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0:6 gegen Russland trübte die Schweizer Bilanz!
Die
Schweiz trifft in den Viertelfinals auf Russland!
Eisgenossen zeigen's Dänemark!
Eidgenossen deutlich
geschlagen!
Sensationeller Sieg der Schweizer
gegen Schweden!
Zweiter WM-Sieg für die Schweizer Nati!
Problemloser Schweizer Startsieg gegen Frankreich!
Heikler Auftakt für Schweizer Nati gegen Frankreich!
Jeannin neuer Nati-Captain in
Kanada!
Schweiz gewinnt gegen Dänemark -
Rüthemann out!
Bäumle musste abreisen!Schweizer gewinnen letzten WM-Test!
Schweiz verlor zweitletzten WM-Test!
Krueger streicht Fischer, Helbling
und Plüss!
Krueger plant ohne Ngoy, Romy und
von Gunten!
Sieben Playoff-Finalisten für Ralph Krueger!
Keine Medaille für Eishockey Frauen!
Schweiz verliert zweiten Test gegen
Tschechien!
Schweizerinnen spielen um Bronze!
Höhenflug der Schweizer Nati hält
an!
Schweizerinnen mit Sensation gegen
Schweden!
Olympiaqualifikation für die Schweiz!
Schweizerinnen sichern an WM
Klassenerhalt!
Aebischer, Christen und Wirz nicht
an der WM!
Ambühl und Guggisberg aufgeboten!
27 Spieler für den Skoda-Cup
aufgeboten!
Verfahren gegen Stephan und Green!
Schweiz Turniersieger am
Deutschlandcup 2007!
Schweiz nach Sieg gegen die
Slowakei im Final!
Sprunger und Du Bois angeschlagen!
Auftaktsieg für die Schweizer
Eishockey-Nati!
Schweizer Nati gegen Dänemark
kaum gefordert!
Vier Länderspiele innerhalb von
sechs Tagen!
Seger ersetzt Forster im
Nati-Aufgebot!
Zwei Mutationen vor erstem
Nati-Camp!
Vier Davoser im
Nati-Aufgebot!
Ralph Krueger hatte ein Burnout!
Playoff-Modus wird beibehalten!
Playoff-Wahlverfahren wieder abgeschafft! |
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Presseinformationen rund um den SEHV!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront
Mittwoch, 14.Mai 2008!
| 0:6
gegen Russland trübte die Schweizer Bilanz! |
|
Das Debakel gegen Russland trübte die befriedigende
Schweizer Bilanz an der A-WM in Québec City. Der letzte
Eindruck bleibt haften, das weiss auch Ralph Krueger.
«Dieses Ende hat diese Mannschaft nicht verdient», ärgerte
sich der Nationalcoach. |
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Ralph Krueger sitzt vor der Heim-WM wieder fest
im Sattel. |
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| 0:2
nach 138 Sekunden, 0:3 nach 6 Minuten und 0:6 noch vor der
zweiten Pause - nie war die Schweiz in einem Viertelfinal
derart chancenlos geblieben.
Dennoch legten sich in Kanada die Wogen rund ums
Nationalteam. Coach Ralph Krueger, der vor der WM auch von
Verbandsseite unter Druck gesetzt wurde (WM-OK), sitzt vor
der Heim-WM wieder fest im Sattel.
Das «Putschkommando» mit Kruegers Kritikern hatte Québec
City spätestens nach dem Sieg gegen Schweden und dem
Gruppensieg in der Vorrunde unverrichteter Dinge verlassen
können.
Positive Bilanz
Obwohl die Halbfinals klar verpasst wurden und wieder nur
Rang 7 herausschaute, erreichte das Schweizer Team in Kanada
sehr viel. Es stiess auf Platz 7 in der Weltrangliste vor,
gewann erstmals seit über 50 Jahren an einer A-WM vier
Spiele und entschied eine Vorrunden-Gruppe für sich.
Die Schweizer schlugen wieder einen «Grossen» und
qualifizierten sich souverän für die Olympischen Spiele 2010
in Vancouver. Ausserdem erzielten die Schweizer 20 Tore - so
viele wie seit den Olympischen Spielen 1992 in Albertville
nie mehr.
Unvergessliches Eigentor
Die SEHV-Auswahl schoss aber auch rekordverdächtige fünf
Eigentore (!), zwei davon in den ersten Minuten des
Viertelfinals. Zumindest das unglaubliche Slapshot-Eigentor
von Philippe Furrer zum 0:3 wird unvergessen bleiben. «Ich
bin jetzt 48 Jahre alt und habe so etwas noch nie gesehen»,
meinte Krueger.
Was schoss ihm unmittelbar nach der Szene durch den Kopf?
Krueger: «Dass 20 Millionen Leute dieses Tor auf ´Youtube´
sehen werden. Und dass Philippe (Furrer) durch diese Szene
weltberühmt wird.» Krueger dürfte Recht behalten. Noch vor
der zweiten Pause wurde Furrers Slapshot ins eigene Tor
(Krueger: «Mann oh Mann, hat er die Ecke gut getroffen!»)
mehr als einmal hochgeladen und verewigt.
Fitnesstest in drei Wochen
Trotz der Eigentore zählen die Youngster-Verteidiger
Raphael Diaz und Philippe Furrer (beide 22) zu den
Entdeckungen der WM. Ein Kurswechsel wurde vollzogen. Neue
Führungsspieler wurden entdeckt (Ambühl, Forster), und auch
Rollenspieler wie Sannitz oder Déruns übertrafen alle
Erwartungen. Vor allem wegen der schmaleren Eisfelder hatte
Krueger vermehrt Spieler berücksichtigt, die mutig und frech
den Torerfolg suchen.
Die Schweizer agierten während der letzten zwei Wochen in
der Offensive deutlich kreativer als früher, ohne dass die
Defensive darunter litt. Diesen Kurs will Krueger auch
nächste Saison auf den wieder breiteren Feldern beibehalten.
«Nochmals hochschrauben werden wir den Fitnesslevel», so
Krueger. «Schon in drei Wochen bieten wir die Spieler zum
Fitnesstest auf. Wer den Test nicht mitmacht, verbleibt auch
nicht im Kader.»
Es besteht nicht die Gefahr, dass sich viele dem Test
entziehen wollen. Mit der WM in Bern und Kloten (2009) und
den Olympischen Spielen in Kanada (2010) stehen Anlässe vor
der Tür, die «Extra-Energie freisetzen werden». Schon diese
Saison fiel Krueger auf, dass die Internationalen sich von
November bis Mai so professionell verhielten wie noch nie.
Krueger liess sich von der 0:6-Ohrfeige gegen Russland auch
nicht lange vergraulen: «So lasst uns den Exploit nun eben
in der Schweiz schaffen!», gab er die Marschroute vor.
Festhalten am erfolgreichen Programm
Das Nationalmannschafts-Programm erfährt nächste Saison
keine grosse Änderungen. Am 4. November steht das
Länderspiel gegen Kanada in Rapperswil im Programm, danach
der Deutschland-Cup in Hannover (gegen Slowakei,
Deutschland, Kanada). Im Dezember folgt erneut eine
Länderspiel-Reise durch Deutschland (1 Spiel) und die
Slowakei (2 Spiele). Im Februar werden wohl Weissrussland
und die Slowakei in der Schweiz gastieren.
Während der WM-Vorbereitung folgen Länderspiele in
Schweden (2) und daheim gegen Finnland (2). Die
WM-Hauptprobe bestreiten die Schweizer am 21. April - drei
Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel - in Kloten gegen die USA.
Obwohl das Programm kaum Änderungen erfuhr, kommt auf
Krueger nächste Saison eine grosse Herausforderung zu.
Ausgerechnet vor der Heim-WM steht ihm mit dem kompletten
Kader (inklusive Playoff-Finalisten) so wenig Zeit wie noch
nie zur Verfügung. |
[Top]
Montag, 12.Mai 2008!
| Die
Schweiz trifft in den Viertelfinals auf Russland! |
|
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verlor gegen
die favorisierten Russen 3:5. Damit belegt die Schweiz Platz
vier in der Rangliste der Gruppe E und muss in den
Viertelfinals wiederum gegen Russland antreten. |
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Torhüter Jonas Hiller beim Tor zum 2:0. |
|
| Das
Szenario eines Schweizer Sieges über Russland erwies sich
zumindest am Pfingstmontag aus mehreren Gründen als völlig
unrealistisch. Zum einen setzte Coach Ralph Krueger andere
Prioritäten.
Der Fokus wurde nach dem Sieg über die Dänen sofort auf
den Mittwoch und den Viertelfinal gerichtet. Krueger schonte
gegen Russland den angeschlagenen Severin Blindenbacher, den
Turm in der Abwehr. Der ZSC-Verteidiger übertrat sich gegen
Dänemark den Fuss, spürte eine Knöchelverletzung wieder,
wird aber im Viertelfinal spielen können.
Russen hochmotiviert
Ausserdem trat das Team von Slawa Bykow hochmotiviert an.
Die Russen wollten sich mit einem Erfolg die Schweiz als
Gegner für den Viertelfinal sichern. Krueger: «Logisch
spielen die Russen lieber gegen uns als gegen Schweden oder
Tschechien. Das bleibt unser Los. Damit müssen wir leben.»
Zu guter Letzt agierten die Russen zumindest am
Pfingstmontag und zumindest während der ersten 40 Minuten
viel zu stark. 15 Minuten lang hielten die Schweizer mit
Glück und dank zehn Paraden von Jonas Hiller ein torloses
Unentschieden.
Schweizer verkürzten
Chancen erspielten sich die Schweizer nur eine: Thomas
Déruns kam in der 12. Minute vor dem Tor zum Abschluss;
Jewgeni Nabokow wehrte problemlos ab.
Der erste Schweizer Torschuss entsprang zuvor in der 11.
Minute einem Missverständnis: Andres Ambühl wollte den Puck
hinters russische Tor spedieren, lupfte ihn aber zu Nabokow.
Die Schweizer Treffer fielen im Schlussabschnitt, als
niemand mehr mit einem Aufbäumen rechnete. Raffaele Sannitz
in Überzahl (41.) und Julien Vauclair in Unterzahl (45.)
verkürzten innerhalb von vier Minuten auf 2:4. Danach boten
sich Andres Ambühl (2), Patrik Bärtschi und Thierry
Paterlini vier aussichtsreiche Chancen, das Skore weiter zu
verkürzen.
Hoffnungen auf den Viertelfinal
Das dritte Tor durch Romano Lemm (59.) fiel indessen
erst, nachdem Suschinski ins leere Tor das 5:2 erzielt
hatte. Ralph Krueger hatte knapp vier Minuten vor Schluss
schon erstmals Goalie Hiller vom Eis genommen. Auf dem
beeindruckenden letzten Abschnitt, in dem die Schweizer die
Russen dominierten, ruhen nun die Hoffnungen für den
Viertelfinal vom Mittwoch. Vermutlich findet das Spiel am
Nachmittag in Québec City, also wieder um 19.00 Uhr
Schweizer Zeit statt (live auf SF zwei).
Die Reihenfolge der Viertelfinals kann allerdings noch
ändern und hängt auch mit den Wünschen von TV-Anstalten
zusammen.
Russland - Schweiz 5:3 (3:0, 1:0, 1:3)
Colisée, Québec City. - 9736 Zuschauer. - SR Looker/Rönn
(USA/Fi), Feola/Novak (USA/Slk). - Tore: 16. Kalinin (Saripow,
Radulow) 1:0. 18. (17:49) Owetschkin (Kowaltschuk, Kornejew/Ausschluss
Jeannin) 2:0. 19. (18:45) Suschinski (Gorowikow) 3:0. 31.
Sergei Fedorow (Owetschkin, Semin) 4:0. 41. (40:32) Sannitz
(Forster, Di Pietro/Ausschluss Sinowjew) 4:1. 46. Julien
Vauclair (Ausschluss Beat Gerber!) 4:2. 58. (57:25)
Suschinski 5:2 (ins leere Tor). 59. (58:25) Lemm (Ambühl)
5:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Russland, 6mal 2
Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Hiller; Diaz, Forster; Beat Gerber, Bezina;
Philippe Furrer, Julien Vauclair; Seger; Di Pietro, Thomas
Ziegler, Paterlini; Déruns, Jeannin, Reichert; Sprunger,
Sannitz, Monnet; Patrik Bärtschi, Ambühl, Romano Lemm;
Guggisberg.
Bemerkungen: Russland ohne Morosow (verletzt), Schweiz
ohne Martin Gerber (Ersatztorhüter), Rüeger (überzählig),
Wick und Blindenbacher (beide verletzt). - 57. (56:24)
Timeout Schweiz, danach bis 57:25 und ab 58:38 ohne
Torhüter. Pfostenschuss Saripow (57:25).
Resultate:
Gruppe E: Russland -Schweden 3:2 (0:1, 1:1, 2:0). Tschechien
- Weissrussland 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) n.P. Schweden -
Tschechien 5:3 (0:0, 2:2, 3:1). Dänemark - Schweiz 2:7 (0:2,
0:3, 2:2). Schweiz - Russland 3:5 (0:3, 0:1, 3:1).
Rangliste:
1. Russland 5/13. 2. Tschechien 5/9 (20:14). 3. Schweden 5/9
(23:16). 4. Schweiz 5/9 (16:15). 5. Weissrussland 4/2. 6.
Dänemark 4/0 (6:24).
Gruppe F: Finnland - USA 3:2 (0:0, 0:2, 3:0). USA -
Norwegen 9:1 (3:0, 3:1, 3:0).
Rangliste: 1. Kanada 4/12. 2. Finnland 4/11. 3.
USA 5/9. 4. Norwegen 5/4. 5. Lettland 4/3. 6. Deutschland
4/0 (8:24). |
[Top]
Sonntag, 11.Mai 2008!
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Eisgenossen zeigen's Dänemark! |
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Das Eishockey-Nationalteam hat in Québec City die
Viertelfinals erreicht. Mit 7:2 über Dänemark errangen die
Schweizer im fünften WM-Spiel den vierten Sieg. |
|
Die Schweizer hatten gegen die Dänen immer
wieder Grund zu jubeln. |
|
| Die
Vorentscheidung fiel bereits in den ersten 222 Sekunden.
Zuerst lief Andres Ambühl in einen Querpass von Andreas
Andreasen und schloss sein Solo zum 1:0 ab.
92 Sekunden später profitierte das Krueger-Team erneut
von einem Stellungsfehler Andreasens. Julien Vauclair umlief
den dänischen Verteidiger und passte zu Sandy Jeannin, der
zum 2:0 einschob.
Klar bessere Schweizer
Diese frühe Führung geriet nie mehr in Gefahr. Die
Schweizer dominierten Spiel und Gegner nach Belieben und
hätten schon nach dem ersten Drittel viel höher führen
können.
Im zweiten Abschnitt stellten Marc Reichert (21.),
Thierry Paterlini (32.) und Paul Di Pietro (34.) mit den
Toren vom 2:0 zum 5:0 den Sieg sicher.
Patrik Bärtschi scheiterte dazwischen mit einem Penalty
an Torhüter Patrick Galbraith und am Pfosten (22.). Im
zweiten Abschnitt lautete das Torschuss-Verhältnis 24:2 -
derart krass dominierte die Nationalmannschaft in den
letzten Jahren keinen Gegner mehr.
Schonung im letzten Drittel
Erst im Schlussabschnitt liess die Konzentration der
Schweizer etwas nach. Womöglich schonten sie sich für die
Partie gegen Russland vom Pfingstmontag (19.00 Uhr MESZ).
