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0:6 gegen Russland trübte die Schweizer Bilanz!
Die Schweiz trifft in den Viertelfinals auf Russland!

Eisgenossen zeigen's Dänemark!
Eidgenossen deutlich geschlagen!
Sensationeller Sieg der Schweizer gegen Schweden!
Zweiter WM-Sieg für die Schweizer Nati!
Problemloser Schweizer Startsieg gegen Frankreich!
Heikler Auftakt für Schweizer Nati gegen Frankreich!
Jeannin neuer Nati-Captain in Kanada!
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Schweiz nach Sieg gegen die Slowakei im Final!
Sprunger und Du Bois angeschlagen!
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Schweizer Nati gegen Dänemark kaum gefordert!
Vier Länderspiele innerhalb von sechs Tagen!
Seger ersetzt Forster im Nati-Aufgebot!
Zwei Mutationen vor erstem Nati-Camp!
Vier Davoser im Nati-Aufgebot!
Ralph Krueger hatte ein Burnout!
Playoff-Modus wird beibehalten!
Playoff-Wahlverfahren wieder abgeschafft!

 


Presseinformationen rund um den SEHV!
präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront

Mittwoch, 14.Mai 2008!

0:6 gegen Russland trübte die Schweizer Bilanz!
Das Debakel gegen Russland trübte die befriedigende Schweizer Bilanz an der A-WM in Québec City. Der letzte Eindruck bleibt haften, das weiss auch Ralph Krueger. «Dieses Ende hat diese Mannschaft nicht verdient», ärgerte sich der Nationalcoach.

Ralph Krueger sitzt vor der Heim-WM wieder fest im Sattel.

0:2 nach 138 Sekunden, 0:3 nach 6 Minuten und 0:6 noch vor der zweiten Pause - nie war die Schweiz in einem Viertelfinal derart chancenlos geblieben.

Dennoch legten sich in Kanada die Wogen rund ums Nationalteam. Coach Ralph Krueger, der vor der WM auch von Verbandsseite unter Druck gesetzt wurde (WM-OK), sitzt vor der Heim-WM wieder fest im Sattel.

Das «Putschkommando» mit Kruegers Kritikern hatte Québec City spätestens nach dem Sieg gegen Schweden und dem Gruppensieg in der Vorrunde unverrichteter Dinge verlassen können.

Positive Bilanz

Obwohl die Halbfinals klar verpasst wurden und wieder nur Rang 7 herausschaute, erreichte das Schweizer Team in Kanada sehr viel. Es stiess auf Platz 7 in der Weltrangliste vor, gewann erstmals seit über 50 Jahren an einer A-WM vier Spiele und entschied eine Vorrunden-Gruppe für sich.

Die Schweizer schlugen wieder einen «Grossen» und qualifizierten sich souverän für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver. Ausserdem erzielten die Schweizer 20 Tore - so viele wie seit den Olympischen Spielen 1992 in Albertville nie mehr.

Unvergessliches Eigentor

Die SEHV-Auswahl schoss aber auch rekordverdächtige fünf Eigentore (!), zwei davon in den ersten Minuten des Viertelfinals. Zumindest das unglaubliche Slapshot-Eigentor von Philippe Furrer zum 0:3 wird unvergessen bleiben. «Ich bin jetzt 48 Jahre alt und habe so etwas noch nie gesehen», meinte Krueger.

Was schoss ihm unmittelbar nach der Szene durch den Kopf? Krueger: «Dass 20 Millionen Leute dieses Tor auf ´Youtube´ sehen werden. Und dass Philippe (Furrer) durch diese Szene weltberühmt wird.» Krueger dürfte Recht behalten. Noch vor der zweiten Pause wurde Furrers Slapshot ins eigene Tor (Krueger: «Mann oh Mann, hat er die Ecke gut getroffen!») mehr als einmal hochgeladen und verewigt.

Fitnesstest in drei Wochen

Trotz der Eigentore zählen die Youngster-Verteidiger Raphael Diaz und Philippe Furrer (beide 22) zu den Entdeckungen der WM. Ein Kurswechsel wurde vollzogen. Neue Führungsspieler wurden entdeckt (Ambühl, Forster), und auch Rollenspieler wie Sannitz oder Déruns übertrafen alle Erwartungen. Vor allem wegen der schmaleren Eisfelder hatte Krueger vermehrt Spieler berücksichtigt, die mutig und frech den Torerfolg suchen.

Die Schweizer agierten während der letzten zwei Wochen in der Offensive deutlich kreativer als früher, ohne dass die Defensive darunter litt. Diesen Kurs will Krueger auch nächste Saison auf den wieder breiteren Feldern beibehalten. «Nochmals hochschrauben werden wir den Fitnesslevel», so Krueger. «Schon in drei Wochen bieten wir die Spieler zum Fitnesstest auf. Wer den Test nicht mitmacht, verbleibt auch nicht im Kader.»

Es besteht nicht die Gefahr, dass sich viele dem Test entziehen wollen. Mit der WM in Bern und Kloten (2009) und den Olympischen Spielen in Kanada (2010) stehen Anlässe vor der Tür, die «Extra-Energie freisetzen werden». Schon diese Saison fiel Krueger auf, dass die Internationalen sich von November bis Mai so professionell verhielten wie noch nie. Krueger liess sich von der 0:6-Ohrfeige gegen Russland auch nicht lange vergraulen: «So lasst uns den Exploit nun eben in der Schweiz schaffen!», gab er die Marschroute vor.

Festhalten am erfolgreichen Programm

Das Nationalmannschafts-Programm erfährt nächste Saison keine grosse Änderungen. Am 4. November steht das Länderspiel gegen Kanada in Rapperswil im Programm, danach der Deutschland-Cup in Hannover (gegen Slowakei, Deutschland, Kanada). Im Dezember folgt erneut eine Länderspiel-Reise durch Deutschland (1 Spiel) und die Slowakei (2 Spiele). Im Februar werden wohl Weissrussland und die Slowakei in der Schweiz gastieren.

Während der WM-Vorbereitung folgen Länderspiele in Schweden (2) und daheim gegen Finnland (2). Die WM-Hauptprobe bestreiten die Schweizer am 21. April - drei Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel - in Kloten gegen die USA. Obwohl das Programm kaum Änderungen erfuhr, kommt auf Krueger nächste Saison eine grosse Herausforderung zu. Ausgerechnet vor der Heim-WM steht ihm mit dem kompletten Kader (inklusive Playoff-Finalisten) so wenig Zeit wie noch nie zur Verfügung.

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Montag, 12.Mai 2008!
Die Schweiz trifft in den Viertelfinals auf Russland!
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verlor gegen die favorisierten Russen 3:5. Damit belegt die Schweiz Platz vier in der Rangliste der Gruppe E und muss in den Viertelfinals wiederum gegen Russland antreten.

Torhüter Jonas Hiller beim Tor zum 2:0.

Das Szenario eines Schweizer Sieges über Russland erwies sich zumindest am Pfingstmontag aus mehreren Gründen als völlig unrealistisch. Zum einen setzte Coach Ralph Krueger andere Prioritäten.

Der Fokus wurde nach dem Sieg über die Dänen sofort auf den Mittwoch und den Viertelfinal gerichtet. Krueger schonte gegen Russland den angeschlagenen Severin Blindenbacher, den Turm in der Abwehr. Der ZSC-Verteidiger übertrat sich gegen Dänemark den Fuss, spürte eine Knöchelverletzung wieder, wird aber im Viertelfinal spielen können.

Russen hochmotiviert

Ausserdem trat das Team von Slawa Bykow hochmotiviert an. Die Russen wollten sich mit einem Erfolg die Schweiz als Gegner für den Viertelfinal sichern. Krueger: «Logisch spielen die Russen lieber gegen uns als gegen Schweden oder Tschechien. Das bleibt unser Los. Damit müssen wir leben.»

Zu guter Letzt agierten die Russen zumindest am Pfingstmontag und zumindest während der ersten 40 Minuten viel zu stark. 15 Minuten lang hielten die Schweizer mit Glück und dank zehn Paraden von Jonas Hiller ein torloses Unentschieden.

Schweizer verkürzten

Chancen erspielten sich die Schweizer nur eine: Thomas Déruns kam in der 12. Minute vor dem Tor zum Abschluss; Jewgeni Nabokow wehrte problemlos ab.

Der erste Schweizer Torschuss entsprang zuvor in der 11. Minute einem Missverständnis: Andres Ambühl wollte den Puck hinters russische Tor spedieren, lupfte ihn aber zu Nabokow. Die Schweizer Treffer fielen im Schlussabschnitt, als niemand mehr mit einem Aufbäumen rechnete. Raffaele Sannitz in Überzahl (41.) und Julien Vauclair in Unterzahl (45.) verkürzten innerhalb von vier Minuten auf 2:4. Danach boten sich Andres Ambühl (2), Patrik Bärtschi und Thierry Paterlini vier aussichtsreiche Chancen, das Skore weiter zu verkürzen.

Hoffnungen auf den Viertelfinal

Das dritte Tor durch Romano Lemm (59.) fiel indessen erst, nachdem Suschinski ins leere Tor das 5:2 erzielt hatte. Ralph Krueger hatte knapp vier Minuten vor Schluss schon erstmals Goalie Hiller vom Eis genommen. Auf dem beeindruckenden letzten Abschnitt, in dem die Schweizer die Russen dominierten, ruhen nun die Hoffnungen für den Viertelfinal vom Mittwoch. Vermutlich findet das Spiel am Nachmittag in Québec City, also wieder um 19.00 Uhr Schweizer Zeit statt (live auf SF zwei).

Die Reihenfolge der Viertelfinals kann allerdings noch ändern und hängt auch mit den Wünschen von TV-Anstalten zusammen.

Russland - Schweiz 5:3 (3:0, 1:0, 1:3)

Colisée, Québec City. - 9736 Zuschauer. - SR Looker/Rönn (USA/Fi), Feola/Novak (USA/Slk). - Tore: 16. Kalinin (Saripow, Radulow) 1:0. 18. (17:49) Owetschkin (Kowaltschuk, Kornejew/Ausschluss Jeannin) 2:0. 19. (18:45) Suschinski (Gorowikow) 3:0. 31. Sergei Fedorow (Owetschkin, Semin) 4:0. 41. (40:32) Sannitz (Forster, Di Pietro/Ausschluss Sinowjew) 4:1. 46. Julien Vauclair (Ausschluss Beat Gerber!) 4:2. 58. (57:25) Suschinski 5:2 (ins leere Tor). 59. (58:25) Lemm (Ambühl) 5:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Russland, 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Schweiz: Hiller; Diaz, Forster; Beat Gerber, Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Seger; Di Pietro, Thomas Ziegler, Paterlini; Déruns, Jeannin, Reichert; Sprunger, Sannitz, Monnet; Patrik Bärtschi, Ambühl, Romano Lemm; Guggisberg.

Bemerkungen: Russland ohne Morosow (verletzt), Schweiz ohne Martin Gerber (Ersatztorhüter), Rüeger (überzählig), Wick und Blindenbacher (beide verletzt). - 57. (56:24) Timeout Schweiz, danach bis 57:25 und ab 58:38 ohne Torhüter. Pfostenschuss Saripow (57:25).

Resultate:
Gruppe E: Russland -Schweden 3:2 (0:1, 1:1, 2:0). Tschechien - Weissrussland 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) n.P. Schweden - Tschechien 5:3 (0:0, 2:2, 3:1). Dänemark - Schweiz 2:7 (0:2, 0:3, 2:2). Schweiz - Russland 3:5 (0:3, 0:1, 3:1).

Rangliste:
1. Russland 5/13. 2. Tschechien 5/9 (20:14). 3. Schweden 5/9 (23:16). 4. Schweiz 5/9 (16:15). 5. Weissrussland 4/2. 6. Dänemark 4/0 (6:24).

Gruppe F: Finnland - USA 3:2 (0:0, 0:2, 3:0). USA - Norwegen 9:1 (3:0, 3:1, 3:0).

Rangliste: 1. Kanada 4/12. 2. Finnland 4/11. 3. USA 5/9. 4. Norwegen 5/4. 5. Lettland 4/3. 6. Deutschland 4/0 (8:24).

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Sonntag, 11.Mai 2008!

Eisgenossen zeigen's Dänemark!
Das Eishockey-Nationalteam hat in Québec City die Viertelfinals erreicht. Mit 7:2 über Dänemark errangen die Schweizer im fünften WM-Spiel den vierten Sieg.

Die Schweizer hatten gegen die Dänen immer wieder Grund zu jubeln.

Die Vorentscheidung fiel bereits in den ersten 222 Sekunden.

Zuerst lief Andres Ambühl in einen Querpass von Andreas Andreasen und schloss sein Solo zum 1:0 ab.

92 Sekunden später profitierte das Krueger-Team erneut von einem Stellungsfehler Andreasens. Julien Vauclair umlief den dänischen Verteidiger und passte zu Sandy Jeannin, der zum 2:0 einschob.

Klar bessere Schweizer

Diese frühe Führung geriet nie mehr in Gefahr. Die Schweizer dominierten Spiel und Gegner nach Belieben und hätten schon nach dem ersten Drittel viel höher führen können.

Im zweiten Abschnitt stellten Marc Reichert (21.), Thierry Paterlini (32.) und Paul Di Pietro (34.) mit den Toren vom 2:0 zum 5:0 den Sieg sicher.

Patrik Bärtschi scheiterte dazwischen mit einem Penalty an Torhüter Patrick Galbraith und am Pfosten (22.). Im zweiten Abschnitt lautete das Torschuss-Verhältnis 24:2 - derart krass dominierte die Nationalmannschaft in den letzten Jahren keinen Gegner mehr.

Schonung im letzten Drittel

Erst im Schlussabschnitt liess die Konzentration der Schweizer etwas nach. Womöglich schonten sie sich für die Partie gegen Russland vom Pfingstmontag (19.00 Uhr MESZ).

Innerhalb von 2:22 Minuten kamen die Dänen durch Morten Madsen und Kim Staal (Penalty) zu zwei Treffern. Beim 1:6 wurde das Knie von Goran Bezina unglücklich angeschossen; beim 2:6 verschuldete wieder Bezina den Penalty.

Aber auch die Schweizer skorten weiter: Philippe Furrer (6:0) und Beat Forster (7:2) sorgten für die ersten «echten» Schweizer Verteidiger-Tore an dieser WM. In den ersten vier Spielen hatte von den Backs nur Forster gegen Schweden ins leere Tor getroffen.

Medaille in Reichweite

Vor dem letzten Gruppenspiel ist für die Schweizer von Platz 1 bis Platz 4 noch alles möglich.

Die Schweizer sichern sich den Gruppensieg, wenn sie Russland schlagen und dabei mehr Punkte gewinnen als Tschechien gegen Schweden.

