (2:0). 3. Lettland 2/0 (2:6). -- Weitere
Spiele. Samstag: Kanada - Slowakei (14.30 Uhr). Deutschland
- Schweiz (18.00). -- Sonntag: Finalspiele (12.00
Uhr/15.30/19.00). |
Dienstag, 07.November 2006
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Schweiz schlägt Kanada nach Zweitore-Rückstand |
| Das
Eishockey-Nationalteam gewann in Zürich mit 6:4 erstmals
seit 2001 das traditionelle erste Länderspiel der Saison
gegen Team Canada. |
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Martin Steinegger, Mathias Seger, Thierry
Paterlini und Andres Ambühl jubeln nach dem Tor
zum 5:4. |
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| Die Kanadier
führten bis zur 41. Minute 4:3. Thibaut Monnet erzielte
binnen elf Sekunden eine historische Tor-Doublette (zum
3:3).
5450 Zuschauer in Hallenstadion - die kleinste
Länderspiel-Kulisse in Zürich seit 15 Jahren (am 7.2.91
kamen 3620 zu Schweiz - Kanada/ 2:4) - erlebten ein
abwechslungsreiches, höchst unterhaltsames Länderspiel.
Die Schweiz ging nach 26 Sekunden durch Ivo Rüthemann mit
dem ersten Torschuss in Führung und verzeichnete trotzdem
einen Fehlstart. Denn nach weniger als acht Minuten und drei
Gegentoren innerhalb von 113 Sekunden lag das Krueger-Team
1:3 zurück. Drei Gegentore in den ersten acht Minuten hatten
die Schweizer letztmals vor vier Jahren gegen Deutschland
kassiert: damals stand es nach 7:49 Minuten 0:3 und am Ende
2:5.
Furioser Schlussabschnitt
Diesmal gelang es der SEHV-Auswahl, den frühen Rückstand
zuerst auszugleichen und dank eines furiosen
Schlussabschnitts sogar noch in einen Sieg umzubiegen. Die
27. Minute erwies sich dabei als der Schlüsselmoment:
Thibaut Monnet gelangen innerhalb von elf Sekunden zwei Tore
vom 1:3 zum 3:3.
Kanada ging bei Spielmitte durch Stacy Roest nach bloss
14 Sekunden doppelter Überzahl nochmals in Führung. Die
Schweizer liessen sich aber nicht mehr vom Kurs abbringen.
Schon vor der zweiten Pause hätte der neuerliche Ausgleich
fallen können.
Der Druck des Krueger-Teams wurde im Finish immer
grösser. Andres Ambühl nach 28 Sekunden im Schlussabschnitt
und Mathias Seger in der 50. Minute bewerkstelligten mit
ihren Toren vom 3:4 zum 5:4 die verdiente Wende. 110
Sekunden vor Schluss sicherte Patrik Bärtschi, der stärkste
Schweizer, mit dem 6:4 den Schweizer Sieg.
Schweiz - Team Canada 6:4 (1:3, 2:1, 3:0)
Hallenstadion, Zürich. - 5450 Zuschauer. - SR Reiber,
Müller/Wehrli. - Tore: 1. (0:26) Rüthemann (Paterlini,
Ambühl) 1:0. 7. (6:03) Law (Wright, Aubin) 1:1. 7. (6:25)
Pittis (Gardner, Jarret) 1:2. 8. (7:56) Pittis (Law, Aubin)
1:3. 27. (26:02) Monnet (Di Pietro) 2:3. 27. (26:13) Monnet
(Sprunger) 3:3. 30. Roest (Heins/Ausschlüsse Romy, Paterlini)
3:4. 41. (40:28) Ambühl 4:4. 50. Seger 5:4. 59. Patrik
Bärtschi (Romy, Raffainer) 6:4. - Strafen: 5mal 2 Minuten
gegen die Schweiz, 4mal 2 plus 10 Minuten (Sarault) gegen
Team Canada.
Schweiz: Hiller; Seger, Steinegger; Julien Vauclair,
Bezina; Beat Forster, Beat Gerber; Patrick Fischer II, Gobbi;
Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Trachsler, Di Pietro, Duri
Camichel; Raffainer, Patrik Bärtschi, Romy; Sprunger, Wirz,
Monnet.
Team Canada: Munro; Cornacchia, Strudwick; Pollock, Cole
Jarret; Heins, Fast; Pat Jarret; Jamie Wright, Aubin, Law;
Gardner, Pittis, Herperger; Sarno, Holden, Sarault; Tyler
Wright, Roest, Landry.
Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Demuth
(krank), Du Bois, Jobin, Romano Lemm und Reichert (alle
überzählig). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/4; Kanada 1/4.
-- Schüsse: Schweiz 30 (4-8-18); Kanada 32 (11-11-10). |
Dienstag, 07.November 2006
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Saisonstart der
Eishockey-Nati |
| Zum
siebten Mal hintereinander startet das
Eishockey-Nationalteam mit einem Heim-Länderspiel gegen
Kanada und dem Deutschland-Cup in Hannover zu einer
Länderspiel-Saison. Vor der WM in Moskau (ab 27. April)
bestreitet das Team 16 Testpartien. |
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Nationaltrainer Ralph Krueger. |
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| Im ersten Test
trifft das Team von Ralph Krueger am Dienstagabend im
Zürcher Hallenstadion (20.00 Uhr) auf eine überwiegend aus
Nationalliga-Söldnern zusammengestellte Kanada-Auswahl.
In den vergangenen sechs Jahren kam das Schweizer Team
gegen ähnlich formierte Team Canadas lediglich zu einem Sieg
(4:2 am 7. November 2001 in Zürich).