Innerhalb von 2:22 Minuten kamen die Dänen durch Morten
Madsen und Kim Staal (Penalty) zu zwei Treffern. Beim 1:6
wurde das Knie von Goran Bezina unglücklich angeschossen;
beim 2:6 verschuldete wieder Bezina den Penalty.
Aber auch die Schweizer skorten weiter: Philippe Furrer
(6:0) und Beat Forster (7:2) sorgten für die ersten «echten»
Schweizer Verteidiger-Tore an dieser WM. In den ersten vier
Spielen hatte von den Backs nur Forster gegen Schweden ins
leere Tor getroffen.
Medaille in Reichweite
Vor dem letzten Gruppenspiel ist für die Schweizer von
Platz 1 bis Platz 4 noch alles möglich.
Die Schweizer sichern sich den Gruppensieg, wenn sie
Russland schlagen und dabei mehr Punkte gewinnen als
Tschechien gegen Schweden.
Andererseits bleibt der Schweiz trotz der bislang vier
Siege nur Platz 4, wenn das Spiel gegen Russland verloren
geht und Schweden gegen Tschechien gewinnt.
Dänemark - Schweiz 2:7 (0:2, 0:3, 2:2)
Colisée, Québec City. - 10 102 Zuschauer. - SR Piechaczek/Savage
(De/Ka), Fonselius/Gienke (Fi/No). - Tore: 3. Ambühl 0:1. 4.
Jeannin (Julien Vauclair) 0:2. 21. (20:50) Reichert (Blindenbacher,
Déruns) 0:3. 32. Paterlini (Di Pietro, Philippe Furrer) 0:4.
34. Di Pietro (Paterlini, Bezina) 0:5. 42. Philippe Furrer (Sannitz)
0:6. 44. Madsen (Andreasen, Dresler) 1:6 (Eigentor Bezina).
46. Kim Staal 2:6 (Penalty). 47. Forster (Bezina, Di
Pietro/Ausschluss Daniel Nielsen) 2:7. - Strafen: 3mal 2
Minuten gegen Dänemark, 2mal 2 plus 10 Minuten (Philippe
Furrer) gegen die Schweiz.
Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher,
Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Beat Gerber, Seger;
Di Pietro, Thomas Ziegler, Paterlini; Déruns, Jeannin,
Reichert; Sprunger, Sannitz, Monnet; Patrik Bärtschi, Ambühl,
Romano Lemm.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Wick
(verletzt), Guggisberg und Rüeger (beide überzählig). -
Patrik Bärtschi scheitert mit Penalty an Galbraith (22.). -
Pfostenschüsse: Patrik Bärtsch (22.). - Schüsse: Dänemark 20
(8-2-10); Schweiz 54 (19-24-11). - Powerplay: Dänemark 0/1;
Schweiz 1/3.
Ranglisten:
Rangliste Gruppe E (je 4 Spiele): 1. Russland 10. 2.
Tschechien 9. 3. Schweiz 9. 4. Schweden 6. 5. Weissrussland
2. 6. Dänemark 0. - Gruppe F: 1. Kanada 4/12. 2. Finnland
3/8. 3. USA 3/6. 4. Norwegen 4/4. 5. Lettland 4/3. 6.
Deutschland 4/0. |
[Top]
Freitag, 09.Mai 2008!
| Eidgenossen deutlich
geschlagen! |
|
30 Stunden nach der Gala gegen Schweden (4:2) wurde das
Eishockey-Nationalteam auf den Boden der Realität
zurückgeholt. Gegen Tschechien resultierte im vierten
WM-Spiel und vor den Augen von Mark Streit eine hohe
0:5-Niederlage. |
|
Man musste an diesem Abend mit Martin Gerber
fast Mitleid haben. |
|
| Die
Entscheidung fiel in der Schlussphase des zweiten
Abschnitts. Tomas Kaberle (35.) und Patrik Elias (36.)
erhöhten in Überzahl innerhalb von 64 Sekunden von 1:0 auf
3:0.
27 Sekunden vor der zweiten Pause lenkte Verteidiger
Julien Vauclair zum 4:0 für die Tschechen einen vom Pfosten
zurückprallenden Puck ins eigene Tor.
Torhüter Martin Gerber, der mirakulös sein Team mit 18
Paraden während 35 Minuten im Spiel gehalten hatte, wurde
mit drei aufeinanderfolgenden Schüssen bezwungen.
Kein Vergleich zum Schweden-Spiel
Gewiss traten die Tschechen viel stärker auf als am Tag
zuvor die Schweden. Sie erteilten den Schweizern sogar eine
Lektion. Die Akteure von Ralph Krueger vermochten
andererseits nicht annähernd an die Leistung des Vortags
anzuknüpfen.
Sie gewährten den Tschechen bereits in den ersten zehn
Minuten mehr gute Möglichkeiten als den Schweden in 60
Minuten. In der Offensive blieb fast alles Stückwerk.
Thomas Déruns (2), Raffaele Sannitz und Thierry Paterlini
boten sich im ersten Abschnitt (kleine) Möglichkeiten zum
Führungstor. Diesmal lief die Partie aber nicht für die
Schweiz.
Und auf den erstmaligen Rückstand im WM-Turnier
vermochten die Schweizer nicht mehr zu reagieren. Im zweiten
Abschnitt, in dem Ralph Krueger nach dem 0:3 das Timeout
einzog, produzierten die Schweizer in der Offensive bloss
zwei Weitschüsse.
Schlappe schnell verarbeiten
Das erste Gegentor hatten die Schweizer (wie bereits das
2:3 gegen Schweden) nach 19 Minuten in Überzahl kassiert.
Verteidiger Goran Bezina liess als hinterster Mann die
Scheibe liegen, der Tscheche Martin Erat schnappte sie sich,
zog auf und davon und überwand den tadellosen Martin Gerber.
Die Schweizer haben nun zwei Tage Zeit, die erste
Schlappe im Turnier wegzustecken. Erst am Pfingstsonntag
trifft das Krueger-Team auf Dänemark, das zum
Zwischenrunden-Auftakt Schweden 1:8 unterlag.
Gegen die Dänen wollen sich die Schweizer die
Qualifikation für die Viertelfinals endgültig sichern. In
den Viertelfinals - und das ist die weniger gute Nachricht -
könnten die Schweizer am nächsten Mittwoch aber durchaus
erneut auf Tschechien treffen.
Tschechien - Schweiz 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)
Colisée, Québec City. -- 11'103 Zuschauer. -- SR Looker/Piechaczek
(USA/De), Feola/Novak (USA/Slk). -- Tore: 20. (19:07) Erat
(Ausschluss Elias!) 1:0. 35. Tomas Kaberle (Elias, Zidlicky/Ausschluss
Romano Lemm) 2:0. 36. Elias (Erat, Tomas Kaberle/Ausschluss
Forster) 3:0. 40. (39:33) Fleischmann 4:0 (Eigentor Julien
Vauclair). 59. Novotny (Kohn, Kotalik) 5:0. -- Strafen: 2mal
2 Minuten gegen Tschechien, 7mal 2 Minuten gegen die
Schweiz.
Tschechien: Hnilicka; Zidlicky, Tomas Kaberle; Rozsival,
Kuba; Michalek, Hejda; Caslava; Elias, Jaroslav Hlinka,
Erat; Vrbata, Plekanec, Fleischmann; Kotalik, Novotny, Kohn;
Irgl, Krejci, Rolinek; Hanzal.
Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher,
Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Seger; Déruns,
Jeannin, Romano Lemm; Paterlini, Thomas Ziegler, Di Pietro;
Guggisberg, Ambühl, Patrik Bärtschi; Sprunger, Monnet,
Sannitz; Reichert.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Wick
(verletzt), Beat Gerber und Rüeger (beide überzählig). --
Pfostenschüsse: Vrbata (7.), Fleischmann (40.). -- Timeout
Schweiz (36.). -- Schüsse: Tschechien 33 (12-10-11); Schweiz
12 (7-2-3). -- Powerplay: Tschechien 2/6; Schweiz 0/2 (ein
Shorthander kassiert).
Kanada - Norwegen 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
Metro Centre, Halifax. -- 10 595 Zuschauer (ausverkauft). --
SR Kurmann/Vinnerborg (Sz/Sd), Dediulja/Oskirko (WRuss/Russ).
-- Tore: 10. Green (Derek Roy, Burns/Ausschluss Kaunismäki)
1:0. 34. Mads Hansen (Ausschluss Myrvold!) 1:1. 57. Nash
(Green/Ausschluss Bastiansen) 2:1. -- Strafen: 8mal 2
Minuten gegen Kanada, 10mal 2 Minuten gegen Norwegen. --
Bemerkungen: Kanada mit Leclaire, Norwegen mit Grotnes im
Tor.
USA - Deutschland 6:4 (3:1, 1:2, 2:1)
Metro Centre, Halifax. -- 10'595 Zuschauer (ausverkauft). --
SR Bulanow/Poljakow (Russ), Losier/Ulriksson (Ka/Sd). --
Tore: 1. (0:26) Parise (Martin, Pominville) 1:0. 3. (2:10)
O´Sullivan (Backes, Kessel) 2:0. 3. (2:52) Wisniewski (Stafford,
Stempniak) 3:0. 15. Hackert (Wolf, Gogulla) 3:1. 18. Schmidt
(Yannic Seidenberg, Tripp/Ausschluss Wisniewski) 3:2. 27.
Pominville (Kane, Peter Mueller/Ausschluss Bakos) 4:2. 31.
Busch (Schmidt, Sturm) 4:3. 45. Bakos (Ullmann, Yannic
Seidenberg/Ausschluss Leopold) 4:4. 52. Parise (Martin, Kane/Ausschluss
Schubert) 5:4. 59. Brown (Parise) 6:4 (ins leere Tor). --
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die USA, 9mal 2 plus 10
Minuten (Osterloh) gegen Deutschland. -- Bemerkungen: USA
mit Anderson, Deutschland mit Pätzold im Tor.
Rangliste:
Gruppe E: 1. Tschechien 3/7. 2. Schweiz 3/6. 3. Schweden
3/6. 4. Russland 2/5. 5. Weissrussland 2/0. 6. Dänemark 3/0.
- Gruppe F: 1. Kanada 3/9. 2. USA 3/6. 3. Finnland 2/5. 4.
Norwegen 3/4. 5. Lettland 2/0. 6. Deutschland 3/0. |
[Top]
Mittwoch, 07.Mai
2008!
|
Sensationeller Sieg
der Schweizer gegen Schweden! |
|
Erster Sieg im 20. Duell zwischen der Schweiz und Schweden
in der Ära Krueger: Im abschliessenden
Eishockey-WM-Gruppenspiel in Québec (Kanada) feierten die
Schweizer einen verdienten 4:2-Erfolg. |
|
Der Luganesi Thierry
Paterlini sorgte mit seinem dritten Tor am laufenden Turnier
bereits nach 48 Sekunden für einen Paukenschlag.
Die Schweden zeigten nicht die erwartete Reaktion, im
Gegenteil: Es waren die Schweizer, die ihrerseits zu einigen
guten Chancen kamen.
Der Ausgleichstreffer der Skandinavier in der 11. Minute
erwies sich aber nur als Strohfeuer.
«Weltklasse» Tore
Andres Ambühl vom HC Davos sorgte nach einem Solo über
das halbe Eisfeld mit dem 2:1 für den schönsten Treffer des
Abends (16.).
Für das 3:1 zeigte sich in der 46. Minute Thibaut Monnet
verantworlich. Auch sein Tor verdiente das Prädikat
«Weltklasse»: Der Stürmer der ZSC Lions versenkte den Puck
im Lattenkreuz.
58 Sekunden vor Schluss kamen die Schweden durch
Hörnqvist noch auf 2:3 heran, Beat Forster traf zum
Schlussresultat ins leere Tor.
«Angstgegner» überwunden
Schweden war für das Schweizer Nationalteam so etwas wie
ein «Angstgegner». Fast alle «Grossen» des Eishockeys konnte
das Team von Trainer Ralph Krueger in den vergangenen Jahren
an Turnieren bezwingen. Gegen Schweden fehlte dieser Exploit
bis an diesem denkwürdigen Mittwoch.
Zuletzt setzte es gegen Schweden vor einem Jahr an der WM
in Moskau (ebenfalls zum Abschluss der Vorrunde) eine
0:6-Schlappe ab. Immerhin gab es gegen die aktuelle
Weltnummer 1 auch schon Achtungserfolge, wie das 4:4 vor
zwei Jahren an den Titelkämpfen in Riga.
Schweden - Schweiz 2:4 (1:2, 0:0, 1:2)
Colisée, Québec City. - 10'800 Zuschauer. - SR Pellerin/Rönn
(Ka/Fi), Fonselius/Gienke (Fi/No). - Tore: 1. (0:48)
Paterlini (Di Pietro, Blindenbacher) 0:1. 11. Weinhandl (Warg,
Martensson) 1:1. 17. Ambühl (Forster) 1:2. 46. Monnet (Sprunger,
Sannitz) 1:3. 60. (59:02) Hörnqvist (Robert Nilsson,
Ekman/Ausschluss Edler!) 2:3. 60. (59:53) Forster 2:4 (ins
leere Tor). - Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Niclas Wallin)
plus 10 Minuten (Edler) plus Spieldauer (Niclas Wallin)
gegen Schweden, 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweden: Liv; Stralman, Kenny Jönsson; Niclas Wallin,
Edler; Magnus Johansson, Fernholm; Frögren; Hörnqvist,
Nicklas Bäckström, Warg; Ekman, Rickard Wallin, Robert
Nilsson; Weinhandl, Martensson, Fabricius; Johan Andersson,
Holmqvist, Marcus Nilson; Ledin.
Schweiz: Hiller; Forster, Philippe Furrer; Blindenbacher,
Bezina; Beat Gerber, Julien Vauclair; Diaz; Di Pietro,
Thomas Ziegler, Paterlini; Déruns, Jeannin, Romano Lemm;
Monnet, Sannitz, Sprunger; Patrik Bärtschi, Ambühl, Wick;
Reichert.
Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatz), Martin Gerber,
Guggisberg und Seger (alle überzählig). - Timeout Schweden
(59:31). - Powerplay: Schweden 0/4; Schweiz 0/4. - Schüsse:
Schweden 30 (10-10-10); Schweiz 28 (7-8-13).
Rangliste:
1. Schweiz* 3/9. 2. Schweden* 3/6. 3. Weissrussland 2/0
(6:8). 4. Frankreich 2/0 (1:13). |
[Top]
Montag, 05.Mai 2008!
|
Zweiter WM-Sieg für die Schweizer Nati! |
|
Das Schweizer Nationalteam hat an der WM in Kanada auch
die zweite Partie gewonnen. Nach dem 2:1 gegen Weissrussland
erreichte das Team von Trainer Ralph Krueger mit der
Qualifikation für die Zwischenrunde das erste Teilziel. |
|
Julien Sprunger und Thibaut Monnet jubeln nach
dem Tor zum 2:1. |
|
| Der
Matchwinner für die Schweizer hiess Julien Sprunger. Der
Freiburger erzielte jeweils im Powerplay beide Treffer für
die Schweizer, die erneut eine disziplinierte und
überzeugende Leistung boten.
Sprunger erzielte im 34. Länderspiel zum zweiten Mal eine
Doublette. Erstmals war ihm dies vor einem Jahr an der WM in
Moskau beim 4:1 gegen Dänemark gelungen.
Im siebten WM-Duell mit Weissrussland gewannen die
Schweizer erst zum dritten Mal. Nicht zuletzt wegen der
1:2-Niederlage gegen die Osteuropäer hatten die Schweizer
vor zwei Jahren in Riga die Viertelfinal-Qualifikation nicht
geschafft.
