Eishockey Weltmeisterschaft 2007!
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News und Informationen rund um die Schweizer Nationalmannschaft!
Präsentiert durch den SCB-Fanclub Bärner Nordfront

Sonntag, 06.Mai 2007!

Schweizer bezogen Lehrstunde von Russland!
Die Schweizer bezogen zum Abschluss der WM-Zwischenrunde in Moskau eine Lektion bezüglich spielerischer Klasse und Geschwindigkeit durch den Gastgeber Russland, der 6:3 siegte. Mark Streit, Paul Di Pietro und Marc Reichert erzielten die Schweizer Treffer.

Jonas Hiller geschlagen beim 1:0.

Jonas Hiller geschlagen beim 1:0.

Die spektakulären Russen dominierten die Schweizer mit Spielwitz, Tempo und Zweikampfstärke fast nach Belieben. Das Heimteam leitete den Erfolg vor 12'000 Zuschauern in der ausverkauften Chodynka-Arena bereits nach 34 Sekunden ein, als Verteidiger Julien Vauclair die Scheibe in Schweizer Tornähe vertändelte. Sergej Sinowjew liess dem ansonsten erneut starken Jonas Hiller keine Abwehrchance, zumal Vauclair dem Davoser Meisterkeeper auch noch die Sicht verdeckte.

Alexander Owetschkin setzte kurz darauf von der Strafbank kommend mit einem Check von hinten den Lugano-Stürmer Valentin Wirz für den Rest der Partie ausser Gefecht (Verdacht auf Hirnerschütterung). Der NHL-Topstar Owetschkin kassierte deswegen einen Restausschluss. Im fünfminütigen Überzahlspiel kamen die Schweizer aber zu keiner Torchance.

Dagegen nutzte mit Ilja Kowaltschuck (14.) ein anderer NHL-Spitzenstürmer den ersten Scheibenbesitz nur acht Sekunden nach seiner Rückkehr von der Kühlbox zum 2:0 für Russland aus. Andrej Markow und Alexander Frolow in Überzahl sowie Danis Sapirow und Peter Schastwili waren die weiteren russischen Torschützen.

Die Schweizer haben nun drei Ruhetage, ehe am Donnerstag in Moskau ihr Viertelfinal gegen den Gewinner der anderern Zwischenrunden-Gruppe im Programm steht. Dieser wird am Montagabend (ab 18.15 Uhr Schweizer Zeit) im nordamerikanischen Duell zwischen Kanada und den USA in Mytischtschi ermittelt.

Schweden glückhaft

In der Schweizer Zwischenrunden-Gruppe kam Schweden zu einem glückhaften 1:0-Erfolg über Finnland. Johan Akerman erzielte auf Zuspiel von Dick Tärnström (Lugano) in der 16. Minute den einzigen Treffer des Spiels. Johan Backlund parierte für seinen Shutout 38 finnische Schüsse. Schweden und Russland (je 12 Punkte aus 4 Spielen) duellieren sich am Montagabend in Moskau um den Gruppensieg.

Russland - Schweiz 6:3 (2:0, 1:1, 3:2)

Chodynka, Moskau. -- 14 000 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Minar (Tsch), Feola/Kicha (USA/Ukr). -- Tore: 1. (0:34) Sinowjew (Saripow) 1:0. 14. Kowaltschuk (Markow) 2:0. 30. Saripow (Proschkin, Schastliwi) 3:0. 39. Mark Streit (Romano Lemm/Ausschluss Malkin) 3:1. 42. (42:00) Markow (Kowaltschuk, Malkin) 4:1. 43. (42:26) Di Pietro (Reichert, Mark Streit) 4:2. 46. Frolow (Markow/Ausschluss Della Rossa) 5:2. 50. Schastliwi (Charitonow) 6:2. 52. Reichert (Di Pietro) 6:3. -- Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Owetschkin) plus Spieldauer (Owetschkin) gegen Russland, 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Russland: Koschetschkin; Nikulin, Proschkin; Gontschar, Markow; Atjuschow, Grebeschkow; Jemelin, Kondratjew; Morosow, Saripow, Sinowjew; Frolow, Kowaltschuk, Malkin; Radulow, Charitonow, Schastliwi; Kulemin, Owetschkin, Nepryajew.