Andererseits bleibt der Schweiz trotz der bislang vier Siege nur Platz 4, wenn das Spiel gegen Russland verloren geht und Schweden gegen Tschechien gewinnt.

Dänemark - Schweiz 2:7 (0:2, 0:3, 2:2)
Colisée, Québec City. - 10 102 Zuschauer. - SR Piechaczek/Savage (De/Ka), Fonselius/Gienke (Fi/No). - Tore: 3. Ambühl 0:1. 4. Jeannin (Julien Vauclair) 0:2. 21. (20:50) Reichert (Blindenbacher, Déruns) 0:3. 32. Paterlini (Di Pietro, Philippe Furrer) 0:4. 34. Di Pietro (Paterlini, Bezina) 0:5. 42. Philippe Furrer (Sannitz) 0:6. 44. Madsen (Andreasen, Dresler) 1:6 (Eigentor Bezina). 46. Kim Staal 2:6 (Penalty). 47. Forster (Bezina, Di Pietro/Ausschluss Daniel Nielsen) 2:7. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Dänemark, 2mal 2 plus 10 Minuten (Philippe Furrer) gegen die Schweiz.

Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher, Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Beat Gerber, Seger; Di Pietro, Thomas Ziegler, Paterlini; Déruns, Jeannin, Reichert; Sprunger, Sannitz, Monnet; Patrik Bärtschi, Ambühl, Romano Lemm.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Wick (verletzt), Guggisberg und Rüeger (beide überzählig). - Patrik Bärtschi scheitert mit Penalty an Galbraith (22.). - Pfostenschüsse: Patrik Bärtsch (22.). - Schüsse: Dänemark 20 (8-2-10); Schweiz 54 (19-24-11). - Powerplay: Dänemark 0/1; Schweiz 1/3.

Ranglisten:
Rangliste Gruppe E (je 4 Spiele): 1. Russland 10. 2. Tschechien 9. 3. Schweiz 9. 4. Schweden 6. 5. Weissrussland 2. 6. Dänemark 0. - Gruppe F: 1. Kanada 4/12. 2. Finnland 3/8. 3. USA 3/6. 4. Norwegen 4/4. 5. Lettland 4/3. 6. Deutschland 4/0.

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Freitag, 09.Mai 2008!

Eidgenossen deutlich geschlagen!
30 Stunden nach der Gala gegen Schweden (4:2) wurde das Eishockey-Nationalteam auf den Boden der Realität zurückgeholt. Gegen Tschechien resultierte im vierten WM-Spiel und vor den Augen von Mark Streit eine hohe 0:5-Niederlage.

Man musste an diesem Abend mit Martin Gerber fast Mitleid haben.

Die Entscheidung fiel in der Schlussphase des zweiten Abschnitts. Tomas Kaberle (35.) und Patrik Elias (36.) erhöhten in Überzahl innerhalb von 64 Sekunden von 1:0 auf 3:0.

27 Sekunden vor der zweiten Pause lenkte Verteidiger Julien Vauclair zum 4:0 für die Tschechen einen vom Pfosten zurückprallenden Puck ins eigene Tor.

Torhüter Martin Gerber, der mirakulös sein Team mit 18 Paraden während 35 Minuten im Spiel gehalten hatte, wurde mit drei aufeinanderfolgenden Schüssen bezwungen.

Kein Vergleich zum Schweden-Spiel

Gewiss traten die Tschechen viel stärker auf als am Tag zuvor die Schweden. Sie erteilten den Schweizern sogar eine Lektion. Die Akteure von Ralph Krueger vermochten andererseits nicht annähernd an die Leistung des Vortags anzuknüpfen.

Sie gewährten den Tschechen bereits in den ersten zehn Minuten mehr gute Möglichkeiten als den Schweden in 60 Minuten. In der Offensive blieb fast alles Stückwerk.

Thomas Déruns (2), Raffaele Sannitz und Thierry Paterlini boten sich im ersten Abschnitt (kleine) Möglichkeiten zum Führungstor. Diesmal lief die Partie aber nicht für die Schweiz.

Und auf den erstmaligen Rückstand im WM-Turnier vermochten die Schweizer nicht mehr zu reagieren. Im zweiten Abschnitt, in dem Ralph Krueger nach dem 0:3 das Timeout einzog, produzierten die Schweizer in der Offensive bloss zwei Weitschüsse.

Schlappe schnell verarbeiten

Das erste Gegentor hatten die Schweizer (wie bereits das 2:3 gegen Schweden) nach 19 Minuten in Überzahl kassiert. Verteidiger Goran Bezina liess als hinterster Mann die Scheibe liegen, der Tscheche Martin Erat schnappte sie sich, zog auf und davon und überwand den tadellosen Martin Gerber.

Die Schweizer haben nun zwei Tage Zeit, die erste Schlappe im Turnier wegzustecken. Erst am Pfingstsonntag trifft das Krueger-Team auf Dänemark, das zum Zwischenrunden-Auftakt Schweden 1:8 unterlag.

Gegen die Dänen wollen sich die Schweizer die Qualifikation für die Viertelfinals endgültig sichern. In den Viertelfinals - und das ist die weniger gute Nachricht - könnten die Schweizer am nächsten Mittwoch aber durchaus erneut auf Tschechien treffen.

Tschechien - Schweiz 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)
Colisée, Québec City. -- 11'103 Zuschauer. -- SR Looker/Piechaczek (USA/De), Feola/Novak (USA/Slk). -- Tore: 20. (19:07) Erat (Ausschluss Elias!) 1:0. 35. Tomas Kaberle (Elias, Zidlicky/Ausschluss Romano Lemm) 2:0. 36. Elias (Erat, Tomas Kaberle/Ausschluss Forster) 3:0. 40. (39:33) Fleischmann 4:0 (Eigentor Julien Vauclair). 59. Novotny (Kohn, Kotalik) 5:0. -- Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Tschechien, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Tschechien: Hnilicka; Zidlicky, Tomas Kaberle; Rozsival, Kuba; Michalek, Hejda; Caslava; Elias, Jaroslav Hlinka, Erat; Vrbata, Plekanec, Fleischmann; Kotalik, Novotny, Kohn; Irgl, Krejci, Rolinek; Hanzal.

Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher, Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Seger; Déruns, Jeannin, Romano Lemm; Paterlini, Thomas Ziegler, Di Pietro; Guggisberg, Ambühl, Patrik Bärtschi; Sprunger, Monnet, Sannitz; Reichert.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Wick (verletzt), Beat Gerber und Rüeger (beide überzählig). -- Pfostenschüsse: Vrbata (7.), Fleischmann (40.). -- Timeout Schweiz (36.). -- Schüsse: Tschechien 33 (12-10-11); Schweiz 12 (7-2-3). -- Powerplay: Tschechien 2/6; Schweiz 0/2 (ein Shorthander kassiert).

Kanada - Norwegen 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
Metro Centre, Halifax. -- 10 595 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Kurmann/Vinnerborg (Sz/Sd), Dediulja/Oskirko (WRuss/Russ). -- Tore: 10. Green (Derek Roy, Burns/Ausschluss Kaunismäki) 1:0. 34. Mads Hansen (Ausschluss Myrvold!) 1:1. 57. Nash (Green/Ausschluss Bastiansen) 2:1. -- Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Kanada, 10mal 2 Minuten gegen Norwegen. -- Bemerkungen: Kanada mit Leclaire, Norwegen mit Grotnes im Tor.

USA - Deutschland 6:4 (3:1, 1:2, 2:1)
Metro Centre, Halifax. -- 10'595 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Bulanow/Poljakow (Russ), Losier/Ulriksson (Ka/Sd). -- Tore: 1. (0:26) Parise (Martin, Pominville) 1:0. 3. (2:10) O´Sullivan (Backes, Kessel) 2:0. 3. (2:52) Wisniewski (Stafford, Stempniak) 3:0. 15. Hackert (Wolf, Gogulla) 3:1. 18. Schmidt (Yannic Seidenberg, Tripp/Ausschluss Wisniewski) 3:2. 27. Pominville (Kane, Peter Mueller/Ausschluss Bakos) 4:2. 31. Busch (Schmidt, Sturm) 4:3. 45. Bakos (Ullmann, Yannic Seidenberg/Ausschluss Leopold) 4:4. 52. Parise (Martin, Kane/Ausschluss Schubert) 5:4. 59. Brown (Parise) 6:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die USA, 9mal 2 plus 10 Minuten (Osterloh) gegen Deutschland. -- Bemerkungen: USA mit Anderson, Deutschland mit Pätzold im Tor.

Rangliste:
Gruppe E: 1. Tschechien 3/7. 2. Schweiz 3/6. 3. Schweden 3/6. 4. Russland 2/5. 5. Weissrussland 2/0. 6. Dänemark 3/0. - Gruppe F: 1. Kanada 3/9. 2. USA 3/6. 3. Finnland 2/5. 4. Norwegen 3/4. 5. Lettland 2/0. 6. Deutschland 3/0.

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Mittwoch, 07.Mai 2008!
Sensationeller Sieg der Schweizer gegen Schweden!
Erster Sieg im 20. Duell zwischen der Schweiz und Schweden in der Ära Krueger: Im abschliessenden Eishockey-WM-Gruppenspiel in Québec (Kanada) feierten die Schweizer einen verdienten 4:2-Erfolg.
Der Luganesi Thierry Paterlini sorgte mit seinem dritten Tor am laufenden Turnier bereits nach 48 Sekunden für einen Paukenschlag.

Die Schweden zeigten nicht die erwartete Reaktion, im Gegenteil: Es waren die Schweizer, die ihrerseits zu einigen guten Chancen kamen.

Der Ausgleichstreffer der Skandinavier in der 11. Minute erwies sich aber nur als Strohfeuer.

«Weltklasse» Tore

Andres Ambühl vom HC Davos sorgte nach einem Solo über das halbe Eisfeld mit dem 2:1 für den schönsten Treffer des Abends (16.).

Für das 3:1 zeigte sich in der 46. Minute Thibaut Monnet verantworlich. Auch sein Tor verdiente das Prädikat «Weltklasse»: Der Stürmer der ZSC Lions versenkte den Puck im Lattenkreuz.

58 Sekunden vor Schluss kamen die Schweden durch Hörnqvist noch auf 2:3 heran, Beat Forster traf zum Schlussresultat ins leere Tor.

«Angstgegner» überwunden

Schweden war für das Schweizer Nationalteam so etwas wie ein «Angstgegner». Fast alle «Grossen» des Eishockeys konnte das Team von Trainer Ralph Krueger in den vergangenen Jahren an Turnieren bezwingen. Gegen Schweden fehlte dieser Exploit bis an diesem denkwürdigen Mittwoch.

Zuletzt setzte es gegen Schweden vor einem Jahr an der WM in Moskau (ebenfalls zum Abschluss der Vorrunde) eine 0:6-Schlappe ab. Immerhin gab es gegen die aktuelle Weltnummer 1 auch schon Achtungserfolge, wie das 4:4 vor zwei Jahren an den Titelkämpfen in Riga.

Schweden - Schweiz 2:4 (1:2, 0:0, 1:2)
Colisée, Québec City. - 10'800 Zuschauer. - SR Pellerin/Rönn (Ka/Fi), Fonselius/Gienke (Fi/No). - Tore: 1. (0:48) Paterlini (Di Pietro, Blindenbacher) 0:1. 11. Weinhandl (Warg, Martensson) 1:1. 17. Ambühl (Forster) 1:2. 46. Monnet (Sprunger, Sannitz) 1:3. 60. (59:02) Hörnqvist (Robert Nilsson, Ekman/Ausschluss Edler!) 2:3. 60. (59:53) Forster 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Niclas Wallin) plus 10 Minuten (Edler) plus Spieldauer (Niclas Wallin) gegen Schweden, 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Schweden: Liv; Stralman, Kenny Jönsson; Niclas Wallin, Edler; Magnus Johansson, Fernholm; Frögren; Hörnqvist, Nicklas Bäckström, Warg; Ekman, Rickard Wallin, Robert Nilsson; Weinhandl, Martensson, Fabricius; Johan Andersson, Holmqvist, Marcus Nilson; Ledin.

Schweiz: Hiller; Forster, Philippe Furrer; Blindenbacher, Bezina; Beat Gerber, Julien Vauclair; Diaz; Di Pietro, Thomas Ziegler, Paterlini; Déruns, Jeannin, Romano Lemm; Monnet, Sannitz, Sprunger; Patrik Bärtschi, Ambühl, Wick; Reichert.

Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatz), Martin Gerber, Guggisberg und Seger (alle überzählig). - Timeout Schweden (59:31). - Powerplay: Schweden 0/4; Schweiz 0/4. - Schüsse: Schweden 30 (10-10-10); Schweiz 28 (7-8-13).

Rangliste:
1. Schweiz* 3/9. 2. Schweden* 3/6. 3. Weissrussland 2/0 (6:8). 4. Frankreich 2/0 (1:13).

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Montag, 05.Mai 2008!

Zweiter WM-Sieg für die Schweizer Nati!
Das Schweizer Nationalteam hat an der WM in Kanada auch die zweite Partie gewonnen. Nach dem 2:1 gegen Weissrussland erreichte das Team von Trainer Ralph Krueger mit der Qualifikation für die Zwischenrunde das erste Teilziel.

Julien Sprunger und Thibaut Monnet jubeln nach dem Tor zum 2:1.

Der Matchwinner für die Schweizer hiess Julien Sprunger. Der Freiburger erzielte jeweils im Powerplay beide Treffer für die Schweizer, die erneut eine disziplinierte und überzeugende Leistung boten.

Sprunger erzielte im 34. Länderspiel zum zweiten Mal eine Doublette. Erstmals war ihm dies vor einem Jahr an der WM in Moskau beim 4:1 gegen Dänemark gelungen.

Im siebten WM-Duell mit Weissrussland gewannen die Schweizer erst zum dritten Mal. Nicht zuletzt wegen der 1:2-Niederlage gegen die Osteuropäer hatten die Schweizer vor zwei Jahren in Riga die Viertelfinal-Qualifikation nicht geschafft.

Nun steht den Schweizern die Türe für den erneuten Vorstoss in die Top 8 weit offen: Ein Sieg gegen Dänemark in der Zwischenrunde würde wohl reichen. Zum Abschluss der Vorrunde trifft die Schweiz am Mittwoch aber vorerst auf Schweden.

Druckvoller Beginn

Die Schweizer begannen äusserst druckvoll. Nach vier Minuten hatten sie den gegnerischen Torhüter Witali Kowal bereits siebenmal geprüft. Die Weissrussen ihrerseits tauchten erst mit dem ersten Powerplay (5.) gefährlich vor dem erneut tadellosen Martin Gerber auf. Das 1:0 (14.) war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.