Nun steht den Schweizern die Türe für den erneuten
Vorstoss in die Top 8 weit offen: Ein Sieg gegen Dänemark in
der Zwischenrunde würde wohl reichen. Zum Abschluss der
Vorrunde trifft die Schweiz am Mittwoch aber vorerst auf
Schweden.
Druckvoller Beginn
Die Schweizer begannen äusserst druckvoll. Nach vier
Minuten hatten sie den gegnerischen Torhüter Witali Kowal
bereits siebenmal geprüft. Die Weissrussen ihrerseits
tauchten erst mit dem ersten Powerplay (5.) gefährlich vor
dem erneut tadellosen Martin Gerber auf. Das 1:0 (14.) war
zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.
Mit dem Verlauf der Partie kamen die Weissrussen immer
besser ins Spiel. In der 28. Minute verlor Philippe Furrer
in der Ecke einen Zweikampf, Konstantin Kolzow schnappte
sich die Scheibe und traf zum Ausgleich. Mit zahlreichen
Strafen schwächten sich die Weissrussen immer wieder selbst.
Eine dieser Strafen nutzte Sprunger zu seinem zweiten
Treffer aus. Der Stürmer lenkte einen Schuss von Severin
Blindebacher erfolgreich zum 2:1 (35.) ab. Das effizientere
Powerplay machte letztlich die Differenz aus.
Weissrussland - Schweiz 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
Colisée, Québec City. -- 7500 Zuschauer. -- SR Looker/Orszag
(USA/Slk), Novak/De Haan (Slk/Ka). -- Tore: 14. Sprunger (Monnet,
Ambühl/Ausschluss Meleschko) 0:1. 28. Kolzow (Dudik, Salei)
1:1. 35. Sprunger (Blindenbacher, Monnet/Ausschluss Salei)
1:2. -- Strafen: 11mal 2 plus 10 Minuten (Andrei Kostizyn)
gegen Weissrussland, 9mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Weissrussland: Kowal; Denissow, Salei; Leontijew,
Kostjutschenok; Schurik, Kolossow; Konstantin Kolzow,
Sadelenow, Dudik; Tschupris, Kaljuschni, Andrei Kostizyn;
Sergei Kostizyn, Grabowski, Meleschko; Jugarow, Michaljew,
Antonenko.
Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher,
Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Beat Gerber; Wick,
Ambühl, Patrik Bärtschi; Déruns, Jeannin, Sannitz; Sprunger,
Monnet, Reichert; Di Pietro, Zieler, Paterlini; Lemm.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter),
Rüeger, Seger und Guggisberg (alle überzählig). --
Weissrussland ab 59:38 ohne Torhüter. -- Schüsse:
Weissrussland 23 (8-6-9); Schweiz 31 (13-11-7). --
Powerplay: Weissrussland 0/8; Schweiz 2/8. |
[Top]
Sonntag, 04.Mai 2008!
|
Problemloser Schweizer Startsieg gegen Frankreich! |
|
Der Schweizer Nationalmannschaft ist der Auftakt zur WM
in Kanada gelungen. Gegen Aufsteiger Frankreich siegte das
Team von Trainer Ralph Krueger problemlos 4:1. |
|
Roman Wick brachte zusammen mit Julien Sprunger
die Schweiz auf Siegkurs. |
|
|
Nati-Newcomer Roman Wick (9.) und Julien Sprunger (17.)
schossen die Schweiz mit ihren Powerplay-Treffern bereits
vor der ersten Pause auf die Siegerstrasse.
Auf das einzige Tor der Franzosen (40:00!) reagierte die
Schweiz durch Raffaele Sannitz nur 31 Sekunden nach dem
Beginn des letzten Abschnitts mit dem 4:1. Den dritten
Schweizer Treffer hatte zuvor Patrik Bärtschi (24.) erzielt.
Der Berner Stürmer war mit drei Skorerpunkten der
erfolgreichste Schweizer.
Guter Eindruck
Die Schweizer hinterliessen bei ihrem Auftritt im mit
9367 Zuschauern gut gefüllten Colisée in Québec einen guten
Eindruck. Mit einer disziplinierten Spielweise erfüllten sie
die Erwartungen vollumfänglich.
Einziger Negativpunkt waren die vielen Strafen (8mal 2
Minuten). Dank der gut organisierten Defensive und einem
starken Martin Gerber im Tor überstand die Schweiz auch zwei
Phasen doppelter Unterzahl (total 2:34 Minuten).
Tabellenführer
Die klare Überlegenheit der Schweizer dokumentierte sich
auch in der Statistik: 48 Schüsse musste Frankreichs
Cristobal Huet abwehren, während Martin Gerber «nur» 25 Mal
eingreifen musste. Huet war trotz seiner vier Gegentreffer
der beste Franzose. Die «équipe tricolore» konnte sich beim
Goalie der Washington Capitals bedanken, dass die Niederlage
nicht höher ausfiel.
Mit dem Startsieg haben sich die Schweizer, welche die
(wenig aussagekräftige) Tabelle der Gruppe A nach dem ersten
Spieltag anführen, praktisch schon für die Zwischenrunde
qualifiziert und sich damit auch das Ticket für die
Olympischen Spiele 2010 in Vancouver gesichert.
Die zweite Partie absolvieren die Schweizer am Montag
(19.00 Uhr MEZ) gegen Weissrussland, das gegen Schweden
(5:6) eine starke eine Vorstellung ablieferte.
Frankreich - Schweiz 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)
Colisée, Québec City. - 11'367 Zuschauer. - SR
Pellerin/Savage (Ka), Egliti/Gienke (Lett/No). -- Tore: 9.
Wick (Patrik Bärtschi, Martin Gerber/Ausschluss Bachet) 0:1.
17. Sprunger (Jeannin, Patrik Bärtschi/Ausschluss Bachet)
0:2. 24. Patrik Bärtschi (Ambühl, Wick) 0:3. 40. (40:00)
Desrosiers (Yorick Treille, Bordeleau/Ausschluss Sannitz)
1:3. 41. (40:31) Sannitz (Déruns) 1:4. -- Strafen: je 8mal 2
Minuten.
Frankreich: Huet; Bachat, Amar; Besch, Lacroix;
Quessandier, Bonnard; Bordeleau, Meunier, Yorick Treille;
Coqueux, Gras, François Rozenthal; Desroisiers, Bellemare,
Hecquefeuille; Tardif, Zwikel, Sacha Treille; Lussier.
Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher,
Bezina; Julien Vauclair, Philippe Furrer; Beat Gerber;
Déruns, Jeannin, Sannitz; Di Pietro, Ziegler, Paterlini;
Wick, Ambühl, Patrik Bärtschi; Sprunger, Monnet, Reichert.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Romano
Lemm (nicht eingesetzt), Rüeger, Seger und Guggisberg (alle
überzählig). -- Pfostenschuss Sprunger (18.). -- Schüsse:
Frankreich 26 (6-13-7); Schweiz 48 (20-18-10). -- Powerplay:
Frankreich 1/4; Schweiz 2/6.
Übersicht. Vorrunde. Gruppe A. 1. Runde: Frankreich -
Schweiz 1:4 (0:2, 1:1, 0:1). Schweden - Weissrussland 6:5
(2:1, 2:3, 2:1).
Rangliste (je 1 Spiel):
1. Schweiz 3 (4:1). 2. Schweden 3 (6:5). 3. Weissrussland 0
(5:6). 4. Frankreich 0 (1:4). --2. Runde. Am Montag: Schweiz
- Weissrussland (19.00 Uhr MEZ), Frankreich - Schweden (Di,
1.00). |
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Samstag, 03.Mai 2008!
| Heikler
Auftakt für Schweizer Nati gegen Frankreich! |
| Zum
Auftakt der WM in Kanada trifft das Schweizer Nationalteam in
der Nacht auf Sonntag (1.00 Uhr MEZ) gegen Frankreich. Wie
meistens an den letzten Turnieren kommt dem Startspiel eine
grosse Bedeutung zu. |
|
Rafael Diaz und Raffaele Sannitz gegen Torhüter
Martin Gerber beim Training. |
|
| Mit einem
Sieg stünde das Team von Trainer Ralph Krueger bereits mit
eineinhalb Beinen in der Zwischerunde. Bei einer Niederlage
hingegen würde der Druck für die zweite Partie am Montag gegen
Weissrussland stark zunehmen und die standardmässig angestrebte
Qualifikation für die Viertelfinals nur noch schwer zu erreichen
sein.
Dass deutliche Erfolge gegen nach Papierform schlechtere
Nationen keine Selbstverständlichkeit sind, zeigte sich vor
einem Jahr an der WM in Moskau, als das Nationalteam in der
Vorrunde gegen Lettland und Italien jeweils nur knapp mit 2:1
die Oberhand behielt.
Gegen Frankreich verloren die Schweizer in der Ära Krueger in
neun Partien nur einmal (2:4 an der WM 2000 in St. Petersburg).
Zuletzt setzten sie sich im Februar am Vierländerturnier in
Frankreich 5:2 durch.
Torhüter steht noch nicht fest
Frankreich tritt gegen die Schweiz unter anderen mit den drei
in der Schweiz engagierten Sébastien Bordeleau (Bern), Laurent
Meunier (Servette) und Anthoine Lussier (La Chaux-de-Fonds) an.
Im Tor der «équipe tricolore» steht mit Cristobal Huet (ex-Lugano)
ein Weltklasse-Goalie.
Ralph Krueger wollte sich für das Startspiel wie immer nicht
im Vorfeld auf einen Torhüter festlegen. Viel spricht jedoch
dafür, dass Martin Gerber gegen die Franzosen beginnen und Jonas
Hiller vorerst auf der Bank Platz nehmen wird.
Von den 22 im Kader verbliebenen Feldspielern sind alle fit.
Mindestens zwei werden für die Vorrunde aber vorerst auf der
Tribüne Platz nehmen müssen. Krueger darf für die ersten drei
Partien maximal 20 Feldspieler melden. |
[Top]
Donnerstag, 01.Mai
2008!
| Jeannin
neuer Nati-Captain in Kanada! |
|
Pech für das Schweizer Nationalteam: Wenige Stunden, nachdem
Ralph Krueger Ivo Rüthemann zum Captain für die WM ernannt
hatte, musste der SCB-Stürmer verletzt Forfait erklären.
Rüthemann renkte sich in der WM-Hauptprobe gegen Dänemark die
Schulter aus. |
|
Ivo Rüthemann fällt definitiv aus. |
|
| Rüthemann
zog sich die Verletzung am Dienstag im zweiten Drittel zu, als
er im gegnerischen Drittel einen Spieler checken wollte. Der
Berner verfehlte den Gegenspieler und prallte mit der Schulter
in die Bande. In Québec, wohin die Schweizer unmittelbar nach
der Partie in St-Hyacinthe weiterreisten, bestätigte am Mittwoch
eine MRI-Untersuchung den ersten Befund des Teamarztes.
Die Rolle als Captain des Schweizer Teams übernimmt nach dem
Out von Rüthemann Sandy Jeannin. Der Stürmer des HC Lugano hatte
am Dienstag gegen die Dänen ebenfalls nicht spielen können,
nachdem er beim Einlaufen auf einen Fussball getreten war und
sich den Fuss verdreht hatte. Jeannins WM-Einsatz ist aber nicht
gefährdet.
Guggisberg bleibt in Kanada
Durch die Verletzung Rüthemanns wurde auch der letzte
Selektionsentscheid hinfällig. Der Davoser Stürmer Peter
Guggisberg, der ohne Rüthemanns Verletzung vorzeitig die
Heimreise hätte antreten müssen, bleibt nun vorerst in Kanada.
Für die Vorrunde darf Ralph Krueger nur 20 Feldspieler
melden. Welche zwei (oder allenfalls drei, falls Mark Streit
bereits während der Vorrunde zur Verfügung stehen würde) der 22
verbliebenen Akteure vorerst zuschauen müssen, ist noch nicht
klar. Für die Zwischenrunde können zwei zusätzliche Spieler
nachgemeldet werden. |
[Top]
Mittwoch, 30.April
2008!
| Schweiz
gewinnt gegen Dänemark - Rüthemann out! |
| Dem
Eishockey-Nationalteam ist die WM-Hauptprobe gelungen. In
St-Hyacinthe (Ka) gewannen die Schweizer gegen Dänemark 5:1.
Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch den Ausfall von
Captain Ivo Rüthemann. |
|
Ivo Rüthemann braucht gemäss Ralph Krueger ein
Wunder, um noch an der WM teilnehmen zu können. |
|
| Vier Tage
vor dem ersten WM-Spiel gegen Frankreich realisierten die
Schweizer die Entscheidung im zweiten Abschnitt binnen 212
Sekunden.
Zuerst gelang Julien Sprunger per Nachschuss das 3:1 (33.),
wenig später brauchte Verteidiger Severin Blindenbacher den Puck
nur noch zum 4:1 einzuschieben (37.). Danach geriet der 17. Sieg
im 18. Länderspiel gegen Dänemark nicht mehr in Gefahr. Auf die
Dänen kann die SEHV-Auswahl auch an der WM in Québec nochmals
treffen (in der Zwischenrunde).
Die Schweizer zeigten im letzten Vorbereitungsspiel eine
äusserst gefällige Leistung. Der Aktion «Selbstvertrauen tanken»
war voller Erfolg beschieden. Goalie Martin Gerber, der zuletzt
mit den Ottawa Senators acht von neun Spielen verloren hatte,
gelangen bei der Rückkehr ins Nationalteam nach 26 Monaten (seit
Olympia Turin) 21 Paraden.
Thibaut Monnet (2 Tore) und Julien Sprunger (1 Tor, 1 Assist),
auf denen nach der Nichtberücksichtigung von Martin Plüss viel
offensive Verantwortung lastet, standen bei den ersten vier
Schweizer Toren auf dem Eis. Monnet erzielte im ersten Abschnitt
die wegweisenden ersten Tore (1:0 und 2:1).
Rüthemanns Ausfall
Im Schweizer Team gelangte zum vierten Mal im sechsten
WM-Vorbereitungsspiel Peter Guggisberg nicht zum Einsatz. Der
junge Berner des HC Davos hätte am Mittwoch in die Schweiz
zurückfliegen sollen. Weil sich aber Ivo Rüthemann im zweiten
Abschnitt bei einem Sturz in die Bande die Schulter ausrenkte,
darf Guggisberg vorderhand in Kanada bleiben.
Ivo Rüthemanns WM-Teilnahme steht in Frage. «Ivo braucht ein
Wunder, um noch an der WM teilnehmen zu können», meinte Ralph
Krueger. Der Nationalcoach hatte Rüthemann vor dem Spiel zum
WM-Captain ernannt. An den letzten sechs Weltmeisterschaften
hatte stets Mark Streit das Captainamt ausgefüllt.
Gegen Dänemark fehlte im Schweizer Team auch Sandy Jeannin,
der beim Einlaufen auf den Fussball trat und sich dabei den Fuss
übertrat. Jeannin wird aber am Samstag im ersten WM-Spiel gegen
Frankreich spielen können.
Dänemark - Schweiz 1:5 (1:2, 0:2, 0:1)
Stade Gaucher, St-Hyacinthe. - 1407 Zuschauer. - SR Charon (Ka),
Côte/Tessier (Ka). - Tore: 2. Monnet (Ambühl/Ausschluss Kim
Staal) 0:1. 8. Regin (Ausschluss Ambühl) 1:1. 19. Monnet (Sprunger,
Rüthemann) 1:2. 33. Sprunger (Reichert) 1:3. 37. Blindenbacher (Déruns,
Ambühl) 1:4. 54. Di Pietro (Déruns, Sannitz) 1:5. - Strafen:
3mal 2 Minuten gegen Dänemark, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Dänemark: Peter Hirsch; Damgaard, Lassen; Daniel Nielsen,
Andreasen; Bödker, Dahlmann; Mads Bech Christensen; Degn, Regin,
Lykkeskov; Hardt, Kjärgaard, Eller; Tranholm, Madsen, Olsen;
Mads Christensen, Morten Green, Kim Staal.
Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher, Bezina;
Philippe Furrer, Julien Vauclair; Beat Gerber, Seger; Paterlini,
Ziegler, Rüthemann; Patrik Bärtschi, Ambühl, Wick; Reichert,
Monnet, Sprunger; Di Pietro, Sannitz, Déruns; Romano Lemm.
Bemerkungen: Schweiz ohne Jeannin (Misstritt beim Einlaufen),
Hiller (Ersatztorhüter), Guggisberg und Rüeger (beide
überzählig). - Pfostenschuss Hardt (7.). - Powerplay: Dänemark
1/5; Schweiz 1/3. - Schüsse: Dänemark 22 (8-9-5); Schweiz 39
(15-14-10). |
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Montag, 28.Aprîl 2008!
| Bäumle
musste abreisen |
|
Nationaltrainer Ralph Krueger hat in der Torhüter-Frage für die
WM einen Entscheid getroffen. Vom derzeit in Kanada weilenden
Goalie-Quartett muss wie erwartet Thomas Bäumle die Heimreise
antreten. |
|
Torhüter Thomas Bäumle darf nicht für Martin Gerber
einspringen. |
|
| Martin
Gerber, dessen WM-Teilnahme wegen einer Entzündung am Hals
unsicher gewesen war, gab nach dem Training vom Montag grünes
Licht. Der Emmentaler wird in der Nacht auf Mittwoch in der
WM-Hauptprobe gegen Dänemark das Tor hüten. |
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Samstag, 19.April 2008!
|
Schweizer gewinnen letzten WM-Test! |
|
Das Eishockey-Nationalteam rehabilitierte sich in
Langenthal gegen Norwegen für das 2:3 vom Freitag. Die
Schweizer gewannen das «Rückspiel» dank drei
Verteidiger-Toren mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0), überzeugten aber
erneut nicht. |
|
Goran Bezina zeigte eine starke Leistung.
|
|
|
Grandios trumpften die Schweizer einzig im Powerplay auf.
Aus den ersten drei Überzahlchancen realisierte das
Krueger-Team drei Tore.
Verteidiger Goran Bezina von Finalist Servette, der in
Kreuzlingen noch pausiert hatte, inszenierte das Schweizer
Powerplay.
Das 1:0 und das 3:1 erzielte Bezina mit wuchtigen
Slapshots selber, dazwischen bereitete er das 2:1 durch
Patrik Bärtschi (34.) mit einem perfekten Zuspiel vor.
Das einzige Schweizer Goal bei ausgeglichenem
Spielerbestand erzielte Verteidiger Philippe Furrer in der
46. Minute. Der SCB-Back markierte seinen ersten Treffer als
Nationalspieler.
Norweger mit guten Chancen
Den norwegischen Treffer zum 1:1-Ausgleich erzielte Kjell
Nygard in der 27. Minute.
In den folgenden sieben Minuten bis zur zweiten Schweizer
Führung hätten die Norweger sogar in Führung gehen können (4
Minuten Powerplay).
Jonas Holoes scheiterte mit der besten Chance an Goalie
Ronnie Rüeger, der auch sein sechstes Länderspiel in dieser
Saison siegreich beendete.
Die Schweizer beendeten mit dem Sieg in Langenthal die
WM-Vorbereitung in der Schweiz. Am Dienstag fliegt das Team
nach Kanada ab. In der Provinz Québec folgen am 27. April
gegen Russland und am 29. April gegen Dänemark noch zwei
weitere Testspiele. Für die Schweizer beginnt die WM in
Québec City am 3. Mai mit der Partie gegen Frankreich.
Schweiz - Norwegen 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
Schoren, Langenthal. - 3853 Zuschauer. - SR Kurmann/Reiber (Sz),
Kaspar/Küng (Ö/Sz). - Tore: 12. Bezina (Di Pietro, Rüthemann/Ausschlüsse
Holoes, Tommy Jakobsen) 1:0. 27. Nygard (Morten Ask, Ödegard)
1:1. 34. Patrik Bärtschi (Bezina/Ausschluss Bastiansen) 2:1.
37. Bezina (Di Pietro, Sprunger/Ausschlüsse Myrvold, Tommy
Jakobsen; Romano Lemm) 3:1. 46. Philippe Furrer (Ambühl,
Patrik Bärtschi) 4:1. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die
Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Norwegen.
Schweiz: Rüeger; Beat Gerber, Philippe Furrer; Patrick
Fischer II, Höhener; Blindenbacher, Bezina; Forster, Diaz;
Sannitz, Jeannin, Romano Lemm; Rüthemann, Thomas Ziegler,
Paterlini; Sprunger, Monnet, Reichert; Patrik Bärtschi,
Ambühl, Wick; Di Pietro.
Norwegen: Grotnes; Tommy Jakobsen, Holoes; Henle, Myrvold;
Ryman, Kaunismäki; Odesgaard; Froshaug, Bastiansen, Aasen;
Olimb, Morten Ask, Röymark; Nygard, Mads Hansen, Spets;
Kristian Forsberg.
Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter), Julien
Vauclair (verletzt), Seger, Guggisberg, Déruns und Manzato
(alle überzählig), Norwegen ohne Skröder und Lund (beide
verletzt). - Schüsse: Schweiz 36 (14-17-5); Norwegen 15
(5-4-6). - Powerplay: Schweiz 3/5; Norwegen 0/6. |
[Top]
Freitag, 18.April 2008!
|
Schweiz verlor zweitletzten WM-Test! |
|
Nach zehn Jahren und acht Siegen hintereinander hat das
Eishockey-Nationalteam wieder gegen Norwegen verloren. Die
Schweizer unterlagen in Kreuzlingen dem Norge-Team nach
einer 2:0-Führung mit 2:3 nach Penaltyschiessen. |
|
Thomas Deruns setzt sich durch. |
|
| Die
Norweger stahlen den Sieg nicht. In der zweiten Spielhälfte
liessen die Schweizer zusehends nach. Per-Age Skröder hätte
die Norweger schon in der regulären Spielzeit zum Sieg
schiessen können.
In der Verlängerung (mit vier gegen vier Feldspielern)
standen die Schweizer während einer zweiminütigen Überzahl
nochmals dem Sieg nahe. Aber die Schweizer trafen in
Kreuzlingen nur zweimal ins Tor, dafür aber viermal an die
Torumrandung, zuletzt Beat Forster in der 63. Minute.
Im Penaltyschiessen trafen Mathis Olimb und Mats Aasen
für Norwegen, derweil für das Team von Ralph Krueger einzig
Patrik Bärtschi reüssierte.
Schweiz - Norwegen 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0) n.P.
Bodensee-Arena, Kreuzlingen. - 3322 Zuschauer. - SR
Kurmann/Reiber (Sz), Kaspar/Wehrli (Ö/Sz). - Tore: 11.
Sannitz (Paterlini) 1:0. 23. Ambühl (Patrik Bärtschi, Wick)
2:0. 33. Tommy Jakobsen (Kristian Forsberg, Mads
Hansen/Ausschluss Patrick Fischer II) 2:1. 51. Myrvold
(Aasen, Olimb/Ausschlüsse Beat Gerber; Skröder) 2:2. -
Penaltyschiessen: Olimb 0:1, Patrik Bärtschi 1:1; Aasen 1:2,
Monnet - (gehalten); Ask - (gehalten), Sprunger -
(gehalten). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz,
7mal 2 Minuten gegen Norwegen.
Schweiz: Manzato; Patrick Fischer II, Philippe Furrer;
Seger, Julien Vauclair; Diaz, Forster; Höhener, Beat Gerber;
Paterlini, Sannitz, Rüthemann; Guggisberg, Jeannin, Déruns;
Sprunger, Monnet, Reichert; Wick, Ambühl, Patrik Bärtschi;
Romano Lemm.
Norwegen: Lysenstön; Tommy Jakobsen, Holoes; Myrvold,
Ryman; Lars Erik Lund, Kaunismäki; Odesgaard; Skröder,
Bastiansen, Aasen; Froshaug, Morten Ask, Skadsdammen; Olimb,
Mads Hansen, Spets; Nygard, Roymark, Kristian Forsberg.
Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter),
Bezina, Blindenbacher, Di Pietro, Thomas Ziegler und Bäumle
(alle überzählig). Julien Vauclair mit Zahnverletzung
ausgeschieden (30.). - Pfostenschüsse: Diaz (29.), Forster
(29./63.), Wick (41.), . - Schüsse: Schweiz 27 (10-10-6-1);
Norwegen 23 (5-4-11-3). - Powerplay: Schweiz 0/6; Norwegen
1/5. |
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Donnerstag, 17.April
2008!
| Krueger
streicht Fischer, Helbling und Plüss! |
|
Nationalcoach Ralph Krueger hat vor den beiden WM-Testspielen am
Wochenende gegen Norwegen eine weitere Kader-Reduktion
vorgenommen. Timo Helbling sowie die beiden Stürmer Patrick
Fischer und Martin Plüss gehören ab sofort nicht mehr zu den
WM-Kandidaten. |
|
Nati-Coach Ralph Krueger. |
|
| Das
Schweizer Eishockey-Nationalteam befindet sich seit Montag in
der dritten Trainingswoche im Rahmen der WM-Vorbereitung. Heute
Freitag in Kreuzlingen und morgen Samstag in Langenthal stehen
die beiden letzten Testspiele gegen Norwegen an.
Nach der Streichung von Verteidiger Helbling und der beiden
Angreifer verfügt Krueger jetzt noch über drei Torhüter, zehn
Verteidiger und 15 Stürmer. Für das vierte und letzte
Trainingslager in Kanada will er zwei weitere Spieler aus dem
WM-Kader streichen.
Das aktuelle WM-Kader:
Torhüter: Thomas Bäumle (Ambri-Piotta), Daniel Manzato (Las
Vegas Wranglers), Ronnie Rüeger (Kloten).
Verteidiger: Goran Bezina (Genève-Servette), Severin
Blindenbacher (ZSC Lions), Raphael Diaz (Zug), Patrick Fischer
(Rapperswil-Jona), Beat Forster (ZSC Lions), Philippe Furrer
(Bern), Beat Gerber (Bern), Martin Höhener (Genève-Servette),
Matthias Seger (ZSC Lions), Julien Vauclair (Lugano).
Stürmer: Andres Ambühl (Davos), Patrik Bärtschi (Bern),
Thomas Déruns (Genève-Servette), Paul Di Pietro (Zug), Peter
Guggisberg (Davos), Sandy Jeannin (Lugano), Romano Lemm
(Kloten), Thibaut Monnet (ZSC Lions), Thierry Paterlini
(Lugano), Marc Reichert (Bern), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele
Sannitz (Lugano), Julien Sprunger (Fribourg), Roman Wick
(Kloten), Thomas Ziegler (Bern). |
[Top]
Dienstag, 15.April
2008!
|
Krueger plant ohne Ngoy, Romy und von Gunten! |
|
Wenige Stunden vor Ankunft der Playoff-Finalisten nahm
Nationalcoach Ralph Krueger im Trainingslager in Langenthal
eine weitere Kaderreduktion vor. Michael Ngoy, Patrick von
Gunten und Kevin Romy schieden aus. |
|
Nationalcoach Ralph Krueger nahm eine weitere
Kaderreduktion vor. |
|
| Im
erweiterten WM-Kader verbleiben vorerst drei Torhüter, elf
Verteidiger und 17 Stürmer. Mit Martin Gerber, Jonas Hiller
und Mark Streit könnten drei NHL-Akteure noch zur Mannschaft
stossen.
An die WM nach Kanada (ab 1. Mai) wird Krueger drei
Goalies, acht Backs und 14 Stürmer mitnehmen. Mindestens
sechs weitere Akteure müssen noch ausscheiden.
Von den drei Spielern, die sich am Dienstag nach dem
Mittagessen verabschieden mussten, hatte bislang einzig
Stürmer Kevin Romy eine Weltmeisterschaft (2005 und 2006)
bestritten. Patrick von Gunten und Michael Ngoy absolvierten
erst 6 (von Gunten) respektive 12 Länderspiele. |
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Montag, 14.April 2008!
| Sieben
Playoff-Finalisten für Ralph Krueger! |
|
Nationalcoach Ralph Krueger hat sieben Playoff-Finalisten
für die Vorbereitung auf die WM in Kanada (2. bis 18. Mai)
aufgeboten. Damit werden ab Mittwoch 34 Spieler in
Langenthal trainieren. |
|
Ralph Krueger stellte das neue Kader gegen die
Spiele gegen Norwegen vor. |
|
|
Krueger bot die drei Genfer Goran Bezina, Thomas Deruns und
Martin Höhener auf sowie die ZSC-Spieler Thibaut Monnet,
Severin Blindenbacher, Beat Forster und Matthias Seger.
Höhener erhielt letztmals 2002 ein Aufgebot für die
Nationalmannschaft. Absagen musste Adrian Wichser. Der
Center der ZSC Lions litt bereits während der Playoffs unter
Rückenbeschwerden.
Die zwei Länderspiele gegen Norwegen (am Freitag in
Kreuzlingen und am Samstag in Langenthal) stehen in erster
Linie im Zeichen der Kaderfindung für die WM.
Das Aufgebot:
Tor (3): Thomas Bäumle (Ambri-Piotta). Daniel Manzato
(Las Vegas Wrangler/ECHL/USA). Ronnie Rüeger (Kloten). --
Verteidigung (13): Goran Bezina (Genf-Servette). Severin
Blindenbacher (ZSC Lions), Raphael Diaz (Zug). Patrick
Fischer II (Rapperswil-Jona). Beat Forster (ZSC Lions).
Philippe Furrer (Bern). Beat Gerber (Bern). Timo Helbling
(Lugano). Martin Höhener (Genf-Servette). Michael Ngoy
(Fribourg). Matthias Seger (ZSC Lions). Julien Vauclair
(Lugano). Patrick von Gunten (Kloten). -- Sturm (18): Andres
Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi (Bern). Thomas Deruns (Genf-Servette).
Paul Di Pietro (Zug). Patrick Fischer (Zug). Peter
Guggisberg (Davos). Sandy Jeannin (Lugano). Romano Lemm (Kloten).
Thibaut Monnet (ZSC Lions).Thierry Paterlini (Lugano).
Martin Plüss (Frölunda/Sd). Marc Reichert (Bern). Kevin Romy
(Lugano). Ivo Rüthemann (Bern). Raffaele Sannitz (Lugano).
Julien Sprunger (Fribourg). Roman Wick (Kloten). Thomas
Ziegler (Bern). |
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Samstag, 12.April 2008!
| Keine
Medaille für Eishockey Frauen! |
|
Für das Schweizer Frauen-Nationalteam ging der Traum von
der Bronzemedaille an der WM in Harbin (China) nicht in
Erfüllung. |
|
Das Frauen-Nationalteam hat die bisher
erfolgreichste WM seiner Geschichte hinter sich. |
|
| Die
Equipe von Trainer René Kammerer unterlag im Spiel um Platz
3 Finnland 1:4. Die Partie hatte für die Schweizerinnen
ausgezeichnet begonnen. Kathrin Lehmann, die prominenteste
Schweizer Mannschaftssportlerin, brachte die
Aussenseiterinnen in der 6. Minute in Führung. Danach war es
aber um die Herrlichkeit geschehen.