Schweiz: Hiller; Julien Vauclair, Mark Streit; Blindenbacher, Bezina; Beat Gerber, Forster; Hirschi; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Di Pietro, Wirz, Reichert; Rüthemann, Ambühl, Paterlini; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Duri Camichel.

Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatztorhüter), Steinegger, Sannitz (beide verletzt) und Manzato (überzählig). Wirz ab 9. Minute nach Bodycheck von Owetschkin nicht mehr eingesetzt. -- Pfostenschuss Radulow (47.). -- Schüsse: Russland 39 (12-9-18); Schweiz 16 (8-3-5). -- Powerplay-Ausbeute: Russland 1/6; Schweiz 1/4.

Schweden - Finnland 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

Moskau. -- 7200 Zuschauer. -- SR Reiber (Ka/Sz), Dedioulia (WRuss)/Losier (Ka). -- Tor: 16. Akerman (Warg, Tärnström) 1:0. -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Schweden, 5mal 2 Minuten gegen Finnland.

Rangliste Gruppe E:
1. Schweden 4/12 (19:3). 2. Russland 4/12 (23:8). 3. Finnland 5/9. 4. Schweiz 5/6. 5. Italien 4/0 (2:15). 6. Dänemark 4/0 (6:24).

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Samstag, 05.Mai 2007!

Schweiz vor Viertelfinal-Qualifikation!
Das Eishockey-Nationalteam besiegte in Moskau Dänemark 4:1 und steht unmittelbar vor der Qualifikation für die WM-Viertelfinals. Als zweifacher Torschütze zeichnete sich der Freiburger Julien Sprunger aus.

Julien Sprunger erzielt das 3:0 gegen Jesper Damgaard und Torhüter Michael Madsen.

Julien Sprunger erzielt das 3:0 gegen Jesper Damgaard und Torhüter Michael Madsen.

Die Schweizer realisierten schon in der ersten Spielhälfte die Vorentscheidung. Im ersten Abschnitt, den die SEHV-Auswahl klar dominierte, erzielte Thibaut Monnet in Überzahl das Führungstor (14.). Paul Di Pietro erhöhte in der 27. Minute mit dem zweiten Powerplaytor auf 2:0, wobei Dänemarks Verteidiger Daniels Nielsen Di Pietros Hereingabe ins eigene Tor abfälschte. Julien Sprunger gelang nach einem Konter sechs Minuten später das 3:0.

Im Schlussabschnitt stellte nochmals Sprunger das Schlussresultat her. Thibaut Monnet und Julien Sprunger, die besten Nationalmannschafts-Skorer dieser Saison, kamen bei ihrer ersten WM-Teilnahme zu ihren ersten Goals.

Dänemark vermochte sich erst nach dem 0:2 zu steigern und setzte die Schweizer insbesondere im Finish des zweiten Abschnitts und zu Beginn des dritten Drittels unter Druck. Jesper Damgaard gelang in Überzahl das 1:3. Jonas Hiller sorgte mit einer weiteren starken Leistung aber dafür, dass die Schweiz nicht mehr ins Zittern geriet. Der viel stärkere Torhüter und die grössere Effizienz im Abschluss entschieden das Spiel.

Die Schweiz bestreitet am Sonntagnachmittag gegen das noch verlustpunktlose Russland (14.15 Uhr) das letzte Zwischenrunden-Spiel.