Mit dem Verlauf der Partie kamen die Weissrussen immer besser ins Spiel. In der 28. Minute verlor Philippe Furrer in der Ecke einen Zweikampf, Konstantin Kolzow schnappte sich die Scheibe und traf zum Ausgleich. Mit zahlreichen Strafen schwächten sich die Weissrussen immer wieder selbst. Eine dieser Strafen nutzte Sprunger zu seinem zweiten Treffer aus. Der Stürmer lenkte einen Schuss von Severin Blindebacher erfolgreich zum 2:1 (35.) ab. Das effizientere Powerplay machte letztlich die Differenz aus.

Weissrussland - Schweiz 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Colisée, Québec City. -- 7500 Zuschauer. -- SR Looker/Orszag (USA/Slk), Novak/De Haan (Slk/Ka). -- Tore: 14. Sprunger (Monnet, Ambühl/Ausschluss Meleschko) 0:1. 28. Kolzow (Dudik, Salei) 1:1. 35. Sprunger (Blindenbacher, Monnet/Ausschluss Salei) 1:2. -- Strafen: 11mal 2 plus 10 Minuten (Andrei Kostizyn) gegen Weissrussland, 9mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Weissrussland: Kowal; Denissow, Salei; Leontijew, Kostjutschenok; Schurik, Kolossow; Konstantin Kolzow, Sadelenow, Dudik; Tschupris, Kaljuschni, Andrei Kostizyn; Sergei Kostizyn, Grabowski, Meleschko; Jugarow, Michaljew, Antonenko.

Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher, Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Beat Gerber; Wick, Ambühl, Patrik Bärtschi; Déruns, Jeannin, Sannitz; Sprunger, Monnet, Reichert; Di Pietro, Zieler, Paterlini; Lemm.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Rüeger, Seger und Guggisberg (alle überzählig). -- Weissrussland ab 59:38 ohne Torhüter. -- Schüsse: Weissrussland 23 (8-6-9); Schweiz 31 (13-11-7). -- Powerplay: Weissrussland 0/8; Schweiz 2/8.

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Sonntag, 04.Mai 2008!

Problemloser Schweizer Startsieg gegen Frankreich!
Der Schweizer Nationalmannschaft ist der Auftakt zur WM in Kanada gelungen. Gegen Aufsteiger Frankreich siegte das Team von Trainer Ralph Krueger problemlos 4:1.

Roman Wick brachte zusammen mit Julien Sprunger die Schweiz auf Siegkurs.

Nati-Newcomer Roman Wick (9.) und Julien Sprunger (17.) schossen die Schweiz mit ihren Powerplay-Treffern bereits vor der ersten Pause auf die Siegerstrasse.

Auf das einzige Tor der Franzosen (40:00!) reagierte die Schweiz durch Raffaele Sannitz nur 31 Sekunden nach dem Beginn des letzten Abschnitts mit dem 4:1. Den dritten Schweizer Treffer hatte zuvor Patrik Bärtschi (24.) erzielt. Der Berner Stürmer war mit drei Skorerpunkten der erfolgreichste Schweizer.

Guter Eindruck

Die Schweizer hinterliessen bei ihrem Auftritt im mit 9367 Zuschauern gut gefüllten Colisée in Québec einen guten Eindruck. Mit einer disziplinierten Spielweise erfüllten sie die Erwartungen vollumfänglich.

Einziger Negativpunkt waren die vielen Strafen (8mal 2 Minuten). Dank der gut organisierten Defensive und einem starken Martin Gerber im Tor überstand die Schweiz auch zwei Phasen doppelter Unterzahl (total 2:34 Minuten).

Tabellenführer

Die klare Überlegenheit der Schweizer dokumentierte sich auch in der Statistik: 48 Schüsse musste Frankreichs Cristobal Huet abwehren, während Martin Gerber «nur» 25 Mal eingreifen musste. Huet war trotz seiner vier Gegentreffer der beste Franzose. Die «équipe tricolore» konnte sich beim Goalie der Washington Capitals bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.

Mit dem Startsieg haben sich die Schweizer, welche die (wenig aussagekräftige) Tabelle der Gruppe A nach dem ersten Spieltag anführen, praktisch schon für die Zwischenrunde qualifiziert und sich damit auch das Ticket für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver gesichert.

Die zweite Partie absolvieren die Schweizer am Montag (19.00 Uhr MEZ) gegen Weissrussland, das gegen Schweden (5:6) eine starke eine Vorstellung ablieferte.

Frankreich - Schweiz 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)

Colisée, Québec City. - 11'367 Zuschauer. - SR Pellerin/Savage (Ka), Egliti/Gienke (Lett/No). -- Tore: 9. Wick (Patrik Bärtschi, Martin Gerber/Ausschluss Bachet) 0:1. 17. Sprunger (Jeannin, Patrik Bärtschi/Ausschluss Bachet) 0:2. 24. Patrik Bärtschi (Ambühl, Wick) 0:3. 40. (40:00) Desrosiers (Yorick Treille, Bordeleau/Ausschluss Sannitz) 1:3. 41. (40:31) Sannitz (Déruns) 1:4. -- Strafen: je 8mal 2 Minuten.

Frankreich: Huet; Bachat, Amar; Besch, Lacroix; Quessandier, Bonnard; Bordeleau, Meunier, Yorick Treille; Coqueux, Gras, François Rozenthal; Desroisiers, Bellemare, Hecquefeuille; Tardif, Zwikel, Sacha Treille; Lussier.

Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher, Bezina; Julien Vauclair, Philippe Furrer; Beat Gerber; Déruns, Jeannin, Sannitz; Di Pietro, Ziegler, Paterlini; Wick, Ambühl, Patrik Bärtschi; Sprunger, Monnet, Reichert.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (Ersatztorhüter), Romano Lemm (nicht eingesetzt), Rüeger, Seger und Guggisberg (alle überzählig). -- Pfostenschuss Sprunger (18.). -- Schüsse: Frankreich 26 (6-13-7); Schweiz 48 (20-18-10). -- Powerplay: Frankreich 1/4; Schweiz 2/6.

Übersicht. Vorrunde. Gruppe A. 1. Runde: Frankreich - Schweiz 1:4 (0:2, 1:1, 0:1). Schweden - Weissrussland 6:5 (2:1, 2:3, 2:1).

Rangliste (je 1 Spiel):
1. Schweiz 3 (4:1). 2. Schweden 3 (6:5). 3. Weissrussland 0 (5:6). 4. Frankreich 0 (1:4). --2. Runde. Am Montag: Schweiz - Weissrussland (19.00 Uhr MEZ), Frankreich - Schweden (Di, 1.00).

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Samstag, 03.Mai 2008!
Heikler Auftakt für Schweizer Nati gegen Frankreich!
Zum Auftakt der WM in Kanada trifft das Schweizer Nationalteam in der Nacht auf Sonntag (1.00 Uhr MEZ) gegen Frankreich. Wie meistens an den letzten Turnieren kommt dem Startspiel eine grosse Bedeutung zu.

Rafael Diaz und Raffaele Sannitz gegen Torhüter Martin Gerber beim Training.

Mit einem Sieg stünde das Team von Trainer Ralph Krueger bereits mit eineinhalb Beinen in der Zwischerunde. Bei einer Niederlage hingegen würde der Druck für die zweite Partie am Montag gegen Weissrussland stark zunehmen und die standardmässig angestrebte Qualifikation für die Viertelfinals nur noch schwer zu erreichen sein.

Dass deutliche Erfolge gegen nach Papierform schlechtere Nationen keine Selbstverständlichkeit sind, zeigte sich vor einem Jahr an der WM in Moskau, als das Nationalteam in der Vorrunde gegen Lettland und Italien jeweils nur knapp mit 2:1 die Oberhand behielt.

Gegen Frankreich verloren die Schweizer in der Ära Krueger in neun Partien nur einmal (2:4 an der WM 2000 in St. Petersburg). Zuletzt setzten sie sich im Februar am Vierländerturnier in Frankreich 5:2 durch.

Torhüter steht noch nicht fest

Frankreich tritt gegen die Schweiz unter anderen mit den drei in der Schweiz engagierten Sébastien Bordeleau (Bern), Laurent Meunier (Servette) und Anthoine Lussier (La Chaux-de-Fonds) an. Im Tor der «équipe tricolore» steht mit Cristobal Huet (ex-Lugano) ein Weltklasse-Goalie.

Ralph Krueger wollte sich für das Startspiel wie immer nicht im Vorfeld auf einen Torhüter festlegen. Viel spricht jedoch dafür, dass Martin Gerber gegen die Franzosen beginnen und Jonas Hiller vorerst auf der Bank Platz nehmen wird.

Von den 22 im Kader verbliebenen Feldspielern sind alle fit. Mindestens zwei werden für die Vorrunde aber vorerst auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Krueger darf für die ersten drei Partien maximal 20 Feldspieler melden.

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Donnerstag, 01.Mai 2008!
Jeannin neuer Nati-Captain in Kanada!
Pech für das Schweizer Nationalteam: Wenige Stunden, nachdem Ralph Krueger Ivo Rüthemann zum Captain für die WM ernannt hatte, musste der SCB-Stürmer verletzt Forfait erklären. Rüthemann renkte sich in der WM-Hauptprobe gegen Dänemark die Schulter aus.

Ivo Rüthemann fällt definitiv aus.

Rüthemann zog sich die Verletzung am Dienstag im zweiten Drittel zu, als er im gegnerischen Drittel einen Spieler checken wollte. Der Berner verfehlte den Gegenspieler und prallte mit der Schulter in die Bande. In Québec, wohin die Schweizer unmittelbar nach der Partie in St-Hyacinthe weiterreisten, bestätigte am Mittwoch eine MRI-Untersuchung den ersten Befund des Teamarztes.

Die Rolle als Captain des Schweizer Teams übernimmt nach dem Out von Rüthemann Sandy Jeannin. Der Stürmer des HC Lugano hatte am Dienstag gegen die Dänen ebenfalls nicht spielen können, nachdem er beim Einlaufen auf einen Fussball getreten war und sich den Fuss verdreht hatte. Jeannins WM-Einsatz ist aber nicht gefährdet.

Guggisberg bleibt in Kanada

Durch die Verletzung Rüthemanns wurde auch der letzte Selektionsentscheid hinfällig. Der Davoser Stürmer Peter Guggisberg, der ohne Rüthemanns Verletzung vorzeitig die Heimreise hätte antreten müssen, bleibt nun vorerst in Kanada.

Für die Vorrunde darf Ralph Krueger nur 20 Feldspieler melden. Welche zwei (oder allenfalls drei, falls Mark Streit bereits während der Vorrunde zur Verfügung stehen würde) der 22 verbliebenen Akteure vorerst zuschauen müssen, ist noch nicht klar. Für die Zwischenrunde können zwei zusätzliche Spieler nachgemeldet werden.

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Mittwoch, 30.April 2008!
Schweiz gewinnt gegen Dänemark - Rüthemann out!
Dem Eishockey-Nationalteam ist die WM-Hauptprobe gelungen. In St-Hyacinthe (Ka) gewannen die Schweizer gegen Dänemark 5:1. Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch den Ausfall von Captain Ivo Rüthemann.

Ivo Rüthemann braucht gemäss Ralph Krueger ein Wunder, um noch an der WM teilnehmen zu können.

Vier Tage vor dem ersten WM-Spiel gegen Frankreich realisierten die Schweizer die Entscheidung im zweiten Abschnitt binnen 212 Sekunden.

Zuerst gelang Julien Sprunger per Nachschuss das 3:1 (33.), wenig später brauchte Verteidiger Severin Blindenbacher den Puck nur noch zum 4:1 einzuschieben (37.). Danach geriet der 17. Sieg im 18. Länderspiel gegen Dänemark nicht mehr in Gefahr. Auf die Dänen kann die SEHV-Auswahl auch an der WM in Québec nochmals treffen (in der Zwischenrunde).

Die Schweizer zeigten im letzten Vorbereitungsspiel eine äusserst gefällige Leistung. Der Aktion «Selbstvertrauen tanken» war voller Erfolg beschieden. Goalie Martin Gerber, der zuletzt mit den Ottawa Senators acht von neun Spielen verloren hatte, gelangen bei der Rückkehr ins Nationalteam nach 26 Monaten (seit Olympia Turin) 21 Paraden.

Thibaut Monnet (2 Tore) und Julien Sprunger (1 Tor, 1 Assist), auf denen nach der Nichtberücksichtigung von Martin Plüss viel offensive Verantwortung lastet, standen bei den ersten vier Schweizer Toren auf dem Eis. Monnet erzielte im ersten Abschnitt die wegweisenden ersten Tore (1:0 und 2:1).

Rüthemanns Ausfall

Im Schweizer Team gelangte zum vierten Mal im sechsten WM-Vorbereitungsspiel Peter Guggisberg nicht zum Einsatz. Der junge Berner des HC Davos hätte am Mittwoch in die Schweiz zurückfliegen sollen. Weil sich aber Ivo Rüthemann im zweiten Abschnitt bei einem Sturz in die Bande die Schulter ausrenkte, darf Guggisberg vorderhand in Kanada bleiben.

Ivo Rüthemanns WM-Teilnahme steht in Frage. «Ivo braucht ein Wunder, um noch an der WM teilnehmen zu können», meinte Ralph Krueger. Der Nationalcoach hatte Rüthemann vor dem Spiel zum WM-Captain ernannt. An den letzten sechs Weltmeisterschaften hatte stets Mark Streit das Captainamt ausgefüllt.

Gegen Dänemark fehlte im Schweizer Team auch Sandy Jeannin, der beim Einlaufen auf den Fussball trat und sich dabei den Fuss übertrat. Jeannin wird aber am Samstag im ersten WM-Spiel gegen Frankreich spielen können.

Dänemark - Schweiz 1:5 (1:2, 0:2, 0:1)
Stade Gaucher, St-Hyacinthe. - 1407 Zuschauer. - SR Charon (Ka), Côte/Tessier (Ka). - Tore: 2. Monnet (Ambühl/Ausschluss Kim Staal) 0:1. 8. Regin (Ausschluss Ambühl) 1:1. 19. Monnet (Sprunger, Rüthemann) 1:2. 33. Sprunger (Reichert) 1:3. 37. Blindenbacher (Déruns, Ambühl) 1:4. 54. Di Pietro (Déruns, Sannitz) 1:5. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Dänemark, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Dänemark: Peter Hirsch; Damgaard, Lassen; Daniel Nielsen, Andreasen; Bödker, Dahlmann; Mads Bech Christensen; Degn, Regin, Lykkeskov; Hardt, Kjärgaard, Eller; Tranholm, Madsen, Olsen; Mads Christensen, Morten Green, Kim Staal.