Fünfmal siegten die Überseer - zuletzt zweimal erst nach
der regulären Spielzeit: 2004 in Kreuzlingen im
Penaltyschiessen (3:2) und 2005 in Zürich in der
Verlängerung (2:1).
Ambitioniertes Ziel
Im Gegensatz zum Vorjahr zählt der Aufgalopp gegen die
Kanadier im Hallenstadion nicht mehr zum Deutschland-Cup.
Das Turnier in Hannover wurde erneut umgestaltet. Vor einem
Jahr nahmen erstmals fünf Teams teil, diesmal sind es sogar
sechs.
Gespielt wird von Donnerstag bis Samstag in zwei
Dreiergruppen, und am Sonntag folgen die Klassierungsspiele.
Die Schweiz will das Turnier wie letztmals 2001 gewinnen.
Unrealistisch ist das ambitionierte Ziel keineswegs. Von
den Bemühungen der Organisatoren, der deutschen Mannschaft
eine nach Möglichkeit zu gewinnende Vorrundengruppe
zusammenzustellen, können die Schweizer profitieren.
Die SEHV-Auswahl trifft am Freitagabend zuerst auf die
erstmals eingeladenen Japaner, die seit zwei Jahren nicht
mehr der WM-A-Gruppe angehören. Am Samstag folgt das Derby
gegen Deutschland. Die andere Dreiergruppe mit Kanada, der
Slowakei und Lettland scheint stärker besetzt zu sein.
Viele Absagen
Dafür sind die Rahmenbedingungen für Ralph Krueger, den
Schweizer Nationalcoach und «Hockey-Trainer des Jahres»,
wieder anspruchsvoller geworden als in der Olympiasaison,
als sich die Internationalen um Aufgebote im November und
Dezember geradezu rissen.
Das Kader wurde in der vergangenen Woche durcheinander
gewirbelt; einer Absage folgte die nächste. Statt mit fast
ausschliesslich gestandenen Kräften und Routiniers reist
Krueger am Donnerstag auch mit Rückkehrern und drei
Debütanten (Julien Sprunger, Duri Camichel, Morris
Trachsler) nach Deutschland.
Neun Wechsel musste Krueger vornehmen, den letzten am
Montag, als Goalie Marco Bührer krank einrückte und Ronnie
Rüeger nachnominiert wurde. Von den übrigen acht
Aufgebotenen, die am Montag nicht in Kloten einrückten,
stand die Hälfte übers Wochenende mit ihren Klubteams im
Meisterschaftseinsatz (Martin Plüss, Patric Della Rossa,
Adrian Wichser, Thomas Ziegler).
Raeto Raffainer wurde am Sonntag für Luca Cereda
nachnominiert, der sein Aufgebot erst am Freitag als Ersatz
für Adrian Wichser erhalten hatte.
Planung nicht gefärdet
Die zahlreichen Mutationen wirken sich auf Kruegers
Saisonplanung nicht gross aus. Ursprünglich sah diese vor,
im November die bewährten Kräfte zu versammeln. Im Turnier
im Dezember in Bratislava (Slk) wollte Krueger neue Akteure
testen.
Nun beginnt die Testphase mit einer Equipe, der bloss
noch acht Spieler der Olympiamannschaft von Turin angehören.
Im Februar am Skoda-Cup in Basel will der Coach erstmals
kompromisslos die stärkstmögliche Equipe aufstellen.
Aufgebot:
Tor (2): Jonas Hiller (Davos). Ronnie Rüeger (Kloten).
Verteidigung (10): Goran Bezina (Genf-Servette). Félicien
Du Bois (Ambri-Piotta). Patrick Fischer II
(Rapperswil-Jona). Beat Forster (ZSC Lions). Beat Gerber
(Bern). John Gobbi (Genf-Servette). David Jobin (Bern).
Mathias Seger (ZSC Lions). Martin Steinegger (Bern). Julien
Vauclair (Lugano).
Sturm (15): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi
(Bern). Duri Camichel (Zug). Alain Demuth (Ambri-Piotta).
Paul Di Pietro (Zug). Romano Lemm (Kloten). Thibaut Monnet
(Fribourg). Thierry Paterlini (ZSC Lions). Raeto Raffainer
(Bern). Marc Reichert (Bern). Kevin Romy (Lugano). Ivo
Rüthemann (Bern). Julien Sprunger (Genf-Servette). Morris
Trachsler (Genf-Servette). Valentin Wirz (Lugano).
Trainer: Ralph Krueger.
Programm:
Dienstag: Länderspiel Schweiz - Kanada im Zürcher
Hallenstadion (20.00 Uhr).
Deutschland-Cup in Hannover. Donnerstag: Kanada -
Lettland (16.30 Uhr). Deutschland - Japan (20.00). --
Freitag: Lettland - Slowakei (16.30 Uhr). Schweiz - Japan
(20.00). -- Samstag: Slowakei - Kanada (14.30 Uhr).
Deutschland - Schweiz (18.00). -- Sonntag: Spiel um Platz 5
(12.00 Uhr). Um Platz 3 (15.30). Final (19.00). |
Sonntag, 05.November 2006
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Nati-Aufgebot für Raffainer und Neuling Sprunger |
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Eishockey -
Die beiden Stürmer Raeto Raffainer (SC Bern) und Julien
Sprunger (Fribourg-Gottéron) haben von Nationaltrainer Ralph
Krueger ein Aufgebot für den Zusammenzug der kommenden Woche
erhalten. |
| Für Sprunger
ist es die erste Nomination. Krueger sah sich einen Tag vor
dem Beginn des Trainingslagers zur Kadermutation gezwungen,
da verletzungsbedingt Luca Cereda (Oberschenkel), Patric
Della Rossa (Hand) und Thomas Ziegler (Rücken) ausfallen. |
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