Dänemark - Schweiz 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)

Chodynka, Moskau. -- 6200 Zuschauer. -- SR Bulanow (Russ), Feola/Pouzar (USA/Tsch). -- Tore: 14. Monnet (Bezina, Adrian Wichser/Ausschluss Regin) 0:1. 27. Di Pietro (Romano Lemm/Ausschluss Christensen) 0:2 (Eigentor Daniel Nielsen). 33. Sprunger (Mark Streit) 0:3. 37. Damgaard (Kim Staal/Ausschluss Schweiz/Bankstrafe) 1:3. 50. Sprunger (Monnet, Adrian Wichser) 1:4. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Dänemark, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Dänemark: Michael Madsen; Damgaard, Bödker; Pander, Daniel Nielsen; Andreasen, Lassen; Möller; Nordby Tranholm; Morten Green, Kim Staal; Regin, Frans Nielsen, Starkow; Jens Nielsen, Christensen, Krärgaard; Smidt, Sundberg, Morten Madsen; Olsen.

Schweiz: Hiller; Julien Vauclair, Mark Streit; Bezina, Blindenbacher; Forster, Beat Gerber; Hirschi; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Di Pietro, Wirz, Reichert; Duri Camichel.

Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatztorhüter), Sannitz, Steinegger (beide verletzt) und Manzato (überzählig). -- Pfostenschuss Frans Nielsen (44.). -- Timeout Dänemark (59.). -- Schüsse: Dänemark 21 (5-9-7); Schweiz 20 (10-5-5). -- Powerplay-Ausbeute: Dänemark 1/4; Schweiz 2/6.

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Donnerstag, 03.Mai 2007!

Schweiz unterliegt Finnland!
Die Schweizer zeigten an der WM in Russland nach dem 0:6-Debakel gegen Schweden eine Reaktion. Das Team von Trainer Ralph Krueger verlor in Moskau zum Zwischenrunden-Auftakt bloss mit 0:2 gegen Finnland.

Jonas Hiller zeigte eine überzeugende Leistung.

Jonas Hiller zeigte eine überzeugende Leistung.

Tuomo Ruutu erzielte im Duell zweier Vorrunden-Gruppenzweiten den siegweisenden Treffer acht Minuten vor Spielende.

Der ansonsten tadellose Schweizer Goalie Jonas Hiller liess in einem finnischen Powerplay einen Distanzschuss von Petteri Nummelin nach vorne abprallen.

Dies nutzte Ruutu aus. 14 Sekunden vor Spielende machte Ville Peltonen mit einem Schuss ins leere Tor den finnischen Sieg perfekt.

Gute Möglichkeiten für die Schweizer

Im Mitteldrittel hatten die diszipliniert auftretenden Schweizer dem Führungstreffer näher gestanden.

Goran Bezina, Sandy Jeannin, Marc Reichert und Paul Di Pietro verpassten gute bis sehr gute Möglichkeiten, scheiterten teilweise aber auch am starken finnischen Keeper Kari Lehtonen.

Der mittlere Abschnitt gegen Finnland war bislang das deutlich beste Schweizer Drittel im vierten WM-Spiel 2007 gewesen.

Bei den Schweizern spielten erstmals Verteidiger Steve Hirschi und Stürmer Thierry Paterlini, die auf die Zwischenrunde hin gemeldet werden durften. Dafür pausierten die angeschlagenen Martin Steinegger (Schulterprellung) und Raffaele Sannitz (Hirnerschütterung).

Finnland - Schweiz 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)
Chodynka, Moskau. -- 3000 Zuschauer. -- SR Jonak (Slk), Dediulia/Masik (WRuss/Slk). -- Tore: 52. Tuomo Ruutu (Nummelin, Miettinen/Ausschluss Bezina) 1:0. 60. (59:46) Peltonen (Nummelin, Lehtinen) 2:0 (ins leere Tor). -- Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Mikko Koivu) gegen Finnland, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Finnland: Lehtonen; Nummelin, Kukkonen; Mäntylä, Saravo; Söderholm, Berg; Lehtinen, Kontiola, Peltonen; Miettinen, Mikko Koivu, Tuomo Ruutu; Hentunen, Niko Kapanen, Pärssinen; Kallio, Pyörälä, Bergenheim; Jarkko Ruutu.