Trotz der Niederlage zum Abschluss hat das
Frauen-Nationalteam das bisher erfolgreichste Turnier seiner
Geschichte hinter sich. Für Furore sorgten die
Kammerer-Girls vor allem mit dem Sensationssieg gegen die
Schwedinnen.
Den Titel holte die USA, die damit Kanada als
Weltmeisterinnen entthronten. Das US-Team siegte im Final
mit 4:3 gegen den Olympiasieger, den es bereits in der
Zwischenrunde mit 4:2 bezwungen hatte. |
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Freitag, 11.April 2008!
|
Schweiz verliert zweiten Test gegen Tschechien! |
|
Das Eishockey-Nationalteam verlor in Winterthur das
zweite Testspiel gegen Tschechien mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:2).
Tomas Netik erzielte den Siegtreffer 78 Sekunden vor
Schluss. |
|
Das Eishockey-Nationalteam verlor das zweite
Testspiel gegen Tschechien. |
|
| Die
Gäste raubten den Sieg nicht. 48 Stunden nach dem 3:2-Sieg
von Zuchwil agierten die Schweizer weniger konzentriert. Sie
erwischten zwar wiederum den besseren Start und gingen mit
dem ersten Torschuss nach acht Minuten durch Paul Di Pietro
in Führung, in den Griff bekamen sie den Gegner diesmal aber
nie. Bis zur 44. Minute führten die Schweizer noch 3:2, ehe
Ondrej Vesela und Netik im Finish das Skore kippten.
Im Gegensatz zum ersten Spiel fehlte es diesmal an
Rhythmus. Die Partie war zerfahren, weil praktisch permanent
Spieler auf der Strafbank sassen (insgesamt 24 kleine
Strafen). Fünf Tore fielen im Powerplay. Die Schweizer
machten in Überzahl durch Patrik Bärtschi (28.) und Martin
Plüss (41.) aus einem 1:2 ein 3:2. Die Tschechen erzielten
die ersten drei Treffer mit einem Mann mehr auf dem Eis.
Insbesondere die Tschechen haderten mit den Schweizer
Referees Stricker und Popovic. Viermal kamen die Schweizer
in doppelte Überzahl; zwei dieser Chancen nützte das
Krueger-Team.
Nach dem Spiel verzichtete Ralph Krueger vorerst auf eine
Kaderreduktion. Die nächste Vorbereitungswoche in Langenthal
beginnt Krueger mit den gleichen Akteuren wie diese Woche.
Die Spieler der Playoff-Finalisten ZSC Lions und Servette
rücken am Dienstagabend ein. Wer von den Finalisten ein
Aufgebot erhält, gab Krueger noch nicht bekannt. Er
kontaktierte die Spieler am Tag nach der gefallenen
Entscheidung noch nicht. Die nächste Kaderreduktion wird
Anfang nächster Woche noch vor den Testspielen gegen
Norwegen in Kreuzlingen (Freitag) und Langenthal (Samstag)
erwartet.
Schweiz - Tschechien 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)
Deutweg, Winterthur. - 3000 Zuschauer (ausverkauft). - SR
Stricker/Popovic (Sz), Kohler/Zosso (Sz). - Tore: 9. Di
Pietro (Paterlini) 1:0. 20. (19:57) Cermak (Kohn,
Rolinek/Ausschluss Reichert) 1:1. 22. Cermak (Vesely,
Jansky/Ausschlüsse Julien Vauclair, Helbling) 1:2. 28.
Patrik Bärtschi (Patrick Fischer, Diaz/Ausschlüsse Kotrla,
Simak) 2:2. 41. (40:57) Sprunger (Martin Plüss, Patrick
Fischer/Ausschlüsse Netik, Simak) 3:2. 44. Vesely (Zib,
Cernosek/Ausschluss Romano Lemm) 3:3. 59. (58:42) Netik
(Cernosek, Kubis) 3:4. -- Strafen: 11mal 2 Minuten gegen die
Schweiz, 13mal 2 Minuten gegen Tschechien.
Schweiz: Manzato; Beat Gerber, Julien Vauclair; Philippe
Furrer, von Gunten; Helbling, Patrick Fischer II; Diaz, Ngoy;
Wick, Jeannin, Romano Lemm; Di Pietro, Thomas Ziegler,
Paterlini; Patrik Bärtschi, Martin Plüss, Patrick Fischer;
Guggisberg, Romy, Sprunger; Reichert.
Tschechien: Pinc; Kundratek, Caslava; Benak, Cernosek;
Simak, Lukas Zib; Hrabal, Krstev; Cermak, Kohn, Rolinek;
Rosa, Vesely, Josef Straka; Jansky, Cetkovsky, Kotrla; Kubis,
Netik, Rachunek.
Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter),
Rüeger, Rüthemann, Ambühl und Sannitz (alle überzählig). -
Timeouts: Schweiz (59:33); Tschechien (56.). - Powerplay:
Schweiz 2/9; Tschechien 3/10. -- Schüsse: Schweiz 33
(14-10-9); Tschechien 32 (4-12-16). |
[Top]
Donnerstag, 10.April
2008!
|
Schweizerinnen spielen um Bronze! |
|
Das Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalteam greift
erstmals bei einer WM nach einer Medaille. Beim Turnier in
Harbin (China) siegte die SEHV-Auswahl im letzten Spiel der
Zwischenrunde gegen Russland 2:1 und überholte damit
Schweden. Gegner in der Partie um Platz 3 am Samstag ist
Finnland. |

Schweizer Eishockeynationalmannschaft der
Frauen spielen um Platz 3! |
| Die
Fortschritte des Schweizer Frauen-Teams lassen sich an der
Bilanz gegen Russland erkennen. Noch vor zwei Jahren an den
Olympischen Spielen in Turin verloren die Schweizerinnen
2:6. Beim Sieg in China erzielte Stefanie Marty jeweils auf
Assist von Captain Kathrin Lehmann die beiden Tore.
Im Final stehen sich wie erwartet Kanada und die USA
gegenüber. Die Amerikanerinnen sicherten sich den Platz im
Endspiel durch einen 4:2-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen
die Kanadierinnen.
Resultate:
Harbin (China). Frauen-WM. Zwischenrunde. Gruppe D: Kanada -
USA 2:4. -- Rangliste (je 2 Spiele): 1. USA 4. 2. Kanada 3.
3. Finnland 2. -- Final: USA - Kanada.
Gruppe E: Schweiz - Russland 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). --
Rangliste (je 2 Spiele): 1. Schweiz 4. 2. Schweden 4. 3.
Russland 0. -- Die Schweiz spielt am Samstag (15.30 Uhr/MEZ)
gegen Finnland um Bronze.
Abstiegsrunde: China - Deutschland 4:2. -- Rangliste (je
2 Spiele): 1. Japan 3. 2. China 3. 3. Deutschland 3. --
Deutschland steigt in die B-Gruppe ab. |
[Top]
Mittwoch, 09.April
2008!
|
Höhenflug der Schweizer Nati hält an! |
|
Dem Eishockey-Nationalteam ist der (wettkampfmässige)
Start in die WM-Vorbereitung gelungen. Die Schweizer
besiegten in Zuchwil Tschechien mit 3:2 (2:0, 1:0, 0:2). |
|
Di Pietro gelang das 3:0 schon nach 25 Minuten. |
|
| Nach
sechs Minuten brachte Ivo Rüthemann in Überzahl mit einem
wunderschön herausgespielten Treffer das Team von Ralph
Krueger in Führung. Vier Minuten später erhöhte Julien
Sprunger mit einem Weitschuss auf 2:0. Bei diesem Tor
leistete der tschechische Goalie Marek Pinc massive
Schützenhilfe; Sprungers Schuss hätte er nie und nimmer
passieren lassen dürfen. Schon in der 25. Minute gelang Paul
Di Pietro das scheinbar vorentscheidende 3:0. Die Schweizer
produzierten drei Tore aus bloss zehn Torschüssen; derart
effizient agiert die SEHV-Auswahl nicht immer.
Dennoch geriet der Sieg im Finish noch in Gefahr.
Ladislav Kohn (48.) und Leos Cermak (59.) brachten die
Tschechen bis auf ein Tor heran. Nach dem Ausgleich musste
Goalie Ronnie Rüeger noch vier Schüsse abwehren. Die letzten
77 Sekunden stürmten die Tschechen ohne Torhüter. Zwei
Sekunden vor Schluss kam Peter Jansky noch zur letzten
Ausgleichschance, sein Schuss verfehlte indessen das Tor.
Tschechen mit verjüngtem Team
Wie bereits bei den letzten zwei Länderspielen gegen
diesen Gegner vor einem Jahr auswärts (3:1 und 3:5), traten
die Tschechen mit einer Equipe an, die noch weit vom WM-Team
entfernt ist. Im tschechischen Aufgebot dieser Woche
figurieren lauter Leute, die bislang weniger als 50
Länderspiele bestritten. Nur Petr Caslava, Jindrich Kotrla
und Tomas Rolinek waren schon an einer WM mit von der
Partie. Zum Vergleich: Im Schweizer Kader bestritten zwölf
Spieler mehr als 50 Länderspiele, sieben sogar mehr als 100.
Unter den vier Feldspielern, die in Zuchwil pausieren
mussten, befand sich überraschend auch Sandy Jeannin, ein
Fixstarter der letzten Jahre. Verteidiger Patrick von Gunten
spielte wegen einer Erkältung nicht. Jeannin, von Gunten,
Kevin Romy und Peter Guggisberg werden bei der «Revanche» am
Freitag in Winterthur zum Einsatz gelangen. In Winterthur
wird Daniel Manzato, der die Saison bei den Las Vegas
Wrangler in der East Coast Hockey League bestritt, das
Schweizer Tor hüten.
Telegramm: Schweiz - Tschechien 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
Sportzentrum, Zuchwil. -- 3071 Zuschauer. -- SR
Mandioni/Popovic (Sz), Dumoulin/Flury (Sz). -- Tore: 6.
Rüthemann (Patrik Bärtschi/Ausschluss Vesely) 1:0. 10.
Sprunger 2:0. 25. Di Pietro (Diaz, Martin Plüss) 3:0. 48.
Kohn (Jansky) 3:1. 59. (58:16) Cermak (Caslava/Ausschluss
Sannitz) 3:2. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz,
8mal 2 Minuten gegen Tschechien.
Schweiz: Rüeger; Helbling, Patrick Fischer II; Philippe
Furrer, Julien Vauclair; Diaz, Beat Gerber; Ngoy; Paterlini,
Thomas Ziegler, Rüthemann; Reichert, Sannitz, Sprunger; Di
Pietro, Martin Plüss, Patrick Fischer; Wick, Ambühl, Romano
Lemm; Patrik Bärtschi.
Tschechien: Pinc; Kundratek, Caslava; Benak, Cernosek;
Krstev, Zib; Hrabal, Sicak; Cermak, Josef Straka, Rolinek;
Kotrla, Vak, Vesely; Jansky, Cetkovsky, Netik; Rachunek,
Rosa, Kohn.
Bemerkungen: Schweiz ohne Manzato (Ersatztorhüter), von
Gunten (krank), Bäumle, Romy, Jeannin und Guggisberg (alle
überzählig). -- Pfostenschuss Josef Straka (1.). Timeout
Tschechien (58:32). -- Schüsse: Schweiz 18 (5-6-7);
Tschechien 32 (7-10-15). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/7;
Tschechien 1/3. |
[Top]
Dienstag, 08.April
2008!
|
Schweizerinnen mit Sensation gegen Schweden! |
|
Die Schweizer Eishockey-Frauen sorgten an der WM in
Harbin (China) für eine Sensation. Das Team von René
Kammerer besiegte in der Zwischenrunde den Olympia-Zweiten
Schweden 4:3 nach Penaltyschiessen. |
|
Hattrick gelingt: Kathrin Lehmann. |
|
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Massgeblichen Anteil am Schweizer Erfolg hatten Stürmerin
Kathrin Lehmann mit drei Toren und Torhüterin Florence
Schelling mit 28 Paraden. Für Lehmann war der Sieg besonders
wertvoll. Sie steht in Schweden beim Stockholmer Spitzenklub
AIK Solna unter Vertrag. Lehmann traf in der regulären
Spielzeit zum 1:0 (18.) und zum 3:2 (29.), ehe ihr im
Penaltyschiessen das «Game Winning Goal» gelang.
Nach dem Klassenerhalt und der direkten
Olympia-Qualifikation dürfen die Schweizerinnen nun sogar
von der Bronzemedaille träumen. Mit einem Sieg am Donnerstag
in der zweiten Zwischenrunden-Partie gegen Russland wären
sie für das Spiel um Platz 3 qualifiziert. |
[Top]
Sonntag, 06.April 2008!
|
Olympiaqualifikation für die Schweiz! |
|
Die Schweizer Eishockey-Frauen haben an der WM in Harbin
beide Ziele erreicht. Mit dem 3:0-Sieg gegen Deutschland am
Samstag sicherten sie sich den Klassenerhalt; einen Tag
später qualifizierten sie sich trotz einer 1:7-Pleite gegen
die USA für das Olympia-Turnier 2010. |
|
Laura Ruhnke bei ihrem Treffer zum 2:0.
|
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| Gegen
die USA schoss Melanie Hafliger nach 24 Minuten den
Schweizer Ehrentreffer. In der Hauptrunde müssen die
Schweizerinnen am Dienstag gegen Schweden antreten, am
Donnerstag gegen Russland. Im besten Fall kann die Schweiz
noch das Spiel um Platz 3 erreichen.
Ein Erfolg ist das Turnier für die Schweizerinnen mit dem
Olympia-Ticket und dem Klassenerhalt bereits. Das Team von
René Kammer sicherte sich die direkte Qualifikation für
Vancouver 2010 vorzeitig, weil China und Deutschland in die
Abstiegsrunde müssen. Damit ist die Schweiz nicht mehr aus
der Top 6 der Weltrangliste zu verdrängen.
Resultate:
Harbin (China). Frauen-WM. Vorrunde. Gruppe B: Schweiz -
Deutschland 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). Tore: 16. Marty 1:0. 24.
Ruhnke 2:0. 40. Nussbaum 3:0. USA - Schweiz 7:1 (1:0, 2:1,
4:0). Schweizer Tor: 25. Hafliger 2:1. - Schlussrangliste
(je 2 Spiele): 1. USA 6. 2. Schweiz 3. 3. Deutschland 0. -
Schweiz qualifizierte sich für Olympische Spiele 2010. In
der WM-Hauptrunde trifft die Schweiz auf Schweden und
Russland. |
[Top]
Samstag, 05.April 2008!
|
Schweizerinnen sichern an WM Klassenerhalt! |
|
Die Schweizer Eishockey-Frauen haben sich gleich bei
ihrem ersten Auftritt an der WM in Harbin (China) mit einem
3:0-Sieg gegen Deutschland den Klassenerhalt gesichert. Die
deutschen Frauen stehen als Teilnehmer der Abstiegsrunde
bereits fest. |
|
Die Schweizer Eishockey-Frauen schlugen
Deutschland mit 3:0 |
|
|
Stefanie Marty erzielte in der 16. Minute in Unterzahl das
1:0. Laura Ruhnke (24.) und Lucrece Nussbaum 58 Sekunden vor
der zweiten Drittelspause sorgten für die weiteren Schweizer
Treffer.
Mit dem Klassenerhalt hat das Team von René Kammerer ein
erstes Ziel erreicht. Jetzt peilen die Schweizerinnen noch
die direkte Olympia-Qualfikation für 2010 an. Die sechs
besten Teams der Weltrangliste qualifizieren sich direkt für
Vancouver.