Schweiz: Martin Gerber; Diaz, Forster; Blindenbacher, Bezina; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Beat Gerber, Seger; Paterlini, Ziegler, Rüthemann; Patrik Bärtschi, Ambühl, Wick; Reichert, Monnet, Sprunger; Di Pietro, Sannitz, Déruns; Romano Lemm.

Bemerkungen: Schweiz ohne Jeannin (Misstritt beim Einlaufen), Hiller (Ersatztorhüter), Guggisberg und Rüeger (beide überzählig). - Pfostenschuss Hardt (7.). - Powerplay: Dänemark 1/5; Schweiz 1/3. - Schüsse: Dänemark 22 (8-9-5); Schweiz 39 (15-14-10).

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Montag, 28.Aprîl 2008!
Bäumle musste abreisen
Nationaltrainer Ralph Krueger hat in der Torhüter-Frage für die WM einen Entscheid getroffen. Vom derzeit in Kanada weilenden Goalie-Quartett muss wie erwartet Thomas Bäumle die Heimreise antreten.

Torhüter Thomas Bäumle darf nicht für Martin Gerber einspringen.

Martin Gerber, dessen WM-Teilnahme wegen einer Entzündung am Hals unsicher gewesen war, gab nach dem Training vom Montag grünes Licht. Der Emmentaler wird in der Nacht auf Mittwoch in der WM-Hauptprobe gegen Dänemark das Tor hüten.

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Samstag, 19.April 2008!

Schweizer gewinnen letzten WM-Test!
Das Eishockey-Nationalteam rehabilitierte sich in Langenthal gegen Norwegen für das 2:3 vom Freitag. Die Schweizer gewannen das «Rückspiel» dank drei Verteidiger-Toren mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0), überzeugten aber erneut nicht.

Goran Bezina zeigte eine starke Leistung.

Grandios trumpften die Schweizer einzig im Powerplay auf. Aus den ersten drei Überzahlchancen realisierte das Krueger-Team drei Tore.

Verteidiger Goran Bezina von Finalist Servette, der in Kreuzlingen noch pausiert hatte, inszenierte das Schweizer Powerplay.

Das 1:0 und das 3:1 erzielte Bezina mit wuchtigen Slapshots selber, dazwischen bereitete er das 2:1 durch Patrik Bärtschi (34.) mit einem perfekten Zuspiel vor.

Das einzige Schweizer Goal bei ausgeglichenem Spielerbestand erzielte Verteidiger Philippe Furrer in der 46. Minute. Der SCB-Back markierte seinen ersten Treffer als Nationalspieler.

Norweger mit guten Chancen

Den norwegischen Treffer zum 1:1-Ausgleich erzielte Kjell Nygard in der 27. Minute.

In den folgenden sieben Minuten bis zur zweiten Schweizer Führung hätten die Norweger sogar in Führung gehen können (4 Minuten Powerplay).

Jonas Holoes scheiterte mit der besten Chance an Goalie Ronnie Rüeger, der auch sein sechstes Länderspiel in dieser Saison siegreich beendete.

Die Schweizer beendeten mit dem Sieg in Langenthal die WM-Vorbereitung in der Schweiz. Am Dienstag fliegt das Team nach Kanada ab. In der Provinz Québec folgen am 27. April gegen Russland und am 29. April gegen Dänemark noch zwei weitere Testspiele. Für die Schweizer beginnt die WM in Québec City am 3. Mai mit der Partie gegen Frankreich.

Schweiz - Norwegen 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
Schoren, Langenthal. - 3853 Zuschauer. - SR Kurmann/Reiber (Sz), Kaspar/Küng (Ö/Sz). - Tore: 12. Bezina (Di Pietro, Rüthemann/Ausschlüsse Holoes, Tommy Jakobsen) 1:0. 27. Nygard (Morten Ask, Ödegard) 1:1. 34. Patrik Bärtschi (Bezina/Ausschluss Bastiansen) 2:1. 37. Bezina (Di Pietro, Sprunger/Ausschlüsse Myrvold, Tommy Jakobsen; Romano Lemm) 3:1. 46. Philippe Furrer (Ambühl, Patrik Bärtschi) 4:1. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Norwegen.

Schweiz: Rüeger; Beat Gerber, Philippe Furrer; Patrick Fischer II, Höhener; Blindenbacher, Bezina; Forster, Diaz; Sannitz, Jeannin, Romano Lemm; Rüthemann, Thomas Ziegler, Paterlini; Sprunger, Monnet, Reichert; Patrik Bärtschi, Ambühl, Wick; Di Pietro.

Norwegen: Grotnes; Tommy Jakobsen, Holoes; Henle, Myrvold; Ryman, Kaunismäki; Odesgaard; Froshaug, Bastiansen, Aasen; Olimb, Morten Ask, Röymark; Nygard, Mads Hansen, Spets; Kristian Forsberg.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter), Julien Vauclair (verletzt), Seger, Guggisberg, Déruns und Manzato (alle überzählig), Norwegen ohne Skröder und Lund (beide verletzt). - Schüsse: Schweiz 36 (14-17-5); Norwegen 15 (5-4-6). - Powerplay: Schweiz 3/5; Norwegen 0/6.

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Freitag, 18.April 2008!

Schweiz verlor zweitletzten WM-Test!
Nach zehn Jahren und acht Siegen hintereinander hat das Eishockey-Nationalteam wieder gegen Norwegen verloren. Die Schweizer unterlagen in Kreuzlingen dem Norge-Team nach einer 2:0-Führung mit 2:3 nach Penaltyschiessen.

Thomas Deruns setzt sich durch.

Die Norweger stahlen den Sieg nicht. In der zweiten Spielhälfte liessen die Schweizer zusehends nach. Per-Age Skröder hätte die Norweger schon in der regulären Spielzeit zum Sieg schiessen können.

In der Verlängerung (mit vier gegen vier Feldspielern) standen die Schweizer während einer zweiminütigen Überzahl nochmals dem Sieg nahe. Aber die Schweizer trafen in Kreuzlingen nur zweimal ins Tor, dafür aber viermal an die Torumrandung, zuletzt Beat Forster in der 63. Minute.

Im Penaltyschiessen trafen Mathis Olimb und Mats Aasen für Norwegen, derweil für das Team von Ralph Krueger einzig Patrik Bärtschi reüssierte.

Schweiz - Norwegen 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0) n.P.

Bodensee-Arena, Kreuzlingen. - 3322 Zuschauer. - SR Kurmann/Reiber (Sz), Kaspar/Wehrli (Ö/Sz). - Tore: 11. Sannitz (Paterlini) 1:0. 23. Ambühl (Patrik Bärtschi, Wick) 2:0. 33. Tommy Jakobsen (Kristian Forsberg, Mads Hansen/Ausschluss Patrick Fischer II) 2:1. 51. Myrvold (Aasen, Olimb/Ausschlüsse Beat Gerber; Skröder) 2:2. - Penaltyschiessen: Olimb 0:1, Patrik Bärtschi 1:1; Aasen 1:2, Monnet - (gehalten); Ask - (gehalten), Sprunger - (gehalten). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Norwegen.

Schweiz: Manzato; Patrick Fischer II, Philippe Furrer; Seger, Julien Vauclair; Diaz, Forster; Höhener, Beat Gerber; Paterlini, Sannitz, Rüthemann; Guggisberg, Jeannin, Déruns; Sprunger, Monnet, Reichert; Wick, Ambühl, Patrik Bärtschi; Romano Lemm.

Norwegen: Lysenstön; Tommy Jakobsen, Holoes; Myrvold, Ryman; Lars Erik Lund, Kaunismäki; Odesgaard; Skröder, Bastiansen, Aasen; Froshaug, Morten Ask, Skadsdammen; Olimb, Mads Hansen, Spets; Nygard, Roymark, Kristian Forsberg.

Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Bezina, Blindenbacher, Di Pietro, Thomas Ziegler und Bäumle (alle überzählig). Julien Vauclair mit Zahnverletzung ausgeschieden (30.). - Pfostenschüsse: Diaz (29.), Forster (29./63.), Wick (41.), . - Schüsse: Schweiz 27 (10-10-6-1); Norwegen 23 (5-4-11-3). - Powerplay: Schweiz 0/6; Norwegen 1/5.

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Donnerstag, 17.April 2008!
Krueger streicht Fischer, Helbling und Plüss!
Nationalcoach Ralph Krueger hat vor den beiden WM-Testspielen am Wochenende gegen Norwegen eine weitere Kader-Reduktion vorgenommen. Timo Helbling sowie die beiden Stürmer Patrick Fischer und Martin Plüss gehören ab sofort nicht mehr zu den WM-Kandidaten.

Nati-Coach Ralph Krueger.

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam befindet sich seit Montag in der dritten Trainingswoche im Rahmen der WM-Vorbereitung. Heute Freitag in Kreuzlingen und morgen Samstag in Langenthal stehen die beiden letzten Testspiele gegen Norwegen an.

Nach der Streichung von Verteidiger Helbling und der beiden Angreifer verfügt Krueger jetzt noch über drei Torhüter, zehn Verteidiger und 15 Stürmer. Für das vierte und letzte Trainingslager in Kanada will er zwei weitere Spieler aus dem WM-Kader streichen.

Das aktuelle WM-Kader:
Torhüter: Thomas Bäumle (Ambri-Piotta), Daniel Manzato (Las Vegas Wranglers), Ronnie Rüeger (Kloten).

Verteidiger: Goran Bezina (Genève-Servette), Severin Blindenbacher (ZSC Lions), Raphael Diaz (Zug), Patrick Fischer (Rapperswil-Jona), Beat Forster (ZSC Lions), Philippe Furrer (Bern), Beat Gerber (Bern), Martin Höhener (Genève-Servette), Matthias Seger (ZSC Lions), Julien Vauclair (Lugano).

Stürmer: Andres Ambühl (Davos), Patrik Bärtschi (Bern), Thomas Déruns (Genève-Servette), Paul Di Pietro (Zug), Peter Guggisberg (Davos), Sandy Jeannin (Lugano), Romano Lemm (Kloten), Thibaut Monnet (ZSC Lions), Thierry Paterlini (Lugano), Marc Reichert (Bern), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano), Julien Sprunger (Fribourg), Roman Wick (Kloten), Thomas Ziegler (Bern).

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Dienstag, 15.April 2008!

Krueger plant ohne Ngoy, Romy und von Gunten!
Wenige Stunden vor Ankunft der Playoff-Finalisten nahm Nationalcoach Ralph Krueger im Trainingslager in Langenthal eine weitere Kaderreduktion vor. Michael Ngoy, Patrick von Gunten und Kevin Romy schieden aus.

Nationalcoach Ralph Krueger nahm eine weitere Kaderreduktion vor.

Im erweiterten WM-Kader verbleiben vorerst drei Torhüter, elf Verteidiger und 17 Stürmer. Mit Martin Gerber, Jonas Hiller und Mark Streit könnten drei NHL-Akteure noch zur Mannschaft stossen.

An die WM nach Kanada (ab 1. Mai) wird Krueger drei Goalies, acht Backs und 14 Stürmer mitnehmen. Mindestens sechs weitere Akteure müssen noch ausscheiden.

Von den drei Spielern, die sich am Dienstag nach dem Mittagessen verabschieden mussten, hatte bislang einzig Stürmer Kevin Romy eine Weltmeisterschaft (2005 und 2006) bestritten. Patrick von Gunten und Michael Ngoy absolvierten erst 6 (von Gunten) respektive 12 Länderspiele.

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Montag, 14.April 2008!

Sieben Playoff-Finalisten für Ralph Krueger!
Nationalcoach Ralph Krueger hat sieben Playoff-Finalisten für die Vorbereitung auf die WM in Kanada (2. bis 18. Mai) aufgeboten. Damit werden ab Mittwoch 34 Spieler in Langenthal trainieren.

Ralph Krueger stellte das neue Kader gegen die Spiele gegen Norwegen vor.

Krueger bot die drei Genfer Goran Bezina, Thomas Deruns und Martin Höhener auf sowie die ZSC-Spieler Thibaut Monnet, Severin Blindenbacher, Beat Forster und Matthias Seger. Höhener erhielt letztmals 2002 ein Aufgebot für die Nationalmannschaft. Absagen musste Adrian Wichser. Der Center der ZSC Lions litt bereits während der Playoffs unter Rückenbeschwerden.

Die zwei Länderspiele gegen Norwegen (am Freitag in Kreuzlingen und am Samstag in Langenthal) stehen in erster Linie im Zeichen der Kaderfindung für die WM.

Das Aufgebot:

Tor (3): Thomas Bäumle (Ambri-Piotta). Daniel Manzato (Las Vegas Wrangler/ECHL/USA). Ronnie Rüeger (Kloten). -- Verteidigung (13): Goran Bezina (Genf-Servette). Severin Blindenbacher (ZSC Lions), Raphael Diaz (Zug). Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona). Beat Forster (ZSC Lions). Philippe Furrer (Bern). Beat Gerber (Bern). Timo Helbling (Lugano). Martin Höhener (Genf-Servette). Michael Ngoy (Fribourg). Matthias Seger (ZSC Lions). Julien Vauclair (Lugano). Patrick von Gunten (Kloten). -- Sturm (18): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi (Bern). Thomas Deruns (Genf-Servette). Paul Di Pietro (Zug). Patrick Fischer (Zug). Peter Guggisberg (Davos). Sandy Jeannin (Lugano). Romano Lemm (Kloten). Thibaut Monnet (ZSC Lions).Thierry Paterlini (Lugano). Martin Plüss (Frölunda/Sd). Marc Reichert (Bern). Kevin Romy (Lugano). Ivo Rüthemann (Bern). Raffaele Sannitz (Lugano). Julien Sprunger (Fribourg). Roman Wick (Kloten). Thomas Ziegler (Bern).

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Samstag, 12.April 2008!

Keine Medaille für Eishockey Frauen!
Für das Schweizer Frauen-Nationalteam ging der Traum von der Bronzemedaille an der WM in Harbin (China) nicht in Erfüllung.

Das Frauen-Nationalteam hat die bisher erfolgreichste WM seiner Geschichte hinter sich.

Die Equipe von Trainer René Kammerer unterlag im Spiel um Platz 3 Finnland 1:4. Die Partie hatte für die Schweizerinnen ausgezeichnet begonnen. Kathrin Lehmann, die prominenteste Schweizer Mannschaftssportlerin, brachte die Aussenseiterinnen in der 6. Minute in Führung. Danach war es aber um die Herrlichkeit geschehen.

Trotz der Niederlage zum Abschluss hat das Frauen-Nationalteam das bisher erfolgreichste Turnier seiner Geschichte hinter sich. Für Furore sorgten die Kammerer-Girls vor allem mit dem Sensationssieg gegen die Schwedinnen.