Schweiz: Hiller; Julien Vauclair, Mark Streit; Blindenbacher, Bezina; Steve Hirschi, Forster; Beat Gerber; Paterlini, Ambühl, Rüthemann; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Di Pietro, Wirz, Duri Camichel; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Reichert.

Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatztorhüter), Steinegger, Sannitz (beide verletzt) und Manzato (überzählig). -- Torschüsse: Finnland 31 (11-7-13); Schweiz 18 (6-4-8). -- Powerplay-Ausbeute: Finnland 1/5; Schweiz 0/4.

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Mittwoch, 02.Mai 2007!

Schweden deklassieren die Schweizer!
Das Schweizer Nationalteam erlitt mit einem 0:6 gegen Titelverteidiger Schweden die höchste WM-Niederlage in der Ära von Ralph Krueger seit Hamar 1999 und einem 2:8 gegen Kanada.

... und einmal mehr ist David Aebischer geschlagen.

... und einmal mehr ist David Aebischer geschlagen.

Die Schweizer hatten gegen die Schweden in jeder Beziehung das Nachsehen.

Die Schweizer hatten gegen die Schweden in jeder Beziehung das Nachsehen.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, das torlos endete, schalteten die Schweden zu Beginn des zweiten Abschnitts einen Gang höher und machten innerhalb von acht Minuten kurzen Prozess.

Thornberg, Stralman, Hörnqvist und Davidsson entschieden mit ihren Treffern zwischen der 22. und 28. Minute die Partie zugunsten der Skandinavier.

Beim ersten Aufeinandertreffen mit einem «Grossen» wurde den Schweizern die Limiten deutlich aufgezeigt.

Das Team von Bengt-Ake Gustafsson, dem ehemaligen Assistenten vor Krueger, nützte individuelle Fehler in der Schweizer Defensive schonungslos aus. David Aebischer, der anstelle von Jonas Hiller das Schweizer Tor hütete, war vor allem im Mitteldrittel nicht zu beneiden.

Schwaches Boxplay

Auch das in den Partien gegen Lettland und Italien gut funktionierende Boxplay klappte gegen den Olympiasieger von Turin nicht. Nachdem sich die Schweizer in den ersten beiden Spielen in Unterzahl schadlos hielten, fielen gegen die «Tre Kronor» vier der sechs Tore in nummerischer Unterzahl.

Nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive genügten die Schweizer kaum A-WM-Ansprüchen. Erst nach 13 Minuten verzeichneten die Schweizer in Überzahl durch Romano Lemm den ersten Torschuss. Es blieb der einzige im ersten Abschnitt, während der gesamten 60 Minuten schossen die Schweizer achtmal aufs schwedische Gehäuse.

Trotz der klaren Niederlage sind die Schweizer aber weiterhin auf Kurs Richtung Viertelfinal. Um die Runde der letzten Acht zu erreichen, genügt den Eidgenossen wohl ein Sieg in der Zwischenrunde gegen Dänemark. Das nächste Spiel bestreiten die Schweizer am Donnerstag (14.15 Uhr) gegen Finnland.

Telegramm: Schweden - Schweiz 6:0 (0:0, 5:0, 1:0)
Chodynka, Moskau. - 6000 Zuschauer. - SR Hansen (No), Dediulia/Pouzar (WRuss/Tsch). - Tore: 21. (21:00) Thornberg (Jörgen Jönsson, Martensson) 1:0. 24. (23:46) Stralman (Martensson/Ausschluss Jeannin) 2:0. 25. (24:43) Hörnqvist (Hallberg, Davidsson/Ausschluss Mark Streit) 3:0. 28. Davidsson (Bremberg, Hallberg) 4:0. 39. Davidsson (Enström, Hallberg/Ausschluss Forster) 5:0. 47. Wallin (Warg, Akerman/Ausschlüsse Gerber und Bankstrafe) 6:0. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 8mal 2 plus 10 Minuten (Aebischer) gegen die Schweiz.

