Berichte zum Skoda-Cup 2008!
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Deutlicher Sieg gegen Frankreich zum Abschluss!
Krueger-Team gewinnt Vierländerturnier!
Deutschland mit Last-Minute-Sieg!
Schweiz startet mit Sieg gegen Deutschland!
Knapper Sieg der Slowakei!

   

Skoda-Cup 2008 in Lausanne!
Informationen präsentiert vom SCB-Fanclub Bärner Nordfront!

 
Deutlicher Sieg gegen Frankreich zum Abschluss!
Das Eishockey-Nationalteam, das schon als Sieger des Skoda-Cup feststand, hat auch das letzte Turnierspiel in Lausanne noch gewonnen. Gegen Frankreich resultierte ein souveräner 5:2-Erfolg.
Julien Sprunger gegen Laurent Meunier und Torhüter Fabrice Lhenry.

Julien Sprunger gegen Laurent Meunier und Torhüter Fabrice Lhenry.

Keine zwei Nati-Shutouts hintereinander für Rüeger.

Keine zwei Nati-Shutouts hintereinander für Rüeger.

Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Abschnitt und innerhalb von fünf Minuten. Sandy Jeannin (13.), Félicien Du Bois (15.) und Julien Sprunger (18.) brachten die Mannschaft von Ralph Krueger 3:0 in Führung.

Du Bois erzielte im 36. Länderspiel sein erstes Tor. Im zweiten Abschnitt erhöhten Marc Reichert (31.) und in Unterzahl Raffaele Sannitz (34.) auf 5:0. Das erste Goal der Franzosen gelang François Rozenthal in der 35. Minute gegen Thomas Bäumle, der vier Minuten vorher für Ronnie Rüeger (elf Paraden) eingewechselt worden war. Kurz vor Schluss stellte Maurice Rozenthal das Schlussskore her.

Angekündigte Rochade

Die Torhüterrochade bei Spielmitte hatte Ralph Krueger vor dem Spiel angekündigt. Krueger brachte mit dem Wechsel Rüeger (11 Paraden) um die Chance, zwei Nationalmannschafts-Shutouts hintereinander zu schaffen. Zwei Nati-Shutouts hintereinander schafften in den letzten 20 Jahren nur Renato Tosio (1994) und Martin Gerber (2004).

Wie bereits im Vorjahr beendete das Schweizer Team das eigene Vierländerturnier ohne einen Punktverlust. Der Zuschaueraufmarsch blieb mit 9561 Fans an drei Tagen etwas unter den Erwartungen - obwohl die Schweiz neun von zehn Länderspielen in dieser Saison gewann. Den zweiten Platz im Turnier sicherte sich Deutschland mit einem 4:1 über die Slowakei.

Die nächsten Länderspiele bestreitet die Schweiz im April anlässlich der WM-Vorbereitung gegen Tschechien (2) und Norwegen (2) ebenfalls in der Schweiz. Die WM in Kanada beginnt für die Schweizer am 3. Mai mit dem Vorrundenspiel in Québec City gegen Frankreich.

Schweiz - Frankreich 5:2 (3:0, 2:1, 0:1)

Malley, Lausanne. - 3152 Zuschauer. - SR Kurmann/Stricker (Sz), Dumoulin/Fluri (Sz). - Tore: 13. Jeannin (Björn Christen/Ausschlüsse Lhenry; Paterlini) 1:0. 15. Du Bois (Rüthemann/Ausschluss Besch) 2:0. 18. Sprunger (Blindenbacher, Ambühl/Ausschlüsse Fleury, Amar) 3:0. 31. Reichert (Monnet, Sprunger) 4:0. 34. Sannitz (Blindenbacher, Paterlini/Ausschluss Ambühl!) 5:0. 36. François Rozenthal (Meunier, Mille) 5:1. 59. Maurice Rozenthal (Zwickel, Mille) 5:2. -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 11mal 2 plus 10 Minuten (Meunier) gegen Frankreich.

Schweiz: Rüeger (31. Bäumle); Du Bois, Julien Vauclair; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Forster, Jobin; Ngoy; Björn Christen, Jeannin, Déruns; Rüthemann, Sannitz, Paterlini; Sprunger, Monnet, Reichert; Wick, Ambühl, Romano Lemm.

Frankreich: Lhenry; Manavian, Amar; Besch, Lacroix; Quessandier, Mille; François Rozenthal, Meunier, Antoine Lussier; Coqueux, Gras, Maurice Rozenthal; Fleury, Bellemare, Hecquefeuille; Tardif, Zwickel, Treille.

Bemerkungen: Schweiz ohne Adrian Wichser, Duri Camichel, Hirschi und Bezina (alle verletzt). - Schüsse: Schweiz 29 (17-4-8); Frankreich 22 (5-11-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/8; Frankreich 0/7.