Den Titel holte die USA, die damit Kanada als Weltmeisterinnen entthronten. Das US-Team siegte im Final mit 4:3 gegen den Olympiasieger, den es bereits in der Zwischenrunde mit 4:2 bezwungen hatte.

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Freitag, 11.April 2008!

Schweiz verliert zweiten Test gegen Tschechien!
Das Eishockey-Nationalteam verlor in Winterthur das zweite Testspiel gegen Tschechien mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:2). Tomas Netik erzielte den Siegtreffer 78 Sekunden vor Schluss.

Das Eishockey-Nationalteam verlor das zweite Testspiel gegen Tschechien.

Die Gäste raubten den Sieg nicht. 48 Stunden nach dem 3:2-Sieg von Zuchwil agierten die Schweizer weniger konzentriert. Sie erwischten zwar wiederum den besseren Start und gingen mit dem ersten Torschuss nach acht Minuten durch Paul Di Pietro in Führung, in den Griff bekamen sie den Gegner diesmal aber nie. Bis zur 44. Minute führten die Schweizer noch 3:2, ehe Ondrej Vesela und Netik im Finish das Skore kippten.

Im Gegensatz zum ersten Spiel fehlte es diesmal an Rhythmus. Die Partie war zerfahren, weil praktisch permanent Spieler auf der Strafbank sassen (insgesamt 24 kleine Strafen). Fünf Tore fielen im Powerplay. Die Schweizer machten in Überzahl durch Patrik Bärtschi (28.) und Martin Plüss (41.) aus einem 1:2 ein 3:2. Die Tschechen erzielten die ersten drei Treffer mit einem Mann mehr auf dem Eis. Insbesondere die Tschechen haderten mit den Schweizer Referees Stricker und Popovic. Viermal kamen die Schweizer in doppelte Überzahl; zwei dieser Chancen nützte das Krueger-Team.

Nach dem Spiel verzichtete Ralph Krueger vorerst auf eine Kaderreduktion. Die nächste Vorbereitungswoche in Langenthal beginnt Krueger mit den gleichen Akteuren wie diese Woche. Die Spieler der Playoff-Finalisten ZSC Lions und Servette rücken am Dienstagabend ein. Wer von den Finalisten ein Aufgebot erhält, gab Krueger noch nicht bekannt. Er kontaktierte die Spieler am Tag nach der gefallenen Entscheidung noch nicht. Die nächste Kaderreduktion wird Anfang nächster Woche noch vor den Testspielen gegen Norwegen in Kreuzlingen (Freitag) und Langenthal (Samstag) erwartet.

Schweiz - Tschechien 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)

Deutweg, Winterthur. - 3000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Popovic (Sz), Kohler/Zosso (Sz). - Tore: 9. Di Pietro (Paterlini) 1:0. 20. (19:57) Cermak (Kohn, Rolinek/Ausschluss Reichert) 1:1. 22. Cermak (Vesely, Jansky/Ausschlüsse Julien Vauclair, Helbling) 1:2. 28. Patrik Bärtschi (Patrick Fischer, Diaz/Ausschlüsse Kotrla, Simak) 2:2. 41. (40:57) Sprunger (Martin Plüss, Patrick Fischer/Ausschlüsse Netik, Simak) 3:2. 44. Vesely (Zib, Cernosek/Ausschluss Romano Lemm) 3:3. 59. (58:42) Netik (Cernosek, Kubis) 3:4. -- Strafen: 11mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 13mal 2 Minuten gegen Tschechien.

Schweiz: Manzato; Beat Gerber, Julien Vauclair; Philippe Furrer, von Gunten; Helbling, Patrick Fischer II; Diaz, Ngoy; Wick, Jeannin, Romano Lemm; Di Pietro, Thomas Ziegler, Paterlini; Patrik Bärtschi, Martin Plüss, Patrick Fischer; Guggisberg, Romy, Sprunger; Reichert.

Tschechien: Pinc; Kundratek, Caslava; Benak, Cernosek; Simak, Lukas Zib; Hrabal, Krstev; Cermak, Kohn, Rolinek; Rosa, Vesely, Josef Straka; Jansky, Cetkovsky, Kotrla; Kubis, Netik, Rachunek.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter), Rüeger, Rüthemann, Ambühl und Sannitz (alle überzählig). - Timeouts: Schweiz (59:33); Tschechien (56.). - Powerplay: Schweiz 2/9; Tschechien 3/10. -- Schüsse: Schweiz 33 (14-10-9); Tschechien 32 (4-12-16).

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Donnerstag, 10.April 2008!

Schweizerinnen spielen um Bronze!
Das Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalteam greift erstmals bei einer WM nach einer Medaille. Beim Turnier in Harbin (China) siegte die SEHV-Auswahl im letzten Spiel der Zwischenrunde gegen Russland 2:1 und überholte damit Schweden. Gegner in der Partie um Platz 3 am Samstag ist Finnland.

Schweizer Frauen Eishockeynationalmannschaft!
Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Frauen spielen um Platz 3!

Die Fortschritte des Schweizer Frauen-Teams lassen sich an der Bilanz gegen Russland erkennen. Noch vor zwei Jahren an den Olympischen Spielen in Turin verloren die Schweizerinnen 2:6. Beim Sieg in China erzielte Stefanie Marty jeweils auf Assist von Captain Kathrin Lehmann die beiden Tore.

Im Final stehen sich wie erwartet Kanada und die USA gegenüber. Die Amerikanerinnen sicherten sich den Platz im Endspiel durch einen 4:2-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen die Kanadierinnen.

Resultate:
Harbin (China). Frauen-WM. Zwischenrunde. Gruppe D: Kanada - USA 2:4. -- Rangliste (je 2 Spiele): 1. USA 4. 2. Kanada 3. 3. Finnland 2. -- Final: USA - Kanada.

Gruppe E: Schweiz - Russland 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). -- Rangliste (je 2 Spiele): 1. Schweiz 4. 2. Schweden 4. 3. Russland 0. -- Die Schweiz spielt am Samstag (15.30 Uhr/MEZ) gegen Finnland um Bronze.

Abstiegsrunde: China - Deutschland 4:2. -- Rangliste (je 2 Spiele): 1. Japan 3. 2. China 3. 3. Deutschland 3. -- Deutschland steigt in die B-Gruppe ab.

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Mittwoch, 09.April 2008!

Höhenflug der Schweizer Nati hält an!
Dem Eishockey-Nationalteam ist der (wettkampfmässige) Start in die WM-Vorbereitung gelungen. Die Schweizer besiegten in Zuchwil Tschechien mit 3:2 (2:0, 1:0, 0:2).

Di Pietro gelang das 3:0 schon nach 25 Minuten.

Nach sechs Minuten brachte Ivo Rüthemann in Überzahl mit einem wunderschön herausgespielten Treffer das Team von Ralph Krueger in Führung. Vier Minuten später erhöhte Julien Sprunger mit einem Weitschuss auf 2:0. Bei diesem Tor leistete der tschechische Goalie Marek Pinc massive Schützenhilfe; Sprungers Schuss hätte er nie und nimmer passieren lassen dürfen. Schon in der 25. Minute gelang Paul Di Pietro das scheinbar vorentscheidende 3:0. Die Schweizer produzierten drei Tore aus bloss zehn Torschüssen; derart effizient agiert die SEHV-Auswahl nicht immer.

Dennoch geriet der Sieg im Finish noch in Gefahr. Ladislav Kohn (48.) und Leos Cermak (59.) brachten die Tschechen bis auf ein Tor heran. Nach dem Ausgleich musste Goalie Ronnie Rüeger noch vier Schüsse abwehren. Die letzten 77 Sekunden stürmten die Tschechen ohne Torhüter. Zwei Sekunden vor Schluss kam Peter Jansky noch zur letzten Ausgleichschance, sein Schuss verfehlte indessen das Tor.

Tschechen mit verjüngtem Team

Wie bereits bei den letzten zwei Länderspielen gegen diesen Gegner vor einem Jahr auswärts (3:1 und 3:5), traten die Tschechen mit einer Equipe an, die noch weit vom WM-Team entfernt ist. Im tschechischen Aufgebot dieser Woche figurieren lauter Leute, die bislang weniger als 50 Länderspiele bestritten. Nur Petr Caslava, Jindrich Kotrla und Tomas Rolinek waren schon an einer WM mit von der Partie. Zum Vergleich: Im Schweizer Kader bestritten zwölf Spieler mehr als 50 Länderspiele, sieben sogar mehr als 100.

Unter den vier Feldspielern, die in Zuchwil pausieren mussten, befand sich überraschend auch Sandy Jeannin, ein Fixstarter der letzten Jahre. Verteidiger Patrick von Gunten spielte wegen einer Erkältung nicht. Jeannin, von Gunten, Kevin Romy und Peter Guggisberg werden bei der «Revanche» am Freitag in Winterthur zum Einsatz gelangen. In Winterthur wird Daniel Manzato, der die Saison bei den Las Vegas Wrangler in der East Coast Hockey League bestritt, das Schweizer Tor hüten.

Telegramm: Schweiz - Tschechien 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
Sportzentrum, Zuchwil. -- 3071 Zuschauer. -- SR Mandioni/Popovic (Sz), Dumoulin/Flury (Sz). -- Tore: 6. Rüthemann (Patrik Bärtschi/Ausschluss Vesely) 1:0. 10. Sprunger 2:0. 25. Di Pietro (Diaz, Martin Plüss) 3:0. 48. Kohn (Jansky) 3:1. 59. (58:16) Cermak (Caslava/Ausschluss Sannitz) 3:2. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 8mal 2 Minuten gegen Tschechien.

Schweiz: Rüeger; Helbling, Patrick Fischer II; Philippe Furrer, Julien Vauclair; Diaz, Beat Gerber; Ngoy; Paterlini, Thomas Ziegler, Rüthemann; Reichert, Sannitz, Sprunger; Di Pietro, Martin Plüss, Patrick Fischer; Wick, Ambühl, Romano Lemm; Patrik Bärtschi.

Tschechien: Pinc; Kundratek, Caslava; Benak, Cernosek; Krstev, Zib; Hrabal, Sicak; Cermak, Josef Straka, Rolinek; Kotrla, Vak, Vesely; Jansky, Cetkovsky, Netik; Rachunek, Rosa, Kohn.

Bemerkungen: Schweiz ohne Manzato (Ersatztorhüter), von Gunten (krank), Bäumle, Romy, Jeannin und Guggisberg (alle überzählig). -- Pfostenschuss Josef Straka (1.). Timeout Tschechien (58:32). -- Schüsse: Schweiz 18 (5-6-7); Tschechien 32 (7-10-15). -- Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/7; Tschechien 1/3.

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Dienstag, 08.April 2008!

Schweizerinnen mit Sensation gegen Schweden!
Die Schweizer Eishockey-Frauen sorgten an der WM in Harbin (China) für eine Sensation. Das Team von René Kammerer besiegte in der Zwischenrunde den Olympia-Zweiten Schweden 4:3 nach Penaltyschiessen.

Hattrick gelingt: Kathrin Lehmann.

Massgeblichen Anteil am Schweizer Erfolg hatten Stürmerin Kathrin Lehmann mit drei Toren und Torhüterin Florence Schelling mit 28 Paraden. Für Lehmann war der Sieg besonders wertvoll. Sie steht in Schweden beim Stockholmer Spitzenklub AIK Solna unter Vertrag. Lehmann traf in der regulären Spielzeit zum 1:0 (18.) und zum 3:2 (29.), ehe ihr im Penaltyschiessen das «Game Winning Goal» gelang.

Nach dem Klassenerhalt und der direkten Olympia-Qualifikation dürfen die Schweizerinnen nun sogar von der Bronzemedaille träumen. Mit einem Sieg am Donnerstag in der zweiten Zwischenrunden-Partie gegen Russland wären sie für das Spiel um Platz 3 qualifiziert.

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Sonntag, 06.April 2008!

Olympiaqualifikation für die Schweiz!
Die Schweizer Eishockey-Frauen haben an der WM in Harbin beide Ziele erreicht. Mit dem 3:0-Sieg gegen Deutschland am Samstag sicherten sie sich den Klassenerhalt; einen Tag später qualifizierten sie sich trotz einer 1:7-Pleite gegen die USA für das Olympia-Turnier 2010.

Laura Ruhnke bei ihrem Treffer zum 2:0.

Gegen die USA schoss Melanie Hafliger nach 24 Minuten den Schweizer Ehrentreffer. In der Hauptrunde müssen die Schweizerinnen am Dienstag gegen Schweden antreten, am Donnerstag gegen Russland. Im besten Fall kann die Schweiz noch das Spiel um Platz 3 erreichen.

Ein Erfolg ist das Turnier für die Schweizerinnen mit dem Olympia-Ticket und dem Klassenerhalt bereits. Das Team von René Kammer sicherte sich die direkte Qualifikation für Vancouver 2010 vorzeitig, weil China und Deutschland in die Abstiegsrunde müssen. Damit ist die Schweiz nicht mehr aus der Top 6 der Weltrangliste zu verdrängen.

Resultate:

Harbin (China). Frauen-WM. Vorrunde. Gruppe B: Schweiz - Deutschland 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). Tore: 16. Marty 1:0. 24. Ruhnke 2:0. 40. Nussbaum 3:0. USA - Schweiz 7:1 (1:0, 2:1, 4:0). Schweizer Tor: 25. Hafliger 2:1. - Schlussrangliste (je 2 Spiele): 1. USA 6. 2. Schweiz 3. 3. Deutschland 0. - Schweiz qualifizierte sich für Olympische Spiele 2010. In der WM-Hauptrunde trifft die Schweiz auf Schweden und Russland.

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Samstag, 05.April 2008!

Schweizerinnen sichern an WM Klassenerhalt!
Die Schweizer Eishockey-Frauen haben sich gleich bei ihrem ersten Auftritt an der WM in Harbin (China) mit einem 3:0-Sieg gegen Deutschland den Klassenerhalt gesichert. Die deutschen Frauen stehen als Teilnehmer der Abstiegsrunde bereits fest.

Die Schweizer Eishockey-Frauen schlugen Deutschland mit 3:0

Stefanie Marty erzielte in der 16. Minute in Unterzahl das 1:0. Laura Ruhnke (24.) und Lucrece Nussbaum 58 Sekunden vor der zweiten Drittelspause sorgten für die weiteren Schweizer Treffer.

Mit dem Klassenerhalt hat das Team von René Kammerer ein erstes Ziel erreicht. Jetzt peilen die Schweizerinnen noch die direkte Olympia-Qualfikation für 2010 an. Die sechs besten Teams der Weltrangliste qualifizieren sich direkt für Vancouver.

Vor der WM in China war die Schweiz punktgleich mit Deutschland im fünften Rang klassiert. Dank des Startsieges haben sich die Chancen der Schweizerinnen auf einen Top-6-Platz weiter verbessert.