Schweden: Backlund; Stralman, Kenny Jönsson; Hallberg, Enström; Tärnström, Akerman; Magnus Johansson; Martensson, Jörgen Jönsson, Thornberg; Hörnqvist, Davidsson, Bremberg; Warg, Wallin, Hedström; Emvall, Bäckström, Steen.

Schweiz: Aebischer; Mark Streit, Forster; Bezina, Blindenbacher; Beat Gerber, Steinegger; Julien Vauclair; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Rüthemann, Ambühl, Reichert; Di Pietro, Wirz, Duri Camichel; Della Rossa, Monnet, Sprunger.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Sannitz (verletzt), Manzato, Steve Hirschi und Paterlini (alle überzählig). - Lattenschuss Hallberg (25.). Pfostenschuss Sprunger (33.). - Schüsse: Schweden 29 (10-12-7); Schweiz 8 (1-2-5). - Powerplay-Ausbeute: Schweden 4/7; Schweiz 0/5.

Rangliste:
1. Schweden 9*. 2. Schweiz 6*. 3. Italien 3*. 4. Lettland 0. -- * = Für Zwischenrunde qualifiziert. -- Lettland in der Abstiegsrunde.

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Montag, 30.April 2007!

Schweiz mit Mini-Leistung in die Zwischenrunde!
Trotz einer mässigen Leistung kam die Schweiz an der WM in Russland mit einem 2:1 gegen Italien zum zweiten Sieg im zweiten Spiel. Damit hat das Team von Ralph Krueger bereits die Zwischenrunde erreicht.

Raffaele Sannitz (SUI) liegt nach dem Check benommen auf dem Eis.

Raffaele Sannitz (SUI) liegt nach dem Check benommen auf dem Eis.

Goran Bezina (16.) und Ivo Rüthemann (52.) waren jeweils in Überzahl erfolgreich. Defensive Aussetzer, kein Tempo und ein trotz den beiden Toren insgesamt mangelhaftes Powerplay prägten das Schweizer Spiel. Einzig auf Goalie Jonas Hiller war wiederum Verlass.

Der Davoser Meister-Keeper bügelte beispielsweise in der 38. Minute ein Blackout von Verteidiger Beat Forster aus, der als letzter Mann die Scheibe an John Parco verlor. Am 1:1-Ausgleich der Italiener durch Luca Ansoldi (45.) traf Hiller keine Schuld.

Nur fünf Minuten im Spiel

Nach knapp fünf Minuten war die Partie für den Schweizer Stürmer Raffaele Sannitz bereits beendet. Er wurde vom italienischen Duo, Roland Ramoser und Luca Ansoldi, in die Bande gecheckt. Sannitz schlug dabei mit dem Kinn auf den Bandenrand auf und zog sich gemäss einer ersten Diagnose eine Hirnerschütterung zu.

Trotz der mässigen Leistung sind die Schweizer damit wie im Vorjahr in Riga auch an der WM in Russland mit zwei Siegen gestartet. Vor einem Jahr hatte sich das Team von Ralph Krueger in der Vorrunde gegen die Ukraine und ebenfalls Italien durchsetzen können.

Italien - Schweiz 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)

Chodynka, Moskau. -- 6520 Zuschauer. -- SR Schütz (De), Dediulia/Oskirko (WRuss/Russ). -- Tore: 16. Bezina (Di Pietro, Romano Lemm) 0:1. 45. Ansoldi (Roland Ramoser, Helfer) 1:1. 52. Rüthemann (Blindenbacher, Romano Lemm) 1:2. -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Italien, 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Italien: Hell; Strazzabosco, Lorenzi; Borgatello, Helfer; Trevisani, Signoretti; Florian Ramoser; Roland Ramoser, Ansoldi, Margoni; De Bettin, Chitarroni, Parco; Lefebvre, Cirone, Scandella; Faggioni, Manuel De Toni, Rigoni.