Vor der WM in China war die Schweiz punktgleich mit
Deutschland im fünften Rang klassiert. Dank des Startsieges
haben sich die Chancen der Schweizerinnen auf einen
Top-6-Platz weiter verbessert.
Resultate:
Harbin (China). Frauen-WM. Vorrunde. Gruppe B: Schweiz -
Deutschland 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). -- Tore: 16. Marty 1:0. 24.
Ruhnke 2:0. 40. Nussbaum 3:0. -- Rangliste: 1. USA 1/3
(8:1). 2. Schweiz 1/3 (3:0). 3. Deutschland 2/0. -- Nächstes
Spiel: USA - Schweiz (Sonntag, 09.30 MEZ).
Gruppe A: China - Russland 3:5. Rangliste: 1. Kanada 1/3.
2. Russland 2/3. 3. China 1/0. -- Gruppe C: Finnland - Japan
6:1. Rangliste: 1. Finnland 1/3. 1. Schweden 1/3. 3. Japan
2/0. |
[Top]
Donnerstag, 03.April
2008!
|
Aebischer, Christen und Wirz nicht an der WM! |
|
Der Schweizer Nationaltrainer Ralph Krueger hat nach
dem ersten WM-Vorbereitungscamp auf der Lenzerheide
erste Kadermutationen vorgenommen. Die Lugano-Spieler
David Aebischer und Valentin Wirz sowie Zugs Stürmer
Björn Christen schieden aus dem WM-Kader für Kanada aus. |
|
David Aebischer war im November aus
Nordamerika in die Schweiz zurückgekehrt. |
|
|
Aebischer, der bislang an fünf Weltmeisterschaften
(letzte drei in Folge) zum Einsatz kam und meistens
direkt aus der NHL zum Team stiess, war im November 2007
nach zehn Jahren aus Nordamerika in die Schweiz
zurückgekehrt. Mit Lugano fand der bald 30-jährige
Freiburger den Tritt wenig und schaffte mit dem
Playout-Sieg gegen Basel wenigstens den vorzeitigen
Klassenerhalt.
Aebischers bisheriger Teamkollege Valentin Wirz, der
zu Fribourg-Gottéron wechseln wird, verpasst erstmals
seit 2005 wieder eine WM. Der Defensivstürmer war bei
Lugano nicht mehr erste Wahl.
Björn Christens Nicht-Berücksichtigung erstaunt schon
eher. Der Berner hatte mit dem EV Zug die bislang
produktivste NLA-Qualifikation seiner Karriere (16
Tore/13 Assists). Christen spielte letztmals 2003 an
internationalen Titelkämpfen.
Ralph Krueger nimmt das zweite Vorbereitungscamp in
Winterthur mit den Länderspielen gegen Tschechien (9.
April in Zuchwil und 11. April in Winterthur) mit drei
Goalies, acht Verteidigern und 16 Stürmern in Angriff.
Logischerweise noch nicht zum Kader gehören die
Nationalspieler der Playoff-Finalisten Genf-Servette und
ZSC Lions.
Schweizer Kader:
Tor (3): Thomas Bäumle (Ambri-Piotta). Daniel Manzato
(ECHL/Ka). Ronnie Rüeger (Kloten).
Verteidigung (8): Raphael Diaz (Zug). Patrick Fischer
II (Rapperswil-Jona). Philippe Furrer (Bern). Beat
Gerber (Bern). Timo Helbling (Lugano). Michael Ngoy
(Fribourg). Julien Vauclair (Lugano). Patrick von Gunten
(Kloten).
Sturm (16): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi
(Bern). Paul Di Pietro (Zug). Patrick Fischer (Zug).
Peter Guggisberg (Davos). Sandy Jeannin (Lugano). Romano
Lemm (Kloten). Thierry Paterlini (Lugano). Martin Plüss
(Frölunda/Sd). Marc Reichert (Bern). Kevin Romy
(Lugano). Ivo Rüthemann (Bern). Raffaele Sannitz
(Lugano). Julien Sprunger (Fribourg). Roman Wick (Kloten).
Thomas Ziegler (Bern). |
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Dienstag, 01.April
2008!
| Ambühl
und Guggisberg aufgeboten! |
|
Eishockey-Nationaltrainer Ralph Krueger hat für das
zweite WM-Vorbereitungscamp (7. bis 11. April in Winterthur)
zusätzlich die Davoser Stürmer Andres Ambühl und Peter
Guggisberg aufgeboten. |
|
Ralph Krueger hat sich weitere Verstärkung für den
Sturm geholt. |
|
| Am
Montag ist die Nationalmannschaft ohne Félicien Du Bois zum
ersten Trainingslager auf der Lenzerheide eingerückt.
Der Verteidiger von Ambri-Piotta leidet noch immer an
einer Handverletzung. Derzeit ist unklar, wann und ob er
überhaupt dem Aufgebot wird Folge leisten können.
Bis am Donnerstag werden die 26 eingerückten Spieler
insgesamt sieben Trainingseinheiten absolviert haben. Danach
wird Ralph Krueger für die zweite Phase der WM-Vorbereitung
bereits eine erste Selektion vornehmen.
Nebst Ambühl und Guggisberg werden auch Stürmer Martin
Plüss (Frölunda/Sd) und Goalie Daniel Manzato (Las Vegas
Wranglers), der den verletzten Marco Bührer ersetzt, erst
nächste Woche zur Mannschaft stossen.
Das Schweizer Nationalmannschafts-Aufgebot:
Torhüter: David Aebischer (Lugano), Thomas Bäumle (Ambri),
Ronnie Rüeger (Kloten). - Verteidiger: Raphael Diaz (Zug),
Félicien Du Bois (Ambri/wegen Handverletzung nicht
eingerückt), Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona), Philippe
Furrer (Bern), Beat Gerber (Bern), Timo Helbling (Lugano),
Michael Ngoy (Fribourg), Julien Vauclair (Lugano), Patrick
von Gunten (Kloten). - Stürmer: Patrik Bärtschi (Bern),
Björn Christen (Zug), Paul Di Pietro (Zug), Patrick Fischer
I (Zug), Sandy Jeannin (Lugano), Romano Lemm (Kloten),
Thierry Paterlini (Lugano), Marc Reichert (Bern), Kevin Romy
(Lugano), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano),
Julien Sprunger (Fribourg), Roman Wick (Kloten), Valentin
Wirz (Lugano), Thomas Ziegler (Bern).
Für das zweite Trainingslager in Winterthur (7. - 11.
April) aufgeboten: Daniel Manzato (Las Vegas
Wranglers/Torhüter), Martin Plüss (Frölunda/Stürmer), Peter
Guggisberg (Davos/Stürmer), Andres Ambühl (Davos/Stürmer). |
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Freitag, 25.Januar
2008!
| 27
Spieler für den Skoda-Cup aufgeboten! |
|
Ralph Krueger hat für den Skoda Cup (8. bis 10. Februar
in Lausanne) 27 Spieler aufgeboten. Beat Forster, Steve
Hirschi, Michael NGoy und Adrian Wichser sind zum ersten Mal
in dieser Saison aufgeboten worden. |
|
Ralph Krueger hat für den Skoda Cup 27 Spieler
aufgeboten. |
|
| Bei
den ersten beiden Saison-Zusammenzügen wurden 47 Spieler
berücksichtigt, nun kommen vier weitere hinzu. Für die drei
Länderspiele gegen Deutschland, die Slowakei und Frankreich
stehen fünf Blöcke und zwei Goalies zur Verfügung.
Ralph Krueger freut sich: «Der Skoda Cup ist eine weitere
Plattform, sich für ein WM-Aufgebot aufzudrängen. Wir können
die Belastung von drei Spielen in drei Tagen auf 27 Spieler
verteilen und so die zusätzliche Belastung zur langen
Meisterschaft in Grenzen halten.»
Das Schweizer Aufgebot:
Tor: Marco Bührer (Bern), Thomas Bäumle (Ambri-Piotta). --
Verteidiger: Goran Bezina (Genf-Servette), Severin
Blindenbacher (ZSC Lions), Félicien Du Bois (Ambri), Patrick
Fischer (Rapperswil), Beat Forster (ZSC Lions), Philippe
Furrer (Bern), Beat Gerber (Bern), Steve Hirschi (Lugano),
Michael NGoy (Fribourg), Julien Vauclair (Lugano). -- Sturm:
Andres Ambühl (Davos), Duri Camichel (Zug), Björn Christen
(Zug), Patric Della Rossa (Basel), Peter Guggisberg (Davos),
Sandy Jeannin (Lugano), Romano Lemm (Kloten), Thibaut Monnet
(ZSC Lions), Thierry Paterlini (Lugano), Marc Reichert
(Bern), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano),
Julien Sprunger (Fribourg), Adrian Wichser (ZSC Lions),
Roman Wick (Kloten). |
[Top]
Dienstag, 08.Januar
2008!
|
Verfahren gegen Stephan und Green! |
|
Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann hat gegen
Kloten-Verteidiger Fabian Stephan und Zug-Stürmer Travis
Green je ein ordentliches Verfahren wegen unerlaubtem
Checking eröffnet. |
|
Auch gegen Fabian Stephan wurde ein Verfahren
eröffnet. |
|
| Die
Beschuldigten erhalten die Gelegenheit, sich bis am
Donnerstag zum Vorfall zu äussern. |
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Sonntag, 11.November 2007!
|
Schweiz Turniersieger am Deutschlandcup 2007! |
|
Die
Schweiz hat nach 2001 den Deutschland-Cup in Hannover ein
zweites Mal gewonnen. Die Schweizer führten im Final gegen
die USA zweimal, sicherten sich den Sieg aber erst im
Penaltyschiessen (3:2). Patrik Bärtschi traf im Shootout als
Einziger. |
| Von 2002 bis 2006
hatten die Schweizer den Turniersieg am Deutschland-Cup
stets am letzten Tag verspielt, viermal alleine gegen die
USA. Dieses Szenario drohte am Sonntagabend erneut. Denn die
Amerikaner steigerten sich und hätten am Ende der regulären
Spielzeit und in der ersten Minute der Verlängerung die
Partie zu ihren Gunsten entscheiden können.
Ronnie Rüeger erwies sich in dieser Phase aber als Held.
Er rettete sein Team nicht nur in die Verlängerung und ins
Penaltyschiessen, sondern parierte dort alle drei
amerikanischen Versuche. Besser machte es Patrik Bärtschi:
Der SCB-Stürmer reüssierte seinen Versuch mit einer
grandiosen Finte. Den zweiten Schweizer Penalty setzte Björn
Christen über das Tor; der dritte Schweizer Schütze musste
dank Rüegers Paraden gar nicht mehr antreten.
Nicht nur Patrik Bärtschi und Ronnie Rüeger spielten sich
aber in den Vordergrund. Die beiden Schweizer Tore erzielten
zwei Verteidiger, die sich normalerweise in der
Torproduktion zurück halten. Florian Blatter (22) brachte
die Schweiz in der 25. Minute in Führung. Im dritten
Länderspiel gelang ihm schon das erste Tor. Für den HC Davos
erzielte Blatter in den letzten 129 Spielen ebenfalls nur
einen Treffer. Blatter konnte direkt von der Strafbank
kommend auf das US-Gehäuse losziehen und verwertete die
Chance kaltblütig.
Gerber stärkster Schweizer
Das 2:1 für die Schweiz erzielte Beat Gerber per
Weitschuss. Auch für den Berner Verteidiger war es das erste
Tor im 62. Länderspiel. Gerber wurde nach der Partie als
stärkster Schweizer ausgezeichnet.
Die Schweizer Führungen hatten total nur knapp neun
Minuten Bestand. Die Schweizer dominierten die erste
Spielhälfte, leisteten sich nach Gerbers 2:1 aber zu viele
Strafen. Auf das Unterzahl-Spiel seiner Equipe war diese
Woche aber Verlass: 17mal befand sich das Krueger-Team in
den vier Partien in numerischer Unterlegenheit; ein Gegentor
fiel in diesen Phasen aber keines. Gegen die Amerikaner
überstanden die Schweizer sogar zwei Minuten zu dritt; 40
Sekunden davon zu Beginn der Verlängerung.
Schweiz - USA 3:2(0:0, 2:1, 0:1, 0:0) n. P.
TUI-Arena, Hannover. -- 4000 Zuschauer. -- SR Piechaczek/Rantala
(De/Fi), Schelewski/Westrich (De). -- Tore: 25. Blatter (Déruns/Ausschluss
Bryan Lundbohm) 0:1. 27. Helminen (Hacker, Landon Wilson)
1:1. 35. Beat Gerber (Monnet, Reichert) 1:2. 42. Vesce (Hedlund,
Nickulas) 2:2. -- Penaltyschiessen: Vesce - (scheitert),
Patrik Bärtschi 0:1; Nickulas - (scheitert), Björn Christen
- (daneben); Helminen - (scheitert). -- Strafen: 4mal 2
Minuten gegen die USA, 7mal 2 plus 10 Minuten (Patrik
Bärtschi) gegen die Schweiz.
USA: Curry; Sweatt, Hauer; Hedlund, Cook; Angell,
Buckley; Vesce, Helminen, Hacker; Nickulas, Carman, Voce;
Saviano, Landon Wilson, Canzanello; David Lundbohm, Bryan
Lundbohm, Hammond; Stapleton.
Schweiz: Rüeger; Blindenbacher, Patrick Fischer II;
Helbling, Beat Gerber; Seger, Julien Vauclair; Blatter;
Guggisberg, Jeannin, Sannitz; Björn Christen, Duri Camichel,
Déruns; Sprunger, Monnet, Reichert; Patrik Bärtschi, Fabian
Sutter, Ambühl; Duca.
Bemerkungen: Schweiz ohne Bührer (Ersatztorhüter), Du
Bois, Gobbi (beide angeschlagen), Stettler, Savary und
Bürgler (alle überzählig). -- Lattenschuss Hauer (9.). --
Torschüsse: USA 33 (9-11-12-1); Schweiz 37 (12-12-6-7). --
Powerplay-Ausbeute: USA 0/7; Schweiz 1/5. |
[Top]
Samstag, 10.November 2007!
|
Schweiz nach Sieg gegen die Slowakei im Final! |
|
Das Eishockey-Nationalteam greift am Deutschland-Cup in
Hannover nach dem Turniersieg. Die Schweizer schlugen die
Slowakei 2:1 und qualifizierten sich für den Final, in dem
sie am Sonntagabend auf die USA treffen werden. |
|
Jubel bei den Schweizern: Torschütze Thomas
Deruns und seinem Team freuen sich nach dem
Führungstreffer zum 2:1. |
|
| Die
Schweizer bewiesen gegen die Slowakei Moral - und sie
steigerten sich gegenüber dem schwachen Japan-Spiel vom
Donnerstag beträchtlich.
Die Slowakei ging zwar nach 183 Sekunden durch Peter
Huzevka in Führung, die Schweizer dominierten danach die
Partie aber bis zur zweiten Pause klar.
Andres Ambühl gelang in der 8. Minute der Ausgleich. Das
siegbringende 2:1 gelang Thomas Déruns nach einem
Scheibenverlust Melichareks in der eigenen Zone bereits in
der 33. Minute.
Schweizer Souveränität ging verloren
Im Schlussabschnitt ging die Schweizer Souveränität
verloren. Den Slowaken boten sich neun hochkarätige
Ausgleichschancen, der Schweizer Goalie Marco Bührer
bestätigte aber auch mit der Nationalmannschaft seine
sensationelle Frühform.