Resultate:

Harbin (China). Frauen-WM. Vorrunde. Gruppe B: Schweiz - Deutschland 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). -- Tore: 16. Marty 1:0. 24. Ruhnke 2:0. 40. Nussbaum 3:0. -- Rangliste: 1. USA 1/3 (8:1). 2. Schweiz 1/3 (3:0). 3. Deutschland 2/0. -- Nächstes Spiel: USA - Schweiz (Sonntag, 09.30 MEZ).

Gruppe A: China - Russland 3:5. Rangliste: 1. Kanada 1/3. 2. Russland 2/3. 3. China 1/0. -- Gruppe C: Finnland - Japan 6:1. Rangliste: 1. Finnland 1/3. 1. Schweden 1/3. 3. Japan 2/0.

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Donnerstag, 03.April 2008!

Aebischer, Christen und Wirz nicht an der WM!
Der Schweizer Nationaltrainer Ralph Krueger hat nach dem ersten WM-Vorbereitungscamp auf der Lenzerheide erste Kadermutationen vorgenommen. Die Lugano-Spieler David Aebischer und Valentin Wirz sowie Zugs Stürmer Björn Christen schieden aus dem WM-Kader für Kanada aus.

David Aebischer war im November aus Nordamerika in die Schweiz zurückgekehrt.

Aebischer, der bislang an fünf Weltmeisterschaften (letzte drei in Folge) zum Einsatz kam und meistens direkt aus der NHL zum Team stiess, war im November 2007 nach zehn Jahren aus Nordamerika in die Schweiz zurückgekehrt. Mit Lugano fand der bald 30-jährige Freiburger den Tritt wenig und schaffte mit dem Playout-Sieg gegen Basel wenigstens den vorzeitigen Klassenerhalt.

Aebischers bisheriger Teamkollege Valentin Wirz, der zu Fribourg-Gottéron wechseln wird, verpasst erstmals seit 2005 wieder eine WM. Der Defensivstürmer war bei Lugano nicht mehr erste Wahl.

Björn Christens Nicht-Berücksichtigung erstaunt schon eher. Der Berner hatte mit dem EV Zug die bislang produktivste NLA-Qualifikation seiner Karriere (16 Tore/13 Assists). Christen spielte letztmals 2003 an internationalen Titelkämpfen.

Ralph Krueger nimmt das zweite Vorbereitungscamp in Winterthur mit den Länderspielen gegen Tschechien (9. April in Zuchwil und 11. April in Winterthur) mit drei Goalies, acht Verteidigern und 16 Stürmern in Angriff. Logischerweise noch nicht zum Kader gehören die Nationalspieler der Playoff-Finalisten Genf-Servette und ZSC Lions.

Schweizer Kader:
Tor (3): Thomas Bäumle (Ambri-Piotta). Daniel Manzato (ECHL/Ka). Ronnie Rüeger (Kloten).

Verteidigung (8): Raphael Diaz (Zug). Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona). Philippe Furrer (Bern). Beat Gerber (Bern). Timo Helbling (Lugano). Michael Ngoy (Fribourg). Julien Vauclair (Lugano). Patrick von Gunten (Kloten).

Sturm (16): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi (Bern). Paul Di Pietro (Zug). Patrick Fischer (Zug). Peter Guggisberg (Davos). Sandy Jeannin (Lugano). Romano Lemm (Kloten). Thierry Paterlini (Lugano). Martin Plüss (Frölunda/Sd). Marc Reichert (Bern). Kevin Romy (Lugano). Ivo Rüthemann (Bern). Raffaele Sannitz (Lugano). Julien Sprunger (Fribourg). Roman Wick (Kloten). Thomas Ziegler (Bern).

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Dienstag, 01.April 2008!

Ambühl und Guggisberg aufgeboten!
Eishockey-Nationaltrainer Ralph Krueger hat für das zweite WM-Vorbereitungscamp (7. bis 11. April in Winterthur) zusätzlich die Davoser Stürmer Andres Ambühl und Peter Guggisberg aufgeboten.

Ralph Krueger hat sich weitere Verstärkung für den Sturm geholt.

Am Montag ist die Nationalmannschaft ohne Félicien Du Bois zum ersten Trainingslager auf der Lenzerheide eingerückt.

Der Verteidiger von Ambri-Piotta leidet noch immer an einer Handverletzung. Derzeit ist unklar, wann und ob er überhaupt dem Aufgebot wird Folge leisten können.

Bis am Donnerstag werden die 26 eingerückten Spieler insgesamt sieben Trainingseinheiten absolviert haben. Danach wird Ralph Krueger für die zweite Phase der WM-Vorbereitung bereits eine erste Selektion vornehmen.

Nebst Ambühl und Guggisberg werden auch Stürmer Martin Plüss (Frölunda/Sd) und Goalie Daniel Manzato (Las Vegas Wranglers), der den verletzten Marco Bührer ersetzt, erst nächste Woche zur Mannschaft stossen.

Das Schweizer Nationalmannschafts-Aufgebot:
Torhüter: David Aebischer (Lugano), Thomas Bäumle (Ambri), Ronnie Rüeger (Kloten). - Verteidiger: Raphael Diaz (Zug), Félicien Du Bois (Ambri/wegen Handverletzung nicht eingerückt), Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona), Philippe Furrer (Bern), Beat Gerber (Bern), Timo Helbling (Lugano), Michael Ngoy (Fribourg), Julien Vauclair (Lugano), Patrick von Gunten (Kloten). - Stürmer: Patrik Bärtschi (Bern), Björn Christen (Zug), Paul Di Pietro (Zug), Patrick Fischer I (Zug), Sandy Jeannin (Lugano), Romano Lemm (Kloten), Thierry Paterlini (Lugano), Marc Reichert (Bern), Kevin Romy (Lugano), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano), Julien Sprunger (Fribourg), Roman Wick (Kloten), Valentin Wirz (Lugano), Thomas Ziegler (Bern).

Für das zweite Trainingslager in Winterthur (7. - 11. April) aufgeboten: Daniel Manzato (Las Vegas Wranglers/Torhüter), Martin Plüss (Frölunda/Stürmer), Peter Guggisberg (Davos/Stürmer), Andres Ambühl (Davos/Stürmer).

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Freitag, 25.Januar 2008!

27 Spieler für den Skoda-Cup aufgeboten!
Ralph Krueger hat für den Skoda Cup (8. bis 10. Februar in Lausanne) 27 Spieler aufgeboten. Beat Forster, Steve Hirschi, Michael NGoy und Adrian Wichser sind zum ersten Mal in dieser Saison aufgeboten worden.

Ralph Krueger hat für den Skoda Cup 27 Spieler aufgeboten.

Bei den ersten beiden Saison-Zusammenzügen wurden 47 Spieler berücksichtigt, nun kommen vier weitere hinzu. Für die drei Länderspiele gegen Deutschland, die Slowakei und Frankreich stehen fünf Blöcke und zwei Goalies zur Verfügung.

Ralph Krueger freut sich: «Der Skoda Cup ist eine weitere Plattform, sich für ein WM-Aufgebot aufzudrängen. Wir können die Belastung von drei Spielen in drei Tagen auf 27 Spieler verteilen und so die zusätzliche Belastung zur langen Meisterschaft in Grenzen halten.»

Das Schweizer Aufgebot:
Tor: Marco Bührer (Bern), Thomas Bäumle (Ambri-Piotta). -- Verteidiger: Goran Bezina (Genf-Servette), Severin Blindenbacher (ZSC Lions), Félicien Du Bois (Ambri), Patrick Fischer (Rapperswil), Beat Forster (ZSC Lions), Philippe Furrer (Bern), Beat Gerber (Bern), Steve Hirschi (Lugano), Michael NGoy (Fribourg), Julien Vauclair (Lugano). -- Sturm: Andres Ambühl (Davos), Duri Camichel (Zug), Björn Christen (Zug), Patric Della Rossa (Basel), Peter Guggisberg (Davos), Sandy Jeannin (Lugano), Romano Lemm (Kloten), Thibaut Monnet (ZSC Lions), Thierry Paterlini (Lugano), Marc Reichert (Bern), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano), Julien Sprunger (Fribourg), Adrian Wichser (ZSC Lions), Roman Wick (Kloten).

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Dienstag, 08.Januar 2008!

Verfahren gegen Stephan und Green!
Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann hat gegen Kloten-Verteidiger Fabian Stephan und Zug-Stürmer Travis Green je ein ordentliches Verfahren wegen unerlaubtem Checking eröffnet.

Auch gegen Fabian Stephan wurde ein Verfahren eröffnet.

Die Beschuldigten erhalten die Gelegenheit, sich bis am Donnerstag zum Vorfall zu äussern.

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Sonntag, 11.November 2007!

Schweiz Turniersieger am Deutschlandcup 2007!
Die Schweiz hat nach 2001 den Deutschland-Cup in Hannover ein zweites Mal gewonnen. Die Schweizer führten im Final gegen die USA zweimal, sicherten sich den Sieg aber erst im Penaltyschiessen (3:2). Patrik Bärtschi traf im Shootout als Einziger.
Von 2002 bis 2006 hatten die Schweizer den Turniersieg am Deutschland-Cup stets am letzten Tag verspielt, viermal alleine gegen die USA. Dieses Szenario drohte am Sonntagabend erneut. Denn die Amerikaner steigerten sich und hätten am Ende der regulären Spielzeit und in der ersten Minute der Verlängerung die Partie zu ihren Gunsten entscheiden können.

Ronnie Rüeger erwies sich in dieser Phase aber als Held. Er rettete sein Team nicht nur in die Verlängerung und ins Penaltyschiessen, sondern parierte dort alle drei amerikanischen Versuche. Besser machte es Patrik Bärtschi: Der SCB-Stürmer reüssierte seinen Versuch mit einer grandiosen Finte. Den zweiten Schweizer Penalty setzte Björn Christen über das Tor; der dritte Schweizer Schütze musste dank Rüegers Paraden gar nicht mehr antreten.

Nicht nur Patrik Bärtschi und Ronnie Rüeger spielten sich aber in den Vordergrund. Die beiden Schweizer Tore erzielten zwei Verteidiger, die sich normalerweise in der Torproduktion zurück halten. Florian Blatter (22) brachte die Schweiz in der 25. Minute in Führung. Im dritten Länderspiel gelang ihm schon das erste Tor. Für den HC Davos erzielte Blatter in den letzten 129 Spielen ebenfalls nur einen Treffer. Blatter konnte direkt von der Strafbank kommend auf das US-Gehäuse losziehen und verwertete die Chance kaltblütig.

Gerber stärkster Schweizer

Das 2:1 für die Schweiz erzielte Beat Gerber per Weitschuss. Auch für den Berner Verteidiger war es das erste Tor im 62. Länderspiel. Gerber wurde nach der Partie als stärkster Schweizer ausgezeichnet.

Die Schweizer Führungen hatten total nur knapp neun Minuten Bestand. Die Schweizer dominierten die erste Spielhälfte, leisteten sich nach Gerbers 2:1 aber zu viele Strafen. Auf das Unterzahl-Spiel seiner Equipe war diese Woche aber Verlass: 17mal befand sich das Krueger-Team in den vier Partien in numerischer Unterlegenheit; ein Gegentor fiel in diesen Phasen aber keines. Gegen die Amerikaner überstanden die Schweizer sogar zwei Minuten zu dritt; 40 Sekunden davon zu Beginn der Verlängerung.

Schweiz - USA 3:2(0:0, 2:1, 0:1, 0:0) n. P.

TUI-Arena, Hannover. -- 4000 Zuschauer. -- SR Piechaczek/Rantala (De/Fi), Schelewski/Westrich (De). -- Tore: 25. Blatter (Déruns/Ausschluss Bryan Lundbohm) 0:1. 27. Helminen (Hacker, Landon Wilson) 1:1. 35. Beat Gerber (Monnet, Reichert) 1:2. 42. Vesce (Hedlund, Nickulas) 2:2. -- Penaltyschiessen: Vesce - (scheitert), Patrik Bärtschi 0:1; Nickulas - (scheitert), Björn Christen - (daneben); Helminen - (scheitert). -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die USA, 7mal 2 plus 10 Minuten (Patrik Bärtschi) gegen die Schweiz.

USA: Curry; Sweatt, Hauer; Hedlund, Cook; Angell, Buckley; Vesce, Helminen, Hacker; Nickulas, Carman, Voce; Saviano, Landon Wilson, Canzanello; David Lundbohm, Bryan Lundbohm, Hammond; Stapleton.

Schweiz: Rüeger; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Helbling, Beat Gerber; Seger, Julien Vauclair; Blatter; Guggisberg, Jeannin, Sannitz; Björn Christen, Duri Camichel, Déruns; Sprunger, Monnet, Reichert; Patrik Bärtschi, Fabian Sutter, Ambühl; Duca.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bührer (Ersatztorhüter), Du Bois, Gobbi (beide angeschlagen), Stettler, Savary und Bürgler (alle überzählig). -- Lattenschuss Hauer (9.). -- Torschüsse: USA 33 (9-11-12-1); Schweiz 37 (12-12-6-7). -- Powerplay-Ausbeute: USA 0/7; Schweiz 1/5.

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Samstag, 10.November 2007!

Schweiz nach Sieg gegen die Slowakei im Final!
Das Eishockey-Nationalteam greift am Deutschland-Cup in Hannover nach dem Turniersieg. Die Schweizer schlugen die Slowakei 2:1 und qualifizierten sich für den Final, in dem sie am Sonntagabend auf die USA treffen werden.

Jubel bei den Schweizern: Torschütze Thomas Deruns und seinem Team freuen sich nach dem Führungstreffer zum 2:1.

Die Schweizer bewiesen gegen die Slowakei Moral - und sie steigerten sich gegenüber dem schwachen Japan-Spiel vom Donnerstag beträchtlich.

Die Slowakei ging zwar nach 183 Sekunden durch Peter Huzevka in Führung, die Schweizer dominierten danach die Partie aber bis zur zweiten Pause klar.

Andres Ambühl gelang in der 8. Minute der Ausgleich. Das siegbringende 2:1 gelang Thomas Déruns nach einem Scheibenverlust Melichareks in der eigenen Zone bereits in der 33. Minute.

Schweizer Souveränität ging verloren

Im Schlussabschnitt ging die Schweizer Souveränität verloren. Den Slowaken boten sich neun hochkarätige Ausgleichschancen, der Schweizer Goalie Marco Bührer bestätigte aber auch mit der Nationalmannschaft seine sensationelle Frühform.

Bührer bekam 40 Minuten lang praktisch nichts zu tun, parierte aber im Schlussabschnitt 15 Schüsse. Die grösste Tat gelang ihm 41 Sekunden vor Schluss, als er auf dem Rücken liegend gegen Michal Hudec parierte.