Schweiz: Hiller; Mark Streit, Forster; Blindenbacher, Bezina; Beat Gerber, Steinegger; Julien Vauclair; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Rüthemann, Ambühl, Reichert; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Wirz.

Bemerkungen: Schweiz ohne David Aebischer (Ersatztorhüter), Manzato, Hirschi und Paterlini (alle überzählig). Sannitz verletzt ausgeschieden (5.). -- Pfostenschuss Romano Lemm (20.). Lattenschuss Ambühl (29.). -- Schüsse: Italien 18 (4-5-9); Schweiz 28 (8-11-9). -- Powerplay-Ausbeute: Italien 0/4; Schweiz 1/7.

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Samstag, 28.April 2007!

Schweiz mit Auftaktsieg gegen Lettland!
Der Schweizer Nationalmannschaft ist der Auftakt zur Weltmeisterschaft in Russland geglückt. Die Mannschaft von Ralph Krueger bezwang in Moskau dank Toren von Adrian Wichser und Sandy Jeannin Lettland 2:1.

Jubel nach dem 2:1: Der WM-Start ist geglückt.

Jubel nach dem 2:1: Der WM-Start ist geglückt.

Die Schweizer waren die klar bessere Mannschaft.

Die Schweizer waren die klar bessere Mannschaft.

Obwohl die Schweizer das Spiel mehrheitlich kontrollierten, gerieten sie in der 29. Minute in Rückstand.

Darzins erwischte Goalie Jonas Hiller, der den Vorzug vor David Aebischer erhalten hatte, zwischen den Beinen. Die Schweizer erhöhten in der Folge den Druck auf das Gehäuse der Letten, blieben aber vorerst im Abschluss ohne Fortune.

Dank zwei starken Szenen von Wichser gelang den Schweizern aber noch vor der zweiten Drittelspause die Wende. Zuerst traf der Stürmer der ZSC Lions in der 36. Minute zum 1:1, vier Minuten später bediente er Sandy Jeannin mit einem mustergültigen Pass. Der Luganesi vollendete zum 2:1.

In der zweiten Partie der Gruppe A trifft Favorit Schweden am Abend auf Italien. Die Italiener sind am Montag der zweite Gruppengegner der Schweizer (14.15 Uhr).

Lettland - Schweiz 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)
Chodynka, Moskau. -- 6668 Zuschauer. -- SR Pellerin (Ka), Kicha/Pouzar (Ukr/Tsch). -- Tore: 29. Darsin (Bersin) 1:0. 36. Adrian Wichser (Jeannin) 1:1. 40. (39:10) Jeannin (Adrian Wichser) 1:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lettland, 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Lettland: Naumow; Galwin, Pujac; Reki, Sawiel; Sorokin, Lawin; Jerofejew, Tribuncow; Nisiwijs, Semjonow, Tambijew; Wassiljew, Cipulis, Daugawin; Darsin, Bersin, Redlih; Macijewski, Alexej Sirokow, Pantelejew.

Schweiz: Hiller; Mark Streit, Forster; Steinegger, Julien Vauclair; Bezina, Blindenbacher; Beat Gerber; Romano Lemm, Jeannin, Adrian Wichser; Di Pietro, Sannitz, Duri Camichel; Rüthemann, Ambühl, Reichert; Della Rossa, Monnet, Sprunger; Wirz.

Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatztorhüter), Manzato, Hirschi und Paterlini (alle überzählig). Steinegger im zweiten Abschnitt mit Schulterverletzung verletzt ausgeschieden. -- Lattenschuss Monnet (40.). -- Timeout Lettland (59:00). -- Powerplay-Ausbeute: Lettland 0/4; Schweiz 0/5. -- Schüsse: Lettland 16 (3-6-7); Schweiz 26 (6-18-2).

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