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Samstag, 09.Februar 2008!

Krueger-Team gewinnt Vierländerturnier!
Das Eishockey-Nationalteam hat auch sein zweites Turnier in dieser Saison gewonnen. Am Heimturnier in Lausanne stehen die Schweizer nach dem 2:1-Sieg über die Slowakei schon vor dem letzten Spiel gegen Frankreich als Sieger fest.

Freude bei der Schweizer Nati nach dem 1:0!

David Jobin,Thomas Deruns, Sandy Jeannin, Felicien Du Bois feiern den Torschützen zum 1:0, Romano Lemm.

Romano Lemm und Thomas Déruns erzielten im zweiten Abschnitt innerhalb von sieben Minuten die wegweisenden ersten Tore. Die Slowaken kamen kurz vor Ende des zweiten Drittels zum Anschlusstor, vermochten den vor allem defensiv erneut überzeugenden Schweizern den Sieg aber nicht mehr zu entreissen.

Die Schweiz steht bereits vor den Sonntagspielen als Turniersieger fest, weil bei Punktgleichheit wie in der Schweizer Meisterschaft die Direktbegegnungen den Ausschlag geben. Das Team von Ralph Krueger hat das Heim-Vierländerturnier bereits vor einem Jahr gewonnen und sich im November auch am Deutschland-Cup in Hannover durchgesetzt. Die Partie gegen die Franzosen beginnt am Sonntag um 16.00 Uhr.

Getrübt wurde die Freude über den Sieg gegen die Slowaken vom Unfall Goran Bezinas in der 17. Minute. Der Servette-Verteidiger kollidierte nach einem fairen Check mit dem Plexiglas und verlor dabei die Nasenspitze. Das abgeschnittene Stück Nase konnte im Spital Lausanne wieder angenäht werden.

Schweiz - Slowakei 2:1 (0:0, 2:1, 0:0).

Malley, Lausanne. - 3675 Zuschauer. - SR Piechaczek/Reiber (De/Sz), Dumoulin/Fluri (Sz). - Tore: 26. Romano Lemm (Jeannin) 1:0. 33. Déruns (Julien Vauclair) 2:0. 38. Hruska (Kulha, Vydareny/Ausschluss Wick) 2:1. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 10mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Stanislav Hudec, Michal Hudec) gegen die Slowakei.

Schweiz: Bäumle; Hirschi, Bezina; Patrick Fischer II, Jobin; Du Bois, Julien Vauclair; Ngoy, Forster; Björn Christen, Jeannin, Déruns; Rüthemann, Sannitz, Paterlini; Sprunger, Monnet, Reichert; Wick, Ambühl, Romano Lemm.

Slowakei: Lasak; Majesky, Granak; Smrek, Stanislav Hudec; Hruska, Vydareny; Sersen, Datelinka; Ciernik, Fabus, Michal Hudec; Kolnik, Skladany, Sejna; Kulha, Huzevka, Hascak; Spilar, Sivak, Huna.

Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Duri Camichel, Adrian Wichser (beide verletzt) und Blindenbacher (überzählig). Bezina verletzt ausgeschieden (17./Nase). Ivo Rüthemann bestritt sein 200. Länderspiel. - Lattenschuss Du Bois (45.). - Schüsse: Schweiz 31 (11-10-10); Slowakei 17 (5-7-5). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/9; Slowakei 1/5.

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Deutschland mit Last-Minute-Sieg!
Deutschland hat das Nachmittagsspiel des zweiten Spieltags am Vierländerturnier in Lausanne gegen Frankreich nach einer turbulenten Schlussminute 6:5 für sich entschieden. Das Team von Trainer Uwe Krupp wahrte sich damit die Chance auf den Turniersieg.

Deutschland gewinnt gegen Frankreich knapp!
Deutschland setzt sich gegen Frankreich im 6:5 durch!

Bis 15 Sekunden vor Schluss führten die Deutschen 5:4, ehe Doppeltorschütze Laurent Meunier in Unterzahl (!) den Ausgleich für Frankreich erzielte. Der Stürmer von Genf-Servette und Leader der französischen Equipe profitierte dabei von einem Missverständnis der deutschen Abwehr, die auf einen unerlaubten Befreiungssschlag tendierte und die Franzosen im dümmsten Moment gewähren liess.

Aber nur kurze Zeit später gelang Deutschland im Powerplay der nicht mehr erwartete Siegtreffer doch noch: Christoph Ullmann gewann das Bully nach dem Ausgleich; Florian Busch verwertete sieben Sekunden vor dem Ende den letzten Angriff erfolgreich.