Bührer bekam 40 Minuten lang praktisch nichts zu tun,
parierte aber im Schlussabschnitt 15 Schüsse. Die grösste
Tat gelang ihm 41 Sekunden vor Schluss, als er auf dem
Rücken liegend gegen Michal Hudec parierte.
Amerikaner bereits im Final
Die USA qualifizierten sich bereits am Donnerstag (3:2
gegen Deutschland) und Freitag (2:1 gegen Dänemark) für das
Endspiel vom Sonntag (19.00 Uhr).
Die Amerikaner bestreiten am Sonntag das vierte Spiel in
fünf Tagen: Am Mittwoch hatten sie in Köln gegen Deutschland
ein Testspiel noch 2:4 verloren. Die Schweiz hat den
Deutschland-Cup letztmals 2001 gewonnen.
Slowakei - Schweiz 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)
TUI-Arena, Hannover. - 4000 Zuschauer. - SR Piechaczek/Schütz
(De), Kowert/Naust (De). - Tore: 4. Huzevka (Kolnik,
Melicharek) 1:0. 8. Ambühl (Patrik Bärtschi, Julien Vauclair/Ausschluss
Huzevka) 1:1. 33. Déruns (Guggisberg, Duri Camichel) 1:2. -
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 6mal 2 Minuten
gegen die Schweiz.
Slowakei: Stana; Martin Strbak, Starosta; Podhradsky,
Kovacik; Marcel Sterbak, Vydareny; Sersen, Peter Mikus; Ivan
Ciernik, Bartecko, Skladany; Melicharek, Huzevka, Kolnik;
Uram, Fabus, Hudec; Hascak, Juraj Mikus, Miklik.
Schweiz: Bührer; Blindenbacher, Patrick Fischer II;
Seger, Julien Vauclair; Helbling, Beat Gerber; Stettler;
Patrik Bärtschi, Jeannin, Ambühl; Guggisberg, Sannitz, Duca;
Bürgler, Duri Camichel, Déruns; Björn Christen, Monnet,
Reichert; Savary.
Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Du
Bois, Sprunger, Gobbi (alle angeschlagen), Fabian Sutter und
Blatter (beide überzählig). - Pfostenschüsse: Fabus (32.);
Ambühl (15.). - Timeout Slowakei (59:19). - Torschüsse:
Slowakei 23 (5-3-15); Schweiz 36 (20-12-4). -
Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/5; Schweiz 1/7. |
[Top]
Freitag, 09.November 2007!
|
Sprunger und Du Bois angeschlagen! |
|
Julien Sprunger und Félicien Du Bois können
möglicherweise am Samstag nicht mitspielen, wenn das
Schweizer Eishockey-Nationalteam am Deutschland-Cup auf die
Slowakei trifft. |
|
Julien Sprunger wird wahrscheinlich nicht
spielen. |
|
|
Stürmer Julien Sprunger brach am Freitag das Training auf
dem Eis nach 22 Minuten ab. Er leidet an einer Überlastung
des Hüftbeugers. Félicien Du Bois trainierte wegen Schmerzen
an der Leiste nicht.
Eine erlebnisreiche Woche erlebt Rapperswil-Jonas
Verteidiger Patrick Fischer II, der erst am Sonntag von
Ralph Krueger nachnominiert worden war. Am Dienstag erzielte
er im 50. Länderspiel sein erstes Tor (und seinen ersten
Skorerpunkt mit der Nati), und am Donnerstag und Freitag
zertrümmerte er in der TUI-Arena mit Slapshots je eine
Plexiglas-Scheibe. |
[Top]
Donnerstag, 08.November 2007!
|
Auftaktsieg für die Schweizer Eishockey-Nati! |
|
Zwei Tage nach dem gefälligen 5:0 gegen Dänemark bot das
Eishockey-Nationalteam zu Beginn des Deutschland-Cup in
Hannover eine enttäuschende Leistung. Gegen Japan gewannen
die Schweizer glückhaft 2:1. |
| Das siegbringende
2:1 erzielte Marc Reichert sechs Minuten vor der
Schlusssirene nach einem Abpraller. Zuvor standen die
Japaner im Schlussabschnitt dem zweiten Tor näher. Reicherts
2:1 resultierte erst aus dem zweiten Torschuss im
Schlussabschnitt (!). Kurz zuvor waren Iimura (50.), Takeshi
Saito (51.) und Kon (51.) in aussichtsreichen
Abschlusspositionen am wenig beschäftigten Schweizer Goalie
Ronnie Rüeger gescheitert.
Das erste Schweizer Tor hatte Julien Sprunger 18 Sekunden
nach der ersten Pause erzielt. Dieser Treffer war der Lohn
für die stärkste Schweizer Phase, die wenig später aber
schnell wieder verpuffte. 73 Sekunden vor der zweiten Pause
kam Japen durch Masato Domeki zum Ausgleich. Zudem traf
Tetsuya Saito in der 33. Minute nur den Pfosten.
Die Schweizer dominierten die Japaner zwar nach
Torschüssen (33:11), müssen sich aber gewaltig steigern,
wollen sie am Samstag gegen die Slowakei bestehen.
Japan - Schweiz 1:2 (0:0, 1:1, 0:1).
TUI-Arena, Hannover. -- 1500 Zuschauer. -- SR
Kadow/Looker (De/USA), Ponomarjow/Schelewski (De). -- Tore:
21. (20:18) Sprunger (Monnet, Reichert) 0:1. 39. Domeki
(Kamino) 1:1. 54. Reichert (Duri Camichel, Sprunger) 1:2. --
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Japan, 9mal 2 Minuten gegen
die Schweiz.
Japan: Haruna; Osawa, Tonosaki; Keller, Yanadori;
Miyauchi, Ito; Kawaguchi; Takeshi Saito, Kon, Kuji; Ishioka,
Iimura, Tanaka; Tatsuya Saito, Obara, Ogawa; Domeki, Okuyama,
Kamino.
Schweiz: Rüeger; Blindenbacher, Patrick Fischer II;
Helbling, Beat Gerber; Du Bois, Seger; Blatter, Stettler;
Sprunger, Monnet, Reichert; Bürgler, Sannitz, Savary; Björn
Christen, Duri Camichel, Duca; Patrik Bärtschi, Fabian
Sutter, Ambühl.
Bemerkungen: Schweiz ohne Gobbi (Nackenprobleme, Sandy
Jeannin, Julien Vauclair, Thomas Déruns und Peter Guggisberg
(alle überzählig/geschont). -- Pfostenschuss Tetsuya Saito
(33.). -- Torschüsse: Japan 11 (3-4-4); Schweiz 33
(12-12-9). -- Powerplay-Ausbeute: Japan 0/9; Schweiz 0/5. |
[Top]
Dienstag, 06.November 2007!
|
Schweizer Nati gegen Dänemark kaum gefordert! |
|
Mit einem positiven Ergebnis startete das
Eishockey-Nationalteam in die Länderspiel-Saison 07/08. Die
Schweizer besiegten in Luzern vor 3037 Zuschauern Dänemark
5:0. Patrik Bärtschi mit drei Skorerpunkten sorgte für die
Highlights im Spiel. |
|
Daniel Nielsen (DEN) gegen Julien Sprunger
(SUI). |
|
| Die
Punktrichter meinten es mit Patrik Bärtschi nicht übermässig
gut. Sein Führungstor, das 1:0 in der 17. Minute, schrieben
sie zuerst Duri Camichel gut. Dabei stand Bärtschi vor dem
dänischen Goal goldrichtig und lupfte den Abpraller zum 1:0
ins Netz.
In der ersten Drittelspause wurde der Torschütze
korrigiert. Nach zwei Assists war Bärtschi auch am vierten
Schweizer Tor nochmals beteiligt, wurde dafür aber nicht
honoriert. Die ersten vier Tore fielen alle innerhalb von
zehn Minuten.
Patrik Bärtschi meldete sich nicht nur wegen seines Toren
und den zwei Assists eindrucksvoll in der Nationalmannschaft
zurück. Letzten Frühling war der SCB-Stürmer nach dem
Playoff-Final von Ralph Krueger nicht mehr für die
WM-Vorbereitung berücksichtigt worden.
Bärtschi stürmte am Dienstag an der Seite von Andres
Ambühl und Debütant Fabian Sutter. Diese Formation erzielte
die einzigen beiden Tore bei ausgeglichenem Spielerbestand.
Die übrigen drei Schweizer Treffer fielen alle im Powerplay.
Marco Bührer hatte geruhsamen Abend
Die Vorentscheidung im Spiel fiel zu Beginn des zweiten
Abschnitts, als die Schweizer mit den ersten zwei
Torschüssen nach der Pause durch Verteidiger Patrick Fischer
II (21.) und Mittelstürmer Fabian Sutter (25.) von 1:0 auf
3:0 davonzogen.
Patrick Fischer II bezwang Peter Hirsch mit einem
Weitschuss. Der Back der Rapperswil-Jona Lakers kam im 50.
Länderspiel nicht nur zum ersten Tor, sondern auch zum
ersten Skorerpunkt. Fabian Sutter dagegen skorte gleich in
seinem Debüt-Länderspiel. Ein Tor bei der Premiere ist keine
Seltenheit: In den letzten zehn Jahren gelang das sieben
weiteren Schweizern.
Im Schweizer Tor verbrachte Marco Bührer einen geruhsamen
Abend. Bührer bestätigte dennoch im neu gestalteten
Nationalmannschafts-Dress seine grandiose
Meisterschafts-Frühform. Bührer kam zum dritten Shutout mit
der Nationalmannschaft, musste dabei aber lediglich zehn
Schüsse abwehren.
In Gefahr befand sich das «zu Null» einzig in der
Startphase, als die Dänen während 76 Sekunden zu fünft gegen
nur drei Schweizer Powerplay spielen konnten. Im
Schlussabschnitt nahmen die Schweizer offensiven Dampf weg
und bemühten sich mit Bührer, den Shutout über die Zeit zu
bringen.
Schweiz - Dänemark 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)
SwissLife-Arena, Luzern. - 3037 Zuschauer. - SR
Mandioni/Reiber, Arm/Dumoulin. - Tore: 17. Patrik Bärtschi
(Jeannin, Duri Camichel/Ausschluss Andreasen) 1:0. 21.
(20:33) Patrick Fischer II (Patrik Bärtschi,
Sprunger/Ausschluss Degn) 2:0. 25. Fabian Sutter (Ambühl,
Patrik Bärtschi) 3:0. 28. Ambühl (Fabian Sutter) 4:0. 51.
Sprunger (Blindenbacher, Jeannin/Ausschluss Lassen) 5:0. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten
gegen Dänemark.
Schweiz: Bührer; Helbling, Beat Gerber; Du Bois, Julien
Vauclair; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Stettler,
Blatter; Guggisberg, Jeannin, Savary; Björn Christen, Duri
Camichel, Déruns; Sprunger, Monnet, Reichert; Patrik
Bärtschi, Fabian Sutter, Ambühl.
Dänemark: Peter Hirsch; Daniel Nielsen, Pander; Damgaard,
Lassen; Mads Möller, Andreasen; Bödker; Degen, Dresler,
Olsen; Smidt, Grey, Mick Jensen; Christensen, Kjärgaard,
Jakobsen; Karlsberg.
Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter),
Bürgler, Duca, Sannitz, Seger und Gobbi (alle überzählig). -
Schüsse: Schweiz 27 (11-9-7); Dänemark 10 (3-4-3). -
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 3/6; Dänemark 0/4. |
[Top]
Dienstag, 06.November 2007!
| Vier
Länderspiele innerhalb von sechs Tagen! |
|
Kloten - Am Montag versammelte sich das
Eishockey-Nationalteam in Kloten erstmals in der neuen
Saison. Vor der elften Saison unter Coach Ralph Krueger
herrscht wieder einmal Aufbruchstimmung. Diese Woche
bestreitet die Schweiz vier Länderspiele in sechs Tagen. |
|
Ralph Krueger hat wieder Rückenwind mit der Nati. |
|
| Der
Testspielreigen wird eröffnet mit dem Länderspiel gegen
Dänemark am Dienstagabend in Luzern (19.45 Uhr). In Luzern
findet erstmals seit dem 21.1.1973 wieder ein
Eishockey-Länderspiel statt.
Vor fast 35 Jahren - die Schweiz spielte damals in der
WM-C-Gruppe - wurde Rumänien in der Innerschweizer Metropole
5:2 besiegt. Nach dem Test gegen die Dänen erfolgt für das
Krueger-Team am Mittwoch die Abreise nach Hannover.
Dort trifft die Schweiz im Rahmen des Deutschland-Cup am
Donnerstag auf Japan und am Samstag auf die Slowakei. Am
Sonntag folgt ein Klassierungsspiel gegen ein Team aus der
zweiten Dreiergruppe, welche die USA, Lettland und
Deutschland bilden.
Stimmung ist positiv
Die Stimmung vor den Novemberpartien ist überraschend
positiv, nachdem während des Sommers Kritik wie Monsunregen
auf Krueger und den Hockeyverband niederprasselte.
Aber die Gespräche Kruegers mit den Verantwortlichen
aller Klubs (Trainer, Sportchef, Akteure) fruchteten. Auch
die Absichtserklärung des Nationaltrainers, allen
Stammspielern eine Pause einzuräumen, kam sehr gut an.
Ausserdem profitiert Ralph Krueger von der günstigen
Ausgangslage: Die nahe Zukunft des Nationalteams mit der WM
im Frühling 2008 in Kanada in ausverkauften Stadien, dann
der Heim-WM in der Schweiz (2009) und schliesslich den
Olympischen Spielen in Kanada (2010), präsentierte sich noch
nie so attraktiv wie im Moment.
97 Prozent sind gern in der Nati
Auch wegen der lukrativen Aussichten durfte Krueger nach
den Klubgesprächen zufrieden feststellen, dass «97 Prozent
aller Kandidaten weiterhin gerne in die Nationalmannschaft
kommen».
Nur Reto von Arx und Michel Riesen beharren seit vier
Jahren auf ihrem Nati- oder Krueger-Boykott. Alle anderen
sind wieder mit an Bord -- auch David Aebischer, der sich
letzte WM als Nummer 2 hinter dem überragenden Jonas Hiller
verschaukelt fühlte.
Thomas Ziegler, der auf die WM verzichtet hatte, und
Martin Plüss, der letzte Saison nie das
Nationalmannschafts-Trikot überzog, sind im Dezember
erstmals wieder mit von der Partie.
In der November-Equipe stehen zehn Akteure, die noch nie
an einer Weltmeisterschaft teilnahmen und sogar fünf, die
erstmals ein Aufgebot erhielten. Drei Debütanten entstammen
dem HC Davos: der 23-jährige Back Florian Blatter sowie die
jungen Stürmer Dario Bürgler (19) und Peter Guggisberg (22).
Weitere Neulinge im Dezember
Auch die beiden Langnauer Martin Stettler (23) und Fabian
Sutter (25) wurden neu mit den
Nationalmannschafts-Utensilien ausgestattet. Krueger: «Im
Dezember werden weitere Junge zum Team stossen. Ich bin
überzeugt, dass auch in dieser Saison Spieler wie Duri
Camichel neu auf die Landkarte kommen.»
Duri Camichel (25) rückte vor einem Jahr im November
durch Absagen ins Aufgebot, schaffte es danach an die WM in
Moskau und trägt mittlerweile beim EV Zug den Helm des
PostFinance-Topskorers.