 

Amerikaner bereits im Final

Die USA qualifizierten sich bereits am Donnerstag (3:2 gegen Deutschland) und Freitag (2:1 gegen Dänemark) für das Endspiel vom Sonntag (19.00 Uhr).

Die Amerikaner bestreiten am Sonntag das vierte Spiel in fünf Tagen: Am Mittwoch hatten sie in Köln gegen Deutschland ein Testspiel noch 2:4 verloren. Die Schweiz hat den Deutschland-Cup letztmals 2001 gewonnen.

Slowakei - Schweiz 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

TUI-Arena, Hannover. - 4000 Zuschauer. - SR Piechaczek/Schütz (De), Kowert/Naust (De). - Tore: 4. Huzevka (Kolnik, Melicharek) 1:0. 8. Ambühl (Patrik Bärtschi, Julien Vauclair/Ausschluss Huzevka) 1:1. 33. Déruns (Guggisberg, Duri Camichel) 1:2. - Strafen: 9mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Slowakei: Stana; Martin Strbak, Starosta; Podhradsky, Kovacik; Marcel Sterbak, Vydareny; Sersen, Peter Mikus; Ivan Ciernik, Bartecko, Skladany; Melicharek, Huzevka, Kolnik; Uram, Fabus, Hudec; Hascak, Juraj Mikus, Miklik.

Schweiz: Bührer; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Seger, Julien Vauclair; Helbling, Beat Gerber; Stettler; Patrik Bärtschi, Jeannin, Ambühl; Guggisberg, Sannitz, Duca; Bürgler, Duri Camichel, Déruns; Björn Christen, Monnet, Reichert; Savary.

Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Du Bois, Sprunger, Gobbi (alle angeschlagen), Fabian Sutter und Blatter (beide überzählig). - Pfostenschüsse: Fabus (32.); Ambühl (15.). - Timeout Slowakei (59:19). - Torschüsse: Slowakei 23 (5-3-15); Schweiz 36 (20-12-4). - Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/5; Schweiz 1/7.

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Freitag, 09.November 2007!

Sprunger und Du Bois angeschlagen!
Julien Sprunger und Félicien Du Bois können möglicherweise am Samstag nicht mitspielen, wenn das Schweizer Eishockey-Nationalteam am Deutschland-Cup auf die Slowakei trifft.

Julien Sprunger wird wahrscheinlich nicht spielen.

Stürmer Julien Sprunger brach am Freitag das Training auf dem Eis nach 22 Minuten ab. Er leidet an einer Überlastung des Hüftbeugers. Félicien Du Bois trainierte wegen Schmerzen an der Leiste nicht.

Eine erlebnisreiche Woche erlebt Rapperswil-Jonas Verteidiger Patrick Fischer II, der erst am Sonntag von Ralph Krueger nachnominiert worden war. Am Dienstag erzielte er im 50. Länderspiel sein erstes Tor (und seinen ersten Skorerpunkt mit der Nati), und am Donnerstag und Freitag zertrümmerte er in der TUI-Arena mit Slapshots je eine Plexiglas-Scheibe.

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Donnerstag, 08.November 2007!

Auftaktsieg für die Schweizer Eishockey-Nati!
Zwei Tage nach dem gefälligen 5:0 gegen Dänemark bot das Eishockey-Nationalteam zu Beginn des Deutschland-Cup in Hannover eine enttäuschende Leistung. Gegen Japan gewannen die Schweizer glückhaft 2:1.
Das siegbringende 2:1 erzielte Marc Reichert sechs Minuten vor der Schlusssirene nach einem Abpraller. Zuvor standen die Japaner im Schlussabschnitt dem zweiten Tor näher. Reicherts 2:1 resultierte erst aus dem zweiten Torschuss im Schlussabschnitt (!). Kurz zuvor waren Iimura (50.), Takeshi Saito (51.) und Kon (51.) in aussichtsreichen Abschlusspositionen am wenig beschäftigten Schweizer Goalie Ronnie Rüeger gescheitert.

Das erste Schweizer Tor hatte Julien Sprunger 18 Sekunden nach der ersten Pause erzielt. Dieser Treffer war der Lohn für die stärkste Schweizer Phase, die wenig später aber schnell wieder verpuffte. 73 Sekunden vor der zweiten Pause kam Japen durch Masato Domeki zum Ausgleich. Zudem traf Tetsuya Saito in der 33. Minute nur den Pfosten.

Die Schweizer dominierten die Japaner zwar nach Torschüssen (33:11), müssen sich aber gewaltig steigern, wollen sie am Samstag gegen die Slowakei bestehen.

Japan - Schweiz 1:2 (0:0, 1:1, 0:1).

TUI-Arena, Hannover. -- 1500 Zuschauer. -- SR Kadow/Looker (De/USA), Ponomarjow/Schelewski (De). -- Tore: 21. (20:18) Sprunger (Monnet, Reichert) 0:1. 39. Domeki (Kamino) 1:1. 54. Reichert (Duri Camichel, Sprunger) 1:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Japan, 9mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Japan: Haruna; Osawa, Tonosaki; Keller, Yanadori; Miyauchi, Ito; Kawaguchi; Takeshi Saito, Kon, Kuji; Ishioka, Iimura, Tanaka; Tatsuya Saito, Obara, Ogawa; Domeki, Okuyama, Kamino.

Schweiz: Rüeger; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Helbling, Beat Gerber; Du Bois, Seger; Blatter, Stettler; Sprunger, Monnet, Reichert; Bürgler, Sannitz, Savary; Björn Christen, Duri Camichel, Duca; Patrik Bärtschi, Fabian Sutter, Ambühl.

Bemerkungen: Schweiz ohne Gobbi (Nackenprobleme, Sandy Jeannin, Julien Vauclair, Thomas Déruns und Peter Guggisberg (alle überzählig/geschont). -- Pfostenschuss Tetsuya Saito (33.). -- Torschüsse: Japan 11 (3-4-4); Schweiz 33 (12-12-9). -- Powerplay-Ausbeute: Japan 0/9; Schweiz 0/5.

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Dienstag, 06.November 2007!

Schweizer Nati gegen Dänemark kaum gefordert!
Mit einem positiven Ergebnis startete das Eishockey-Nationalteam in die Länderspiel-Saison 07/08. Die Schweizer besiegten in Luzern vor 3037 Zuschauern Dänemark 5:0. Patrik Bärtschi mit drei Skorerpunkten sorgte für die Highlights im Spiel.

Daniel Nielsen (DEN) gegen Julien Sprunger (SUI).

Die Punktrichter meinten es mit Patrik Bärtschi nicht übermässig gut. Sein Führungstor, das 1:0 in der 17. Minute, schrieben sie zuerst Duri Camichel gut. Dabei stand Bärtschi vor dem dänischen Goal goldrichtig und lupfte den Abpraller zum 1:0 ins Netz.

In der ersten Drittelspause wurde der Torschütze korrigiert. Nach zwei Assists war Bärtschi auch am vierten Schweizer Tor nochmals beteiligt, wurde dafür aber nicht honoriert. Die ersten vier Tore fielen alle innerhalb von zehn Minuten.

Patrik Bärtschi meldete sich nicht nur wegen seines Toren und den zwei Assists eindrucksvoll in der Nationalmannschaft zurück. Letzten Frühling war der SCB-Stürmer nach dem Playoff-Final von Ralph Krueger nicht mehr für die WM-Vorbereitung berücksichtigt worden.

Bärtschi stürmte am Dienstag an der Seite von Andres Ambühl und Debütant Fabian Sutter. Diese Formation erzielte die einzigen beiden Tore bei ausgeglichenem Spielerbestand. Die übrigen drei Schweizer Treffer fielen alle im Powerplay.

Marco Bührer hatte geruhsamen Abend

Die Vorentscheidung im Spiel fiel zu Beginn des zweiten Abschnitts, als die Schweizer mit den ersten zwei Torschüssen nach der Pause durch Verteidiger Patrick Fischer II (21.) und Mittelstürmer Fabian Sutter (25.) von 1:0 auf 3:0 davonzogen.

Patrick Fischer II bezwang Peter Hirsch mit einem Weitschuss. Der Back der Rapperswil-Jona Lakers kam im 50. Länderspiel nicht nur zum ersten Tor, sondern auch zum ersten Skorerpunkt. Fabian Sutter dagegen skorte gleich in seinem Debüt-Länderspiel. Ein Tor bei der Premiere ist keine Seltenheit: In den letzten zehn Jahren gelang das sieben weiteren Schweizern.

Im Schweizer Tor verbrachte Marco Bührer einen geruhsamen Abend. Bührer bestätigte dennoch im neu gestalteten Nationalmannschafts-Dress seine grandiose Meisterschafts-Frühform. Bührer kam zum dritten Shutout mit der Nationalmannschaft, musste dabei aber lediglich zehn Schüsse abwehren.

In Gefahr befand sich das «zu Null» einzig in der Startphase, als die Dänen während 76 Sekunden zu fünft gegen nur drei Schweizer Powerplay spielen konnten. Im Schlussabschnitt nahmen die Schweizer offensiven Dampf weg und bemühten sich mit Bührer, den Shutout über die Zeit zu bringen.

Schweiz - Dänemark 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)

SwissLife-Arena, Luzern. - 3037 Zuschauer. - SR Mandioni/Reiber, Arm/Dumoulin. - Tore: 17. Patrik Bärtschi (Jeannin, Duri Camichel/Ausschluss Andreasen) 1:0. 21. (20:33) Patrick Fischer II (Patrik Bärtschi, Sprunger/Ausschluss Degn) 2:0. 25. Fabian Sutter (Ambühl, Patrik Bärtschi) 3:0. 28. Ambühl (Fabian Sutter) 4:0. 51. Sprunger (Blindenbacher, Jeannin/Ausschluss Lassen) 5:0. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Dänemark.

Schweiz: Bührer; Helbling, Beat Gerber; Du Bois, Julien Vauclair; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Stettler, Blatter; Guggisberg, Jeannin, Savary; Björn Christen, Duri Camichel, Déruns; Sprunger, Monnet, Reichert; Patrik Bärtschi, Fabian Sutter, Ambühl.

Dänemark: Peter Hirsch; Daniel Nielsen, Pander; Damgaard, Lassen; Mads Möller, Andreasen; Bödker; Degen, Dresler, Olsen; Smidt, Grey, Mick Jensen; Christensen, Kjärgaard, Jakobsen; Karlsberg.

Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Bürgler, Duca, Sannitz, Seger und Gobbi (alle überzählig). - Schüsse: Schweiz 27 (11-9-7); Dänemark 10 (3-4-3). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 3/6; Dänemark 0/4.

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Dienstag, 06.November 2007!

Vier Länderspiele innerhalb von sechs Tagen!
Kloten - Am Montag versammelte sich das Eishockey-Nationalteam in Kloten erstmals in der neuen Saison. Vor der elften Saison unter Coach Ralph Krueger herrscht wieder einmal Aufbruchstimmung. Diese Woche bestreitet die Schweiz vier Länderspiele in sechs Tagen.

Ralph Krueger hat wieder Rückenwind mit der Nati.

Der Testspielreigen wird eröffnet mit dem Länderspiel gegen Dänemark am Dienstagabend in Luzern (19.45 Uhr). In Luzern findet erstmals seit dem 21.1.1973 wieder ein Eishockey-Länderspiel statt.

Vor fast 35 Jahren - die Schweiz spielte damals in der WM-C-Gruppe - wurde Rumänien in der Innerschweizer Metropole 5:2 besiegt. Nach dem Test gegen die Dänen erfolgt für das Krueger-Team am Mittwoch die Abreise nach Hannover.

Dort trifft die Schweiz im Rahmen des Deutschland-Cup am Donnerstag auf Japan und am Samstag auf die Slowakei. Am Sonntag folgt ein Klassierungsspiel gegen ein Team aus der zweiten Dreiergruppe, welche die USA, Lettland und Deutschland bilden.

Stimmung ist positiv

Die Stimmung vor den Novemberpartien ist überraschend positiv, nachdem während des Sommers Kritik wie Monsunregen auf Krueger und den Hockeyverband niederprasselte.

Aber die Gespräche Kruegers mit den Verantwortlichen aller Klubs (Trainer, Sportchef, Akteure) fruchteten. Auch die Absichtserklärung des Nationaltrainers, allen Stammspielern eine Pause einzuräumen, kam sehr gut an.

Ausserdem profitiert Ralph Krueger von der günstigen Ausgangslage: Die nahe Zukunft des Nationalteams mit der WM im Frühling 2008 in Kanada in ausverkauften Stadien, dann der Heim-WM in der Schweiz (2009) und schliesslich den Olympischen Spielen in Kanada (2010), präsentierte sich noch nie so attraktiv wie im Moment.

97 Prozent sind gern in der Nati

Auch wegen der lukrativen Aussichten durfte Krueger nach den Klubgesprächen zufrieden feststellen, dass «97 Prozent aller Kandidaten weiterhin gerne in die Nationalmannschaft kommen».

Nur Reto von Arx und Michel Riesen beharren seit vier Jahren auf ihrem Nati- oder Krueger-Boykott. Alle anderen sind wieder mit an Bord -- auch David Aebischer, der sich letzte WM als Nummer 2 hinter dem überragenden Jonas Hiller verschaukelt fühlte.

Thomas Ziegler, der auf die WM verzichtet hatte, und Martin Plüss, der letzte Saison nie das Nationalmannschafts-Trikot überzog, sind im Dezember erstmals wieder mit von der Partie.

In der November-Equipe stehen zehn Akteure, die noch nie an einer Weltmeisterschaft teilnahmen und sogar fünf, die erstmals ein Aufgebot erhielten. Drei Debütanten entstammen dem HC Davos: der 23-jährige Back Florian Blatter sowie die jungen Stürmer Dario Bürgler (19) und Peter Guggisberg (22).

Weitere Neulinge im Dezember

Auch die beiden Langnauer Martin Stettler (23) und Fabian Sutter (25) wurden neu mit den Nationalmannschafts-Utensilien ausgestattet. Krueger: «Im Dezember werden weitere Junge zum Team stossen. Ich bin überzeugt, dass auch in dieser Saison Spieler wie Duri Camichel neu auf die Landkarte kommen.»

Duri Camichel (25) rückte vor einem Jahr im November durch Absagen ins Aufgebot, schaffte es danach an die WM in Moskau und trägt mittlerweile beim EV Zug den Helm des PostFinance-Topskorers.

Zehn Mutationen musste Ralph Krueger vor einem Jahr im November vornehmen. Diesmal gab es vor dem Einrücken insgesamt drei Wechsel: Patrick von Gunten (Handgelenk), Adrian Wichser (Rücken) und Beat Forster (Magen-Darm-Erkrankung) sagten ab; nachnominiert wurden Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona), Björn Christen (Zug) sowie am Montag noch Mathias Seger (ZSC Lions). Stürmer Christen erhielt erstmals seit viereinhalb Jahren wieder ein Aufgebot von Krueger.