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Schweiz startet mit Sieg gegen Deutschland!
Das Eishockey-Nationalteam startete mit einem 2:0 über Deutschland ins Vierländerturnier in Lausanne. Am Samstagabend können sich die Schweizer gegen die Slowakei den Turniersieg sichern.

Torhüter Ronnie Rüeger mit einer Parade.

Torhüter Ronnie Rüeger mit einer Parade.
 

Die Schweizer Felicien Du Bois und Björn Christen erobern einen Puck.

Die Schweizer Felicien Du Bois und Björn Christen erobern einen Puck.

Den entscheidenden Treffer der Partie erzielte Thibaut Monnet nach 22 Minuten. Der ZSC-Stürmer, der einst in der Malley-Halle eine NLB-Saison absolvierte, marschierte von der linken Seite her gegen zwei deutsche Verteidiger vor das Tor und bezwang Goalie Juri Ziffzer mit einem Flachschuss. Das 2:0 gelang Andres Ambühl erst 34 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

Von den letzten 13 Länderspielen gegen Deutschland gewann das Team von Ralph Krueger in den letzten vier Jahren zwölf - und alle auf ähnliche Art und Weise. Bei allen Siegen kassierten die Schweizer weniger als zwei Gegentore.

Rüeger nicht gefordert

Auch in Lausanne wie schon im Dezember beim 2:1 in Nürnberg hätte die Partie einen anderen Verlauf nehmen können. Die Deutschen vermochten jedoch den erst am Donnerstag eingerückten Klotener Goalie Ronnie Rüeger nicht zu bezwingen. Rüeger musste für seinen ersten Nationalmannschafts-Shutout bloss 18 Schüsse parieren.

Insbesondere im Schlussabschnitt verwalteten die Schweizer den Vorsprung souverän. Zwar verpassten Björn Christen (42.) und Julien Sprunger (49.) die frühere Siegsicherung, die Deutschen kamen jedoch zu keiner einzigen Ausgleichschance mehr.

Die Slowakei hatte am Nachmittag das erste Spiel des Vierländerturniers gewonnen. Die Slowaken bekundeten mit B-Gruppen-Aufsteiger Frankreich enorme Mühe und setzten sich äusserst knapp 3:2 durch.

Schweiz - Deutschland 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Malley, Lausanne. - 2734 Zuschauer. - SR Piechaczek/Reiber (De/Sz), Kohler/Zosso (Sz). - Tore: 22. Monnet (Paterlini) 1:0. 60. (59:26) Ambühl (Reichert, Rüeger/Ausschlüsse Ullmann; Sannitz) 2:0 (ins leere Tor). - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 8mal 2 plus 5 Minuten (Felski) plus Spieldauer (Felski) gegen Deutschland.

Schweiz: Rüeger; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Hirschi, Bezina; Du Bois, Julien Vauclair; Jobin; Paterlini, Duri Camichel, Rüthemann; Björn Christen, Jeannin, Adrian Wichser; Ambühl, Romano Lemm, Wick; Sprunger, Monnet, Reichert.

Deutschland: Ziffzer; Ancicka, Renz; Holland, Schmidt; Bakos, Draxinger; Hördler, Osterloh; Tripp, Ullmann, Yannic Seidenberg; Wolf, Hackert, Gogulla; Klinge, Busch, Felski; Furchner, Fical, Polaczek.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bäumle (Ersatztorhüter), Forster, Ngoy und Déruns (alle überzählig). - Pfostenschuss Ullmann (7.). - Schüsse: 30 (5-10-15); Deutschland 18 (4-8-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/7; Deutschland 0/7.

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Knapper Sieg der Slowakei!
Die Slowakei hat das erste Spiel des Vierländerturniers von Lausanne gewonnen. Die Slowaken bekundeten mit B-Gruppen-Aufsteiger Frankreich enorme Mühe und setzten sich äusserst knapp 3:2 durch.

Ralph Krueger ist gespannt auf das Duell gegen Deutschland.

Ralph Krueger ist gespannt auf das Duell gegen Deutschland.

Die fünf Tore fielen alle im ersten Abschnitt und innerhalb von weniger als neun Minuten. Antoine Lussier vom NLB-Klub HC La Chaux-de-Fonds brachte die Franzosen nach fünf Minuten überraschend in Führung.

Ivan Ciernik, Martin Kulha und Juraj Mikos bewerkstelligten mit drei Toren innerhalb von 274 Sekunden die Wende. Die Slowakei verpasste es danach aber, mit weiteren Toren die Vorentscheidung zu realisieren.

In der Schlussminute bot sich Frankreich durch Laurent Meunier (Genève-Servette) sogar noch die Ausgleichschance.

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