Zehn Mutationen musste Ralph Krueger vor einem Jahr im
November vornehmen. Diesmal gab es vor dem Einrücken
insgesamt drei Wechsel: Patrick von Gunten (Handgelenk),
Adrian Wichser (Rücken) und Beat Forster
(Magen-Darm-Erkrankung) sagten ab; nachnominiert wurden
Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona), Björn Christen (Zug)
sowie am Montag noch Mathias Seger (ZSC Lions). Stürmer
Christen erhielt erstmals seit viereinhalb Jahren wieder ein
Aufgebot von Krueger.
Mehr Verantwortung gefordert
Dass vom Stamm der letzten Jahre bloss die Hälfte mit von
der Partie ist, verändert Ralph Kruegers Job. «Ich werde
neben dem Eis aktiver coachen müssen», sagte Krueger. Dafür
will er anders als an einer WM auf die Gegner nicht gross
eingehen.
Krueger: «Von den Stammspielern erwarte ich ein höheres
Verantwortungs-Bewusstsein. Von den Jungen erhoffe ich mir
den zusätzlichen Energiestoss. Ich bin gespannt, wie die
Etablierten im Vergleich mit den Neulingen aussehen werden.»
Im Gegensatz zu den letzten sieben Jahren, als der Gegner
im ersten Länderspiel stets Kanada hiess, steigen die
Schweizer gegen Dänemark als Favorit in die Partie. Eine
Heimniederlage könnte auf die neue gute Stimmung drücken.
Krueger: «Natürlich wollen wir die Dänen schlagen. Auch an
den Deutschland-Cup reisen wir mit dem Ziel, das Turnier zu
gewinnen.
Keine einfachen Aufgaben
Einfach werden diese Aufgaben aber nicht: Dänemark ist
ein ernstzunehmender Gegner. Die Dänen sind mittlerweile auf
allen Ebenen a-klassig. Sie sind in den letzten Jahren von
allen Verbänden am meisten gewachsen.»
Die Dänen reisten mit einer erfahrenen Equipe in die
Schweiz: Mit dabei sind der starke Goalie Peter Hirsch,
Verteidiger-Haudegen Jesper Damgaard (letzte Saison 1 Spiel
für Lugano) sowie die Schweden-Legionäre Daniel Nielsen,
Morten Green (beide Leksand), Peter Regin (Timra) und Kim
Staal (Linköping).
Das Aufgebot:
Tor (2): Marco Bührer (Bern). Ronnie Rüeger (Kloten).
Verteidigung (10): Florian Blatter (Davos). Severin
Blindenbacher (ZSC Lions). Félicien Du Bois (Ambri-Piotta).
Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona). Beat Gerber (Bern).
John Gobbi (Genf/Servette). Timo Helbling (Lugano). Mathias
Seger (ZSC Lions). Martin Stettler (Langnau). Julien
Vauclair (Lugano).
Sturm (15): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi
(Bern). Dario Bürgler (Davos). Duri Camichel (Zug). Björn
Christen (Zug). Thomas Déruns (Genf/Servette). Paolo Duca
(Ambri-Piotta). Peter Guggisberg (Davos). Sandy Jeannin
(Lugano). Thibaut Monnet (ZSC Lions). Marc Reichert (Bern).
Raffaele Sannitz (Lugano). Paul Savary (Genf/Servette).
Julien Sprunger (Fribourg). Fabian Sutter (Langnau).
Das Programm:
Dienstag: Schweiz - Dänemark in Luzern (19.45 Uhr). -
Deutschland-Cup in Hannover. Gruppe A: USA, Deutschland,
Dänemark. - Gruppe B: Slowakei, Schweiz, Japan. - Spielplan.
Donnerstag: Japan - Schweiz (16.30 Uhr). Deutschland - USA
(20.00). - Freitag: Slowakei - Japan (16.30 Uhr). Dänemark -
USA (20.00). - Samstag: Slowakei - Schweiz (14.30 Uhr).
Deutschland - Dänemark (18.00). - Sonntag. Um Platz 5 (12.30
Uhr). Um Platz 3 (15.30). Final (19.00). |
[Top]
Montag, 05.November 2007!
| Seger
ersetzt Forster im Nati-Aufgebot! |
|
ZSC-Verteidiger Beat Forster musste wegen einer
Magen-Darm-Erkrankung für die vier Schweizer
Eishockey-Länderspiele in den kommenden sechs Tagen absagen.
Nachnominiert für Forster wurde dessen Teamkollege,
Lions-Captain Mathias Seger (30). |
|
Mathias Seger trug bislang 196mal das Schweizer
Dress. |
|
| Seger
ist ein Kandidat als nächster Schweizer
Rekord-Internationaler. Am meisten Länderspiele bestritt
Martin Steinegger (220), der im Sommer den Nati-Rücktritt
bekannt gegeben hatte.
Seger, der den Sprung ins WM-Kader für die WM 2007 in
Russland nicht geschafft hatte, trug bislang 196mal das
Schweizer Dress. |
[Top]
Sonntag, 04.November 2007!
| Zwei
Mutationen vor erstem Nati-Camp! |
|
Vor dem ersten Zusammenzug des Eishockey-Nationalteams
gab es zwei Mutationen. An Stelle der angeschlagenen Patrick
von Gunten (Handgelenk) und Adrian Wichser (Rücken) rücken
Patrick Fischer II (Rapperswil) und Björn Christen (Zug) am
Montag in Kloten ein. |
|
Björn Christen vom EV Zug erhält wieder eine
Chance im Nationalteam. |
|
| Björn
Christen erhielt von Nationalcoach Ralph Krueger erstmals
seit über vier Jahren wieder ein Aufgebot.
Letztmals war Christen an der WM 2003 in Finnland mit von
der Partie gewesen. Dort bestritt auch Patrick Fischer II
sein letztes WM-Spiel. Fischer figurierte letzte Saison
mehrmals im Aufgebot, verpasste aber die Selektion für die
WM.
Die Schweiz bestreitet diese Woche vier Länderspiele:
zuerst am Dienstag in Luzern (19.45 Uhr) gegen Dänemark,
danach drei Partien in Hannover am Deutschland-Cup
(Donnerstag bis Sonntag). |
[Top]
Donnerstag, 25.Oktober 2007!
| Vier Davoser im Nati-Aufgebot! |
| Mit fünf Debütanten
und zehn Akteuren ohne WM-Erfahrung tritt das
Eishockey-Nationalteam in zwei Wochen in Luzern zum
Länderspiel gegen Dänemark an. Mit der gleichen Equipe reist
Ralph Krueger danach an den Deutschland-Cup nach Hannover. |

Ralph Krüger Schweizer Nationaltrainer! |
|
Im
Aufgebot figurieren
erstmals seit März 2003
(und dem letzten
Länderspiel von Michel
Riesen) wieder vier
Akteure von Schweizer
Meister Davos. Neben
Stammspieler Andres
Ambühl wurden Back
Florian Blatter (23)
sowie die Stürmer Dario
Bürgler (19) und Peter
Guggisberg (22)
nominiert. Nebst diesen
drei Davosern kommen die
«Langnauer» Martin
Stettler (23) und Fabian
Sutter (25) im November
zum
Nationalmannschafts-Debüt.
Zum Stamm
der Nationalmannschaft
zählen alle etablierten
Spieler der letzten
Jahre - ausser dem
Rekord-Internationalen
Martin Steinegger, der
nach seinem Rücktritt am
6. November im Zuge des
Länderspiels in Luzern
offiziell verabschiedet
wird, und den HCD-Stars
Reto von Arx und Michel
Riesen, die dem Team
auch diese Saison nicht
zur Verfügung stehen.
Martin Plüss und Thomas
Ziegler, welche die
letzte WM verpasst
haben, sind in den drei
Länderspielen im
Dezember wieder mit von
der Partie. Ralph
Krueger: «97 Prozent
aller Schweizer Spieler
kommen jederzeit gerne
in die
Nationalmannschaft.»
Krueger teilte den Stamm
für den November- und
den Dezember-Termin auf
und ergänzt ihn mit
«frischem Blut».
Im
Dezember wird Krueger
keine Spieler des HC
Davos und der ZSC Lions
aufbieten. Davos
bestreitet nach dem
Dezember-Termin den
Spengler Cup und den
European Champions Cup
in St. Petersburg
(Russ), die ZSC Lions
treten unmittelbar nach
den Länderspielen im
Dezember (eines in
Deutschland und zwei in
der Slowakei) zu fünf
Partien innerhalb einer
Woche an.
Das
Aufgebot. Tor (2): Marco
Bührer (Bern), Ronnie
Rüeger (Kloten). -
Verteidigung (10):
Florian Blatter (Davos),
Severin Blindenbacher (ZSC
Lions), Félicien Du Bois
(Ambri-Piotta), Beat
Forster (ZSC Lions),
Beat Gerber (Bern), John
Gobbi (Genf/Servette),
Timo Helbling (Lugano),
Martin Stettler
(Langnau), Julien
Vauclair (Lugano),
Patrick von Gunten (Kloten).
- Sturm (15): Andres
Ambühl (Davos), Patrik
Bärtschi (Bern), Dario
Bürgler (Davos), Duri
Camichel (Zug), Thomas
Déruns (Genf/Servette),
Paolo Duca (Ambri-Piotta),
Peter Guggisberg
(Davos), Sandy Jeannin
(Lugano), Thibaut Monnet
(ZSC Lions), Marc
Reichert (Bern),
Raffaele Sannitz
(Lugano), Paul Savary
(Genf/Servette), Julien
Sprunger (Fribourg),
Fabian Sutter (Langnau),
Adrian Wichser (ZSC
Lions). - Coach: Ralph
Krueger; Assistenten
Jakob Kölliker, Peter
John Lee. |
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Montag, 10.September 2007!
| Ralph
Krueger hatte ein Burnout! |
|
Zürich - Ralph Krueger liebt seinen Job als Trainer der
Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Trotzdem erlebte er
vor neun Jahren einen Tiefpunkt. «Ich war total
ausgebrannt», gesteht der 48-jährige Kanadier jetzt im
«Migros Magazin». |
|
Heute sind die grossen Emotionen wieder sichtbar
zurück. |
|
|
Sportlich gesehen war 1998 ein Jahr voller Erfolge, doch
trotzdem «hatte ich das Gefühl, dass mein Leben aus dem
Ruder läuft», so Krueger.
«Ich war ein Mensch ohne Freude, ohne Emotionen.» Das
habe nicht zuletzt auch daran gelegen, dass er sein ganzes
Leben dem Sport untergeordnet hatte, wie er rückblickend
erklärt.
Gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern Geena
und Justin (heute 18 und 21 Jahre alt) bekam er sein Burnout
schliesslich wieder in den Griff: «Ich lernte, dass man
Familienbedürfnisse genauso einplanen muss wie berufliche
Termine. Diese ehrliche, offene Kommunikation hat mich aus
dem Loch geholt.»
In Zukunft möchte sich der studierte Hotelmanager und
Autor des Bestsellers «Teamlife» mehr dem Ausbau seiner
Managementberatungsfirma widmen.
Aber erst, «wenn ich mal nicht mehr Trainer sein werde».
Eilig hat er es nicht, denn das passiere weder heute noch
morgen, wie er versichert. |
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Donnerstag, 30.August 2007!
|
Playoff-Modus wird beibehalten! |
|
Zwei Wochen vor dem Eishockey-Saisonstart sprachen sich
an der Liga-Versammlung in Egerkingen die Klubs für die
Beibehaltung des bisherigen Playoff-Modus aus. Der Antrag,
auf Penaltyschiessen in entscheidenden Finals zu verzichten,
wurde abgelehnt. |
|
Nur Bern und Kloten stimmten gegen das
Penaltyschiessen. |
|
| Die
Führung der «National League» wollte in den Playoff-Finals
(NLA und NLB) sowie in der Ligaqualifikation ab Spiel 4 auf
allfällige Penaltyschiessen verzichten und stattdessen die
Verlängerungen bis zum entscheidenden Tor ausspielen lassen.
Die Klubvertreter wollten das Penaltyschiessen aber
beibehalten - selbst mit dem Risiko, dass auf diese Weise
die Meisterschaft entschieden werden könnte. Der Antrag der
Ligaführung wurde mit 22:40 Stimmen abgelehnt; aus der NLA
stimmten nur Bern und Kloten gegen das Penaltyschiessen.
Zum Schluss der Versammlung bestätigte Verbandsdirektor
Peter Zahner (46), dass er dem Verband bis Ende Monat
kündigen werde. Bislang hat er seine Kündigung dem
Präsidenten Fredy Egli erst mündlich mitgeteilt.
Peter Zahner wird den SEHV nach seiner sechsmonatigen
Kündigungsfrist per Ende Februar 2008 verlassen. Der
Aargauer arbeitete seit 1991 für den SEHV und hatte vom
Junioren-Nationalcoach bis zum Verbandsdirektor
verschiedenste Funktionen inne. |
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Samstag, 16.Juni 2007!
|
Playoff-Wahlverfahren wieder abgeschafft! |
|
Das Playoff- und Playout-Wahlverfahren in der
Nationalliga A ist von den Klubs nach nur einem Jahr wieder
abgeschafft worden. In der Nationalliga B wird das
Wahlverfahren in der kommenden Saison erneut angewandt. |
|
In der NLA wird wieder das alte System
eingesetzt. |
|
| Nur
noch Initiant Bern sowie Basel und die SCL Tigers stimmten
an der Nationalliga-Versammlung in Zug dafür. Davos und
Genf-Servette enthielten sich der Stimme.
Der «altbewährte» Modus (1. gegen 8., 2. gegen 7. etc.)
wird nun wieder eingeführt. In der letzten Saison waren die
Playoff- und Playout-Paarungen trotz Wahlverfahren exakt
nach dem Ranglisten-Muster der Qualifikation zu Stande
gekommen. Neu dürfen in der Ligaqualifikation zwischen dem
Verlierer der NLA-Playouts und dem NLB-Meister nur noch zwei
Ausländer eingesetzt werden. Die Versammlung genehmigte die
entsprechende Vorlage aber nur ganz knapp.
Die Änderung steht im Zusammenhang mit dem
internationalen Transfer-Stopp, der nach der Vorgabe der
IIHF neu auf Ende Januar angesetzt wurde. Weder Schweizer
noch ausländische Spieler dürfen künftig nach dem 31. Januar
den Klub noch wechseln.
Widerstand gegen Bieler Begehren
Die Ligaqualifikation gerne abgeschafft hätte der EHC
Biel. Die Seeländer, die den Aufstieg auf sportlichem Weg
verpasten und seither mit juristischen Mitteln dafür
kämpfen, erreichten ihr Ziel aber nicht.
Der NLB-Meister erntete für seinen Gang vor ein
Schiedsgericht grosses Unverständnis. Nach Voten einzelner
Klub-Vertreter, die das Begehren der Seeländer verurteilten,
brandete Applaus durch den Saal.
Ein Entscheid des dreiköpfigen Gerichts ist erst im
August zu erwarten. Die Bieler erklärten, dass sie das
Urteil in jedem Fall anerkennen werden.
Neues Label
Für eine bessere Vermarktung wird ein neuer
Markenauftritt für Verband, Nationalliga und Amateurliga
lanciert.
Das neue Label «Swiss Ice Hockey» ersetzt das bestehende
«Suisse Ice Hockey» beziehungsweise «Schweizerischer
Eishockey-Verband» und ist kennzeichnend für sämtliche
Nationalmannschaften, alle Schiedsrichter und die
Nachwuchsförderung.
Die «National League» (im Internet ab 1. September unter
www.nationalleague.ch) umfasst die Nationalliga A, die
Nationalliga B und die Elite-Junioren. Die Bezeichnung «Regio
League» ersetzt als Label die bisherige «Schweizerische
Amateurliga» und den Breitensport. |
[Top]
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