Mehr Verantwortung gefordert

Dass vom Stamm der letzten Jahre bloss die Hälfte mit von der Partie ist, verändert Ralph Kruegers Job. «Ich werde neben dem Eis aktiver coachen müssen», sagte Krueger. Dafür will er anders als an einer WM auf die Gegner nicht gross eingehen.

Krueger: «Von den Stammspielern erwarte ich ein höheres Verantwortungs-Bewusstsein. Von den Jungen erhoffe ich mir den zusätzlichen Energiestoss. Ich bin gespannt, wie die Etablierten im Vergleich mit den Neulingen aussehen werden.»

Im Gegensatz zu den letzten sieben Jahren, als der Gegner im ersten Länderspiel stets Kanada hiess, steigen die Schweizer gegen Dänemark als Favorit in die Partie. Eine Heimniederlage könnte auf die neue gute Stimmung drücken. Krueger: «Natürlich wollen wir die Dänen schlagen. Auch an den Deutschland-Cup reisen wir mit dem Ziel, das Turnier zu gewinnen.

Keine einfachen Aufgaben

Einfach werden diese Aufgaben aber nicht: Dänemark ist ein ernstzunehmender Gegner. Die Dänen sind mittlerweile auf allen Ebenen a-klassig. Sie sind in den letzten Jahren von allen Verbänden am meisten gewachsen.»

Die Dänen reisten mit einer erfahrenen Equipe in die Schweiz: Mit dabei sind der starke Goalie Peter Hirsch, Verteidiger-Haudegen Jesper Damgaard (letzte Saison 1 Spiel für Lugano) sowie die Schweden-Legionäre Daniel Nielsen, Morten Green (beide Leksand), Peter Regin (Timra) und Kim Staal (Linköping).

Das Aufgebot:
Tor (2): Marco Bührer (Bern). Ronnie Rüeger (Kloten).

Verteidigung (10): Florian Blatter (Davos). Severin Blindenbacher (ZSC Lions). Félicien Du Bois (Ambri-Piotta). Patrick Fischer II (Rapperswil-Jona). Beat Gerber (Bern). John Gobbi (Genf/Servette). Timo Helbling (Lugano). Mathias Seger (ZSC Lions). Martin Stettler (Langnau). Julien Vauclair (Lugano).

Sturm (15): Andres Ambühl (Davos). Patrik Bärtschi (Bern). Dario Bürgler (Davos). Duri Camichel (Zug). Björn Christen (Zug). Thomas Déruns (Genf/Servette). Paolo Duca (Ambri-Piotta). Peter Guggisberg (Davos). Sandy Jeannin (Lugano). Thibaut Monnet (ZSC Lions). Marc Reichert (Bern). Raffaele Sannitz (Lugano). Paul Savary (Genf/Servette). Julien Sprunger (Fribourg). Fabian Sutter (Langnau).

Das Programm:
Dienstag: Schweiz - Dänemark in Luzern (19.45 Uhr). - Deutschland-Cup in Hannover. Gruppe A: USA, Deutschland, Dänemark. - Gruppe B: Slowakei, Schweiz, Japan. - Spielplan. Donnerstag: Japan - Schweiz (16.30 Uhr). Deutschland - USA (20.00). - Freitag: Slowakei - Japan (16.30 Uhr). Dänemark - USA (20.00). - Samstag: Slowakei - Schweiz (14.30 Uhr). Deutschland - Dänemark (18.00). - Sonntag. Um Platz 5 (12.30 Uhr). Um Platz 3 (15.30). Final (19.00).

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Montag, 05.November 2007!

Seger ersetzt Forster im Nati-Aufgebot!
ZSC-Verteidiger Beat Forster musste wegen einer Magen-Darm-Erkrankung für die vier Schweizer Eishockey-Länderspiele in den kommenden sechs Tagen absagen. Nachnominiert für Forster wurde dessen Teamkollege, Lions-Captain Mathias Seger (30).

Mathias Seger trug bislang 196mal das Schweizer Dress.

Seger ist ein Kandidat als nächster Schweizer Rekord-Internationaler. Am meisten Länderspiele bestritt Martin Steinegger (220), der im Sommer den Nati-Rücktritt bekannt gegeben hatte.

Seger, der den Sprung ins WM-Kader für die WM 2007 in Russland nicht geschafft hatte, trug bislang 196mal das Schweizer Dress.

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Sonntag, 04.November 2007!

Zwei Mutationen vor erstem Nati-Camp!
Vor dem ersten Zusammenzug des Eishockey-Nationalteams gab es zwei Mutationen. An Stelle der angeschlagenen Patrick von Gunten (Handgelenk) und Adrian Wichser (Rücken) rücken Patrick Fischer II (Rapperswil) und Björn Christen (Zug) am Montag in Kloten ein.

Björn Christen vom EV Zug erhält wieder eine Chance im Nationalteam.

Björn Christen erhielt von Nationalcoach Ralph Krueger erstmals seit über vier Jahren wieder ein Aufgebot.

Letztmals war Christen an der WM 2003 in Finnland mit von der Partie gewesen. Dort bestritt auch Patrick Fischer II sein letztes WM-Spiel. Fischer figurierte letzte Saison mehrmals im Aufgebot, verpasste aber die Selektion für die WM.

Die Schweiz bestreitet diese Woche vier Länderspiele: zuerst am Dienstag in Luzern (19.45 Uhr) gegen Dänemark, danach drei Partien in Hannover am Deutschland-Cup (Donnerstag bis Sonntag).

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Donnerstag, 25.Oktober 2007!

Vier Davoser im Nati-Aufgebot!
Mit fünf Debütanten und zehn Akteuren ohne WM-Erfahrung tritt das Eishockey-Nationalteam in zwei Wochen in Luzern zum Länderspiel gegen Dänemark an. Mit der gleichen Equipe reist Ralph Krueger danach an den Deutschland-Cup nach Hannover.

Ralph Krüger Schweizer Nationaltrainer!
Ralph Krüger Schweizer Nationaltrainer!

Im Aufgebot figurieren erstmals seit März 2003 (und dem letzten Länderspiel von Michel Riesen) wieder vier Akteure von Schweizer Meister Davos. Neben Stammspieler Andres Ambühl wurden Back Florian Blatter (23) sowie die Stürmer Dario Bürgler (19) und Peter Guggisberg (22) nominiert. Nebst diesen drei Davosern kommen die «Langnauer» Martin Stettler (23) und Fabian Sutter (25) im November zum Nationalmannschafts-Debüt.

Zum Stamm der Nationalmannschaft zählen alle etablierten Spieler der letzten Jahre - ausser dem Rekord-Internationalen Martin Steinegger, der nach seinem Rücktritt am 6. November im Zuge des Länderspiels in Luzern offiziell verabschiedet wird, und den HCD-Stars Reto von Arx und Michel Riesen, die dem Team auch diese Saison nicht zur Verfügung stehen. Martin Plüss und Thomas Ziegler, welche die letzte WM verpasst haben, sind in den drei Länderspielen im Dezember wieder mit von der Partie. Ralph Krueger: «97 Prozent aller Schweizer Spieler kommen jederzeit gerne in die Nationalmannschaft.» Krueger teilte den Stamm für den November- und den Dezember-Termin auf und ergänzt ihn mit «frischem Blut».

Im Dezember wird Krueger keine Spieler des HC Davos und der ZSC Lions aufbieten. Davos bestreitet nach dem Dezember-Termin den Spengler Cup und den European Champions Cup in St. Petersburg (Russ), die ZSC Lions treten unmittelbar nach den Länderspielen im Dezember (eines in Deutschland und zwei in der Slowakei) zu fünf Partien innerhalb einer Woche an.

Das Aufgebot. Tor (2): Marco Bührer (Bern), Ronnie Rüeger (Kloten). - Verteidigung (10): Florian Blatter (Davos), Severin Blindenbacher (ZSC Lions), Félicien Du Bois (Ambri-Piotta), Beat Forster (ZSC Lions), Beat Gerber (Bern), John Gobbi (Genf/Servette), Timo Helbling (Lugano), Martin Stettler (Langnau), Julien Vauclair (Lugano), Patrick von Gunten (Kloten). - Sturm (15): Andres Ambühl (Davos), Patrik Bärtschi (Bern), Dario Bürgler (Davos), Duri Camichel (Zug), Thomas Déruns (Genf/Servette), Paolo Duca (Ambri-Piotta), Peter Guggisberg (Davos), Sandy Jeannin (Lugano), Thibaut Monnet (ZSC Lions), Marc Reichert (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano), Paul Savary (Genf/Servette), Julien Sprunger (Fribourg), Fabian Sutter (Langnau), Adrian Wichser (ZSC Lions). - Coach: Ralph Krueger; Assistenten Jakob Kölliker, Peter John Lee.

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Montag, 10.September 2007!

Ralph Krueger hatte ein Burnout!
Zürich - Ralph Krueger liebt seinen Job als Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Trotzdem erlebte er vor neun Jahren einen Tiefpunkt. «Ich war total ausgebrannt», gesteht der 48-jährige Kanadier jetzt im «Migros Magazin».

Heute sind die grossen Emotionen wieder sichtbar zurück.

Sportlich gesehen war 1998 ein Jahr voller Erfolge, doch trotzdem «hatte ich das Gefühl, dass mein Leben aus dem Ruder läuft», so Krueger.

«Ich war ein Mensch ohne Freude, ohne Emotionen.» Das habe nicht zuletzt auch daran gelegen, dass er sein ganzes Leben dem Sport untergeordnet hatte, wie er rückblickend erklärt.

Gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern Geena und Justin (heute 18 und 21 Jahre alt) bekam er sein Burnout schliesslich wieder in den Griff: «Ich lernte, dass man Familienbedürfnisse genauso einplanen muss wie berufliche Termine. Diese ehrliche, offene Kommunikation hat mich aus dem Loch geholt.»

In Zukunft möchte sich der studierte Hotelmanager und Autor des Bestsellers «Teamlife» mehr dem Ausbau seiner Managementberatungsfirma widmen.

Aber erst, «wenn ich mal nicht mehr Trainer sein werde». Eilig hat er es nicht, denn das passiere weder heute noch morgen, wie er versichert.

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Donnerstag, 30.August 2007!

Playoff-Modus wird beibehalten!
Zwei Wochen vor dem Eishockey-Saisonstart sprachen sich an der Liga-Versammlung in Egerkingen die Klubs für die Beibehaltung des bisherigen Playoff-Modus aus. Der Antrag, auf Penaltyschiessen in entscheidenden Finals zu verzichten, wurde abgelehnt.

Nur Bern und Kloten stimmten gegen das Penaltyschiessen.

Die Führung der «National League» wollte in den Playoff-Finals (NLA und NLB) sowie in der Ligaqualifikation ab Spiel 4 auf allfällige Penaltyschiessen verzichten und stattdessen die Verlängerungen bis zum entscheidenden Tor ausspielen lassen.

Die Klubvertreter wollten das Penaltyschiessen aber beibehalten - selbst mit dem Risiko, dass auf diese Weise die Meisterschaft entschieden werden könnte. Der Antrag der Ligaführung wurde mit 22:40 Stimmen abgelehnt; aus der NLA stimmten nur Bern und Kloten gegen das Penaltyschiessen.

Zum Schluss der Versammlung bestätigte Verbandsdirektor Peter Zahner (46), dass er dem Verband bis Ende Monat kündigen werde. Bislang hat er seine Kündigung dem Präsidenten Fredy Egli erst mündlich mitgeteilt.

Peter Zahner wird den SEHV nach seiner sechsmonatigen Kündigungsfrist per Ende Februar 2008 verlassen. Der Aargauer arbeitete seit 1991 für den SEHV und hatte vom Junioren-Nationalcoach bis zum Verbandsdirektor verschiedenste Funktionen inne.

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Samstag, 16.Juni 2007!

Playoff-Wahlverfahren wieder abgeschafft!
Das Playoff- und Playout-Wahlverfahren in der Nationalliga A ist von den Klubs nach nur einem Jahr wieder abgeschafft worden. In der Nationalliga B wird das Wahlverfahren in der kommenden Saison erneut angewandt.

In der NLA wird wieder das alte System eingesetzt.

Nur noch Initiant Bern sowie Basel und die SCL Tigers stimmten an der Nationalliga-Versammlung in Zug dafür. Davos und Genf-Servette enthielten sich der Stimme.

Der «altbewährte» Modus (1. gegen 8., 2. gegen 7. etc.) wird nun wieder eingeführt. In der letzten Saison waren die Playoff- und Playout-Paarungen trotz Wahlverfahren exakt nach dem Ranglisten-Muster der Qualifikation zu Stande gekommen. Neu dürfen in der Ligaqualifikation zwischen dem Verlierer der NLA-Playouts und dem NLB-Meister nur noch zwei Ausländer eingesetzt werden. Die Versammlung genehmigte die entsprechende Vorlage aber nur ganz knapp.

Die Änderung steht im Zusammenhang mit dem internationalen Transfer-Stopp, der nach der Vorgabe der IIHF neu auf Ende Januar angesetzt wurde. Weder Schweizer noch ausländische Spieler dürfen künftig nach dem 31. Januar den Klub noch wechseln.

Widerstand gegen Bieler Begehren

Die Ligaqualifikation gerne abgeschafft hätte der EHC Biel. Die Seeländer, die den Aufstieg auf sportlichem Weg verpasten und seither mit juristischen Mitteln dafür kämpfen, erreichten ihr Ziel aber nicht.

Der NLB-Meister erntete für seinen Gang vor ein Schiedsgericht grosses Unverständnis. Nach Voten einzelner Klub-Vertreter, die das Begehren der Seeländer verurteilten, brandete Applaus durch den Saal.

Ein Entscheid des dreiköpfigen Gerichts ist erst im August zu erwarten. Die Bieler erklärten, dass sie das Urteil in jedem Fall anerkennen werden.

Neues Label

Für eine bessere Vermarktung wird ein neuer Markenauftritt für Verband, Nationalliga und Amateurliga lanciert.

Das neue Label «Swiss Ice Hockey» ersetzt das bestehende «Suisse Ice Hockey» beziehungsweise «Schweizerischer Eishockey-Verband» und ist kennzeichnend für sämtliche Nationalmannschaften, alle Schiedsrichter und die Nachwuchsförderung.

Die «National League» (im Internet ab 1. September unter www.nationalleague.ch) umfasst die Nationalliga A, die Nationalliga B und die Elite-Junioren. Die Bezeichnung «Regio League» ersetzt als Label die bisherige «Schweizerische Amateurliga» und den Breitensport.

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